Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 21.12.2018 in allen Bereichen
-
Frohe Weihnachten!
bieber1 und ein anderer reagierte auf Norweger für Thema
Liebes Forum, Ich wünsche dir und all deinen Mitgliedern und Mitlesern frohe und entspannte Feiertage. Danke für all die vielen Anregungen und Tipps. Danke für die guten Gespräche auf den Treffen und Touren. Du bereicherst mein Hobby und lehrst mich Toleranz. Durch dich wird nicht nur meine Ausrüstung leichter, sondern auch viele Situationen im Alltag, denn du lehrst auch Gelassenheit. Liebes Forum, schön dass es dich gibt. Ich freue mich auf ein neues Jahr mit dir. Frohe Weihnachten!2 Punkte -
Ausrüstungs-Vorfreude-Thread
fatrat und ein anderer reagierte auf mosven für Thema
Hallo, heute wandelt sich Vorfreude in Freude über meine zwei neuen Toaks Titan 30ml Schnapsbecherchen (je 7 g + winziges Beutelchen 1g). Zugegebenermaßen ein absolutes Luxusitem auf meiner Packliste, aber am Ende des Tages oder am Gipfel trinke ich gern ein Schnäpschen und möchte das nicht direkt aus dem Flachmann tun. Bin ganz hin und weg. Das war meine erste Direktbestellung bei Aliexpress und es hat super geklappt. Am 3.12 bestellt, am 4. versandt und heute wie versprochen im Briefkasten.2 Punkte -
PCT 2017
TrippelxRay und ein anderer reagierte auf ChristianS für Thema
Die leiden jetzt alle an Post-Trail-Depression und können nicht schreiben...2 Punkte -
Mahlzeit Ich hatte letztens diesen 19 € 175g Gaskocher von TOMSHOO vorgestellt, welchen ich jetzt für die Wintertour abgespeckt habe. Die spacigen Beine wiegen gut 50% vom Kocher - Ohne wiegt dieser 84,50 Gramm ohne den nachfolgend angebrachten Metallring, an welchen die Beine angeschraubt werden. Nach Entfernen der Beine und ein wenig Federstahldraht rumbiegen (1 oder 0,8mm - Gesamtgewicht ~4g), kam ich auf knappe 90g Gesamtgewicht!! Damit ist dieser gerade mal 10-15 Gramm leichter wie durchschnittliche, leichtere Gaskocher zum direkt drauf schrauben. Klar - hier fehlt noch ein Ständer für den Topf, welchen man ja aus z.B. Titandraht basteln kann, wie im Forum bereits gezeigt Mittlerweile kam auch dieser Titanhobo hier an, den ich im Thread "Neue Hobos von Lixada" angehangen habe. Wiegt ~46g..! (ich meine das war das Gewicht ohne die zwei Titanbars; wird aktualisiert, wenn ich falsch liegen sollte bzw. der Hobo wird noch mal einzeln richtig vorgestellt, wenn ich den die Tage anfeuere). https://www.amazon.de/Jolmo-Lander-Titan-Ständer-Alkohol-Brenner/dp/B06XZF95RN Hier nun die Bilder vom Ergebnis. Münze zum Größenvergleich + die Erweiterung im Hobo mit Dremel geflext, damit man das Ventil+Schlauch da durch bekommt: 142 g wiegt der Titanhobo + umgebauter Kocher + zwei Titanbars, welche man aber nur für Hobo-Betrieb braucht.1 Punkt
-
Portugal: Rota Vicentina & Fisherman’s Trail im Januar 2017
fatrat reagierte auf Stromfahrer für Thema
Portugal: Rota Vicentina & Fisherman’s Trail im Januar 2017 Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, keine Reiseberichte zu posten, sondern nur Erfahrungen rund um Gear-Mods. Aber da es nicht so viel Arbeit ist, habe ich statt eines schriftlichen Reiseberichts mal einige Videoschnipsel von der Tour zusammengeschnitten. Im Video gibt es keine Fotos, es fehlen also Pflanzen, Gebäudedetails und solche Dinge. Aber ihr bekommt im Video sicher einen ganz guten Eindruck davon, wie sich der Trail im Januar anfühlt. Das