JanF
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Dann hier aber doch noch mal ein Plädoyer fürs Solowandern: - Du kannst die Termine nach eigenem Gutdünken legen, ebenso Resupply, Tageskilometer, Geschwindigkeit, Pausen etc. Wie du ja anscheinend schon festgestellt hast, kann eine Begleitung da einiges anders vorhaben, gerade wenn man selbst mit ultraleichter Ausrüstung unterwegs ist und der andere nicht. Aber auch unabhängig davon wollen manche nun mal entspannter, andere sportlicher gehen. - Man lernt meiner Meinung nach mehr beim Solowandern. Die komplette Navigation muss allein gemacht werden, die kritischen Entscheidungen muss man selbst abwägen, die richtigen Campstellen gefunden werden etc. - Ich nehme eine Wanderung deutlich intensiver wahr, wenn ich alleine gehe. Auf dem Cape Wrath Trail war ich mit einem Freund unterwegs und das hat sicher viele gute Seiten. Wenn man morgens aus dem Zelt schaut und den Schneesturm sieht, wirkt das nicht so bedrohlich, wenn drei Meter weiter ein anderes Zelt steht. Aber dennoch war der eine Tag, an dem wir verschiedene Routen gelaufen sind, wohl der "magischste" der Wanderung. Alleine in ein leeres Tal zu schauen, ist einfach was anderes, als wenn 2 Meter hinter dir noch jemand steht. - Ich weiß ja nicht, was du mit "Pampa" meinst, aber in den Schweizer Bergen sollte man doch meist nahe genug an einer Hütte zelten können, um da im Notfall hinzukönnen, Etappen dürften sich je nach Wetter umplanen lassen und so weiter. Man kann oft auch auf einer Dreitagestour 2 einfachere Etappen machen, um die Routinen reinzukriegen, und eine schwierigere, um seine Grenzen zu erweitern. Oder auch erst mal jede zweite/dritte Nacht in einer Hütte verbringen, um sich auch psychisch wieder etwas entspannen zu können (und sein Mitteilungsbedürfnis zu stillen).
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Kauf meinen Alu-Topf (2 Liter, 123 g inkl. Henkel) und kürze den! Oder du nimmst den Trangia Mini.
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Ich halte eine Sonnenbrille in Schottland ja eh für unnötig, wenn man ein Visor dabeihat, aber deutlich leichter geht es mit einem Clipper.
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Das hängt auch von der Länge der T-Stopper und der Weite der Schlaufen am Zelt ab. Zur Not könnte man mit Schnur eine kleinere Schlaufe an die eigentliche Schlaufe knoten. Wenn die Schnur unter Spannung ist, ist das aber eigentlich ziemlich fest.
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T-Stopper.
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MLD bietet Carbonstangen mit frei wählbarer Länge an.
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Man kann auch mit einer ganz normalen Halbliter-PET-Flasche Wasser aus nem Bach schöpfen. Wo ist da das Problem? Ich frag mich eher, wann man in Norwegen ein Volumen von 3 Litern braucht. Hut durch leichtes Visor und Handtuch ersetzen. 4 Boxershorts??? Alle raus! Eine Wanderhose raus, mir würden da eher eine (kurze) Regenhose/Regenrock und eine Longjohn fürs Camp fehlen. Geht statt den Stiefeln nicht so ne Art Manschette aus dem Sportbedarf für den lädierten Fuß? Das würde auch die Socken leichter werden lassen. Zum Kochset wurde ja schon einiges gesagt. Beim Rucksack wäre der ULA Catalyst eine mindestens halb so schwere Alternative, in den kriege ich Winterzeug + 12 Tage Nahrung. Außerhalb des Winters nehme ich einen Huckepack Lite auch bei bis zu 14 Tagen Nahrung. Vielleicht sollte auch mal am Proviant gefeilt werden? Stirnlampe geht deutlich leichter, wenn sie nur im Camp gebraucht wird. Fehlen würden mir Handschuhe, was Warmes für den Kopf (wenn der Flauschpulli keine Kapuze hat), eine Windjacke, Heringe, Geld und Papiere, ein Handy, eine Karte, ein Stift und eine Uhr.
