BohnenBub
Members-
Gesamte Inhalte
657 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
4
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Glossar
Magazin
Alle erstellten Inhalte von BohnenBub
-
Moin Jungs, 21 Tage Proviant waren das. 32 kriege ich in den mir zur Verfügung stehenden Packs nicht mehr unter. Bei den 21 Tagen ist mit Eisausrüstung für mich auch die Grenze des Volumens des 4400er Porter erreicht. Zur Eisausrüstung für Gletschertouren (kein Steileis): Pickel Camp Corsa Nanotech 250g Steigeisen Petzl Irvis Hybrid 540g 2x Ersatzschnüre Steigeisen 22g Gurt: Petzl Altitute 170g 1x Petzl Microtraxion 85g 2x Petzl Tibloc 78g 3x Karabiner 130g 60m Petzl RAD Line anteilig 366g 1x Eisschraube 130g 4mm Cordelette 3m ?g 2x 120cm Schlinge 70g Macht unterm Strich ziemlich sehr genau 1,9kg. Das Baseweight war exklusive Eisausrüstung und Fotokram ziemlich genau 5kg: Solomid Cuben, Superlight Bivy, EE Revelation 20 Quilt, TaR Prolite Small und Relags Kanchen Junga im HMG Porter 4400. Dazu dann Klamotten und der ganze Kleinkram. Ich hatte auf der Tour zwei paar Schuhe dabei. Wollte für steilere Firnaufstiege die Sicherheit von Stiefeln mitführen, war aber Overkill, daher zähle ich die nicht auf. D.h. statt der Irvis Hybrid hätte ich auch einfach die leichteren Petzl Leopard an den Trailrunnern nutzen können. Kocher hatte ich nicht dabei, da es sowieso zwei Kocher bei den Partnern gab. Ich bin es eigentlich gewohnt kalt zu essen aber da ich mir auf der Tour bei einer Nomadenfamilie ein ganz fieses Bakterium eingesammelt habe und übel krank wurde, war ich sehr froh auch mal einen warmen Tee trinken zu können.
-
Gegenden, in denen Winde zu erwarten sind, die ein halbwegs stabiles Shelter notwendig machen. Gegenden wo tagelanger Dauerregen bei knapp über 0°C aushaltbar sein muss oder die eine oder andere Nacht auf Gletschern machbar sein sollte. Spielt aber eigentlich überhaupt keine große Rolle in welchem Klima die zwei betrachteten Tourlängen stattfinden. Ob ich 1 Woche in Skandinavien bin oder 3 – die Ausrüstung bleibt nahezu völlig gleich. Mein Baseweight für die zurückliegende Himalaya Tour war inklusive Spot und iPhone 7 Plus mit dem 1,1kg HMG Porter 4400 exakt 5kg. Wäre nicht Proviant für 21 Tage mitzunehmen gewesen, sondern nur für eine Woche, hätte ich beim Rucksack 500g sparen können. Mit Gletscherausrüstung (Steigeisen, Pickel, Seil, Bergungsbrimborium) kommen noch 1,9kg hinzu. An veränderlichen Posten sehe ich tatsächlich nur den Rucksack – und zusätzlich noch, das hatte ich oben vergessen, Stromzufuhr. Bei langen Touren habe ich eine 350g 20.000mAh Powerbank dabei, die für 3 Wochen Navigation auf dem Telefon wunderbar reicht und auch noch die Akkus der Kamera laden kann. Für kurze Touren reicht entsprechend auch 1/3 davon. Das hatte ich vorhin vergessen. Fazit: Dieses Ausrüstungsmehrgewicht von 500-600g ist in Relation zum Mehrgewicht des Proviants völlig vernachlässigbar aus meiner Sicht.
-
Bin immer mal wieder auch in klimatisch anspruchsvolleren Gegenden 3 Wochen autark unterwegs. Das einzige, was sich dabei gegenüber einer einwöchigen Tour im gleichen Terrain ändert, ist der Rucksack. D.h. statt eines 500g Packs gibt es dann einen 1,1kg HMG mit 70+ Litern. Alles andere bleibt völlig gleich. Das Mehrgewicht beim Baseweight beläuft sich also bei mir auf 500-600g. Durchaus vertretbar wie ich finde.
