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doast

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Alle erstellten Inhalte von doast

  1. doast antwortete auf dr-nic's Thema in Tourvorbereitung
    Imho wird das Thema Wasser in der Wüste etwas dramatisiert. Aber das beruht nur auf meinen Erfahrungen bzw. Jahren. 2017 bin ich am 3. Mai in Campo gestartet (high snow year), da war Wasser kein sonderliches Problem. Hitze und Trockenheit hast du in S-Cali um diese Zeit sowieso (in unterschiedlicher Ausprägung). Heuer bin ich z.b. Anfang Juli (low snow year) am Walker Pass gestartet (gut, da endet die Wüste aber heiß und trocken kann es trotzdem sein). Trotz sehr niedrigem Schneejahr und Julihitze war ich überrascht, dass die Hauptquellen noch gut Wasser hatten. Hitze hat es ja, die hat es aber 2-3 Wochen früher auch. In jedem Forum liest du, dass man auf keinen Fall um Juli in dieser Gegend sein soll = sicherer Tod. Ich hab es überlebt. Gegen Hitze kann man sich imho schützen bzw das Wandern anpassen (Schirm, entsprechende Kleidung, früh und spät wandern oder gar in der Nacht, genug H2O dabeihaben, Elektrolyte, etc.). Wenn es Schnee hat hat es Schnee, wenn die Flüße bauchhoch sind, dann sind sie das. Geschweige denn die Kraft und Energie die du brauchst dich im Schnee fortzubewegen. Ich persönlich würde die Trockenheit und Hitze in S-Cali dem massivem Schnee und reißenden Flüßen der Sierra immer vorziehen hinsichtlich Schutz des eigenen Lebens. Es gibt natürlich genug Thruhiker die bewiesen haben, dass man auch durch eine tiefverschneite Sierra kommt. Aber das ist sicherlich nicht für jeden was. Mir war das 2017 zu heiß und ich bzw meine Gruppe haben über den Kearsarge Pass nach der ersten Etappe der Sierra den Exit gewählt. Nach den paar Tagen sahen wir uns (und viele andere auch) außer Stande noch 1-2 Stufen höher in der Eskalation in der verschneiten Sierra weiterzumachen, geschweige denn die Flüße zu furten (oder gar zu durchschwimmen). Ich hatte noch nie so anstrengende Tage in meinem Leben und auch seither nicht mehr. Ich bin mittlerweile weit fitter als damals aber über den energetischen Aufwand eines Thrus einer im Schnee liegenden Sierra würde ich mich nicht drüberwagen wollen. Da muss man schon leidensfähig sein. Ich bin übrigens ca. Um den 17.6 aus KM South aufgebrochen, also um das üblicherweise empfohlenen Sierra Entry Datum (=15.6). Wir haben bei Start 3.5. einige Zeros eingestreut um nicht früher in KM South anzukommen. Wer im März startet hat 3 Monate Zeit um nach KM South zu kommen wenn er/sie gegen Mitte Juni in die Sierra will. Kein Mensch kann so langsam machen... zumindest kein Euopäer auf 6 Monate Visum bzw jemand mit begrenztem Budget (die USA inkl. Unterkünfte sind sacke teuer!). Flip Flop ist ebenfalls zeitaufwändig und teuer. Außerdem muss auch ein Flip Flop nicht immer funktionieren, wenn zB auch die Kaskaden einen Haufen Schnee abbekommen. Dann irrst du in verschneiten Wäldern ohne sichtbaren Trail rum (kenne ich aus N-Cal, Oregon). Sierra Entry vor Mitte Juni kann funktionieren (heuer ist die Bubble wegen des wenigen Schnee zB sehr früh rein), aber man sollte nicht damit spekulieren dass das 100% klappt oder schlau ist. Bzgl Feuer hast du recht mit September. Deswegen würde ich persönlich immer auf die Tube drücken und Meilen machen sofern man unbedingt einen durchgängigen Weg Grenze-Grenze gehen will. Es gibt aber auch genug Hiker denen das nicht ganz so wichtig ist, dann kann man sich auch Zeit lassen und muss halt in Kauf nehmen Teile aufgrund Feuer zu skippen... Aber generell gilt ja: hike your own hike! Wie auch immer ist der PCT ein Traum und eine once in a lifetime Erfahrung.
