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Ultraleicht Trekking

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Nachdem ich mich hier im Frühjahr nach Zustand des Sentiero Italia erkundigt habe, bin ich den Weg mittlerweile fast komplett durch Italien gewandert - und habe dabei einen der spannendsten Fernwanderwege Europas entdeckt. Und das will ich euch nicht vorenthalten!

Der SI zieht sich auf 7.000 km und verschiedenen Varianten durch das ganze Land - von den Alpen bis Sizilien und Sardinien. Dabei verläuft er oft auch parallel oder gar gleich mit dem E1 oder anderen bestehenden Fernwanderwegen wie dem Ligurischen Höhenweg oder der GEA. Während der E1 eher ein ziemlich totes Projekt zu sein scheint, kaum markiert ist und die Wege an vielen Stellen nur auf der Webseite des E1 existieren, war der SI erstaunlicherweise fast durchgängig markiert - aber nicht immer durchgängig passierbar ….

Verläuft er identisch mit dem Ligurischen Höhenweg oder der GEA, ist die Markierung hervorragend und der Weg gut in Schuss. Weiter im Süden ist er zwar immer noch fast durchgängig markiert, aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Wegewart der Letzte war, der hier mal vor ein paar Jahren durchgegangen ist. Ich stand einige Male vor komplett wegerodierten Wegen oder völlig überwucherten Pfaden. Und wenn die Route mal auf Verbindungsstrecken über Straßen und durch Orte führte, fehlten die rot-weißen Markierungen ebenfalls.

Zu meiner großen Freude konnte ichaber  feststellen, dass der CAI den Weg aktiv pflegt und weiterentwickelt! Einige Tracks, die ich mir noch vor meinem Aufbruch im Mai heruntergeladen hatte, waren im Oktober schon nicht mehr aktuell und auf der CAI-Webseite mit der neuen Wegführung ersetzt worden. Unattraktive Passagen werden so sukzessive verbessert.

Die Route führt über den Alpenkamm über den gesamten Apennin bis nach Sizilien und verläuft daher größtenteils auf über 1000 Metern Höhe mit einem ständigen Auf und Ab einschließlich der entsprechenden Höhenmeter. Die Strecke durch die Alpen habe ich persönlich mir erspart und habe über den E1 durch die Poebene „abgekürzt“ - keine so gute Idee, hier mitten im Hochsommer durchzulaufen, aber als Thruhiker ist man halt nicht immer zur passenden Jahreszeit am richtigen Ort. Doch kaum hatte ich auf dem Ligurischen Höhenweg den SI erreicht, wurde es fast durchgängig richtig spektakulär, denn die Route bleibt immer oben auf dem Gebirgskamm. Ich persönlich kenne keinen anderen europäischen Fernwanderweg, der über eine so lange Strecke durchgängig so spektakulär und gleichzeitig einsam verläuft. Mir war auch nicht klar, wie viele grandiose Nationalparks und Naturreservate es in Italien gibt, durch die der SI immer wieder führt.

Ich habe auf 2.400 km Italien keinen einzigen anderen Fernwanderer getroffen, wenngleich in den populären Nationalparks natürlich in der Hochsaison manchmal Heerscharen von Tagestouristen unterwegs waren. Von diesen Hotspots mal abgesehen war ich allerdings fast immer alleine. Das machte auch das Wildzelten extrem einfach! Aufgrund der Landflucht ist die Gegend entlang des SI kaum mehr besiedelt, doch die schon lange nicht mehr genutzten Steinmauer-Terrassen oder Köhlerplätze sorgten für easy wild camping, herrenlose Feigenbäume und verwilderte Weinstöcke für ein leckeres Zubrot am Wegesrand.

Ich stieß auf erstaunlich viel freilaufendes Vieh: Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen, die allerdings oft von den Maremmano-Hütehunden begleitet werden - und mit denen ist nicht zu spaßen. Glücklicherweise sind diese Herdenschutzhunde gut erzogen und nicht aggressiv, sondern verteidigen nur ihre Herde. Auch von den Hofhunden wurde ich nur angebellt, aber nicht gebissen. Die Hunde sind auch notwendig, denn im Apennin gibt es jede Menge Wölfe und teilweise sogar Bären.

