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Ultraleicht Trekking

sasper

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  1. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf ThomasK in Skitouren: Abfellen optimieren für widrige Witterungsverhältnisse mit kleinen MYOGs   
    Abfellen
    Mittlerweilen gibt es einige Felle, die man nicht mehr Klebestelle auf Klebestelle aufbewahrt, sonder auf eine Trennfolie kleben soll.
    Dabei ergeben sich folgende Probleme:
    Die leichte Folie fliegt auf den Abfellorten (hoch oben, windig) leicht weg Klebestellen können mit Schnee in Berührung kommen die langen Felle sind schwer handbar und kleben irgenwo fest Handschuhe müssen ausgezogen werden und die Hände werden ewig nicht mehr warm bei schnellen Abfahrten Es gibt zu viele Einzelteile zum Handeln: 2 Felle, eine Folie, ein Packsack Mit ein paar kleinen "Annäherchen" kann man sich, auch bei widrigen Umständen, aber das Leben erleichtern und Lebenszeit der Felle verlängern.
     
    1., An den Skienden befestigt man ein Stück Gummi (gelb) mit dem man das gelöste Fell an der Spitze festhängen kann. So liegt es nicht im Schnee und hat eine definierte Lage.


    2., An der Folienspitze näht man ein Stück leichten Regenstoff an, der als leichte Felltasche dient, wenn die Felle auf die Folie geklebt sind und eingerollt werden. Die Tasche wird seitlich zugefaltet, die Felle in den oberen Teil gerollt und das Ganze mit dem gelben Gummie verschlossen.


    3., Der Ablauf beim Abfellen ist hier kurz dargestellt:
     
    Ski 1, Fell 1
    Ein Fellende wird gelöst und der Ski schräg in den Schnee gesteckt. Das Fell wir zur Hälfte gelöst und mit dem gelben Gummi an der Skispitze festgehängt. Auf die freiliegende Klebefläche, die gerade auf dem Ski liegt, wird die Folie mittig aufgelegt (Tasche unten) Nun wird die Folie hochgeklappt, das restliche Fell vom Belag gelöst und das Ganze umgedreht wieder auf die Skispitze gehängt (etwas Übung nötig, aber auch bei Wind problemlos mit Handschuhen machbar). Die Folie wird nunmehr faltenfrei auf den oberen Klebebereich hochgestrichen. Ski 2, Fell 2
    Das Fellende am zweiten Ski wird zur Hälfte gelöst, der Ski schräg in den Schnee gesteckt und das Fellende mit dem gelben Gummi an der Skispitze festgehängt. Auf die freiliegende Klebefläche, die gerade auf dem Ski liegt, wird die Folie mit dem ersten Fell  mittig aufgelegt (Tasche unten) Nun wird die Folie hochgeklappt, das restliche Fell vom Belag gelöst und das Ganze umgedreht wieder auf die Skispitze gehängt Die Folie mit dem ersten Fell wird nunmehr faltenfrei auf den oberen Klebebereich hochgestrichen. Tasche
    Beide Felle, mit der Folie dazwischen, werden vom Skiende her aufgerollt (keine Falten, Knicke), in die Tasche hineingerollt und mit dem Gummi verschlossen. (daheim herausgeholt, sehr sehr langsam getrocknet und wieder reingeholt) Zum Nachlesen auch hier: http://www.thomas-koegl.de/ultralight-m-y-o-g/abfellen/
       
  2. Danke!
    sasper reagierte auf Ranger in Dosen Cone   
    Da man ja jetzt eher die Zeit hat Ideen umzusetzen, hab ich mich mal an meinen Dosen-Cone  gemacht.
    Zuerst gabs nur die Idee im Kopf (schon länger) und dann machte ich mal ein Pappmuster.


