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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 14.08.2024 in allen Bereichen

  1. Hallo, ich war Anfang August in Island zum wandern, wir (ich + 3 weitere Mitstreiter*innen) haben uns ganz klassisch den Laugavegur und Fimmvörðuháls als Verlängerung herausgesucht. Zur Routenbeschreibung und Fotos kann ich den Beschreibungen bei trekkingtrails.de nicht mehr viel hinzufügen: https://trekkingtrails.de/laugavegur/ https://trekkingtrails.de/fimmvoerduhals/ Prolog Nachdem wir letztes Jahr den originalen (also den nördlichen) Kungsleden bestritten hatten waren wir auf der Suche nach dem nächst besseren Wanderweg - und da bleibt ja eigentlich nur noch Island übrig um landschaftlich noch was draufzusetzen. Am 0. Tag sind wir zuerst mit dem Bus nach Landmannalaugar gefahren (wir sind die Strecke rückwärts gelaufen, warum erkläre ich bei der letzten Etappe), und wurden von sehr bescheidenem Wetter begrüßt: Regen und nur knapp über Null Grad. Über Nacht kam dann noch ordentlich Wind mit Windstärken bis zu 55km/h hinzu, mein Zpack Plex Solo war dabei so laut dass ich selbst mit Ohropax nur schwer schlafen konnte, ich hatte auch die ganze Zeit Angst, dass es mir gleich das Zelt zerreist. Am nächsten Morgen war aber noch alles heile - bis auf eine Zeltschnur, da hatte ich den Stein zum Beschweren des Herings ungünstig draufgelegt sodass sie gerissen ist. Aber ließ sich mit einem Knoten wieder lösen und dann hielt das auch den Rest der Tour. Beeindruckend war auch die Menge an MSR Hubba Zelten entlang des Wanderweges, das ist anscheinend das Nummer 1 Zelt was man sich in Island ausleihen kann und bei geführten Wanderungen dort verwendet wird. Hat immer eine gute Figur im Wind gemacht und scheint wohl auch entsprechend robust zu sein wenn es von den Reiseunternehmen dort vermietet wird. Am eigentlich ersten Wandertag war dann leider die Enttäuschung groß - die Parkranger hatten den Trail für 2 Tage geschlossen, in den isländischen Highlands war das Wetter wohl bedeutend schlechter sodass es verboten war weiterzugehen. Zum Glück hatten wir genug Zeit in Island eingeplant, sodass wir wieder zurück nach Reykjavik sind und 2 Tage Sightseeing gemach haben. Bei unserem erneuten Versuch war dann passables Wetter - d.h. es hat zwar die ersten 2 Tage durchgehend geregnet, aber der Wind war mit 20km/h erträglich. Hier hat es auf jeden Fall geholfen dass ich nicht alleine unterwegs war, so konnten wir uns immer wieder gegenseitig motivieren weiter zu laufen, so viel Regen ist schon mental zehrend an einem. Landschaftlich hat es sich aber trotzdem total gelohnt, das war schon super cool dort alles. Nach 3 Tagen hatten wir den Laugavegur dann auch geschafft, das war für uns vom Tempo her schon entspannt machbar, 4 oder 5 Tage braucht man dafür glaube ich echt nur wenn man sehr langsam ist. Selbst die Familien mit Kindern welche unterwegs waren schafften alles in 3 Tagen. Das Wetter war die letzten Tage auch gut, da hat sogar ab und zu mal die Sonne geschien, die Sonnencreme wurde also doch nicht umsonst mitgenommen. Anstrengender war auf jeden Fall die Verlängerung des Laugavegurs um den Fimmvörðuháls, hier läuft man erstmal 3h lang steil bergauf 1000Höhenmeter hoch, das ganze war vom Wetter her bei uns alles im Nebel, also keine Ahnung wie die Landschaft