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Ultraleicht Trekking

BohnenBub

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Alle erstellten Inhalte von BohnenBub

  1. Ich würde komplett auf dedizierte Schlafkleidung verzichten, mit Ausnahme von Socken. Jegliche Regen- oder Schwitznässe in der Bekleidung ist spätestens nach Camp-Aufbau weggetrocknet, soviel Wärme wird noch vom Körper generiert (zumindest geht es mir so) Isolierende Handschuhe brauche ich bei dem Temperaturbereich auch nicht. Maximal Regen/Windschutz (in meinem Fall Extremities Paclite). Fleece, Buff und Fleecemütze würde ich gegen ein Fleece mit sinnvoller Kapuze tauschen. Das ist meines erachtens erheblich wärmer, da es keine Kältebrücken gibt. Z.B. Patagonia R1/R2. Socken reichen mir ganz dünne Baumwollsöckchen. Ziel ist ja nicht die Füße zu grillen, sondern trockene Wärme zu sichern. Wärme hatte man nur im Schlafsack auch, dann aber evtl. schwitzig, weil man nur in Kontakt mit Kunstfasern ist. Damit würde ich weglassen: 667g. Allerdings kommen ganz leichte Baumwollsöckchen und etwas Mehrgewicht beim Fleece hinzu.
  2. Wegen hoher Luftfeuchtigkeit und entsprechend tieferer gefühlter Temperatur oder wegen der starken Tag-Nacht-Differenz?
  3. Eine größere Panel-Fläche bietet zunächst mal natürlich mehr Windwiderstand und entsprechend allgemein auch Windanfälligkeit. Wie stark sich das äußert, d.h. wieviel mehr Zeltwände deformiert werden oder wieviel mehr Last auf den Aufstellstock kommt, weiß ich nicht. Mehr Last ist aber sicherlich vorhanden. Ich fand es beim Trailstar recht krass. Da hat sich das von MLD verwendete Sil/PU gerne ordentlich vollgesaugt, sodass man gefühlt einen wirklich nassen Lappen einpacken konnte, der gefühlt ein Kilo Wasser gebunden hatte, das halt auch nicht abschüttelbar war. Das ist unsexy. Derlei starke Wasseraufnahme kenne ich von beidseitig silikonisierten Geweben gefühlt eher nicht. Das ist einer der Punkte, wo ich mir einen deutlichen Vorteil vom Cuben erhoffe. Ich weiß wohl, stand sogar schon mit ihm in Kontakt. Schön formuliert übrigens Ich habe zugegebenermaßen etwas Zweifel am Material bzw. frage mich, warum es nirgendwo sonst benutzt wird. Eine vielleicht 20cm breite, umlaufend an die Außenseite des Tarps angenähte Bahn Mückengaze, um zumindest Fluginsekten vorm Durchflug ins Innere abzuhalten.
  4. Ich habe durchaus bereits Leute getroffen, denen Mids weggeflogen sind. Ist alles eine Frage, wo man unterwegs ist und was man als "Sturm" bezeichnet. Mir scheint ein Mid aber allgemein für viele Touren ein feiner Kompromiss zu sein. Und zwar wenn, dann aus Cuben. Bei Sil kommt zum einen noch die Nahtabdichtung hinzu und dann packt man das Tarp nach langem Regen gefühlt doppelt so schwer ein, weil das Material irgendwie Feuchtigkeit aufnimmt. Unterm Strich wiegt das Cuben damit vermutlich nur halb so viel wie die Sil/PU Variante. Kostspielig ohne Frage.
  5. Moin allerseits, hat jemand von euch schon irgendwo ein Review vom Solomid 2016 bzw. dem 2015er Solomid XL gelesen? Ich kann dazu erstaunlich wenig finden. Vom heftigen Preis in Cuben einmal abgesehen scheint es mir für meine Länge mittlerweile die optimale Größe zu haben. Spannend wäre ein Direktvergleich, der vielleicht einen Unterschied in der Windanfälligkeit aufgrund der deutlich gewachsenen Panelflächen aufzeigt bzw. dem flacheren Winkel. Dankeschön
  6. In kühlen Klimaten, wo man in der Regel sowieso ein Fleece Derivat dabei hat, sehe ich den Sinn eines zusätzlichen Windbreakers auch nicht so recht. T-Shirt, Fleece und Hardshell bieten schon ziemlich viel Spielraum für Kombinationen. Und zwar auch so "eng gestuft", dass man sich in der einen Variante nicht einen abfriert, während man sich in der nächst Wärmeren zu Tode schwitzt. Bei so etwas empfinde ich eine Windjacke als unnötige Komplikation. Das mag in wärmeren Gegenden, wo man vielleicht gar kein Fleece dabei hat, anders sein.