    Nun hatte ich mir vier Dosen besorgt und es ging an den Zuschnitt.
    Die Stellen die dauerhaft verbunden bleiben hab ich noch mit einer Musterbeutelklammer gesichert.
    Was auch perfekt funktioniert, auch eben nur mit einer (es geht ja um UL )

    Und so sieht das fertige Teil aus.
      

        

    Ja, nachdem ich mit dem Ergebnis super zufrieden bin werde ich ihn wohl noch in einer blanken/polierten Version bauen.
    Genaue Maße hier zu Posten würde glaube ich nicht so viel bringen da so etwas ja immer individuell angepasst sein muß.
    Aber vielleicht hilft es jemanden zu Inspiration
    Das ganze Teil wiegt 13g Jippie

     
  3. Betrübt
    sasper hat eine Reaktion von HUCKEPACKS erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES   
    Jetzt war ich zu langsam!!!!! (6 Std.) und mein Pack ist schon ausverkauft!
     Aber das Weihnachtsgeld !!!
     
    Alles Gute mit dem Shop aber bei so einem Start!
     
  4. Gefällt mir!
    sasper hat eine Reaktion von roli erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES   
    Jetzt war ich zu langsam!!!!! (6 Std.) und mein Pack ist schon ausverkauft!
     Aber das Weihnachtsgeld !!!
     
    Alles Gute mit dem Shop aber bei so einem Start!
     
  5. Gefällt mir!
    sasper hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES   
    Jetzt war ich zu langsam!!!!! (6 Std.) und mein Pack ist schon ausverkauft!
     Aber das Weihnachtsgeld !!!
     
    Alles Gute mit dem Shop aber bei so einem Start!
     
  6. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf Tipple in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Ab heute gibt es endlich wieder das gute Zeug aus Köln zu kaufen! 

    https://www.huckepacks.de/news/
    https://www.instagram.com/huckepacks/
    Nicht vergessen, gleich kommt auf @skullmonkey ´s Youtube Kanal das Interview mit Mateusz! 
     
    Ich wünsche dir alles Gute und einen fulminanten Relaunch Tag, @HUCKEPACKS! 
  7. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf HUCKEPACKS in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    DANKE DUDE!
  8. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf Painhunter in Eure 2019er-Pläne   
    Wenn ich hier so die ersten Beiträge lese, stellt sich absoluter Neid ein! Und der ist bekanntlich die höchste Form der Anerkennung!
    Fetter Reschpeggt für so unglaublich viel Zeit. Echt verdammt cool.
    Aber Leute was zum Henker macht ihr beruflich? Da wirds mir Angst und Bammel wenn ich da an eure Rentenansprüche im Alter denke.
    Entweder ihr gebt nen Dreck auf die Versorgung im Alter, macht jetzt was ihr geil findet und seit dann mit 50 am Arsch finanziell, ist euch also faktisch egal was mal später ist, habt nen fucking guten Job mit viiiieeel Zeit der extrem gut bezahlt ist (was in der Regel nicht zutrifft auf high price jobs), habt nen Haufen Kohle geerbt oder lebt so dermaßen auf pump oder von den Eltern das alles aus ist...oder....meine allerhöchste Anerkennung für so wenig Lebensangst. Ich hab da schon Angst beim mitlesen.....
    Echt cool das ihr das so durchzieht! Keep on trekking...
    Erzählt doch gerne mal warum ihr so viel Zeit habt, das würde mich ja unglaublich interessieren....
     
  9. Danke!
    sasper hat eine Reaktion von momper erhalten in Schnäppchen   
    Bei Bergfreunde gibts den Sea to Summit Spark II, und Spark I um 50 % im Sale.
     
  10. Danke!
    sasper reagierte auf Konradsky in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Mit einem Lötkolben kann man Synthetische Stoffe sehr gut schneiden.
    Ich nehme ein Alulinial als Anschlag und eine 3,2mm Hartfaser als Unterlage.
     
