Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

OT:

Am 23.12.2025 um 11:07 schrieb Blickpunkt:

Das Problem ist bei diesen neuen, maximal gedämmten Häusern ja das Gleiche. Da muss man ja höllisch auf richtiges Lüften achten, um Schimmel vorzubeugen.

Komisch, bei ist das gerade anderes herum. Wenn die Wände, Boden und Fenster nicht mehr kalt werden, kann auch nichts feucht werden. Lüften muss man natürlich trotzdem.

  • 1 Monat später...
  • Antworten 56
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top-Benutzer in diesem Thema

Top-Benutzer in diesem Thema

Veröffentlichte Bilder

Geschrieben
Am 26.1.2026 um 12:27 schrieb Antonia2020:

Danke für all die Tipps! Ich habe noch eine Frage zur Stockverlängerung, wenn man ne Version ohne die Täschchen hat. Wenn ich auf meinen zu kurzen Streckung Stock ein kleines Verlängerungsrohr schiebe, gibt es für die Schlaufe, die man mit der Schnur und dem Ring herstellt, ja keinen "Anpack", wenn sich die Schlaufe zuzieht. Hätte dafür jemand einen Tipp?

Ups übersehen...

Ich geht jetzt mal davon aus, daß Du ein Modell hast, wo nicht nur auf der Griffseite nur noch die Schlaufe ist, sondern auch auf der Spitzenseite nur noch eine Schlaufe ist ?

Dann brauchst du nur irgendwas, was Du in das Verlängerungs-Röhrchen stecken kannst und was eine Bohrung für die Schnur hat, z.B. kurzes Stück runder Holzstab, Holzdübel o.A. etwas von einem Ende weg Bohrung 3 mm durch, Heringschlaufe am Zelt aufknoten, Schnur durch Holz schieben, wieder zuknoten, fertig.

Man kann sich natüerlich auch einen Draht als Haken zurechtbiegen, oder in den Holzdübel einen dünnen Querstift einsetzen, dann kann man die Heringsschlinge einfach drüberhängen, Andere haben da bestimmt noch viele andere Ideen...

  • 2 Monate später...
Geschrieben
Am 22.10.2024 um 21:38 schrieb mtb_squirrel:

- Die Stangen des Hauptbogens lassen sich leicht kürzen, man muss halt nur schauen, dass man immer auf die gleiche Gesamtlänge kommt. Ich habe zB alle 9 ursprünglichen Elemente jeweils um 4 cm gekürzt und dann ein weiteres mit 36,6 cm hinzugefügt./

Da muß ich mit dem heutigen Stand widersprechen bzw ergänzen :),

daß Henry  / Tarptent inzwischen bei Alu-Gestänge, das ich generell eher empfehle, als das bruchempfindliche Carbon-Bogengestänge (nix gegen genügend dicke gerade Aufstellstangen z.B. für Firstrzelte) nicht mehr das weiche Easton (was ich dann schon mal als Starkwind-Tuning-Maßnahme gegen das deutlich steifere DAC NSL/NFL getauscht habe) verwendet, sondern als Standard 9.3 mm DAC NFL, was deutlich steifer ist und damit mehr Starkwind-Reserven hat.

Kleiner Nachteil ist, da ja die höherere Steifigkeit / Bruchfestigkeit u.A. darauf beruht, daß die Enden der Elemente verdickt sind, man nicht mehr die Elemente mit einem Rohrschneider usw einkürzen kann, aber imho eine klare Verbesserung.

  • 2 Monate später...
Geschrieben
Am 19.10.2024 um 20:28 schrieb khyal:

Auch nach Starkwind / Sturm hatte ich keinerlei Beschädigungen wie aufgezogene Nähte oder Schlimmeres.


Wichtig ist es ,bei viel Wind mit 4 Spannschnüren abzuspannen und daß dann der Bogen längs zum Wind steht, siehe Markierungen, dann steht es für die Gewichtsklasse sehr stabil, noch weiter kann man das perfektionieren, wenn man den rel weichen Easton-Bogen gegen gegen einen aus DAC-NSL-Featherlite-9 mm-Elementen ersetzt, das ist deutlich steifer und dabei noch etwas leichter.

Hatte jetzt das Vergnügen mit dem Tarptent Rainbow(1-Personen-Version, Silpoly 2025, Aluminium-Gestänge) eine Nacht auf offener Fläche bei starkem Wind mit Sturmböen Stärke 4 bis 5 zu verbringen. Meine Erfahrung war jetzt eher "durchwachsen". Für windige Regionen würde ich mir definitiv ein anderes Zelt besorgen:

Ich hatte zusätzliche Heringe und Abspannleinen dabei und habe die Abspannpunkte an der Zeltstange nach vorne und nach hinten abgespannt. Das Gestänge war dann auch stabil die gesamte Nacht. An der Tür hatte ich nach Abspannpunkten geschaut, jedoch keine identifizieren können. Zusätzlich habe ich das Zelt mit meinen Trekkingstöcken unterstützt, da gibt es eine Öse unterhalb der Belüftung. Leider mit der Spitze nach oben in die Öse - das hat nicht so gut funktioniert. Als ich Wasser holen war, hat in der Zeit der böige Wind am Eingang den Trekkingstock aus der Öse gerüttelt und der Stock hat den Stoff der Lüftung mehrfach perforiert. Muss ich noch flicken. Habe danach die Stöcke umgedreht, die Unterstützung hat das Zelt bei dem Wind gebraucht.

