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Ultraleicht Trekking

Mia im Zelt

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Alle erstellten Inhalte von Mia im Zelt

  1. Bis 0 Grad nutze ich die TaR XLite short mit 3mm EVA als Unterlage. Bei 0 Grad geht es für mich gerade noch. Bei Minusgraden hat sich diese Kombi als zu kalt herausgestellt. Für kältere Nächte hatte ich bis vor kurzem die Mountain Eqiupment Aerostat Down short. Diese ist nicht UL (Gewicht ca. 640g mit Packpumpsack), war aber sehr bequem. Nachdem meinem Mann und mir sie schon nach 6-12 Monaten sporadischer Nutzung delaminiert ist, haben wir sie eingeschickt. Als Ersatz habe ich mir vor ein paar Tagen die TaR XTherm in regular gekauft. Gewicht liegt bei 435g ohne Pumpsack. Bequem finde ich sie, wobei die breite XL max (640g)Variante von meinem Mann natürlich noch bequemer ist. Sein Bruder hat die Exped Synmat 9 LW. Er findet sie ist warm, robust und sehr bequem, wiegt jedoch mehr als 1kg.
  2. Tag 5 Also stand für heute wieder ein langer Wandertag an. Heute zeigte sich das Wetter noch mal von seiner schönsten und sonnigen Seite. Kaum zu glauben, dass es am nächsten Tag mind. 30cm schneien sollte. Ein Anstieg in Serpentinen führte zum aussichtsreichen Zwieselbachjoch hoch. Hier hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf die Gletscher der Stubaier Alpen. Bergab wurde es noch schöner, der einfache Weg war ein reines "Lustwandeln", so schön war die Landschaft hier. Besonders die Herbstfärbung war toll - in dieser Jahreszeit gefallen mir die Berge am meisten. Hin und wieder sahen wir Murmeltiere. Kurz vor der Schweinfurter Hütte bereiteten wir unser Mittagessen zu und stiegen anschließend mit tollen Ausblicken zur Finstertaler Scharte rauf. Kurz wurde es nebelig, dieser verzog sich aber schon nach wenigen Minuten wieder. Dunkle Wolken waren noch nicht zu sehen. Kurz vor Kühtai passierten wir den Finstertaler Stausee. Vor der Dämmerung kamen wir an und konnten in ein am Vortag gebuchtes Hotelzimmer einchecken. Am nächsten Tag zeigte die Webcam von Kühtai uns ein schneeweiß gefärbtes Dorf. Eigentlich war im Anschluss eine 6-tägige Zelttour in Osttirol im Hochgebirge vorgesehen. Aufgrund des vielen Neuschnees fuhren wir stattdessen nach Bozen. In Südtirol sollte es nämlich nur bis auf ca. 1800m runterschneien... Dort erfuhren wir dann auch, dass Tirol am Abend als Risikogebiet eingestuft wurde.
  3. Tag 4 Der Wetterbericht für die nächsten Tage beunruhigte uns. Für das kommende Wochenende war starker Schneefall bis auf ca. 1300m vorhergesagt. Das Auto von meinem Mann stand jedoch mit Sommerreifen in Kühtai. Daher entschieden wir uns die Tour von 6 auf 5 Tagen zu verkürzen und die zweite Nacht in der Schweinfurter Hütte zu überspringen. Heute erwartete uns nur eine kurze Etappe. Etwas Erholung wollten wir uns ja auch gönnen um später wieder fit für die Arbeit zu sein. Da es den ganzen Tag regnete passte dies auch ganz gut. Die Tour habe ich u.a. dazu genutzt um meine MYOG-Regenjacke intensiv zu testen. Sie hat mich tatsächlich trocken gehalten. Nur dort wo die Schulterträger und der Hüftgurt saßen, war der Stoff von innen etwas feucht. Am T-Shirt war davon aber nichts zu sehen. Zuerst ging es über hochalpine Wiesen bergauf um dann schon relativ bald in Blockschutt überzugehen. Die Markierungen wiesen den Weg rauf bis zum Winnebachjoch. Der Abstieg führte in ähnlicher Manier bergab. Der Weg war angenehm zu gehen. Die Winnebachseehütte liegt idyllisch an einem See gelegen. Im Vergleich zu den beiden Tagen zuvor haben wir deutlich mehr Menschen gesehen, wobei die Wege immer noch alles andere als überlaufen waren. An Tag 2 und 3 sind uns je nur 1-2 andere Wanderer begegnet. Einsame Wege sind mir die liebsten.
