sedot
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sedot reagierte auf Jever in Impressionen von TourenTjo, war wohl nix.
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sedot reagierte auf dermuthige in Impressionen von TourenWir waren Anfang September auf dem Skye Trail unterwegs. Ich plane noch einen Reisebericht und ein Video, aber das sind Winterprojekte. Bis dahin schon mal ein paar Eindrücke für euch:
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sedot reagierte auf nitram in Impressionen von TourenNÖRDLICHER KUNGSLEDEN Kvikkjokk bis Abisko 20.08. – 27.08.23
Anreise von Karlsruhe nach Kvikkjokk (Zug über Kopenhagen nach Stockholm, Nachtzug nach Murjek, Bus über Jokkmokk) Dauer 2 Tage, Rückreise von Abisko nach Karlsruhe (Nachtzug nach Stockholm, Zug über Kopenhagen) Dauer 2 Tage, jeweils Stopover in Kopenhagen.
Nachdem ich letztes Jahr den Patjelantaleden gelaufen bin, war ich schon ein wenig überrascht, in diesem Jahr erneut nach schwedisch Lappland zu reisen, aber alle angedachten Alternativen konnten der großen Anziehungskraft offensichtlich nicht standhalten. Zweifach ungewöhnlich, kurzfristig entschieden und zweimal das gleiche Reisegebiet hintereinander.
Meine sehr guten Erfahrungen auf dem Patjelantaleden stellten einerseits eine Ermunterung, andererseits auch eine große Erwartungshaltung dar. Mir war bewusst, der Reiz der ersten Solotour in Lappland wird sich nicht wiederholen und so günstige Bedingungen sind nicht erneut zu erwarten. Und wird der stärker begangene Kungsleden mir ein ähnliches Empfinden für den Trail bieten können? Werde ich ständig vergleichen und abwägen welcher hike mir besser gefällt? Meine Frau meinte noch, stärker frequentiert könnte doch auch bedeuten nette Menschen kennen zu lernen, wie Recht sie hatte.
Meine Ankunftszeit gegen Mittag in Kvikkjokk ermöglichte mir noch einen schönen ersten Wandertag bei bestem Wetter und einem tollen Platz zum Zelten. Hier bereits lernte ich Adam aus Schweden und Emmeline aus den Niederlanden kennen, die mich gemeinsam mit Hannah aus Deutschland und Meike aus den Niederlanden, die am nächsten Tag zu uns stießen, drei Tage, begleiteten. Wir waren alle solo gestartet, die anderen vier bereits mit vielen Kilometern ab Hemavan in den Knochen und haben uns bei einer vierstündigen Wartezeit auf einen Bootstransfer näher kennen und schätzen gelernt. In keiner Weise verpflichtend oder einschränkend haben wir uns sehr harmonisch und bereichernd zu einer netten kleinen Trailfamily geformt. Das kam für mich sehr unerwartet und ich habe es sehr genossen.
Zurück zum Trail. Das Wetter war recht stabil, eher mild, wenig Regen. Die Landschaft war teilweise atemberaubend schön, die Orientierung völlig problemlos, die Pfade mitunter steinig und die Seequerungen teilweise den Bewegungsfluß hemmend, was wiederum auch zum verweilen und Kontakte knüpfen einlud. Vier Seepassagen waren nötig und zwei davon mit dem Ruderboot machbar, wenn nicht gerade immer nur ein Boot auf der entsprechenden Uferseite gelegen hätte … . Konkret bedeutet das, dass ich jedes Mal den angebotenen Motorbootservice genutzt habe. In Saltulokta habe ich mir am vierten Tag eine Dusche gegönnt und gemeinsam mit meiner „Wandergruppe“ ein sehr schmackhaftes und gemütliches (Abschieds-)Dinner. Mit zunehmender Reisedauer habe ich den Kungsleden mehr und mehr ins Herz geschlossen, die angekündigte Autobahn nur in Ansätze nach der Alesjaurehütte empfunden und mich rundum wohl und reich beschenkt gefühlt. Breaze, den ich eigentlich hätte treffen müssen (von Nord nach Süd für den kompletten Kungsleden unterwegs), habe ich leider verpasst, sehr schade.
