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Ultraleicht Trekking

Martin

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Alle erstellten Inhalte von Martin

  1. Diese Sache hat nichts mit Humanismus zu tun. Es geht darum das ich es wichtiger finde, das die Ressourcen der Gesellschaft dafür genutzt werden, die Kinderbetreuung in Schulen zu verbessern, Umwelt und Tierschutzstandards zu erstellenen und zu kontrolieren oder Forschung für Umweltfreundlichere Technik zu fördern. Und nicht dazu die Preise für eure handgefertigten Spezialsportgeräte niedrig zu halten. Was der Preis von Luxusrucksäcken mit hemmungsloser Naturausbeutung und artgerechter Haltung der Produzenten (sic!) zu tun hat geht mir komplett ab.
  2. Es geht hier um Kleinserienfertigung eines Luxusprodukts aus dem Sportmarkt. Jetzt lass mal die Kirche im Dorf. Warum sollte hier eine Gesellschaftliches Interesse bestehen zu unterstützen? Willst du das beim Modedesigner, Carbonfahrradschmiede, Schmuckproduzenten, Sportwagenhersteller auch tun?
  3. Mal meine Meinung als praktischer Meteorologe: die Wetterprognose für + 7 Tage kannst du als "Idee" begreifen, aber es wird wahrscheinlich anders kommen. Davon abgesehen haben wir um den 22.5 keine Wetterlage für Dauerregen. Es ist eine Schauerwetterlage. Zusätzlich ist die Jahresniederschlagsmenge in Brandenburg so niedrig, das du im ganzen Jahr nur 4-5 Tage Dauerregen bräuchtest das zu erreichen. Ansonsten handhabe ich das ganz anders als meine Vorredner. Sowas wie abwettern oder Regentage im Zelt/Kaffee gibts bei mir nicht. Regentage laufe ich durch. Regenjacke an, bei unter 5Grad auch Regenhosen und dann einfach durchziehen. Nur wer stoppt friert, d.h. ich mache wenige kurze Pausen zum Essen und trinken. Abends in die trockenen Schlafklamotten. Tarp am Morgen in die Außentasche, nasse Klamotten wieder an und weiter.... Regenschirm kann ich auch empfehlen, als Brillenträger angenehmer als eine Kapuze, man sieht mehr, ist einfach angenehmer.
  4. Ich schneidere auch ganz gern mal einen Rucksack, ein Tarp oder einen Bivy. Aber dann reicht es mir auch wieder für eine Weile. Dafür das gleiche Teil 5 Tage die Woche zu nähen eine Lohn zu bekommen, der nicht mal der Hälfte meines derzeitigen entspricht, auf neue Herausforderungen, Entwicklungsmöglichkeiten und einen interessanten Jobs zu verzichten, das kann ich mir nicht vorstellen. @martinfarrent warum vermessen? Ich verstehe es nicht, also frage ich. Ich habe nicht um eine Rechtfertigung gebeten/ diese verlangt, das wäre vermessen vewesen. Mattheus ist/war Architekt, er hatte eine Alternative und hat sie wahrscheinlich immer noch. Er ist besser ausgebildet als ich. Und die Antwort kann auch sein, " Es ist mir wichtig/ Es ist das was ich tun will/ich muss damit kein Geld verdienen/...". Und es nicht beantworten zu wollen ist immer eine valide Möglichkeit. Die Antwort, die Mattheus gegeben hat, eine Aufgabe zu brauchen, ist wahrscheinlich die am schwierigsten Nachzuvollziehende und gleichzeitig die Menschlichste überhaupt. Bittersüße Pille. Ich bin froh eine Aufgabe zu haben, die mir weniger abverlangt und mich eher belohmt. Und das mit den Geschäftsanteilen war ein Gedankenspiel in einer ähnlichen Rolle wie der Eigentümer zu sein. Würde ich Anteile haben oder Erwerben können (also ein (Teil)eigner sein könnte wie Mattheus aber nicht dort arbeiten müsste), würde ich es aus wirtschaftlichen Gründen auch nicht sein wollen. Als z.B.Aktienbesitzer schaue ich auf die Zukunftsperspektive des Unternehmens. Werden derzeit keine Gewinne gemacht, dann gibt es hoffentlich einen Plan das später zu tun....
  5. @HUCKEPACKS warum betreibst du das Business überhaupt noch? Erwartest du, das sich die Stückkosten auf die Hälfte drücken lassen (hört sich unrealistisch an) oder das sich ein Markt für sackartige Sportrucksäcke für über 700€ entwickelt(ebenfalls unwahr, ich sehe mich da eher selbst an der Maschiene mit ca 50-70€ Materialkosten)? Bei der Rechnung die du hier aufmachst ist es doch wirtschaftlich unsinnig das Geschäft weiterzuführen. Es gibt weder aktuell etwas uu verdienen, noch in absehbarer Zukunft. Ich würde definitiv keine Geschäftsanteile davon kaufen oder halten wollen.