Laufen auf dem Trail ist weniger spektakulär als die Landschaft der Atlantikküste, die man so aber auch in Frankreich antrifft. Auf dem Historical läuft man im nördlichen Teil die meiste Zeit auf nassen (Winter) ausgefurchten Wirtschaftswegen durch Korkeichenwälder. Auf dem Fisherman’s läuft man zu 60% auf sandigen Dünenpisten. Aber es gibt auch Sahnestückchen mit schönen Pfaden, vor allem auf dem Fisherman’s Trail. Insgesamt (Kombination Historical + Fisherman’s) dürfte der Single-Trail-Anteil aber unter 10% liegen. Anreise Meine Reiseplanung bestand nur aus einem Hinflugticket und einer Übersichtskarte mit Verweisen auf die offziellen PDFs, die ich auf dem Smartphone dabei hatte. Hinkommen ist sehr einfach: Flug nach Lissabon Rote Metro zur Station San Sebastian (30 Minuten) Dort 200 Meter zum Decathlon, Gas kaufen. Weiter mit der blauen Linie zum Zoologischen Garten. Dort den Rede-Expressos-Bus nach Santiago do Cacem (2:20 h). Kann man bequem an einem Tag machen und noch einige Kilometer bis zum ersten Camp laufen. Ich habe statt dessen am Donnerstag noch ausführlich Lissabons Winkel erkundet und den Bus erst am nächsten Morgen genommen. Tourverlauf Am Freitagmittag um 12 Uhr lief in Santiago do Cacem los. Anderthalb Tage lang ging es durch Korkeichenwälder. Da es zuvor 48 mm Regen gab, führte der Weg oft direkt durch das Wasser. Zäune mit Hunden dahinter oder dornige Hecken ließen oft kein Ausweichen zu. Am Abend des zweiten Tages stand ich nach rund 60 Kilometern ich südlich von Porto Covo am Atlantik und baute meinen Poncho im Windschatten des Dünenbewuchses auf. Wild Zelten ist kein Problem für irgend jemand, solange man allseits die üblichen Grundregeln einhält. Fortan reiht sich Bucht an Bucht. Ich habe sicher 100 Störche gesehen. Einige nisten direkt auf den Klippen vor der Küste. Die scheinen also hier zu überwintern und nicht bis nach Afrika zu ziehen. Die Portugiesen sind unglaublich entspannt. Ich habe mehrfach Bars, Restaurants und bei teilweise üblem Wetter/Sturm auch Zimmer genutzt und war meist der einzige Gast. Doch statt das Restaurant zuzusperren heizen sie nur für dich ein, freuen sich sichtlich, wenn es dir schmeckt und zeigen dir Familienfotos oder diskutieren mit dir die Möglichkeiten der Winterrenovation und der Dekoration. Obwohl vielfach südländische Kompromisse zu sehen sind (irgendwas ist immer defekt oder muss renoviert werden), herrscht scheinbar eine grundsätzlich positive Haltung und die gebotene Leistung war immer mehr als ok. Sehr preiswert ist es für deutsche Verhältnisse obendrein. Ich bin eigentlich alle Fisherman’s-Schleifen auch gelaufen, weil das Laufen an der Küste einfach schöner ist. Einige Mal bin ich morgens am Strand entlang gelaufen und ein oder zwei Kilometer später am anderen Ende wieder hoch. Sehr genussvoll! Die letzte Schleife habe ich individuell geändert und mehr Strand eingebaut und den Anschluss variiert. Es ist generell mit einer Topo-App völlig problemlos, dort eine Alternative zu gehen, weil das Hinterland der Küste durchzogen ist mit Dirt Roads. Am Nachmittag des folgenden Freitags kam ich am Kap an, genoss den Abschluss und trampte dann im Sonnenuntergang nach Sarges (Zwischenstop an den Klippen westlich von Sarges empfohlen: Hammerbrandung). Dort aß ich mit einigen Kolumbianern indisch in Portugal und buchte für den nächsten Morgen 6 Uhr den Rückflug Faro > Frankfurt (100 Euro). Nach dem Essen trampte ich weiter nach Faro (ca. 1 h) und nahm für 37 Euro ein sehr ordentliches Zimmer direkt am Flughafen. Zusammenfassend Ich war mit Bordgepäck unterwegs. Das war komplett problemlos und sehr angenehm. Die Zeltstange war aus Carbon und gleichzeitig Tragesystem, die Heringe aus Kunststoff. Ich wurde gründlich gefilzt, aber eigentlich nur, weil ich 6 Lebensmittelpakete im Rucksack hatte. Insgesamt war der Fischerman’s recht schön, der Historical Way jedoch besteht hauptsächlich aus Dirt Road und das fand ich vielfach langweilige „Laufarbeit”. Aber ich laufe ja gern! Die Richtung Nord-Süd fand ich sehr angenehm. Sonne im Gesicht, das Kap als sehr physisches Ziel – das iberische Ende Europas. Kein Industriehorizont, wie er sich in Nordrichtung bietet. (Im Frühjahr und Herbst ist der Trail wg. der Sonne evtl. anders herum sinnvoller.) Das nächste Mal gehe ich ohne Shelter nur mit meiner Hüfttasche und nutze die hübschen, preiswerten Quartiere. Das nächste Mal nehme ich keine Lebensmittel mit, sondern nutze die leckeren, preiswerten Angebote vor Ort. Ich musste mich förmlich zwingen, die mitgebrachten Rationen zu verbrauchen – was mir nur zum Teil gelungen ist. Insbesondere der Kaffee war in allen Bars immer hervorragend und mit 60 Cent viel zu erschwinglich, um ihn auszulassen. Das nächste Mal würde ich wieder nur den Hinflug buchen und frei auf das Ende zu laufen. Das fand ich sehr angenehm. Kein Zeitdruck, keine Abkürzungen oder Flugwartetage notwendig. Einfach laufen, bis man da ist. Die TAP-Flüge ab Faro nach Frankfurt kosten früh gebucht rund 70 bis 80 Euro, kurzfristig gebucht 90 bis 110 Euro. Die Differenz war mir die frühe Festlegung nicht wert. Würde ich den Trail weiterempfehlen? Kommt auf die Erwartungen an. Winterflucht? Ja. Single Trail? Nur Fisherman’s laufen. Wildheit und off-grid? Eher nicht. Einführung des Partners in die Freuden des Wanderns? Warum nicht, man kann die Stimmung ja in jedem Ort mit gutem Essen und preiswerten Quartieren heben, wenn es nicht gut läuft. Technische Daten 3,8 kg Base weight (ohne Gas, Wasser, Lebensmíttel) 3,2 kg Lebensmittel (90% hätte ich auch daheim lassen können.) 7½ Tage gelaufen 1× vom Hund gebissen worden (nicht von dem im Video) 232 km getrackt Wenn ihr Fragen habt, nur zu.1 Punkt -
Herbst-Wanderung an der Havel: Schönwetterbiwak ohne Dach, Havelwassertee: Herbst-Spaziergang mit Biwak in der Rhön bei frischem Wind und zeitweise leichtem Nieselregen:1 Punkt
-
Schnee müsste ich erstmal haben So wie es aussieht werde ich in der ersten Januarwoche eher meinen Herbsturlaub nachholen können - aktuelle Vorhersage für den Harz sind 10 bis 5 Grad (über die ganze Woche gleichmäßig fallend) ohne Regen angesagt, was ich nicht verkehrt fände. Letztes Jahr zur selben Zeit bin ich über kniehoch zugeschneite Wege bei paar Grad Minus gestampft Hobo ist eher für gemütliches am Abend gedacht. Es wird ja früh dunkel, weshalb man ja den Hobo schön über längere Zeit am Leben halten kann. Gaskocher würde ich nur bei Stopps und am Morgen zum kochen nutzen. Ich habe noch vor dem Hobo einen 0,05 mm dünnen Federstahl-Boden zu spendieren. Dürfte nicht über 5g kommen. Als Kartusche habe ich eine Powergas mti 20% Propananteil, was Kochen bis -15° ermöglichen soll. Also mehr als ausreichend - vor allem, wenn es im Plusbereich bleibt. Kochzeiten/Verbrauch werde ich ggf. vor der Tour mal