-
Wie siehts bei dir aus @LAUFBURSCHE? Geht es weiter aufwärts?
-
Ausrüstungstipps für den nördlichen Kungsleden
BohnenBub antwortete auf Liljamie's Thema in Einsteiger
Halte ich für recht unproblematisch. Ich habe noch nie eine kaputt gekriegt. Und falls doch, sind die Patches dabei (die man natürlich dabei haben sollte). -
Ausrüstungstipps für den nördlichen Kungsleden
BohnenBub antwortete auf Liljamie's Thema in Einsteiger
Cool. Gerade wenn das deine erste Solo Tour ist würde ich bei allem auf wirklich leicht und Minimalismus setzen – außer möglicherweise bei der Behausung. Einfach weil es ein gutes Gefühl ist alleine, in fremder Umgebung, wenn es wirklich ungemütlich wird, ein als sicher empfundenes Dach über dem Kopf zu haben. Ich halte da entsprechend etwas wie Tarptent (Scarp, Rainbow,...) mit solid Inner für die psychologisch sicherere Nummer für den Start. Aber da tickt jeder unterschiedlich. -
Ausrüstungstipps für den nördlichen Kungsleden
BohnenBub antwortete auf Liljamie's Thema in Einsteiger
Das kriegst du sicher hin. Als Anfänger dann eher nicht den Ostweg wieder runter nehmen, es sei denn du fühlst dich im Absturzgelände wohl oder kletterst in der Freizeit etc. Das muss man nicht dramatisieren aber man geht halt eine mit Eisenstiften, Eisenklammern und Fixseilen entschärfte 80° oder so Wand sehr exponiert hoch. Alleine wirst du nur beim 1. Zwischenaufstieg aus dem Westen sein. Das ist kein markierter Weg, sondern nur eine Route (weit entfernte Punkte auf der Topo Karte BD6 – hast du die schon gekauft?). Ich bin dort selbst nicht gelaufen, habe aber noch nie von irgendwelchen Schwierigkeiten gelesen. Es scheint ein Trampelpfad zu sein. Ab dem Pass, wo du auf den Normalweg (Västraleden) triffst, wirst du aller Voraussicht nach ohnehin nicht mehr alleine sein. Mitte August kann die Eisspitze des Kebnekaise je nach Bedingungen eventuell bereits schneefrei und entsprechend Blankeis sein. Das betrifft aber nur die obersten vielleicht 50m oder so. Da einfach ein bisschen aufpassen, dass man nicht zur falschen Seite wegrutscht. Alles gut machbar! -
Ausrüstungstipps für den nördlichen Kungsleden
BohnenBub antwortete auf Liljamie's Thema in Einsteiger
Klingt alles gut was du sagst @Schuhe: Bestell dir 10 Paar und probiere aus, anders wird es kaum gehen. Ich selber schwöre auf La Sportiva Ultra Raptor. Unbedingt ohne GTX! @Isomatte: Ein Standardsetup wäre eine 120cm lange TaR Prolite für den Oberkörper und den Rucksack für die Beine. Falls du mehr Komfort möchtest sind die XLite Modelle die deinen. Viel Spaß – und bei so viel Zeit nimm unbedingt den Abstecher über den Kebnekaise mit. Wenn du Singi auslässt, kannst du eine schöne Überschreitung machen, indem du im Westen über das Sinnivaggi aufsteigst und dann je nach Können über den Normalweg oder den Östraleden (eine eisenversicherte Steilvariante mit kurzer Gletscherpassagen) gen Kebnekaise Station absteigst. Ich würde dir allerdings raten von Abisko dem Kungsleden nur bis Alesjaure zu folgen und dort dann ins Visttasvaggi abzubiegen. Auf Höhe Vistasstugan dann rechts nach Westen abbiegen zur Nallo Hütte und das Stuor Reaiddavaggi gen Sälkastogarna gehen. Keine Schwierigkeiten aber 1.000x schöner, einsamer und abwechslungsreicher, als der Kungsleden. -
Es gab früher auch mal den Tip bis Narvik in Norwegen knapp hinter der Grenze zu buchen. Aufgrund von irgendwelchen Grenzbestimmungen damals, war es günstiger, als bis nach Kiruna, Abisko etc.
