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Ultraleicht Trekking

MeisterGrimbart

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Über MeisterGrimbart

  • Rang
    Leichtgewicht
  • Geburtstag 01.03.1964

Profile Information

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    Süntel
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    Musik, Bienenhaltung

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  2. Ich habe letztes Jahr im Herbst versucht, eine Tour zu gehen, die von Langstreckenwanderern meist in vier Tagen durchwandert wird. Mein Plan war, das in 8 Tagen zu tun, weil ich im Moment nicht so fit bin und wegen ein paar anderer Problemchen. Das war alpine Landschaft, ausgesetzt und uneben und zeitlich hart an der Grenze zum Wintereinbruch. Wegen meines Zeitplans, und weil es auf dem Teilstück keine Möglichkeit zum Aussteigen oder Einkaufen gibt, hatte ich für 8 Tage Proviant mit und - das letzte Mal, ich schwöre - nicht unbedingt eine Leichtgewichtsausrüstung. Unten im Tal wog der Rucksack 26 kg, freigegeben ist das Modell bis ungefähr 18 kg oder so. Ich hatte mir also für den ersten Tag eine kürzere Strecke zum Eingewöhnen ans Steigen und an die Höhe vorgenommen und diese erste Etappe in zwei (!) Tagen geschafft. Dann kamen Nachrichten durch, daß ein Wetterumschwung, wahrscheinlich der Wintereinbruch für das Jahr in der Gegend unmittelbar bevorstand. Wäre ich weitergegangen hätte ich bei dem Tempo wahrscheinlich doppelt so viel Zeit gebraucht, wie ich Proviant mit hatte, ohne Möglichkeit zwischendurch auszusteigen. Das Gelände ist so rauh und ausgesetzt, daß ich Bedenken hatte, bei Glätte und Dreckwetter mit der schweren Last und mangelnden Trittsicherheit da wieder heile herunterzukommen. Das wäre wahrscheinlich nicht gutgegangen. Also bin ich umgekehrt und zum Glück habe ich es vor dem Regen und Schneeregen wieder ins Tal geschafft, gerade noch so. Seit dem befasse ich mich ernsthaft mit Plänen, das nächste Mal sehr, sehr viel leichter hinauszuiehen. Wer weiß, wofür es gut war ... P.S. Ich hab's aber nicht bereut - die Landschaft war atemberaubend. Schmerz vergeht, die Erinnerung nicht (wenn man's überlebt).
  3. https://de.aliexpress.com/item/35L-45L-Leichte-Durable-Reisen-Camping-Wandern-Rucksack-Im-Freien-Ultraleichte-Rahmenlose-Packs-XPAC-UHMWPE-3F/32948241042.html?spm=a2g0s.11045068.rcmd404.1.5a1e56a48ENZrp&pvid=0a48824b-f514-4508-b5b4-eeb1a6179053&gps-id=detail404&scm=1007.16891.96945.0&scm-url=1007.16891.96945.0&scm_id=1007.16891.96945.0 Den habe ich letztes Jahr noch für, ich glaube so um die 70 Euro bekommen. In schwarz und weiß, jeweils in XPAC oder Dyneema, in drei verschiedene Größen, Literzahl passt. abnehmbarer Hüftgurt mit Taschen, Loadlifters, etc. ca. 850 g schwer. Zwei Streifen Polsterung den Rücken herunter, ordentliche Schultergurte. Der könnte für Dich evtl. passen. Es gibt keine Reviews dafür, weit und breit, was mich wundert. Ausführlich ausprobieren konnte ich den noch nicht, mangels Gelegentheit etc. Aber ich kann sagen, daß er robust und sorgfältig gemacht ist. Bei einem Tagesausflug mit ca. 10 kg probe-bepackt trug er sich die ganze Zeit auf meinem Rücken ziemlich gut. Das Konzept ist durchdacht und unterscheidet sich nicht groß von dem ähnlicher Rucksäcke in dieser Größenklasse. Gibt bestimmt Leichteres, aber für den Preis vielleicht ok. Du hast wahrscheinlich beim Ali den Rucksack mit 56 l gekauft gehabt, nehme ich an. Dieser hier ist aus meiner Sicht eine andere Klasse. Zumindest kannst Du mal gucken.
  4. Meine Interpretation des Artikels (hier in diesem Zusammenhang) ist: Man lasse etwas Vorsicht und gesunden Menschenverstand walten, verfalle aber nicht in Panik. Alles richtig gemacht, mit diversen Inkarnationen des gemeinen Kartuschenkochers, von Camping Gaz Bleuet bis heute. Puh!
