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bigbozo

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    bigbozo reagierte auf Gibbon in Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland   
    Das Prinzip Trekkingplattformen scheint sich im Sauerland durchzusetzen, es gibt neue Plattformen:
    6 Plattformen um Hallenberg rund um den Wanderweg Hallenberger Wanderrausch:
    https://www.naturpark-sauerland-rothaargebirge.de/de/naturerholung/trekking/trekkingplaetze
     
    Eine neue Trekinngplattform südlich von Brilon. Liegt am Briloner Kammweg, damit lässt sich der Uplandsteig um den Kammweg erweitern (was natürlich auch vorher schon ging unter Nutzung des Briloner Campingplatzes). Ausserdem führt die Sauerland Waldroute daran vorbei:
    https://www.tourismus-brilon-olsberg.de/uebernachten/trekkingplaetze/
     
    3 Trekkingplätze (laut Betreiber buchbar ab August 2023) um Winterberg herum am Weg Winterberger Hochtour:
    https://www.winterberg.de/aktivitaeten-wohlfuehlen/sommer/wandern/trekkingplaetze/
  2. Danke!
    bigbozo reagierte auf bitblaster in Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland   
    Hallo,
    ich hab über die Jahre mehr als 200 legale Trekkingplätze in Deutschland zusammen gesammelt und nun endlich mal nach Bundesländern sortiert und mit Übersichtskarte in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Vielleicht hilft's dem ein oder anderen. Und vielleicht kennt der ein oder andere ja noch weitere legale Trekkingplätze, die in diese Liste gehören.
    https://happyhiker.de/trekkingplaetze-deutschland/
    LG Stefan
  3. Witzig!
    bigbozo reagierte auf schwyzi in Schnäppchen-Thread 2.0   
    Genau? 
  4. Danke!
    bigbozo hat eine Reaktion von zopiclon erhalten in Welche Socken für Schuhe mit breiter Zehenbox ?   
    Wrightsock Coolmesh II Quarter in  Altra Timp 3
    Paar wiegt 41 g in L Noch keine Blase drin gelaufen trotz regelmäßigen 30km+ Touren Sehr haltbar; ich habe lediglich 1x ein Paar im Laden gekauft, das war nach 3 Touren durch, ich gehe aber davon aus, dass die dort schon seit Jahren hingen. 
  5. Danke!
    Hab mir die Tage ein neues FannyPack gebastelt. Hierfür hatte ich mir erstmals ein Pattern erstellt. Sonst spare ich mir diesen Schritt und näh die Sachen im Kopp zusammen. Aber wenn ich das jetzt mal gemacht hab, dachte ich mir: Warum nicht auch für andere als Inspiration, zum Nachbasteln und/oder Verbessern zur Verfügung stellen
     
    Das hier ist jetzt keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, aber ich denke mit Hilfe der Bilder dennoch einfach zu bewerkstelligen.
     
    Die Masse liegen bei 18x9x6cm, zirka... Unförmiges, asymetrisches Dingen... 
     

     
    Hatte noch Stoffreste über und den ExTex 65g/m² PU-beschichteten Zeltboden genommen. Die Reissverschlüsse sind billige Meterware aus irgendeinem Discounter. Das Pack wiegt bei mir insgesamt 24g.
     

     
    Es hat innen ein Smartphone-Einschubfach. Der Steg ist Doppelwandig und oben mit Ripsband eingefasst. Außerdem mit einem Reissverschluss versehen, um ihn als verschließbaren Beutel für Bargeld, EC-Karten etc. nutzen zu können.
     

     
    Rückwärtig ist auf ganzer Breite Ripsband mit jeweils einer Schlaufe pro Seite aufgesetzt. 
     

     
    Zum Befestigen ist einerseits ein Stück Gummizug und andererseits 550er Paracord angebracht. Passt mir von der Länge her genau um den Wanzt. Verschlossen wird der Zug simple per Knoten durch die Schlaufe am Gummizug. Durch die Zugkraft hält der dicke Knoten in der Schlaufe.
     
    Der Zeitaufwand  war überschaubar. Hat mich einen Nachmittag gekostet. Solche kleinen Nähprojekte sind super zum Üben, um ins Nähen reinzukommen
     
    Anders zusammen gelegt kann man das FannyPack anstatt aus 3 Stoffteilen bestimmt auch aus einem Stück Stoff nähen.
     

     
    Die 3 Vorlagen sind als Din-A4 eingescannt.
     

  6. Betrübt
    bigbozo reagierte auf Biker2Hiker in Erfahrungen mit Billigrucksack ?   
    Wenn man für 8,99€ eine Qualität bekommt, die den Erwartungen gemessen am Preis entsprechen, ist das doch super! Warum mehr ausgeben?
    Werden die Erwartungen an einen 8,99€ Rucksack nicht erfüllt, auch gut, den Rest regelt dann der Markt und das Produkt verschwindet.

    Falls ihr, genau wie ich, auch traurig über die generelle Ablehnung und Vor-Verurteilung von billigen Produkten seid, drückt doch bitte den „Betrübt“ Button mit dem weinenden Emoji! Danke!
  7. Gefällt mir!
    bigbozo reagierte auf Lugovoi in Ausrüstungs-Vorfreude-Thread   
    Meine neue Haute Couture für den Trail.  Freue mich schon auf den Einsatz.
    Ich möchte auf Wanderschaft lange Hosen tragen. Diese hier (Terra Pant von Carhartt) bietet mir so ziemlich alles wonach ich suche:
    Sehr leichter Nylonstoff, dadurch sehr schnell trocknend und nicht am Bein klebend. 
    3 Reißverschlusstaschen. 
    Joggingstyle mit Gummibund oben und an den Beinen.
    Integrierter Gürtel.
    Außerdem kurze Reißverschlüsse an den Beinenden. Darauf hätte ich verzichten können, aber ist wiederum ganz praktisch zum schnellen Hochkrempeln oder Belüften.
    Wenn man die Hose kauft (Vollpreis zu teuer) hat sie innen ein Meshnetz. Das war ziemlicher Mist, unnötig und störend. Habe ich rausgetrennt. 
    Gewicht: 225 Gramm
     
    Und dann mein neues secondhand gekauftes Hoody. 55%Seide, 45%Kaschmir. Fühlt sich eigentlich so flauschig weich wie reines Kaschmir an. Sehr leicht (244 Gramm), sehr warm. Mit Kapuze und Handwärmerfronttasche. Gedacht als Abend- und Schlaflayer direkt am Körper, oder für kühlere Touren auch als Standardlayer direkt am Körper oder zweite Schicht. 
    Bin gespannt auf die Performance und nicht ganz sicher bezüglich Langlebigkeit bei dauerhaftem Rucksackrieb. 
    Mich hat das Thema Kaschmir sehr interessiert als möglicherweise überlegene Alternative zu Merino oder Alpaca. Im Vergleich zu Merino zB deutlich weicher und deutlich mehr Wärmeleistung pro Gewicht. 
     
