paddelpaul
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Bei Deinen Ansprüchen an Leistung, Gewicht und Preis kommst Du wohl um Halbantworten nicht rum; müssen ja nicht gleich 3 cm sein... Meine Lösung für Winter in Lappland, Untergrund komprimierter bockelharter Schnee: 1. zuunterst 2mm Trittschallisolierung, 2. darüber ca. 3mm alukaschierte Billigisomatte, 3. darüber Trangoworld Microlite, die alte "leichte" mit 120 cm und 380 gr., 4. darüber wieder Billigalumatte (2. und 4. zusammengeklebt als Hülle für 3.). Gesamtgewicht geschätzt ca. 600 gr., keinerlei Probleme mit Kälte von unten solange die Trango heil war, danach immer noch erträglich
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nicht bös gemeint, aber mMn ein klassisches (und weit verbreitetes) Beispiel einer Milchmädchenrechnung; für die 379 gr. Alpha, ohne Biwaksack, kriegt man z.B. nen Cumulus Quilt 150, den man bei Bedarf über den Schlafsack drapieren könnte. Den Biwaksack dazugerechnet wär man gewichtsmässig wahrscheinlich bei nem Comforter 400 oder so, und die 0° wären ziemlich sicher kein Problem mehr. Will man das Konzept auf die Spitze treiben, kann man eine Lage ultraleichtes Nylon auf den Schlafsack nähen/knöpfen oder sonstwie befestigen , und bei Bedarf ne Lage Apex nach Wahl einfach einschieben, die man im Beutelchen mit sich führt: maximale Flexibilität in der Auswahl der Isolationsmenge, und kein Vollgestopfe des Basisschlafsacks mit suboptimalem Isolationsmaterial. Den Multiuseaspekt hab ich jetzt mal ausser acht gelassen, zumindest bei Inlett und Biwaksack ist der ja eh nicht wirklich gegeben.
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Hätte sich da nicht eine "lokale"Lösung finden lassen? Man muss da doch die Kirche im Dorf lassen, auch eine nur "notdürftig" (pardon the pun) oder garnicht abgedeckte Durchschifföffnung macht ja nicht gleich den kompletten VBL-Effekt zunichte. Zumal dadurch das Mikroklima im Anzug wohl noch wesentlich besser erhalten bleibt.
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Winterwanderweg in der Schweiz gesucht
paddelpaul antwortete auf German Tourist's Thema in Tourvorbereitung
OT: Prinzipiell wäre es bei solchen, aber auch anderen (Ausrüstung etc.) Anfragen echt hilfreich, wenn TO`s sich im Vorfeld Gedanken machen/definieren würden, was sie NICHT wollen. In diesem Fall wäre z.B. gut zu wissen, welche Weitwanderungen in der CH schon gemacht wurden, da kann man sich seine Perlen der Weisheit ggffls. sparen, s. auch mein überflüssiger post weiter oben. Beraten macht natürlich auch Spass, aber nur wenns sinnvoll ist; ist ja auch Arbeit im Sinne von Zeitaufwand. -
Winterwanderweg in der Schweiz gesucht
paddelpaul antwortete auf German Tourist's Thema in Tourvorbereitung
danke für die Info -
Winterwanderweg in der Schweiz gesucht
paddelpaul antwortete auf German Tourist's Thema in Tourvorbereitung
Schweizer Jakobsweg? Kenn ich pers. nur von Konstanz bis Spiez, kann mir aber nicht vorstellen, dass der nicht auch im Winter mit max. handelsüblichen Glatteis-Überziehspikes zu managen ist, ausser vielleicht in Teilen bei aussergewöhnlichen Neuschneesituationen, die sich dann aber auch umlaufen oder mit Öffis vermeiden lassen. Und es finden sich vllt auch, wg. Pilgerweg, halbwegs bezahlbare Unterkünfte; z.Zt. ja wieder für arme Siecher, die Franken kaufen müssen, ein verschärftes Thema. -
wie sagte Keith Bontrager in ähnlichem Zusammenhang? "Choose two". Gebrauchtes Akto? Auch in Abhängigkeit von der verwendeten Isomatte...
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dann doch lieber Beulen am Kopf, äh, Topf...
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Mountain Equipment "Fitzroy", Outdoor Research "Alti GoreTex"....
