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Ultraleicht Trekking

paddelpaul

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Alle erstellten Inhalte von paddelpaul

  1. Haglöfs Fly Cap 14,7 gr.
  2. Guter Plan! Die Zwiebel ist (nicht nur für UL) einfach das Nonplusultra, je nach Bedarf ist alles einzeln verwendbar oder beliebig kombinierbar. Eine Regenjacke ersetzt auch kein Windshirt, da die Atmungsaktivität meistens beim WS deutlich besser ist. Die Fleecejacke ist bei dem Gewicht schon recht fett, fleecepullis gibts in xxl ja schon ab ca. 220 gr. Wechselshirt und -unterhose sind multifunktional auch als Schlafklamotten einsetzbar, insofern auch vertretbar; geht natürlich viel leichter als bei dir, wenns nicht unbedingt Merino sein muss: Einwegklamotten aus PP z.B. wiegen im Set (Hemd und Unterhose) unter 20 Gramm und sind durchaus mehrfach verwendbar und auch waschbar. Ein "zivileres" Set gibts für ca. 110 gr. Du kennst den Spruch "Don`t pack your fears" (z.B. die Angst vorm verdursten )?
  3. Für die Jahreszeit zuviel Wasser; soviel hatte ich Ende Juni während der ersten Hitzewelle dabei, und auch da wars zuviel, obwohl ich Vielschwitzer bin. Mit 2 x 0,5 bist Du üppig versorgt, man kommt doch öfter mal an Wasser vorbei.
  4. OT: OT: Bin aus eigenem Interesse sehr gespannt, was die PCT-erfahrenen folks hier zu Deiner Schlafsackvorstellung sagen!
  5. naja, wir reden hier von minus 5; minus 5 Limit ist mMn ein 3-Jahreszeitenschlafsack, daraus kann man mit Zeug was man bei den Temps eh dabei hat minus 5 Komfort machen (Daunenweste, Fleecepulli, Windshirt, lange U-Hose, Regenjacke zum drüberlegen...); allenfalls noch ein Tyvek-Sheet zur Komplettabdeckung, das bringt einiges.
  6. und die Stopferei kostet Zeit und Nerven! 10 Tage Island mit Vollverpflegung, Akto und langer Thermarest (selfinflating) im 35 Liter Ortlieb-Seesack...das geht, aber die tägliche Packerei ist wahrlich kein Vergnügen.
  7. Isomattentechnisch hatte ich bei meinen Wintertouren in Lappland meine Prolite short (auch mal die Artiach short) in eine Hülle aus diesem Zeug gesteckt https://www.bantamcamping.ch/webshop/de/camping-outdoor/freizeit-sport/liegematten-sitzkissen/6714/tapis-isolant-alu-argente?c=2085, also eine Lage oben, eine unten, Silberseite nach innen, beide auf Mass zugeschnitten und die Ränder zusammengetapet; das war wunderbar bis minus 20° C (kälter wars im Schneebiwak nie). Geraschelt hat auch nix...Nach meinem Empfinden ist die Ven deutlich wärmer als die Prolite. Füssetechnisch ist neben Daunensocken auch ne Bettflasche nicht verkehrt; 0,75 l Titanflasche vollmachen mit kochendem Wasser und ans Fussende damit. Bis zum Morgen hats dann immer noch mindestens 34 °, ist dann ruckzuck wieder auf Teetemperatur erhitzt. Platypus ist natürlich leichter, verträgt aber nur 60 ° C.
  8. https://www.trekking-lite-store.com/nemo-tensor-20r-mummy.html Keine eigenen Erfahrungen meinerseits...
  9. da hast Du sicher recht; aber es ist wahrscheinlich einfacher sich mit einem Zelt nicht finden zu lassen als mit einer Hütte (aber pssst, das hast du jetzt nicht von mir...)
  10. ich kenne nur die Hütte am Wildsee (verboten, s. mein anderer post), die war recht versifft. Mit Einbruch der Dunkelheit erwachte dann der Dschungel, Mückenschwärme und winzige grashüpferähnliche Teile überfielen mich, und auf und in der Hütte tanzten die Mäuse Polka. Hab dann doch noch das Meshhouse aufgebaut, ausserhalb der Hütte...
