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Ultraleicht Trekking

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cafeconleche

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Alle erstellten Inhalte von cafeconleche

  1. Ostersonntag auf normalerweise überlaufener Tour: Die berühmten Adonisröschen an den Pontischen Hängen bei Mallnow mit Blick aufs Oderbruch: Anfangs waren trotz fehlender hierbei üblicher Gastronomie eine ganze Menge Menschen unterwegs waren, aber zum Glück sind die meisten ja doch ziemlich faul, und so waren wir nach dem ersten Kilometer ziemlich allein. Zu Beginn der Vegetationsperiode ist ja alles was blüht interessant, so auch Filziger Pechwurz (gestern erst kennengelernt). Eine der alten Bahntrassen Hier waren wir dann wirklich allein, was offensichtlich auch schon jemand anderes festgestellt hatte:
  2. +1 zusätzlich lässt sich auch ziemlich genau anzeigen, wann der gewählte Übernachtungsplatz von der Morgensonne geküsst wird.
  3. Ich könnte mir vorstellen, dass nicht nur das Material, sondern auch der Schnitt wichtig ist: Wenn Röcke, besonders aus leichten Stoffen, an den falschen Stellen eng anliegen, rutschen sie unweigerlich hoch, besonders wenn frau sich bewegt. Deswegen: nicht eng, und zusätzlich Ausbeulungen an den entsprechenden Stellen (Abnäher oder Abkleber) einplanen, experimentieren mit dem Gehschlitz (Länge, wann vorne, hinten, seitlich).
  4. Das Tyvek hard structure Groundsheet tut es auch, es rutscht zumindest bei mir nicht hoch.... Mit dem Spanngurt, der sonst als Gürtel dient, wird es gehalten. Wie frau es am besten kleidsamsten drapiert, hat sie bald raus (schräg ansetzten, weil Hüfte breiter als Taille). Leider kein Foto vorhanden.
  5. Ich könnte mir vorstellen, dass das trotzdem ganz gut klappt. Natürlich in Grenzen, wie in dem Rewiew in den Cons auch schon festgestellt wird. Meistens wird man von vorne und den Seiten schneller nass, hinten fängt der Rucksack einiges auf. Wo das dann entlang rinnt, wäre auszuprobieren. Wenn starker Wind von hinten kommt, müsste man den Schlitz vorne tragen.
  6. ist wohl 1980 auf einer Pfadfinderfahrt in Schweden entstanden
  7. Nachdem ich in den letzten Jahren auf Wanderungen rund um Berlin immer wieder einmal an verblichenen roten Punkten auf ebenso verblichenen weißen Quadraten vorbeigekommen war, wollte ich jetzt auch mal einen Weg genau ablaufen. Besonders der F5 ist für mich interessant, gerade unter den derzeitigen Bedingungen, weil ich dafür noch nicht mal in die S-Bahn muss, sondern den dichtest gelegenen Punkt knapp 10km vor meiner Haustür habe. Wird es einfach ein netter No-Brainer für Wochenenden, wenn ich nicht nachdenken, sondern einfach nur laufen will? Kann man den Weg empfehlen? Laut dieser Seite sind die Wege schon zu DDR-Zeiten eingerichtet worden; nach der Wende oblag es dann den einzelnen Landkreisen, sich darum zu kümmern - und diese setzen ihre Prioritäten durchaus unterschiedlich. In Bezug auf den F5 bedeutet das: Potsdam Mittelmark hat in den letzten Jahren was getan, und Teltow-Fläming - nun ja. Die haben den Fläming Skate. Orientierung: Der Weg ist in Mapy CZ prima verzeichnet, bis auf 2 