Martin
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@Taswell21 wie hast du deinen Kalorienbedarf ermittelt? Ist das eine Schätzung aus 8h Wandern+Grundumsatz oder so? Bist du dir sicher, das du so viel essen kannst- rein von der Nahrungsmenge? Bist du aktiver Sportler oder hast einen aktiven Job, sodass dein Alltagsbedarf schon sehr hoch ist (~3500 kcal). Wenn das nicht so ist, wirst du gar keine 4500kcal am Tag essen können/wollen/müssen. Man muss das viel Essen trainieren. Hiker Hunger kommt erst nach 2-4 Wochen. Ich habe beim letzten 3Wochen hike im Schnitt 2500kcal aus meinem Rucksack gegessen, bei einem Verbrauch von 6000 kcal/Tag. Und ich war immer ausreichend satt. Zur Packliste: Gewürze und Salz mit raufschreiben, das Zeug ist schwer. Außerdem benötigt man nach meiner Beobachtung für cold soaking mehr Gewürze. Die Menge an Öl kannst du deutlich aufstocken. 30ml kann man pro Mahlzeit mindestens unterbringen (zumindest bei warmem Essen, bin kein Coldsoaker). Ich plane 600kcal Müsli, 800kcal Abendessen (Fertiggerichte+Öl), Mittags meist Brotzeit/Tortilla/vereinzelt Rahmenbomb um 800kcal. Hab ich das im Einkaufkorb suche ich verschiedene Snacks zusammen um die restlichen KCAL aufzufüllen. Für 5 Tage a 3000kcal würde ich noch 4000kcal Riegel/Chips/Schoki/Trailmix ergänzen. Bei den Snacks passe ich zuerst nach oben an, dann mehr Müsli, dann mehr Öl im Essen und auch Snacks als Nachtisch und dann müssen Doppelportionen der Hauptmahlzeiten her.
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Ich habe VX21 hier. Das Zeug macht auf mich einen zu stabilen Eindruck. Habs geschenkt bekommen und überlegt Fahrradtaschen daraus zu nähen. Es raschelt nicht und ist sehr fest im Griff. Ich habe außerdem einen Rucksack aus Liteskin LS07. War damit in den Pyrenäen (scharfer Granit), hat jetzt ca 700km auf dem Buckel und sieht aus wie neu.
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Es gibt Vorsicht und es gibt in Watte packen.... Das dcf hyprid mag keine spitzen sachen, vor allem keine Felsen. Aber da der Pack von Anfang an nicht wasserdicht ist, ist das nur nen optisches Problem.
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Der ArcBlast ist nach meiner Erfahrung keine 2 Wochen wasserdicht. Und dannach hast du auch schnell Löcher im Boden-dann brauchst auch nicht mehr überlegen, wo das Wasser reinkommt. Mit mehr als 13/14kg willst du den auch nicht durch die Gegend schleppen. Ein Daunenquilt durfte nur noch ein Viertel des Volumens brauchen (-600g). Ich finde ja das Zelt total overkill für den Sommer- da würde ich nochmal 700g sparen und wieder 3-4l Volumen. Die 140g tyvek sind auch überflüssig. Umstieg auf nen leichten Gaskocher bringt auch -80g, ne leichte Titantasse -100g. Noch nen leichtes Taschenmesser und dann sind es 1700g und 8-10L weniger. Ich denke du solltest mit essen bei ca 10kg landen. Dafür braucht man einen mittel minimalistischen Rucksack, z.B. HMG Windrider 3400, zpacks arc haul, Osprey Levity, Atom+. Ich würde es wohl nicht mit was wirklich Minimalem probieren.
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Probleme mit Verarbeitung beim Hexamid Pocket Tarp mit Türen
Martin antwortete auf Magic's Thema in Ausrüstung
Es gibt zuhauf Berichte über schlechte Verarbeitung bei ZPacks ( mein ArcBlast war auch betroffen). Aber statt weiter darüber zu schimpfen, sollten wir der Realität in die Augen sehen: das ZPocket Tarp ist billig, selbst w/doors. You get what you pay for! Mir war das Risiko mit Gewährleistung (die USA haben dazu kein Gesetz,Versandt, Aufwand/Stress ) zu viel. Ich habe mich daher für ein SMD Deshutes Zero G entschieden. Das ist vorrätig bei vielen EU Händlern, sodass es in 3 Tagen da war und auch easy zurück gehen kann. Die 60g mehr ist es mir Wert nicht mit ZPack US zutun haben zu müssen. 0.74 dcf, größer und besserer Schnitt sind ebenfalls auf der positiv Seite. -
Ich kann Micropur forte flüssig empfohlen. Funktioniert und ist gut verfügbar. 10ml Dropbottel reicht 3 Wochen.