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Wo geht es denn genau hin? Bei der Kleidung ließe sich noch einiges rausholen. Wenn du in Schottland an nem Rohan-Laden vorbeikommst, kannst du dir ja mal die Ultra-Silver-Serie anschauen. Die Hose ist auch sackschwer. Und Daunenjacke statt Windjacke - bei mir würde das nicht funktionieren, wenn ich die nicht regelmäßig trocknen könnte. Das Zelt ginge mit Cuben um die Hälfte leichter. Das Kochsystem ließe sich mit Dosentopf und Spiritus erleichtern, wenn nur Wasser erhitzt werden muss. Mir würden ein Packsack für den Schlafsack, Seife und Lampe fehlen. Die Zahnpasta kannst du noch auf "Consumable" setzen.
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Könnte jemand von den HRPlern eine Einschätzung geben, wie viel der Strecke tatsächlich weglos (kein eindeutig erkennbarer Pfad, keine eindeutige Markierung) und wie viel auf von Autos befahrbaren Wegen ist?
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Falls für dich nach wie vor faltbare Stöcke eine Option sind: Ich habe mir gerade die Black Diamond Distance Carbon Z gekauft und die machen einen sehr guten Eindruck. Die neue Version (130 cm) wiegt bei mir unmodifiziert 314 g und obwohl der Rohrdurchmesser schon wirklich gering ist, wirken sie auf mich steifer und robuster als die Fizans. Die Länge im gefalteten Zustand ist auch noch mal deutlich geringer. Auch das Spitzensystem könnte dazu führen, dass sie noch mal besser durch die Flughafenkontrolle kommen: Es liegt erstens eine Gummispitze bei, die für viele Geländerarten vollkommen ausreichend sein dürfte. Zweitens sind die Carbidspitzen abschraubbar, man könnte sie also separat im Flieger transportieren. Um die wirklich wieder bombenfest zu drehen, braucht man zwar eine Zange (sollte sich ja bei Herbergen kriegen lassen), sie halten aber auch, wenn man sie mit den Händen eindreht, dann würde ich die aber allabendlich überprüfen. Ich habe meine hier gekauft und statt dem alten Modell das neue bekommen.
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Danke, ich hab auch noch das gefunden: Sollte also gehen. Da ich kein Smartphone habe, wird das mit dem Online-Buchen schwierig. Ich hoffe einfach mal, dass an einem Donnerstagmorgen nicht 30 Leute von Cazorla nach Granada wollen.
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Aber schwer. Deine Nahrung sieht auch so aus, als würstest du nur Wasser heißmachen müssen, das geht deutlich leichter. Jetzt hast du übrigens die "Kleidung im Rucksack" als "worn" markiert. Dass der Rucksack wasserdicht ist, bezweifle ich, selbst wenn das Material es sein mag. Wie viele Heringe und in welcher Größe sind das denn? Kannst du davon nicht welche weglassen oder sie durch leichtere ersetzen? Zu viel Seife für 5 Tage, Deo zu Hause lassen. Das Handtuch zurechtschneiden? Falke TK2 durch irgendeine kurze Kufa-Socke ersetzen. Tasse weglassen. Einmalhandschuhe, Rettungsdecke und Elektrolytepulver raus (eigentlich alles außer Ibus raus aus der ersten Hilfe bei einem so zivilisationsnahen Weg). Brauchst du das Ladegerät angesichts der großen Powerbank? Lässt sich das Kopfkissen als Sitzkissen verwenden oder umgekehrt?
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Von der Reduzierung der Gegenstände sieht das schon ganz ordentlich aus, aber praktisch alles, was du mitnimmst, ist recht schwer: Besonders erste Hilfe, Kochsystem (kannst du das detaillierter aufführen?), Heringe und Regenjacke fallen da auf, die großen drei Zelt, Schlafsack und Rucksack gehen natürlich auch deutlich leichter. Ist der Footprint fürs Zelt notwendig? Worin verpackst du die Sachen wasserdicht? Als Lampe nutzt du dein Handy? Das ist übrigens nicht aufgeführt, und das als "worn" zu deklarieren gilt offiziell als Schummelei.
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Apex-Rock von Enlightened Equipment.
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OT: @Maximilian Wie lange hast du für die HRP gebraucht?
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Groundsheet und Vorzelt in einem? Genial!
