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Ultraleicht Trekking

FlorianHomeier

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Alle erstellten Inhalte von FlorianHomeier

  1. Moin Erbswurst. Wegen mir musst Du nicht verteidigen, dass Du viel bei Decathlon kaufst. Bei allem Debattieren über die Thematik "fair" sollte kein Teilnehmer eine moralische Instanz aufmachen und andere verurteilen. Man sollte imo tunlichst darauf achten. Sonst läuft man Gefahr, aus Versehen jemandem, der wegen beschissener Umstände auf Hartz4 ist, zu erzählen, wie unfair das von ihm ist, nicht die 360€ Geiger-Schuhe zu kaufen. Und das wäre imo ziemlich daneben. Wir haben zwar den mündigen Bürger in einer freiheitlichen Demokratie, aber die Mündigkeit, Freiheit und Mitbestimmung reicht imho nur soweit wie die finanzielle Ausstattung. Wer arm ist, kann an den entsprechenden Mechanismen kaum partizipieren. Natürlich geht es auch in weiten Teilen Europas nicht so viel anders zu als im Artikel beschrieben. Aus dieser Perspektive ist es auch sehr billig, die Geschichte der Näherin aus zum Skandal zu stilisieren. Aus meiner Sicht bleibt nur eines: Wenn irgendwer ein Unternehmen findet, das aus seiner Sicht vorbildlich handelt, dann sollte er dort kaufen, wenn er kann, und gerne anderen davon erzählen. Davon wird nicht die Welt bis Morgen perfekt, aber immerhin werden auf die Weise jene etwas "belohnt", die sich Mühe geben.
  2. Am Besten letzteres natürlich.
  3. Southwest: Kauf doch einfach dort, wo Du weißt, dass alles OK ist. Anders gehts imo nicht.
  4. Ich glaube mit Bambus funzt mein Verbindungsprinzip nicht anständig. Bei meinen Tschum-Stangen (Ihr braucht nicht schauen, sind noch nicht online) kommt es aufs Gewicht nicht so an. Die sind aus Kiefer.
  5. "nicht direkt doof": Vertrauen in das eigene Urteilsvermögen wäre gut, und gehört imo zum "aufgeklärt sein" oder zur "Selbstermächtigung" dazu. Bei sehr vielen Menschen ist das regelrecht verkümmert, bei der großen Mehrheit würde ich sagen. Ist übrigens lustig: Wenn man mal nach Gehirnwäsche-Methoden sucht, stellt man fest, der erste Schritt kann das Zerstören des Vertrauens in das eigene Urteilsvermögen sein. Man muss den "Kopf" erstmal leeren, bevor man was neues reintun kann. Zum Beispiel das Verlangen nach Dingen die man gar nicht braucht, oder ein krudes Feindbild. Man kann das durch widersprüchliche Informationen erreichen. Das "Hier, ich halte Dir vier Finger vor die Nase, wie viele Finger halte ich hoch?" aber nur drei hochhalten, ist ein simples Beispiel. Und schwupps begegnen einem Leute mit einem 3kg KuFa Schlafsack unterm Arm, die gerne mal wieder auf Ketten nach Moskau fahren möchten.