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Ajona wird von der Stiftung Warentest schlecht bewertet, weil kein Florid drin ist. Da wir ja nur ab und an Ajona nutzen sollte das keine Rolle spielen. Der zweite Kritikpunk ist ein Inhaltsstoff, der Zahnfleischreizung bei starker Dosierung hervorrufen kann. Ich habe dieses Problem nie gehabt, nutze aber auch immer eine sehr kleine Menge. 6ml reichen etwa 4 Wochen bei mir.
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Ich war mit dem Wild Oasis (Deshutes Zero G mit Perimeter Netting) in den Pyrenäen dieses Jahr und hab auch ein paar Gewitter über der Baumgrenze darin erlebt. Das Ding ist nen Bunker. Ich habe eine sehr niedrigen Pitch mit kurzen Abspannleinen und verkürztem Stock aufgestellt. Dabei habe ich auch Böen auf die Front bekommen, war kein Problem. Ich werd mal Morgen in der Mittagspause nen bischen basteln und Fotos machen gehen. Ich bin ziemlich sicher, das man die Front bis wenige Zentimeter über den Boden abspannen kann. Baut man es standardmäßig auf 130/135cm auf passen da 2 Leute rein. Ich habe eine 2P polycro Groundsheet genutzt.
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Aus meiner Erfahrung: Das Hungerloch ist ein halber Mythos. In den 20 Tagen meiner letzten Pyrenentour habe ich täglich ca 2000-2500 kcal gegessen fasst nur in Hauptmahlzeiten und mehr als 5000 verbraucht (8-10h/Tag reine Laufzeit, 5kg abgenommen). Ich habe die fehlende Energie nur sehr selten gemerkt und dann waren das die Passüberquerungen. Da geht einem manchmal der bums aus. So lange man in einem niedrigen Herzfrequenzbereich unterwegs ist, ist alles ok. Schlimmer ist es, wenn ich zu wenig trinke.
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Ich stimme @hmmm_42 in beidem zu. Das Duplex lässt sich leicht bombig aufbauen mit Stöcken (mein erster Versuch am fremden Zelt hat 5min für einen straffen Pitch gedauert, ohne Anleitung). Allerdings habe ich auf dem PCT auch sehr viele erbärmlich aufgebaute Duplex gesehen.... Und ich fühle mich mit .75 cuben wohler als mit dem dünnen camo. Die Haptik des .75 ist super.
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Ich habe mir die Zuckerriegel ( Corny etc) und Studentenfutter mittlerweile übergegessen. Haselnüsse, Walnüsse etc bleiben in Nussmischungen bei mir immer über. Salzige geröstete Mandeln, Pekanüsse, Cashewnüssen oder Pistazien gehen immer noch super. (Und sind eigentlich keine Nüsse....) Cracker, Chips, Käse und Brot sind mir aber lieber.
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Vorbereitung Sabbatjahr 2021: E1 statt PCT? Und was sonst noch...?
Martin antwortete auf 2Tall's Thema in Tourvorbereitung
Mal sehen wie das mit den Impfungen weiter geht. Hört sich ja gerade sehr gut an. Bis Mai eine Impfung in D abstauben und dann ab auf den PCT. Das die USA eine Bananenrepublik sind und nur die Reichen eine Impfung bekommen werden hat mit uns Europäern ja nix zu tun.... -
Das Bonfus ist 10 cm höher als das Duplex und geht dabei bis auf den Boden. Es hat steilere Wände, der Bereich in dem man Sitzen kann ist damit sehr viel breiter. Im Schlechtwettermodus baust du das duplex dann mit 110-115cm Stöcken auf, die nutzbare Länge nimmt ab. Das Bonfus ist weiterhin 130cm hoch in der Mitte.... Ich habe zuerst Erfahrung mit dem Duplex (aufbauen, reinsetzten-nicht drin geschlafen). Dachte das Bonfus wäre sehr ähnlich, als ich es dann bekam war ich vom großen Innenraum geschockt. Kondensbildung bei guten Wetter: ich hab das letzte mal mit offener Tür geschlafen- das tiefe Abspannen ist irrelevant. (Davon ist auch das Foto) Schlechtwetter oder mit 2 Leuten? Hab ich böse Sachen vom Duplex gehört- das Pärchen mit Duplex war so genervt wegen nasser Schlafsäcke, das sie das Duplex nach Hause geschickt haben.... Das andere Pärchen mit Triplex hingegen war sehr zufrieden - ich hätte für 2 auch das Triplex geholt. Ich wollte meins als solo-Luxuszelt für nasse Regionen, da ist das Duplex nicht für gemacht. Ich Falte meins in bahnen und rolle dann. Es ist aber trotzdem riesig. Ich bin allerdings auch solo Pyramidtarps gewohnt. Boden und Netz verdoppeln Gewicht und Pack-Volumen...