dort aussehen könnte beim Aufstieg. Oben war man dann aber über den Wolken, und es gab sogar noch eine kleine Etappe über den Gletscher, ging dank vieler Vulkanasche auch recht problemlos drüberzulaufen. Die letzten 5h der Etappe ging es dann nur noch bergab - allerdings deutlich weniger steil, daher meine große Empfehlung die ganze Wanderung in der Richtung wie von uns zu machen, andersherum ist der Abstieg echt ätzend weil sehr steil. Fazit: landschaftlich verboten schön, Wetter kann total herausfordernd sein, lieber mehr Zeit mit einplanen. Allzu lang ist die Wanderung aber nicht. Packliste Das wichtigste zuerst - die Packliste: https://lighterpack.com/r/i32c44 Sehr zufrieden war ich mit meinem neuen Zpacks Plex Solo Zelt sowie dem neuen As Tucas Quilt, Apex233 hat perfekt für die Temperaturen um die Null Grad mit viel Wind ausgereicht, der Wärmekragen und die drei Schnüre am Rücken um den Quilt zusammen zu binden haben gute Arbeit geleistet. Auch die Polartec Alpha Schlafhose hat sich sehr bewährt. Mit den Altra Lone Peak 8 Schuhen war ich auch sehr zufrieden, war meine erste Tour mit Trail Running Schuhen anstelle von schweren Bergwanderstiefeln, ich bin selten so bequem und sicher gelaufen, bin auch kein einziges Mal umgeknickt wie ansonsten eigentlich immer! Auch die nicht Atmungsaktive Regenjacke von Lightheartgear hat sich total bewährt, bei dem Wind und der Kälte kondensierte auch fast nix in ihr drinnen. Bei wärmeren Temperaturen muss ich sie noch austesten. Die Regenhose von Montbell hat auch dicht gehalten. Für komplette Entspannung hab ich mein Handy und damit auch die Powerbank übrigens nicht mit auf die Tour genommen - den Luxus konnte ich mir aber auch nur leisten, weil meine 3 Begleiter*innen ihre für den Notfall dabei hatten. Essen hätte man auch gar keines mitnehmen müssen, es gab an jeder Hütte wo man vorbeikommt dehydrierte Mahlzeiten zu kaufen, nur vegan war nicht immer vorhanden. Ansonsten würde ich nicht wieder Frühstück von Radix kaufen, da hat mich das von Tent Meals deutlich mehr überzeugt, beim Abendessen sieht es genau anders aus. Und wir hatten uns maßlos verrechnet und alle Essen für 8 Tage dabei - das war dann am Ende doppelt so viel wie wir für die 4 Tage gebraucht hatten, es wurde entsprechend geschlemmt zum Abendessen. Nicht bewährt haben sie die Sealskinz angeblich wasserdichten Socken. Ich dachte ich spare mir mit ihnen ein paar Extra Schuhe zum Waten durch die Flüsse und ziehe einfach die an wenn ich wieder in die nassen Trail Runner rein muss. Das passte auch am ersten Tag, aber am zweiten waren sie nicht mehr wasserdicht, und dann war es schon etwas kalt. Auch ein paar extra Zeltschnüre würde ich das nächste Mal mitnehmen. So viel dazu - falls ihr weitere Fragen habt nur zu, ich antworte gerne!
  2. Ausbesserung / Reperatur Bonfus Middus 2P

    AnNo6624 und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    naja heic ist halt so angebissener Apfel-Eigenformat, wenn Du die Online in jpg verwandelst, kannst Du die Bilder auch vernuenftig einfuegen. Dann kannst du auch gleich noch die aufloesung was runterrechnen, die sind ja noch sehr gross. Falls das Eine ein Screenshot Deiner Email-Kommunikation ist, bitte nicht, ohne Erlaubnis des Anderen darfst Du keine Emails veroeffentlichen aber in so einem Fall sinngemaess grob wiedergeben.