  6. Es fällt mir schwer exakt zu präzisieren wie ich den letzten Absatz meine, weil es eine Verallgemeinerung von kleineren Beobachtungen ist. Ein Beispiel fängt damit an, dass einige meinten, ein Rahmenloser Tornister sei nicht ordentlich zu packen und zu klein, manche sind sogar mit schweizer Tornistern rumgerannt. Die wiegen so 3kg. Rahmenlose Tornister hätten zur Verfügung gestanden, manche haben vorgemacht wie es funktioniert, andere haben die dicken Dinger gechleppt. Ich habe absolut keine Ahnung warum. Nachdem ich ein Jahrzehnt lang in einem leichten Daunenschlafsack neben diversen Leuten im Zelt gelegen habe, und jeder mitbekommen haben dürfte, dass ich so gut wie nie ein Feuchteproblem hatte, kaufen sich eben diese Leute einen teuren und zwei mal so schweren Ajungilak KuFa-Klumpen, weil der Verkäufer hat gesagt das ist besser, oder so ähnlich. Warum? Keine Ahnung. Ich rede von Magistern und Ingenieuren. Die absolute Krönung war eine Wanderung im Hochsommer im Marokko. 1000°C im Schatten, ich hatte so gut wie nix dabei außer einem Lederhut, Schweißerbrille und Wasserflaschen, 5mm EVA und hauchdünner Tropenschlafsack, warum auch, sauwarm, kaum Viecher, kein Niederschlag. Da war ein Kollege mit, dessen Rucksack wog leider ohne Wasser drin schon 15kg. Deswegen hat er dann morgens deutlich weniger Wasser mitnehnen können, und dafür mehr geschwitzt. Es ging ihm sehr dreckig. Die Lust das Wasser zu teilen sinkt ab irgendeinem Punkt dramatisch... Dafür hatte er auf dem Rückweg frische Socken an. Warum machen intelligente Menschen sowas? Keine Ahnung. "Oh, Du hast aber einen interessanten Rucksack" "Ja toll nech? Selbstgebaut, der wiegt nur 600g, halb soviel wie ein leichter Affe." "Super, das wäre ja toll wenn mein Gepäck auch leichter wäre. Aber hier in die Außentaschen regnet es doch rein..." "Genau, deswegen gibt es ein Packsystem, bei dem man die Sachen die trocken bleiben sollen innen in den wasserdichten Beutel tut. Guck mal so..." "Neee, ich glaub das ist mir zu unständlich, ich will Abdeckungen und richtige Verschlüsse da an den Taschen. Und da sind ja auch gar keine Schlaufen außen dran wo man Gerödel dran festtüdeln kann was nicht mehr reinpasst..." "Ja toll ne? Es passt einfach alles rein. Das Teil hat fast 50l wenn man den Rollverschluss noch gerade so zu bekommt. Was da nicht reinpasst, das braucht man auch nicht." "Nee, ich will hier Schlaufen haben, und da, und hier auch noch zwei..." Beliebig fortsetzbar...
  7. Man kann es als "Benennung" benennen oder als "Deutung" deuten. Ich wüsste garnicht, wie ich mich in der Umfrage einordnen sollte. Ganz am Anfang habe ich ja nicht bewusst am Gewicht der Ausrüstung gefeilt. Bei meinen ersten längeren Wanderungen hatte ich wenig und relativ leichtes Zeug mit, weil es sich einfach so ergeben hat. Es hat ein paar Tage gebraucht, bis ich geschnallt habe, dass es meiner Faulheit und Bequemlichkeit sehr zupass kommt, wenn ich mal etwas Gehirnschmalz in Optimierung investiere. Was mich von da an verblüfft hat, ist, dass viele der anderen, mit denen ich gewandert bin, sich Tag für Tag mit mehr und unsinnig schwerem Gerödel abgeschleppt haben, ohne etwas zu ändern. Dürfte der eine oder andere hier kennen.
  8. Der Chef von Luxe hat mir ein paar tips zu dem Thema gegeben. Der wichtigste: Vorhandene Ballen/ Chargen kaufen und sicherstellen, dass die Muster wirklich mit 110%iger Sicherheit auch von genau dieser Charge sind. Am besten selbst vor dem Kauf selbst hin und inspizieren. Man bekommt in CN definitiv sehr guten Stoff, aber es ist ohne einen Agenten mit Kenne oder persönliche Anwesenheit schwierig umzusetzen. Ich bin von dem Thema erstmal weg, weil ich die Stoffe die zB Andi interessieren nicht in der nötigen Geschwindigkeit und Prozesssicherheit verarbeiten kann.
