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P!P

Spiritusbrenner - DIY Windschild mit Topfstütze

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Hallo Leute,

das Thema Windschild für den Dosenkocher hat mich schon seit einiger Zeit beschäftigt. Weiterhin fehlte es mir an einem vernünftigen Topfständer, da der große Topf auf einen kleinen Kocher stehend doch arg kipplig ist. Zudem hatte ich den Wunsch, die Wärmeenergie effektiver zu nutzen, gerade weil ich einen Titantopf (schlechtere Wärmeleitung als Alu) habe. Was ich nun gebastelt habe ist eine Kombination aus all dem.

Als Material dienten zwei 0,5l Aludosen sowie 4 Blindnieten und 4 U-Scheiben. Kochset ist ein Toaks Titanium 1300ml.

Hier nun Bilder vom Ergebnis:

IMAG0554.jpgIMAG0558.jpg

Nun zum ersten Test unter guten, jedoch nicht idealen Bedingungen im Hof. Es war es recht windig, um so besser!

Es wurde 1l Wasser erhitzt, der Kocher war mit 30ml Spiritus gefüllt. Im Ergebnis wurde eine Temperatur von 90°C erreicht, am Boden des Topfes köchelte es bereits. Die Zeit habe ich leider nicht gestoppt, dürfte knapp 15 min gedauert haben. Ich bin recht angetan vom Ergebnis! Durch die 3 zusätzlichen Stützen, die ca. 2mm unterständig sind, war ein versehentliches abkippen des Topfes nahezu unmöglich. Was noch nervt, die Farbe der Dose machte sich stinkend bemerkbar, sollte aber nach 2-3 Nutzungen gegessen sein...

IMAG0563.jpgIMAG0564.jpg

 

Nachbauen erwünscht, Verbesserungsvorschläge und weitere Ideen ebenso. =)

bearbeitet von P!P

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Jo, einfach, billig und wirkungsvoll, aber ...

warum hast Du das Blech nicht (fast) ganz schließend um den Topf dimensioniert mit ein paar kleinen Luftlöchern ?
Dann würde sich die Hitze mehr unter dem Topf stauen, so geht viel durch die Öffnung verloren.

Sind die beiden blau-weißen Schaumstoffteile im Topf Spülschwämme oder für was sind die ?

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Hoffentlich bist du mir nicht böse, wenn ich meine Gedanken dazu äussere.....8-)

Sorry, wenns mal wieder etwas länger ist, snickers essen hilft.;-)

Die erste Lektion im Bereich Windschutz ist eigentlich banal und trotzdem kommts mir vor als würden es etliche doch nicht anwenden.

1.) Suche immer stets einen bereits windgeschützten Bereich auf.

Also innerhalb einer Schutzhütte, oder wenn verschlossen im Windschatten, hinter einem dicken Baum, grossen Fels, hinter einem Tischbein oder Isomatte, am Boden und nicht auf dem Tisch etc.

Ein Windschutz so wie er bei vielen Kochern beigelegt ist oder eigentlich alle in irgendeiner Form bei Wind (also alles was kein laues Lüftchen ist) ALLEINE nutzen ist bei Alkoholbrenner nicht wirklich sinnvoll.

Die Flamme ist sehr empfindlich.

Bei einem umströmten Zylinder aus Vollmaterial entsteht bei entsprechender Geschwindigkeit hinten eine Unterdruckzone. (nahezu dasselbe gilt für deinen 80% Zylinder) Die saugt dir den notwendigen Sauerstoff weg von der Flamme. Oder verschlechtert die Luftzufuhr. Wie mans ausdrückt ist eigentlich egal.

Alternativ Löcher ringsherum?

Auch nicht gut, der Wind weht dann durch und nimmt Wärme mit und die Flamme wird teilweise fortgeblasen, bzw. brennt unruhig.

Ein schmaler Spalt?

Dasselbe in Blau, andere Begründung die auch oben (und oben am Windschutz) gilt. Strömende Luft nimmt einen Teil der Luft aus dem Zylinder mit. (Prinzip Wasserstrahlpumpe, Parfumzerstäuber)

Mehrere Reihen von Löcher/grösserer Spalt?

Da sind wir dann im Bereich der Flamme, die ja geschützt werden soll. Hier wird die Flamme sehr leicht vom Wind weg getragen.

 

Das wichtigste ist und bleibt also erstmal einen windgeschützten Platz zu finden, wo man dann kochen kann.