Der Wind hat immer wieder gedreht um 60 Grad, größter Schwachpunkt war dann der Eingang, dessen Stoff stark eingerückt bzw. hin- und her geweht wurde. Hab ein paarmal versucht das besser abzuspannen, hat trotzdem die ganze Nacht geschlackert und einmal den Hering komplett rausgerüttelt. Zelt und ich haben die Nacht überlebt, schön war es nicht. Direkt 3m weiter hatte einer ein X-Mid Solid 1 oder 2, das Stand dagegen mit zusätzlichen Abspannleinen wie nen Sturmbunker...

Geschrieben

Mal vorab, ich nutze deinen Beitrag @Gibbon, um nochmal ein paar Punkte zu erläutern, wie man das Zelt gut bei starkem Wind oder Sturm abspannt, will aber damit keinesfalls "sagen" daß Du das nicht gemacht hast...

 

Am 29.7.2026 um 21:23 schrieb Gibbon:

Hatte jetzt das Vergnügen mit dem Tarptent Rainbow(1-Personen-Version, Silpoly 2025, Aluminium-Gestänge) eine Nacht auf offener Fläche bei starkem Wind mit Sturmböen Stärke 4 bis 5 zu verbringen.

Da bin ich jetzt etwas verwirrt, aber evtl nehme ich das auch zu wörtlich...hast Du zufällig was gemessen, falls ja, was war es denn "starkem Wind mit Sturmböen Stärke 4 bis 5" ist ja nicht so ganz eindeutig...
Bf 4 wäre mäßige Brise 20-28 km/h, Bf 5 frischer Wind 29-38 km/h oder "Sturmböen" was 8 Bf stürmischer Wind 62-74 km/h bzw 9 Bf Sturm 75-88 km/h wären, dazwischen liegen ja Welten :roll:

 

Am 29.7.2026 um 21:23 schrieb Gibbon:

habe die Abspannpunkte an der Zeltstange nach vorne und nach hinten abgespannt

Da ist es wichtig, nach dem Pic & Beschreibung von mir, nicht nach vorne / hinten abzuspannen, da dann der Bogen seitwärts noch zuviel Spiel hat, sondern an den beiden Abspannschlaufen jeweils 2 Abspannleinen zu befestigen, die im rechten Winkel zueinander (bzw 45° zum Bogen) gut stramm & lang abgespannt werden.

 

Am 29.7.2026 um 21:23 schrieb Gibbon:

An der Tür hatte ich nach Abspannpunkten geschaut, jedoch keine identifizieren können

Wenn die Gefahr besteht, daß der Wind vom Fußende (solche Einbogenzelte setzt man ja mit dem Fußende in den Wind) auf den Eingang dreht, sollte man sowohl die Apsidenspannschnur sehr stark durchsetzen, als auch die Gegenspannschnur auf der Rückseite, damit verhindert man schon recht gut ein Kippeln der kurzen Querstange.

 

Am 29.7.2026 um 21:23 schrieb Gibbon:

Zusätzlich habe ich das Zelt mit meinen Trekkingstöcken unterstützt, da gibt es eine Öse unterhalb der Belüftung. Leider mit der Spitze nach oben in die Öse - das hat nicht so gut funktioniert.

Das klappt schon gut, das System benutzt Henry / TT ja seit ewigen Zeiten z.B. beim StratoSpire, wichtig ist, daß das Zelt gut stramm abgespannt ist und die Trekkingstöcke nicht zu kurz eingestellt sind, sonst kann es in Böen dazu kommen, daß eine Spitze rausrutscht.
Wobei das (Double) Rainbow auch ohne Trekkingstöcke in starkem Wind mit Böen imho stabil steht, als ich damals die beiden Zelte hatte, gab es die Ösen noch nicht.

 

Am 29.7.2026 um 21:23 schrieb Gibbon:

hat trotzdem die ganze Nacht geschlackert und einmal den Hering komplett rausgerüttelt.

Bei starkem Wind (oder mehr) kommt es sehr auf den richtigen Winkel des Herings an, daß er nicht rausgezogen wird und vor allem den Hering an, also kommt jetzt mal wieder meine Standard-Empfehlung Marken-Y-Heringe in Standardlänge (die auch mehr Breite als die kürzeren UL-Versionen haben.
Zpacks Sonic7", HB Y-Hering, evtl auch der MSR Groundhog, aber die beiden Anderen haben kleinere Vorteile.
Eine weitere Verbesserung kann man erzielen, wenn man längere Spannschnüre verwendet, wodurch ein flachere Zugwinkel des Herings entsteht.

Falls wer mit einem (Double) Rainbow (DW) mal bei mir in die Gegend kommt, können wir das gerne im Live-Aufbau mal durchgehen.

Geschrieben

@khyal Danke für deine ausführliche Antwort.

Wind war laut Wetter App tagsüber und Nachts mit Böen zwischen 39 und 59 km/h: Das halte ich auch für realistisch, der Regen kam teilweise ohne zu übertreiben waagerecht an einem vorbei. 

Abgespannt habe ich wie in diesem Faden im Bild dargestellt. Bzw. nach vorne habe die Abspann-Schnüre nicht zusammen laufen lassen und zwei Heringe verwendet, damit der Eingang frei bleibt. Abgespannt habe ich die Abspann-Schnpre mit Y-Heringen. Die Stange saß auch bombenfest. Für die normalen Zeltecken habe ich die mitgelieferten runden Heringe benutzt, davon hat sich einer raus gerüttelt über Nacht (der am Eingang). 

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...