  3. Endlich ist das Tarp fertiggenäht, hier folgt eine Beschreibung für Dummies, die wie ich erstmals an der Nähmaschine sitzen. Ein großes Dankeschön an @wilbo, der meine vielen Fragen geduldig beantwortet hat 🙌 Materialien (alle von extremtextil): 3 m x 1.5 m 20den Ripstop SilNylon 36 g/m² 0.5 m x 1.5 m PU-beschichtetes Nylon 90 g/m² Alterfil S 80, Nähgarn, Polyester 2 m Kanteneinfaßband, Ripsband, Polyester, 6mm 8 m Dyneema/Polyester-Kordel, 16fach, 1,5mm 2 Karabinerhaken mit Gurtbefestigung, 7mm 2 Zeltabspanner Clamcleat® Line-Lok mini, fluoriszierend Gear Aid Seam Grip + WP Gesamtkosten 68 € Das wichtigste vorab --> Gewicht: Tarp 180 g Abspannleinen 12 g Ich werde noch elastische Abspannschnüre an 5 Punkten anbringen, die wiegen bei meinem alten Tarp ca. 3 g in Summe. Ich hatte es nicht erwartet, aber bin unter 200 g gelandet. Wenn es jetzt noch hält... Nähprozess: 1. Schneiden Lieferung gesichtet und zunächst gewundert, wieso mein toller Stoff am Rand so kaputt ist und sogar Löcher hat. @wilbo kann mich beruhigen: das ist normal so. Ich überlege, den Rand aus Faulheit dranzulassen, das kann man laut ihm machen (auch einfacher zu nähen da weniger glitschig) aber nimmt auch mehr Wasser auf --> also entferne ich ihn. Mit der Nähschere meiner Frau gelingt das Schneiden sehr gut, mit einer normalen Haushaltsschere bin ich davor verzweifelt. Um die Ripstopfäden besser zu sehen, an denen ich meinen Schnitt orientiere, hilft eine Taschenlampe, die mir von unten durch den Stoff entgegenscheint. Licht von oben wird dagegen lediglich störend reflektiert. Bei der Gelegenheit begradige ich auch gleich den erstaunlich schiefen Schnitt, den extremtextil beim Schneiden fabriziert hat. Mir bleibt eine rechteckige Fläche von 309,5 cm x 151,0 cm erhalten, die 169 g wiegt (ziemlich genau 36 g/m², top). Und siehe da, die abgeschnittenen Ränder wiegen ganze 9 g und bringen mein Ultraleicht-Trekking Herz heftig zum pochen 🥳 Anschließend nehme ich eine Müslischüssel und einen weißen Stift und zeichne Kreise auf den Zeltbodenstoff. Auch diese werden ausgeschnitten. Ich benötige für meine gewählten Abspannpunkte 4 Ecken --> 4 x 1/4 Kreis 6 x Kanten --> 6 x 1/2 Kreis 2 x Lifter --> 2 x Vollkreis Nach dem Schneiden merke ich, dass die Viertelkreise doch recht klein werden, wenn man noch den Rollsaum abzieht (siehe einer der Viertelkreise mit den Falten vom Rollsaum). Diese also nochmal neu mit einer größeren Müslischüssel. 2. Nähmaschine kennenlernen und testen Zunächst einmal die Bedienungsanleitung wälzen, Unterfaden von der Rolle abrollen. Oberfaden einfädeln und damit den Unterfaden hochziehen. War doch ganz einfach. Extremtextil empfiehlt auf ihrer Nadel-Garnempfehlungs-Seite für SilNylon und eine Garnstärke von 75 (ich habe 80) eine 90/100 microtex-Nadel. Habe ich nicht und nehme stattdessen eine 90er Jeans aus dem Sammelsurium meiner Frau. Auch diese ist schnell eingebaut, ist alles echt kein Hexenwerk. Ich nähe erstmal zwei der zu klein geratenen Viertelkreise aufeinander. Die Büroklammern funktionieren schon mal nicht gut. Von Hand halten bzw. mit einer Wäscheklammer funktioniert es besser. Schnell erwerbe ich 60 bunte Klammern, die mir der große Fluß am nächsten Tag in den Briefkasten spült. Auf die Kleberei mit einem Pritt-Stift habe ich keine Lust und ich will mein heiliges Material auch nicht unnötig mit