Die meisten natürlichen Quellen sind gefasst, aber leider nicht vollständig in den OSM-Karten eingetragen. Das machte die Wasserversorgung schwierig und nicht planbar, obwohl es eigentlich genug Quellen gibt - nur weiß man halt im Voraus nicht genau, wo. Dasselbe gilt für die Proviantversorgung. Der Weg führt immer wieder durch kleine Dörfer, wo es noch kleine Läden oder eine Bar gibt - aber leider ist das nicht immer vorher genau zu recherchieren. Dennoch habe ich in der Regel immer nur Proviant für ein paar Tage tragen müssen.

Die Route verläuft erstaunlich zivilisationsfern, führt aber an Unmengen von Wegkreuzen, Kapellen, Einsiedeleien und Heiligtümern aller Art vorbei. Mit viel Mühe könnte man den Weg auch ohne Zelt gehen und in Rifugios oder Dörfern übernachten. Je weiter man in den Süden kommt, desto billiger werden die Übernachtungsmöglichkeiten. Für ein Einzelzimmer habe ich in der Regel zwischen 30 und 40 Euro bezahlt und dafür wahre Paläste bekommen.

Kurzum: Wer eine spektakuläre, zivilisationsferne und unentdeckte Route fernab der populären Destinationen sucht, ist hier genau richtig. Ein echter Geheimtipp! Für Anfänger ist der SI allerdings nicht geeignet. Es braucht schon etwas Pioniergeist, ein GPS-Gerät einschließlich Navigationserfahrung und teilweise eine Machete …

Wer jetzt neugierig geworden ist: auf meiner FB-Seite (siehe Signatur) habe ich von unterwegs jeden Tag gepostet. Und natürlich beantworte ich hier auch gerne Fragen.

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Hallo!

Ich bin neu hier, und dachte immer, ich würde dann mal mit einem MYOG-Projekt von mir hier im Forum starten.

Aber nun finde ich deinen Reisebericht, und wenn die Autorin meiner aktuellen Lieblingslektüre schreibt, und dann noch über Italien - ITALIEN! - dann gibt es kein Halten mehr! ;-)

Ganz herzlichen Dank für deinen tollen Bericht und die Infos. Da möchte ich am liebsten sofort hin! Mich bremsen nur ein bisschen die Arbeit, mein kleiner Sohn und die erwähnten Hunde....

Vielleicht kann ich im Frühling mal einen Teil davon machen.Gibt es auch Gebiete mit guter Infrastruktur wie Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten? Mit Junior muss ich ein bisschen aufs Packgewicht achten. Zudem würde ich wahnsinnig gern unser Packraft mitnehmen... gewichtsmässig leider nur bedingt UL. Gibts geeignete Strecken mit Flüssen?

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Erst mal danke für das Kompliment! Der Weg verläuft immer oben auf dem Kamm, so dass es mit Packraften nix wird. Die Hunde sollten dich allerdings nicht abschrecken - die waren zwar nervig, aber letztendlich nicht gefährlich. Das habe ich in Osteuropa zum Beispiel ganz anders empfunden. 

Hundebegegnungen in Italien kannst Du in vier Kategorien einteilen:

