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Ultraleicht Trekking

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Hallo zusammen,

selbst alte Hasen tun sich ja hin und wieder etwas schwer, wenn es darum geht, ob Spiritus oder Gas nun die leichtere Lösung für den nächsten Trip wäre. Ich hab da mal was gebastelt, den

HappyHiker Brennstoff-Kalkulator

Das Excel-Sheet erleichtert euch Vergleichsrechnungen. In der Excel-Tabelle müsst ihr nur ein paar Angaben zur geplanten Tour und zu den Kochsystemen machen, und schon sehr ihr, ob Gas oder Spiritus die leichtere Wahl ist und welche Gaskartuschen-Größen ihr verwenden solltet. Was haltet Ihr davon? Anregungen und Änderungswünsche sind jederzeit willkommen!

Stefan

Updates:

Inzwischen ist Version 1.1 des Tools online! Änderungen:

  • Maximale Brennstoffmenge für Gas auf 2 Gaskartuschen der Größe L erhöht (also i.d.R. 900 g)
  • Maximale Brennstoffmenge für Spiritus auf 2 l erhöht (Annahme: 1 große Flasche ist stets leichter als 2 kleine Flaschen)
  • Hinter „Gewicht mit Gas“ und „Gewicht mit Spiritus“ wird in Spalte A nun auch das durchschnittliche Gewicht pro Tag angezeigt (ø)
  • Die „Angstreserve“ wird jetzt bis zum Ende der Tour aufgespart (worst case)
  • Anleitung überarbeitet und vergrößert (damit es der ein oder andere auch liest)
  • Verlinkung des Tool-Namens und des Copyright-Vermerks auf den Blog-Beitrag zum Tool geändert
  • Zweite Tabelle mit Changelog hinzugefügt
  • Nicht editierbare Zellen gesperrt, um Fehlbedienungen zu vermeiden
 
 
 
 
 
 
 
 
bearbeitet von bitblaster

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Interessante und gute Kalkulation. Und interessante grundsätzliche Überlegungen. Man selber vergißt doch gerne mal das eine oder Andere.

Zwei Vorschläge von mir:

- Mach die Gewichtsobergrenze konfigurierbar und nicht fix in den einzelnen Kalkulationen (evtl. auch über eine Auswahl)

- Für das Volumen würde ich dieselbe Betrachtung wie beim Gewicht auch machen, beim Spiritus hast du damit schon begonnen.

Danke fürs Teilen und dafür das die Berechnungen anpassbar sind!

Klasse Planungstool!

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vor 11 Minuten schrieb kra:

Zwei Vorschläge von mir:

- Mach die Gewichtsobergrenze konfigurierbar und nicht fix in den einzelnen Kalkulationen (evtl. auch über eine Auswahl)

- Für das Volumen würde ich dieselbe Betrachtung wie beim Gewicht auch machen, beim Spiritus hast du damit schon begonnen.

Danke für dein Feedback ...

Zu 1: Das macht die Excel-Bedingungen deutlich komplizierter. Vielleicht erweitere ich das Ganze zumindest auf max. 1 kg Gas oder entsprechende Menge Spiritus. Mehr macht -  außer bei größeren Gruppen - wahrscheinlich ohnehin keinen Sinn ...

Zu 2: Muss ich mal drüber grübeln ...

Stefan

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Kommt bei gutem Wetter schon gut hin :)  Ich meine, dass es knapp über 0 °C bei Spiritus schlechter ausfällt. Hatte ein WE 200 ml für ca. 1,5 Liter Wasser kochen verbraucht (3°C, 90-100° Luftfeuchtigkeit durch Dauernebel).
Zudem fehlen da die kosten - sollte man nie aus den Augen lassen.  Gibt bestimmt einige die lieber nen halben Liter Spiritus für 1 € mitschleppen statt für 6-8 € ne Patrone zu kaufen.
Ich selber nutze Spiritus auch bei mehreren Tagen, da ich es mit Hobo kombiniere.
Der Hobo ist ja gleichzeitig Topfständer für Spiritusbrenner. Und wenn es trocken ist und genug Holz, dann wird mit Holz gekocht. Das geht einige Monate im Jahr problemlos.