  7. http://www.sackundpack.de/product_info.php?cPath=85&products_id=3663 Hier gibt es scheinbar die GG Variante.
  8. @ink Erinnerst du noch deine Tagesetappen?
  9. Ordentlich. Das stimmt, dort gab es wohl einen Erdrutsch und er ist auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Alternative ist ein eingerichteter Busshuttle oder eine neu markierte alpine Umgehung, die wohl etwas anspruchsvoller ist und durchaus reizvoll klingt.
  10. Hallo Michael, willkommen im Forum Berechtigte Fragen. Hier kommen ein paar Antworten: 1.) http://www.corsicabus.org/connectionsHiking.html 2.) Ja 4.) Unnötig 5.) Je nach Jahreszeit wirds schon knüppelvoll 6.) Das kannst nur du dir beantworten 7.) Freundlich planlos gucken tuts 8.) Dafür ist das Forum da. Die zweite 8.) Für Ruhe und Einsamkeit ist das nichts, man trifft ständig Menschen. Die Natur ist zweifelsohne super schick und der Pfad trifft nur selten auf Zivilisation (dann gerne auch abstoßend), was in europäischen Gebirgen gar nicht so einfach zu erreichen ist. Ich empfand ihn zudem als ziemlich abwechslungsreich. Wenn man sich an die Regeln hält und bei den Hütten pennt, ist auch dort viel los. Die sanitären Zustände fand ich recht abschreckend. Sowohl auf den Hütten, als auch oftmals neben dem Weg. Schwierigster Weg Europas...naja. Ich würds als schöne Bergwanderung mit eingesträuten kurzen, durchweg einfachen Kraxelpassagen bezeichnen. Durch die Hütteninfrastruktur vergleichsweise luftig locker machbar. Das kann sich bei Höhenangst oder unsicherem Tritt natürlich ganz anders darstellen. Ich habe lustigerweise vorgestern überlegt, wie ich die Strecke heutzutage laufen würde und bin auf 3,4kg Rucksackgewicht gekommen. Wenn man 7 Tage Gehzeit anpeilt (ambitioniert aber trainiert und mit leichtem Gepäck machbar) kommen noch vielleicht 3,5kg Proviant zu Beginn hinzu (500g/Tag - kann bei Mangelerscheinung ergänzt werden um Salami und Käse allerorten).
  11. Verstehe ich recht, dass du das derzeit alles mitnimmst? Die beiden langen Unterhosen weil dir kalt ist? In jedem Fall: Polartec 3/4 und die lange Unterhose gemeinsam sind redundant. Wenn du die Wärme willst, kannst du an sich die Trekkinghose weglassen und nur mit Polartec und Regenhose losziehen. Ich ziehe persönlich jedoch eine leichte Trekkinghose (kein Zipoff Schnickschnack) zusammen mit einer leichten Regenhose vor.
  12. Ich würde mir wünschen, dass sie die XLite Modelle im Schulterbereich breiter machen würden, statt im Fußbereich. Bei meinen Erfahrungen mit XLite und XTherm brauchte ich immer die Large, damit meine Arme nicht auf beiden Seiten runter fallen aber Reg oder noch kürzer von der Länge wäre absolut ausreichend. Bei allen anderen TaR Produkten reicht mir die Breite (Z Lite, Prolite, Ridgerest). Sehr schade.
  13. http://www.bergfreunde.de/patagonia-ultralight-down-hoody-daunenjacke/?backlink=eyJ1cmwiOiJcL2RhdW5lbmphY2tlblwvZnVlci0tbWFlbm5lclwvIzI5MmJkN2RjODU1YWFiYjVjMWZlOGM3ZTUxODBmODlhIiwiaGFzaCI6ImRhZGVmYTM5MDE5ZDlmNGJiYjUzNzNjZWIyNWNhZDhhIn0= Patagonia Ultralight Down Hoody - die besser mit dem Gewissen zu vereinbarende Variante deiner ursprünglich angefragten Jacken gerade etwas reduziert.