  4. Tag 3 Beim Frühstück war es im Vergleich zum Abendessen ziemlich ruhig. Den Lärm am Abend fand ich etwas nervig. Da fiel mir wieder ein, warum ich sonst so gerne im Zelt schlafe. Aber die weichen Betten in der Hütte sind natürlich auch ein Schmankerl. Auch heute stand wieder eine lange Etappe bevor, da die Neue Pforzheimer Hütte schon geschlossen hatte. Der erste Teil war landschaftlich toll und eher einfach. Am frühen Mittag kamen wir an der geschlossenen Hütte an und liefen noch ein Stück weiter, bis wir unsere Mittagspause machten. Dafür hatten wir extra einen Kocher mitgenommen. Der Weg verlief etwa eine Stunde eher eben an einem Bach entlang. Anschließend wand er sich hoch in ein großes Blockschuttfeld. Durch die sehr gute Markierung war der Weg auch im Nebel problemlos zu finden. Anfangs verlief er nur leicht ansteigend, zum Ende hin wurde er deutlich steiler. Der finale Aufstieg zur Zischgenscharte war für mich der schwiergste Abschnitt der ganzen Tour. Extrem steil ging es an einem Seil durch grieseligen Untergrund bergauf. Der Untergrund war sehr lose (wie grober Sand) und rutschte beim drauftreten mit einem selbst nach unten. Kurz darauf waren wir oben. Auf der anderen Seite ging es ebenso sehr steil, aber mit besserem Untergrund bergab. Auf halber Strecke zum Westfalenhaus klarte es auf und die späte Sonne schenkte uns ihr goldenes Licht. Dann sah ich rechts auf einer Art Hochwiese eine Tierherde. "Das sind doch.... Steinböcke ?!", dachte ich und holte die kleine Kamera raus. Der Zoom bestätigte es. Die Tiere ließen sich von uns nicht stören. Bald darauf stiegen wir zu Hütte ab und genossen kurz vorher noch den herrlichen Ausblick von der Münster Höhe. Dort erwartete uns eine riesige Portion zum Abendessen. Ich weiß schon, warum die Halbpension nichts für mich ist...
  5. Tag 2 Heute sollte laut dem Wanderführer die längste und anspruchsvollste Etappe über den Wilhelm-Oltrogge-Weg sein. Ohne Frühstück liefen wir bis zur alten Bielefelder Hütte, wo wir unser Frühstück einnahmen. Später ging es durch das steinige Österkar hoch zu einem Sattel, wo wir die Mittagspause verbrachten. Beinahe hätte ich an der Stelle meinen Quilt verloren, denn er rollte mir den Hang hinunter. Zum Glück blieb er an einem Felsvorsprung hängen... Da auf den Hütten ein Schlafsack vorgeschrieben war, habe ich Hüttenschlafsack + Quilt mitgenommen. In den Hütten war es jedoch so warm, dass mir unter dem Quilt viel zu heiß war. Dunkle Wolken näherten sich und es fing an zu regnen. Über Seilsicherungen ging es zur Hochreichenscharte hinauf, von der es auf der anderen Seite steil bergab ging. Ich merkte bald, dass die Stöcke in dem Gelände keine Hilfe, sondern ein Hindernis sind. Mein Mann hörte leider nicht, dass ich sie ihm zuwerfen wollte und so landeten sie links daneben. Nachdem ich sie kraxelnd zurückgeholt hatte, ging es mit am Rucksack verstauten Stöcken schon viel besser. Als wir den schwierigen Teil hinter uns hatten, hörte es auf zu regnen und ein kräftiger Regenbogen bildete sich. Immer wieder schwärmte ich von der wunderschönen Landschaft. Das Ziel des Tages war die Schweinfurter Hütte. Dort kamen wir am Abend an. Ein Aushang verkündete, dass der Wilhelm-Oltrogge-Weg wegen Steinschlag gesperrt ist. Interessant... In umgekehrter Richtung war kein solcher Hinweis vorhanden. Der Pfeil auf dem letzten Bild zeigt die Scharte, von der aus runter zur Schweinfurter Hütte ging.