  2. doast antwortete auf dr-nic's Thema in Tourvorbereitung
    Naja nicht unbedingt. 2022 war ja ein low snow year, da kann das klappen. In nem high snow year oder in einem average year würde ich persönlich davon abraten. Außer man steht auf ewiges warten und/oder flip flops etc. Finde den Trend immer früher zu starten bzw das zu empfehlen oftmals leichtsinnig. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Ich persönlich würde immer zu einem starttermin ab frühestens mitte april, bei körperlicher vorfitness auch ende april, anfang mai raten. Feuer hast du eh nie in der Hand. Lieber ranhalten beim Wandern um möglichst früh anzukommen und das Risiko von zu viel Schnee schon von vornherein minimieren. Habe die Sierra bisher 3 mal gesehen, 1 mal absolutes high snow year, 1 mal average, 1 mal low. Etwas (hoffentlich ungefährlicher) Schnee ist nett (=Abenteuer), zuviel Schnee ist .... Ein so früher Start heißt auch u.U. sehr tiefe Temperaturen im Süden (Nacht) und höheres Risiko für späte Kaltwettereinbrüche oder gar Schnee. Ich wage zu behaupten früher ist eigentlich kein Mensch im März gestartet, das tlw. nachteilige Permitsystem und gehäufte low snow Jahre in letzter Zeit haben hier aber den Zeitraum verschoben. Im Endeffekt ist es eine Lotterie in der Lotterie (schwacher Winter oder nicht?).
  3. Hatte die LightHeartGear gerade am Colorado Trail im Einsatz und habe sie verteufelt. War zuerst (2021) vom Hype geblendet, aber heuer habe ich soe verteufelt. Hatte 16 Tage immer mal wieder Regen und es hat nach Minuten stärkeren Regens alles durch die Nähte und den PitZip gesuppt.
  4. Es gibt die Distance Carbon in der FLZ Version, die sind ausziehbar.
  5. @Jever Es ging mir darum die Anliegen des TO ernst zu nehmen bzw. hat er scheinbar Präferenze /Gründe für Wasserflaschen vorne etc. Es ging hier ohnehin nicht um mich, danke für deine Aufklärungen Die Alpen mit Ausnahme in Frankreich (auch wenn ich im Übergang zwischen Ost- und Westalpen lebe) sind nicht meine bevorzugte Spielwiese wenn es um Mehrtagestouren geht. Die ganze Alpenmentalität ist nicht meins (Hüttenwesen, Besserwisser, etc.). Das hat sich auch 2021 für mich auf dem Nordalpenweg wieder gezeigt. Und wenn jemand rennen will, dann soll er rennen. Ich tue das z.B. gerne und gut. Solche Leute sind mir meist lieber als jene mit der klassischen "Alpenmentalität". Deswegen bewege ich mich im Normalfall auf "modernen" Weitwanderwegen. Da spricht man meist eine andere Sprache und ist toleranter gegenüber anderen Leuten und anderen Einstellungen. Es gibt übrigens auch Leute die können "länger" als 12h Tour machen, ohne dann gerne eine Pause zu machen Aber ich bin auch selber Schuld überhaupt hier geschrieben zu haben. Als langjähriger User (früher auch noch ODS und nun nur mehr UL-Forum) hätte ich wissen müssen was folgt