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Okay, die Flüge sind gebucht, mit einem Tag extra für den Rückflug, um nicht auf einen pünktlichen Bus angewiesen zu sein. Konntet ihr die Busfahrt direkt beim Busfahrer bezahlen? Am Flughafen in Malaga gibt es zwar einen Schalter, in Cazorla aber anscheinend nicht, und ich würde ungern im Voraus buchen.
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Hat jemand das Gewicht eines unmodifizierten Paars Fizan Compact parat?
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Ich hätte auch noch mal drei Fragen zum GR247: Hat jemand schlechte Erfahrungen mit den Alsa-Bussen bezüglich Pünktlichkeit gemacht? Ich würde gerne versuchen, auf dem Rückweg mit dem Bus um 9:15 am Flughafen Malaga anzukommen und um 11:05 mit Ryanair zu fliegen ... Sehe ich das richtig, dass es in den Hütten außer einer Pritsche nichts gibt? Wasser soll aber wohl in der Nähe vorhanden sein, oder? Wie sieht es generell mit der Verfügbarkeit von Wasser aus?
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Achso. Ich würde trotzdem gerne eine Antwort auf meine Frage erhalten. Um die Frage mal etwas zu vereinfachen: Würde ein Carbon-Stock, bei dem Gewicht, Länge und Verstellmechanismus mit den Fizans identisch sind, diese Situation eher überstehen als ein Fizan?
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Bisher sind mir zwei Fizan-Compact-Stöcke gebrochen: Beide Male beim weglosen Aufstieg im steilen Hang, die Stöcke steckten über mir tief im Boden, dann bin ich mit den Füßen nach unten gerutscht, während die Stöcke bleiben wollten, wo sie sind. Ich meine mal gehört zu haben, dass diese Krafteinwirkung "im rechten Winkel zum Stock" auch die größte Schwäche bei Carbonstöcken darstellt. Stimmt das so?
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Ich hatte nun alles im Formular angegeben und bei der persönlichen Nachfrage nach Essen noch mal erwähnt, dass das alles trocken ist, kein Gemüse/Fleisch oder so. Wurde dann einfach durchgewunken. Ob die zu einem Pulver pürierten Chips im Ziplock-Beutel einer genaueren Überprüfung standgehalten hätten, weiß ich deshalb nicht.
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Meiner Erfahrung nach laufen Jäger nur sehr wenig im Wald, die Hochsitze sind meist mit dem Auto erreichbar. Einen entsprechend späten Aufbau und frühen Abbau vorausgesetzt: Wenn man neben einem Pfad sein Zelt aufschlägt, braucht man sich keine Sorgen machen, entdeckt zu werden. Wenn ich neben einem befahrbaren Weg zelte, überlege ich mir, welche Stelle vom Autoscheinwerfer nicht ausgeleuchtet wird. Insgesamt bin ich mir unter den Voraussetzungen zu fast 100 Prozent sicher, nicht entdeckt zu werden. Selbst wenn man entdeckt wird, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Jäger durchaus Sympathie mit einem einzelnen Wanderer hat und sich ihm als "Waldfreund" verbunden fühlt. Und wenn man tatsächlich mal entdeckt wird und ein Jäger/irgendjemand ernsthaft jemanden ruft, der befugt ist, einem eine Strafe aufzubürden - ja, nun, dann muss ich eben mal eine Strafe zahlen. Hat man durch die Ersparnis an Campingplätzen/Pensionen schnell wieder raus. Und man hat den Gewinn einer deutlich größeren Flexibilität: Man kann genau dann aufhören zu wandern, wenn man keine Lust mehr hat.
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Das ist nicht böse gemeint, aber steht diese Tour mitsamt der Unerfahrenheit bezüglich der Ausrüstung, die sich in deinem Tourvorbereitungsfaden zeigt, deinem Ziel, dich ausgiebig mit dir selbst zu beschäftigen, nicht ziemlich entgegen?
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Wie packe ich das Zelt in den Rucksack?
JanF antwortete auf sven@dreampixel.de's Thema in Einsteiger
OT: Ich habe mein Zelt eigentlich immer in nem Packsack (10 g). Der kommt dann am Anfang einer Tour, wenn noch viel Proviant dabei ist, meist außen an den Rucksack (Huckepack Lite). Wenn das Essen weniger wird, wandert er irgendwann in den Rucksack.