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vor 5 Minuten schrieb AlphaRay:

Kommt bei gutem Wetter schon gut hin :) 
[...]
Zudem fehlen da die kosten - sollte man nie aus den Augen lassen.

Kannst den Brennstoff-Verbrauch für einen Liter kochendes Wasser ja für Touren in kalten Jahreszeiten entsprechend anpassen. Kosten ist eine ganz gute Idee - das lässt sich sicher noch realisieren ...

Stefan

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Sehr schön @bitblaster! Hatte selbst auch mal so eine Excel Berechnung gemacht, nur nicht so schön. Dabei hatte ich neben der schon erwähnten Kombination aus Spiritus und Holzvergaser auch noch eine vierte Option verglichen: Gas mit einem schwereren Topf mit Wärmetauscher der allerdings 25% effizienter ist.

Was bei Dir fehlt ist das gemittelte Gewicht über alle Tourtage. Beim Startgewicht am ersten Tag ist Gas ja bei längeren Touren im Vorteil. Beim Endgewicht am letzten Tag ist Spiritus aber immer der Sieger, was man bei Dir im Calculator auch schön sieht.

Wenn Du über alle Tourtage mittelst, dann gewinnt Spiritus eigentlich immer. Nur bei hohem Verbrauch und Touren >12 Tage wird Gas irgendwann mal interessant. Hatte ich schon früher so geschlussfolgert. Ich nehme aber trotzdem oft lieber Gas mit 8-)

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vor einer Stunde schrieb KlausD:

Ließe sich ggf. noch der Brennstoff Esbit mit einbeziehen in die Kalkulation?

Ich schau mal ... Im Grunde kannst Du aber einfach die Spirituswerte nehmen (Heizwert ist annähernd gleich) und 0g für die Flaschengewichte eintragen ...

Stefan

bearbeitet von bitblaster

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Am 3/7/2018 um 10:45 schrieb SouthWest:

Was bei Dir fehlt ist das gemittelte Gewicht über alle Tourtage. Beim Startgewicht am ersten Tag ist Gas ja bei längeren Touren im Vorteil. Beim Endgewicht am letzten Tag ist Spiritus aber immer der Sieger, was man bei Dir im Calculator auch schön sieht.

Ich denke der mittlere wert ist nicht so wichtig. Am Anfang einer Tour habe ich noch den Rucksack voll mit Essen. Also ist es dort am unangenehmsten noch mehr dabei zu haben. Für mich ist es interessanter das maximale als das minimale Gewicht zu reduzieren.

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      Meine nächste Überlegung war, dass es einen Topfständer und eine guten Windschutz doch auch in einem Stück geben müsste, und dass dies leichter sein müsste, als meine zwei Teile. Ich war angefixt von der Idee der Cones und wurde fündig:

      Das ist der Traildesigns Sidewinder Ti-Tri (16g) https://www.traildesigns.com/products/evernew-400ml-cup-sidewinder-ti-tri-bundle , hier noch mit dem Esbit Titan Dreibein, welches dafür aber nicht mehr benötigt wird. Die Cones werden passend zum Topf hergestellt und passen zusammengerollt in den Topf. Eine Tyvekhülle wird mitgeliefert, um ein Zerkratzen von beschichteten Töpfen zu verhindern. Mitgeliefert wird als Kocher auch der Traildesigns Gram Cracker, gefaltete Titanfolie, die wie der Name sagt nicht mal ein Gramm wiegt:


      Das Stückchen feste Alufolie zum Drunterlegen wiegt glatt 2 Gramm mehr als der Kocher...
      Der Topf passt super in den Cone:

      Allerdings finde ich den Abstand zum brennenden Esbit zu klein, die Rußentwicklung ist zu groß, weshalb wohl auch dieses 6g wiegende Beerband mitgeliefert wird, mit dem man die Topfhöhe etwas einstellen kann, weil es auf dem Rand des Cones aufliegt. Das hält gut und verschmort auch nicht:
       
      Wie man sieht, @Ann-Kathrin, waren mir die unteren Ecken der Griffummantelung auch schon weggebrutzelt, ich hab die häßlichen Reste einfach abgeschnitten.
      Hier hab ich nun also mein leichtestes Setup:
      Topf mit Deckel 60g
      Cone 16 g
      Alufolie 2g
      Kocher <1g
      Beerband 6g
      insgesamt also <85g
      Aber hoppla  Das ist ja gar nicht viel leichter als mein altes Setup  Dafür aber viel teurer...  Der Cone kostet $90, ich hab, obwohl er schon nach drei Tagen aus den USA in Frankfurt war, nochmal 4 Wochen auf ihn warten müssen und dann noch Einfuhrumsatzsteuer, DHL-Handling-Gebühr und Parken vor dem Postamt bezahlen müssen... definitiv mein Teil mit dem höchsten Geld*Aufwand/Gewicht-Verhältnis... 
      Aber! Ich liebe diesen Sidewinder-Cone! Das sitzt, kippelt nicht und verbessert die Brennstoff-Effizienz ungemein. Auch auf die Folie darunter möchte ich nicht mehr verzichten. Sie reflektiert noch mehr Hitze und sorgt für wirklich geringen Esbit-Verbrauch. Insofern also genial und eigentlich die höchste Evolutionsstufe der Küche erreicht...
      ... wenn es nicht so etwas wie YouTube gäbe und man damit nicht auf alle möglichen Ideen käme ...
      So bin ich auf Johns Kanal von FlatCatGear gestoßen https://www.youtube.com/user/FlatCatGear und ich finde es genial, was er alles mit Esbit kocht und sogar backt. Insbesondere die Funktion des langsamen Abbrennens von Esbit mit seinem Epicurean Stove fand ich so faszinierend, dass ich mir einen bestellt habe:

      Den kann man auf seiner Seite fertig kaufen, oder sich als Do-It-Yourself Teil zuschicken lassen https://www.flatcatgear.com/shop/diy-projects/
      Das kostet dann nur $15 inklusive Versand und kommt innerhalb weniger Tage in einem Briefumschlag. Man muss die zwei Blechteile dann nur noch selbst in Form biegen. Ich habe die mitgelieferte Büroklammer um den Ring zusammenzuhalten weggeworfen und eine kleine Aluniete verwendet. Den Kocher finde ich richtig toll. Er wiegt (Unterlage+Ring) nur 6g, bringt mein System also auf 85 g... weil ich das Beerband weglassen kann. Die Rußentwicklung ist unter normalen Umständen minimal. Unter "normalen" Umständen... doch dazu später mehr.
      Das tolle ist, dass ich diesen Ring des Epicurean um den zusammengewickelten Cone legen kann, und alles in den Topf geht,
      dass ich zusätzlich noch unterschiedliche Sachen, wie ein Mini-Bic, ein kleines Messer, einen Feuerstahl und einen Esbitwürfel, sowie meine kleinen Toaks Titan Schnapsbecher (2 Stück á 7g + Beutel 1g) in den Hohlraum des Cones bekomme:


      Das Alles passt zusammen mit weiteren Esbitwürfeln (je 14g) und einem Esbit Titan Faltlöffel (13g) in den Topf:


      Die Titan Schnapsbecher von Toaks hab ich hier schon einmal beschrieben,
      Sie sind die Evolutionsstufe meiner vorherigen Plastik-Schnapsgläser aus dem Campingladen:

      Auch der Löffel ginge eigentlich leichter mit dem STS Alpha short (7g), der passt aber nicht so gut in den Topf...