-
Schöne Auflistung @Stromfahrer Es gab früher mit der Bahnanreise ein paar Kniffe an sehr günstige Tickets zu kommen. So bin ich von Hamburg mal alleine für deutlich unter 100€ bis Kiruna bekommen. DB Europa Spezial bis Kopenhagen für 19€ oder was es war, dann Kopenhagen-Stockholm und Stockholm-Kiruna Nachtzug. Bei ODS drüben kennen sie alle Tricks für den Nachtzug (damals war es irgendwas mit auf Punkt 3 Monate vorher buchen, wenn die Billigtickets freigegeben werden o.ä.). Heutzutage würde ich persönlich fliegen. Die Idee zumindest einmal im Leben die Distanz per Auto oder Bahn auch einmal wirklich zu erfahren, ist aber nicht verkehrt.
-
Klettergurt für Ski- und Hoch- und einfache Klettertouren
BohnenBub antwortete auf Hundewanderer's Thema in UL in anderen Outdoor-Sportarten
Habe den hier liegen aber noch nicht länger draußen drin rumgehangen. Bislang nur in der Wohnung. Komfort ist natürlich nicht mit einem "richtigen" Klettergurt zu vergleichen. Das Gefühl von Sicherheit auch nicht. Für Touren, bei denen man nicht vor hat den Gurt zu belasten oder nicht zu sehr in Rinnen hinauf zu schrubben sicher prima. Hast du konkrete Fragen? -
Der Laugavegur hat ja ein recht dichtes Hüttennetz. D.h. wenn du die Koordinaten kennst, und ihr bei der Entscheidung nicht wartet, bis alle unterkühlt sind, solltet ihr immer in der Lage sein die Tour zur Not in den Hütten fortzusetzen, wenn es euch das Zelt zerlegt. Ich war jetzt 3x in der Gegend. 2x war es sehr ruhig, 1x ragten nach einer stürmischen Nacht aus diversen Zelten gebrochene Stangen raus. D.h. du wirst wahrscheinlich mit deinem Zelt durchkommen. Wenn allerdings tatsächlich mal Wind aufkommt, vermute ich, dass es dem nicht lange standhalten wird können.
-
Nein überhaupt nicht. Das ist nur eine bequeme Form des normalen 110/112 Notrufes, insbesondere wenn man die Landessprache nicht spricht. Braucht natürlich trotzdem Daten oder Sprachverbindung und bietet daher keinerlei Vorteil, wenn du in der Wildnis bist. Kein Smartphone kann mit Satelliten kommunizieren. Wie oben schon erwähnt: Inreach oder Spot. Da es zwei verschiedene Satellitensysteme sind, schau deren Netzabdeckungskarten an und überleg, wo du die Geräte primär brauchst. Ich nehme auf alle großen Unternehmungen seit Jahren einen Spot mit. Das beruhigt nicht nur die Familie und mich, sondern bietet auch sehr praktische Aufzeichnungen von Mittagessen und Camp-Standorten, da ich genau dabei immer eine Nachricht abschicke.
-
Schick! Sieht nach einer herrlichen kleinen Winter-Flucht aus!
-
Statt bis Soltau könntet ihr auch in Wilsede nach Südwest raus gen Schneeverdingen. Von dort fährt die Regionalbahn sehr entspannt gen HH zurück. Ist noch mal ganz abwechslungsreich wenn man sich schöne Wege zurecht legt.
-
In der Nähe des Wilseder Berges gibt es auch überall verfallene Scheunen. Begib dich mal bei Google Earth auf die Suche. Solltet ihr wirklich derbe schlechtes Wetter haben, lässt es sich sicher recht kommod darin zelten. Es gab viele, die von den Heidschnucken und Schafen nicht genutzt werden.