  9. Für Seefracht gilt grundsätzlich die Mindestmenge von 500kg oder 1,5m³. Man kann kleinere Sachen versenden, aber es wird mindestens das berechnet. Die Seefracht selbst kostet dann zwischen 100 und 200 usd, dazu kommen diverse Zuschläge und der Nachlauf/Vorlauf in D, bei mir waren das zuletzt ~350€, allerdings in die Gegenrichtung nach Japan. Zoll+ Eust gehen dann noch extra, plus ggf. Abfertigungsgebühren des Frachtführers, je nachdem wie man es organisiert.
  10. Mit dem freundlichen Dosenproduzenten habe ich damals eine ganze Weile geschnackt. Da ich bestimmte Abmaße brauchte und Sonderwünsche hatte, hat er mir quasi den gesamten Herstellungsprozess erklärt. Ich wurde nicht vertröstet oder auf Wikipedia verwiesen. Schau schau, Schoschonen. Ich wiederhole mich zwar, aber egal. Das Blech für die gesamte Doseproduktion wird idR fertig beschichtet angeliefert. Für fast alle Dosen ist eine, wie auch immer geartete, Kunststoffbeschichtung drauf. Es gibt allerdings Dosen, für die galvanisiertes (<- Da steht übrigens "galvanisiertes", Kunststoff, Harze, Lacke werden nicht galvanisiert) Blech verwendet wird. Für die gesamte Dose. Also für die Wandung, und auch für den Boden. Und sogar für den Deckel. Und die Wandung. Und den Boden. Als Paradebeispiel wurden mir, na? Genau! Ananasdosen genannt. Ich habe damals in einer Ananasdose nahgesehen. Keine Plaste oder sonstige Elaste gefunden. Es kann Unordnung-in-Produktion-bedingt vorkommen, dass theoretisch eine Dose innen unterschiedliche Beschichtungen aufweist. Das muss man am Objekt nachschauen. Wer nach dem Leeren der Dose nicht in der Lage ist herauszufinden ob es sich um eine brennbare oder um eine nicht brennbare Beschichtung handelt: Tut mir Leid, Du bist vermutlich doof.
  11. Also. Vor ein paar Jahren habe ich einen kleinen Gimmick- Hobokocher entwickelt, den ich über Globetrotter vermarkten wollte, meine Feuerschale hatten die zu dem Zeitpunkt schon im Programm. Der Kocher bestand aus einigen kleinen Laserteilen, und der Korpus sollte zugleich die Verpackung sein. Sprich, Liefeung in einer geschlossenen Standart-Konservendose. Ein Plaste-Plöppdeckel zum späteren wiederverschließen war enthalten. Das Problem mit der Beschichtung gab es auch damals schon, ich wollte natürlich nichts verkaufen, wo erstmal eine Giftgaswolke aufsteigt beim Anfeuern. Ich habe also Kontakt zu verschiedenen Herstellern von Konservendosen aufgenommen. Die Information, welche ich damals erhielt, war: Ausschließlich Ananasdosen sind nicht mit irgendeiner Innenbeschichtung versehen. Es ist nur galvanisiertes Blech. Bei den Beschichteten Dosen ist die Beschichtung übrigens auf dem Blech, bevor eine Dose draus wird... Die 100 unbeschihteten Dosen, welche ich damals zum bemustern geordert hatte, sind inzwischen futsch.
  12. Noch ein Tensegrity1 FL
  13. Wenn außen Ananas draufsteht sollte sie unbehandelt sein. Soweit ich weiß, hat der Mensch bis dato keine praktikable Beschichtung zustandegebracht, welche Ananassaft dauerhaft standhält, und zudem Lebensmittelecht ist. Ansonsten Kratztest. Man erkennt imo ob man Lack oder Metall abkratzt.