  6. War/bin gerade ebenso in den USA und Stand vor der Problematik. Ich habe mich vor der Abreise für Simly entschieden (Lyca Mobile im T-Mobile Netz). Ich war damit 500 Meilen in der Sierra, da kann man sagen was man will aber AT&T hat dort deutlich besseren Empfang (weiß es aus der Vergangenheit aus eigener Erfahrung). T-Mobile existiert dort eigentlich nur in den Orten, wenn überhaupt. War jetzt noch auf dem Colorado Trail, da lief das T-Mobile Netz erstaunlich gut. Hatte auch sehr oft auf dem Trail Netzabdeckung. In den San Juans oder Collegiate West nicht, aber sonst war ich erstaunt. Habe da keinen Vergleich zu AT&T etc. aber was ich so mitbekommen habe ist T-Mobile da eher nicht im Hintertreffen. Fazit für mich: die Netzabdeckung variiert je nach Gegend. Simly hat sonst gut funktioniert. Besonders die Möglichkeit ins DACH-Netz gratis zu telefonieren war super. Habe regelmäßig auf dem Trail nach Hause telefoniert ohne dabei Daten zu nutzen. Die 10GB pro Monat haben mir locker gereicht. Preislich nicht billig aber nen Plan in USA machen kostet auch ähnlich viel. Bei Simly gibts leicht auch 10% auf die Produkte (einfach mal beim Support anfragen).
  7. Naja ich verstehe das durchaus. Rascher Zugriff auf Wasser erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man dann auch tatsächlich trinkt und nicht aus Faulheit darauf verzichtet. Rucksack auf/Rucksack ab ist nicht jedermanns/fraus Sache. Es soll Leute geben die tatsächlich (ja auch im Urlaub) von früh bis spät durchwandern. Nachteil einer Trinkblase ist jener, dass du nicht sofort siehst wieviel du schon getrunken hast bzw wieviel Reserve du noch hast. Macht die Bilanzierung schwerer. Und zum Thema Hüftgurt, da gehen die Meinungen sowieso auseinander. Hatte den Hüftgurt früher regelmäßig geschlossen, mittlerweile nur mehr offen, auch bei unüblichen >10kg (viel Essen + Wasser). Seither habe ich viel weniger Probleme mit den Hüftbeugern und den Hüften allgemein. Die wurden davor immer steif und ungeschmeidig. Also für die natürliche Körperbewegung ist imho (!) ein offener bzw. lockerer bzw. kein Hüftgurt am besten. Es sei denn man ist heavy unterwegs. Und ganz generell sind einige Vorliebe und Verhaltensmuster ganz individuell. Also wieso an Wünschen/Kriterien anderer zweifeln... Wenn der TO die Flaschen am liebsten um den Kopf schnallt weil das für ihm funktioniert, dann soll er doch
  8. Hi zusammen, der Sommer naht und die Sonne wird aggresiver. Würde heuer gerne mal Sonnenhandschuhe ausprobieren, verbrenne mir regelmäßig die Handrücken weil ich immer Stöcke verwende. Recht bekannt sind ja die silberfarbenen fingerlosen Handschuhe von Outdoor Research (Active Ice?). Kennt wer eine Bezugsquelle in Europa, bestenfalls Deutschland/Österreich? Meine google Recherche hat keinen Shop ausgegeben mit Lagerbestand. Auf der OR Seite werden die nicht mam mehr geführt. Wurden die us dem Sortiment genommen? Brauche vermutlich eine große Größe, Large oder eher aufwärts... Vielleicht kennt jemand was. Danke schonmal.