Stechnadeln befiedern. In der Zwischenzeit übe ich einen Rollsaum. Ich habe größte Probleme mit der "digitalen" Geschwindigkeit der Nähmaschine. Drücke ich das Fußpedal leicht, summt die Maschine aber bewegt sich nicht, drücke ich etwas mehr, rattert sie urplötzlich los wie die Deutschen wenn sich eine neue Kasse öffnet und ich komme mit Stoff führen nicht hinterher - ein Problem, das sich leider nicht wesentlich bessern sollte. Auch beim Fadenvernähen habe ich Probleme, da sich beim Umlegen vom Vorwärts- in Rückwärtsgang und umgekehrt Falten bilden. Ich merke, dass ich beim Fadenvernähen im Gerade- statt Zickzack-Stich viel weniger Probleme habe und übernehme das so. 3. Abspannverstärker aufnähen Jetzt wird es ernst. Etwas aufgeregt wage ich mich an das finale Material. Allerdings nur im Handbetrieb beim Zickzack-Stich (=manuelles Drehen vom Handrad), um das oben beschriebene Problem mit der Geschwindigkeit zu umgehen. Hieß die Anleitung nicht mal quick&dirty Tarp? Quick ist da bei mir gar nichts. Dirty schon eher. Mal mehr mal weniger gut gelingt mir das Aufnähen der Verstärkungsteilkreise auf der Innenseite des Tarps an den Ecken und Rändern. Ein paar Hantelscheiben helfen ungemein, den Stoff auf dem Tisch zu halten, sodass kein unnötiger Zug auf dem Stoff lastet. 4. Rollsaum nähen Ich schlage den Saum zweimal um und fixiere den Stoff mit einer Klammer. Das wiederhole ich alle 3 cm. Wieder nichts mit quick. Aber es funktionert gut und ich kann dieses Mal im Geradestich sogar den Segen einer elektrisch betriebenen Nähmaschine genießen. Nachdem die Maschine urplötzlich losrast, muss ich das Gaspedal wieder etwas lockern und komme dann in eine entspanntere Geschwindigkeit. Ich bin zunächst zufrieden mit der Arbeit. Das Tarp misst jetzt 297 cm x 145 cm an der Außenkante. Ich habe beim Rollsaum doch nur ca. 5 mm pro Faltung eingeschlagen, wieso habe ich denn auf einmal über 10 cm verloren? Ich messe nochmal am First und sehe dort 307 cm. Offensichtlich habe ich den Stoff an der Kante beim Nähen irgendwie "gestaucht". 5. Abspannschlaufen auf Ecken nähen Ich orientiere mich an wilbos Design und nähe das Band auf den Rollsaum (Zickzackstich). 6. Lifter anbringen Wieder zurück in den Handbetrieb wechselnd, nähe ich die zwei Vollkreise von außen an das Tarp. Obwohl meine Frau mir unter die Arme greift (sie dreht das Handrad, ich halte und führe die Stoffe) wirft der Stoff beim Schließen des Kreises eine kleine Falte. 7. Schlaufen aufnähen Anschließend werden auch hier die Abspannschlaufen mit Geradestich aufgenäht. Trotz kleiner Falten bin ich in Summe zufrieden. 7. Lifter nahtversiegeln Hier ist mir bei der Planung ein Fehler unterlaufen. Ich habe ein Sil-beschichtetes Tarp und PU-beschichtete Verstärker gekauft, da ich keine Sil-Verstärker in der gewünschten Dicke gefunden hatte. Daher auch das Seam Grip + WP, das die Nähte der PU beschichteten Vestärker und die angebrachten Bandschlingen abdichten soll. Ich wollte für mein eines Projekt nicht zwei Nahtversiegler kaufen. Gleichzeitig dachte ich, dass die Verstärker immer direkt an die Bandschlingen genäht werden. Das führt zu dem Problem, dass ich die Nähte von außen am Verstärker zwar dicht bekomme, aber Wasser seitlich zwischen Verstärker und Tarp eindringen könnte. Erst im Nachhinein lerne ich von @wilbo, dass es wohl auch andersrum geht, also Abspannschlinge