Das Wasser habe ich trotz der Verunsicherung mit eines im Vorfeld übel grassierenden Noravirus im Bereich der Hütten nicht gefiltert und problemlos vertragen. Das Sockenkonzept Linersocken und wasserfeste Socken haben sich in feuchten Gebieten und bei Regen für mich bewährt. Ich bin am Tag zwischen 20 und 35 Kilometren gelaufen und habe nach 7,5 Tagen mein Ziel Abisko erreicht. Abweichend von der offiziellen Route habe ich einen Abstecher zum Skierffe mit Nachtaufstieg um 3 Uhr zum Sonnenaufgang bei leider sehr verhangenem Wetter unternommen und die Strecke Saltulokta Vakkotavare, wie so viele, mit dem Bus abgekürzt. Mir hat er sehr viel Spaß gemacht, der Kungsleden! Und vorsicht, jetzt kommen viele Bilder!
Keine Natur, auch schön, Stockholm.
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tib: Die Reißfestigkeit wird soweit ich weiß deshalb durch die PU Beschichtung herabgesetzt, weil die Fasern miteinander verbunden (fixiert) werden, daher verteilt sich die Belastung schlechter. Silikonbeschichtungen ermöglichen es den Fasern weiterhin sich gegeneinander zu verschieben, so bleibt die Reißfestigkeit höher. Analog dazu das Reißfestigkeitsparadoxon lockere Webart gegenüber feste Webart, auch hier ist überraschenderweise der locker gewebte Stoff reißfester (aber deutlich weniger abriebfest etc.)
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Öhhhm.....
Karg sieht so aus:
und selbst dann ist es noch toll
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sedot reagierte auf ULgeher in Warum geht der Trend genau jetzt immer stärker zu SilPoly?Auch interessant in diesem Zusammenhang, auch wenn bereits 3 Jahre alt: von DCF zu Silpoly...
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sedot reagierte auf sleipnir in Warum geht der Trend genau jetzt immer stärker zu SilPoly?..betreffend der Reißfestigkeit hat sich laut Dupont schon was getan! Gefunden auf der Durston-Seite
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sedot reagierte auf Capere in Warum geht der Trend genau jetzt immer stärker zu SilPoly?DanDurston erwähnte in einem Interview bei RSBTR, dass sich die aktuellen Generationen von SilPoly einfach durch konsequente Entwicklung sehr stark in Sachen Widerstandsfähigkeit und Robustheit an SilNylon angenähert haben und dabei gleichzeitig noch leichter geworden sind, als sie es vor 10-20 Jahren waren. Dadurch spielen die ehemaligen Nachteile eine geringere Rolle und die Vorteile (Preis, Stretchstabilität bei Nässe und teilweise einfachere Verarbeitung) überwiegen immer mehr, da so eine kostengünstige DCF Alternative geschaffen wird.
EDIT: Ich glaube es war Episode 45.
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sedot reagierte auf dr-nic in Impressionen von TourenImpression vom PCT des kleinen Mannes... Westweg Ostvariante. Der Weg ist so öde (bis jetzt) das einem die Füße beim Laufen einschlafen - laufe von Schopfheim bis Titisee. OK, es gab ein paar schöne Ausblicke... Aber nee. Das reicht mir nicht.
Zum Glück gab's in Schweigmatt nen Freibad... Und am Naturfreundehaus in Gersbach kann man legal Zelten.
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sedot reagierte auf Dingo in Quilts immer noch so teuer?OT: Da bin ich doch sehr froh das angesprochen zu haben und Dich dank Deiner Antwort positiv als anscheinend Gleichgeistiger zu verstehen. Danke für Deine ausführliche Erklärung.
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sedot reagierte auf dennisdraussen in Impressionen von Touren1. Schaffst du noch bis zum Lieblingsplatz
2. nein schaffst du nicht
3. kommt bestimmt noch was gutes
4. dann halt hier….
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sedot reagierte auf kamov in GramXpert HaLite Quilt: Erster EindruckYes there is a trick The eLite has no draft hole. This is because the drawstring channel is placed inside, on top of the apex and when cinched together it actually compresses the insulation which fills the void. Works very well. I will attach a scheme in MYOG section.
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sedot reagierte auf khyal in Top Trails of GermanySehr schoen, ich hatte schon haeufiger aehnliche Gedanken bei entsprechenden Kommentaren hier oder in ODS....