  9. doast antwortete auf cafeconleche's Thema in Tourvorbereitung
    Hi zusammen, bei mir ist es ja noch einige Zeit bis es in die USA geht um 2 längere Sections zu wandern (Flug am 1.7.). Habe mich in letzter Zeit nun etwas auseinandergesetzt. Den Trail an sich kenne ich ja bereits und somit auch die eigentliche Logistik. In den letzten Monaten sind aber 2 Dinge hinzugekommen, die bei meinem letzten USA-Trip noch nicht existent waren. 1. Corona bzw. Corona-Tests: Man liest natürlich viel von den Einreisebestimmungen in die USA. Jedoch viel weniger (gar nichts?) bzgl. Rückflug. Klar es fließt noch einiges Wasser die Donau hinab bis zum Tag des Rückflugs, aber aus heutiger Sicht: wie läuft denn die Covid-Testung in den USA ab, damit man das Testergebnis pünktlich am Flughafen dann auch hat. War jemand in letzter Zeit in den USA und kann aus erster Hand berichten? Das Internet ist voller Informationen, wieviel dann verlässlich oder aktuell ist, ist aber oft fraglich. Gibt es in den USA ausreichend (kostenlose) Teststationen die Tests anbieten (ohne US-Versicherung bzw. für Touristen?), sind die Testergebnisse i.d.R. pünktlich vor Abflug vorhanden? Mein Gedanke war max. 1-2 Tage in Seattle nach der Wanderung und dann möglichst schnell und einfach einen Test machen. Scheinbar gibt es die Möglichkeit Tests direkt am Flughafen Sea-Tacoma zu machen. Den lassen sie sich aber scheinbar fürstlich entlohnen (250$?)... Habe gerade von Testifly (www.testifly.de) gelesen. Spiele auch mit dem alternativen Gedanken 1-2 Testkits mitzunehmen und via dieser App zu testen vor Rückflug. Heißt natürlich Zusatzgewicht und Balast in Form von Testkits (die ev. auch noch defekt werden auf mehreren Wochen Wanderung). 2. Handyanbieter: Die letzten Male in US hatte ich immer AT&T. Mit Wegfall der 3G Frequenzen sind scheinbar keine Nicht-US Handys mehr im AT&T-Netz nutzbar. Teilweise liest man, dass es abhängig von den verfügbaren Bändern ist, teilweise dass sämtliche nicht US-Phones nicht funktionieren. Die verfügbare Kompatibilitätsliste von AT&T ist nicht aktuell und viele Modellnummern sprechen tatsächlich nur für US-Phones. IMEI-Check (wie bei anderen Anbietern) gibt es bei AT&T scheinbar nicht (?). Kann jemand aus erster Hand berichten, dass EU Smartphones im AT&T-Netz weiterhin funktionieren (in Abhängigkeit der verfügbaren Bänder)? Oder kann jemand nachweislich berichten, dass dies nicht mehr möglich ist. Meine Alternative ist der Wechsel auf T-Mobile. Wobei T-Mobile ja nicht gerade die erste Wahl für den PCT zu sein scheint was Netzabdeckung anbelangt. Meine Sections sind Central Sierra und Washington. Die sind ohnehin mau an Abdeckung. Mir geht es insbesondere um Netz entlang von Straßen/Highways, Siedlungsgebieten bzw. Trail Towns um eben dinge zu manageen (Internet, E-Mails, resupply, Kontakte, usw.). Dafür reicht vielleicht T-Mobile aus. Trotzdem würde ich AT&T bevorzugen (aufgrund meiner bisherigen positiven Erfahrungen). Ich weiß, das ist alles Pre-Trail-Fear, und wird sich alles lösen. Trotzdem mag ich eine gewisse Planungssicherheit bzw. Kenntnis der Sachlage. Danke für eure fachmännischen Tipps!