  6. Sellrainer Hüttentour in den Stubaier Alpen (Österreich) im Herbst Tag 1 Los ging es ab Kühtai, einem Skiort auf fast 2000m Höhe in Österreich. Außerhalb der Skisaison ist dort nur wenig los. Schon der Auftakt war landschaftlich sehr schön. Die wilden Heidelbeeren mit ihren leuchtend roten Blättern waren reif und luden zum Naschen ein. Oberhalb der Baumgrenze finde ich es besonders schön. Über die Mittertalerscharte ging es ein Stück am Seil rüber auf die andere Seite, wo wir zur neuen Bielefelder Hütte abstiegen. Nach einem kurzen Regenschauer schien auch wieder die Sonne und schenkte ein sehr schönes Licht. In der Hütte war es ruhig, wir hatten das Lager für uns alleine.
  7. Genau das meinte ich... Ggf. ist sehr vage. In deinem Eingangspost wirkte es sehr konkret.
  8. Mia im Zelt

    TA 2021/22

    Ambitioniert ist es schon. Daher reche ich damit, dass es passieren kann, dass wir die letzten Abschnitte nicht mehr schaffen. Hast du eine Idee, wie wir dafür am besten üben können? Alpine Erfahrung haben wir reichlich.
  9. Mia im Zelt

    TA 2021/22

    Hi Oska, mein Mann und ich haben von Januar bis April 2022 ein Sabbatical. Sein Traum ist es nach Neuseeland zu fliegen und dort mit einem Camper zu reisen. Ich dagegen möchte so gerne eine Fernwanderung machen. Den Te Araroa habe ich erst vor wenigen Tagen entdeckt. Es läuft wohl darauf hinaus, dass wir zwei Monate wandern und zwei Monate mit dem Camper reisen werden. In der Zeit könnten wir lt. meiner Recherche die Südinsel schaffen. Daher werde ich hier mitlesen.
  10. Nein, an der Stelle drückte er sowieso nicht. Es drückte auf den Beckenknochen und an der Stelle, wo der Rucksack hinten aufs Gesäß drückte. Der Pack war bei 16kg Gewicht nicht mehr wirklich stabil und drückte hinten nach unten.
  11. Die Rucksackfrage ist echt schwierig für uns Frauen, finde ich. Stehe vor einer ähnlichen Fragestellung. Daher hatte ich den ÜLA Circuit, also eine Nummer größer als der Ohm 2.0, im Test. Bei mir hat er ordentlich Last aufs Becken übertragen. Er fiel dann aber für mich raus, da er genau dort ebenso wie am Gesäß stark gedrückt hat. Die Schultergurte drückten gar nicht. Hatte Gr. M mit Rückenlänge 46cm bestellt.
  12. @Lignius Genauso habe ich alle eingestellt. Die Lastübertragung funktioniert beim Eja auch hervorragend. Nur die Konstruktion mit dem Netzrücken und das wippen gefällt mir nicht so gut. Zum Teil lässt es sich verbessern indem ich schwere Sachen hinter das Netz schiebe. Du hast Recht mit deiner Einschätzung. Die hohe Last von 16kg soll tatsächlich nur für kürzere Zeit getragen werden. Im Prinzip möchte ich möglichst wenig Gewicht tragen und der Rucksack soll auch dementsprechend leicht sein. Da mein Ziel für die nächsten Jahre Thruhikes sind, bei denen ich immer mal wieder für ein paar Tage viele Consumables schleppen muss, sollte er halt möglichst bequem sein (bin schmerzempfindlich). Eierlegende Wollmilchsau halt. Habe den Exped Lightning und den Opsrey Eja gestern erneut probegetragen und fand im Prinzip beide auf ihre Art und Weise sehr gut. Wahrscheinlich wird es einer von beiden werden, so richtig weiß man es meist erst nach einer längeren Wanderung. Die kann ich natürlich nicht mal eben zur Probe machen. Deine Vorschläge merke ich mir für den Fall, dass ich doch weitersuchen muss. Das habe ich auch gemerkt. Gewichte ab 10kg ohne Lastenkontrollriemen gehen gar nicht bei mir. Hat beim testen einen riesige Unterschied gemacht. Genau deshalb. Der Huckepacks Phoenix ist mir zu filligran für meine Zwecke. Ja, leider schon. 16kg weil bei den Thruhikes, die ich in Zukunft (sofern Corona denn will), es immer wieder Passagen gibt, wo entweder 6l Wasser + LM für mehrere Tage oder zwar weniger Wasser, aber dafür noch mehr LM mitgenommen werden müssen. Ansonsten möchte ich schwere Lasten so gut es geht vermeiden.