  11. Im Prinzip ja; so grob zwischen Forbach und Zuflucht, im Nationalpark, ist aber anscheinend das (geplante, nicht-notfallmässige) Übernachten in Schutzhütten verboten. Der Wirt der Darmstätter Hütte hat mir diesbezüglich mal das Ohr abgekaut, und das wurde auf Nachfrage von dem Mitarbeiter im Nationalparkzentrum bestätigt. Die Ranger haben sicher einen Ermessensspielraum, sind aber angeblich recht streng. Kann nicht schaden gegebenenfalls in die Tourplanung ein paar griffige Ausreden einfliessen zu lassen, könnte sonst evtl. teuer werden. Wie gesagt, alles nur Hörensagen; vielleicht mal Erfahrungsberichte googeln...
  12. na das wäre früher (meine Generation vor 40 Jahren) ein Anlass gewesen ins nächste Kaufhaus zu gehen und sich ein Minipack zu holen: 20,- DM, 2 Alustängel, einwandiges Nylontuch ohne Wassersäule, Bauplanenboden, Mückennetz (gegen heimische Arten, keine blackflies etc). Reicht für sowas (kurze Anreise, sichere Wetterprognose, unmittelbare Zivilisationsnähe...) völlig aus. Vielleicht besser überlegen was Du sonst noch vorhast in Zukunft, und das Zelt danach auswählen.
  13. Hi Wilbo, nee, rutscht nicht; die Plane hat dort ein Löchli, die Spitze geht da durch; bei Regen kommt ein Hütchen drauf. Die bezeichnete Strecke ist 1,70 m. Der Aufwand ist nicht so gross; wenn man das Zugseil fix am Eckhäring installiert, muss mans ja nur ein-/aushängen (gegebenenfalls nachspannen), ebenso den Haken am Saum.
  14. So richtig versteh ich die Problematik nicht; man kann doch mit jedem x-beliebigen Rechtecktarp und ner Stange in der Mitte einen geschlossenen Raum mit Veranda bauen, also ne Pyramide mit einer offenen Seite, welche von der 2. Stange abgestützt wird. Zum Schliessen nimmt man die Stange weg, strafft den Saum ( Bild 2, mit Haken und Schlaufe), klappt die entstandene Falte zur Seite und fixiert sie an einem der Eckhäringe; das geht natürlich auch von innen ( Bild 4+5). Für bessere Kopffreiheit mit Lifter arbeiten. In meinem Fall ein Tarp ca. 3,50 x 2,80, überdachte Länge im geschlossenen Zustand 2,80 m.
  15. ertrinken und erschlagen werden stehen auch ganz oben in der (nicht sehr umfangreichen) "Beliebtheitsliste", letzteres von herabfallenden Gegenständen und leider scheints grade sehr aktuell betroffen ein hiker aus Deutschland (macht natürlich keinen Unterschied).
  16. Nicht grade UL, aber leichter als Deiner, flexibel im Volumen, mit allen sonstigen features, und das Allerwichtigste: "Skurka approved"!
  17. Hab sowas ähnliches mal live erlebt, die Uni Berlin auf der Ammer auf WW-Kurs, ich mit meiner Gruppe ebenfalls. An der Echelsbacher Brücke kommt ein Berliner Übungsleiter auf mich zu, sie hätten unser Boot geborgen, verklemmt unter Felsen. Mir wird kurz schlecht, aber schnelles Durchzählen zeigt, ich vermisse niemanden. Auf Berliner Seite bricht folgerichtig Panik aus: sie hatten weder jemanden vermisst noch ihr eigenes Boot bei der Bergung erkannt! Ging wie meistens gut aus, Stunden später die Entwarnung: die abgetauchte Teilnehmerin hatte die Schnauze voll gehabt von der inkompetenten Kursleitung und hatte sich zu Fuss zum Zeltplatz durchgeschlagen.