kleine Stellen entspricht er den Markierungen (in den gut markierten Bereichen). Auf Karten ist er oft nicht oder nicht vollständig eingezeichnet. Markierungen in Potsdam Mittelmark und in dem weiter gefassten Einzugsbereich der Lokalen Agenda Kleinmachnow gut (also ca. der Hälfte des Weges), ansonsten war ich sehr froh über Mapy, da nur sehr erratisch gekennzeichnet. Wegzustand, Wegführung: Nicht ein Meter ist extra gebaut; überwiegend sind es Wald- und Feldwege, teils mit befestigtem, teils unbefestigtem Untergrund mit gelegentlichem Potential zur Matschepampe, manchmal muss man auf der Straße gehen, einmal auch auf einer recht viel befahrenen, engen, typisch Brandenburger Allee. Singletrail? Kaum. Teilweise landschaftlich sehr schön, wenn man wie ich auch das flache Brandenburg, ehemalige Rieselfelder, die Nuthe-Nieplitz-Niederung und schmale Kanäle mag; vergleichsweise viel Grünland und wenig Felder; die Waldabschnitte sind natürlich teils Plantagen, aber auch Schwarzerlen-Niedermoor, Mischwald oder im Umbau zu Mischwald befindliche Abschnitte. Teile des Weges führen durch Naturschutzgebiete. Manchmal nervig ist die Nähe zur A10, A115 und der neuen B101. Bezüge auf Fontane: Nix entdeckt. Bahnanbindungen: Teltow, Saarmund, Thyrow, Großbeeren, (Ludwigsfelde in der Nähe von Kerzendorf ) Versorgung: Zu anderen Zeiten gibt es einige Gaststätten, in Saarmund und Großbeeren Supermärkte und diverse Friedhöfe mit Wasseranschluss. Gaststätten waren geschlossen, Supermärkte am Sonntag auch, ich habe mir Wasser in den Dörfern und auf einem Reiterhof erfragt. Start Samstagnachmittag, noch 3 Stunden vor Sonnenuntergang. Erst einmal 10 km zum Startpunkt: Die Dorfkirche Stahnsdorf am Machnower See. Auch in einen Jakobsweg könnte ich hier einsteigen. Die ersten Kilometer gehts durch Stahnsdorf, an dem eigentlich sehenswerten Friedhof vorbei. Mir ist aber eher nach Natur, den Abschnitt werde ich mir das nächste Mal sparen, denke ich mir. Nochmal mal laute Straße, dann komme ich schon nach Güterfelde, laufe um den Güterfelder Haussee und schlage am Badeplatz mein Zelt auf. Anfang März ist hier nichts los, es gibt eine Bank, einen Mülleimer, gute Aussicht - passt. Es wird dunkel, es ist knapp über null Grad, das Essen, der Tee sind umkurz nach sieben verspeist, ich verkrieche mich ins Zelt, lese standesgemäß einige Seiten Irrungen, Wirrungen und schlafe wunderbar. Heute bin ich nur etwa 15 km gelaufen, davon gut fünf auf dem Weg. Sonntagmorgen, es ist wie angesagt ziemlich grau, um halb neun komme ich los. Erst einmal laufe ich an einem Gegenstand vorbei, den ich nicht kenne. Es steht "Imitations-Handgranate" drauf. Lass ich besser liegen. Ebenso wie einige einzelne Handschuhe. Ich treffe einige Hundebesitzer sowie einige Reiter oder Pferdespazierenführerinnen. Vom Eise befreit ist noch nicht alles: Hier hätte der Weg bei anderer Witterung einiges Matschepampenpotential, sehr schön auch das Plantagenholz (nebenbei ist hier - ausgerechnet in dieser Art Wald, auch ein Friedwald): Bis der F5 nach Philippsthal bei Saarmund den Jakobsweg Jakobsweg sein lässt und - ein sehr schöner Abschnitt! - der Nuthe folgt: Mittagspause windgeschützt in