  13. Hey ToniBär, ich habe einen ähnlichen Wunsch wie du, suche ich auch nach einem Rucksack, mit den man höhere Lasten (bei mir 16kg) komfortabel tragen kann. Zu den von dir verlinkten Rucksäcken kann ich leider nichts sagen. Von Osprey habe ich aktuell den Exos 58 und den Eja 58 (Damenversion) im Test. Die Lastübertragung auf das Becken funktioniert gut, die Gurte sind super gepolstert. Es stört mich aber der Netzrücken, weil so der Schwerpunkt vom Rucksack weiter hinten ist. Manche mögen sowas aber, weil ihnen die Belüftung wichtiger ist. Den Exped Lightning finde ich vom ersten Test her auch gut. Das Tragesystem schafft es die 16kg aufs Becken zu bringen. Von Exped gibt es auch noch den Thunder 70, der größer und schwerer ist. Den HMG Porter hatte ich zwar nicht bestellt, aber dafür den HMG Southwest 3400. Ich bin mir nicht sicher, ob der Beckengurt und die Schultergurte die gleichen sind wie beim Porter, von den Fotos her sieht es so aus. Für die besagten 16kg fand ich die Polsterung zu dünn. Auch im Test war der ÜLA Circuit, der ein riesiges Volumen hat, aber bei mir leider am Becken zu sehr gedrückt hat. Das Gewicht hat er aber sehr gut übertragen, nur bei drückte der Hüftgurt zu sehr. Vielleicht hilft dir dies etwas weiter. Letztendlich hilft sowieso nur ausprobieren, da jeder Körper eine andere Anatomie hat und daher mit verschiedenen Rucksackmodellen zurecht kommt.
  14. Ja, habe ich. Ohne zog es extrem nach hinten. Der Virga 2 sieht auch so aus, als könnte man nicht mehr damit tragen. Habe die Wasserblase hinter den Netzrücken getan um das Gewicht näher an den Rücken zu bringen. OT: Für die Wasserblase möchte ich langfristig auch noch eine Alternative finden. Flaschen an den Schultergurten könnten eine gute Idee sein. Nur habe ich mit normalen PET-Flaschen das Problem, dass die sehr schnell anfangen zu stinken. Die Stöcke am Rucksack montieren, damit er gestützt wird? Interessant. Eine Rucksack für solche Zwecke habe ich ja bereits. Hier suche ich absichtlich einen großen Rucksack mit dem ich auch mal 16kg (also viel Wasser + Proviant) tragen kann... Der erscheint mir vom Aufbau den Osprey-Rucksäcken sehr ähnlich, weil er auch die diesen gebogenen Rücken mit Netzteil haben. Das mag ich eigentlich nicht. Bevorzuge Kontaktrücken, da die Last dabei näher am Körper getragen wird. Morgen werde ich den Exped und den Eja jeweils länger probetragen und dann weitersehen.
  15. Auch blöde Fragen sind ok, solange sie so nett formuliert sind wie bei dir. Ich habe zwar ein geringes BW, aber kein super kleines Volumen. Extremes quetschen liegt mir nicht, gerade die Daunensachen möchte ich nur mäßig komprimieren. Mit 38 Litern komme ich da nicht aus, wenn ich LM für 7 Tage tragen muss. Habe ich bereits ausprobiert. Wie andere das hinkriegen ist mir sowieso schleierhaft. Und wenn man da noch einen Bärenkanister oder 6 Liter Wasser schleppen muss... Meist sind die kleineren auch für geringere Lasten ausgelegt - und da gehe ich keine Kompromisse ein - führt bei mir nur zu Schmerzen.