    Gruss
    Konrad
  11. Danke!
    sasper hat eine Reaktion von climbingmountain erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Selbes Projekt wie @Matzo (Hüttenschlafsack), vom Stoff her echt super (hab nur vergleich zum UH Baumwollteil) 
    Vielleicht den Zuschnitt mit einem Lötkolben oä. machen, der müsste die Kanten schön verschmelzen also kein franzen mehr.
    Französische Nähte habe ich bei dem Stöffchen nicht hinbekommen;(
  12. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf Tsunamis in Topfständer faltbar aus 2 mm Alu Blech   
    Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit Ständern für Dosenkocher auseinander gesetzt. Heraus gekommen ist das hier:

    Er wiegt 33 g und lässt sich super in meiner Tasse verstauen.
    Wichtig war mir dabei folgendes:
    kompakt zusammenlegbar hohe Kippstabilität für Topf und Kocher funktioniert mit meiner 650 ml Tasse mit knapp 10 cm Durchmesser Abstand zwischen Kocher und Topf optimal für meinen Kocher Kocher hat Abstand zum Boden, um ihn nicht zu verbrennen bzw. im Winter gekühlt zu werden Sehr inspiriert hat mich der EOE Kyll.
    Ich habe ein 2 mm Alublech vom Baumarkt verwendet, das hat mit 25x50 cm Fläche nur 10 EUR gekostet und reicht für 4 Ständer.

    Ich habe mir eine Form für mein Setup gezeichnet, die drei benötigten Blechstücke ausgesägt, übereinander gelegt und dann die Form aus allen drei Blechen gleichzeitig ausgesägt. Das Biegen war auch nicht besonders schwer. Die Schraube habe ich einigermaßen fest gezogen und mit einer Kontermutter fixiert.
    Falls ihr auf diesem Entwurf aufbaut, bitte beachtet den Fehler in der Zeichnung, der Ständer ist dort 5 mm zu niedrig.
    Nach dem ersten Aufbau musste noch nachgearbeitet werden: Nach dem Biegen überlappende Teile absägen, feilen und schmirgeln. Ein Loch zur Gewichtsreduktion. Zwei Kerben am Rand, um beim Aufklappen besseren Halt zu haben.


    Konstruktionsbedingt steht der Ständer und der Kocher schief, weil ein Bein 2 mm und eins 4 mm kürzer ist, als das erste. Das stört aber kaum auf perfekt geradem Boden und auf schrägem Boden hilft es beim Kompensieren
    Der Windschutz kann übrigens am Ständer in die Kerben geschoben werden.


    Da das Ganze auf drei Punkten steht ist es natürlich Kippstabil.

    Passt problemlos in die Tasse und lässt genug Platz für andere Kochutensilien.
    Der Bau hat ca. 3 Stunden gedauert.
    Hier noch der Weg, der mich zu diesen Anforderungen geführt hat:
    Ursprünglich habe ich viele Jahre lang Benzinkocher und mehrteiliges Topfset benutzt.
    Dann habe ich diesen Dosenkocher entdeckt und nachgebaut. Der hat Power und funktionierte auf Anhieb gut. Auf der ersten Tour auf einer Wiese ist er aber mehrfach umgefallen und hat Wasser und Spiritus ausgeschüttet.
    Zuhause habe ich einen dreibeinigen Ständer entdeckt und mir eine 650 ml Titantasse besorgt. Der Ständer passte glücklicherweise in die Tasse, hat aber über 100g Gewicht und danach war nicht mehr viel Platz in der Tasse. Außerdem schlagen die Flammen um die Tasser herum und der Griff wird heiß.
    Auf der Suche nach einem Kocher, der etwas kleiner ist und ein besseres Flammenbild hat, bin ich auf diesen hier gestoßen. Der Bau hat tatsächlich 1,5 h gedauert. Nun war aber ein Ständer Pflicht, weil die Tasse nicht auf dem Kocher sitzen kann. Dafür lässt sich dieser Kocher löschen.
    Diesen Ständer fand ich auch super, er eignet sich aber nur für große Töpfe. Die Tasse sitzt darauf nicht in der richtigen Höhe.
    Da ich selbst lange gegrübelt und recherchiert habe, ist dieses Ergebnis vielleicht auch für andere interessant.