  6. @martinfarrent Kinderarbeit etc. steht doch hier gar nicht zur Debatte. Das ist doch schon wieder whataboutism. Ich habe diese Diskussion mit der Behauptung begonnen, die Packs sind zu teuer, haben nicht die Features die ich brauche und das Design ist aus den 90er, dazu gefällt mir das Material nicht. Und ich habe eine Liste der Cottages genannt, bei denen ich statt dessen kaufen werde/würde, alle in den USA oder Europa. Da brauch man keine Diskussion darüber führen, das von Ali gekaufte Packs fragwürdig hergestellt sein könnten. Oder Primart in den Raum werfen.
  7. Ich verstehe nicht, warum die Diskussion abgedriftet ist auf Stundenlohn und angemessenes Einkommen. Preis wird am Markt bestimmt, es gibt Mitbewerber mit mindestend gleichwertigen Angeboten die günstiger sind. Ergo, teuer. Ich kaufe dann lieber bei LiteAF, LiteWay oder Bonfus. Die Idee das Angestellte nicht Lösung für ihre Arbeitsprobleme am Strand, beim Joggen oder auf der Terrasse erdenken spiegelt zumindest meine Lebensrealität nicht wieder. Aber ich mag meinen Job auch....
  8. Ich hatte Kartenmaterial von OpenAndroMaps und den HRP GPS Track von https://whiteburnswanderings.wordpress.com/2018/06/04/the-hrp-a-pocket-guide/ Edit: "Don't trust the Steinmännchen, they are tricksers!" - das war unser Mantra, wenn uns Steinmännchen mal wieder von unserem Weg an eine Kletterroute geführt hatten....
  9. @khyal hast du für Erwartungen bei der Marge für so ein Rucksackcotage? Die Fertigung ist extern, Materialkosten fallen an, da bleibt nicht viel übrig con 22000€ Umsatz. Das ist bestimmt nicht das Existenzminimum. @martinfarrent sehe ich genauso. Ich bewerte Laufbursche vs. liteAF vs ZPacks vs HMG vs Weitläufer vs MLD vs... Und ich verlasse mich darauf das die Hersteller egoistisch genug sind sich genug zu zahlen oder einen anderen Job zu suchen. Verbraucher haben nicht das Recht auf einen günstigen Rucksack. Und wenn es nur noch 500€ Rucksäcke gibt, dann kauft man die halt oder näht selbst...
  10. Warum geht ihr eigentlich davon aus, das ich bei bester Preis/Leistung von China spreche? Immer gleich diese schwachsinnige" alles oder nichts" Keule. Ich bekomme bei Ali keine Möglichkeit das Gear zu probieren, ich habe kein Support, kein Regress, keine Gewährleistung. Die Lieferzeit ist unterirdisch und ich kenne die Materialspezifikation nicht. Ich kann mich nicht drauf verlassen, das Angaben zu Gewicht oder Größe stimmen. Das macht es mir fasst unmöglich dort zu bestellen. Außer einfachste Dinge wie mal einen Topf, Herings oder einen Löffel. Aus dem Support/Regress, Anprobe Gründen fallen für mich auch Direktimporte aus den USA aus. Tatsächlich besteht meine Ausrüstung aus Teilen von SMD, Cumulus, S2S, Hyberg, Bonfus und ein bischen DIY.
  11. C Als Kleinunternehmer kannst bei einem maximalen Umsatz von 22000€ davon eh nicht leben. Das sind nur 45 Rucksäcke im Jahr. Aber sagt mal, warum schert ihr euch als Kunden darum, ob der Anbieter davon Leben kann. Das ist sein unternehmerisches Risiko und seine Verantwortung. Und wenn es so schwer ist, das in Deutschland aufzuziehen, dann kann man es nicht machen. Oder man sourced die Produktion aus. Produktionsbetriebe in Osteuropa oder China wollen auch leben... Ich kaufe das beste Preis/Leistungsverhältnis. Leistung ist dabei für mich allgemeine Eigenschaften, Features, Material, ausreichende Verarbeitung, passform, Lieferzeit, Support. Sorry, aber ich kaufe keine Story...
  12. Mir ist egal wo der Rucksack gefertig wird. Ich denke die Qualität von Rucksäcken aus USA, GB oder D ist kaum schlechter als die von Rucksäcken aus Ländern mit spezialisierten Firmen/ Industrie wie China etc. Mir sind Features/Design und Material wichtig.