  14. @ink Das würde es für mich deutlich besser machen, stellt die Daune in dem Fall doch "nur" ein Nebenprodukt der Fleischgewinnung dar statt elender Quälerei. Ich würde bei beiden Jacken vom schlimmsten ausgehen. Die MH CSR Aussagen sind an BlaBla kaum zu übertreffen und von Cumulus war zumindest vor wenigen Jahren bekannt, dass sie auf lebendgerupfte Daune zurückgreifen. Schau doch mal bei Patagonia z.B. rein. Die haben mit der Ultralight Down Jacket z.B. ein ebenfalls sehr leichtes Jäckchen mit vergleichsweise sehr hohen Ethikstandards. Um schwarze Schafe und Vermischung in der Produktionskette auszuschließen, steigen die jetzt sogar Stück für Stück auf komplett eigene Farmen um, wenn ich recht erinnere.
  15. OT: Wenn ich das recht im Kopf habe, ist Daune mit großer Bauschkraft nur dann halbwegs günstig zu beziehen, wenn man die Gänse nicht bis zum Erreichen eines gestandenen Alters mit eben jenen feinen Daunen in Ruhe Leben lässt (und damit mitunter mehrere Jahre Haltungskosten ohne Einnahmen entstehen), sondern sie zwischendurch immer wieder lebend rupft. Daher muss sehr hochwertige Daune nicht zwangsweise aus Lebendrupf kommen - tut sie aber vermutlich in den allermeisten Fällen leider. Für mich persönlich ist kein privater Outdoor-Spaß bzw. eine Gewichtsreduktion um 50g im Füllmaterial einer Jacke elendes Leid der Viecher wert. Ich habe auch noch Produkte diese Kategorie aus Zeiten, als ich mir darüber noch nicht bewusst war. Jetzt weiß ich jedes mal wenn ich sie anziehe, dass für diesen reinen Freizeitluxus Tiere immer wieder fröhlich gefoltert wurden. Ziemlich widerlich.
  16. Auch hier noch mal der Hinweis auf Wahrscheinlichkeit von Lebendrupf in beiden Jacken :-/
  17. Vor allem kommt die Daune der GW nach meinem letzten Kenntnisstand aus Lebendrupf oder nimmt ihn in Kauf. Quellen habe ich gerade nicht zur Hand, es deckten sich jedoch einige Artikel. Find ich eklig. Selbiges gilt wenn ich mich erinnere allerdings auch für Cumulus, die es auf ODS Nachfrage sogar zugegeben haben. @Kokanee: Nun, je länger und autarker die Touren sind und je unangenehmer das Klima, desto schwieriger bzw. finanzintensiver wird es dies in engen Gewichtsgrenzen zu halten. Ein 60-70L Rucksack für größere Lasten à la HMG Porter o.ä. kostet 10x mehr als ein gestelloser Turnbeutel von 30L, der für viele Vorhaben perfekt funktioniert. Eine Schlaflösung für -5° ist erheblich teurer, als die Tüte, die einen durch einen deutschen Sommer bringt. Auf diese Aspekte spielte ich an.
  18. Hallo, ein paar Gedanken, die mir zu deiner Situation ganz allgemein kommen: Freude an der eigenen Schöpfung und Vorteile durch maßgeschneiderte Lösungen außen vor gelassen dürfte MYOG rein unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten nur in den seltensten Fällen rentabler sein, als Ausrüstung von der Stange clever gekauft. Wenn du es nur aus pragmatischen Gründen verfolgst, also nicht weil dir das Nähen Spaß macht, dann fährst du – gerade in der Schweiz – selbst mit einem schlecht bezahlten Studentenjob à la Kellnerei, Hiwi oder Tutor unterm Strich finanziell besser. Der Preis der Gegenstände ist abhängig vom Vorhaben. Vereinfacht ausgedrückt: Eine leichte Ausrüstung für kürzere Trips im deutschen Mittelgebirge kostet erheblich weniger als eine, die lange, autarke Touren in härteren Klimaten und fernab der Zivilisation begleiten soll. Erfahrung und Erlebnis sind 1.000x mehr wert, als 200g leichtere Ausrüstung. Wenn keine gesundheitlichen Aspekte eine Rolle spielen würde ich als Student mit angenommen vergleichsweise viel bzw. flexibler Zeiteinteilung 300€ lieber in 2 (insbesondere dank flexiblem Studenten-Alltag) günstige Reisen investieren, als in einen neuen Schlafsack, Rucksack o.