  13. Danke!
    sasper reagierte auf Andreas K. in Frage zur Haltbarkeit von 3D Druck-Material...   
    Das hast Du fein gemacht. ENDE
  14. Danke!
    sasper hat eine Reaktion von kra erhalten in Frage zur Haltbarkeit von 3D Druck-Material...   
    Nun ja, man könnte den Drucker während des drucken an einer bestimmten Stelle anhalten, dann einen Metallstift oder das Drahtgitter einlegen und den Druck wieder aufnehmen. Sollte funktionieren! Es wäre aber nur eingelegt. Vielleicht das ganze noch verkleben?! Müsste man, denke ich, einfach einmal ausprobieren.
     
  15. Danke!
    sasper reagierte auf AlphaRay in Mini Zelt-/Taschenlampe [3D Druck]   
    Ich habe eine Müller-Licht Schubladenleuchte von Batteriebetrieb (3 x Knopfzelle) auf LiIon umgebaut und dabei ein neues Gehäuse verpassen müssen.
    Diese hier bekommt man im Doppelpack um 3,50 €, was ich schon vorher als Zeltlicht "liegend" nutzte.  Es sind zwei ultrahelle 5mm LEDs verbaut - ausreichend, um sich damit sogar Nachts auf Wegen zu orientieren.

    Als Akku habe ich einen winzigen 150 mAh Lipo verbaut (27x17x7 mm).  Sonst kam noch eine TP4056 USB-Ladeplatine dazu, welche durch Widerstandtausch einen Ladestrom von ca. 100 mA lädt (~1,5 h Ladezeit). Habe später erst gesehen, dass es ein LiPo mit 30C und kein LiIon ist - d.h. den könnte man auch locker mit 1 A laden (standard bei den 4056er). Die Ladeplatine hat auch direkt eine Tiefentladungssicherung onboard.
    Die Lampe lässt sich mittels Haken irgendwo aufhängen - oder via Clip am Gurt & Co. anbringen
    Gedruckt habe ich das ganze in transparend und orange (beides PLA Kunststoff).  Über das Gehäuse habe ich noch ein Stück reflektierende Folie (bekannt von Elektroplatinen oder Festplatten) geschoben, da die LED durch das transparente Gehäuse etwas blendet. Durch leichtes herausschieben der Folie kann zusätzlich noch die Leuchtkegelbreite leicht beeinflusst werden.
    Die Leuchtdauer müsste ich mal messen. Da die Batterien nur wenige mA halben und einige Stunden halten, müsste die Laufzeit theoretisch bei mehreren Tagen liegen.
    Gewicht:   18,5g

    Der Entwurf:

     
    Fotos:
    Das erste Foto mit zweiter Version des Deckel - hier hat die Position der Öffnung für die Micro-USB Buche noch nicht geplasst, weshalb ich ein wenig nachgeholfen habe:


    An der Hose angebracht via Clip:


    Beim laden - das transparente Gehäuse hat neben dem Coolness-Faktor auch praktische Vorteile 


    Das Gewicht der allerersten Version mit transparentem Deckel - Gewicht hat sich mit dem türkisen natürlich nicht geändert:

     
    Der Akku:
    https://www.amazon.de/gp/product/B01M3PKD0P/
    Die Lampen:
    https://www.voelkner.de/products/698990/Mueller-Licht-57025-Mobile-Kleinleuchte-mit-Bewegungsmelder-LED-Weiss.html