 

Die zweite Lektion im Bereich Windschutz Ist Wärmestrahlung, genauer die Reflektion davon.

2.) Der Windschutz sollte möglichst gut die abgestrahlte Wärme reflektieren

Prinzipiel könnte man einen Windschutz aus allen mögliche winddichten Materialien bauen, Nylon, Carbonfelt, Kunststofffolien, Metallfolien, Bambusmatte egal; Hauptsache der Wind kommt nicht durch!

OK, brennbare Sachen in der Nähe von Alkoholbrennern ist nicht wirklich anzuraten, besser einfach sein lassen!

Ich finds leider nicht mehr, entweder Tinny von MiniBullDesign oder Hiram Cook haben ein Youtube video wo ein Metallplattenwindschutz gegen Carbonfelt antritt. Es gewinnt der Metallene.

Der kann nämlich die abgestrahlte Wärme zurück reflektieren und somit etwas zum erwärmen der Topfinhalts beitragen.

Da die abgestrahlte Wärme im Quadrat zur Entfernung abnimmt, sollte der Wärmereflektor jetzt nicht super weit weg stehen.

Die Oberfläche sollte möglichst glatt, und eben metallen sein. Obs jetzt Alu, Feinblech, Edelstahlfolie oder Titan ist im Grunde egal.

Hier hast du richtigerweise die Aluseite und eben nicht nicht die bedruckte Seite nach innen genommen. Mit Sandpapier oder weniger anstrengend einer Edelstahlbürste auf einem Dremel (bzw. ähnliches aus dem noname Sektor), da dann bitte Augen mit Schutzbrille schützen, kriegt man die Farbe auch runter. Abflammen würde ich nicht empfehlen, macht nur das Blech weich und schleifen muss man immer noch.

Am besten den ganzen Topf einhüllen, das kollidiert mit der oftmals aus Transportgründen bevorzugten kurzen Version.

Und natürlich den Tassenhenkeln/Topfgriffe....

Wenn man den Windschutz als Wärmereflektor nutzt kann man Energie sparen und die Kochzeit etwas abkürzen.

 

Die dritte Lektion kann man mit Luftleitblech umscheiben.

3.) Die Luft dahin leiten, wo sie gebraucht wird

Und zwar so, dass keine störende Srömungen entstehen.

Wie oben schon genannt ist ein schmaler Spalt nicht ausreichend, die Flamme wird störend angeströmt. Es gibt ein Video bei dem Zelph es demonstriert, ab einer gewissen Höhe (so ca. 3-4cm) wird die Flamme ruhig, sie bekommt jetzt die Luft haupsächlich von unten, verbrennt und lässt sie am Topfboden nach aussen, oben strömen. Btw. Flammen über den Topfboden hinaus verschlechtern das Ergebnis beim Spritsparen und verkürzen auch nicht signifikant die Kochdauer.

Wie man das technisch löst egal, Beine drunter, dem entsprechend viele Löcher in mehreren Reihen ringsrum, Drahtgeflecht usw..

Der Abstand sollte nicht zu weit sein und doch genug Platz lassen damit die warmen Abgase abziehen können.

Aus 4 Teilen (3 wenn man Brennspiritus als nicht von Anfang an gasförmiges ausschliesst) werden 5 Teile.

1gr Ethanol verbrennt mit 2,1gr Sauerstoff

(eh, es ist zu spät das jetzt noch genauer auszuführen)

Warme Luft hat aber nach PV = nRT noch dazu mehr Volumen als Kalte.

Das ist besonders interessant für cone Benutzer.

Es müssen bei angelegtem Cone oben mehr Löcher sein. (Oder auch nicht, es erhöht sich oben dann halt die Strömungsgeschwindigkeit). Cones wären nochmal ein Thema für sich....

Ich sollt mal zum Schluss kommen.....

Einen Windschutz, so wie du ihn gebaut hast, ist nicht das Optimum.

Einen Zylinder ringsherum, unten mit viel Löchern ebenfalls ringsherum, zwei Fahrradspeichen (wahlweise Titanheringe) durchgesteckt als Topfständer würde ich machen,  und zwar ausTitanfolie, die ist stabil auch bei höheren Temp oder wenn doch mal ne Flamme dran kommt und kann sich leicht zusammenrollen lassen und so ausserhalb des Topfes meinetwegen bei den Heringen transportiert werden.