ä. Aufgabe von Ausrüstung ist es schließlich dir die Trips draußen zu ermöglichen und nicht durch ihren Erwerb den Trip zu verhindern, weil du ihn dir nicht mehr leisten kannst. Man bekommt nahezu alle Klamotten, wenn man sie nicht genau morgen braucht, für 50% des regulären Preises gekauft. Den Sticker-Shock kann man also recht gelassen nehmen. Bevor du dir dutzende Stunden den Kopf darüber zerbrichst, ob Model A oder Model B besser geeignet sind, entscheide dich einfach für eine Option und nutz die Zeit für Sport. Eine Stunde am Tag mit Grundlagenausdauer statt mit Browsing verbracht, bringt dir auf Tour sehr viel mehr und vor allem auch darüber hinaus (ich versuche mich selbst immer dran zu erinnern). Wenn man ihn nicht zum Schneeschmelzen braucht, kann man auf den gesamten Kochkram auch komplett verzichten. Mögliche Motivation: Geld sparen, Gewicht sparen, Komplexität sparen, Platz im Rucksack sparen,... Die HighEnd Materialien im Ausrüstungsbereich sind in vielen Anwendungsbereichen oftmals nur geringfügig besser, als die pragmatischere Lösung. Nicht dem Glauben verfallen, dass man nur mit Cuben glücklich wird. Den Gebrauchtmarkt beobachten. Viel Spaß! PS: Was hast du denn so für Touren im Kopf?
  19. Ahoi, ich bin mit Anker Astro 6.400 wie bei Amazon zu kaufen extrem zufrieden. Lädt das iPhone 6 vermutlich so um die 3x. Ich hatte vor dem Kauf vor etwa einem Jahr eine Liste in Frage kommender Anker Akkus gemacht. Ein Screenshot ist angehängt. Das mag sich mittlerweile geändert haben.
  20. BohnenBub

    Ambronite

    Olivenöl (900kcal) oder Butter (700kcal) in großen Mengen in den Kartoffelbrei ist die Lösung. Auf langen Touren gibt es Abends bei mir in den Kartoffelpürree 125-150g Butter. Schokolade hat mit 500-600kcal auch viel Energie, ist jeder Zeit leicht zu sich zu nehmen, halbwegs naturnah und hat eine schöne Kombination aus Zucker, Fett und Eiweiß.
  21. Bei Amazon Italien gibt es die RX100 v1 für 277€. Nur mal so in den Raum geworfen http://www.amazon.it/Sony-DSC-RX100-Fotocamera-Cyber-shot-Vario-Sonnar/dp/B0089BUVG0/?tag=msit-21
  22. @Ibex Ich hatte den Trailroc 255 auf einer langen Tour in Nordskandinavien dabei und war eher weniger überzeugt. Gerade im Direktvergleich auf glatten Granitplatten hatte ich deutlich weniger Grip, als der Reisepartner und bin zwei längere, trockene Platten, die mein Partner auf Reibung hinablaufen konnte, hoffnungslos hinuntergerutscht. Falls du es noch nicht getan hast, schau dir doch auch mal den Ultra Raptor an, wenn du das nächste mal Schuhe bestellst. Gefällt mir ausgesprochen gut.
  23. Moin Gerald, ich bin von Inov8 315, 319 und 255 kommend vom La Sportiva Ultra Raptor extrem angetan.
  24. Hätte auch 0 Bedenken eine XTherm einfach so auf Waldboden zu legen. Was ultradünne Folien für einen Stichschutz bieten sollen, hat sich mir bis dato noch nicht erschlossen. Denn nur weil nichts durch die Folie selbst durchsticht, heißt das ja noch lange nicht, dass sie nicht mit dem scharfen Stein gemeinsam durch die Matte sticht. Schutz vor mechanischer Belastung hat man da meiner Einschätzung nach erst bei deutlich dickeren, stabileren Stoffen – und ist meiner Meinung nach sowieso nicht notwendig.
  25. Wenn man als Rückenschläfer zu breit für die jeweilige Matte ist, liegt die Problematik zumindest bei dicken Matten mit entsprechend großer Fallhöhe meines Erachtens eher weniger in kühlen Armen. Vielmehr führen herabrutschende Arme innerhalb des Quilts/Schlafsack dazu, dass dieser durch das Gewicht der Arme über der Brust komprimiert wird. Bei fragilen Stoffen und teurer Daune teils ziemlich erheblich.
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