      Das Taschenmesser ist ein Gerber LST ultralight mit 13g, inzwischen anstatt meines Kinder-Opinel (wegen des leichteren Nutella-Brote Schmierens mit der abgerundeten Spitze):

      So könnte ich eigentlich zufrieden sein, aber "Evolution is a bitch"  ...
      Der Boden des Epicurean ist so dünn und scharf, dass ich mich schon mehrmals daran geschnitten habe. "Unnützes Fleisch muss weg", sagt man zwar, aber gestört hat es mich dennoch. Also hab ich aus dem Esbit Edelstahl Hobo (z.B. bei https://www.globetrotter.de/shop/esbit-2-in-1-kochsystem-175427/ ) den Boden hergenommen:

      Der ist zwar deutlich schwerer, aber schön stabil, denn der alte Boden verzieht sich bei Kälte (-10C), wenn heißes Esbit darauf liegt. Für mich ein Nachteil, weil ich viele Wintertouren mache.

      So sieht die Küche also nun komplett "beladen" aus - nicht mehr so leicht wie möglich, aber für mich sehr zweckmäßig:

      Sie kann bei Bedarf durch ein Wildo Berghaferl (34g) und eine GSI Outdoors Bugaboo Alutasse (52g) ergänzt werden.

       
      Uups, ich erwähnte weiter oben noch die "normalen" Umstände: Tja, bei starken Minustemperaturen ist die Lösung mit der Blechplatte auf dem Boden suboptimal: Das Esbit wird auf dem Untergrund soweit abgekühlt, dass es nicht vollständig verbrennt, sondern eine Schicht umverbrannten erst verflüssigten und dann wieder erstarrten Esbits auf dem Boden des Bleches verbleibt. Die Verbrennung ist dann so schlecht, dass auch sehr viel Ruß entsteht.
      Im Winter werde ich also wieder zu meinem Dreibein zurückkehren und vielleicht auch wieder den kleinen Trangia Topf dazunehmen...
       
      Die Evolution hört eben nie auf... 
       
      Viele Grüße,
      mosven
       
    • Von mosven
      Hallo Allerseits,
      als ich diese Woche am Münchner Stammtisch meine Iterationen hin zu einer leichten Küche vorstellte, baten mich alle dies doch zu verschriften. Also gut:
      Ich habe vor ein paar Jahren mit diesem Setup angefangen:


      Ein 750 ml Captain Stag Titan Topf mit 103 g, der Markill Peak Ignition Kocher mit ca. 100g inklusive Beutel und ein Windschutz zum anklippen mit ebenfalls ca. 100g. Dazu kommt natürlich noch die Gaskartusche. Die 230g Version passt noch mit in den Topf. Ich benutze alles immer noch gerne zum Car-Camping mit der Familie...
      Denn irgendwann kam ich über ein YouTube Video auf das Thema Langstrecken-Wandern und der Virus war eingepflanzt... Inspiriert von der UL-Idee sollte mein nächstes Setup viel leichter werden:
      Ich kaufte mir einen Whitebox Alcohol Stove (30g) und schließlich einen 400ml Evernew Companion Cup EBY 256 (48g) mit Deckel (12g). Der Kocher funktioniert prima, allerdings ist der Topf hierfür zu klein, die Flammen schießen an der Seite hinaus. Ein wahres Inferno, nur eingedämmt vom mitgelieferten Alu-Windschutz, den ich zur Gewichtsersparnis mal halbiert habe.