  13. Kleinunternehmer sind nicht von der MwSt befreit. Sie wird lediglich nicht ausgewiesen, weil die Materialien schon beim Einkauf versteuert wurden und auch die Steuerregelung für die "Lohnkosten" eine andere ist. Am Ende reduziert das den Verwaltungsaufwand bzgl. Steuererklärung beim Kleinunternehmer, verringert aber nicht die Steuerlast. (bin hier nur Leihe, das ist das was ich aus meiner Recherche zu dem Thema im Letzten Jahr noch behalten habe) Meine Meinung über den hohen Preis bezog sich darauf, das ich einen voll features DCF-Hybrid Rucksack für das Geld kaufen kann. Davon abgesehen bin ich mit meinem 120 € (jetzt 150€) Hyberg Bandit LS unglaublich zufrieden. Aber mich stört eher das Kastendesign und VX21 als Material. Außerdem kaufe ich die Story nicht, das ein UL Rucksack speziell angepasst sein muss. Klar passen mir nicht alle Marken von Rucksäcken aber die Auswahl zwischen vielen guten Produkten ist derweilen so hoch, das ich keine Customs brauche. Und dann darf ich mir die "Passform" aussuchen, aber nicht das Material? Keine dehnbaren Schultergurttaschen, keine Tasche unterm Rucksack....
  14. @Morgood Material: das leichteste Mückennetz von Extex, ein kaladrietes Nylon deiner Wahl je nach Geldbeutel: A, B, C , 34g/m² Cuben (hab ich gute Erfahrungen mit gemacht) oder ein anderes leichtes wasserdichtes Bodenmaterial für 85*235 Bodenstück mit Bathtube, 1,5m Reißverschluss+2 Zieher, Bissel Garn. Letzter Bug-Bivy aus meiner Produktion sah so aus:
  15. @martinfarrent der EE Recon ist schnell nachgenäht, sollte er nicht mehr erhältlich sein. Der gerade Reißverschluss ist OK?
  16. Ich habe ca. 60-70 Nächte in einem MYOG Cuben Bivy verbracht, ähnlich dem Borah Gear Ultralight Bivy. 1oz/sqyr Cuben Boden, das 20 DEN Nylon als Shell und Moskitonetzkopfbereich -ca. 140g, 70*210cm. Ich habe kein Groundsheet mitgenommen. Der Bivy hält den Quilt und die Matte besser zusammen, sodass keine Drafts beim Drehen in der Nacht entstehen. Ein Schlafsack oder ein weiterer Quilt (oder eine bessere Befestigung) würde das Problem ebenso lösen. Der Bivy gibt etwas Wärme. Ein paar mehr Daunen im Schlafsack helfen da aber besser Bivy schützt vor Mücken und Getier. Was der Bivy nicht löst: auch im Bivy rutscht die Matte, ist er schmal (leicht) liegst du bald auf dem nicht wasserdichten Oberstoff statt auf dem Cuben Kalter Kopf - da hilft nur eine Mütze/Kapuze Essen/ Kochen ohne zerstochen zu werden An/Umkleiden ohne zerstochen zu werden Wenn es nass ist weil es viel geregnet hat: ohne Groundsheet liegt ständig das ganze Zeug im Dreck Als Windschutz hatte ich den Bivy gar nicht geplant, sondern einzig als leichteste Form von Innenzelt. Windschutz erreichte ich dadurch, das ich mein Gatewood Cape in den Windschatten gestellt habe und/oder bis zum Boden abgespannt/ mit einer kleinen Barriere aus Holz/Steinen versehen habe. Folgendes Bild ist auf einer Ridge entstanden, es war ziemlich windig, aber an der Basis der Busche bewegt sich kaum ein Lüftchen.
  17. Yourpersonalgear ist mir auch letztens aufgefallen. Die Preise sind wirklich sehr ambitioniert, das VX21 finde ich jetzt nicht so das geniale Material für Packs, und das Design ist krass angestaut. Dazu Produktebeschreibungen bei denen man erst nach 2 Seiten Text die relevanten Informationen bekommt. Ich war jetzt eher abgeschreckt statt interessiert....
  18. A: Was denkt ihr, wo das Tyvek produziert wurde? B: Ein 100g schwerer Schlafsack oder eine Sturmhaube beim Quilt lösen das Problem leichter. C: Tyvek mit einer Acrylfarbschicht ist bestimmt nicht mehr dampfdurchlässig D: ein ordentcher Stoff für einen Bivy kostet kaum mehr als Tyvek, ist aber performanter und leichter https://www.extremtextil.de/nylon-taffeta-daunendicht-soft-20den-38g-qm.html?number=70984.SW E: lernt euer Tarp richtig aufzustellen, dann liegt ihr nicht im Wind.
  19. Martin