 

 

 

 

 

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Nach den Ausführungen von @Bluebalu müßte mein Hobo, der ohnehin dabei ist, als Windschutz verwendet recht gut sein. Luftlöcher unten, Flammen kommen auf ca. halber Hobohöhe aus dem Brenner, der Topf steht auf 2 Titanheringen ca. 3cm über dem Brenner im Hobo, wird also noch 1/4 vom Hobo umschlossen !?

Bei dem hier abgebildeten MYOG Brenner ist das Loch oben bei dieser Anwendung mit einem Plättchen verschlossen. Den optimalen Topfabstand muss ich noch austesten. Dieser Abstand ist für den Toaks Siphon optimal.

Windschutz-1.jpg

Windschutz-2.jpg

bearbeitet von TappsiTörtel

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@ Mittagsfrost: Ja, genau, die Blindnieten verbinden die beiden Dosenelemente. Daraus ergibt sich bei der Topfgröße etwa ein Dreiviertelkreis.

@ TappsiTörtel: Die beiden Dosen haben das genau so ergeben, Außerdem konnte ich bei der Dimension die Enden der Bleche einschneiden und als Topfstütze nutzen. Ich Denke wenn man die Windrichtung einkalkuliert reicht die Abschirmung so durchaus zu. Beim Test war es ebenfalls recht windig, hat auf jedenfall gereicht, ohne Schild wäre sicher garnichts gegangen.
 Und ja, die zwei blauen Teile sind Abschnitte von irgend einem Filtervlies, das Zeug ist leicht und eignet sich hervorragend zum reinigen (nehm ich auch für hartnäckige Insekten am Auto). Frag mich aber nicht wo das mal her war, bestimmt irgendwo mal vom Laster gefallen... ;-)

Dein Konzept sieht echt solide aus und sollte auch schon sehr nah am Optimum sein. Mir wäre es jedoch zu sperrig, ich wollte, dass alles am Ende in den Topf passt, da ist für mich das letzte Quäntchen Wirkungsgrad sekundär. Aber jedem das sein. =)

@ Bluebalu: Interessante Ausführung... ich werde deine Ideen mal genauer durchdenken müssen, vor allem wie ich dann auch den Topfständer integrieren kann. Mal schauen wo das hinführt.

bearbeitet von P!P

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Da ich in Gegenden unterwegs bin wo es wirklich auf leichtes Gepäck ankommt um genug Reserven für Wasser zu haben, also in Wüsten. Nutze ich jedesmal mein Solarpanel als Wndschutz. Die Dinger sind recht Hitze unanfällig, sicher nicht optimal was die Reflektion betrifft (ein Stücke Alufolie könnte da hilfreich sein) aber ich habe mein Wasser/Essen sowohl mit Gas als auch mit Spiritus warm bekommen. Das Solarpanel habe ich sowieso immer dabei um Handy und Navi aufzuladen. 

