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Ultraleicht Trekking

Leichtestes freistehendes Zelt (für Winter)


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Hi Leute.

Bin auf der Suche nach dem leichtesten freistehenden Zelt für den Wintereinsatz.

Hätte das Msr Hubba Nx ins Auge gefasst, hat jedoch mit footprint immer noch ca. 1,5 kg. Ich weiß, dass das Hubba nicht als 4-Jahreszeiten-Zelt beworben wird, erfüllt jedoch den Zweck. Das Msr Access hat auch ein ähnliches Gewicht.

Gibt es leichtere Alternativen? Das Naturehike Cloudup 1 hat hat vergleichbare Werte bei knapp 1/4 des Preises.

Geht vorrangig um den Einsatz im Winter. Genutzt wird im Winter folgendes:

- Rucksack: Deuter Gravity 45+

- Schlafsack: Marmot Lithium

- Kochsetup: Msr Reactor.

 

Bekleidungstechnisch bin ich mit der Salewa Sesvenna Tourenhose und der Salewa Ortles 2 Daunenjacke äußerst zufrieden.

Bearbeitet von Gery89
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Noch Bilder als Beispiel, was da so runter kommen kann: Von links nach rechts: Mountain Hardwear Sat 6, MH EV2, TNF VE25 am Oberalppass nach dem Aufbau. Das Sat 6 ist ein Gruppenzelt mit 3.6m Dur

Die Tunnelzelte von Hille und Co. sind für den nordischen Winter gebaut, und der unterscheidet sich von den Alpen bzw. Bergen deutlich. Zum einen hat es im Norden quasi überall ausreichend Platz, um T

So in etwa. Oder hier als Videobeispiel von mir. Wobei es sicherlich schönere Bauwerke gibt. Das hier von @mawi toppt alles:  (Hier im Video zu sehen)  

Veröffentlichte Bilder

Danke für die Antwort, das Tigerwall UL sieht sehr interessant aus. Sollte dementsprechend auch wintertauglich sein, 2000-3500m in den Alpen im Winter.

Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen dem big agnes und dem hubba? Bzw kann ich keinen relevanten Unterschied zwischen dem msr hubba und dem naturehike cloudup finden, bis auf den Preis. 

Im Sommer bin ich ohne Zelt unterwegs, im Winter nehme ich jedoch ein Zelt mit, jedoch nur als back-up bei zu viel Wind, Schneeschauer etc..

Sprich, auch bei -20°, wenn die Verhältnisse stimmen, wird im Freien übernachtet.

Bearbeitet von Gery89
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Aus eigener Erfahrung kenn ich keins der Zelte, hab aber ein Hubba Hubba noch irgendwo rumliegen; so eine Bauart mit Querstange kann man noch ganz gut windfest machen indem man die Enden der Querstange mit Stöcken abstützt; das Naturehike hat scheints keine Querstange, also komplett unabgestützte Seitenflächen, dem BA "fehlt" an einem Ende eine Fussstange, was auch wieder zu grösseren unabgestützten Flächen führt. An dem Ende muss man dann auch tricksen, damit es wirklich komplett freisteht.

Ich denke für alpinen Wintereinsatz würde ich keins dieser Zelte verwenden, schon gar nicht als backup bei Wind der den Namen verdient. Da würde ich eher das Zelt nehmen als Komfortfaktor, und als backup ne potente Schneeschaufel :grin:

Bearbeitet von paddelpaul
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Danke paddelpaul für die Antwort. :-)

Kurz gefragt: Ich hab nicht UNBEDINGT vor, während dem Winter-bergsteigen IN einem Zelt zu übernachten.

Ohne Zelt würde ich nur ungern starten. Wenn ich jedoch mit dem komfortablesten Zelt losziehe, sprengt das meine Gewichtsgrenze.

Welches Zelt sollte ich also nehmen?

Bearbeitet von Gery89
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vor 2 Stunden schrieb Gery89:

Sprich, auch bei -20°, wenn die Verhältnisse stimmen, wird im Freien übernachtet.

Welche Breitengrade hast Du da im Sinn?

vor 2 Stunden schrieb Gery89:

Tigerwall UL sieht sehr interessant aus. Sollte dementsprechend auch wintertauglich sein, 2000-3500m in den Alpen im Winter.

Wie oft hast Du ohne Zelt auf der Höhe übernachtet?

Ich farge so spitz, da ich das anvisierte Zelt für diesen Zweck für absolut ungeeignet halte. Das ist ein leichtes, 3 season Komfortzelt für unterhalb der Baumlinie.
Alternativ würde ich bei MSR das "Advance Pro 2" vorschlagen. Für gemäßigtere Bedingungen vielleicht auch das MSR Elixir. Aber da weht Dir der Treibschnee durch die mesh-Flächen ins inner.