  16. Danke für eure Reaktionen. Machts nichts. Da ich Custum-Packs nicht zurückschicken kann, fällt sowas für mich raus. Das ist mir zu heikel bei einem Produkt, was ich anprobieren muss. @Konradsky Klingt gut Oder Myog. Leider nicht. Ich habe gestern Abend mir ganz in Ruhe das Einstellungs-Video von ÜLA angesehen und im Spiegel verglichen. Demnach passt die Rückenlänge. Der Beckengurt drückte schon nach 10min sehr auf die Beckenknochen und verursachte Schmerzen. Auch am Gesäß tat es weh, der Rucksack drückt da zu sehr nach unten. Der ÜLA Circuit fällt damit raus. Den HMG Southwest habe ich ebenfalls am Abend erneut getestet und mit den Einstellungsmöglichkeiten gespielt. Doch das Gewicht sitzt hier zu sehr auf den kaum gepolsterten Schultergurten, es drückt genauso wie beim Deuter. Auch vermisse ich klassische Lastenkontrollriemen. Er ist damit auch raus. Beim Osprey Eja habe ich mal die Wasserblase hinter den Netzrücken (was für eine blöde Konstruktion!) getan. Damit hebelt er weniger nach hinten. Die Schultergurte fühlen sich von allen am besten an, an der Hüfte drückt es nur etwas. Leider wippt auch er beim gehen auf und ab (v.a. bergauf und bergab). Der Exos ist ohnehin raus. Ich bin 173cm - eher mittelgroß also. Für Hüttentouren habe ich bereits meinen 3F UL Tutor. Er hat mir im September auf einer Hüttentour bereits gute Dienste geleistet.
  17. Dies ist dein erster Kommentar hier. Ich verstehe nicht wirklich, was du meinst. ___ Holzpellets gab es im Baumarkt nur in der XXL-Größe, welche im mit dem Fahrrad nicht transportieren konnte. Habe nun alle bestellten Rucksäcke einem ersten Test unterzogen. Beladen habe ich alle gleich, so dass alles mit Rucksack ca 16kg wog. Drin waren 5kg LM, 6L Wasser und Ausrüstung. Da es die ganze Zeit schneit, konnte ich sie bisher nur drinnen testen und die Treppe rauf und runterlaufen. Osprey Eja + Schultergurte sehr gut gepolstert, kein Druckgefühl + Hüftgurt übernimmt viel Last, drückt nicht - hebelt stark nach hinten, wenn ich aufrecht stehe - Gewicht fühlt sich von allen bergauf am schwerten an. - keine Hüfttaschen - kippt um Osprey Exos +- hebelt etwas weniger nach hinten, aber noch zu sehr + Schultergurte drücken kaum, gut gepolstert - Gewicht fühlt sich rel. schwer an - Hüftgurt drückt etwas, ev. Rückenlänge zu lang? - keine Hüfttaschen - kippt um Exped Lightning + Gewicht fühlt sich bergauf deutl. leichter an + hebelt nicht nach hinten + steht von selbst + Schultergurte liegen gut an, drücken nur wenig + Hüftgurt übernimmt viel Last - Hüftgurt drückt mäßig bis wenig beim laufen. Verstellbare Rückenlänge, drückt bei S nur noch wenig - hinten keine Meshtasche ÜLA Cuircuit Gr. M mit Hüftgurt S + hebelt nicht nach hinten + Gewicht bergauf leichter als Osprey + Schultergurte drücken nur sehr wenig, liegen aber weniger gut als als beim Exped + Hüftgurt übernimmt sehr viel Last - Hüftgurt drückt mäßig, evt. Rückenlänge zu lang? Lastenverstellriemen müssen max. gespannt werden und sind dabei flach HMG Southwest + hebelt nicht nach hinten, intelligente Gewichtsverteilung + Hüftgurt sitzt gut und drückt nicht + Gewicht deutl. leichter bergauf als beim Osprey - Schultergurte drücken von allen am meisten, Druck v.a. auf der Innenseite Zum Vergleich mein Deuter + hebelt nur wenig nach hinten, könnte aber besser sein - Hüftgurt drückt - Schultergurte verlagern Gewicht v.a. nach innen. Liegen nicht gut an Ich wünsche euch ein schönes Wochenende Mia
  18. Finde die Fragestellung spannend. Eine perfekte Antwort gibt es m. E. nicht, da diese von den eigenen Bedürfnissen abhängt. Und die können sich mit den Jahren auch ändern. In jüngeren Jahren hat man andere Wünsche als in der fortgeschritteneren Lebenszeit. Meiner Beobachtung zufolge interessieren sich ältere Menschen mehr für Kultur und wünschen mehr Komfort als jüngere. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich persönlich habe so viele Ziele für die nächsten Jahres, dass es mir manchmal schwer fällt Prioritäten zu setzen. Es gibt einfach so viele schöne Trekkingrouten, sowohl in Europa als auch in Übersee. Bei meiner Wahl sind mir schöne und wilde Landschaften, wenig menschliche Siedlungen, eine erkennbare Wegführung, Möglichkeit mit Gleichgesinnten Kontakt zu haben sowie regelmäßige Resupplymöglichkeiten sehr wichtig. Wildnis im Sinne von "da war noch nie ein Mensch, der diese Landschaft kultiviert hat" oder "keinerlei Infrastruktur" ist nicht mein Ziel. Dies wäre für mich kein Trekking mehr, sondern eine Expedition. Mit ultraleicht hat es dann auch nichts mehr zu tun. Mir sind Landschaften, die sich die Natur vor Jahrzehnten zurückgeholt hat wild genug. Beim wandern suche ich kein riskantes Abenteuer, sondern eine schöne Zeit in der Natur. Die amerikanischen Trails erfüllen diese Kriterien und stehen daher bei mir ganz oben auf der "To-Do-Liste". Da ich noch am Anfang meiner "Trekkingkarriere" stehe können sich meine Bedürfnisse in Zukunft noch verändern. Jedoch denke ich, dass es sinnvoller ist weit entfernte Ziele in jüngeren Jahren zu realisieren. Die lange Fluganreise ist schließlich sehr anstrengend. Vielleicht ist mir das später zu anstrengend. Ich kenne viele, die in ihrer Rentenzeit nur noch max. bis auf die Kanaren fliegen wollen, weil es ihnen ansonsten zu anstregend ist.