  10. Aber die sind doch Fixlänge? Du gibst ja 120cm für dich an. Der TO sucht verstellbare bis 140cm.
  11. Ui, noch gar nicht dran gedacht... :/ Also sind wir wieder beim Videotelefonat/Bildnachweis der Ware um die Chance zu erhöhen, dass das Paket nicht leer ankommt. Das Schnäppchenjägerleben wird auch immer umständlicher
  12. doast antwortete auf Logos's Thema in Einsteiger
    Da hätte ich persönlich mehr Angst um die Brille in der Bottom Pocket beim (versehentlichen) Abstellen des Rucksacks als um den Abrieb des Rucksackbodens. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
  13. doast antwortete auf Logos's Thema in Einsteiger
    Hatte (bisher) keinen Rucksack mit einer Bottom Pocket. Wirklich vermissen tue ich sie auch nicht. Bei mir wäre wenn dann das Groundsheet (Polycryo, Tyvek, etc.) ein Kandidat für diese Tasche. Diese transportiere ich meist in einer der Seitentaschen, unter/neben den Wasserflaschen, da ich Schmutz, Feuchtigkeit, etc. nicht im Rucksack transportieren möchte. Es ist mir schon passiert, dass ich dann das Groundsheet rücklings/blind nach der Wasserflasche greifend aus der Seitentasche gerissen habe. Da besteht für mich also immer ein gewisses Verlust/Littering-Risiko. (Schmutziges) Groundsheet ganz unten am Rucksack macht für mich am meisten Sinn, auch in Anbetracht dessen, dass hierdurch zusätzliche Wasserdichtheit/Durchstichfestigkeit/etc. zwischen Rucksackinnerem und Erdboden besteht wenn man den Rucksack absetzt. Rentiert sich das Mehrgewicht/die Mehrkosten um ein Groundsheet aufzubewahren? Eher nicht... Snacks und Zeugs das ich schnell brauche habe ich meist in Schulter-/Hüfttaschen. Für größere Dinge die ich on-the-go schnell benötige habe ich den Dreh recht gut raus, auch aus der großen Stretchtasche rücklings während dem Gehen Dinge herauszubekommen. Benötigt etwas Verrenkungsarbeit aber so oft kommt das ja nicht vor.
  14. Dann meldet sich hier gleich der nächste, der hier in den letzten Tagen Kontakt mit so einer "Person" hatte. Ein unverschämt günstiges Angebot für ein Tarptent Aeon LI hat auf sich aufmerksam gemacht. Inserat war top gestaltet, Inhalt, Beschreibung, Bilder,... alles vom Feinsten. Der Nutzer war schon lange auf Kleinanzeigen aktiv inkl. guter Bewertungen. Natürlich war ich von Beginn an stutzig. Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass es Menschen gibt, die einfach froh sind etwas loszuwerden und habe da auch schon das ein oder andere Megaschnäppchen gemacht (sprich ~20-25% des Normalpreises für eher rare Dinge, z.B. ZPacks Quilt, Stryd Footpod, usw.). Deswegen ignoriere ich solche Schnäppchen nicht per se. Ich verwickle die Personen in ein möglichst mehrstufiges Gespräch. Ich checke die E-Mailadresse (für meist gewollten Paypal F&F Verkauf) auf Auffälligkeiten, ich checke die Initialen von Accountname und E-Mailadresse. Ich google und recherchiere gegebenenfalls Klarnamen inkl. des Verkaufsortes. Im Zweifelsfall frage ich nach einem Foto des Produkts auf dem auch ein Zettel auf dem mein Name geschrieben ist zu sehen ist (o.ä.) Bezahlung akzeptiere ich in so einem Fall ausschließlich über "sichere" Wege. Sprich am besten Selbstabholung und Barzahlung oder eben via Paypal (NICHT F&F). Da drücke ich klar aus, dass ich gerne die Mehrkosten für den Verkäufer übernehme und noch gerne ein Trinkgeld oben drauf lege für die Umstände, dass ich auf PayPal mit Käuferschutz und versicherten Versand bestehe. Spätestens da stellte sich dann bei mir immer heraus ob etwas korrekt ist oder nicht. Das heißt im Zweifelsfall für mich aber auch "nope sorry - zu schön um wahr zu sein" zu sagen, wenn das Gegenüber darauf nicht einsteigt. Da heißt es aber nun scheinbar vermehrt aufzupassen. Häuft sich scheinbar die Betrugsmasche mit UL-Artikeln... wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht...