  14. Wir haben auf der letzten Schottlandtour sowas ähnliches betrieben, allerdings mit einem 4,5l Trangiatopf als Basis. Ständer und gleichzeitig Windschutz war ein Stück aus einem kleinen Blech-Farbeimer, Auflagen zwei Trockenbau-Drahtabhänger, als Brenner eine Fischfrikadellendose (-> würg!). Funzt bestens. Das Zeug hatten wir im letzten Winter auch auf einer Art Foren-Schneeschuh-Wochenend-tour mit, fällt mir gerade ein. Ob Du den Spiritus in einen offenen Gefäß abfackelst, oder in irgendeinem turbo-supibrenner, änderr soweit ich weiß nur was an der Kochgeschwindigkeit. Ich habe auch abgespeichert, dass eine relativ langsame Erhitzung idR effizienter ist, zu langsam darf aber auh nicht, sonstkühlt oben wieder ab, was unten heiß wird. Es macht Spaß mit so einen setup, einem kleinen Thermometer und einer Waage herum zu experimentieren um den optimalen Betriebspunkt zu finden. Jedes setup verbraucht mehr oder weniger Brennstoff, kann man nicht pauschalisieren. Du kannst aber in den 1000 Alkbrennerfäden nachforschen was gute Werte sind.
  15. Ich bin ebenfalls Wandervogel. Mein erstes eigenes Wandergepäck war '94 ein Affe, sprich rahmenloser Tornister (1200g), eine Viereck-Zeltplane 160x160 (900g), ein grottenschlechter Ratioschlafsack (k.a.), später die erste Daunentüte (1100/500g), sonst nur das allerallernötigste. Wenn Bock drauf vorhanden war ein Mini-Schaffell oder Poncho... Sonst quasi nur eine Unterhose, ein Paar Socken, eine Zahnbürste, ein Alu-Henkelmann, ein Messer, Schnur, Mampf. Und Kultur+ unbegrenzter Geldnachschub (Straßenmusik) in Form einer Klampfe. Außen am Affen befinden sich idR ausschließlich die Zeltplane, und der darin mit einer speziellen Technik eingerollte Schlafsack. Im Deckelfach von etwa 4-6 Litern alle persönlichen Utensilien, im sehr flexiblen Hauptfach Mampf mit Fressutensilien. 10 Tage autark habe ich regelmäßig gemacht. Diese Art Ausrüstung habe ich 20 Jahre lang ununterbrochen genutzt. Inzwischen habe ich zusätzlich mehr selbstgebautes, und mache viele Anleihen bei den modernen ULern, einfach weil mir diese Quelle erst jetzt zugänglich ist und ich die entsprechenden myog Möglichkeiten habe. Wenn Interesse besteht, kann ich diese "historische" Ausrüstung auf irgendeinem Treffen vorstellen.
  16. Meinen Baumwollklopper willst Du garantiert nicht haben Wegen ot: Da hast Du Recht. Lassen wir es an dieser Stelle.
  17. Zwei Themen. Erstmal zum Design selbst. Ich persönlich mag es sehr, an einem Ausrüstungsstück möglichst wenig proprietären Kram zu haben, der im Gebüsch doof zu ersetzen ist. Es ist durchaus möglich das Zelt mit einer einzelnen geraden Stange am Fußende so zu bauen, dass der Ablauf 100%ig funzt. Das habe ich schon gemacht und getestet, mit einer 2er 5kg Baumwollversion. Wenn ich möchte, kann ich also mit einem einzigen Knüddelknäuel losziehen, und alles was Stange ist, vor Ort improvisieren oder zweckentfremden. Ich empfinde das als großen Vorteil, auch wenn der 3-Hering Aufbau dann nicht mehr geht. es braucht dann min. 4. Mir persönlich ist auch das FL Dach noch zu hell. Zum moralischen Aspekt des Ganzen. Natürlich ist das Devine eine Weiterentwicklung des Tensegrity, in eine bestimmte Richtung. Für mich ist