     
  16. Danke!
    sasper reagierte auf Jan el mochilero in Von Heimat zu Heimat, eine Bikepacking Tour durch Deutschland   
    Die kalten Finger und Zehen beim Fahrrad fahren, die der hereinbrechende Winter mir gerade beschert, lassen mich zurück an den nicht lange zurückliegenden Oktober denken, der dieses Jahr so besonders warm und schön war.
    Schon lange hatte ich den Plan, die Strecke zwischen meinen beiden Heimatsorten, nicht nur mit dem Bus oder Zug, sondern mit dem Fahrrad zu überwinden. Für gewöhnlich braucht man zwischen fünf oder sieben Stunden um von Berlin nach Aalen, ein Städtchen in Süddeutschland, zu gelangen,; Je nachdem welches Transportmittel man wählt. Auf nur zwei Rädern sollte es diesmal um einiges langsamer gehen, dafür aber um ein vielfaches spannender werden als eine Flixbusfahrt auf der Autobahn.
     
    Mit dem Kartenprogramm Kommot, plante ich eine Route, die viel Natur mit einschließt, Dörfer und Städte meidet und aus möglichst viel nicht asphaltiertem Untergrund besteht. Mit einem Abstecher durch den Harz sowie nach Würzburg, kommt die Strecke auf insgesamt 700km, die ich an sechs Tagen abfahren wollte.
    https://www.komoot.de/tour/46619585?ref=wtd
    Die Reise war für Fahrrad, Equipment und mich eine Premiere in Sachen Bikepacking. Bislang hatte ich nur kleinere, ein bis zwei Tagestouren unternommen. Dementsprechend aufgeregt war ich, als ich mit Profilreifen und für sechs Tagen Proviant in den selbstgenähten Taschen, mich früh morgens auf mein Gravelbike schwang. Bei strahlendem Sonnenschein rollte ich auf bekannten Wegen durch den Grunewald in Richtung Süden.
     
    Ich hatte versucht mir die Strecke der ersten Tagesetappe so gut wie möglich ins Gedächtnis zu prägen, denn die Herausforderung dieser Tour würde dieses Mal nicht das Unbekannte eines fernen Landes sein, sondern eher mein Smartphone immer mit genügend Strom versorgt zu wissen. Ich hatte mir nur eine grobe Übersichtskarte ausgedruckt. Diese sollte mich davor bewahren nicht völlig zu verzweifeln sollte mein Handy dann doch unerwartet den Geist aufgeben.
     

     
    Schnell musste ich feststellen, dass das Vorankommen stark vom Untergrund abhängig ist. Ich liebe Kiefernwälder. Jedoch bedeuten Kiefern auch meist sandigen Boden und so quälte ich mich in weiten Teilen Brandenburgs entweder im kleinsten Gang oder zu Fuß über kerzengerade Forstwege. Mir war nicht bewusst dass man trotz null Prozent Steigung und ohne Gegenwind so langsam sein kann !
    Als die Sonne unterzugehen begann und ich den Hilferufe meiner Oberschenkel endlich Beachtung schenken musste, baute ich mein Lager auf einer kleinen Waldlichtung auf uns ließ es für heute gut sein.
     

     
     
    Meine Tagesetappe hatte ich zwar nicht ganz erreicht, was den grandiosen Sonnenuntergang aber in keinster Weise unatraktiver machte. Die Bäume zogen lange Schatten in der violetten Abendluft und im abnehmenden Kreis der Sonne zogen die Silhouetten zweier Reiter vorbei.
    In den darauffolgenden Tagen sollte ich an jeden Morgen und Abend in den Genuss eines nahezu perfekten Sonnenauf-, beziehungsweise Untergang kommen.
    In der Frühe noch in Handschuhe, Balaklava und Schichtsystem gehüllt, fuhr ich weiter bis ich mittags trotz kurzer Hose und Trikot, schwitzend, eine Pause einlegte und mit dem Kopf, gut gebettet auf einem Packsack, ein Schläfchen machte. Was kann man sich schöneres vorstellen, als durchs Land zu ziehen,  wann immer man will die Seele baumeln zu lassen oder es auf Singeltrails ordentlich krachen zu lassen und in die wunderschöne Herbstlandschaft einzutauchen. Kurzum, ich kam mir vor wie ein Landstreicher aus alten Tagen.
     