Dazu kommen fuer mich ein paar andere Faktoren, die Infrastruktur, die wir ja auch gerne nutzen, wie problemlose Anreise (bzw Rueckreise zum Auto) mit OeNV, Wander bzw Rasthuetten, dass man ueberhaupt vernuenftiges Kartenmaterial bekommt bzw alle alternativen Pfade gut in OSM-Karten eingetragen sind, dass es in den Orten Supermaerkte gibt, die ihr Warenangebot entsprechend erweitert haben usw usw usw kommt nicht durch bzw fuer die paar von uns, die da mal herlaufen.
Es wird ja meist investiert, um in diese Regionen mehr Touristen (sorry dazu gehoeren wir auch ) und damit mehr Umsatz bzw Verdienst / Steuern zu bringen. Der ueberwiegende Anteil der "normalen" Wanderer uebernachtet in Hotels oder Gasthaeuser nimmt dort seine Mahlzeiten ein, besucht die ein oder andere "Eintritts-Sehenswuerdigkeit" bringt also deutlich Umsatz bzw Steuern in die Kassen, womit der Aufwand wieder refinanziert wird.
Der ueberwiegende Anteil der Leute "hier" wird es nach meiner Vermutung aehnlich wie ich machen, keine Uebernachtung in irgendwelchen Hotels o.A., statt Gasthaeusern hat man seine eigenen "Leicht-Lebensmittel" bei und ist lieber in der Natur unterwegs, als irgendwo seine Zeit in "Eintritts-Sehenswuerdigkeiten" zuzubringen.
Wir nehmen als z.B. Infrastruktur in Anspruch, deren Refinanzierung aber durch andere Gruppen erfolgt.
Btw kann ich jetzt auch nicht so einen Unterschied erkennen, ob jemand in Khakiweste mit Dackel eine 2 std Rundwanderung macht, oder ich eben mit kompletter Ausruestung ne Woche unterwegs bin, irgendwann wird auch die Zeit kommen, wo das wahrscheinlich koerperlich nicht mehr gut gehen wird und vielleicht schaffe ich mir dann einen Dackel an, nur damit ich mich innerlich kaputt lachen kann, ueber die, die mich deswegen in eine Schublade einsortieren
Um nun nochmal auf den Fuellungsgrad zu kommen, klar ist es z.B. auf dem Eifelsteig mehr los, als in manchen anderen Gebieten der Welt, wo ich unterwegs war/bin, dass man tagelang keine einzigen Menschen sieht, aber auch wenn ich "in der Saison" mit ein Wochenende "drin hatte", habe ich selten mehr als insgesamt 15 Leute in vielleicht 5 oder 6 Gruppen getroffen...und manchmal ergeben sich ja auch nette Gespraeche...
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sedot reagierte auf bandit_bln in Hat Cumulus gerade die Preise erhöht?Die Frage ist eigentlich, wer hat nicht gerade die Preise um 20 bis 30 % erhöht. Ach ja doch, mein Chef beim Gehalt.
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sedot reagierte auf waldgefrickel in Beratung/Empfehlung Gamaschen"Was hast Du denn für alberne Schuhe an?", "Hast Du die nem Mädchen geklaut?" oder andere nutzlose sexistische Kackscheisse, weil ich quiteschbunte Gamaschen trage. Als grosser bärtiger Mann! Schlimm™!
(zugegebenermassen war ich bei der Wahl meiner Dirty-Girl-Gaiters nicht zurückhaltend)
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sedot reagierte auf Cyco2 in Suche Tipp Ultraleicht Schlafsack DauneHallo Laura,
zum Thema Zpacks Schlafsäcke: würde ich eher von Abstand nehmen. die Zelte sind super, aber von den Schlafsäcken oder Quilts hört man gemischte Bewertungen.
Wenn es ein klassischer Schlafsack der obersten Güteklasse sein soll: dann Western Mountaineering (in D erhältlich) oder Feathered Friends (nur per Import aus den USA (super Kundenservice - war mehr als zufrieden).
Wenn es ein Quilt sein soll, dann z.B. mal bei Katabatik, Enlightend Equipment, etc. vorbeischauen (Gibt es beide in Deutschen oder EU Shops).
Zum Gewicht: es kommt natürlich auf deine Größe, Figur und den Platzbedarf an (auch wenn man eine Dame das eigentlich nicht fragt).
Je kleiner und und zierlicher man ist, desto kleiner und enger (= leichter) kann auch der Schlafsack sein.
Thema Temperatur:
Ich gehe davon aus, dass du von 0 Grad Komforttemperatur sprichst?
Western Mountaineering & Feathered Friends raten ihre Schlafsäcke recht konservativ.