es dennoch gerade eine wichtige Frage, ab welchen "Abstand" im Gesamtdesign es "ok" wäre, wesentliche features des TG zu übernehmen. Ich verstehe Dich, @Stromfahrer so, dass Du die von mir beschriebenen Änderungen nicht für eine "Rechtfertigung" oder was auch immer halten würdest. Richtig? Die konkrete Fragestellung ist imo auch beispielhaft mit anderen Diskussionen (->trailstar etc.) in Verhältnis zu bringen. Mit Urheber"recht" beziehungsweise Urheber"moralischen" Dingen tue ich mich zuweilen etwas schwer, wenn es in die Feinheiten geht. Wenn man nicht auf den Leistungen Anderer aufbaut, kommt man nicht weit, um es mal so zu sagen. Ohne "Kupfern" geht kaum etwas vorwärts. Dennoch ist blankes Kopieren, wie gesagt, ein no-go. Ich lege keinen Wert darauf mich mit fremden Federn zu schmücken oder wem die Butter vom Brot zu nehmen. Ich werde noch weiter darauf herumdenken, und falls irgendjemand brilliante Designideen oder moralphilosophische Gedanken beisteuern möchte, wäre ich natürlich dankbar. Am Rande: Ein Luxe "Abklatsch" würde vermutlich nicht günstiger als SD, und mit ziemlicher Sicherheit etwas schwerer. Und besonders berkaufen würde sich das sicher auch nicht, es wäre ein weiteres Mini-Nischenprodukt.
  18. Wir haben hier keine freie Marktwirtschaft. So wie es sein soll.
  19. Hmmm... es geht um folgendes: Ich habe mir ein 1FL gebraucht erstanden, und etwas damit rumgedamelt. Es ist keine Schönheit, aber das Konzept hat mich absolut überzeugt. Innenraum/ Schulterfreiheit/ Rundum-Lüftbarkeit/ Ausblick/ Freisitz... Aus Baumwolle habe ich einen vereinfachten 2p Abklatsch gebaut, um rum zu probieren wie man den Entwurf weiter vereinfachen kann, zB mit einer einzelnen geraden Stange am Fußende, Reduktion von Reißverschlüssen etc. Es stand im Garten, der Chef von Luxe war da, er bastelt schon seit Jahren an Designs mit ähnlichem Lastenheft herum, wir sind stundenlang im Tensegrity rumgekrochen. Es bietet viel Potential zur Vereinfachung und Verbesserung an Details, und ist zum Kandidaten für den brühmt-berüchtigten "verbesserten Abklatsch" geworden. Das ist ein heikles Thema, und wenn es um ein aktives Modell einer anderen Firma geht ist es ein no-go. Wenn SD das Teil weiter im Programm führt, würde ich mich also einsetzen um den Abklatsch auf Eis zu legen. Wenn SD es auslaufen lässt, hätte ich weniger Schwierigkeiten damit, solange eine deutliche eigene Weiterentwicklung erkennbar ist. In jedem Fall würde es immer ein erkennbarer Abklatsch sein. Das Grundkonzept ist eine Leistung von SD, oder gibt es ältere Designs mit diesem Konzept? Grübel... Im Dezember soll ein Prototyp bereit stehen, ich habe keine Ahnung was dabei exakt herauskommt. Ganz allgemein gehe ich nicht davon aus, dass dieses Zelt ein Verkaufsschlager ist oder werden kann, dazu ist es einfach zu hässlich/ ungewöhnlich, und es benötigt zu viel Hirnschmalz/ Erfahrung die Vorteile zu erkennen. Wenn ich persönlich aus Kundensicht schaue, würde ich mir aber so ein Zelt wünschen, in braun oder grün, ohne den schon werksseitig zu Schrott gebogenen Gestängebogen am Fußende, komplett mit Stöcken/ Ästen aufstellbar, den fehlenden Abspannpunkten zur Absidenbildung am Vordach usw... Grübel... Hirn...