  18. OT: Mit nur einem Schuh unterwegs zu sein heisst ja wirklich UL auf die Spitze treiben! Ist das wenigstens ein "doubleside"-Modell, dass man mal den Fuss wechseln kann?? Spass muss sein; ich glaube da fehlt der 2. Schuh in der Packliste, zumindest sein Gewicht... andererseits, ein Fuss ist ja immer am Boden, wenn man nicht grade joggt; also trägt man ja defacto tatsächlich nur 1 Schuh...grübelgrübel...
  19. mein Interesse hat sich erledigt...
  20. Erledigt!
  21. Sorry, übersehen! Das PE hab ich von Angst + Pfister in der CH, die haben aber wohl auch eine deutsche Website, oder zumindest eine Adresse an die man sich wenden kann. Im Gegensatz zu Dir wollte ich die Taschen demontierbar machen, sie haben uns zusätzlich als Isomattenverlängerung gedient; die Haken an den Ortliebs haben mich da immer gestört. Erste Eindrücke vom Gebrauch der Taschen kann ich inzwischen weitergeben, sie wurden allerdings 14 Tage lang (tgl. An- und Abbau) nur schönwettergetestet (lag nicht an uns, sondern am Wetter), und nur auf der Strasse: keine Schäden bislang; An-und Abbau (der Taschen, nicht der Halterung) supereasy, Zeitbedarf ähnlich Ortlieb; im Strassengebrauch wackelt nix; Rollverschluss noch zu schlabbrig, funktioniert zwar aber die "Rollkante" sollte zusätzlich versteift werden; das unten durchs PE gesteckte Polynet ist jeweils durch einen durchgefädelten Streifen PE arretiert, das ist zu stärrig. Ein 6mm Schnürchen z.B. wäre leichter zu de-/montieren und die Arretierfunktion wäre mindestens genauso gut. Fazit: Würde ich das ganze nochmal bauen, würde ich wohl die Körbchen( sprich die komplette Halterung) aus einem Stück UHMW-PE rausschneiden; jede Menge Verschnitt, aber wär einfach schöner und wohl auch kaum schwerer, weil man auch die äusseren Partien natürlich mit beliebig vielen Durchbrüchen erleichtern könnte.
  22. Erhobener UL-Zeigefinger-Modus: Du musst halt überlegen was Du sonst noch an potentiellen Wärmefeatures dabei hast; vielleicht reicht Dir der 22 in 95% der Nächte und die 5% kannst Du mit pimpen problemlos überbrücken (Kuscheln mit Grizzly oder so )
  23. Vielleicht ein kleiner Wermutstropfen für Dich: bisher immer gewogen mit dem Uralt-Original-Airy, 174 gr. ; der aktuelle wiegt 232 gr., oder auch mal über 240 gr. ; jeweils ohne Befestigungsmaterial gewogen. Das sollte man eh selber machen, das Tubuszeug ist ja pervers schwer.
  24. noch ergänzend: 1. ist etwas zu einfach dargestellt; die Lastableitung ist prinzipiell unten, richtig, aber nicht nur, beim Beladen sieht man schon wie Zug auf die PE-Stege (oben quer) kommt; und verteilt sich umso mehr, je mehr "Reibung" man durch festzurren des Körbchens erzeugt; also ein Vorteil gegenüber der reinen Lastableitung oben (Ortlieb). Kleine Anekdote: Fahrradtour auf Kreta in den 90ern, neue Ortliebs, erster Tag, erstes Schlagloch, vier gebrochene Haken: deutsche Flüche schänden die kretische Olivenhainidylle... 2. zusammenziehen am besten mit variablen Teilen um unterschiedliche Volumina abzudecken, linelocs, lösbare Kabelbinder, Rovaflex Softbinder etc. Am besten linelocs wegen Länge, sonst muss ja der aussenliegende Körbchenteil annähernd so breit sein wie der innenliegende (Gewicht). Nochn Hinweis: das Laubstop hat eine glatte und eine profilierte Seite; profiliert nach innen verarbeitet macht besseren Halt vom Packsack, glatt nach innen macht beladen n Ticken einfacher. Ich hab mich für letzteres entschieden...
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