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Sammelthread - myog kleine Basteleien
paddelpaul antwortete auf questor's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
ja witzig, genau; meine Inspiration habe ich von den "Paddelpfötchen", meine ersten hab ich irgendwann in den 1980ern gebaut, für winterliche Runden auf dem Bodensee. Für meine früheren Lapplandtouren hab ich welche gebaut, die ich nachts doubleusemässig als Schlafsocken benutzte (hab ich auch mal hier vorgestellt, glaub ich); darum nenn ich sie jetzt stocksocks ..... -
Sammelthread - myog kleine Basteleien
paddelpaul antwortete auf questor's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Am Wochenende auf dem Querweg ab Konstanz zu dünne Handschuhe dabei gehabt; kurz bevor meine Hände ihren Aggregatzustand komplett veränderten, zum Glück einen Hundekotbeutelspenderkasten entdeckt und ganz schnell, solange die Finger feinmotorisch noch dazu in der Lage wahren, einen Satz Hundekotbeutelstocksocks gebaut; quick, aber zum Glück nicht dirty Sogar mit praktischer on/off-Funktion; und hoher Stealth-Faktor im bunten Herbstwald... ach ja, 12 gr./Paar -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
paddelpaul antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Gibts nochn Unterschied zwischen dem BeFree und dem BeFree Tactical ausser der Farbe? Das Gewicht ist anscheinend 10 gr. höher, heisst das der Beutel ist stabiler??? -
Wenn ich mich nicht grob verrechnet habe (Mathe 6 ), kommt das Material auf ein qm-Gewicht von ca. 1 kg; so richtig versteh ich den Nutzen nicht: sone Art Lagerfeuerbegrenzung, hindert aber den Funkenflug kaum bis garnicht; schützt den Boden auch nicht besser als ne Feuerschale, für den Lagerfeuerzweck könnte es also viel flacher sein, wäre dann auch besser belüftet. Material: k.A., Edelstahlverstärkung macht eigentlich nur beim Nähfaden Sinn.
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hab grad mal einen ähnlichen Test gemacht mit meinem ALDI-Polycryo (3M), allerdings mit einer längeren/dickeren Nadel; die starren Teile die in der freien Wildbahn so dünn und spitz sind wie die Nadel im Video sind doch eher selten, wenn man sich nicht grade ne Brombeerplantage als Übernachtungsplatz aussucht. Ergebnis: die spitze Seite kam bei knapp über 60 gr. durch, die stumpfe, die mich eigentlich interessiert hat, bei über 400 gr. Damit bin ich eigentlich zufrieden, bei einigermassener Sorgfalt bei der Schlafplatzwahl und vorhandenem Zeltboden sollte das o.k. sein; mit einem qm-Gewicht von knapp 19gr. wäre es doppelt gelegt immer noch leichter als das leichteste bei Extex erhältliche Tyvek.
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Schlaf-Aufbau in dieser Form sinnvoll oder verbesserungsbedürftig?
paddelpaul antwortete auf Trinolho's Thema in Ausrüstung
https://www.tutti.ch/de/vi/st-gallen/sport-outdoor/camping/hyperlite-mountain-gear-flat-tarp-zelt/47730747 -
das war genau der Grund warum ich gezögert habe überhaupt was zu schreiben ; aber Optimierungsbedarf macht aus einem Zelt ja noch kein schlechtes Zelt; ich hatte noch kein Zelt, auch kein Topzelt, wo ich nicht sofort angefangen hab zu modifizieren, und wenn es wie beim Akto und beim Staika nur die Anbringung der "Y-Abspannung" war, was sich sehr positiv auf die Nachtruhe bei Sturm ausgewirkt hat (und die Zelte noch schwerer gemacht hat , und von vielen hier sicher als overkill angesehen wird ). Was Bastelei angeht, bin ich sicher kein Ästhet; ich würd die Schlaufen einfach draufnähen, egal wie das aussieht. Ausserdem, falls man doch gestümpert hat, reisst nur die Schlaufe AB und nicht die Zeltnaht AUF. Einnähen hat allerdings den funktionellen Vorteil, das die Naht hinterher besser von aussen abgedichtet werden kann. Da die Näharbeit aber im abfallenden Bereich der Stangen stattfindet, würde ich davon ausgehen das evtl. durchkommendes Wasser innen eher ablaufen als abtropfen würde.
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wieso sind schlaefer so wach und so schnell?
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tesa moll Thermo cover, verschiedene Grössen
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und wie gesagt, wenn das so ne übliche Naht ist mit2 Parallelnähten durch mehrere Lagen Stoff, dann kannst Du da bedenkenlos durchnähen, solang du den einlagigen Stoff links und rechts davon nicht erfasst; einfach mit Hand, n paar Stiche, festes Garn.
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So 12:17 und weiter; nur als Beispiel wie sich ein Clip mehr am IZ auswirkt. Und verbesserte Gestängeführung ist gleich bessere Zeltstabilität insgesamt. Und nicht vergessen, Du bist wahrscheinlich unter 1,90 m, und benutzt das Zelt alleine, das Zelt wird aber als 2P propagiert, und da müsste man bei der mickrigen Grundfläche eigentlich alle Register ziehen um das Volumen zu vergrössern.
