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Ultraleicht Trekking
Joe_McEntire

Brauche Tipps: Bekleidung für den Herbst

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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin bisher fast ausnahmslos bei gutem/trockenem Wetter gewandert und dann immer in T-Shirt [irgendein DryFit-Shirt von Nike oder so] und einer kurzen Hose [ebenfalls irgendein DryFit-Ding von Nike, eher fürs Basketballspielen gedacht, glaube ich]. Wenn es doch etwas kälter wurde, hatte ich eine lange Tights von Decathlon drunter. Ich bin grundsätzlich eher nicht so der Typ, der schnell friert.

Ich würde jetzt aber für den Herbst gerne Bekleidung anschaffen, die mich dann doch mal auch gegen Wind und/oder Regen schützt, wobei ich auch weiterhin eher im deutschen Mittelgebirge unterwegs sein werde. Anzumerken ist noch, dass ich mit 1,88m und Bundweite 40 nicht der Leichteste/Kleinste bin :oops:.

Ich benötige von euch also Tipps für eine Jacke [ggf. Fleece], Regenjacke und Hose [Zip-Off?], da ich doch etwas überfordert bin, ob des großen Angebots.

Zuuuu teuer sollte es auch nicht sein, sonst stellt das Frauchen Zuhause das Kochen ein.

 

Vielen Dank vorab für euer "unter die Arme greifen".

 

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Ich trage meist ein sehr dünnes Longsleeve (günstigere Alternative wäre ein Decathlon-Merinoshirt) und ein Windshirt mit Kapuze und langem Reißverschluss. Außerdem hab ich noch einen leichten Fleecepullover ohne jeglichen Schnickschnack dabei.

Regenjacke ist ein ziemlich weites Feld ... Hattest du bisher überhaupt keine dabei? Mit der FroggToggs-Jacke macht man wohl nicht allzu viel falsch.

Als Hose nutze ich eine Windhose aus Nylon (Pertex Quantum), die mir in Bewegung bis ca. 0 Grad reicht. Wenn du nicht schnell frierst, solltest du mit Tights, Shorts und ggf. der (bis auf Knielänge gekürzten) FroggToggs-Hose zurechtkommen.

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vor 2 Stunden schrieb Joe_McEntire:

Zuuuu teuer sollte es auch nicht sein, sonst stellt das Frauchen Zuhause das Kochen ein.

 

OT: Das wäre unklug, denn dann brauchst du bald wieder neue Kleidung.

 

Ich bin bisher bis ca. 3 Grad unterwegs gewesen - immer mit den gleichen, dünnen Wanderhosen, bei Regen und gleichzeitig Wind oder in den Pausen noch eine Regenhose drüber. An den Beinen scheine ich nicht so schnell zu frieren. Hosen sind bei mir alle von Maier Sport, eine Firma, die es für möglich hält, dass auch weniger schlanke Leute mal rausgehen und sich dabei bewegen wollen. Bin selber eher umfangreich, aber deutlich kürzer als du. Regenhose ist sogar eine Hose für Herren (Maier Sports vom Ramschständer), die ist aber schwer, da sind die verlinkten Frogg Toggs bestimmt deutlich leichter.

Oberteile: Merino-Shirt in Herren-3XL vom Ausverkauf aus einem größeren Oline-Outdoor-Shop, das kremple ich an den Ärmeln um und eine Fleecejacke, die ich im McTrek auf dem "Wir wissen nicht, was es ist, aber wir wollen es endlich los werden"-Ständer gefunden habe zu 30% des Originalpreises. Ist nicht ganz UL, aber so dick, dass ich sie auch in den Pausen nutze. Eine Windjacke habe ich, konnte bisher aber nichts mit anfangen.

Meine bisherigen Regenjacken waren eigentlich alle in einer Gewichtsregion, in der andere hier Zelte und 3-Jahreszeiten-Schlafsäcke kaufen, da kann ich nichts empfehlen.

bearbeitet von Schwefelfell

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vor 2 Stunden schrieb JanF:

Ich trage meist ein sehr dünnes Longsleeve (günstigere Alternative wäre ein Decathlon-Merinoshirt) und ein Windshirt mit Kapuze und langem Reißverschluss. Außerdem hab ich noch einen leichten Fleecepullover ohne jeglichen Schnickschnack dabei.

Regenjacke ist ein ziemlich weites Feld ... Hattest du bisher überhaupt keine dabei? Mit der FroggToggs-Jacke macht man wohl nicht allzu viel falsch.