  • Hunde an Wohnhäusern: Auf dem Land besitzt fast jeder Hunde, so dass ein Gang durch ein Dorf immer auch ein Bellkonzert nach sich zieht. In Ortschaften sind die Hunde jedoch meistens hinter einem Zaun oder angekettet. Wenn sie freilaufen, dann kennen sie ihr Territorium genau und verfolgen einen Wanderer zwar laut bellend, sind aber harmlos.
  • Hunde an „Außenposten“: Dies ist ein Phänomen, das ich auch in anderen südeuropäischen Ländern gesehen habe. Oft gibt es „in the middle of nowhere“ Außenposten eines Bauernhofs, der allerdings nicht bewohnt wird. Meist befindet sich dort nur noch ein verlassenes Haus oder ein Schuppen mit Gerätschaften, aber im Sommer treiben die Bauern auch das Vieh dorthin. Zum Schutz des Ganzen werden dort dann immer auch mehrere freilaufende Hunde platziert, die allerdings in der Regel keine ausgebildeten Hütehunde sind. Der Besitzer kommt nur einmal am Tag vorbei, um Futter zubringen - ansonsten ist der Wanderer dort mutterseelenallein mit den Hunden konfrontiert. Wenn der Wanderweg über das Territorium der Hunde führt, kann es unangenehm werden. Dort hilft es, sich zu bücken, einen Stein aufzuheben und damit zu drohen. Die Hunde dort sind Kummer gewöhnt und ziehen sich dann in der Regel etwas zurück. Richtig gefährlich waren diese Begegnungen nie, aber natürlich steigt der Adrenalinpegel, wenn man von einem halben Dutzend kläffender Hunde verfolgt wird. 
  • Herdenschutzhunde/Hütehunde: Sie sind in Italien in der Regel weiße Maremmano und meist zum Schutz vor Wölfen mit einer Herde Schafe oder Ziegen unterwegs. Manchmal wird man sogar auf Schildern auf diese „cani anti-lupi“ hingewiesen. Die Herde wird oft ganz alleine von den Hütehunden „gemanaged“, ein Hirte ist nur selten dabei. Die Hütehunde sind meist sehr gut ausgebildet und haben keinerlei Scheu vor Menschen. Der Trick mit dem Stein funktioniert bei ihnen nicht wirklich … Um den Wanderer „auszuchecken“ kommen sie ganz nah heran und beschnuppern den Unbekannten. Solange man keine Gefahr für die Herde darstellt, sind diese Tiere lautlos, d.h. sie bellen nicht. Kreuzt man allerdings die Route ihrer Herde, werden sie laut und stellen sich einem direkt in den Weg. Da sie meist in Gruppen arbeiten, hat man als Wanderer keine Chance, durchzukommen. Hier muss man einfach in sicherer Entfernung abwarten, bis die Herde weitergezogen ist. Solange man nicht versucht, ein Herdentier zu klauen, sind auch Hütehunde keine wirkliche Bedrohung.
  • Jagdhunde: Erkennt man sofort am GPS-Tracker am Halsband. Meist tauchen sie völlig unvermittelt aus dem Nichts auf und ignorieren Wanderer komplett, denn sie sind ja dem Wild auf der Fährte.
Mit Kind würde ich diesen Weg eher nicht gehen, weil im jetzigen Stadium einfach zu viele unangenehme Überraschungen an der Strecke lauern. Dafür würde ich in Italien eher den Franziskusweg von Florenz nach Rom empfehlen. Ebenfalls relativ naturnah, aber Du kommst jeden Tag durch einen Ort und hast ausgezeichnete Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten.
Bearbeitet von German Tourist
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Vielen Dank für den hilfreichen Bericht und auch Tipps zum Umgang mit den Hunden. Auch ich bin großer Fan von Italien als Wanderland. Den weißen Hunden bin ich immer ohne Herde begegnet. Konnte die immer nicht recht einschätzen und nicht leicht loswerden. Aber nie was passiert.

Du meinst GTA - nicht GEA oder? Nur damit es nicht zu Verwirrung kommt.

Vielleicht hast du irgendwann Gelegenheit, den Alpenbogen (GTA) mitzunehmen. Ganz großartig dieser Teil des SI (bin die GTA aber noch nicht komplett gegangen).

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Hört sich wirklich interessant an. Ich hatte eigentlich vor nächstes Jahr durch Portugal zu wandern, aber das hört sich ja fast noch besser an. Ich werde mir mal ein paar Einträge auf deiner Facebookseite dazu anschauen. 

Hast du für die Tour auch noch das normale Tarptent Double Rainbow verwendet oder auf die DCF Variante (Tarptent Double Rainbow Li) gewechselt? Ich habe vor mir eines dieser beiden Varianten zu holen aber bin mir nicht sicher welches. Und ich glaube niemand hat mehr Erfahrung mit diesem Zelt gemacht als du :D

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vor einer Stunde schrieb sja:

Du meinst GTA - nicht GEA oder? Nur damit es nicht zu Verwirrung kommt.

Vielleicht hast du irgendwann Gelegenheit, den Alpenbogen (GTA) mitzunehmen. Ganz großartig dieser Teil des SI (bin die GTA aber noch nicht komplett gegangen).

Nein, das ist keine Verwechslung: Ich meinte die GEA: Grande Escursione Appenninica, einer der spektakulärsten Etappen des E1. Don Johannes hat über diese Strecke übrigens ein tolles Video produziert. 

Ich habe mich ganz bewusst gegen die Alpen entschieden. Ich bin bei dieser Wanderung ja in Görlitz gestartet (und bis Reggio Calabria gelaufen). Dabei musste ich logischerweise auch durch die Schweiz, die ich auf dem schnellsten Wege in 10 Tagen über den Gotthard-Pass überquert habe. Mich interessieren eher die unbekannten Wandergegenden und weniger populäre Ziele wie die Alpen.