  5. Hängematte ist was tolles. Besonders wenn man nicht mehr der Jüngste ist. Sehr bequem, und man braucht bei Dreckwetter nicht im Matsch oder nassen Laub rumkriechen. Kein Ausrüstungsstück berührt je den Boden (wenn es nicht herunterfällt). Wegen der steilen Lernkurve sollte man aber wirklich, wie schon empfohlen wurde, mal im Hängemattenforum rumgucken und sich richtig umtun. Es wurde schon gesagt - eine Welt für sich. Ein bißchen was für Nerds. Wie UL-Wandern auch. Ich finde inzwischen beides schön und interessant. Ich meine aber auch, daß man mit einem Hängemattensystem (die Hängematte selbst tut es bei Weitem nicht allein) wohl 60 g Bodenplane einsparen kann (wenn man sich aus den Schuhen gleich in die Hängematte schwingt), aber insgesamt habe ich mit einer Hängematte gegenüber einem Tarpsystem immer so um ein Kilo mehr Gewicht, egal wie ich es drehe und wende. Unter günstigsten Bedingungen. Und das Volumen passt dann nicht mehr in einen kleinen Rucksack, sondern nur in den größeren. Wieder ein Kilo mehr ... Wo es darauf nicht ankommt, und wo es genügend Auswahl an Bäumen gibt, schläft man in einem wohldurchdachten Hängemattensystem aber wirklich schön. Und erholsam. Und lange. Und schnell, wie man hört.
  6. Ja, ich spare aber 45 g für den Becher, den ich sonst mithätte. Also noch 40 oder so Gramm schwerer. Das würde ich für eine geordnete Packweise in Kauf nehmen. Der Optimus/Primus Klemmwindschutz, den ich noch habe, wiegt auch so um die 80, 90 g, ist aber bei der Topfgröße rundherum zu weit und auch nicht platzsparend zu verpacken. Plus der Becher, den ich dann mitnehmen würde, weil ich gern zum Essen was Warmes trinke. Das mit der PET Flasche sehe ich mir aber mal an. Gute Idee. Mal sehen, welche da genau infrage kommt. Mal mit Schieblehre und Zollstock in den Supermarkt gehen. -- Danke für den Hinweis auf den Snowpeak-Topf, ich sehe mal nach, was der für Maße hat.
  7. Moin zusammen! Ich denke mal wieder an meinem Gaskocher herum. Hat jemand schonmal eine der schmalen 100 g Gaskartuschen unten in einen Caldera Cone Caddy getan? Passt das? Und passt der Caddy seinerseits in eine Toaks 750 ml Tasse? Hintergrund: ich habe mit Möglichkeiten für einen Windschutz für meinen FMS 300 Brenner und besagte Toaks Tasse herumgespielt. Der trichterförmige Windschutz, der auf dem Ventil aufsitzt hat mich nicht begeistert. Bleibt wohl (wenn's leicht sein soll) nur so ein Streifen Titanfolie, der auf dem Boden aufsteht. So etwas ist aber viel höher als die Tasse och oder breit ist, und müßte getrennt davon verpackt werden. Ich mag aber ein kompaktes System ... Meine Idee ist nun, so einen Streifen in einen Caddy zu rollen, eine Kartusche hinterher und etwas Kleinkram, und das ganze dann in der Tasse zu transportieren, vielleicht mit dem Beutel/Cozy drumherum. Ich habe aber keinen solchen Caddy hier zum Ausprobieren. Wenn jemand hier so einen Caddy da hat, und eine solche Kartusche und eine solche Tasse - ich würde mich über einen kurzen Test und Bescheidsagen freuen.
  8. Dazu habe ich anderswo schon einmal was geschrieben gehabt. Hoffentlich ist es hier erlaubt, einen Link zu einem anderen Forum zu posten. https://bushcraft-germany.com/index.php?thread/3839-bohnen-und-reis/&postID=95109&highlight=bohnen#post95109
  9. Ich habe mir mal (zugegebenerweise vor vielen, vielen Jahren) einen Durchfall geholt, in der Mitte der Hardangervidda, wo es leicht sumpfig war. Damals gab es noch keine bezahlbaren, leichten, unkomplizierten Filter ...
  10. OT: Ah, da schau' her. Noch nie bin ich jemandem "begegnet", der auch mal ein Lowait hatte. (und heute die gleichen Schwierigkeiten beim Rein- und Rauskommen hat, wie ich). Mein Lowait ist immer noch fast gut, nur die Gummipröppel für die Stangen sind spröde, und das PU löst sich vom Zeltboden. Ich heb's aber aus sentimentalen Gründen noch auf ... OT:
  11. MeisterGrimbart