    Bis bald auf dem Traillaufsteg ihr Fashionhiker
     




  8. Gefällt mir!
    bigbozo reagierte auf martinfarrent in Bikepacking - dedizierte Bikes oder was sonst?   
    OT: Na, klar. Gibt es, solche Leute. Ich hoffe, dass sie große Ausnahmen sind. Teilweise haben sie viel Federung und entsprechende Skills und können auch moderaten Trails nur etwas Adrenalin abtrotzen, wenn sie entsprechend schnell fahren. Abgesehen vom asozialen Verhalten selbst greift auch hier (irgendwie) mein Reden, dass Bikepark-Federung im Mittelgebirgswald meist keinen Sinn macht... es sei denn, man kann sich aus irgendeinem Grunde absolut sicher sein, dass der Weg frei ist. Wer trotzdem mit Heavy Metal auf geteilten Pfaden kurvt und mit Fußvolk rechnen muss, hat die verdammte Pflicht, sich gefälligst zu langweilen (und abbremsbar zu fahren).
  9. Gefällt mir!
    bigbozo hat eine Reaktion von Igor erhalten in Zerlegbare Sandalen?   
    Ich bastle mir die mit Vibram Supernewflex 4mm + Dyneema 4mm (dünner schneidet mir zu sehr zwischen den Zehen; beides bei ET bestellt) = 147g/Paar in Gr. 44 (die Sohlen können auch knapp zugeschnitten werden zum Grammsparen), für den Winter habe ich (vor dem Zuschneiden) noch 4mm evazote aufgezogen; damit laufe ich bis zu 20km Mittelgebirge, danach wirds schmerzhaft ...
     
    edith: Bei Nässe wirds leider sehr flutschig, da habe ich noch keine Lösung für gefunden
  10. Gefällt mir!
    bigbozo reagierte auf zopiclon in Zerlegbare Sandalen?   
    "ABS" Socken?
    https://www.amazon.de/dp/B084XBXV4K/?ref=idea_lv_dp_ov_d
  11. Danke!
    Hallo zusammen,
     
    hier mal wieder eine Bauanleitung, vielleicht hat ja der/die ein oder andere schon mal mit einem Zeltbau geliebäugelt …….
    Nach dem X-Pac 37+9L Rucksack und dem Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox ging es im letzten Winter an die dritte MYOG-Großbaustelle: dem Zelt. Da sich die beiden ersten Projekte durchaus sehen lassen konnten, war ich guter Dinge, dies auch bei einem Zeltbau entsprechend umsetzen zu können. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass das erste selbstgenähte Zelt in der Regel für die Tonne ist, machte ich mich an die Planung und schrieb dazu im Vorfeld eine detaillierte Bauanleitung (s. unten). Zudem machte ich zu den Zeichnungen der einzelnen Baugruppen noch Zeichnungen der wichtigsten Nähte (alle letztendlich als Kappnähte ausgeführt), um später während des Zuschnitts und des Nähens den Überblick zu behalten, auch wegen der vielen unterschiedlichen Nahtzugaben. Der Entwurf ist als ‚single piece - single wall - A-frame‘ ausgelegt und orientiert sich an bewährten Zelttypen. Die Bauanleitung habe ich dann Schritt für Schritt abgearbeitet, was ausgesprochen gut funktioniert hat.
    Als Stoff kam das sehr dehnungsarme Chikara zum Einsatz. Das Chikara ließ sich sehr gut nähen (80er Microtex Nadel, Rasant 75 Garn) und erinnert in Haptik und Geräuschentwicklung am ehesten an Backpapier, was am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war.
     

     
    Die wichtigsten Daten:
             2-Personen Zelt mit Platz für 2 TAR NeoAir Xlite (Regular) Isomatten          2 Eingänge, 2 Apsiden           alle Dachnähte abgedichtet          Trapez-Bodenwanne: 110/90cm Breite , 220cm Länge, Höhe 12 cm          First: Höhe mittig 120cm, Breite mittig 120cm, Höhe im Kopf-/Fußbereich >38cm          Material: Chikara 41g/m², Mosquitonetz 25g/m², 200den Diamond Ripstop 120g/m², Reißverschluß YKK 3C          Catenary cut: 2cm/m          Packmaß: Ø 14cm x 40cm (6L)          Materialkosten: ca. 190€       Gesamtgewicht: 716 g (incl. sämtlicher Abspannleinen)  

     
    Vorbereiten der Baugruppen
    Für alle Stoffstücke habe ich im Vorfeld Pappschablonen (1:1) angefertigt, da die meisten Kanten einen Catenary cut haben. Das hat sich für das Anzeichnen auf den Stoffen später als sehr hilfreich erwiesen. Eine sehr gute Catenary cut-Anleitung findet man hier. Bei den kürzeren Mesh-Dachkanten (155cm) ist darauf zu achten, dass der Cat cut vom Dach (175cm) genommen wird, da sie später eine gemeinsame Naht bilden und somit die längere Naht den Cat cut vorgibt (die tiefste Stelle des Mesh-Cat cut ist daher leicht asymmetrisch versetzt). Für die Ecken der Bodenwanne sollte man sich vorher mal aus einem DIN A4 Blatt ein Papiermodell machen, um die einzelnen Bauschritte zu verstehen. Hintergrund für die etwas aufwendigere Eckkonstruktion ist die Tatsache, dass ich die Bodenwanne bis zu einer Höhe von mindestens 3 cm nahtfrei bauen wollte. Somit müssen die Ecknähte nicht versiegelt werden und man hat zudem saubere und stabile Stofffahnen, an denen die D-Ringe für die elastische Kordel angebracht werden können. Es geht natürlich auch anders ……

     
    Mesh-Giebelseiten (2x)
             ausschneiden mit 3cm (unten) bzw. 2,5cm (Giebel/Traufe) Nahtzugabe          Spitzenverstärkung einschließlich Saumzugabe von außen auf die Giebelspitze aufnähen. Radius ca. 15cm. Alle Spitzen-/Eckverstärkungen sind aus 200den Diamond Ripstop Reststücken, es geht aber auch Zeltbodenstoff o.ä.          Vorderkante der Ecktasche einfassen, dann Ecktasche einschließlich Saumzugabe von innen aufnähen          Reißverschluss auf Länge kürzen, Schieber einsetzen, und an den Enden mit kurzen Stofffahnen versehen. Auf die Laufrichtung des Schiebers achten (unten zu, oben auf)!          RV von innen aufnähen (2mm vom Rand), dann mittig das Mesh auftrennen, einfach nach innen umschlagen und vernähen. Beim RV habe mich für die L-Form entschieden, da ich den Sinn und Zweck der Rainbow-Form nicht verstehe solang das Zelt mit Trekkingstöcken aufgebaut wird und das Mesh beim kompletten Öffnen zudem immer auf den (dreckigen) Boden fällt          untere Kante einfach säumen, dazu1x nach innen umschlagen          Dachschrägen nach außen einmal knapp, dann nochmal normal (1cm) umsäumen.          elastische Kordel (für die T-Stopper) mit Hilfsfahne (die verschwindet nachher in der Nahtzugabe) versehen und auf der RV-Seite von innen an der Giebelseite in der Nahtzugabe annähen (Schlaufe zeigt nach innen, (s. re.Bild)          Traufseite nach innen doppelt versäumen  

     
    Mesh-Traufseiten (2x)
              ausschneiden mit 2,5cm (oben, Seiten) bzw. 3cm (untern) Nahtzugabe           Traufoberkante nach außen einmal knapp, dann nochmal normal (1cm) umsäumen.           untere Kante einfach säumen, dazu1x nach innen umschlagen           Seitenkanten nach außen doppelt versäumen  

     
     