irgendeiner alten Grundmauer dann Fahlhorst. Hier wechselt man den Landkreis bei der Überquerung des Berliner Rings. Und danach wird die Beschilderung zusehens schlechter. Was mir, Mapy-bewaffnet, natürlich nicht so viel ausmacht - bis auf dass ich öfter das Smartphone zücken muss. Gröben (dann eklige Landstraße um den Gröbener See), Jütchendorf, Klein- und Großbeuthen - ich laufe nur noch einfach Kilometer, wieder auch mal an einem hübschen Graben entlang (der Weg selber verläuft eigentlich recht unattraktiv 100m weiter rechts) bis ich nach Thyrow Kerzendorf erreiche, den dortigen Schlosspark durchquere, am einzigen noch stehen gebliebenen Teil des Schlosses vorbei. Der Rest, so erzählt man es mir dort, wurde 1945 gesprengt. Allmählich wird es dämmerig, und ich schlage mein Zeltchen am Waldrand irgendwo nach Kerzendorf auf. So, dass ich auf Morgensonne hoffen darf. Ich habe 38km in den Beinen und fühle mich zwar einigermaßen geschafft, aber nicht wirklich fertig. Es war ein wirklich guter Platz zum Übernachten, was ihn zunächst ein bisschen anstrengend für mich gemacht hat, habe ich hier erzählt. Aber der Blick aus dem Zelt... ...und der Platz am Morgen ist wirklich toll: Bei bestem Wetter, wenn auch nicht wärmer, geht es weiter nach Löwenbruch, übers freie Feld am Nuthegraben entlang leider hört man schon die A10 (Berliner Ring), die ich auf einer Fußgängerbrücke überquere, bevor ich mir auf der anderen Seite auf dem Pferdehof Wasser geben lasse. Nach Genshagen folge ich dem Weg nicht durch den Wald, sondern bleibe noch ein wenig in der Sonne. Dann nach Großbeeren, wo zwei Denkmäler an die glorreiche Schlacht 1813 (Blücher stoppt Napoleons Truppen...) erinnern, nicht aber an die Menschen, die das nicht überlebt haben. Ebenso kann man dort einen Gedenkort an Opfer des Faschismus und an ein Umerziehungslager besuchen; dies zu fotografieren fand ich in dem Moment nicht richtig, deswegen verlinke ich hier einfach den Wikipedia-Artikel von Großbeeren, weil es mir nicht richtig erscheint, einerseits Schlachtendenkmäler abzubilden und dann nicht mal ein Foto von einer Gedenkstätte an ein Arbeitslager zu haben, in dem zwischen 1942 und 1945 45000 Menschen gelitten haben (und mindestens 2000 von ihnen gestorben sind). Durch eine Art Landschaftspark (der Ausgleichsmaßnahme für die erweiterte B101 ist) geht es weiter nach Teltow - und dort am Bahnhof hätte ich mir dann die Strecke nach Ruhlsdorf sparen sollen: Nur noch Asphaltkilometer! Bis ich dann, kurz vor Sonnenuntergang, an meinem Ausgangspunkt, der Dorfkirche Stahnsdorf am Machnower See ankomme. Heute 28km bis hierher. Tja, und dann musste ich nur noch 10km nach Hause latschen - die Strecke war aber auch nicht zu verachten:
  8. Ich steuere mal eine kleine Geschichte vom vergangenen Wochenende bei. Ich war allein südlich von Berlin unterwegs; die erste Nacht, von Samstag auf Sonntag, habe ich an einem wunderbaren Badeplatz mein kleines Zeltchen aufgeschlagen, so in der Dämmerung. Das ging natürlich nur, weil es erst Anfang März und so kalt und "winterlich" war: Blick auf den See, aber etwas zurückgesetzt, auf 2,5 Seiten ein bisschen vor Blicken vom Kreuzweg geschützt durch eine relativ frisch umgestürzte Kiefer. Während der Abendessen-Prozedur mit Kocher und eingekuschelt in den Quilt, auf einer Bank sitzend, kamen noch ein Hundebeitzer und zwei einzelne Jogger vorbei. Man hat sich gegrüßt. Superruhige Nacht, gut geschlafen, null Probleme - keine unguten Bauchgefühle, obwohl Menschen mitbekommen hatten, dass da eine kleine Frau allein nächtigen wollte. Ganz anders am Sonntagabend, dem Abend vorm Internationalen Frauentag (das ist in Berlin ein Feiertag): Zeltchen aufgebaut am Waldrand, so 10m zurückgesetzt in den Wald, sodass ich am Morgen von der Morgensonne profitieren würde. Am Zeltchen in der fast schon astronomischen Dämmerung meine Ramennudeln gekocht und im Dunkeln gegessen, dabei nochmal was auf dem Phone gecheckt, da sehe ich jemanden langsam den Weg am Waldrand entlanggehen, mit Zippe, die Silhouette war gut erkennbar gegen den Himmel. Ich Phone ausgemacht und still gesessen. Dann, als die Person weg war, die Nudeln beendet und den Instantpudding zubereitet. Da kommt die Person zurück! Ich weiß natürlich nicht, ob es die gleiche Person war, aber sie ist es auf jeden Fall in meiner Fantasie. Und fängt an, mit der Taschenlampe in den Wald zu leuchten! Hat der was gesehen, gehört? Ich wie ein verschrecktes Kaninchen still gesessen, mich nicht gerührt, gefreut, dass mein Zeltchen tarnfarben ist. Und richtig: Der Lichtstrahl flitzt rechts und links vorbei, trifft aber weder mich noch direkt das Zelt. Der Mann - natürlich ist es in meiner Vorstellung ein Mann - hört bald auf damit, bleibt aber noch eine gefühlte Ewigkeit stehen. Mein Pudding ist längst ausgekühlt, aber ich esse nicht, weil das mit Titanöffel in Titantöpfchen nicht wirklich geräuschlos geht. Endlich entfernt sich die Person. Ich esse den kalten Pudding im Dunkeln, drapiere im Dunkeln alles so in / an meinem Zelt wie es sein soll und kuschel mich in den Quilt. Lese auch nicht mehr. Letzendlich war es dann wieder eine wunderbare Nacht mit Graupel von draußen, gefrorenem Kondens von innen und wundervollem Aufwachen von Spechtgehämmer in der Morgensonne mit Blick auf den etwas entfernten Großgörschener Graben. Nun, nix passiert is, wäre allerhöchstwahrscheinlich auch nicht im Falle der Entdeckung, und es wird mich natürlich nicht daran hindern, wieder draußen allein zu pennen. Allerdings weiß ich nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn es nicht meine x-hundertste Nacht draußen gewesen wäre, sondern die erste. Und es bestärkt mich darin, dass auch mein nächstes Solozeltchen garantiert nicht signalrot oder DCF-lichtgrau sein soll... Und übrigens zur Frage Biwakplatz in Ortsnähe: hätte ich keinerlei Bedenken bei. Wäre ich dort die einzige Person, würde ich mich wahrscheinlich so richtig gut einsehbar mittig hinstellen. Öffentlichkeit ist ein guter Schutz.
  9. Es wird zwar nicht warm am langen Wochenende plus Frauentag, aber immerhin z.T. sonnig. Ich will raus, und zwar von Samstag bis Montag. Angedacht habe ich den Fontaneweg 5 (ungefähr so, wie er noch bei Mapy verfügbar ist, ab Kleinmachnow fast ein Rundweg, wohl knapp 60km) oder etwas vom 66Seen-Weg. Falls jemand auch ein bisschen laufen möchte...