  15. doast antwortete auf Sfs6's Thema in Ausrüstung
    So wirklich viel Grip braucht man auf dem PCT (mit Start im Mai) bzw. am Start in Südkalifornien (= Staub, Sand, Dreck) in den meisten Gegenden ohnehin nicht wirklich. Es gibt ausreichend Hiker die mit wenig "aggressiven" Modellen wie z.B. Hoka Challenger ATR oder gar Straßenmodellen á la Hoka Clifton unterwegs sind. Hoka Zinal und Altra Mont Blanc würde ich persönlich für den PCT nicht empfehlen. Hoka Zinal = für einen Hoka hart gedämpft, Vibram Litebase als minimalistischste Vibram Mischung bzw. mit geringem tollenprofil ohnehin bald hinüber, außerdem recht kostspielig. Altra Mont Blanc = sehr teuer, Außenmaterial sehr dünn -> Haltbarkeit vermutlich ein großes Problem; soll ja auch Altras Ultratrail Rennpferd darstellen und keinen Thruhikedampfer. Die anderen drei genannten Modelle (Speedgoat, Olympus, Hierro) sind Langdistanz erprobt und erwiesen. Wurde schon gesagt: Imho recht spät dran für die Schuhwahl, insbesondere angesichts der Tatsache, dass scheinbar noch keine Vorerfahrung mit Trailrunnern vorliegt. Schuhe sind imho einer der erfolgskritischsten Faktoren wenn es um Ausrüstung geht. 200 Gramm am Rücken gespart nützen nichts wenn die Schuhe nicht funktionieren und die Füße ruinieren. Schuhauswahl ohne viel Erfahrung ist leider try & error. Den ein oder anderen "Einfahrer" haben die meisten. Lieber zu Hause einfahren als auf dem Trail. Schuhe kaufen, intensiv (!) testen und dann evaluieren ob der Schuh auf dem Trail funktionieren kann. Nicht nur aufgrund einer ersten Einschätzung beim Anprobieren in der Wohnung entscheiden. Imho würde ich da nun in der restlichen Zeit einen Fokus drauf legen. Ewiges hin- und retour senden kostet zusätzlich Zeit. Mir ging es gleich wie dir. Mit den Lone Peak konnte ich mich trotz des Hypes nicht anfreunden. Der Olympus ist für mich DER Altra der tatsächlich so ist, wie die Masse den Lone Peak predigt. Die bekannten Altra-Vorteile + deutlich mehr Dämpfung + deutlich haltbarer. Auch wenn die Dämpfung eigentlich durch ist, hast du noch soviel Material unter den Füßen, dass er weiterhin ausreichend dämpft :D. Außerdem Vibram (aber zugegeben, der Grip spielt auch beim Olympus nicht in der Topliga -> am PCT aber auch nicht erforderlich). Noch nicht erwähnt wurde der Altra Timp. Hier ist gerade Version 4 herausgekommen. Hatte ich selbst noch nicht in den Fingern/an den Füßen. Der Altra Timp soll quasi eine Brücke zwischen Lone Peak und Olympus darstellen. Vielleicht ist der für dich genau das richtige Mittelmaß... Der bereits erwähnte New Balance Hierro ist eine Möglichkeit. Und als sehr unbekannter Schuh eventuell der Asics Fujitrabucco Max. Nicht Altra-breit aber eine recht großzügige Fußbox. In Kombination mit einer Nr. größer vielleicht ausreichend. Recht großzügige Dämpfung, sehr griffige und extrem haltbare Außensohle. Einzig die Salomonartige-"Schnürung" ist etwas quatsch.