    Dach
              ausschneiden mit 1,5cm (schmale Dachhälfte) bzw. 2,5cm (breite Dachhälfte) Nahtzugabe am First, 2,5cm an den Seiten und 2cm unten           Dachhälften am First links auf links (knapp) zusammen nähen, dann rechts auf rechts (auch rel. knapp) zur französischen Naht           Schlaufen auf der franz. Naht mittig bei 5(7,5)cm, 60(62,5)cm, und115(117,5)cm annähen (an den Schlaufen kann man später eine Schnur befestigen zum Aufhängen von Sachen im Zelt).           Franz. Naht zur Kappnaht umnähen, Naht von außen mit 25mm breitem DCF Tape + Chikara versiegeln (s. Bild)           rechts auf rechts Traufsäume (1cm) abnähen           Mesh-Traufseiten mit deren Oberkanten auf die Innenseite der Traufsäume nähen           Saum zur Mitte hin umklappen und als Kappnaht vernähen (s. li. oben Bild), Naht von außen versiegeln (25mm DCF Tape + Chikara)           2 Abspannpunkte (Radius 5cm) erstellen und jeweils in Dachflächenmitte mit DCF Tape von außen aufkleben  

     

     
    Doppel-Türen (Apsiden) (2x)
              ausschneiden (4x) mit 1cm (Giebelseiten), 2cm (Mittenkanten; unten) Nahtzugabe           Türen an den unteren Mittenecken mit Verstärkungen versehen           Verstärkung in 2 der 4 Giebelspitzen auf den Innenseiten einnähen (s. li. Bild). Radius 12-15cm.           Mittenkanten doppelt umsäumen           die jeweils anderen Flügel im Giebelspitzenbereich auf die Außenseiten auf der Nahtzugabe annähen, auch über die Verstärkung (s. mi. Bild)           LineLoc mit 15mm Gurtband von außen mittig auf die verstärkte Giebelspitze aufnähen           Mittenkanten in ca. 1/3 Höhe mit Druckknöpfe versehen (Stoff vorher verstärken, s. re. Bild)           Elastische Kordel (für die T-Stopper) von außen an den Giebelseiten mit Hilfsfahne in der Nahtzugabe annähen (Schlaufe zeigt nach innen)  

     
    Boden
              Boden ausschneiden mit 2cm Nahtzugabe           nach außen einmal (1cm) umsäumen           Seiten hoch klappen und in den Ecken in das nach außen stehende Dreieck von oben 9cm nach unten eine Naht setzen. Diese doppelt verriegeln, von 1-2cm, von 2-3cm und von 8-9cm.           in einem Abstand von 2cm parallel dazu von oben einen 2cm-Schnitt machen           parallel zur Oberkante die obersten 2cm der Ecke abschneiden           die 2x2cm Stofffahne zur Seite umschlagen und an den Saum annähen           in 5cm Abstand parallel zur ‚9cm Naht‘ die Dreiecksspitze abschneiden           den Stoff nach innen einstülpen und entlang der Innen- und Außenkante je eine Naht setzen (innen nicht länger als die ‚9cm-Naht‘)           Stoff auch oben einstülpen, dazu Spitze nach innen umklappen und vernähen          15mm Gurtband mit D-Ring mittig leicht schräg nach unten zeigend an die Eckfahnen annähen (s. Bild)  
    Zusammennähen von Dach mit Türen und Mesh-Giebelseiten
              Giebelnähte (von Dach u. Türen) erst links auf links knapp zusammen nähen, dann rechts auf rechts (franz. Naht)           T-Stopper von innen an den Saum annähen           Saum der Mesh-Giebelseiten von innen mittig an den Dach-/Türsaum nähen, dann Saum nach innen umschlagen und zu einer Kappnaht vernähen           alle 4 Eckverstärkungen annähen           alle Bodenkanten von Dach und Türen (vorher ev. angleichen) doppelt umsäumen           Dachnähte von außen versiegeln (25mm DCF Tape + Chikara)           LineLocs (Ecken) bzw. D-Ring (Mittenecken) mit 15mm Gurtband an die Verstärkungen annähen (s. re. Bild)           alle Mesh-Trauf-Seitensäume miteinander vernähen (s. li. Bild)  

     
     
    Zusammennähen mit der Bodenwanne
             Mesh-Saum von außen auf den Saum der Bodenwanne (mittig) aufnähen. Vorher die beiden Reißverschlüsse aufmachen, denn je mehr Naht vernäht ist, desto mehr steht die Nähmaschine im Zelt (ein riesiger Stoffwust von insgesamt 14m², aber es geht)           nach außen umschlagen und zu einer Kappnaht vernähen (wieder Stoffwust)           abschließend für’s Abspannen alle Schnüre und elastische Kordeln anbringen  
    FERTIG! (50 Arbeitsstunden später)
     

     
    Fazit
    Da das Endergebnis einen brauchbaren Eindruck macht, sollte man mit dieser detaillierten Bauanleitung in der Lage sein, schon beim ersten Zeltbauversuch relativ erfolgreich zu sein. Ich hoffe, es ist alles halbwegs verständlich beschrieben und gezeichnet.
    Im März ging es mit dem Zelt dann gleich auf den GR221. Dank ‚single-piece‘ geht der Aufbau mit Trekkingstöcken innerhalb von 1-2 Minuten. Unterschätzt habe ich zunächst die extreme Dehnungsarmut vom Chikara, aber nach 3-4 Aufbauversuchen hatte ich den Dreh raus, das Zelt annähernd faltenfrei aufgestellt zu bekommen (leider kommen in dem Moment, wo ein Apsidenflügel geöffnet wird, an irgend einer Stelle doch wieder leichte Falten rein). Steht es stramm und faltenfrei entwickelt es auch bei kräftigem Wind kaum Geräusche. Durch die zahlreichen Lüftungsmöglichkeiten war Kondenzbildung trotz kalter Nächte in den Bergen mit wenigen Grad über Null kein Thema. Bewährt bei dem steinig-felsigem Untergrund haben sich auch die MSR Groundhook Mini (6 Stück, 57g).
    Natürlich ist das Zelt mit seinen 716 g nicht wirklich ultraleicht, man bekommt dafür aber ein richtiges Zelt. Soll es leichter sein, muss man schon auf Cuben Fibre zurück greifen, erkauft sich dann aber jedes Gramm Gewichtsersparnis mit mehr als einem Euro (Materialkosten dann ca. 430 €). Für das erste Zeltprojekt war das Chikara daher ein guter Kompromiss aus Dehnungsarmut, Handling, Gewicht und Preis. Natürlich geht es auch mit Silpoly oder Silnylon, mit den bekannten Vor- und Nachteilen.
     
    Viel Spaß beim Nachbauen!!
     
     

  12. Gefällt mir!
    bigbozo reagierte auf P4uL0 in Quick & dirty STS Pumpsack   
    Ganz kurz:
    Um Feuchtigkeit in der Matte zu mindern habe ich mir fix einen Pumpsack aus Polycro gemacht.
    Einfach eine Tüte aus Polycro geschweißt, einen Zipfel durch ein Plastikring gezogen, das Ende abgeschnitten und um den Ring gestülpt.
    Dann einen Schrumpfschlauch der genau den Durchmesser des Ventils der Matte hat über den Ring gesteckt und mit dem Feuerzeug schrumpfen lassen.
    Der Schrumpfschlauch wird nur in das Ventil gesteckt und mit 1,5 Füllungen ist die Matte voll, nur noch einmal mit dem Mund etwas prall blasen und fertig.
    Gewicht 13g.
    Fertig!!