-
Korrekt. Allerdings ist es nicht "wärmer", sondern "weniger kalt". Es gibt einige Determinanten von Kondens. Der größte Effekt ist, dass sich das Außenzelt durch Infrarotstrahlung auf unterhalb(!) Umgebungslufttemperatur abkühlt. Entsprechend schlägt sich genau hier Kondens nieder. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob das Zelt bewohnt ist oder nicht. Bei sehr windigen Verhältnissen wird verhindert, dass sich das Außenzelt zu sehr unter Umgebungsluft abkühlt, da es zu einem ständigen Wärmetausch kommt. Ebenso verhindert Zelten unter Bäumen effektiv Kondens, da diese Infrarotstrahlung zurück geben. Die Belüftung ist primär deshalb wichtig, um die befeuchtete Atemluft der Bewohner aus dem Zelt raus zu bekommen. Worst Case Szenario ist also windstille, klare Nacht unter freiem Himmel.
-
Ich meine mich zu erinnern, dass meine auch so aussahen.
-
Infos zum GR4 durch die Gorges du Verdon gesucht
BohnenBub antwortete auf Waldkind's Thema in Tourvorbereitung
Ich war ein paar mal dort, allerdings immer in den Wänden hängend. Ich bin den Weg durch den Canyon jedoch mal ein kurzes Stück von Norden her gelaufen (bis etwa unterhalb der Haupt-Aussichtskanzel). Dort war der Weg durchgehend gut ausgebaut mit Treppen, Geländern an absturzgefährdeteren Stellen etc. Eine traumhafte Gegend! -
Khufu, Trekkertent, Trailstar und Tarp - universalkonzept
BohnenBub antwortete auf rudidercoole's Thema in Ausrüstung
Da passt er mit 193 leider nicht wirklich rein... -
Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im Mai
BohnenBub antwortete auf Freierfall's Thema in Reiseberichte
Easy. -
Khufu, Trekkertent, Trailstar und Tarp - universalkonzept
BohnenBub antwortete auf rudidercoole's Thema in Ausrüstung
Im Direktvergleich zwischen MLD Superlight Bivy und dem Inner des 1P Trekkertent Stealth schätze ich den effektiven Platzunterschied als eher marginal ein. Das Inner vom Stealth scheint mir von den Maßen gefühlt recht vergleichbar zu sein und nur durch die Ab- bzw. Hochspannung größer zu wirken. Das 1.5P ist gewiss größer. Wieviel Unterschied das tatsächlich macht, vermag ich nicht einzuschätzen. Mit einem offenen Tarp würde ich nicht freiwillig nach Nordskandinavien – oder irgendwohin, wo man nicht im Wald geschützt ist. Geht sicher, halte ich aber für unnötige Selbstkasteiung. Das Trailstar ist zwar hübsch windstabil aber mich hat bei drehenden Winden der nicht verschließbare Eingang durchaus genervt. Außerdem wiegt es im System nicht weniger als dein Khufu. Zudem muss man es sehr flach aufbauen, wenn es wirklich stabil sein soll. Dann ist darunter zwar viel Fläche trocken, aber man kann nur noch kriechen. Fand ich nervig bzw. für das effektive Raumangebot einfach zu schwer. -
Moin Heike, hast du ein Smartphone dabei? Das dürfte, so es halbwegs modern ist, in 99% der Fälle alles besser können. Nur mal als Anregung. Viele Grüße!
-
Ich bin mittlerweile sowieso 90% vegan unterwegs, koche auf Touren nicht mehr etc. Daher kann ich nur sagen, dass es früher zumindest kein Problem war.
-
Hallo @Mil Wenn man die Butter in der Mitte des Rucksacks verstaut, also möglichst geschützt von Rückenwärme und Sonneneinstrahlung, dann hat die Butter bei mir in nördlichen Gefilden problemlos 2 Wochen gehalten. Bernd, von dem ich das "Rezept" habe, läuft damit sogar durch wärmere Gegenden. Viele Grüße!