  19. Wow, dein Reisebericht fängt schon grandios an! Bin gespannt, wie es weitergeht. Beim nähen schaue ich nebenbei Thruhikevideos auf YT. Gestern habe ich ein Video vom Arizona Trail gesehen und mir gedacht, zu welcher Jahreszeit man den wohl am besten geht. Nun entdecke ich gerade deinen Reisebericht. Oktober und November wäre auch meine Vermutung gewesen, denn im Sommer ist es dort bestimmt viel zu heiß. Muss man auf dem Trail immer auf offiziellen Zeltplätzen übernachten? Die Anfahrt zur den Startpunkten scheint bei vielen US-Thruhikes wohl schwierig zu sein. Gerade als Ausländer stelle ich mir das nicht einfach vor. Ein Glück, dass du jemanden gefunden hast, der dich hingebracht hat.
  20. Beides kenne ich bereits. Leider hilft auch der Stockeinsatz bei meinen bisherigen Rucksäcken dann nicht mehr, bei einem neuen aber hoffentlich schon. OT: Schwere Rucksäcke möchte ich ohne Stöcke ohnehin nicht lange tragen. Für die Knie ist es mit ohnehin angenehmer. Bisher hielten die Schmerzen leider länger an, wenn ich mehr Gewicht drin hatte, als im Eingangspost beschrieben. :/ Da habe ich als Frau immerhin einen Vorteil - mit (m)einer weiblichen Anatomiehalten Rucksäcke meisten ganz gut am Becken. Aber tendenziell scheint die Rucksacksuche für Frauen etwas schwieriger zu sein, kommt es mir vor. Danke. Habe ich entdeckt. Für Personen, die wissen, was sie genau brauchen, bestimmt eine gute Option! Möchte aber keinen teuren Rucksack auf "gut Glück" kaufen, den ich dann nicht zurückschicken kann. Fällt daher für mich raus. Zu ZPacks Rucksäcken habe ich in den PCT Surveys auch nicht viel gutes gelesen. Dort wird das Tragegefühl bei hohen Lasten und die Haltbarkeit bemängelt. ___ Beim Exped Lightning scheiden sich wohl die Geister - der eine findet ihn super, der andere unbequem. Da hilft wohl nur ausprobieren. Und irgendwie scheine ich mit meiner abfallenden Schulterform ziemlich alleine zu sein... Ja, habe ich. OT: Eine Frauenecke im Forum fände ich auch super! Leider weiß ich bei den Schreibern oft nicht, welches Geschlecht sie haben. Finde ich aber wichtig, da die Unterschiede vorhanden sind. Danke für das schmeichelnde Kompliment. Dazu müsste ich aber überhaupt erstmal eine Vorlage haben und wissen, was ich genau brauche. Das muss ich erst durch austesten von bereits existierenden Rucksäcken herausfinden... ___ Habe mir heute bei Bergzeit drei Rucksäcke bestellt (vor Ort nicht gefunden, wohne in einer ländlichen Gegend): Exped Lightning 60, Osprey Eja und Exos (jew. M) Meine Rückenlänge habe ich heute zusammen mit meinem Mann gemessen: 46,5cm Weiterhin möchte ich noch den HMG 3400 (Windrider oder Southwest?) und den ÜLA Circuit ordern. Hoffentlich mit etwas Black-Friday Rabatt... Beide kann ich bei Hikerhaus bestellen. Da steht nur leider nicht, ob mit J oder S-Schultergurten. Beim Trekking-Lite Store ist der ÜLA in Gr. M ausverkauft. Den Gossamer Gear Mariposa würde ich auch gerne bestellen, er ist aber sowohl bei Sack und Pack, als auch beim Trekking-Lite-Store ausverkauft. Beim Hikerhaus gibt es ihn nur ohne Hüftgurt, was mir nichts bringt. Der fällt somit raus. Wenn alle da sind, möchte sie sie gegeneinander testen. Dazu habe ich mir überlegt, eine stabile Mülltüte reinzulegen und ihn mit meiner Ausrüstung + 6l Wasser und 5kg Essen zu füllen, mit jedem ein paar Schritte auf einer nahe gelegenen Forststraße auf und ab zu gehen, um das Tragegefühl bei hohen Lasten auszutesten. Was meint ihr zu meinem Plan?