Hier wurde eine ähnliche Problematik besprochen. Einige Gedanken über shelter sind auch dabei ...
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/9206-durchquerung-finnmark-februarmärz-20/

VG. -wilbo-

 

 

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vor 9 Minuten schrieb Gery89:

Wunderschöne Schitouren-Routen, aber 2-3 mal etwas ungemütlich, weil ohne Zelt, dafür mir viel Schnee und Wind.

OT: Dann bist Du mit dem Buddeln im Schnee ja vertraut. Wozu brauchst Du ein Zelt, wenn das Eingraben nicht mehr funktioniert ...?

vor 4 Stunden schrieb Gery89:

Bin auf der Suche nach dem leichtesten freistehenden Zelt für den Wintereinsatz.

Et Volià:
https://locusgear.com/items/djedi-dcf-event-dome/?lang=en

VG. -wilbo-

 

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vor 3 Stunden schrieb Jones:

Das Slingfin Portal fällt mir noch ein, was als robustes Winterzelt beworben wird (1500g).

;-)

Sicher nicht schlecht, wobei die Bodenlänge von 216 cm für manche knapp werden könnte. Solid inner wird glaub ich auch nicht angeboten, man muss also bei Sturm mit gesiebtem Schnee rechnen... 

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Da ja auch schon das Naturehike genannt wurde:

Von 3f UL gibt es noch ein Modell für eine Person, das wenigstens die oben schon erwähnte Querstange hat und bei dem sich auch an beiden Enden das Gestänge abstützt. Das ist beim Naturehike Cloud 1 scheinbar nicht der Fall.

https://de.aliexpress.com/item/1005001281301317.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.edd14c4d8IryUr

Das Locus Gear klingt ja fantastisch. Bzw. klang. Bis ich den Währungsrechner bemühte. 

 

 

Bearbeitet von Carsten K.
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vor 10 Stunden schrieb wilbo:

Alternativ würde ich bei MSR das "Advance Pro 2" vorschlagen. Für gemäßigtere Bedingungen vielleicht auch das MSR Elixir. Aber da weht Dir der Treibschnee durch die mesh-Flächen ins inner.

Das Elixier ist mir viel zu schwer. Hab das Advance Pro 2 auch schon ins Auge gefasst, bringt jedoch auch 1,46kg insg. auf die Waage.

Ich bin absolut bereit, für Qualität und (Leicht-)Gewicht einen angemessenen Preis zu zahlen, denke aber, dass es doch bei den Zelten eine Diskrepanz im Kosten-Nutzen-Prinzip gibt. Das 4-Seasons Zelt von Geertop wiegt nur 300g mehr als das Msr Advance pro und kostet 120,- statt 600,-.

Je mehr ich über die Zelte nachdenke, desto mehr manifestiert sich in mir der Wunsch, sich back-to-the-roots-mäßig einfach einzugraben. Ist wärmer als im Zelt, keine Kondensprobleme, und man spart sich das ganze schei** Kopfzerbrechen hinsichtlich Preis, Gewicht, etc pp. 

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Moin!

vor 4 Stunden schrieb Gery89:

Das 4-Seasons Zelt von Geertop wiegt nur 300g mehr als das Msr Advance pro und kostet 120,-

Welches meinst du genau?

vor 4 Stunden schrieb Gery89:

Je mehr ich über die Zelte nachdenke, desto mehr manifestiert sich in mir der Wunsch, sich back-to-the-roots-mäßig einfach einzugraben. Ist wärmer als im Zelt, keine Kondensprobleme, und man spart sich das ganze schei** Kopfzerbrechen hinsichtlich Preis, Gewicht, etc pp.

Wenn man im Winter mit seinem Zeit- und Kräftemanagement klarkommt, ist das eine schöne minimalistische Lösung. Als backup bei Hüttentouren in Skandinavien war mir eine seriöse Schaufel immer wichtiger als ein GPS ...

Aber bei längeren Zelt-Touren im Fjäll, bin ich immer froh darüber gewesen, schnell aus dem Wind raus zu sein und nicht erst buddeln zu müssen. ;)

vor 10 Stunden schrieb Jarod71:

... kann mich aber an unglaublich viel Kondenswasser/frost erinnern, morgens tropfte das herab, es war als würde es regnen.

Dann war es nicht kalt genug im Zelt. :mrgreen:

Ich koche sehr gerne im Zelt, sehe aber zu, dass die wärme Luft abziehen kann. Damit vermeide ich schon mal einiges an Feuchtigkeit.
Das Kondenswasser, was sich über Nacht an der Innenseite niederschlägt, sollte abgeschüttelt werden bevor es im Zelt wieder warm wird. Solange es kalt genug ist, kann man den Raureif gut von den eigenen Sachen wegfegen. Meist ist hierbei ein shelter ohne innenzelt viel praktischer. Einige Winterzelte haben aber auch die Möglichkeit den Boden zu öffnen.