  16. Gehört ja eigentlich nicht in diesen Faden, eine Produktdiskussion. Also OT: Ich hatte den Mont Blanc bestellt. Mag den Olympus verdammt gerne und habe auf einen leichteren, schnelleren Ersatz für lange Läufe gehofft. Der Schuh ging zurück. Das Obermaterial ist leicht, ja. Aber für mein Empfinden viel zu wenig Schutz. Fühlt sich im Zehenbereich an als hätte man nen Socken an (nochmals dünner als im Superior falls du den kennst). Für bergige Trailläufe ist mir das zu wenig Schutz. Ich zweifle außerdem an der Haltbarkeit. Der Rest war in Ordnung (Sohle/Vibramgrip, Dämpfung, Altra weite Zehenbox). Gefühlt war der Mittelfuß Lockdown für so ein dünnes Schühchen durchaus gut. Der Preis dafür ist ein anderes Thema, da gibts anderswo deutlich mehr Schuh für günstiger oder gleich viel. Das sind aber nur meine Eindrücke vom Probieren zu Hause. Wenn überhaupt warte ich auf ein massives Angebot um den Schuh draußen zu testen, dzt ist mir die "Einfahrgefahr" bei dem Preis zu groß. Bis dahin bleib ich beim Olympus.
  17. +1 für den Hexatrek. Der bzw Teilabschnitte stehen auch auf meiner Liste. Kenne viele der Regionen entlang des Hexatreks und muss sagen Frankreich hat sich für mich in den letzten Jahren zu dem Topweitwanderland in Mitteleuropa kristallisiert. Auch die "flachen" Abschnitte in der Ardeche/Cevennen liegen in verdammt schönen und abwechslungsreichen Landstrichen. Entspannter und gemächlicher Start in den Vogesen/Jura, dann die genialen französischen Alpen und ganz zum Schluss noch die klasse Pyrenäen. Mehr Abwechslung kannst du kaum haben :D
  18. doast antwortete auf cafeconleche's Thema in Tourvorbereitung
    Darf ich fragen in welchem Jahr du das so gemacht hast (zwecks Aktualität)?
  19. doast antwortete auf cafeconleche's Thema in Tourvorbereitung
    Mal ne Frage zum Visum. Hab seit 2017 ein Tourivisum, läuft noch bis 2027. Misste heuer aber einen neuen österreichischen Pass machen lassen. Das Visum ist im alten (nicht gelochten) Pass. Reicht es tatsächlich den alten Pass bei Einreise zusätzlich zum neuen Pass mitzuführen? Hat das mal jemand selbst so gemacht und kann das definitiv bestätigen? Eigentlich würde mir auch ESTA von der Dauer genügen. Mit Visuumeinreise brauche ich aber keinen Rückflug bei Einreise vorweisen (??? Zumindest ging das 2017 und 2018 so). Von dem her wäre mir die Einreise mit Visum lieber, buche Flüge gerne erst kurz vor Abreise. Danke für eure Erfahrungen.
  20. @Outdoorfetischistwenn du GR10+20 ohne Windjacke gemacht hast, ist das imho auch locker für den PCT machbar. Ich hatte auf PCT und GR11 bspw. die Kombi Montane Allez Micro Fleece + Montane featherlite Trail Windjacke. Habe aber auch gerne eine Windjacke dabei. Polartec Alpha ist wärmer als das Allez Fleece. Dafür noch zugiger als das eh schon zugige Allez Micro Grid. Übrigens muss eine Windjacke nicht unbedingt mega schwitzig sein. Das hängt imho vom Material ab. Meine Montane Featherlite Trail ist mit knapp 100g zwar nicht die leichteste aber zB sehr atmungsaktiv und mega bequem (trage ich im Winter zB auch beim Trailrunning). Dagegen ist meine halb so schwere Montane Featherlite 7 Windjacke ein Schwitzsack. Die 50-60g Mehrgewicht sind mir den Mehrkomfort allemal wert. Zurück zur Regenjacke. Wie gesagt tut es aus meiner Sicht für den PCT eine möglichst günstige, möglichst leichte Regenjacke. Wenn dir Komfort/Look/Haltbarkeit wichtig ist, dann vielleicht einfach die günstigste, Leichtjacke die du erstehen kannst? Was kann die Montbell am PCT besser als eine OR Helium oder zB Montane Minimus was zB 100€ Mehrwert rechtfertigt? Wie du schreibst rechnest du ohnehin, dass du sie danach entsorgen kannst... Übrigens hat meine Driducks den PCT ohne Schaden überstanden. Einzig eine speckige Oberfläche durch die Verwendung als Kissen in der Nacht, zeugt von der Wanderung am PCT. Mit dem richtigen Gear für den richtigen Einsatz und der artgerechten Anwendung schafft man den PCT mitunter ohne Kollateralschäden (Schuhe, Socken und Wandershirt/Longsleeve/Hemd ausgenommen). Soviel zu meinen Erfahrungen.