auf Tarp und der Verstärker auf der anderen Seite vom Tarp. Dann hätte ich das Ganze von innen abdichten können und bedeutend weniger Wasser sollte (in der Theorie) zwischen Tarp und Verstärker gelangen. Wilbo rät mir, das Seam Grip + WP stark mit Aceton zu verdünnen, damit es relativ tief in die Naht einläuft und nicht nur oberflächig abdichtet. Ich habe kein Aceton zu Hause und denke an Nagellackentferner. Da auch dieser nicht im Haus ist, weiche ich schließlich auf Spitirus aus und verdünne bis zu einer wässrigen Lösung. Anschließend tupfe ich die Naht großzügig ein. Von unten sehe ich Flüssigkeitstropfen zwischen dem Verstärker und dem Tarp. Es hat den Abdichter also tatsächlich reingezogen und ich habe wieder Hoffnung auf ein dichtes Dach über dem Kopf. Die Dichtigkeit muss ich mal noch testen und ggf. doch noch ein Sil-Nahtabdichtungsmittel von innen auftragen. 8. Abspannschnüre Ich schneide zwei Schnüre mit jeweils 3,0 m ab, und knote ein Ende an die kleinen Plastikkarabiner. Diese hatte ich als leichte und (im Gegensatz zu Handschuhhaken) vermeintlich robuste Anklipsoption gekauft aber war von der kleinen Größe etwas überrascht. Ob die ausreichend stabil sind? Auf der anderen Seite fädle ich die Line Loks ein und vernkote. Aufbau Ich teste im Garten zunächst den Aufbau als Halbpyramide und anschließend noch die für schlechtes Wetter gedachte asymetric holden Konfiguration à la Papa Hiker. Für letztere habe ich den Aufwand mit den Liftern betrieben. Halbpyramide: Asymetric holden: Detailaufnahmen: Das weißliche am Lifter ist Kreidepulver, das ich in Ermangelung von Talkum auf die Nahtversiegelung gestreut habe, um ein ungewolltes Verkleben zu verhindern. In 10 Tagen geht es hoffentlich auf eine kurze Tour. Eigentlich sollte es schon am kommenden Wochenende losgehen, aber die Wettervorhersage ist mir für eine Gebirgstour aktuell zu gewittrig.
  4. Lanshan 1

    Knight_Saber reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Knight_Saber Hahahahaha, ich habe tatsächlich beide Varianten probiert, keinen Unterschied festgestellt, außer das ich, wie du auch, finde, das es viel besser herein und heraus geht, mit dem Kopf an der Öffnung. Erst recht als Raucher!
  5. Qualitätsprodukt Altra?

    ma11hias reagierte auf rudiebln für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich kann das Lob der Topos leider nicht teilen. Ich hatte ein Paar Runventure 2 und ein Paar Terraventure 3 (glaube ich, kann auch 2 gewesen sein). Die Runventures habe ich Ende Mai auf dem Forststeig das erste Mal getragen. Nach einPaar Tagen fing die Sohle beider Schuhe an sich vom Obermaterial zu lösen. War nicht dramatisch, aber so, dass ich sie nicht im Juli mitnehmen wollte, als ich hintereinander Peaks of the Balkans und TMB gemacht habe. Also habe ich die ungetragenen Terraventures genommen. Bei denen begann sich die Sohle schon am Anreisetag überall zu lösen. Nach drei Tagen sahen die Schuhe schon deutlich schlechter aus als die Runventures und die ersten Stollen sind auch abgefallen. Am Ende der drei Wochen habe ich die Schuhe in Genf gelassen. Sie waren sowas von runtergerockt. Meine Altra LP 4.0 haben dagegen 850 km gehalten. Die Mittelsohle hat nach ca. 300 km nicht mehr so gut gedämpft, es ging aber noch. Nach 850 km war die Sohle ziemlich glatt gelaufen, das Obermaterial war noch okay, keine Löcher.