  13. Gefällt mir!
    bigbozo hat eine Reaktion von Erbswurst erhalten in Wieviele Kilometer halten welche Schuhe?   
    MYOG Huaraches (4mm Vibram Supernewflex + 4mm Dyneema-Kordel)
    ca. 900km (70% Stadt, 30% Mittelgebirgs-Mix), sehen noch gut aus (hoffe auf weitere 300km)
    Gewicht: 73kg
  14. Gefällt mir!
    bigbozo reagierte auf noodles in Grifflösungen fürs Töpfle   
    meine abgesägte Trangiazange wiegt unter 20 g und hat mE. nach wie vor den sichersten Halt.

  15. Gefällt mir!
    bigbozo reagierte auf basti78 in SUL Cuben Rucksack   
    Er ist fertig, an die Schultergurte kamen noch zwei kleine Schlaufen an den meine Wasserflaschen hängen werden mit @Stromfahrers Clip-Technik, als untere Verbindung zum Rucksack kommt schwarze Schnur mit Linelocs zum Einsatz:

    Als Verschluss hab ich mich für ein Rolltop entschieden, habe die obere Kante mit DXG verstärkt und mit Kam Snaps ausgestattet:

    Der Hals ist nicht besonders lang, viel Spielraum beim Volumen schafft er nicht, ich wollte ja aber auch einen kleinen Rucksack.

    Ich hab ihn mal mit diversem Daunenkram befüllt, von vorne:

    Seite:

    Von unten mit dem DXG-Boden:

    Und hier das wichtigste Bild, auf der Waage:

    Es sind 88,8g geworden! Ich bin erstaunlicherweise ganz zufrieden. Werde das neue Schätzchen nächste Woche auf ner kleinen 2-Tages-Tour direkt einsetzen.
  16. Gefällt mir!
    bigbozo hat eine Reaktion von ys76 erhalten in 32L-Upcycling-Rucksack "Paper II"   
    Ich lese ja jetzt on/off schon über ein Jahr hier mit (saison-ULer  ) und dachte ich sollte mich ja auch mal aktiv beteiligen, vielleicht ists ja für den einen oder anderen interessant.
    Hier möchte ich euch gerne meinen 32-L-Rucksack Paper II vorstellen. Das ist der 2te Rucksack, den ich genäht habe (der 50L Paper I ist nicht unbedingt vorzeigbar bzw. unbedingt nicht )
    Entwurf und das fertige Produkt:

    Mein Traum war, den für mich idealen Rucksack in einem leichten Tragegerät zu realisieren. Das ist mir leider nicht wirklich gelungen,  neige ich doch dazu, sehr schnell vom Denken ins Tun zu wechseln. Allerdings sind die Maße für mich sehr gut passend. 5L mehr wären allerdings gut gewesen.
    Verwendetes Material:
    -  Woven-PP 100g/qm; weiß (gewonnen aus einem Lehm-Big-Pack, dort diente das Material als Deckel-Schürze für den Bigpack)
    - Netzstoff, robust, Polyamid, 106g/qm
    - verschiedene Bänder (10mm/15mm/20mm Polyamid) von ExTex und aufgetrennten Messe-Rollup-Taschen (die fallen immer wieder mal hier an, wenn die Rollups kaputt gehen)
    - ein roter Reißverschluss - 20g (aus einem Sortiment, das ich mal von einer Kostümmeisterin geschenkt bekommen habe)
    - KamSnaps
    - Beastee Dee-Ringe 13mm, 10mm Leiterschnallen, 20mm Gurtschnallen aus dem Bestand
    - Einlagen aus meinen Trailrunnern (mach da immer Ledereinlagen rein) als Polster in den Tragegurten
    - Schrägband um die Innennähte einzukapseln
    Endgewicht: 255gr bei 29L Volumen (mit Füllschnipseln, Brett und Kiste gemessen)
    Maße: Durchschnittsmaß 5" x 11" x 24" (das Zollmaß hat sich als bequeme Einheit in dieser Größenordnung bewährt, sonst 12,5 x 27,5 x 60 cm), der Rucksack verjüngt sich aus der Mitte nach oben/unten und von Rückenplatte nach Außenplatte. 

    Der Plan war einen massiv verstellbaren Rucksack zu machen, der sich von 0-30L verstellen lässt. Ich kann es nicht leiden, wenn mein Laptop auf dem Weg zur Arbeit ständig im Rucksack wippt.
    Das Haupt-Material ist in etwa wie die Ikea-Taschen, allerdings nur auf 1er Seite glänzend, die andere ist matt.
    Der Rucksack ließ sich mit 10kg noch halbwegs bequem tragen, viel mehr traue ich ihm nicht zu. Als Rückenpolster und Ass-Pad nehme ich immer diese günstigen Polster (schön leicht und preiswert dazu; nutzen sich nur im Laufe einer Saison ab). Mit Schwitzen hatte ich keine Probleme, auch bei 27 Grad in den Weinbergen.
    Leider ist ein echter Wet-Pack draus geworden, weil ich unbedingt den Reisser drin haben wollte (das Auge näht mit, und mit Rolltop wäre der Eingang oben doch sehr eng geworden. Benutze ihn jetzt mit Müllsack-Liner. Im Bild sieht man auch die Last-Kontrollriemen.

    Im Boden ist eine flache Tasche für die Anker-Powerbank mit Auslass fürs Kabel. Die Innennähte sind alle mit Schrägband abgesäumt, um die Hightec-Gewebe, die darin transportiert werden, nicht zu beschädigen.

    Dann habe ich noch zwei Taschen genäht, die sich am Hüftgurt auffädeln und mit Kam-Snaps an Ort und Stelle fixieren lassen (die weiße mit 1,25L, die rote 2L):

    Die rote Tasche (aus einem REWE-Einkaufsbeutel genäht, recycletes Material aus Einweg-Pfandflaschen; 100g/qm), lässt sich mit Gurtschnallen in eine Schultertasche umwandeln. Leider auch die wieder in "Wet" (soll heißen, Wasser kann rechts und links reinlaufen) 

     
    Das ganze hat irre viel Spaß gemacht. Ohne dieses Forum wäre ich wahrscheinlich nie auf den Gedanken gekommen, das mal zu versuchen statt direkt mit den 100ern im Outdoor-Laden zu winken. Dafür ein Riesen-Dankeschön in die Runde! 
    Wenn jemand eine Idee hat, wie ich die Seitentaschen in wasserdicht einfach realisieren kann, immer her damit. Mit Reißverschlüssen an den Seitentaschen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, da ich Einhand-Bedienung als essentiell ansehe.
    Jetzt will ich testen, wie der Pack die Saison übersteht um aus den Erfahrungen dann nächstes Jahr den Paper III zu produzieren.
  17. Gefällt mir!
    bigbozo hat eine Reaktion von superv erhalten in 32L-Upcycling-Rucksack "Paper II"   
    Ich lese ja jetzt on/off schon über ein Jahr hier mit (saison-ULer  ) und dachte ich sollte mich ja auch mal aktiv beteiligen, vielleicht ists ja für den einen oder anderen interessant.
    Hier möchte ich euch gerne meinen 32-L-Rucksack Paper II vorstellen. Das ist der 2te Rucksack, den ich genäht habe (der 50L Paper I ist nicht unbedingt vorzeigbar bzw. unbedingt nicht )
    Entwurf und das fertige Produkt:

    Mein Traum war, den für mich idealen Rucksack in einem leichten Tragegerät zu realisieren. Das ist mir leider nicht wirklich gelungen,  neige ich doch dazu, sehr schnell vom Denken ins Tun zu wechseln. Allerdings sind die Maße für mich sehr gut passend. 5L mehr wären allerdings gut gewesen.
    Verwendetes Material:
    -  Woven-PP 100g/qm; weiß (gewonnen aus einem Lehm-Big-Pack, dort diente das Material als Deckel-Schürze für den Bigpack)
    - Netzstoff, robust, Polyamid, 106g/qm
    - verschiedene Bänder (10mm/15mm/20mm Polyamid) von ExTex und aufgetrennten Messe-Rollup-Taschen (die fallen immer wieder mal hier an, wenn die Rollups kaputt gehen)
    - ein roter Reißverschluss - 20g (aus einem Sortiment, das ich mal von einer Kostümmeisterin geschenkt bekommen habe)
    - KamSnaps
    - Beastee Dee-Ringe 13mm, 10mm Leiterschnallen, 20mm Gurtschnallen aus dem Bestand
    - Einlagen aus meinen Trailrunnern (mach da immer Ledereinlagen rein) als Polster in den Tragegurten
    - Schrägband um die Innennähte einzukapseln
    Endgewicht: 255gr bei 29L Volumen (mit Füllschnipseln, Brett und Kiste gemessen)
    Maße: Durchschnittsmaß 5" x 11" x 24" (das Zollmaß hat sich als bequeme Einheit in dieser Größenordnung bewährt, sonst 12,5 x 27,5 x 60 cm), der Rucksack verjüngt sich aus der Mitte nach oben/unten und von Rückenplatte nach Außenplatte. 

    Der Plan war einen massiv verstellbaren Rucksack zu machen, der sich von 0-30L verstellen lässt. Ich kann es nicht leiden, wenn mein Laptop auf dem Weg zur Arbeit ständig im Rucksack wippt.
    Das Haupt-Material ist in etwa wie die Ikea-Taschen, allerdings nur auf 1er Seite glänzend, die andere ist matt.
    Der Rucksack ließ sich mit 10kg noch halbwegs bequem tragen, viel mehr traue ich ihm nicht zu. Als Rückenpolster und Ass-Pad nehme ich immer diese günstigen Polster (schön leicht und preiswert dazu; nutzen sich nur im Laufe einer Saison ab). Mit Schwitzen hatte ich keine Probleme, auch bei 27 Grad in den Weinbergen.
    Leider ist ein echter Wet-Pack draus geworden, weil ich unbedingt den Reisser drin haben wollte (das Auge näht mit, und mit Rolltop wäre der Eingang oben doch sehr eng geworden. Benutze ihn jetzt mit Müllsack-Liner. Im Bild sieht man auch die Last-Kontrollriemen.

    Im Boden ist eine flache Tasche für die Anker-Powerbank mit Auslass fürs Kabel. Die Innennähte sind alle mit Schrägband abgesäumt, um die Hightec-Gewebe, die darin transportiert werden, nicht zu beschädigen.

    Dann habe ich noch zwei Taschen genäht, die sich am Hüftgurt auffädeln und mit Kam-Snaps an Ort und Stelle fixieren lassen (die weiße mit 1,25L, die rote 2L):

    Die rote Tasche (aus einem REWE-Einkaufsbeutel genäht, recycletes Material aus Einweg-Pfandflaschen; 100g/qm), lässt sich mit Gurtschnallen in eine Schultertasche umwandeln. Leider auch die wieder in "Wet" (soll heißen, Wasser kann rechts und links reinlaufen) 

     
    Das ganze hat irre viel Spaß gemacht. Ohne dieses Forum wäre ich wahrscheinlich nie auf den Gedanken gekommen, das mal zu versuchen statt direkt mit den 100ern im Outdoor-Laden zu winken. Dafür ein Riesen-Dankeschön in die Runde! 
    Wenn jemand eine Idee hat, wie ich die Seitentaschen in wasserdicht einfach realisieren kann, immer her damit. Mit Reißverschlüssen an den Seitentaschen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, da ich Einhand-Bedienung als essentiell ansehe.
    Jetzt will ich testen, wie der Pack die Saison übersteht um aus den Erfahrungen dann nächstes Jahr den Paper III zu produzieren.
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    bigbozo hat eine Reaktion von Maik_F. erhalten in 32L-Upcycling-Rucksack "Paper II"   
    Ich lese ja jetzt on/off schon über ein Jahr hier mit (saison-ULer  ) und dachte ich sollte mich ja auch mal aktiv beteiligen, vielleicht ists ja für den einen oder anderen interessant.
    Hier möchte ich euch gerne meinen 32-L-Rucksack Paper II vorstellen. Das ist der 2te Rucksack, den ich genäht habe (der 50L Paper I ist nicht unbedingt vorzeigbar bzw. unbedingt nicht )
    Entwurf und das fertige Produkt:

    Mein Traum war, den für mich idealen Rucksack in einem leichten Tragegerät zu realisieren. Das ist mir leider nicht wirklich gelungen,  neige ich doch dazu, sehr schnell vom Denken ins Tun zu wechseln. Allerdings sind die Maße für mich sehr gut passend. 5L mehr wären allerdings gut gewesen.
    Verwendetes Material:
    -  Woven-PP 100g/qm; weiß (gewonnen aus einem Lehm-Big-Pack, dort diente das Material als Deckel-Schürze für den Bigpack)
    - Netzstoff, robust, Polyamid, 106g/qm
    - verschiedene Bänder (10mm/15mm/20mm Polyamid) von ExTex und aufgetrennten Messe-Rollup-Taschen (die fallen immer wieder mal hier an, wenn die Rollups kaputt gehen)
    - ein roter Reißverschluss - 20g (aus einem Sortiment, das ich mal von einer Kostümmeisterin geschenkt bekommen habe)
    - KamSnaps
    - Beastee Dee-Ringe 13mm, 10mm Leiterschnallen, 20mm Gurtschnallen aus dem Bestand
    - Einlagen aus meinen Trailrunnern (mach da immer Ledereinlagen rein) als Polster in den Tragegurten
    - Schrägband um die Innennähte einzukapseln
    Endgewicht: 255gr bei 29L Volumen (mit Füllschnipseln, Brett und Kiste gemessen)
    Maße: Durchschnittsmaß 5" x 11" x 24" (das Zollmaß hat sich als bequeme Einheit in dieser Größenordnung bewährt, sonst 12,5 x 27,5 x 60 cm), der Rucksack verjüngt sich aus der Mitte nach oben/unten und von Rückenplatte nach Außenplatte. 

    Der Plan war einen massiv verstellbaren Rucksack zu machen, der sich von 0-30L verstellen lässt. Ich kann es nicht leiden, wenn mein Laptop auf dem Weg zur Arbeit ständig im Rucksack wippt.
    Das Haupt-Material ist in etwa wie die Ikea-Taschen, allerdings nur auf 1er Seite glänzend, die andere ist matt.
    Der Rucksack ließ sich mit 10kg noch halbwegs bequem tragen, viel mehr traue ich ihm nicht zu. Als Rückenpolster und Ass-Pad nehme ich immer diese günstigen Polster (schön leicht und preiswert dazu; nutzen sich nur im Laufe einer Saison ab). Mit Schwitzen hatte ich keine Probleme, auch bei 27 Grad in den Weinbergen.
    Leider ist ein echter Wet-Pack draus geworden, weil ich unbedingt den Reisser drin haben wollte (das Auge näht mit, und mit Rolltop wäre der Eingang oben doch sehr eng geworden. Benutze ihn jetzt mit Müllsack-Liner. Im Bild sieht man auch die Last-Kontrollriemen.