     

     

     
     
    Die Pausen hatte ich allerdings auch nötig. Meine penible Streckenplanung stellte sich dann doch als ungenügend heraus, da mich die Route oft auf Waldarbeiterwegen führte die wahrscheinlich zuletzt vor zwanzig Jahren benutzt wurden. Ultraleicht macht auf jeden Fall auch im Fahrradtourenbereich Sinn, im Gegensatz zu vielen Meinungen; zumindest wenn man vor hat oder gezwungen ist sein Bike des öfteren zu schieben.
    Feldwege sind nicht gleich Feldwege, zumindest in Deutschland nicht. Die Größe der Steine, die den Belag darstellen, nehmen in südlicher Richtung stetig zu. Die tiefen sandigen Wege in Berlin und Brandenburg weichen allmählich den Geröllstraßen Sachsen-Anhalts und werden in Thüringen zu Mondoberflächen ähnlichen Passagen. Erleichterung bringen dann die in Bayern und Baden-Württemberg vorwiegenden fest komprimierten Schotterpisten, über die sich es so herrlich rasen lässt.
     
     

     
     
    In welchen Bundesland ich mich gerade befand gab mir nicht nur meine Beobachtungen über den Bodenbelag Auskunft, sondern auch Ihre Bewohner selbst. Wechselnde Akzente und Begrüßungsfloskeln verrieten mir schnell wo ich mich gerade befand. Als ich nur noch statt "servus" das mir vertraute "Grüß Gottle" vernahm, wusste ich, dass mein Ziel nicht mehr weit sein konnte.
    Dennoch entschied ich mich dafür noch eine Nacht im freien zu verbringen anstatt erschöpft und im Dunkeln zu Hause anzukommen. Ein weiteres mal den Biwaksack ausrollen, den Spiritusbrenner anzünden und die harten Muskeln dehnen.
     
     

     
     
    In wenigen Minuten hatte ich meine Freezerbagnudeln vertilgt und zufrieden schaute ich dem Landwirt zu, wie er auf seiner riesigen Maschine, wie auf einem Tron sitzend, seine ernte einholte. Am nächsten Morgen ging es auf abermals bekannten Wegen Richtung Heimat und mein kleines Abenteuer damit zu Ende.
  17. Gefällt mir!
    sasper hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Neues Unterforum "MYOG - 3D Druck" ?   
    Nun ja, ein 3-D-Drucker sollte ja eigentlich für das Rapid-Prototyping verwendet werden. Heißt, ich kann Kunststoffteile auch ohne die Herstellung der sehr teuren (Spritz)Gussformen in beachtlicher Zahl herstellen. Erstmal viel Billiger!!!!
    Aber durch den Aufbau im Drucker (Schicht für Schicht) ist das Material nicht so homogen wie beim Spritzguss. Es treten je nach Gegenstand und Form immer wieder (Soll-)Bruchstellen auf.
    Die Idee mit der Spiritusflasche @Mittagsfrost z.b. als Beispiel. Wir könnten einen Prototypen drucken welcher in den Topf passt. Das Material wird aber wesentlich dicker sein als bei einer handelsüblichen PVC-Flasche. (ich würde auf min. 4 besser 6 Schichten mit etwa 0,2mm setzen) Die geblasene PVC Flasche schafft dies mit wahrscheinlich einer, und ist auch noch ein wenig Sturzresistenter. Ich schließe mich hier ganz @AlphaRay an.
    Zu den Fragen von @khyal
    PLA wäre hier z.b. zu nennen und wäre für die Verwendung geeignet, wobei ich nicht weiß, wie sich das Material bei Dauerbenutzung unter Wasser schlägt.
    Bruchfestigkeit: siehe oben
    Silikon: Habe ich keinerlei Erfahrungen.
    3-D-Drucker:
    Ich habe jetzt doch einschlägige Erfahrungen im 3-D-Druck Bereich und empfinde die meisten Produkte noch immer als sehr sehr "Störanfällig" und nicht für den Hausgebrauch geeignet. 
    Ich würde klar zu einem Ulti.........Maker raten. Wobei die Kosten hier für den Endverbraucher noch viel zu hoch sind. Ich würde Kleinserien o.ä. eher bei einem Dienstleister drucken lassen. 
    OT: oder warten bis der Replikator aus Star Trek endlich Einzug in die privat Haushalte hält.
    Grüße Simon
     