messen. Hätte ~10° im Treppenhaus und ~5° aktuell Draußen zum Vergleich des Verbrauchs bei unterschiedlichen Temperaturen. ------------------------------------------------------------------------------- Kochset ist komplett neu. Sozusagen. Ich habe zu meinem alten 0,6 Liter Esbit (HA-Alu) Kessel noch die 1,4 Liter Version geholt, welche überraschenderweise nur 185 Gramm wiegt! Ist auch für die langen Abende gedacht. D.h. nur Futter mitnehmen, welche im heißen Wasser ziehen, wodurch ich mir einen Topf spare. Dazu isoliere ich derzeit eine 500 und 1000 ml PP Flasche. Werde aber denke eher eine 500er mitschleppen + 1 L PET. D.h.: - 142g das Gas-Hobo-Kochset hier - 185g 1,4 Liter Wasserkessel (0,4 l Futter + 1 Liter Tee/Kaffee, wovon 0,5 direkt in Thermosflasche kommen) - ~40g isolierter Asianudelbecher mit Deckel - ~10g Titangabel - Feuerstahl = ~380g + ~220g 100er Gaskartusche = ~600g Sonst war ich mit 0,6 Liter Aluflasche als Kessel unterwegs (+75g) + 550er Toaks (~60g) + Federstahlzange (~22g) = 160g. Da ist das Gewicht des 1,4er Kessels doch ganz nett. Zudem dürfte in diesen die komplette Küche inkl. Futter für nen WE passen. Ohne Deckel und dem dicken Stahlbügel wiegt der Kessel nur ~130g - bei 1,4 Litern! Tunen kann man den also auch ganz gut. Decke laus 0,05er Federstahl wollte ich ihm auch verpassen. Und Bügel aus 2mm Titan kommt auch iwann dazu.1 Punkt
-
Cumulus Quilt / Größen- und Temperaturempfehlung
Mittagsfrost reagierte auf Trekkerling für Thema
Bis Null Grad würde ICH den 350er nehmen, ich hab im Comforter L430 bei um die Null Grad bisher immer ganz gut geschlafen. 250 Gramm Daune wären mir da zuwenig. Und die Größenangaben passen bei Cumulus sehr gut, da würde ich Dir mit 5cm Luft den regular empfehlen.1 Punkt -
Ich habe mir, als ich in Nordengland lebte, das Mountain Shirt zugelegt (Special 6 ist meines Wissens nur etwas länger) und davon hier auch schonmal berichtet. Wer die Dinger noch nie angehabt hat, kann sich nicht vorstellen, wie wohlfühl-warm und trocken man es darin hat, auch bei echtem Sauwetter. Dafür ist das Gewicht (das logischerweise beim längeren Special 6 etwas höher ist) meines Erachtens OK. Und flexibel sind die Dinger schon; dafür hat's ja die ganzen 2-Wege-Reißverschlüsse. Nichts für Dogmatiker; aber für Menschen, die mit nur einem Teil durch Herbst und Winter kommen wollen, eine Option. Tipp: Kapuze gleich dazukaufen!1 Punkt
-
Bitte mal darüber nachdenken diese Online-Petition zu unterstützen. https://www.saveparadiseforests.eu/en/petition-romania-save-europes-last-large-virgin-forests/1 Punkt
-
Portugal: Rota Vicentina & Fisherman’s Trail im Januar 2017
bansaim reagierte auf Stromfahrer für Thema
M. E. reicht es aus, spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang die Augen offen zu halten. Dann wirst du auf den folgenden 4 bis 5 km sicher was finden. Einen Bauern, der im Stockfinstern mit seinem Pickup neben meinem Gatewood Cape hielt, habe ich gefragt, ob mein Zelt da ein Problem sei. Der war völlig entspannt und fröhlich. Wenn du in Meeresnähe bist, kannst du meist auch hinter die Dünenkante zurückweichen. Dann hast du mehr Windschutz. Ich fand die Platzsuche insgesamt schwieriger als in Lappland, aber doch ziemlich unproblematisch.1 Punkt -
Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
Painhunter reagierte auf Norweger für Thema
Brüller!!! Stelle ich mir 'grade bildlich vor1 Punkt