    Im Boden ist eine flache Tasche für die Anker-Powerbank mit Auslass fürs Kabel. Die Innennähte sind alle mit Schrägband abgesäumt, um die Hightec-Gewebe, die darin transportiert werden, nicht zu beschädigen.

    Dann habe ich noch zwei Taschen genäht, die sich am Hüftgurt auffädeln und mit Kam-Snaps an Ort und Stelle fixieren lassen (die weiße mit 1,25L, die rote 2L):

    Die rote Tasche (aus einem REWE-Einkaufsbeutel genäht, recycletes Material aus Einweg-Pfandflaschen; 100g/qm), lässt sich mit Gurtschnallen in eine Schultertasche umwandeln. Leider auch die wieder in "Wet" (soll heißen, Wasser kann rechts und links reinlaufen) 

     
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    bigbozo hat eine Reaktion von Roiber erhalten in 32L-Upcycling-Rucksack "Paper II"   
    Ich lese ja jetzt on/off schon über ein Jahr hier mit (saison-ULer  ) und dachte ich sollte mich ja auch mal aktiv beteiligen, vielleicht ists ja für den einen oder anderen interessant.
    Hier möchte ich euch gerne meinen 32-L-Rucksack Paper II vorstellen. Das ist der 2te Rucksack, den ich genäht habe (der 50L Paper I ist nicht unbedingt vorzeigbar bzw. unbedingt nicht )
    Entwurf und das fertige Produkt:

    Mein Traum war, den für mich idealen Rucksack in einem leichten Tragegerät zu realisieren. Das ist mir leider nicht wirklich gelungen,  neige ich doch dazu, sehr schnell vom Denken ins Tun zu wechseln. Allerdings sind die Maße für mich sehr gut passend. 5L mehr wären allerdings gut gewesen.
    Verwendetes Material:
    -  Woven-PP 100g/qm; weiß (gewonnen aus einem Lehm-Big-Pack, dort diente das Material als Deckel-Schürze für den Bigpack)
    - Netzstoff, robust, Polyamid, 106g/qm
    - verschiedene Bänder (10mm/15mm/20mm Polyamid) von ExTex und aufgetrennten Messe-Rollup-Taschen (die fallen immer wieder mal hier an, wenn die Rollups kaputt gehen)
    - ein roter Reißverschluss - 20g (aus einem Sortiment, das ich mal von einer Kostümmeisterin geschenkt bekommen habe)
    - KamSnaps
    - Beastee Dee-Ringe 13mm, 10mm Leiterschnallen, 20mm Gurtschnallen aus dem Bestand
    - Einlagen aus meinen Trailrunnern (mach da immer Ledereinlagen rein) als Polster in den Tragegurten
    - Schrägband um die Innennähte einzukapseln
    Endgewicht: 255gr bei 29L Volumen (mit Füllschnipseln, Brett und Kiste gemessen)
    Maße: Durchschnittsmaß 5" x 11" x 24" (das Zollmaß hat sich als bequeme Einheit in dieser Größenordnung bewährt, sonst 12,5 x 27,5 x 60 cm), der Rucksack verjüngt sich aus der Mitte nach oben/unten und von Rückenplatte nach Außenplatte. 

    Der Plan war einen massiv verstellbaren Rucksack zu machen, der sich von 0-30L verstellen lässt. Ich kann es nicht leiden, wenn mein Laptop auf dem Weg zur Arbeit ständig im Rucksack wippt.
    Das Haupt-Material ist in etwa wie die Ikea-Taschen, allerdings nur auf 1er Seite glänzend, die andere ist matt.
    Der Rucksack ließ sich mit 10kg noch halbwegs bequem tragen, viel mehr traue ich ihm nicht zu. Als Rückenpolster und Ass-Pad nehme ich immer diese günstigen Polster (schön leicht und preiswert dazu; nutzen sich nur im Laufe einer Saison ab). Mit Schwitzen hatte ich keine Probleme, auch bei 27 Grad in den Weinbergen.
    Leider ist ein echter Wet-Pack draus geworden, weil ich unbedingt den Reisser drin haben wollte (das Auge näht mit, und mit Rolltop wäre der Eingang oben doch sehr eng geworden. Benutze ihn jetzt mit Müllsack-Liner. Im Bild sieht man auch die Last-Kontrollriemen.

    Im Boden ist eine flache Tasche für die Anker-Powerbank mit Auslass fürs Kabel. Die Innennähte sind alle mit Schrägband abgesäumt, um die Hightec-Gewebe, die darin transportiert werden, nicht zu beschädigen.

    Dann habe ich noch zwei Taschen genäht, die sich am Hüftgurt auffädeln und mit Kam-Snaps an Ort und Stelle fixieren lassen (die weiße mit 1,25L, die rote 2L):

    Die rote Tasche (aus einem REWE-Einkaufsbeutel genäht, recycletes Material aus Einweg-Pfandflaschen; 100g/qm), lässt sich mit Gurtschnallen in eine Schultertasche umwandeln. Leider auch die wieder in "Wet" (soll heißen, Wasser kann rechts und links reinlaufen) 

     
    Das ganze hat irre viel Spaß gemacht. Ohne dieses Forum wäre ich wahrscheinlich nie auf den Gedanken gekommen, das mal zu versuchen statt direkt mit den 100ern im Outdoor-Laden zu winken. Dafür ein Riesen-Dankeschön in die Runde! 
    Wenn jemand eine Idee hat, wie ich die Seitentaschen in wasserdicht einfach realisieren kann, immer her damit. Mit Reißverschlüssen an den Seitentaschen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, da ich Einhand-Bedienung als essentiell ansehe.
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    bigbozo hat eine Reaktion von ArminS erhalten in 32L-Upcycling-Rucksack "Paper II"   
    Ich lese ja jetzt on/off schon über ein Jahr hier mit (saison-ULer  ) und dachte ich sollte mich ja auch mal aktiv beteiligen, vielleicht ists ja für den einen oder anderen interessant.
    Hier möchte ich euch gerne meinen 32-L-Rucksack Paper II vorstellen. Das ist der 2te Rucksack, den ich genäht habe (der 50L Paper I ist nicht unbedingt vorzeigbar bzw. unbedingt nicht )
    Entwurf und das fertige Produkt:

    Mein Traum war, den für mich idealen Rucksack in einem leichten Tragegerät zu realisieren. Das ist mir leider nicht wirklich gelungen,  neige ich doch dazu, sehr schnell vom Denken ins Tun zu wechseln. Allerdings sind die Maße für mich sehr gut passend. 5L mehr wären allerdings gut gewesen.
    Verwendetes Material:
    -  Woven-PP 100g/qm; weiß (gewonnen aus einem Lehm-Big-Pack, dort diente das Material als Deckel-Schürze für den Bigpack)
    - Netzstoff, robust, Polyamid, 106g/qm
    - verschiedene Bänder (10mm/15mm/20mm Polyamid) von ExTex und aufgetrennten Messe-Rollup-Taschen (die fallen immer wieder mal hier an, wenn die Rollups kaputt gehen)
    - ein roter Reißverschluss - 20g (aus einem Sortiment, das ich mal von einer Kostümmeisterin geschenkt bekommen habe)
    - KamSnaps
    - Beastee Dee-Ringe 13mm, 10mm Leiterschnallen, 20mm Gurtschnallen aus dem Bestand
    - Einlagen aus meinen Trailrunnern (mach da immer Ledereinlagen rein) als Polster in den Tragegurten
    - Schrägband um die Innennähte einzukapseln
    Endgewicht: 255gr bei 29L Volumen (mit Füllschnipseln, Brett und Kiste gemessen)
    Maße: Durchschnittsmaß 5" x 11" x 24" (das Zollmaß hat sich als bequeme Einheit in dieser Größenordnung bewährt, sonst 12,5 x 27,5 x 60 cm), der Rucksack verjüngt sich aus der Mitte nach oben/unten und von Rückenplatte nach Außenplatte. 

