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Ultraleicht Trekking
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cojote

Beratung Hängematte, Tragkraft

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich habe mich hier in diesem Forum angemeldet, um über meine neue Hängematte zu diskutieren. ich habe dabei 2 Modelle in der engeren Auswahl und hoffe ihr könnt mir helfen. Mein Fokus liegt schon stark auf dem Gewicht meines Schlafsystems, und hierbei unterscheiden sich auch beide stark:

1. Hennessy Expedition Asym - Outdoor

Gewicht inkl. Tarp: 1,6kg

Maximale Tragkraft 115kg

2. Hennessy Ultralight Backpacker Asym ZIP

Gewicht 1,1kg

Maximale Tragkraft 90kg.

wegen dem Gewicht würde ich klar zur Ultralight tendieren, auch wenn die 50€ teurer ist. Was mich unsicher macht, ist eben die Tragkraft. Ich selbst bin 78kg schwer und 90 kg scheinen mir da doch etwas knapp bemessen, von der Sicherheit wär mir da doch bei 115kg Tragkraft etwas wohler, denn wenn das Ding kaputt geht, kann ich erst wieder am Boden schlafen, bis ich Ersatz habe, was ja auf einer Tour nicht gerade so leicht ist.

wenn jemand bestätigen kann, dass sich das ausgeht, werd ich die Ultralight nehmen, hätte nur gerne eine 2. Meinung.

Danke schon mal.

Edit: ich hab den link zum Shop mal entfernt, da er für deine Frage keine Rolle spielt. Gruß, Chobo

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Bei der Ultralight hättest Du doch noch massig Spielraum. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die so knapp bemessen sind, dass die bei 91kg sofort komplett durchreißt! ;-)

Und ich gehe mal nicht davon aus, dass Du Dich für gewöhnlich in deine Hammock stellst und dann darin auf und ab springst.

Ich hab jetzt selber keine Erfahrung mit den beiden Modellen. Währe ich an deiner Stelle würde ich zur Ultralight greifen. Hätte da keine bedenken wegen Bruchgefahr oder so.

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Von mir einige Anregungen...

 

Also ich würde mich an Deiner Stelle auf jeden Fall in die in Frage kommenden Matten reinlegen. Bleib eine halbe Stunde darin und versuch, eine bequeme Position zu finden.

 

Die Ultralight scheint mir nämlich mit ungefähr 122 cm (48 Inch) ziemlich schmal zu sein, Gewicht hin oder her.

 

Ich selbst kann in gekrümmter "Bananenstellung" und Rückenlage in so einer Matte nicht schlafen (jedenfalls nicht erholsam), deshalb habe ich zwei Matten, in denen ich diagonal und damit fast flach ausgestreckt und auch auf der Seite liegen kann. Die sind aber mindestens 160 oder sogar weit über 200 cm breit (Exped Ergo Combi und kambotschanische Nylon-Militärmatte von Bambushütte.de).

 

Aus meiner Sicht sind auch ultraleichte Hängematten nicht so sehr günstig, wenn es um das Gewicht für die komplette Schlaflösung geht. Bei Temperaturen unter 20° in der Nacht brauche ich darin irgendeine Isolation von unten, denn der Schlafsack wird ja komprimiert. Da werden (bei mir) Schultern und Rücken im Leichtschlafsack empfindlich kühl...

 

Also muss - zumindest ich - Tarp, Hängematte und Isomatte mitnehmen. Die Isomatte (bei manchen Matten kann sie in ein Fach in der Hängematte eingeschoben werden und verrutscht dann nicht) darf allerdings bei warmen Temperaturen recht leicht sein. Naja, man kann auch eine Art Quilt basteln oder erwerben (sind nicht billig!), welches die Matte außen ringsum mit Isolation umschließt.

 

Ist aber ziemlich klasse, seine Hängematte in total unwegsamem Gelände (Steilhänge z. B.) aufzuhängen und an eigentlich abwegigen Orten zu schlafen! Deshalb nehme ich manchmal das höhere Ausrüstungs-Gesamtgewicht in Kauf.

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Danke für die Antworten, das mit dem Gewicht ist also geklärt, da scheint genug Absicherung da zu sein. Das mit der Liegeposition habe ich irgendwie ganz übesrehen, dass die so schmal ist.  vllt finde ich ja einen Shop, wo man die Probeliegen kann.