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Mein Bonfus 2P hat eine tolle Verarbeitung - was bei ZPacks nicht immer so ist. Ich würde ZPacks Wohl von Sack und Pack kaufen, die haben wenigstens nochmal ne Qualitätskontrolle gemacht und du hast Gewährleistung. Für mich war die Rechnung zugunsten des Bonfus einfach: 300 € günstiger, bis zum Boden abgespannt und es ist größer als das Duplex. Das Bonfus wird mit 130cm Stöcken aufgebaut, nicht mit 115-125 cm wie das Duplex. Im Bild siehst du sehr gut, warum ich das Bonfus für Reisen nach Schottland oder Norwegen gewählt hab - es gibt keine 15 cm Lücke zwischen Zelt und Boden. Was ich nicht bedaht habe ist, das ein 2P Cuben Zelt ein sehr großes Packmaß hat. Das nerft.
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Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho
Martin antwortete auf Michas Pfadfinderei's Thema in Ausrüstung
Ich glaube das wird nur durch das Abspannen des hinteren mittleren Punktes verursacht. Ich habe den gleichen Effekt an meinem viereckickigen China Inner. Mein Deshutes ist sehr viel "Eckiger". -
@Marten es ist eher ungewöhnlich, das der DCF Poncho als Groundsheet dienen soll, das macht nur ZPacks glaub ich. Ein langer Poncho mit 9FT ist der MLD Pro Rain Poncho oder MLD DCF Rain Poncho. Ist in 0.75er DCF erhältlich.
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Was du dort siehst ist die Länge der Quilts, nicht die empfohlene Nutzergröße. Es gibt einen "speccs/sizeing" Guide den man sich anschauen sollte.
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Danke dir @ChristianS. Wie steht es mit Erfahrung mit ungemantelter oder gemantelter Dyneema Kordel, z.B. 1 -1,5 mm?
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@wilbo was sind das für Linelocs? Sieht so aus, als ob sie für dünne Leinen taugen? Wie sind deine Erfahrungen und wo hast du die her?
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Ich find ja die Temperaturangabe von AsTucas und GramXpert schon arg geschönt. Es gibt eher wenige die mit 167er Apex bei 2Grad mit langer Unterwäsche noch schlafen können. -4 Grad hören sich absurd an. Der Quilt ist mit 188cm für Menschen bis 183cm sehr kurz designed. AsTucas Seastral Quilt ist midestens 20cm länger als die empfohlene Nutzergröße. Ich würde also so wohl einen dickeren, als auch einen längeren Quilt bestellen müssen als vom Hersteller angegeben. Ziemlich freches Marketing.
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Ich kaufe meine Zelte danach, ob meine Stöcke passen. Und da ist bei 130 cm Schluss. Ich suche mir lieber ein anderes Tarp/Zelt, bevor ich anfange zu basteln oder die Stöcke zu wechseln. Ich schwinge die Stöcke 10 Stunden+ am Tag, wegen 2h wacher Zeit im Tarp gehe ich da keine Kompromisse ein.
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Ich kenn da eine 1,60 große UL Fanatikerin die fast nur Halbpyramide baut. Bei dem Rechtecktarp musste ich gleich an sie denken. Hat jemand Erfahrung ob sich das mit der Länge (9ft) ausgeht?
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Die Abgabe von Schweiß als absondern von Flüssigkeit hat keinen kühlenden Effekt. Dieser entsteht rein über die Verdunstung oder die bessere Wärmeleitfähigkeit von Wasser. Vgl. Wikipedia Schweiß- Temperaturregulation: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schweiß# Das ist auch ein Grund für eine VBL Nutzung im Schlafsack. Als Anwendungsbeispiel: Mir wird vom pinkeln nicht kühler, dabei scheide ich mehr warme Flüssigkeit pro Zeit aus als beim Schwitzen.
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Ich habe mir ein SMD wild oasis zero-g gekauft und zusammen mit einem variablen Stock ist das sehr wetterfest. Das 0.74oz Cuben macht auch einen sehr stabilen Eindruck (im Gegensatz zum Camo Cuben meines Bonfus duos). Ich hatte es 3 Wochen in den Pyrenäen mit. Für Schweden/ Schottland würde ich mir wohl noch ein DCF Bathtube Floor wünschen. Eigentlich hatte ich das Bonfus Duos für Schlechtwettergebiete angeschafft, bei viel Regen ist es sicher schön viel Platz im Zelt zu haben. Ich muss es allerdings noch testen und kann daher noch keine Empfehlung geben....
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@Cyco2 ich kann deiner Kritik nicht folgen. KomfortLimit als Namen zu nutzen ist völlig legitim. Und für mich ist KomfortLimit auch, was mich interessiert. Temperatur bei der ein Mann mit leichter Schlafbekleidung noch schlafen kann. ZPacks nutzt auch das Lower Limit als Namensgebung, EE ebenfalls. Davon abgesehen ist es als Alternative zum xlite 400 gedacht. Ist ein Grad Unterschied in den Temperaturen, wie die Namen zusammen gesetzt sind ist doch Nebensache.
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