Dennoch: 0 grad sind nicht gleich 0 grad in der realen Welt: Frauen frieren in der Regel schneller als Männer, ist es nass draußen, dann ist es gefühlt kälter, ist man erschöpft oder leicht angeschlagen, dann friert man schneller, hat man nicht richtig gegessen, dann friert man schneller, etc.
Bevor man dir einen richtigen Tipp geben kann, müssten wir wissen was für Touren du geplant hast.
Ach und noch was: ein paar Gramm mehr Daune beim Schlafsack haben noch nie jemanden geschadet. Lieber 50 oder 100g mehr im Schlafsack und dafür einen angenehmen, warmen Schlaf als zu frösteln.
Es gibt eine Umfrage zum Gear, welches die Leute auf dem PCT benutzt haben und wie zufrieden sie damit waren. Bei den Damen war es bei den Schlafsäcken, glaube ich, der Western Mounteneering Versite 10f. Dieser hält aber auch deutlich unter 0 Grad warm. Wiegt z.B. in Größe bis 165cm 850g (mit 510g 850er Daune). Der etwas enger geschnittene und etwas weniger warme WM Ultralight 20f wiegt in der selben Größe 795g (mit 425g 850er Daune).
Bei Feathered Friends wäre der Petrel UL 10f das Pendant zum Versalite.
Der Petrel wiegt in Größe bis 160cm 857g (mit 567g 950er Daune). Dürfte von daher sogar noch ein wenig wärmer als der Versalite sein. Ebenso der Elgret UL 20f, der das Pendant zum Ultralight ist. Dieser wiegt in Größe bis 160cm 726g (mit 463g 950er Daune). Zudem sind die FF Schlafsäcke spezielle Damenmodelle, also der Anatomie angepasst und an bestimmten Stellen mit mehr Daune versehen.
Alle vier genannten Modelle haben eine durchgehenden Reißverschluss (hatte mal nen Vergleich gesehen, wo die FF einen hauch weiter zu öffnen waren...)
Soll es aber z.B. ein Schlafsack ohne Kaputze sein (Pendant zu den Zpacks Säcken), dann wäre z.B. der Feathered Friends Flicker ein interessanter Kandidat (ist oder war auch neulich einer hier im Biete Bereich).
Wiegt in der normalen Version (gibt noch eine weitere (vom Umfang her)) in der Größe bis 183cm 715g bei 417g Daune.
Ohne auf einen Quilt umzusteigen und ohne Komforteinbußen (hält zuverlässig bis 0 grad warm, "egal" welche o.g. äußeren Faktoren) kommst du, m.M.n. nicht auf 500g Gesamtgewicht. Nicht als Frau (nicht böse gemeint) und nicht ohne extra Klamotten (klar kann man nen z.B. 400g Schlafsack kaufen und darin ne Dicke Daunenjacke, Hose und Schuhe anziehen....)
ABER: es gibt natürlich auch günstigere Säcke (wenn oftmals der Unterschied auch gar nicht so groß ist), die ihren Dienst erfüllen. Dann aber halt nicht in der Liga (Gewicht, Qualität, Haltbarkeit, etc. irgendwo wird man dann Abstriche machen müssen).
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sedot reagierte auf Nando in Liteway PyraOmm aus der UkraineOT: Da ich nicht unbeteiligt bin die Frage an die Mods (einer ist ja aktiv): Ich könnte quasi alle Fragen beantworten - das würde sich aber wahrscheinlich positiv auf die Verkäufe von WOTWS auswirken. Darf ich mich entsprechend beteiligen?
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sedot reagierte auf trekkingBär in Kurzbericht zum Goldsteig NordrouteIch bin vor zwei Wochen nach Marktredwitz gereist, um den 420 km langen Goldsteig zu laufen. Durch ein paar Umwege sind daraus ungefähr 450 km geworden. Ich bin die Nordroute gelaufen, im Nationalpark bin ich zweimal vom offiziellen Goldsteig abgewichen und habe andere Wege gewählt. (In OpenStreetMap kann man nachschlagen, ob und wann welche Wege begangen werden dürfen. Da in OpenStreetMap auch Weg verzeichnet sind, die nicht mehr betreten werden dürfen, bitte eine App/Anwendung/Webseite bei der Planung verwenden, die die Zutrittsbeschränkungen von OSM auch auswertet!) Auch an anderen Stellen bin ich vom Originalweg abgewichen, z. B. im Naturschutzgebiet "Waldnaabtal" gibt es einen wunderschönen Pfad mit dem Namen "Uferpfad" (während der Goldsteig auf der anderen Uferseite auf Schotter verläuft). An der Blockhütte einfach nicht das Ufer wechseln. Im Prackendorfer und Kulzer Moos empfehle ich auch, dass man nicht den Originalweg läuft, sondern auf den weiter östlichen Pfad ausweicht (langweiliger Schotterweg vs. Bohlenpfad).