  6. Qualitätsprodukt Altra?

    cafeconleche reagierte auf Ragadabing für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So wirklich verändert hat sich bei den LonePeak 8ern nicht wirklich was finde ich, aber lt Foto des neuen Produktkatalogs von Altra für den nächsten Frühling bekommt der Altra Lone Peak 9+ anscheinend eine Vibram Megagrip Sohle, die sollte dann vermutlich auch tatsächlich 'ne Weile länger halten:
  7. 1 Punkt
    Dann gib mal bitte eine Rückmeldung wie die Hosen so sind
  8. Erste Bikepacking-Tour und so viele Fragen

    Patirou reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Irgendwie habe ich gerade ein paar Verstaendnis-Probleme, bei meinen Motorraedern Autos sage ich immer, das Ding heisst KFZ = Kraftfahrzeug nicht KPZ Kraftputzzeug gilt fuer meine "Sportgeraete" genauso... Das mit dem Klebeband usw kann ich jetzt gar nicht mehr nachvollziehen, entweder ruettelt sich auf Asphalt usw nix los, was scheuert, oder ich fahr Gelaende, Stein/Schotterpisten usw und dann kriegt doch auch ohne Gepaeck das Unterrohr durch vom Vorderrad nach hinter geschleuiderte Steine seine Kratzer. Und wozu soll ein Paketband, was ich drumwickle und zuhause wieder abmache, dienen, auf Tour sieht´s potthaesslich aus, zuhause habe ich zusaetzlich Arbeit, Klebereste zu entfernen - dafuer dass wenn ich zuhause damit einkaufen fahre, anderen staunenden Supermarktkunden ein sauberes unverkratztes Unterrohr praesentieren kann ? Wir "reden" ja gerade nicht ueber irgendwelche Hightech/sauteuer Carbonrahmen, die ja gegen Steinschlag recht empfindlich sind und die man deswegen vielleich am Besten komplett in Luftpolsterfolie oder Evazote wickeln sollte Bitte helft mir zu verstehen, warum Ihr so etwas fuer noetig haltet bzw macht...
  9. 1 Punkt
    Ich weiß es nicht genau, aber meine Vermutung wäre, dass Lighterpack einfach als erstes da war. Es ist simpel und funktioniert relativ gut. Allerdings ist es ganz schön angestaubt und ist für meinen Geschmack einfach nicht mehr zeitgemäß. Hier sind die Dinge die mich persönlich stören: keine Weiterentwicklung mehr. Das wird früher oder später ein Problem. Sicherheitslücken, nicht mehr "kompilierbar", usw. Responsiveness eher mau. Am Desktop geht es noch, aber am Handy meh Wenn man 0x einstellt, wird es nicht ausgegraut gerendert. Stört mich persönlich "Packlistenmodus". Wenn ich eine Packliste habe, warum kann ich die nicht für's Packen benutzen? Sprich stück für Stück abhaken. Das muss ich umständlich über so Sternchen machen. Keine Anzeige vom Packweight. Also reines Rucksackgewicht. Wäre nicht schwierig das Einzufügen Ich hätte gerne die Möglichkeit vordefinierte "Container" in meine Packliste zu werfen, z.b. Erste-Hilfe-Set oder Koch-Set. Weil das ändert sich NIE, wenn ich mal ne neue Packliste mache. Und wenn ich es ändere, sollte sich das automatisch für alle existierenden Listen anpassen. Lighterpack ist schon richtig gut und nicht umsonst weit verbreitet, aber es hat auch viele Schwächen. Es gibt nen Grund, warum alle 5 Monate was neues auftaucht ;)
  10. Torso Länge 3mm EVA - für die kurze Zeit war das auch auf Steinen bequem genug. Und die Debatte mit der Definition ist mir bekannt - noch interessanter finde ich dabei aber, welche 4000er denn nun als eigenständige Gipfel zählen oder nicht. Je nach Auslegung bin ich dann mehr oder weniger nah am Ziel der Besteigung aller haha.
  11. Erste Bikepacking-Tour und so viele Fragen

    6feet10 reagierte auf bandit_bln für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Einfach durchsichtiges Paketklebeband ein paar Mal um die Rohre wickeln. Hält, wiegt und kostet fast nichts. Nachteilig ist nur hinterher den Kleber vom Band vom Rahmen wieder abzuwaschen.