  21. Danke für die zahlreichen Antworten!!! Hier antworte ich erstmal nur kurz, weil ich leider Probleme mit dem Internet habe... Mehr kommt später. Der Link von @Lignius fand ich sehr hilfreich. Der "Superior Wilderness Designs DCF Long Haul 50" ist wohl leider in DE nicht erhältlich, der ÜLA und der HMG aber schon. @hans im glueck Ja, über die Logistik muss ich mir auch Gedanken machen! Guter Aspekt von dir! Vorher testen ist kein Problem. Nur würde ich die Rucksäcke gerne ungefähr gleichzeitig testen um sie besser vergleichen zu können. Wie ich das am besten anstelle, weiß ich noch nicht genau. Kenne leider persönlich niemanden, der solche Rucksäcke besitzt. Höchstens schwere Deuter Modelle. Generell bin ich in meinem Freundeskreis mit der Leidenschaft Ultraleicht Trekking alleine. @ULgeher Selber nähen ist für mich akt. keine Option, da ich dafür eine genaue Vorlage bräuchte. So ein Rucksack mit Tragesystem ist schon sehr kompliziert. Später vielleicht eher. Aber danke, wenn ihr mir dies zutraut. Hier meine überarbeitete Liste: - ÜLA Ohm 2.0 - wird ersetzt durch ÜLA Circuit - 3. beste Bewertung von Frauen auf dem PCT, nicht ultraleicht - HMG Windrider (wohl baugleich mit Southwest, der nicht vorrätig ist) - 2. beste Bewertung von Frauen auf dem PCT - hat aber keine Lastenkontrollriemen - ein Nachteil? - Exped Lightning 60 - soll mit 18kg bequem sein und auch bis 24kg packen, mit 1,2kg nicht ultraleicht - Gossamer Gear Mariposa 60 - soll bequem sein, aber in Umfrage v. Frauen auf dem PCT nicht ganz so gut bewertet (4 v. 5) - Granite Gear Crown 2 60 L - Gregory Octal 55 - Bärenkanister ? - Lightwave Ultrahike 60 - Bärenkanister? - Sierra Designs Flex Capacitor 40-60 (oder besser 60-75?) - passt kein Bärenkanister rein - Osprey Lumina 60 - lt. Review Komfortgewichtsgrenze 13kg. -Osprey Eja 58
  22. Deutschland ist mehr als doppelt so dicht besiedelt. (106 vs. 233 Personen / km² lt. Wikipedia). Außerdem gefällt mir die Alpenländische Landschaft an sich schon besser. Der Erzgebirgskammweg klingt trotzdem nicht uninteressant. Da war ich noch nie, weil es für mich recht weit weg ist. Österreich und Südtirol ( ) sind näher... OT: Auf Profifußballer kann ich auch sehr gut verzichten. Verstehe ohnehin nicht, warum die so viel Geld verdienen. ... und diese ist individuell unterschiedlich! Es sind ein paar gute Aspekte dabei (mehr positives als negatives ist ein guter Ansatz = bei 8h neg. Einfluss durch die Arbeit jedoch schwierig auszugleichen; an freien Tagen geht es mir bedeutend besser), jedoch klingt manches auch für mich esoterisch angehaucht oder schlicht und einfach unrealistisch.