  10. Ich glaube, Bequemlichkeit beim absoluten Maximalgewicht wird leicht überschätzt, denn das trägt man weder lange noch oft. Stimmt, Wasser ist schwer, aber es verbraucht sich auch schnell. So alle 5 Meilen 1kg weniger auf dem Buckel, bis zum nächsten Wasser natürlich nur. Und 6l braucht man glaube ich wirklich nicht oft. Dazu kommt, dass beim PCT es ja nicht so ist, dass die wasserärmsten Strecken gleichzeitig diejenigen sind, in denen du Essen für 8 Tage mitschleppen musst. Wie das bei anderen trockenen Wegen ist, weiß ich aber nicht. Diese Maximalrechnung, 5kg Essen plus 6l Wasser, die brauchst du m.E. für dort wirklich nicht aufzumachen. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei chronischen Verspannungen im Nackenbereich hilft, immer mal wieder zwischendurch mehr Gewicht auf die Hüfte zu nehmen. OT: Vielleicht gehen die Verspannungen aber auch beim Wandern weg.
  11. das "offizielle". Hat irgendjemand eines rumliegen und wäre bereit, es mir käuflich oder als Leihgabe zu überlassen? Ich bin am überlegen / träumen... Danke!
  12. cafeconleche antwortete auf dr-nic's Thema in Leicht und Seicht
    nicht wirklich leicht, aber stoßfest...
  13. In 6 Monaten Wanderung habe ich es mit allen meinen Kleidungsstücken (und dem Seideninlet) so gehalten: Waschen in der Waschmschine (40Grad bzw. in Amerika cold), mit dem Waschmittel, das es im Waschcenter gab. Oder das Nötigste mal ohne Waschmittel durch den Bach ziehen. Alles außer Merino kann in den Trockner, falls vorhanden - OT: wobei ich da mit Funktionsklamotten auch teilweise eher vorsichtig bin. Merino über Nacht trocknen oder auch bei warmem Wetter einfach nur antrocknen lassen (im Hotel oder Zelt) und wieder anziehen. Allgemein gilt für mich (jedenfalls versuche ich mir das so zu sagen): Wenn etwas über Nacht nicht ganz trocken wird, ist es kein Drama: entweder es ist kalt, dann trocknet an mir ziemlich schnell zuende, oder ich schwitze, dann ist es sowieso feucht. Es kostet nur ein bisschen ziemlich Überwindung, sich etwas Nasskaltes an einem kalten Morgen anzuziehen. Und manchmal baumeln außen am Rucksack nasse Zweitsocken etc... Alle meine Merinoteile (Icebreaker-TShirt und Schlüppi, Orthovox Leggins, 1 Lasting-TShirt) und meine Socken (Darn Tough) haben diese Waschbehandlung überlebt.
  14. OT: stell dir vor: manche Leute machen so was FREIWILLIG!
  15. Wie wärs mit Kaffee oder Tee? Oder irgendetwas, womit man sich mal Geschmack ins Wasser machen kann? Du willst ja keinen Kocher mitnehmen, aber Instantkaffee kann man sich auch ins Müsli kippen oder so. Und tut am Ende einer Mittagspause auch gut. Immer nur Wassergeschmack würde mich auch nerven, obwohl Wasser je nachdem woher man es bekommt auch richtig gut schmecken kann oder auch nicht (Chlor z.B.) Ich persönlich kann mir keinen längeren Wandergenuss ohne etwas Warmes zu essen, zur guten Nacht ggf. sogar noch einen Ingwertee vorstellen, am kalten Morgen auch gern warmes Müsli, aber es spart natürlich Gewicht und ggf. Zeit. Einkaufslisten erschöpfen sich bei mir (wenn es nur nach mir geht) oft einfach in der Anzahl der einzukaufenden Mahlzeiten und Zwischenmalzeiten. Am Anfang macht mich alles satt, und so lange, dass am Ende nichts mehr satt macht, bin ich momentan leider nicht unterwegs...