  12. Erste Bikepacking-Tour und so viele Fragen

    6feet10 reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meine MTB duerfen ruhig, genau wie meine Motorraeder, Auto, Boot, Packrafts Kratzer haben, sind Gebrauchsgegenstaende und wenn es wegen Korrosion o.A. noetig ist, ist zuhause in sec was Lack drueber. Aber aussen ans Unterrohr schnall ich nix mehr, da ich mir bei etwas heftigerem Gelaende (ok wird wohl nicht auf der Route des TO passieren, aber es lesen ja auch Andere) da schon z.B. ne Flasche abgefetzt habe und ich habe schon mal nen heftigen Abflug miterlebt, als sich bei jemand was Drangeschnalltes gelockert hat und sich dann zwischen Kettenrad / Rahmen verkeilt hat, aber auch das war bei einer Tour, die nicht gerade ueber Asphalt ging, ich denke bei Asphalt bzw ebenem Schotter, wenn man es ab und zu mal auf festen Sitz kontrolliert, ist das Risiko sehr klein.
  13. 1 Punkt
    Habe es hingekriegt. Die schnur ganz fest spannen damit sie dünn genug ist. Und davor das ende under der schnur einklemmen damit es sie nicht herauszieht. 👍
  14. 1 Punkt
    ... und mit dem Zusatz "site:", also z.B. "öl site:ultraleicht-trekking.com", erscheinen auch nur noch Ergebnisse aus dem Forum
  15. 1 Punkt
    Das mag im Grunde niemand gerne. Rucksack auf dem Fahrrad macht vielleicht noch beim Mountainbiken Sinn, ansonsten nicht. Schwitzt man drunter und macht Rückenschmerzen. Dazu wird auch die Last auf den Sitzhöckern und dej Armen/Händen vergrößert.
  16. Qualitätsprodukt Altra?

    cafeconleche reagierte auf Sören für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Altra Lone Peak 6 nach 1000 km Mittel- und Hochgebirge
  17. Packliste GR221 Anfang April 24

    Ausgebuffte_Hund reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin, ich bin den GR221 zweimal gelaufen und würde gerne meinen Senf dazugeben. Durch die Fliegerei, die Zivilisationsnähe und das gute Wetter ist es die ideale Tour, um ultraleicht oder sogar SUL unterwegs zu sein. 😉 Abends und nachts kann es durchaus kalt werden (~5°C). Kleidung ist individuell und abhängig vom eigenen Wärmeempfinden! Tagsüber reichte mir zur gleichen Zeit eine lange Hose plus KuFa-Shirt und Windjacke (+100g). Eine lange Hose bietet mehr Wind- bzw. Sonnenschutz und Tragfähigkeit nach der Tour in Zivilisationsnähe (Sonnencreme Körper zuhause lassen 😉). Ich würde definitiv die kurze Hose und das kurze Ersatzshirt herausschmeißen. (-385g) Wenn es auf Mallorca regnet, dann nieselt es. Statt der Regenkleidung käme bei mir trotz des erfahrenen, verhältnismäßig starken 20h-Dauerregens bei Lluc (der ganze Tag bis in die Nacht hinein 👿) nur ein 1€ 20g-Einwegponcho mit. (-250g) Abends im Camp hatte mir mein Billigfleece (300g inkl. langen Zipper = Deinem Patagonia) gereicht. Das würde ich auch in einer kalten Nacht im Schlafsack bzw. Quilt tragen. Dadurch erübrigen sich der Langarmbaselayer und die Micro Puff. (-530g) 1) Mit der verschwitzten Unterhose ins Wasser springen. 2) Nach dem Baden abtrocknen und Ersatzunterhose anziehen. 3) ... 4) Profit!!! 