      Die Brandgefahr war mir im trockenen Sommer doch zu hoch, ein umgekippter Kocher führte einmal fast zu einer Katastrophe, weshalb ich eine Möglichkeit suchte, mehr Sicherheit zu schaffen. Ich fand sie im kleinen leichten 1l Trangia-Topf (80g):


      Das funktioniert recht gut, aber war dann doch nicht mehr so "richtig" UL und mir außerdem zu sperrig. Also weiter gesucht und schließlich bei Esbit gelandet. Hier folgte nach unzähligen angesehenen YouTube-Videos und gelesenen Forums-Beiträgen schließlich mein erstes MYOG-Projekt: Ein Esbit-Kocher aus einer alten AGFA Professional Filmdose:

      Wie man sieht, habe ich inzwischen den Topfdeckel durchbohrt und ein Stückchen Maurerschnur hineingeknotet.


      Der Deckel lässt sich gut unter den Kocher stellen und sorgt so dafür, dass es keine Brandflecken gibt.

      In den Kocher passen ein paar Würfel Esbit (verpackt, gegen den Fischgestank) und ein kleines Feuerzeug. Das Ganze passt in den Topf und lässt noch Platz für den zusammengerollten Windschutz und einen Spülschwamm.

      Aber es sollte noch leichter werden...
      Spätestens hier dachte meine Frau ich spinne...

      Der Esbit Notfallkocher, leicht modifiziert, indem ich zwei Seiten abgebrochen und die Kanten entgratet habe. Funktioniert nicht ganz so toll: Der Topf kann zwar auch darauf stehen, aber der Abstand ist zu klein, weshalb das Esbit mehr rußt. Zudem wird der Boden so heiß, dass Brandflecke entstehen. Deshalb habe ich immer ein Stück Alufolie untergelegt, was genau zu diesem Zweck beim Whitebox Stove mitgeliefert wurde. Zufrieden war ich aber noch nicht...
      Nächster Iterationsschritt:
      Der Esbit Dreibein Kocher (11g). Auch ihn nutze ich mit etwas Alufolie darunter; sie reflektiert die Hitze und dient zusätzlich dem Brandschutz:


      Mit diesem Ensemble war ich sehr zufrieden, es ist abgesehen vom Topf auch wirklich günstig und ich empfehle es Jedem zum Einstieg in die UL-Küche. Topf mit Deckel 60g, Kocher 11g und Windschutz 14g - macht 85g komplett. Na gut, das kleine Stück Alufolie darunter wiegt auch noch etwas... Es passt wunderbar in den Topf und lässt Platz für viel Esbit (12 Würfel á 14g), Feuerzeug 10g... Mit Löffel also eine Küche unter 100g + Brennstoff zu Preis von ca. 50 € ! 

      Aber geht das noch leichter? Vielleicht eleganter? Inzwischen ist klar, dass das Verringern des Gewichts meiner Ausrüstung zu einer Sucht geworden ist, einer Sucht die auch ins Geld gehen kann.  Mehr dazu im zweiten Teil...
       
      Viele Grüße,
       
      mosven
       
    • Von laui66
      Hallo,
      auf manchen Wanderungen benötige ich zwar keinen größeren Kocher, um mir Essen zuzubereiten. Aber einen Kaffee zwischendurch mag ich ganz gerne, auch wenn's dann nur löslicher Kaffe ist. Hierfür hab ich mir diesen Kocher gebastelt:
      Eine Halterung aus Alumaterial (Baumarkt): 11 g
      Den Dosenkocher mit Carbonfelt: 6 g
      Den Windschutz aus Titanfolie: 9 g
      Und die sehr kleine Tasse (etwa 200 ml) von Keith: 46 g
      Tatsächlich hatte ich die Tasse schon, und die meisten Materialien (Rest Carbonfelt, Dose, Alu) waren als Reste vorhanden. Nur ein Stück Titanfolie hab ich mir über E-Bay besorgt.
      Der Dosenkocher reicht von der Leistung her für eine Tasse. Dosenkocher, Halterung und Windschutz passen in die Tasse, hier wäre auch noch Platz für ein bißchen Kaffe und ein kleines Feuerzeug...
      Wer Lust hat, baut's nach....

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