    Der Plan war einen massiv verstellbaren Rucksack zu machen, der sich von 0-30L verstellen lässt. Ich kann es nicht leiden, wenn mein Laptop auf dem Weg zur Arbeit ständig im Rucksack wippt.
    Das Haupt-Material ist in etwa wie die Ikea-Taschen, allerdings nur auf 1er Seite glänzend, die andere ist matt.
    Der Rucksack ließ sich mit 10kg noch halbwegs bequem tragen, viel mehr traue ich ihm nicht zu. Als Rückenpolster und Ass-Pad nehme ich immer diese günstigen Polster (schön leicht und preiswert dazu; nutzen sich nur im Laufe einer Saison ab). Mit Schwitzen hatte ich keine Probleme, auch bei 27 Grad in den Weinbergen.
    Leider ist ein echter Wet-Pack draus geworden, weil ich unbedingt den Reisser drin haben wollte (das Auge näht mit, und mit Rolltop wäre der Eingang oben doch sehr eng geworden. Benutze ihn jetzt mit Müllsack-Liner. Im Bild sieht man auch die Last-Kontrollriemen.

    Im Boden ist eine flache Tasche für die Anker-Powerbank mit Auslass fürs Kabel. Die Innennähte sind alle mit Schrägband abgesäumt, um die Hightec-Gewebe, die darin transportiert werden, nicht zu beschädigen.

    Dann habe ich noch zwei Taschen genäht, die sich am Hüftgurt auffädeln und mit Kam-Snaps an Ort und Stelle fixieren lassen (die weiße mit 1,25L, die rote 2L):

    Die rote Tasche (aus einem REWE-Einkaufsbeutel genäht, recycletes Material aus Einweg-Pfandflaschen; 100g/qm), lässt sich mit Gurtschnallen in eine Schultertasche umwandeln. Leider auch die wieder in "Wet" (soll heißen, Wasser kann rechts und links reinlaufen) 

     
    Das ganze hat irre viel Spaß gemacht. Ohne dieses Forum wäre ich wahrscheinlich nie auf den Gedanken gekommen, das mal zu versuchen statt direkt mit den 100ern im Outdoor-Laden zu winken. Dafür ein Riesen-Dankeschön in die Runde! 
    Wenn jemand eine Idee hat, wie ich die Seitentaschen in wasserdicht einfach realisieren kann, immer her damit. Mit Reißverschlüssen an den Seitentaschen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht, da ich Einhand-Bedienung als essentiell ansehe.
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    bigbozo reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Lösung 5: Dünner, leichter, flacher – China II (72 g, 5 Watt, 2500 mAh LiPoly, 66 g mit integrierter Anschlussleitung)
     
    Was ging da noch?
    Das Panel konnte kaum leichter werden, ein bisschen Spielraum beim Befestigungssystem sah ich. Die PowerBank konnte nur durch LiPoly-Akkus und Kunsttoff leichter und flacher werden. Das potenzielle Abreißen der Anschlussleitung auf dem Rucksack könnte man evtl. verhindern. Die Anschlussleitung konnte kürzer werden, wenn der Anschluss näher an die PowerBank rückte. Ich verkaufte @inspectorNorse die Lösung 4 mit etwas Wehmut auf dem Herbsttreffen und besorgte mir ein ähnliches A5-Panel mit geringfügig anderem Zuschnitt und um 90° gedrehtem USB-Anschluss.
    Die Löcher in den Ecken machte ich nur noch 1,5 mm stark und verzichtete auf die Messingösen. Statt Material und Gewicht für eine Schlaufe durch eine Öse zu verschwenden, zog ich das Shock-cord-Ende mit einem dünnen Faden unter Spannung verjüngt durch das kleine Loch und sperrte es mit einem Knoten. Die Filofax-Lochleiste ließ ich dran und erweiterte die Löcher für A5-6-fach-Lochung, weil ich das Teil tatsächlich einer Kladde einheften können wollte. (Hier schlummern also noch ein paar Gramm für die Schere.) Auch das Prinzip des Befestigungssystems änderte ich: Statt vier einzeln angeknoteter Handschuhkarabiner spannte ich die Shock-cord von einer Ecke zur nächsten und ließ die Handschuhkarabiner frei laufen. Das sparte etwas Leine und machte das Befestigungssystem dennoch vielseitiger. (Diese Lösung habe ich ähnlich inzwischen auch am PowerTAB; sie ist oben auf den Fotos zu sehen. Dort kann man auch sehen, wie ich die Shock-cord verstaue, wenn ich das Panel wegpacke, damit nichts herumlabbert.) Die gewählte PowerBank mit 2500 mAh war fast so flach wie der USB-Ausgang des Panels. Also verzichtete ich auf den hohen Auftrag einer Klettlösung und klebte die PowerBank am Ende der Versuchsphase mit Silikon direkt auf das Panel (Tipp: Laaange trocknen lassen, sonst wird das nichts). Sekundenkleber wäre solider gewesen, aber Silikon erlaubt es, die PowerBank notfalls gegen eine andere zu tauschen, ohne das Panel zu zerstören.
      
    Erkenntnisse aus dieser Phase:
    Gesamtgewicht inkl. Befestigungslösung rund 160 g.
    UL-mäßig war ich scheinbar angekommen. Das Panel ist so gut wie das vorgenannte und lieferte zuverlässig genug Energie, um die PowerBank zügig zu laden. Die PowerBank ist von geringerer Qualität und Kapazität als die in Lösung 4, dafür aber fast so flach wie der USB-Anschluss unter dem Panel, dass ergibt eine wunderbar flache Gesamtkonstruktion. Gleichzeitig wirkt die flächigere PowerBank etwas stabilisierend auf das Panel. Der USB-Anschluss zeigt zur breiten Seite, im Gebrauch also nach unten. Das ist günstiger hinsichtlich des Schutzes des Anschlusses und näher am Eingang der PowerBank. 2500 mAh sind leider die Unterkante der Dauerversorgung, wenn ich, wie inzwischen normal bei mir, regen Gebrauch von meinem Smartphone mache. Nach zwei Regentagen mit unverändertem Smartphone-Einsatz ist da nicht mehr genug Reserve. Das ist aber nicht der PowerBank anzulasten, man muss nur wissen, ob man lieber energiesparsam unterwegs ist oder mehr Puffer haben will. Im UL-üblichen Sparbetrieb reicht diese Lösung hingegen völlig aus. Einziges Ärgernis: Die integrierte USB-Anschlussleitung der PowerBank ist recht kurz und der Stecker um 180° verdreht und darum nicht gut geeignet, um beim Laufen mit dem Panel verbunden zu werden. Wer weiß, vielleicht setze ich da irgendwann wieder an.
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    bigbozo reagierte auf roli in Volumen messen   
    Hallo!
    Das Gewicht von einem neuen Gegenstand interessiert hier fast jeden, aber wie schaut es eigentlich mit dem Volumen von Rucksäcken aus? Hat ein Pack mit einer 20 Liter Herstellerangabe wirklich 20 Liter oder ist es auch hier wie beim Gewicht das meistens nicht passt? Beim Anblick des neuen Bällebads unserer Tochter habe ich also mein Gedankenexperiment zum Messen von Volumina umgesetzt.