  20. Ja, aber es wäre doch nicht nötig gewesen es gleich selbst zu tun? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass einige der oben genannten europäischen Firmen tatsächlich sehr viel transparenter sind als die chinesischen Firmen, mit denen ich teilweise zusammenarbeite und mit den Inhabern zu Abend esse (!). Ich kenne die Arbeitsbedingungen bei Cumulus besser, als die in der Näherei wo Luxe fertigt (und TNF, Big Agnes usw usf). Und noch immer sind in den meisten europäischen Ländern die Löhne, die soziale Absicherung, die Einflussnahme von Arbeitnehmern etc. deutlich besser entwickelt als in anderen Regionen der Welt. Das ist ja gerade der Grund, warum woanders günstiger produziert werden kann. Die kaufen ihren Reis nämlich auch auf dem globalen Markt, halt etwas weniger pro Nase als wir, gell? Und um beim Beispiel Cumulus zu bleiben: Die Daunen, als wichtigster und kritischster Bestandteil der Produkte, sind zB nicht aus China, und Pertex kommt aus UK, wenn ich mich nicht vertue. Zudem sind diese Firmen so klein, dass man anrufen und mit dem Chef reden kann, wenn einem was nicht passt. Ich kann also als Kunde direkt Einfluss nehmen, phänomenal, und bei Chinaprodukten annähernd unmöglich. Selbst auf die größten Konzerne wie VW haben "wir" (Presse und Politik etc.) einen Einfluss, was man sehr deutlich daran sieht, dass denen die Hölle heiß gemacht wird, weil die Abgase dreckiger sind als versprochen/gefordert. Wie oft läuft sowas wohl in China oder Indien, was glaubst Du? Die Vorträge über den Schadstoffausstoß von Frachtschiffen die per Schweröl nach Fernost pendeln spare ich mir mal, was Dieselmotoren so raushauen bist Du ja Experte. Regional einkaufen hat deutlich mehr Vorteile als Nachteile, und es ist imo absolut notwendig sich damit auseinander zu setzen. Sorry, das macht mich sauer.
  21. Moinsn. Irgendwie hatte ich im Kopf, dass das Tensegrity nicht mehr produziert wird? Falscher Fehler?
  22. Also bei einen leichten Zelt macht die 180er Esvo keine Probleme. 5kg nasse Baumwolle sind auch noch ok, wenn man sich nicht blöd anstellt Das Tensegrity sieht scheixxe aus, ein hässliches Entlein quasi. Von innen finde ich es sehr schön, der Raum gefällt, der Durchzug und die Rundumsicht auch.
  23. FlorianHomeier

    china clone

    Zum Thema China oder nicht China was zur geistigen Erbauung, den Jebsen muss man nicht mögen, es geht ja um den Interviewpartner: (Ich kann vor allem die Jaga auch sehr zum Wandern empfehlen, für Leute die gerne was aus Leder um die Knöchel haben, das aber leicht sein und keine Sprengung haben soll. Imo ein intergalaktisches Preis-Leistungsverhältnis.) Die Einstellung von dem Mann finde ich sehr gut, DIE sollten mal mehr Leute kopieren Nicht nur chinesische Unternehmen verhalten sich gegenüber armen kleinen westlichen Unternehmern wie Schweine, die haben gute Lehrmeister was das angeht.
  24. Er hat ein 2P etwas arg doll hochgedrückt, um ein etwas zu dickes Holzstück unter die Stange zu schieben, damit diese in dem etwas zu weichen Rasen nicht einsinkt... Problem: Stabilere Stangen in 180cm sind deutlich schwerer oder sehr deutlich teurer. Wie immer halt.
  25. Ich nutze meistens 750ml Titan. Je nach Klebrigkeit der Essensreste nochmal wie beschrieben einen Schluck Wasser im Töpfchen warm machen zum säubern, zu sich nehmen oder entsorgen, danach (oder auch nur) ausreiben. Ich verwende dafür aber idR Blätter oder Gras, das kann ich dann direkt vor Ort entsorgen. Ich mag es nicht besonders, wenn mein Frühstüxtee nach Tomatensauce mit Gorgonzola schmeckt...
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