Gleich am ersten Tag nach vermutlich nicht mal einer Stunde traf ich einen anderen Fernwanderer, der ein ähnliches Tempo und Etappenlänge läuft; so hat es sich ergeben, dass wir den ganzen Goldsteig gelaufen sind. Wir waren 14 Tage unterwegs; wenn An- und Abreise abgezogen werden, dann kommen wir auf 13 Tage. Das Wetter war anfangs oft regnerisch, in der zweiten Woche wurde das Wetter deutliche besser. Insgesamt war der Goldsteig sehr matschig; das soll aber wohl nur dieses Jahr so sein.
Ich würde den Weg in vier Teil teilen:
1) Zwischen Marktredwitz und Waldmünchen ist der Weg durchschnittlich bis gut. Es gibt immer mal wieder schöne Pfade, leider geht es öfter man durch kleine Dörfer und damit auch über Asphalt. Die Pfade wechseln sich öfter mal mit Schotterwegen ab. Insgesamt aber mehr Pfade als auf so manch anderem Wanderweg! Highlights waren das Prackendorfer und Kulzer Moos (mit eigener "Umleitung") sowie Waldnaab (mit "Uferpfad"). Die Seenlandschaft bei Wiesau ist auch schön. Der Perlsee ist ein dieser Seen:
2) Ab Waldmünchen wurde der Weg viel schöner: Langsam kamen die Steigungen, es wurde bergiger und pfadiger. Erste Highlights kamen zwischen Althütte und Furth im Wald: Der Schlenker nach Tschechien und zum Kreuzfelsen waren sehr schön. Nach Furth im Wald wurde erneut bergiger, es ging auf die "8 Tausender", die Gipfel wurden immer höher, bis man auf dem Großen Arber steht. Zum Großen Arber kann ich persönlich nur sagen, schnell sein Gipfelbild machen und weg Der Kleine Arber und die Gipfel davor sind m. E. viel schöner. Auch der Mühlriegel (1080 m) ist sehr schön (der Aufstieg aber nur okay). Der Rauchröhren ist einer der "8 Tausender":
3) Aus übernachtungstechnischen Gründen sind wir den Nationalpark an zwei Tagen gelaufen: mehr als 80 km, ca. 2700 hm und ca 2780 hm Abstieg. Leider darf man nicht in den Unterständen übernachten. Aber auf tschechischer Seite gibt es Notübernachtungsplätze: Eine Nacht darf man dort übernachten (unabhängig davon, ob es ein "Notfall" ist oder nicht). Weitere Regeln bitte selber nachlesen Wir haben auf dem Poledník übernachtet (erreichbar über einen Umweg von insgesamt 8 km, also Hin- und Rückweg jeweils ca 4 km). Der Nationalpark ist sehr schön! Viele Pfade, teilweise sogar sehr lange Pfade ohne Unterbrechung durch andere Wege! Felsiger Boden erfordert mehr Aufmerksamkeit (besonders, wenn man so lange Etappen läuft). Den Großen Rachel war gut; ich fand die Aussicht nicht so schön und der Gipfel deshalb "nur" ok. Den Aufstieg zum Lusen fand ich "Banane": Wer einen Aufstieg in einem Zug erwartet, wird enttäuscht. Der Aufstieg wird zweimal "unterbrochen" und eine Unterbrechung ist dann sogar ein Schotterweg bis zur Himmelsleiter. Die Himmelsleiter geht dann auch nur gerade den Berg hoch und wirkt künstlich (ob die Himmelsleiter künstlich angelegt wurde, weiß ich nicht). Den Gipfel selber fand ich sehr schön. Insgesamt war der Nationalpark sehr schön, sehr idyllisch und abenteuerlich; jedenfalls habe ich es so empfunden.