Bearbeitet von German Tourist
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vor einer Stunde schrieb Kharan:

Hört sich wirklich interessant an. Ich hatte eigentlich vor nächstes Jahr durch Portugal zu wandern, aber das hört sich ja fast noch besser an. Ich werde mir mal ein paar Einträge auf deiner Facebookseite dazu anschauen. 

Wenn Du die Wahl zwischen Rota Vicentina in Portugal und dem SI hast, dann wäre meine Wahl (bin beides gelaufen) ganz klar!!! Ich fand die Rota Vicentina eher mittelprächtig und absolut keinen Vergleich mit dem SI. Die oben beschriebene GEA wäre übrigens ein tolles Teilstück dafür.

vor einer Stunde schrieb Kharan:

Hast du für die Tour auch noch das normale Tarptent Double Rainbow verwendet oder auf die DCF Variante (Tarptent Double Rainbow Li) gewechselt? Ich habe vor mir eines dieser beiden Varianten zu holen aber bin mir nicht sicher welches. Und ich glaube niemand hat mehr Erfahrung mit diesem Zelt gemacht als du :D

Ich war noch nie mit dem Double Rainbow unterwegs, sondern immer nur und ausschließlich mit dem Rainbow für eine Person. Das ist selbst für Menschen mit meiner Körpergröße ein wahrer Palast. Und ich würde niemals nie (!) irgendein Zelt oder einen Rucksack aus DCF kaufen!!!!

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vor 3 Minuten schrieb Kharan:

Danke für die Antwort! :) Welches Teilstück hat dir am besten gefallen? Wenn man zB. nur für 300km auf dem SI Zeit hätte. 

Wie schon geschrieben: Die GEA ist extrem gut markiert, landschaftlich großartig und dazu auch noch gut erreichbar.

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vor 3 Minuten schrieb Kharan:

Mit wie vielen Tagen würdest du für dieses Teilstück rechnen? (GEA)

Du musst die 425 km der GEA ja nicht komplett laufen. Ich würde die Tageskilometer eher vorsichtig kalkulieren. Zumindest ich habe dort aufgrund der vielen Höhenmeter und des teilweise schwierigen Geländes meine üblichen 30 bis 35 km nicht mehr geschafft. 

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vor 7 Stunden schrieb Unterwegs mit Junior:

Gibt es auch Gebiete mit guter Infrastruktur wie Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten? Mit Junior muss ich ein bisschen aufs Packgewicht achten. Zudem würde ich wahnsinnig gern unser Packraft mitnehmen... gewichtsmässig leider nur bedingt UL. Gibts geeignete Strecken mit Flüssen?

Da wuerde ich evtl eher auf die Pilgerwege usw gehen, oder mir frei einen Weg zusammenstellen, mit den OSM-Karten ist das gut moeglich (meine Empfehlung Reit/Wanderkarte auf Garmin GPS bzw unter Widows zur Vorbereitung Basecamp), da ist das Schoene, dass Du dann eben nicht auf Wochen vorherbestimmt einen Weg entlang latscht, sondern sozusagen von Tag zu Tag entscheiden kannst, wo es Dich gerade "weiter zieht".

Ich wuerde vielleicht, gerade mit Kind und Packraft, mal mit suedliche Toskana anfangen, da kannst Du Dir dann z.B. was mit dem Wind/Wetter ausgesetzten Wanderwegen am Monte Amiata, geschuetzten Waldgebieten und dem Meer zurecht basteln, wenn Du auf Kultur stehst ein paar Ausgrabungsstaetten oder verfallene Burgen einbauen, wenn man offizielle Uebernachtungsplaetze nutzt, wird es preiswert, sobald man von der Kueste weg ist, teilweise gibt es da auch schoene alternative Angebote mit Uebernachtungen in Baumzelten, Tippis usw, da fahren meist Kids voellig drauf ab, wobei das dann meist kleine Plaetze ausserhalb der Orte sind, die evtl auch nur 1-2 Monate im Sommer / Herbst betrieben werden.

Und das man eben Baden an der Kueste, in Seen, oder Fluessen mit Felsgumpen einbauen kann, oder abends in heissen Quellen "sich badend kochen" kann (gibt es sogar ein ganzes ca 350 Seiten Buch drueber "terme di toscana"), das ist einfach nur klasse, mit Kiddies ist es auch prima, zu den vielen Festen (z.B. Burgfest Roccatederighi) zu gehen.