  21. Ich würde mir die Frage stellen ob du 200+€ für eine Regenjacke am PCT ausgeben willst? Sehr wahrscheinlich brauchst du selten einen Schutz gegen Regen (außer du läufst spät in Washington ein). Der PCT ist >4000km lang, du bist mindestens ein paar Monate unterwegs. Der Trail ist staubig, schmutzig, dirty. Dein Rucksack, auch wenn UL, wird immer ein paar kg wiegen, gut scheuern, etc. Du wirst dich vermutlich aber öfters mit der zweckentfremdeten Windjacke schützen (früher morgens, windige Gegenden, abends im Camp, usw). Da ist eine empfindliche Lagenjacke oder gar eine Shakedryjacke schnell mal gut paniert. Die 200-300€ kannst du auch gleich kübeln. In einem anderen Thread suchst du nach einem Sonnenschirm. Du könntest es im ersten Abschnitt mit klassicher Windjacke und Sonneschirm als Regenschirm wagen. Weiter im Norden brauchst du dann theoretisch auch keinen Sonnenschirm mehr (gegen Sonne). Da könntest du dann Sonnenschirm gegen ne günstige FroggToggs tauschen. Theoretisch auch noch die Windjacke weglassen (würde ich aber je nach Winter aber zB in Oregon alleine wegen der Mücken dabei haben wollen).
  22. doast antwortete auf cafeconleche's Thema in Tourvorbereitung
    Ich hatte damals keinen Rückflug vorab gebucht. Mir ist nicht klar wie die Versicherung sich da querstellen kann, wenn ich zB nach 5 Wochen einen Unfall habe. Ist es zwingend notwendig jeden Urlaub bereits vorab per gebuchtem Rückflug (= Enddatum) zu versehen um in die Versicherungsleistung zu fallen?
  23. doast antwortete auf cafeconleche's Thema in Tourvorbereitung
    Die meisten normalen Unfallversicherungen inkludieren 8 Wochen im Ausland. Ich hatte damals meine normale Unfall-/Krankenversicherung für die ersten 8 Wochen und dann die AV Premiumversicherung im Anschluss daran. Man kann ja den Gültigkeitszeitraum der Premiumversicherung angeben. In Summe bist du dann bei 6 Monaten.
  24. doast antwortete auf cafeconleche's Thema in Tourvorbereitung
    Kann dir diese Frage nicht beantworten aber vielleicht eine Alternative in die Runde werfen. Für Österreicher gibt es m.E. nach andere (schlechtere) Tarife als für Deutsche. Ich selbst Österreicher, hatte 2017 eine Versicherung über den AV. Also einfache Mitgliedschaft und dann eine Premium Einzelreiseversicherung dazu gekauft. Das war für mich jedenfalls damals die günstigste Lösung. Außerdem bezieht sich die AV Versicherung extra auf Outdoor usw. Und dachte die sind im Schadensfall bei "riskanten" Outdoormanövern kulanter da sie ja speziell dafür da sind. https://oeav.mitgliederversicherungsservice.at/versicherungen/premium-reiseschutz/
  25. Danke für den tollen Bericht und die schönen Bilder! Herzliche Gratulation!

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