4) Den Abschnitt von Mauth bis Passau war eher schlecht. Es gab zwar noch schöne Passagen, z. B. der Aufstieg und der Abstieg vom Dreisessel (ich empfehle aber dringend den Umweg zum Hochstein zu machen, viel schöner als der Dreisessel). Insgesamt war es aber sehr viele Kilometer auf Wirtschaftswegen! Gelegentlich gab es mal einen Pfad, diese waren dann oft kurz und dann war wieder "Wirtschaftsweg für x Kilometer" angesagt. Dafür sieht man gut die ländliche Seite Bayerns...
Bis zum Nationalpark war das Übernachten in Schutzhütten oder Ähnlichem i. d. R. gut möglich. Im Nationalpark hat nicht, da muss man sich im Vorfeld schon überlegen, wie man seine Etappen legt. Wie oben gesagt, sind wir den Nationalpark in zwei Etappen gelaufen; wenn die Kondition nicht vorhanden ist oder das Wetter schlecht ist, kann das dann etwas unschön werden. Nach dem Nationalpark war es bis Passau auch eher schwer, gute Schlafmöglichkeiten zu finden, da es kaum Unterstände oder Schutzhütten gibt.
Mein Fazit: Insgesamt sehr schöner Weg mit vielen schönen Pfaden, aber am Anfang gelegentlich auch mal Wirtschaftswege, am Ende des Goldsteigs fast ausschließlich. Das Ende zeigt aber gut, die ländliche Seite Bayerns. Ich würde den Weg weiterempfehlen, da ich ihn sehr schön finde. Nur die Übernachtungen müssen teilweise gut geplant werden!
PS: Bei meiner Bewertung beziehe ich mich überwiegend auf Wegbeschaffenheit, da mir das am wichtigsten ist. Der erste Teil z. B. hat auch viele Burgen; der Burgenweg verläuft bis Waldmünchen parallel zum Goldsteig.
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sedot hat eine Reaktion von effwee erhalten in Flasche für OlivenölIch habs genauso gemacht. Gratis Handpflege gibt es noch dazu!
@Freierfall Benutzt du den hier?
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sedot reagierte auf Freierfall in Flasche für OlivenölIch habe jetzt eine Art trinkschlauch von daklapak mit kleinem Schraubverschluss, ist bisher dicht auf 2 Touren a 2 Wochen...
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sedot reagierte auf questor in Flasche für OlivenölIn Spanien gibt es diverse Olivenöl Flaschen Größen, da es Restaurants verboten ist, das Öl auf den Tischen selbst im kleinere Gebinde abzufüllen. Wer zufällig mal dort ist, kann sich unter den vielen Größen das passende aussuchen.
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sedot reagierte auf hmpf in Welchen Synthetik-Schlafsack/Quilt?Der Quilt von @Feurio ist dann bei mir gelandet. Nachdem er mich dieses Frühjahr und Sommer auf einigen Touren begleitet hat, bin ich inzwischen auch genervt davon, das Apex immer an die richtige Position zu zupfen :D.
Deswegen kam er heute unter den Nahttrenner. Die große Überraschung ist: Das Apex ist nicht gerissen, vielmehr ist das Außenmaterial an den Nahtstellen ausgefranst und deswegen war innen alles locker. Von der Konstruktion her liegt das Apex als zweiter Sack in der Außenhülle. Mittels Overlock-Naht werden beiden Säcke verbunden.
Ich habe den Quilt vom Fußteil her geöffnet und auf links gestülpt.
Dann kam zunächst der Lötkolben zum Einsatz, damit die Nähte nicht wieder ausfransen.
Da sich das Apex mit der Zeit ziemlich gedehnt hat musste ich ein wenig improvisieren und habe es beim Zusammennähen an einigen Stellen gerafft. Die Dehnunung erklärt auch die schwache Wärmeleistung des Quilts. Ein Großteil der Isolation ist in die Fußbox gewandert und fehlt daher am Oberkörper.
Ursprünglich scheint der Apex - Sack nur mit einer Naht mit der Hülle verbunden zu sein, daher wurde diese auch besonders stark belastet und ist ausgefranst. Deswegen habe ich noch beim Kreis der Fußbox Apex und Hülle miteinander verbunden
Hier sieht man ganz gut, wie dünn die Isolation oben ist.
OT: Bilder sind alle von mir.
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sedot reagierte auf derray in Veganes Milchpulver gesucht.Jap. Bezieht sich aber nur auf einige Zier- und Wildlupinenarten, nicht auf die Süßlupine. Außerdem werden die Samen vor dem Mahlen geröstet, was zusätzlich zur Entbitterung beiträgt.
mfg
der Ray
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sedot reagierte auf wilbo in Trapezo-mid TarpÜberraschend gut!