Was nun das Packraft-Paddeln betrifft, ist das in Italien, wenn man erstmal aus den Alpen weiter raus ist, so eine Sache, extrem langsam fliessende Fluesse usw machen ja mit Packraft nicht soviel Spass, ab Sommer haben viele kleinere Fluesse nicht genuegend Wasser, aber auch da geht ein bisschen was, teilweise ist es auch schoen, in der Suedtoskana in den Naturschutzgebieten auf den Kanaelen unterwegs zu sein, oder auf einem Fluss ins Meer zu paddeln und dann ein Stueck die Kueste entlang, oder auf den Suesswasser-Seen.

Sollte das bei Dir naechsten Sommer konkret werden (bist ja vermutlich wegen Kiddi an die Schulferien gebunden und in den Osterferien ist a) ist es haeufig recht kalt und b) vermute ich, wird wegen Corona noch nicht viel gehen) koennen wir gerne mal telefonieren.

OT: Ja eine vernuenftige Packraft-Ausruestung wiegt ein paar kg, aber mir ist es das auch wert, gerade weil auch der Mix Paddeln mit Wandern klasse ist. Aber evtl Ausruestung lieber in den passenden PC-Threads diskutieren.

 

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Danke für die vielen, tollen Tipps!

In der Toskana war ich bereits mehrere Male, aber mit einer ganz anderen Sichtweise: Ohne Rucksack, mit Teenies unterwegs (habe noch zwei erwachsene Töchter) und mit Schwerpunkt Kultur und Kulinarik ;-)

Besser ein langsam fliessender Fluss als ein See mit Gegenwind.... aber ein bisschen Action mögen wir eigentlich ganz gerne! Wenig Wasser ist ja nicht immer ein Problem, fast gar kein Wasser dann halt schon respektive dann wandern wir im Flussbett.

 

Reit-/Wanderkarte klingt sehr geeignet, das schaue ich mir mal an.

Ja das mit der Reisezeit ist so eine Sache... Aber wenn ich denn mal etwas unbedingt will, finde ich schon einen Weg. Schulbehörden sind leichter zu überzeugen als das Corona-Virus....

Zweier-Packraft, Westen, Paddel,..... kommt halt auf 6 Kilo. Junior trägt mit seinen fünf Jahren noch nicht viel Gewicht, ist aber ein ausdauernder Wanderer. Das bedeutet dann für mich doch ordentlich Kilos schleppen...

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Wir koennen gerne ueber das Thema Sued-Tosana weiter "reden", ist ein geiles Gebiet, hat ja schon seinen Grund, dass wir da unser "Sued-Zuhause" haben, nur besser nicht hier weiter vertiefen, wuerde dann doch OT.

Wenn Du das willst, schick mir ne PN, dann verschiebe ich Deinen letzten Beitrag als TO in nen neuen Thread und wir machen da weiter...kannst aber auch, wenn das bei Dir was konkreter wird, mir eine PN senden und wir machen das dann.

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Für alle die es noch interessiert: Ich habe mir diese Teilstrecke des GEA (und somit des SI) ausgewählt und zusammengebaut und werden diese im nächsten Frühjahr versuchen in einer Woche zu laufen. (240km) Start- und Endpunkt der Route sind beide jeweils an Zugstationen. Ich hoffe so mit nur einer Urlaubswoche einen guten Eindruck von der Region zu bekommen :)

Grande Escursione Appenninica [GEA] - Highlight Trail for 1 Week (240 km)

Vielleicht kann @German Tourist sagen, ob sie dieses Teilstück auch als Highlight bezeichnen würde ;)

Bearbeitet von Kharan
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  • 1 Monat später...
vor 4 Minuten schrieb Magic:

Hier noch ein Artikel auf SPON mit wirklich schönen Fotos:  https://www.spiegel.de/reise/europa/sentiero-italia-2500-kilometer-zu-fuss-durch-italien-a-da46c45d-8bb8-4e51-924b-06a3db4e534e

@German Touristmit welcher Kamera/Handy hast du die Fotos gemacht ?

Danke für das Kompliment! Alles Handyknipse: Huawei P30, manchmal mit Snapseed Bildbearbeitung auf dem Handy. Zuhause bearbeite ich die Fotos dann nicht mehr. 

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  • 1 Monat später...
Am 3.12.2020 um 15:52 schrieb German Tourist:

Don Johannes hat über diese Strecke übrigens ein tolles Video produziert. 

Ich kannte bisher nur den Nationalpark Gran Sasso mit Tonnen an Schnee und Aug in Aug mit 3 Wölfen... aber das Video macht extrem Lust auf den GEA... Reiseführer zum Schmökern ist bestellt... 

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