    Projekt "West"

    Meld dich, wenn du an Frankfurt vorbeikommst. Ich wohne ca. 3km offtrail am südlichen Stadtrand. Dusche, Waschmaschine, Grill und Steckdosen sind Einsatzbereit. Rewe für resupply ist nebenan.
  20. Würde ich als Hersteller schon wegen Regress schreiben. Nutzer sind manchmal richtig bekloppt. Allerdings ist es etwas übertrieben, wenn du Pfeilschafte nimmst. Der einschlag im Ziel und der Abschuss am Bogen sind physikalische kaum anders als das einschlagen eines Herings. Nur die Häufigkeit ist anders. Für mich stellt das gleichmäßige Reindrücken mit dem Handballen oder Fuß keine Verhaltensänderung dar. Das muss ich bei Piranhas, Titan V oder Titanstiften eh machen. Deshalb nehme ich im Winter Alu V/Y Heringe für gefrorenen Boden mit, die vertragen die Prügel besser.
  21. Wir sind letztes Jahr in 21 Tagen von Hendaye nach Salardu gekommen. Täglich sind wir 8-10 Stunden gelaufen (plus Pausen). Für das nächste Mal würde ich wohl auch ein paar Pausetage machen. Von Salardu kommt man gut mit öffis weg.
  22. Martin

    Bonfus Duos

    Ich habe das Zelt als Winterzelt genutzt. Es ist mehr als ausreichend platz für 2 Leute über 1,80 darin Karten zu spielen, Glühwein zu trinken und einen guten Abend zu haben
  23. Deine Bedenken kann ich absolut nicht nachvollziehen. Die Zugkräfte der Leinen wirken nicht auf die Klebungen. Die Heringe sind ein Karbonrohr mit eingeklebter Spitze, das tragende Element ist aus einem Guss und mehrfach stärker als Stahl . Bei schlechter Klebung verlierst du beim rausziehen der Heringe den Kopf, aber das wars auch schon. Das ging mir auf die Nerven, deshalb hab ich das Stäbchen eingeklebt. Bzgl. der Scherkräfte durch die Leinen ist der Hebel auf den Hering so schlecht, da bricht nix. Vorher gibt die Bindung des umgebenden Bodens auf und der Hering wird rausgezogen. Einschlagen des Herings ist ein viel größere Belastung als jede Windlast. Der Piranha ist genauso schwer und hat ein größeres Packmaß . Aber ehrlich:das Packmaß meiner Heringe ist absolut egal. 50ml in der Stretchtasche außen ist absolut irrelevant. Entscheident ist, wie sicher bekomme ich die Dinger durch den Flieger als Handgepäck und wie gut halten sie mein Zelt vs. Gewicht. Und was halten sie aus.
  24. @Morgood verwende seit Anfang 2019 nur noch selten andere Heringe. Hatte Swiss Piranhas mit auf dem PCT und dem HRP. Overnighter in Deutschland natürlich auch. Ich denke ich habe in den 100-120 Nächte ein bis zwei böse verbogen (und zurück gebogen) und 1-2 verloren. Die habe ich auch ersetzt - sieht man aber nur an der frischeren Farbe. Lediglich im Winter bei gefrorenem Boden nehme ich was anderes mit. Sie sind leicht (5,5g glaube ich), halten sehr gut im Boden, sind relativ robust, können im Flugzeug-Handgepäck transportiert werden. Ich nutze die 120er.
  25. Die Carbonheringe sind richtig stabil. Aber sie haben keinen Gewichtsvorteil bzgl Swiss Piranhas. Ich habe ein Bild von einem (zu) kurzen angehängt. 16cm sind definitiv besser.
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