  16. Das letzte mal so richtig, nachdem mir ein Bärenjunges über den Weg gelaufen war. Da habe ich die beiden nächsten Stunden lauthals gesungen, um alle anderen Bären vorzuwarnen... War ein ziemlich abstruser Mix, der mir da eingefallen ist, von alten Musicals (Textsicherheit?) über Abendlieder zu Bachmotettensätzen. - Also alles, nur nicht die Nationalhymne wie @German Tourist - Sonst lauthals beim Wandern eher nicht - dafür reichen Atem und Stütze nicht. Am Donahue Pass kam mir eine Frau, Amerikanerin, entgegen, die lauthals den "Happy Wanderer" sang und etwas überrascht war, dass jemand mitsang, wenn auch in einer anderen Sprache.
  17. ach, ich wusste nur einfach noch, dass ich damals schon über einen bestimmten Post ziemlich gegrinst hatte. Schön, wenn noch etwas Brauchbares drinstehen sollte. OT: Schicke Radreise, übrigens
  18. Gedächtnis, Gedächtnis... da war doch mal was? Vielleicht ist hier etwas dabei? l
  19. Nein, ich habe da nichts montiert. Wenn der Exos fast leer ist, steht er besser, wenn man ihn so halb auf irgendetwas draufstellt, dass er gerade steht - Wurzel, Stein, halt so etwas. Je voller er ist, desto leichter kippt er durch den höheren Schwerpunkt natürlich um. Dann steht er ganz gut so: Ich lehne ihn gegen den Griff eines Stockes, den ich superschräg (sehr spitzer Winkel) mit der Spitze in den Boden gesteckt habe. Rucksack und Stock halten sich gegenseitig, wenn ich es nicht zu doof anstelle. Eigentlich eine zu unbedeutende Erkenntnis für sieben Zeilen. Halt nur, um es nicht so stehen zu lassen...
  20. Ich habe mir ganz schnell die Wasserblase abgewöhnt, als ich den Exos neu hatte. Wasser ist inzwischen bei mir vorne an den Trägern (in einer aus aus Söckchen genähten Konstruktion, die ich im Foerum jemandem abgeguckt habe) und, wenn es mehr sein muss, in den Seitentaschen . Mein getragenes Maximum war 5-6 Liter, und damit war ich nie knapp (in einem wasserreichen Jahr). Zu dem Umkipp-Problem: Falls du mit Stöcken läufst, kann man den Rucksack damit ganz gut abstützen, und dann steht er einigermaßen.
  21. Titel war falsch. Muss "Mittsommermord" heißen und ist von Mankell. Unsere Jugend saß im Auto, musste beschäftigt werden, Bibi und Tina und so etwas ging nicht mehr, Harry Potter gabs noch nicht, und es war vor der Zeit, wo jedes Kind bei uns sein eigenes Bespaßungsgerät hatte. Da habe ich halt auf den letzten Drücker noch ein Hörbuch aus der Bücherei geholt. Eben besagten "Mitsommermord", wo u.a. ein paar Jugendliche in der Natur ermordet werden. War eine "klasse" Vorbereitung auf die folgende Zeltübernachtung... nein, sie haben es alle toll gemacht und auch viel Spaß gehabt. Die naja... *pädagogische* Auswahl bekomme ich aber heute noch aufs Butterbrot geschmiert... und bis zuende haben wir es nicht gehört...
  22. nee, so schlimm nicht - drohte nur ein bisschen aus der Kurve zu gleiten, hab ich grad gesehen
  23. Angeregt durch @Romi92s Beitrag und @Jens Antwort ist es vielleicht Zeit für einen neuen Thread. Empfehlenswert: Hörbuch Mitternachtsmord auf der langen Autofahrt durch Norwegen, bevor die im Auto sitzenden halbwüchsigen Kinder zum ersten Mal im Zelt übernachten sollen... Erinnert sich noch jemand an diese Sendung im SFB (das war der Sender Freies Berlin): "Nur für starke Nerven - Friedrich Schönfelder liest Geschichten zur guten Nacht"
  24. Ich empfehle @nierths Thread mit schicken Podcast-Empfehlungen für Podcast-Empfehlungen...

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