😄 Früher hatte ich eine kurze Lauftight als Unterhose. Die hat sich super als Badehose geeignet und ähnelt auch vom Material und Verhalten sehr stark den gängigen Schwimmshorts. Ist beim Busfahren nur schwitziger. Richtig Gewicht kannst Du bei der Unterkunft einsparen. Bei meiner zweiten Tour ist mir kurzfristig, verletzungsbedingt mein Tourpartner abhanden gekommen. Da ich die Strecke und das Wetter kannte, bin ich die Tour trotz meiner Dauerregenerfahrung beim ersten Mal komplett im Bivy (+200 bis 275g [17€ Alpidex]) gelaufen. Regen ist einfach zu unwahrscheinlich, man ist zivilisationsnah unterwegs und findet oft "Unterstände" und kann zur Not auch über Booking o.ä. kurzfristig (Stunden vorher) ein Zimmer bekommen. Alles probiert und erfahren. 😉 Ohne Zelt entfällt das Glücksspiel am Flughafen mit Heringen etc. Wobei ich die letzten Jahre eher positiv vom Sicherheitspersonal überrascht wurde. Zelt und Zubehör daheim lassen! (-1128g) Da grundsätzlich immer irgendeine Brandstufe gilt, sollte man mit Rücksicht auf die Bevölkerung etc. auf offenes Feuer verzichten. Wegen der vielen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten war ich sowieso stoveless unterwegs und würde das auch jedem empfehlen. Empanadas sind ein Traum. 😋 Der Wassernachschub zwingt einen eh bei jeder Gelegenheit zum Einkaufen. Ein Wasserfilter ist unnütz, es sei denn, du möchtest Pfützenwasser bis zum Stausee filtern. (-470g) Bei der Technik ist viel overkill dabei. Eine 20.000er Powerbank würde trotz Extra-Kamera bei mir für 3 Wochen reichen. Fressen die Applewatch und die Flextail so viel Energie? Taschenmesser habe ich trotz stoveless-Wandern noch nie vermisst. (-20g) Mit wem Spielst Du alleine Karten und Schach? 😂 Hau Dir eine App auf's Handy und spiel damit. Dann passt das auch mit der Powerbank. (-236g) Ersparnis insgesamt: -3019g + 375g = -2644g Der GR221 ist wirklich ein idealer Ort, um mal die eigenen Gewichts- und Komfortgrenzen auszutesten! 😉 Tourtipps: Man sollte für die gesamte Strecke knapp 5 Tage einplanen. Insbesondere für die erste Etappe braucht es einen GPS-Track. Danach ist alles wunderbar ausgeschildert. Piratenweg von Deía nach Port de Sóller gehen. Definitiv sollte man auf dem Weg von Lluc nach Pollenca von der Standardroute abweichen und den Weg über den Puig Tomir einschlagen. Wahnsinnig schöne Blicke vom Gipfel und später einem Hochplateau bis Cap Formentor sind weitaus angenehmer als stures durch den Wald und Vorstadtgelaufe. (klick 1 klick 2 - Route) Ab Pollenca (spätestens hinter dem Lidl) den Bus zu/m Port de Pollenca nehmen. Sonst läuft man ~9km an einer stark befahrenen Landstraße ohne Aussicht entlang. Du könntest nach dem Puig Tomir oder ab Pollenca/Formentor mit Bus noch den GR222 ranbasteln. (GR222 PDF) Viel Spaß und gutes Wetter! 😉 Edit: Moskitonetz raus (-19g) und dafür leichte Fleecehandschuhe (~50g, zB click click) rein. Zu spät gelesen, dass Du mit Deiner Freundin unterwegs bist. 😅 Spiele dennoch raus (->Apps) oder als Papier- bzw. Filzversion anfertigen oder besorgen (UL Spielesammlung 76g). (-160g) Beim Zelt wird die Freundin wohl nicht mitmachen. Obwohl nichts ist romantischer, als Sternegucken im 2er-Alpidex! 🫠 😜 Zu zweit würde sich ein Aufgabegepäck lohnen. Dann kommt man 100%ig mit allen "gefährlichen" Gegenständen (BRS Kocher, Taschenmesser, Heringe) am Reiseort an. Ich nutze eine Ikea Frakta für die Karre (76l, ca 150g) als Rucksackschutz. Taschen aus ähnlichem Material ("gewebte Karotaschen") und größer gibt es beim türkischen bzw. asiatischen Gemischtwarenladen oder online.
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