     
     
  18. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf r.lochi in Frage an die Schwarzwälder/Baden   
    Hallo @sasper,
     
    hoffentlich bin ich nicht zu spät.
    Eine Möglichkeit wäre der Querweg. Er startet gleich in FR, das spart die Anfahrt.
    https://www.schwarzwald-tourismus.info/entdecken/Wandern/Wenn-kurze-Strecken-nicht-mehr-ausreichen/Querweg/(ansicht)/karte
  19. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf rentoo in Frage an die Schwarzwälder/Baden   
    @Trekkerling und @sasper, den Zweitälersteig bin ich bereits gelaufen, hatte ihn aber bewusst nicht empfohlen, da @sasper nur 3-4 Tage Zeit hat. Je nach Kondition könnte man den auch knapp in 3-4 Tagen schaffen, aber das bedeutet dann echt, dass man die Berge hochrennen muss. 
    Ich kann den Zweitälersteig uneingeschränkt empfehlen, echt traumhaft. Allerdings ist der nicht zu unterschätzen. 3-4 Tage erscheinen mir seeeehr knapp dafür.
     
  20. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf Trekkerling in Frage an die Schwarzwälder/Baden   
    Na, nachdem hier nicht viel passiert, wage ich es, auch als nicht Local einen Vorschlag zu machen: vor einer Weile hatte ich mal den Zweitälersteig in's Auge gefasst, der scheint mir wie gemacht für Dein Vorhaben.
    Und von Freiburg nach Colmar fährt der Euregiobus, stimmt. Oder nach Mulhouse geht der Zug. Für den GR5/G53 in den Vogesen ist aber Colmar ein schlechter Startpunkt. Ich bin mal in 4 Tagen von Ribeauvillé nach Thann gelaufen und von da mit dem Zug nach Mulhouse.
  21. Gefällt mir!
    sasper hat eine Reaktion von Idgie erhalten in Kaufberatung: Leichte Schuhe mit ordentlicher Dämpfung   
    Ich hab nen Stinson.
    Gabs mal im Sale ich glaub bei "Berg....(freunde)" aber mittlerweile haben auch Sport Scheck und einige Laufläden die Hokas im Sortiment. Am besten einfach mal reinschlüpfen und ne runde Laufen äh fliegen;)
     
     
  22. Gefällt mir!
    sasper hat eine Reaktion von Idgie erhalten in Kaufberatung: Leichte Schuhe mit ordentlicher Dämpfung   
    Also ich kann die Hoka One One auch nur empfehlen! Sieht ein wenig komisch aus,  aber das Laufgefühl ist einfach unglaublich.
    Die Schuhe sind nicht schwerer als meine Asics aber die Dämpfung ist echt der Hammer! Ich würde/könnte nicht nur mit den Schuhen laufen aber von 10 - 42 km kann man in den Dingern wirklich  alles Laufen (und manche auch echt schnell).
     