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Andreas K.
      Ein jeder Topf braucht einen Ständer...
      In den letzten Jahren hatte ich viele Topfstand- / Windschutzkombinationen ausprobiert, doch nie hatte mich eine der Möglichkeiten vollends überzeugt:
      Drahtgestelle waren zwar leicht, aber wackelig. Der zugehörige Windschutz war flattrig.
      Konen gewährten da schon einen deutlich stabileren Stand, waren aber natürlich auch schwerer. Wirklich störend aber war das Packmaß: Zusammengerollt zu lang, um es in der Tasse zu transportieren. Da die dünnen Folien aber wirklich empfindlich bzgl. Deformation waren, brauchten die Konen zwingend eine stabile Transporthülle, was erhebliches Mehrgewicht bedeutete.
      Meine faltbaren Topfstand- / Windschutzkombinationen aus drei zusammen zu steckenden Seitenteilen ermöglichten einen wirklich sicheren Stand der Töpfe und waren dabei nur geringfügig schwerer als ein Konus ohne Transporthülle. Außerdem waren diese durch das relativ dicke Blech sehr robust. Aber das Packmaß war auch hier ungünstig: die Teile passten formbedingt leidlich in die Topftasse, was in den Rucksack gepackt bei Bewegung unangenehmes Klappern erzeugte.
      Kurzum, ich hatte Bedarf an einer neuen Konstruktion. Aus meinen Überlegungen entstand der „Feuerstuhl“. Ein einfacher im Querschnitt runder Windschutz mit zwei eingeschobenen Stäben (z.B. Häringen) als Topfstand. Zusammengerollt schmiegt dieser sich an die innere Topfwand an und ragt nicht über den Rand hinaus. Das Material, 0,2 mm gehärtete Aluminiumfolie, ermöglicht ein sehr geringes Gewicht des daraus gebauten Objektes. Es ist aber zugegebener Maßen nicht für die Ewigkeit gebaut, da das Aluminium durch die Hitzeeinwirkung im Brennraum weich wird. Aber ich habe so einen Topfstand seit immerhin knapp zwei Jahren in Betrieb, und der funktioniert noch. Den Verschluss für den Windschutz habe ich mir bei den Chinesen abgeschaut – ja, kopieren geht auch andersherum . Aber wie ich erst kürzlich gelernt habe, ist in der chinesischen Kultur das Nachahmen und ggf. Verbessern eines bestehenden Produktes Ausdruck größter Bewunderung und Wertschätzung an einer Erfindung. Es ist also eine Ehrerbietung gegenüber dem ursprünglichen Erschaffer des kopierten Objektes.
      Aber nun zu den Details:
      Im Betriebszustand hat der Windschutz die Maße von 110 mm Durchmesser bei einer Höhe von 86,5 mm. Das Packmaß ist limitiert durch die Höhe von 86,5 mm. Der Durchmesser ist durch das Zusammenrollen variabel. Zwei Stäbe quer durch den Windschutz gesteckt bilden die Topfauflage. Der Abstand vom Brenner zum Topfboden beträgt festgelegt durch die Höhe der Einschublöcher für die Topfauflage 30mm (gilt für Brenner mit einer Höhe von 28mm!). Der Abstand von der Topfauflage zum oberen Rand des Windschutzes ist so gewählt, dass der Windschutz knapp unter den Henkeln der Tasse endet. Die beidseitigen Lüftungslöcher gewähren ausreichend Sauerstoffzufuhr für den Brenner. Die Löcher enden im oberen Bereich 3 mm unter dem Brennerring. Dadurch wird Luftbewegung reduziert, die sich negativ auf das Flammbild des Brenners auswirkt. Der Abstand von der Topfwand zum Windschutz beträgt umseitig 7,5 mm. Dadurch kann die Luft im Inneren des Windschutzes ungehindert zirkulieren (Sauerstoffzufuhr/ Abluft). Als Material für den Windschutz wurde 0,2 mm gehärtete Aluminiumfolie verwendet. Das Gewicht des Windschutzes beträgt knappe 15g.  
      Optional: Die von mir verwendeten Häringe von Terra Nova wiegen 2 Gramm pro Stück. !ACHTUNG! Der Windschutz wurde für die Verwendung mit einer Toaks 650 light Topftasse und mit Spiritusbrennern mit einer Höhe von 28 mm optimiert. Andere Modelle weichen möglicherweise erheblich von den Maßen ab (insbesondere Tassenhöhe, Sitz/ Größe Tassenhenkel, Höhe Spiritusbrenner, usw.). Der Windschutz müsste also ggf. individuell angepasst werden.

      Doch nun endlich zu den Bildern:









       
       
      Für die Bastelfreunde:
      Druckvorlage/ Schablone:
      Druckvorlage 01.pdf
      Druckvorlage 02.pdf
       