    Eureka! Ein Bällebad
    Die Idee ist simpel: Man nehme Behälter mit bekannten Volumen (Schüssel, Schaffel, etc.) und zähle wieviele Bälle rein passen. Wenn das Volumen nicht bekannt ist, dann Wasser rein und abwiegen. So habe ich mal 4 Messpunkte erstellt die der Anzahl der Bälle einem Volumen zuordnen. Mit ein bisschen Mathematik wird nun eine Gerade gefunden die jeder Anzahl von Bällen ein Volumen zuordnet. Das schaut so aus (für unsere Bälle mit ca. 5.5 cm Durchmesser):

    Schaut recht gut aus und linear wie es sein soll. Jetzt nehme ich mal drei Rucksäcke, fülle sie mit Bällen, zähle diese und lese dann das Volumen ab. Der Einfachheit halber könnte man auch die Bälle wiegen und sich dann das Abzählen sparen. Egal.
    Die Rucksäcke im Test im Bällen gefüllt:

    Ergebnis (gemessenes Volumen und in Klammer die Volumenangabe der Hersteller):
    Montane Ultra Tour 22 (146 balls): 19 liters (22 liters) Laufbursche Packsack Lite (156 balls): 20 liters (24 liters) Outdoor Research Dry Summit Pack HD (184 balls): 24 liters (28 liters)  Daraus ergibt sich mal folgende Frage: Habe ich einen Fehler gemacht oder werden die Volumina in diesen drei Fällen wirklich vom Hersteller übertrieben hoch angegeben?
    Nachtrag: Das Messverfahren (falls man das so nennen kann) ist natürlich recht ungenau. Erstens, stimmen die Referenzpunkte nicht exakt und zweitens könnte man immer noch mehr Bälle in den Rucksack drücken.
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    bigbozo reagierte auf roli in Volumen messen   
    So, der OR mit Wasser auf den selben Füllstand wie mit den Bälle gefüllt ergibt 26,1 kg (exkl. Pack) und somit Liter. Da ist der Pack aber, unabhängig vom Gewicht, eine untragbare Kugel. Dh. im Balltest müsste ich wohl die Rucksäcke voller stopfen, aber nicht so sehr, dass sich die Bälle zusammendrücken. Dann bekäme ich wohl realistischere Werte. Allerdings kann man in der Praxis nie so viel reinstopfen, weil ja niemand eine Kugel tragen will.
    Werde beizeiten mal den "Test" wiederholen und die Rucksäcke stärker füllen. Insgesamt könnte man so eine Methode aber zumindest nutzen um einen relativen Vergleich zu bekommen. Lustiger wäre es natürlich mit kleineren Kugeln und Messung über deren Gewicht (z.B. eine Millionen von solchen). Weil das Abzählen ist nicht so der Bringer...
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    bigbozo reagierte auf Trekkerling in Wird uns die Natur geklaut?   
    Was man bei dieser sehr interessanten Diskussion hier aber auch nicht ganz aus den Augen verlieren darf ist der Aspekt, dass die Ortschaften z. B. am Alpenrand zum Teil nicht unerhebliche Probleme haben, weil sie die Infrastruktur wie Parkplätze, Straßen etc für die Besuchermassen, also uns, vorhalten müssen und zum Teil überhaupt nichts davon haben, weil wir neunmalklugen Sparmeister unser eigenes Essen mitbringen.
    Ich hab da mal eine ganz gute Dokumentation zu dem Thema im Fernsehen gesehen. Da haben ein paar Einheimische ganz schön geschimpft, weil sie jeden Tag die Blechlawine vor der Haustür haben, aber die Leute, außer Landschaft, nix konsumieren. Das war wohl früher anders, da haben die Leute eher mal was am Ort konsumiert. Scheint wohl aus der Mode gekommen zu sein, sehr zum Leidwesen der Ureinwohner.
    Seitdem ich das gesehen habe, versuche ich wenigstens nach der Tour noch einen Kaffee im Ort zu trinken oder gehe auch mal in die Dorfgaststätte. Und ich zahle meine Parkgebühr am Parkplatz im Tal ohne großes Murren. Weil das Problem der Besuchermassen, das sind auch wir.
    Und ob die Eintrittsgelder einer Klamm jetzt bei irgendwelchen ominösen 'Reichen' landen oder in der Kommune zum Bau eines Kindergartens genutzt werden, müsste man im einzelnen genauer untersuchen.
    Ansonsten beneiden uns wahrscheinlich Gegenden wie das Piemont, die massiv mit Abwanderung der Bevölkerung aus den Alpentälern zu kämpfen haben, um Probleme mit der Übervölkerung an einzelnen touristischen Hotspots und ansonsten einer funktionierenden und florierenden alpinen Kultur.
    Zur Kommerzialisierung der Alpen stimme ich meinen Vorrednern zu und hab das auch schon hier im Forum kund getan. Ein Tal oder einen Gipfel weiter ist man meist auf einmal ganz allein.
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    bigbozo hat eine Reaktion von Lightlix erhalten in Mögliche Änderung der Rückgaberichtlinien von Gramxpert.   
    WOW! Bin gerade erst hier eingestiegen; mit so einer Diskussion hier hätte ich nicht gerechnet.
    Ich habe vor 2 Wochen montag einen Kilt bei gramXpert geordert (habe lange gezögert, ob ichs mir leisten kann) und nachdem ich @kamov kontaktiert habe, hatte ich den Quilt tatsächlich schon Do. morgen in der Post. Noch dazu mit allen Rabatten und ohne Premiumversand.
    Hätte ich ein ähnliches Modell bei EE bestellt würde ich wahrscheinlich jetzt noch einige Wochen warten bis er ankommt, dann kommt Zoll drauf und dann schickt man den doch nicht mehr zurück  (falls EE den überhaupt annimmt). Von daher bin ich verdammt glücklich, dass es Manufakturen wie GramXperts gibt.
    Natürlich hast du @Lookas ggfs. recht, dass das gegen EU-Recht verstößt, wenn es ein Stangenartikel ist (was ich infrage stelle) und ich verstehe auch ein wenig deine Grundhaltung (Amazon und Zalando machens einem halt jeden Tag vor); ich fürchte nur, wenn Läden wie GramXPerts ihr Geschäft nach diesem Muster machen müssten, dann würde so ein Quilt locker das Doppelte kosten. Der zurückgesandte Quilt kann ja nicht mal mehr als neu verkauft werden. 
    Ich arbeite seit 16 Jahren unter anderem für einen Laden, der Online-Handel betreibt und wir stellen immer wieder fest, das die Gesetze im Grunde nur den Großen zugute kommen mit dem Deckmäntelchen des "Dienst am Kunden". Manchmal kostet die Rücknahme mehr, als du am Artikel überhaupt verdienen kannst. Ich kann sehr gut verstehen, wenn da mal jemand die Hutschnur platzt. 
    Wenn es das Ziel ist, die Konkurrenz von Amazon und Co. auszuschalten, dann weiter so, immer feste drauf auf die Kleinen, die was auf die Beine stellen wollen. Aber dann auch bitte nicht wundern, wenns iwann nur noch China-Schrott gibt.
    @kamov Thanks again for the Quilt, slept cozy and warm at the weekend, hope to review the quilt as soon as possible

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