Nemo hat mal ein interessantes Konzept, (condensation curtain) zur Begrenzung von Atemkondensat entwickelt.
https://backpackinglight.com/nemo_tenshi_tent_review/

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Ich habe neben meinem SMD Lunar Solo ebenfalls das Hubba Nx. Mit leichten Modifikationen liegt das Gewicht nachgewogen bei 1112g, was immer noch nicht UL ist aber für ein Doppelwand im Winter schon ok. Ich finde das Nx ist in gemäßigten Zohnen Wintertauglich.

Bearbeitet von Bombelbob
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vor 15 Stunden schrieb Gery89:

Welches Zelt sollte ich also nehmen?

Diese Entscheidung kannst nur du selber nach sorgfältiger Bewertung aller möglicherweise auftretenden Situationen und Zeltoptionen treffen.

Für die Zeltoptionen werden dir hier gute Vorschläge gemacht, für die zu berücksichtigenden Situationen am Berg bist du selbst verantwortlich (wie auch für dein Leben).

Mich deucht, du hast zu wenig Ahnung von den zu erwartenden Situationen, der Materie, der Ausrüstung und den Gefahren. Es sollte mich freuen, wenn ich mich irre. Ansonsten spielst du mit deinem Leben und dem der dann notwendigen Retter.

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vor 10 Minuten schrieb kra:

Mich deucht, du hast zu wenig Ahnung von den zu erwartenden Situationen, der Materie, der Ausrüstung und den Gefahren. Es sollte mich freuen, wenn ich mich irre. Ansonsten spielst du mit deinem Leben und dem der dann notwendigen Retter.

Pro Jahr über 200 Touren, jenseits der 150tsd hm.

Trailrunning, hochalpine Besteigungen in Gletschergebieten in Seilschaft (+Spaltenbergung, Knotenkunde obligatorisch) Lawinenkunde, Schneedeckenaufbau etc. Klettern Mehrseillängen. Früher Eisklettern, heute nicht mehr, wegen eines Unfalles vor einigen Jahren.

Thema Übernachten im Winter:

Es ist manchmal ein harter Kampf, einen Kompromiss hinsichtlich des Komforts bei dem Gewicht einzugehen. Hatte bezüglich Kochersetup auch einen leichteren Benzinkocher. Bin jedoch draufgekommen, dass der Msr Reactor unschlagbar in der Leistung ist. Seitem nehm ich mir auf Tour max 0,75liter Wasser mit, bei Bedarf wird geschmolzen. Bei orkanartikem Wind gehen andere Kocher an die Leistungsgrenze, der Reactor schafft 1l Wasser immernoch in 4 min zum kochen zu bringen. Kocher ca 800g, mit dem Setup trotzdem leichter als im Sommer, da wie gesagt das Wasserschleppen wegfällt.

Der erste Versuch mit dem Msr Carbon Reflex im Pulverschee war ziemlich frustrierend, obwohl windstill. Deshalb unbedingt freistehend.

Man kommt eben erst durch try and error drauf, was für einen selbst passt. Und was nicht.

 

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Aber denke, dass ich nicht viel unter 1500g komme, ohne zu sehr (für meine Verhältnisse) an Schutz bzw Komfort einzusparen.

Deshalb schwanke ich nun zwischen dem Access 2 und dem Advance Pro 2 von msr.

Danke Leute für den Input. Ihr seid spitze. Falls es jemanden interessiert, könnte ich mein restliches Equipment auch noch posten.

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vor 58 Minuten schrieb Gery89:

Deshalb schwanke ich nun zwischen dem Access 2 und dem Advance Pro 2 von msr.

Um nochmal was zur weiteren Qual der Wahl hinzuzuschmeißen:grin:: Das Scarp 1 und/oder 2 von Tarptent. Dürfte sich auch auf ca. 1,5kg aufgehen...

Das Scarp 1 hat meiner Meinung nach genügend Platz für 2 Menschen, oder ein Palast für eine Person.

Außerdem hat es die Option, ein solid inner tent mitzubestellen. Etliche Abspannmöglichkeiten gegen Wind und Wetter...

Bearbeitet von Jones
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vor einer Stunde schrieb Jones:

 

Das Scarp 1 hat meiner Meinung nach genügend Platz für 2 Menschen, oder ein Palast für eine Person.

 

Der einzige Punkt, dem ich zum Thema Scarp1 widersprechen muss. Es mag im Sommer für 2 Hobbits oder magersüchtige, untergroße GNTM-Kandidatinnen irgendwie passend sein, im Winter ist es ok für eine Person! Aber ansonsten ein richtig geiles Zelt, mit Crossbows definitiv 4Jz.

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