      Werkzeuge/ Hilfsmittel/ Materialien:
      Aluminiumfolie 0,2 mm, gehärtet Klebestift Sprühkleber Skalpell / Cutter Kreisschneider/ Schneidezirkel Lineal / Geodreieck Locheisen Ø 10mm Blechstreifen als Stanzunterlage (weicher als Stahl! Aluminium, Kupfer o. Ä.) Papierstreifen als Stanzunterlage Hammer Körner (alternativ Nagel) Bohrmaschine oder Handbohrer Metallbohrer Ø 3mm Holzbrett o. Ä. als Bohrunterlage Kegelsenker (ggf. Schleifvlies) Schonhammer Reinigungsbenzin Spiritus Putzlappen oder Küchenrolle
        Arbeitsschritte:
      Die zwei Teile der Schablone ausschneiden (mit Randaufmaß!) und zusammenfügen Schablone mithilfe Sprühkleber auf Aluminiumfolie kleben (Trocknungszeit beachten!) Kontur des Windschutzes mithilfe der Schneidwerkzeuge anritzen Durch vorsichtiges Kanten (Hin- und Herbiegen) des Bleches an den Ritzen den Rand abbrechen Mit dem Bohrer Löcher der Topfauflage bohren Mit dem Locheisen Löcher der Lüftungsschlitze ausstanzen (zwei Löcher je Schlitz), als Stanzunterlage Blechstreifen, darüber Papierstreifen, verwenden Grat glätten: Windschutz wenden, Blechstreifen an den Schlitzen unterlegen, entgegengesetzt zweiten Blechstreifen auflegen, Grat mit Schonhammer platt klopfen Löcher von Hand mit Kegelsenker entgraten (alternativ Schleifvlies) Mit Schneidwerkzeug und Lineal Tangenten zwischen den zwei Löchern eines Lüftungschlitzes anritzen, anschließend Steg vorsichtig herausbrechen Schablone mit Reinigungsbenzin tränken, einziehen lassen, Schablone vom Windschutz abziehen Evl. Klebereste mit Benzin entfernen Benzinreste mit Spiritus entfernen  
      Wie bereits oben geschrieben, wurde der Windschutz für die Verwendung mit einer Toaks 650 light Topftasse und mit Spiritusbrennern mit einer Höhe von 28 mm optimiert. Andere Modelle weichen möglicherweise erheblich von den Maßen ab (insbesondere Tassenhöhe, Sitz/ Größe Tassenhenkel, Höhe Spiritusbrenner, usw.). Der Windschutz müsste also ggf. individuell angepasst werden.
      Eine Änderung der Windschutzhöhe ist möglich. Allerdings muss man hierbei beachten, dass die Kürzung symmetrisch erfolgen muss, sprich dass der Windschutz am oberen und unteren Rand gleichermaßen beschnitten wird. Außerdem muss man bei der Berechnung der endgültigen Höhe die Position der Topfauflage im Auge behalten, damit der richtige Abstand Brenner/ Topfauflage und Topfauflage/ Henkel des Topfes gewahrt bleibt!
      Der Durchmesser des Windschutzes sollte für Tassen mit Ø 90 – Ø 100 mm passend sein. Für abweichende Topfdurchmesser müsste man die Breite des Windschutzes ändern. Das ist eine relativ komplizierte Individuallösung, da sich hierbei Ausrichtung und Sitz der Lüftungsschlitze bzw. der Löcher der Topfauflage stark ändern.
       
      Viel Erfolg beim Nachbauen!
    • Von Andreas K.
      In den vergangenen zwei Monaten habe ich mich intensivst mit unterschiedlichen Bauarten von Spiritusbrennern beschäftigt.
      Bei der Konstruktion waren mir neben einer kompakten Bauweise, die Leistung, die Rußbildung, der Verbrauch, aber auch das Gewicht, wenngleich untergeordnet, wichtig.
      Bei meinen Versuchen haben sich vier Kochertypen mit unterschiedlichen Vorzügen herauskristallisiert, die ich dann jeden für sich optimiert habe und die ich in gleichbleibender Qualität reproduzieren kann.
      Im Folgenden möchte ich die Brenner in Wort, Bild und Video vorstellen, und am Schluß untereinander und mit einem Vergleichbaren kommerziell erhältlichen (Toaks Syphon) in einem Test gegenüberstellen:
      (Basis aller Kocher waren jeweils eine Proseccodose (Lidl) und eine Deo-/ Haarspray-/ Rasierschaumdose mit Ø52,9 mm, die von Haus aus perfekt miteinander harmonieren. Die Abmessungen der Kocher sind mit Ø53,1 mm x 28,0 mm klar definiert.)
      Doppelwand Typ 1 - „Fegefeuerle“:
      Einlage Graphitfilz 3 mm 8 Jets á Ø 1,1 mm Neigung (Jets) 15° (Bezug Mitte Querschnittsfläche Brennerring) 17 g










       
       
      Dopelwand Typ 2 - „Beelzebübchen“:
      Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12 Jets á Ø 0,7 mm Neigung 15° 21 g





       
      Kapillar offen - „Luzifeuer“:
      Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12er Teilung Querschnitt Kapillaren = Ø 3,5 mm 8 g




       
      Kapillar geschlossen - „Satansbräter“:
      Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12er Teilung (längs) plus Brennerring geschlossen (quer) 12 Jets á 0,7 mm, auf Brennerring 15° versetzt (Bezug Längskapillaren) Neigung 50° 18 g





       
      Leistungsmerkmale, Vergleich der Kocher und persönliche Wertung im Test:

  • Benutzer online   36 Benutzer, 0 anonyme Benutzer, 118 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)







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