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Ultraleicht Trekking

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Ich nutze schon seit einiger Zeit die Carbon-Heringe von 3ful in 20cm und 15cm Länge. Die Heringe haben sich bei mir bewährt. Ich drücke sie mit der Hand in den Boden und nutze manchmal einen PET-Deckel, um die Hand zu schonen respektive den Druck auf eine grössere Fläche zu verteilen.

Bearbeitet von Wulf
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Am 2.12.2023 um 11:29 schrieb Trinolho:

Andere User scheinen auf universellere Y-Heringe zu setzen, die verdrehfest und zugleich robust sind. Leider sind diese Heringe auch relativ schwer, was bei einem Setup mit 6 - 8 Heringen direkt ~ 110 g verursacht. Klassische Vertreter wären hier zum Beispiel die Hilleberg Y-Pegs, die Zpacks Super Sonic, die MSR Groundhogs oder neuerdings auch die Bach UL Twisted (alle jeweils in Kurz- und Langform mit 15 bzw. 18 cm erhältlich).

Wiederum andere nutzen runde Alustäbe in Form der MSR (nicht Carbon) Core oder der Easton Nano Stakes, die bei manchen hochwertigen Zelten standardmäßig im Lieferumfang enthalten sind.

Mir ist völig klar, dass für Anwendungen im Schnee bzw. Wüstensand gewisse Speziallösungen erforderlich sind. Nichtsdestotrotz kommt in unseren Breitengraden vermutlich eher ein Universalhering zum Einsatz. Ich hatte hierfür lange die Zpacks Super Sonic bzw. die Hilleberg Y-Pegs mit 18 cm genutzt, möchte mich aber etwas vom Gewicht "befreien".

Mich würde nun interessieren:

  1. In welcher Baulänge nutzt ihr welchen Heringstyp - ggf. auch auf welchem Bodentyp?
  2. Nutzt tatsächlich jemand Y-Heringe mit nur 15 cm, oder ist doch eher 18 cm die Standard-Variante?
  3. Genügen Y-Heringe mit 15 cm für alpines Schrofengelände, oder sollten es dort besser die etwas schwereren Versionen mit 18 cm sein?
  4. Was haltet ihr von den runden Stabheringen (z. B. Easton Nano)?
  5. Können die runden Bauformen nach dem Einbau nicht relativ leicht im Boden wandern, da sie annähernd keilförmig gegen den Boden drücken und diesen somit leicht verdrängen?

Ist ja immer noch ein sehr aktuelles Thema.

Ich habe über die Jahrzente viel ausprobiert, bin aber immer wieder bei genau den 3 genannten Y-Heringen in Standard (18 cm) Länge gelandet.
Die Kürzeren haben deutlich weniger Flankenbreite und halten deswegen in lockeren Böden nicht.
Wer etwas Gewicht sparen will, sollte dann imho lieber zur Flex greifen und die 18 cm etwas einkürzen.

Gut sind alle 3, die Hilleberg sind einen Tick leichter, aber auch die Teuersten, die leuchtenblauen Sonic7 findet man, wenn mal einer im Starkwind rausgeschleudert wird, am Leichtesten wieder, bei den MSR springt bei mir nicht so der Funke über, ich bin da bei den Sonic7 und HB...

Was die Easton Nanos betrifft, sind ja prima Heringe für harte Böden, wer da noch welche will, sollte sich beeilen und nur da bestellen, wo noch welche vorrätig sind, Easton will sich mehr auf das Pfeilgeschäft konzentrieren und hat deswegen eine unglaublich hohe Mindest-Bestellsumme angesetzt, die auch Hesteller nicht hinkriegen, deswegen ist ja z.B. Tarptent zu DAC V-Heringen gewechselt..

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