    Vorstellungsthread

    Hallo, MeisterGrimbart hier. Ich lese hier schon eine Weile gelegentlich mit, habe mich auch vor einer ganzen Weile angemeldet, mich aber noch nicht vorgestellt. Sorry. Ich bin Mitte 50 Jahre alt, aus dem Weserbergland. Ich bin schon als Kind und Teenager mit der Familie gewandert, auch mit Übernachtungen im Wald. Später dann auch mit Paddelboot, Fahrrad, Motorrad unterwegs gewesen. In den letzten Jahren bin ich wieder zum Reisen zu Fuß zurückgekehrt, und habe mich eine Weile für einen Bushcrafter gehalten. Ich habe aber festgestellt, daß ich dafür zu faul bin, und zu wenig handwerklich begabt. Was ich aber eigentlich und wirklich will, ist in einem menschlichen Tempo eine Gegend zu erfahren, zu sehen, hören, riechen, fühlen, und das zu allen Tageszeiten, also auch nachts. Zum Häringsschnitzen und die verrußten Hände sauberzumachen bleibt mir da wenig Zeit und Energie. Und wenn, dann liege ich lieber in der Wiese, mit einem Grashalm im Mund und sehe den Wolken zu, wie sie über den Himmel ziehen. Stinkend faul, eben. Ich habe natürlich erstmal wieder mit Methoden, Herangehensweisen und Grundeinstellungen angefangen, die aus längst vergangenen Zeiten stammen. Als Fjällräven Rucksäcke und -zelte ziemlich verdammt leichtgewichtig und trotzdem robust waren, und als man Computer noch mit K geschrieben hat. Das sind anscheinend tief eingegrabene und damals intensiv eingeübte Denkmuster, die es erstmal zu überdenken gilt (für mich jedenfalls). Aus verschiedenen Gründen scheine ich aber wirklich eine Änderung solcher Denkmuster zu brauchen, weil ich sonst schlicht nicht mehr machen kann, was ich gern noch machen will. Also drifte ich langsam aber sicher in die eher leichte Ecke. Notgedrungen ... Erst neulich mußte ich eine lange geplante und sehnlich erwartete Tour vorzeitig abkürzen. Das fand ich in dem Fall wirklich schade. Einer (!) der Gründe war ein hohes Rucksackgewicht. Ich sage hier lieber nicht wie hoch. Und so bin ich gerade aktuell dabei, für nächstes Jahr über eine geschickter ausgewählte Ausrüstung nachzudenken, ohne nun alles wegschmeißen oder ins Pfandhaus geben zu müssen. Mein ungefähres Ziel wäre es zunächst einmal, bei nur wenig Neuanschaffungen auf ein Rucksackgewicht von nicht über 10 kg einschließlich Proviant und Wasser für ein verlängertes Wochenende oder eine knappe Woche, in der wärmeren Jahrehälfte, ohne Einkauf zwischendurch. Ich denke, das dürfte so halbwegs realistisch sein. Von da aus - mal sehen. Die Anregungen, die ich hier bekommen kann, werden mir dabei bestimmt sehr helfen.
  12. Ist ja die Philisophieecke, hier, also ... ... vielleicht nicht unbedingt ultraleicht ( ich sehe dieser Tage halt zu, daß mein Geraffel nicht mehr so sackschwer und bombensicher ist und hole mir hier öfter mal Anregungen dazu, dafür vielen Dank ), aber weglassen hat neben der Gewichts- und Platzersparnis noch einen anderen Gesichtspunkt, und das ist eine gewisse mentale Leichtigkeit, in Ermangelung eines besseren Begriffs. Viel Zeugs kann einen auch geistig und emotional belasten und zurückhalten. Sich damit mal zu befassen, in einem mehr oder weniger geschützen, hobbymäßigen "Raum" - wer weiß wo das hinführen kann. Schaden kann's aber wahrscheinlich nicht.
  13. MeisterGrimbart

    Thermometer

    Garmin Tempe, 9 g, ca 30 Euro, koppelt nicht nur mit kompatiblen Garmin Geräten, sondern auch mit ANT+-fähigen Smartphones. Auf Android geht das gut mit der App "AmbiTemp". Der Sensor überträgt drahtlos über zwei oder drei Meter, speichert die 24-stündige Mini-Max Temperatur und überträgt diese sobald die Verbindung zur Verfügung steht. Das Smartphone muß also nicht die ganze Nacht eingeschaltet sein. Läuft mit einer Knopfzelle ein knappes Jahr durch. Den Batteriewechsel fand ich etwas fummelig, geht aber letztlich.
  14. In der Wildnis ist ein Stück Klopapier manchmal wichtiger als ein Stück Seife. (Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, daß ich das vor Jahrzehnten mal bei Hans Otto Meißner gelesen habe. Aber wie auch immer - bestätigt durch eigene Erfahrung.)
  15. > Da ich auch 1,90m groß bin, würde ich für ein abfallendes A-Frame gerne ca. 3,20-3,30m Länge aufbauen. Schade um den Verschnitt, aber gibt es noch andere Nachteile, außer Gewicht, die Windanfälligkeit und ein schwierigeres Abspannen? < Als Vergleich habe ich einen Versuch (vor der Beschaffung des Materials, etc.) mit einem Regenponcho in den Maßen 145x280 cm. Ich habe dieses Tarp jetzt in der Länge 3,5 yd, das sind 320 cm. Ich habe keine Nachteile beim Abspannen feststellen können, ebenso wie bei der Windanfälligkeit. Der einzige Unterschied, den ich wahrnehmen kann, ist, daß ich etwas mehr Raum für Gepäck und etwas mehr Kopffreiheit habe, weil ich etwas mehr zum Fußende rücken kann. Verschnitt hatte ich auch nicht, weil ich mir das Projekt mit einem Freund geteilt habe, und wir hatten eben 7 yd gekauft und das Stück einfach halbiert. 3 yd wären eben nur so lang gewesen wie der Versuchsponcho. Das wäre auch ganz ok gewesen, aber so ist es etwas großzügiger. Ich kann das also durchaus empfehlen.
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