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Bei dem Zelt sieht man "vorbildhaft", wie der Trend zu UL den Konstrukteuren die Sinne vernebelt; 100 gr. mehr ergäbe ein deutliches Plus an Stabilität und IZ-Raumausnutzung, würde aber die magische 2 pound Latte reissen, die ja eh nur über elegantes Wegrechnen sämtlichen sinnvollen Zubehörs erreicht wird. Definitiv fehlen mindestens 4 IZ-Aufhängehaken; 2 von denen würden den Raum am Kopfende aufweiten, 2 weitere für die lange Stange. Insgesamt würde dadurch die Gestängeführung stabilisiert. Für die Gestängeführung bräuchte es zusätzlich drei Klettverbinder plus aussenliegende Abspannungen: am Kopfende unterhalb der vorhandenen, am Fussende oberhalb der vorhandenen. Im Ist-Zustand braucht es schon einen sehr präzisen Aufbau damit das Gestänge unter die Naht zu liegen kommt, und Wind macht die Bemühung dann gleich wieder zunichte. Das am Kopfende die Stangen oberhalb der Abspannpunkte nicht perfekt unter der Naht verlaufen ist wurscht, Hauptsache die Abspannpunkte wirken direkt aufs Gestänge. Durch zusätzliche Klettverbinder unten verbessert sich vielleicht auch der Gestängeverlauf im oberen Verlauf von selbst.
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Die Abspannpunkte werden ja klassisch an den Nähten festgenäht (s. Martins post); durch diese Nähte kannst Du problemlos durchnähen und hinterher mit Nahtdichter zuschmieren. Irritieren tut mich das Du sagst die Stangen liegen nicht unter den Nähten, das kapiere ich nicht; die Klettverbinder sind an der Naht aber die Stangen nicht???
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Exakt; allerdings würde ich etwas tiefer nochmal je Stange 1 weitere Abspannschlaufe anbringen. Die Schnüre werden dann so V-förmig an beiden Schlaufen befestigt, wie beim IZ an den Ecken des Fussendes. Hilleberg macht das z.B. beim Akto auch so, ich benutze aber auch da jeweils 2 Schnüre im 90° Winkel; dadurch wackelt das Zelt deutlich weniger.
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neenee, jede Frage ist berechtigt! Nur spüre ich für mich das Dilemma, dass da jemand guten Willens ist Gewicht einzusparen, aber ein Zelt hat bei dem das nicht sinnvoll ist; das muss man dann als "Berater" irgendwie hinkriegen, ohne das Zelt in allzu schlechtem Licht erscheinen zu lassen (was durch Jevers und meinen post nicht wirklich gelungen ist ). Ob andere dieses oder ähnliches auch empfunden haben weiss ich natürlich nicht. Hingegen hast Du mit Deinem Zelt erstaunlich gute Erfahrungen bei schwierigen Bedingungen gemacht, der Begriff Anfängerin passt da auch nicht mehr so ganz. Conclusio meinerseits: Drei gute Heringe bei diesem Zelt durch 3 leichtere zu ersetzen geht mMn in Richtung "stupid light"(15gr. gespart, aber Zelt kaputt und Tour versaut); ich persönlich würde abspanntechnisch eher noch aufrüsten, was ca. 50 gr. Mehrgewicht bedeuten würde.
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Muss wohl einen Grund haben warum der Rücklauf von den "Fachleuten" auf eine so einfache Frage so mager ausfällt Nemo schreibt mW nix über den Einsatzzweck, andere schreiben "guter Kompromiss zwischen Leichtigkeit und Komfort", Stabilität gleich mal aussen vor lassend, Globi immerhin "Zelt für Sommertouren". Meine Idee dazu: Fette Häringe sind fast das Einzige was die fehlende Windstabilität einigermassen im Schach halten kann; daran würde ICH auf keinen Fall sparen, da auch das Innenzelt partiell voll im Wind steht. Ausserdem die anscheinend unzureichende Verbindung von IZ und AZ (bzw AZ und Gestänge) durch Klettstreifen durch weitere breitere Klettstreifen ergänzen (damit sich das Gestänge nicht unter dem Aussenzelt verschieben kann, sieht man sehr schön in dem einen oder anderen Aufbauvideo!) und an diesen Stellen weitere Abspannpunkte anbringen. Diese Abspannpunkte jeweils mit 2 Spannschnüren im Winkel von 90° abspannen. Also in Zahlen: pro Stange 2 Abspannpunkte (plus 1 am Fussende) und 2 Häringe; die Schlaufe oberhalb der AZ-Aussparung ebenfalls abspannen, auch wg Belüftung. Alles mit y-Heringen festnageln. Natürlich alles je nach Einsatzgebiet anpassbar, aber das wäre meine Grundausstattung für längere Touren auch in ausgesetzterem Gelände.