Aufbauhöhe 130 -135 cm, Gewicht: 320 g.
Es hat auf 20 cm Höhe eine effektive Liegelänge von 2,2 m. Auf 30 cm Höhe sind es noch 2 m und wenn man den Lifter abspannt, erweitert sich die Liegelänge wieder auf 2,2 m.
Das Tarp ist für eine Person vom Platzangebot sehr großzügig. Selbst mit dem 3F inner, kann ich mich unter dem Tarp komplett umziehen.
Das Schöne am Tarp ist allerdings die große offene Front. Sogar wenn ich ein solid inner verwende, lasse ich Abends gerne beim Einschlafen eine Seitentür offen, nur um so lange wie möglich nach Draußen schauen zu können.
Der geschlossene Modus wird wichtig, um möglichst viel Wärme im shelter zu halten. Zum Verkleinern des Eingangsbereichs nutzt man zusätzliche Schlaufen, die mit Toggeln zu neuen Abspannpunkten für die Heringe werden.
Sobald man die Front verkleinert, sind die Lifter wichtig um die Liegelänge zu erhalten. Der überhängende Stoff wird damit zum "snow flap" der vor Durchzug schützt.
Um das Tarp komplett zu verschließen, kann ich zusätzlich ein kleines beak , (40 g) einhängen und damit die Nutzfläche vom shelter erheblich vergrößern. Mit schräg gestellter Stange könnten nun sogar zwei Personen nebeneinander liegen.
Das wäre dann ein 2p Tarp, bei vollem Wetterschutz für 360 g.
Das DCF Tarp wurde genauso stark gebaut wie meine Variante aus Baumwolle. Alle Doppel-Nähte sind auf maximalen Zug ausgelegt. Die Stangentasche besteht aus 102 g/qm woven DCF und ist so robust, dass auch ein abgebrochener Ast als Zeltstange herhalten kann.
Leider reflektiert das DCF camo, je nach Einfallswinkel den Himmel manchmal recht deutlich. Bei den meisten Blickwinkeln ist die Stoffoberfläche aber angenehm zurückhaltend.
Trotz meiner anfänglichen Skepsis gegenüber dem 22g camo DCF, bin ich bis jetzt angenehm überrascht. Der Schnitt muss zwar exakt sein, aber dafür bekommt man eine straffe Zeltbahn geliefert.
Der Aufbau ist verblüffend einfach. Da ich es nicht wirklich glauben wollte, mussten fast alle in Familie den Aufbautest machen. Selbst unser 10-jähriger Sohn bekommt das Tarp in 5 Minuten sauber angespannt...
VG. -wilbo-
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sedot reagierte auf wilbo in Trapezo-mid TarpDer Gedanke zwei solo Tarps zu einem geschlossenen shelter zu kombinieren, hat mich nicht losgelassen.
Es ist einfach zu nett sich zusammenzustellen können und bei Bedarf eine gemeinsame, regenrsichere Überdachung zu haben.
In der Mitte ist reichlich Platz zum Kochen und für Gepäck.
Die Tarps sind von der Größe her auf die 3F inner abgestimmt, sodass man sich je nach Jahreszeit das passende aussuchen kann.
Hier mit vierTrekkingstöcken aufgebaut.
Die Tarps können beidseitig offen oder geschlossen abgespannt werden.
Den Saum am zweiten Eingang könnte man bis zum Boden herunterziehen.
Die Eingänge kann man sowohl von innen als auch von außen über eine Abspannschnur öffnen und schließen.
Die Grundfläche beträgt 290 x 290 cm, bei 160 cm Höhe.
Als Solo-shelter seht es mit 130 cm Stocklänge.
Auf 20 cm Höhe hat das Tarp 220 cm effektive Liegelänge.
Die Überdachung ist so reichlich gewählt, dass selbst bei drehenden Winden der Bereich hinter dem Stock trocken bleibt.
Die beiden Ecken des beaks sind geschützte Lagermöglichkeiten für den Rucki oder fürs Equipment.
Ein Tarp wiegt ca. 420 g und ein 3F inner 350 g.
Als Trekkigstocklänge braucht es min. 135 cm aber die Stangentasche ist so rustikal gebaut, dass man sich auch ein Stöckchen schnitzen kann.
VG. -wilbo-