  23. Gefällt mir!
    sasper hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in MYOG- faltbare Trekkingstöcke   
    Endlich wieder arbeiten!!!
    Nein, aber dort war die Feinwaage untergestellt und die zeigt 138,5 Gramm pro Stock an!
    Also 277 Gramm für das Paar!!!!!!
    Ich hoffe das passt und ich werde mich die Tage mal an die Bestellung der Einzelteile für die Fixstöcke wagen.
    Diese werde ich dann hoffentlich auch ein wenig besser dokumentieren. (Mehr Fotos, Text usw.) 
    Erstmal ein Respekt und Dank an die vielen tollen  Anleitungen/Dokumentationen/Reiseberichte/Schnittmuster/Fotos hier im Forum.
    Vielen Dank
    Simon
     
  24. Gefällt mir!
    sasper reagierte auf P4uL0 in 1 Trekking Pole   
    Heute etwas Resteverwertung betrieben und einen TrekkingPole gebastelt.
     
    Benötigt wurde:
    1x 10mm Carbonrohr 30cm lang    (vorhanden)
    1x 12mm Carbonrohr 30cm lang    (vorhanden)
    1x 14mm Carbonrohr 50cm lang    (vorhanden)
    1x 16mm Carbonrohr 50cm lang    ( einzige was zugekauft wurde)
    1x Carbonhülse 14mm 10cm lang
    1x Carbonhülse 12mm 10cm lang
    1x Spitze und Griff von einem kaputtem Fizan Stock
    1x Gummikordel
    2 Komponentenkleber.
    Da die Rohre nicht passgenau waren habe ich sie außen und innen in dem Bereich wo sie ineinander gesteckt werden (10cm) an der Drehmaschine abgeschliffen bis sie spielfrei ineinander passten.
    Als Anschlag habe ich in das 16er und 14er Rohr nach 10cm eine Hülse eingeklebt.
    Das 10er und 12er Rohr zusammengeklebt, die Kordel durchgezogen einen Knoten reingemacht und die Spitze über das 10er Rohr geklebt.
    Durch den Griff ein Loch gebohrt durch das die Kordel in die Öffnung an dem Griff gezogen wird, und diesen dann auf das 16er Rohr geklebt.
    Kordel durch alle Teile gezogen bis durch die Öffnung am Griff, den Stock zusammen gesteckt und die Kordel so weit rausgezogen bis gewünschte Spannung erreicht ist.
    Die Kordel durch einen T-Stopper geknotet das Sie nicht durchs Loch zurück gezogen wird............fertig.
    Stocklänge 125cm, das ist auch die Höhe die fürs Tarptent benötigt wird
    Gewicht 145g





  25. Danke!
    sasper hat eine Reaktion von SouthWest erhalten in MYOG- faltbare Trekkingstöcke   
    Wow, genau so sollte es sein!!!!!
    Sogar noch ein Stativ entwickelt. Respekt!
    Ich wollte schon so lange ein Review zu meinen Stöcke schreiben, komme jedoch zu überhaupt nichts!
    Die Stöcke sind bei mir jetzt seit 2 Jahren im Einsatz:
    Defekte:
    -Spitze an einem Felsen verbogen. (Ausgetauscht)
    -Die Schnur ist mir einmal durchgerutscht also dickeren Knoten gemacht. (Auseinander gebaut, neu verknotet)
    Ich denke, die Stöcke sind als Trekkingstöcke uneingeschränkt zu empfehlen.
    Ich hatte die Stöcke aber für das Trailrunning gebaut und da kommen die Stöcke an Grenzen.
    1. Die Schlaufen von gekauften Stöcken (Leki, BD) sind deutlich breiter, fester, griffiger.
    2. Die Stöcke müssen mit recht viel Druck gesteckt werden was bedeutet, man braucht auch etwas Kraft sie wieder zu trenne. Ich hatte bei einem Wettkampf nach 3 Std. keine Kraft bzw. Nerven mehr die Stöcke auseinander zu bekommen.
    3. Mir persönlich sind die Griffe einen ticken zu klein vom Durchmesser und Kork wäre wahrscheinlich die angenehmere Variante.
    Also viel Spaß beim MYOGen 
    Gr Simon 
     
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