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Ultraleicht Trekking

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Ich schlafe unter einem SMD Gatewood Poncho auf einer 120cm Z-lite und vielleicht noch auf einer 3mm (50cm-Breite) Evazote Matte (neu, unbenutzt) ohne Innenzelt. Bisher benutzte ich immer eine Hart-Tyvekfolie (128Gramm) bis ich sie gewogen habe. 

Allgemein:  Als Stechschutz für den Zeltboden und um ihn sauber zu halten ist sie perfekt. Auch als Regenschutz zum Druntersetzen reicht sie (Dreierzelt). Und falls es sich unterm Boden Pfützen bildet, wird sich das Knie nicht nass drücken. Man sollte nur aufpassen, dass kein Zeltregenwasser auf die Plane regnet. Ansonsten hat man zwischen Tyvek und Zeltplane einen Wasserlauf.

 

Letzte Wochentour bin ich dann auf eine Polycryo- Plane umgestiegen (47 Gramm).  

Hat alles gepasst, hat aber auch nicht geregnet.

Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass ich eine Plane brauche, weil mir mal ein gefühlter "Fluss" durchs Zelt geflossen ist und ich nur auf einer Decke geschlafen habe (Die anderen schwammen auf ihren Lumas und haben weitergeschlafen....)

Ich glaube, das Hart-Tyvek diese kleinen Bäche durch die Grasbüschel besser "abhalten" kann oder ich sie besser steuern könnte.

Polycro scheint mir da es mir deutlich schwieriger zu machen. 

1. Aber wie häufig kommt es vor, dass Wasserläufe durchs Zelt fliessen? 

2. Und könnte eine Polycryounterlage trotzdem zum Vorteil gegen Wasserläufe sein? 

3. Oder benötige ich mit meinem Setup gar keine Plane, da die nichtvorhandene Luftmatratze auch nicht kaputt gehen kann? (Da sehe ich mal wieder, wie sich etwas eingeschliffen hat und man gar nicht mehr darüber nachdenkt, ob die Unterlage  in diesem Fall überhaupt Sinn macht.)

 

Vorteil der Plane sehe ich darin, dass sie breiter als die Matte ist und die Hände und Arme nicht so auf dem "Nassem" oder "Dreckigem" liegen.  Und ich kann Handy, Taschenlampe und Ladezeug drauflegen. Macht einfach den Schlafplatz breiter.

Auch könnte man die Plane dazu benutzen, das Zelt trocken zu verlassen und zu betreten (Knie, Socken, Schuhe anziehen).

Und die Beine bleiben auch trocken, besonders wenn man eine zu kurze Matte hat:-). Vielleicht sollte ich die Plane nur für die Beine benutzen und halbieren:D

 

 

 

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  • 1 Monat später...
  • 1 Monat später...

@chrisontour84 Falls es sich nicht schon erledigt hat: Mir ging es letztes Jahr auch so, dass die Unterlagen von Gossamer Gear überall ausverkauft waren. Ich habe dann eine von SMD bestellt. Die hat bei mir (anders als überall angegeben) 42 g gewogen.

Einen Vergleich zu der Unterlage von GG habe ich naturgemäß nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es da weltbewegende Unterschiede gibt.

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  • 2 Wochen später...

Die Tesa Fensterfolie schrumpft bei Wärme ein bisschen, genau wie Polycryo, sollte also nicht zu viel Sonne abkriegen.

Nur mal als Tipp: zumindest hier in Nds hat Ikea wieder geöffnet,Terminshopping. Also gibt's auch wieder Warenlieferungen und damit auch wieder Ikeaplanen. Hab am Karsamstag erstmal zwei aus dem Container gefischt.^_^

Kostenlos, laut @Tipple stabiler als Polycryo, nachhaltig weil Müllvermeidung, den Paketboten freuts auch, wenn er euch nix liefern muss!;) ...und mit dem Rad hingefahren, also emissionslose Lieferung und noch gesunde, sportliche Ertüchtigung!

Wesentlich: diese Planen wiegen so ziemlich genau 40g/qm! B)

LG schwyzi

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Das sage ich nur weil mein Polycryo extrem schnell kaputt war, @schwyzi. :)

Nach zwei, oder drei Übernachtungen fing es an zu reißen und sich in seinen Bestandteile zu zerlegen. Andere scheinen da mehr Glück mit zu haben. 

Deine Ikea Folie hält bei mir ganz gut. Sicher auch weil sie dehnbar ist und dadurch nicht so schnell von z.B: kleinen Steinen perforiert wird. Könnte allerdings mal wieder neue gebrauchen. ;)

Ist auch mMn auch nicht so rutschig wie das Cryo. 

 

LG

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  • 2 Wochen später...

Das kommt sicherlich darauf an wo genau man zeltet. Auf einer grünen Wiese wohl kein Problem, auf spitzen Steinen oder Dornen hingegen schon. Ich verzichte definitiv nicht auf eine Unterlage. Dafür habe ich schon zu viele negative Erfahrungen gemacht.

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Nein, kommt natürlich auf den eigenen Anspruch an. Ist der Boden nass/matschig sodass ich ohne mitten im Dreck liege? Ist mein Zeltboden/Isomatte sehr empfindlich? Benutze ich einen Bivy und mache damit die Bodenplane redundant? 

Bearbeitet von Taswell21
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