  23. Hallo, ich beschäftige mich in meiner Freizeit lieber mit der Optimierung der Ausrüstung anstatt mit Corona. Für zukünftig geplante Touren und Thruhikes (u.a. PCT) brauche ich einen größeren und besseren Rucksack. Angefangen habe ich mit einem Deuter Trek Lite 45+10, der mit fast 1700g relativ schwer ist. Komfortabel war er auch nicht, da ich mit ihm ständig Schulterschmerzen hatte, wenn ich insg. 7kg oder mehr getragen habe. Im Mai habe ich auf einen 530g ultraleichten 3F UL Tutor (38 Liter) umgestellt. Diesen finde ich vom Tragekomfort her besser als den Deuter, aber bei mehr als 9kg tun mir auch hier die Schultern ständig weh. Vom Platzangebot her reicht er mir für autarke Wochenendtouren und Touren mit häufiger Einkaufsmöglichkeit aus. Für Winterequipment oder Thruhikes ist er definitiv zu klein. Generell neige ich zu Schmerzen beim Rucksacktragen (an den Schultern). Daher ist es mir enorm wichtig, dass der zukünftige Rucksack das Gewicht maximal möglich auf die Hüften überträgt. Und da ich bei vielen Thruhikes trotz geringem Basisgewicht (mit 3F Rucksack akt. ca. 4,4kg) durch Wasser und Proviant viele kg tragen können muss, ist mir der Komfort wichtiger als das Rucksackgewicht. Kriterien: - ca. + - 60 l Platz (Bärenkanister soll reinpassen, oder 6l Wasser + Proviant für eine Woche) - 16 kg sollten komfortabel zu tragen sein - Gewicht bis ca. 1kg (wenn möglich, ansonsten sind ein paar g mehr auch ok) - mit Tragesystem - Hüftgurt mit Taschen - für abfallende Schulterform ( so wie hier) geeignet - glaube es ist besser, wenn die Träger weiter außen sind - generell für weibliche Anatomie geeignet - Mesh Taschen für Wasserflaschen und Kleinkrams - Belüftung ist unwichtig Ich wünsche mir Ideen, Anregungen und ggf. Erfahrungsberichte (insb. von Frauen). Dann werde ich eine Auswahl bestellen und Zuhause probetragen. OT: Weihnachten steht ja vor der Tür... Diese Modelle finde ich bisher ganz interessant: - ÜLA Ohm 2.0 - Granite Gear Crown 2 60 L - Gregory Octal 55 L - Lightwave Ultrahike 60 - Sierra Designs Flex Capacitor 40-60 (oder besser 60-75?) - Osprey Lumina 60 -Osprey Eja 58 Viele Grüße Mia im Zelt
  24. Wow, der Bivy ist richtig gut gelungen! Sieht richtig professionell und durchdacht aus. Und das als Erstlingswerk! Meine ersten Werke waren nicht so gelungen.
  25. Erstmal danke für die vielen interessanten Antworten. Einiges verhilft mir zu mehr Hoffnung. Die Videos schaue ich mir in den nächsten Tagen noch an. Ich denke Langzeittrekking ist an sich schon eine vergleichsweise umweltfreundliche Art zu reisen. Für europäische Ziele bevorzuge ich für mehrmonatige Auszeiten ohnehin eine Anreise ohne Flug, dies wäre für mich persönlich ok, auch wenn es deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dies ist ja primär bei den "normalen" Urlaubsreisen ein Problem. Wobei ich aber schon zugeben muss, dass Deutschland mich nicht so anspricht, v.a. stört mich die dichte Besiedelung. Andere europäische Länder in der Nähe wie z.B. Österreich reizen mich deutlich mehr. Auf den PCT möchte ich trotzdem nicht verzichten. Ich habe das Thema hier genau deshalb angesprochen, damit ich einen Weg finde, besser mit der Situation zurechtzukommen. Leider ist es nicht so einfach, mich nach der Arbeit gar nicht mehr damit zu beschäftigen, auch wenn ich privat keine Nachrichten mehr schaue oder lese. Jedoch muss ich mich an jedem Arbeitstag zwangsläufig 8h sehr intensiv damit beschäftigen und bin am Feierabend dermaßen kaputt, dass ich nicht mich geistig und psychisch völlig zermatscht fühle. @BitPoet OT: Cool, noch ein PCT-Anwärter! Bei mir wird es wahrscheinlich eher 2023, aber wer weiß.
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