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      nach meinem ersten 90 Grad Hängematten-Setup folgt hier nun die gewichtsoptimierte Version: (alle Bilder sind von mir) 

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      Das Tarp entstand hauptsächlich beim letzten MYOG-Treffen im Juni. Diesmal habe ich als Hauptmaterial das 19g/m² DCF gewählt, das es in schwarz eine Zeit lang bei Extremtextil im Angebot gab. Die Verstärkungen sind aus 100g/m² Hybrid-DCF, es lag noch vom letzten Rucksack ein wenig rum. Die Nähte sind als Doppelkappnaht ausgeführt und zusätzlich getaped. Der Schnitt wurde auf die DCF-Breite und den Bodenaufbau als Halbpyramide optimiert.

      Das Schnittmuster 

      Gewicht inclusive aller Leinen

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      Bodenaufbau als Halbpyramide mit Beak
      to be continued
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      einen gelben Sack mit Lebensmitteln, einen 2-Liter Titankochtopf zum Schnee schmelzen, darin befinden sich weitere Lebensmittel, ein oranger Sack mit DIY-Merino Unterwäsche lang und ein zusätzliches Paar Merino-Socken, eine Thermoskanne 0,5
      meine Lumix GH4-Kamera mit Olympus 12-40 2.8 Objektiv (1 kg), Go Pro 7 Black, einen dunkelgrünen Sack mit Kabeln,  Akkus und Stirnlampe, eine Daunenjacke von Arcteryx (300 g), eine Cross Hammock Standard in robustem Stoff (350 g), zwei kleine Säckchen mit Schnüren fürs Tarp und die Hängematte und anderem Krimskrams, einen 750 ml Titanbecher mit 100 ml Gaskartusche und Soto-Gasbrenner, einen DIY-Daunenschlafsack mit 750 g 850 Cuin Daunenfüllung (950 g),
      schwere Leki Makalu Stöcke (die aber auf 145 cm ausgezogen werden können), 2 Schneeteller
      eine Termarest Neo-Air X-Therm Max Large mit (blödem) Speed Valve, ein No-Name Gorilla-Pod Stativ für die Go Pro und meine MSR lightning Ascent Schneeschuhe (1,77 kg)
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      Und auf diese Weise konnte ich mit immer noch überschaubarem Gewicht bis an die Baumgrenze 4 Tage völlig unabhängig unterwegs sein. Am Leib getragen habe ich Kleidung aus Wolle und als äußerer Schicht eine DIY-Jacke und Hose aus Etaproof.

      Die Beschreibung der Tour selbst folgt demnächst!
      Siehe auch:
      Teil 2: Die Strecke hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.
    • Von doman
      Die Strecke der Tour habe ich so gewählt, dass neben öffentlichen Verkehrsmitteln nur die eigene Muskelkraft zur Fortbewegung eingesetzt wurde. Start- und Zielpunkt war der Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen. Mit dem ersten Zug von Berlin über München kann man 13:00 Uhr dort sein. Anschließend bin ich, vorbei am Olympiagelände, zum Eckbauer aufgestiegen (Bildmitte), und dort war dann auch der erste Übernachtungsplatz.

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      Nach Empfehlung von zwei Tourengehern, die am Vormittag schwer bepackt den Lagerplatz passierten und über meine Anwesenheit und die Größe meines Rucksacks ziemlich perplex waren, bin ich rückzu links auf den Kälbersteig abgebogen, der bis ins Partnachtal führt. Leider ist es mir an der Schlüsselstelle in Ermangelung jeglicher Wegzeichen und Spuren nicht gelungen, den richtigen Weg zu finden.

      Ich musste deshalb über zum Teil gefrorene Wasserfälle in äußerst heiklem Gelände ins Tal absteigen und dann dort einen knietiefen Bach durchwaten. Mit einbrechender Dunkelheit bin ich auf der anderen Talseite wieder in Richtung Partnachalm aufgestiegen und habe dort das dritte Lager errichtet.

      Der letzte Tag bestand aus dem unproblematischen Rückweg zum Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen.
      Teil 1: Das Equipment hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.  
    • Von Graptolith
      Liebe Foristen,
      ich möchte mir ein Bivy nähen, welches ich auch als Bridge-Hängematte (normales Bivy + vorn und hinten jeweils einen Schlauch dran nähen für den Stock) nutzen kann.
      Als Unterbodenstoff habe ich mir mal bei Extex den Stoff Tyvek Reflex, alubeschichtet, 60g/qm ausgesucht. Ist dieser Stoff für mein Vorhaben geeignet, oder welchen Stoff würdet ihr nehmen?
      Vielen Dank im Voraus für eure Kommentare.
    • Von Omorotschka
      Hi. Ich suche eine der beiden 90 grad Hängematten von Hammocktent. Leider sind die gerade vergriffen.
      Gebraucht oder neu passt mir beides. Freue mich über Angebote.
      Grüße aus Berlin, Martin 
  • Benutzer online   27 Benutzer, 2 anonyme Benutzer, 124 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)







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