Als Hose nutze ich eine Windhose aus Nylon (Pertex Quantum), die mir in Bewegung bis ca. 0 Grad reicht. Wenn du nicht schnell frierst, solltest du mit Tights, Shorts und ggf. der (bis auf Knielänge gekürzten) FroggToggs-Hose zurechtkommen.

Super,

Vielen Dank. Die FroggToggs habe ich mir gerade für 20 USD inkl. Versand bestellt. 

Und wie meinst du das mit dem Kürzen der Hose? Abschneiden und umnähen oder wie?

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Ich hab meine einfach abgeschnitten, ohne sie umzunähen. Spart etwas Gewicht, erhöht die Belüftung und macht das Reinkommen einfacher, wenn man Schuhe anhat. Und an den Waden ist man ja nicht so empfindlich wie an den Oberschenkeln, da komme ich mit Wind und Nässe gut klar.

 

Was ich noch wichtig finde: Handschuhe und eine dehnbare Sturmhaube (bzw. Buff + Mütze). Alle Körperstellen zu bedecken, bringt mir oft mehr, als über irgendwas noch eine zweite Schicht drüberzuziehen. Zudem kann man die beiden Teile griffbereit (Hüftgurttaschen o. Ä.) verstauen und schnell an- und ausziehen.

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vor 19 Minuten schrieb JanF:

Ich hab meine einfach abgeschnitten, ohne sie umzunähen. Spart etwas Gewicht, erhöht die Belüftung und macht das Reinkommen einfacher, wenn man Schuhe anhat. Und an den Waden ist man ja nicht so empfindlich wie an den Oberschenkeln, da komme ich mit Wind und Nässe gut klar.

 

Was ich noch wichtig finde: Handschuhe und eine dehnbare Sturmhaube (bzw. Buff + Mütze). Alle Körperstellen zu bedecken, bringt mir oft mehr, als über irgendwas noch eine zweite Schicht drüberzuziehen. Zudem kann man die beiden Teile griffbereit (Hüftgurttaschen o. Ä.) verstauen und schnell an- und ausziehen.

Guter Hinweis, da bin ich jedoch schon versorgt. Habe Fleece-Handschuhe von Ziener mit Windstopper (84g) und eine Fleece-Mütze (28g).

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Ich finde die Fahrrad-Windjacke (ungefähr 100g in L, ca. 30€, wenn ich mich richtig erinnere, neongelb, faustgroß verpackbar) und die günstige Regenjacke (8€, in M 175g, schwarz mit orangen Reißverschluss) von Decathlon gut und praktisch. Die kommen bei herbstlichen Wetter neben Merino-Wollsocken, Mütze, Buff und Fleecepullover immer mit. Statt Buff und Mütze kann man auch eine Sturmhaube zur Mütze hochrollen, das mag aber nicht jeder, da es nach bösen Buben aussieht mit den Augenlöchern an der Stirn.

bearbeitet von cico

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Habe ein Merino Tshirt an, für Pausen eine dünne Fleece Jacke und experimentiere kommende Woche an der Ostsee mit einer leichten Windjacke. Zusätzlich habe ich noch ein recht dünnes Langarm Shirt in Petto bzw eine Merino lange Unterhose, eher für den Abend oder im Notfall, falls meine Hose mir doch zu luftig ist. 

Merino Socken nutze ich seit Jahren von Smartwool und bin damit sehr zufrieden. 

Bei Regen habe ich mein Gatewood Cape an. Ergänzt wird das gerade noch experimental mit Rain Chaps,  die ich aus swirl reißfesten Müllsäcken geklebt habe.  Fixiert sind sie mit Gummis an der Hose und einem Haken am Schuh.  Einen kompletten Regentag mit Dornenkontakt haben die überraschender Weise sehr gut überstanden,  weshalb ich sie erstmal noch weiter Nutze.  Wiegen insgesamt keine 80g.

Buff reicht mir in der Regel,  weil ich daraus flexibel eine Art Sturmhaube machen kann,  eine doppelwandige Mütze usw.  Eine zusätzliche Mütze brauche ich dann nicht.  Im Winter habe ich dann auch mal ein zweites Buff permanent am Hals. 

Im Winter habe ich dann noch eine sehr leichte aber effektive Daunenjacke von Mammut im Sack. Vergleichbares Modell gibt's bei Cumulus.

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