Sebastiaan Geschrieben Gestern um 13:47 Geschrieben Gestern um 13:47 (bearbeitet) Hallo zusammen, bei dem Thema Schlafsack / Quilt bin ich noch nicht so ganz durch. Ich möchte natürlich so wenig Equipment wie möglich, aber soviel wie nötig. Ich weiß jetzt, dass die Komf Angaben nicht immer stimmen, habe aber auch gelesen, dass die Angaben von WM relativ "konservativ" sein sollen. Dann komme ich in folgenden Vergleich: WM Megalite - 850 cuin mit 340 gramm (1,80cm) - Komf: 0 Grad im Vergleich: Cumulus Lite Line 400 - 850 cuin mit 400 Gramm - Komf: 2 Grad So, jetzt ist der Megalite ja schon weiter geschnitten. Für mich interessant, dann kann ich mit hin und her bewegen, Seite und Bauch. D.h. entweder Lite Line ist ne 2 Personen Höhle oder 850 cuin Daune ist nicht gleich 850 cuin Daune. Der Megalite geht bei manchen ja schon bis -7. Aber mindestens unter 0. Der Lite Line müsste ja theoretisch dann auch mehr können oder? (So ne Einschätzung würde mir dabei helfen die richtigen Dinger auszuwählen. (Norwegen Sommer -> Megalite? Aber dann ist der wieder relativ nah am Apache... Norwegen in der Schultersaison soll es auch mal werden, oder im Winter an der Küste, Megalite bis 8 Grad und dann einen Cumulus Quilt bis x Grad-> aber da wieder die Frage wieviel Daune...) Super schwer das ohne Test festzumachen und Tests könnten Geld verbrennen.) Also im Grunde genommen x Schlafsäcke / Quilts die alle Temp Bereiche von -10 bis +18 (ich glaub da brauch ich nen nen 150 Quilt als Decke) ohne dass da viel Überschneidung in den Temp bereichen ist. Danke euch! Bearbeitet Gestern um 13:50 von Sebastiaan Nährere Erläuterung meines Anliegens
Kellox Geschrieben Gestern um 17:55 Geschrieben Gestern um 17:55 Ich habe vor einigen Tagen ein ähnliches Thema aufgemacht und dazu eine Tabelle gepostet- hier sieht man ganz schön einige Ausreißer, die mit Magie wärmere Schlafsäcke bei weniger Daune herstellen können. Auch ich habe einen Apache und frage mich, welchen Schlafsack ich oben ergänze. Habe zur Zeit einen KuFa mit 7 Grad Komforangabe, daher orientiere ich mich daran und will einfach etwas Gewicht sparen. Habe zur Zeit noch den Parsec 32f da und den Marmot Atom. Die Trennen 100g und 4 Grad Komfort. Der Parsec wird mir im Sommer vermutlich zu warm, beim Atom bin ich für Schweden im nächsten Jahr skeptisch, ob er nicht wiederum zu kalt ist... Sebastiaan und mtb_squirrel reagierten darauf 1 1
Roland von Bremen Geschrieben Gestern um 18:22 Geschrieben Gestern um 18:22 Ich würde hier mal das Thema Kondensation in den Ring werfen. Wir reden nicht über Wochenendtouren. Kondensation im Schlafsack killt jede Loft der besten Daune. Für den Komfort im Schlafsack ist es wesentlich entscheidender, wie du ihn benutzt, offen, geschlossen, mit Kondensation am Innenzelt und so weiter. Nicht am ersten Tag vielleicht auch nicht am zweiten, aber dann wird es wichtig. Ein super Loft Schlafsack, den du an den ersten Tagen deiner Tour vollschwitzt, weil du ihn zugemacht hast, oder der mit dem Salz von der Haut, die du am Abend nicht gewaschen hast, Wasser zieht, dieser super Loft Schlafsack wird dich später nicht mehr wärmen. Egal, wie viel Geld du für die Daune ausgegeben hast. Die Daunen sind dann nämlich nur noch Matschkrümel. Wenn du das Thema Kondensation mit viel Disziplin und Routine im Griff hast, dann lohnt es sich, Geld für die Super Daune auszugeben. Ich selbst habe das Thema Kondensation im Gesamtsystem von Schlafsack, Innenzelt, Außenzelt und Lüftungs Strategie noch nicht vollständig durchdrungen, aber dafür reicht es auf jeden Fall. Sebastiaan, wilbo und mtb_squirrel reagierten darauf 2 1
Roland von Bremen Geschrieben Gestern um 18:51 Geschrieben Gestern um 18:51 Ich würde hier mal das Thema Kondensation in den Ring werfen. Wir reden nicht über Wochenendtouren. Kondensation im Schlafsack killt jede Loft der besten Daune. Für den Komfort im Schlafsack ist es wesentlich entscheidender, wie du ihn benutzt, offen, geschlossen, mit Kondensation am Innenzelt und so weiter. Nicht am ersten Tag vielleicht auch nicht am zweiten, aber dann wird es wichtig. Ein super Loft Schlafsack, den du an den ersten Tagen deiner Tour vollschwitzt, weil du ihn zugemacht hast, oder der mit dem Salz von der Haut, die du am Abend nicht gewaschen hast, Wasser zieht, dieser super Loft Schlafsack wird dich später nicht mehr wärmen. Egal, wie viel Geld du für die Daune ausgegeben hast. Die Daunen sind dann nämlich nur noch Matschkrümel. Wenn du das Thema Kondensation mit viel Disziplin und Routine im Griff hast, dann lohnt es sich, Geld für die Super Daune auszugeben. Ich selbst habe das Thema Kondensation im Gesamtsystem von Schlafsack, Innenzelt, Außenzelt und Lüftungs Strategie noch nicht vollständig durchdrungen, aber dafür reicht es auf jeden Fall. Und noch etwas zur ursprünglichen Frage. Alle Schlafsack Tests nach dem Standard oder nach der Western Mountaineering Methode sind mit trockenen Mannequins, die im Schlafsack liegen und gegen die Außentemperatur geheizt werden. Das ist also alles ohne Kondensation und nur sehr eingeschränkt für die Praxis brauchbar. Eingeschränkt bedeutet, in der ersten Nacht brauchbar, danach nicht mehr. Sebastiaan reagierte darauf 1
Epiphanie Geschrieben Gestern um 19:01 Geschrieben Gestern um 19:01 zu: "Gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Daunenmenge /-qualität und Komf temp unabhängig vom Hersteller" - Jein. Die gemeinsam Konstante ist an sich der Loft in cm. Such im Netz mal nach "Schlafsäcke: Komfort- und Limit-Temperatur Formel". Frag den Hersteller nach dem Loft und rechne das nach. Man hat jetzt sicher ein paar Größen an denen man noch spielen kann: man kann den Schlafsack enger oder weiter machen man kann weniger Daune im Fußbereich rein tun. man kann sich mit Kammergröße vs Kammeranzahl spielen und versuchen ein Optimum zu finden Reißverschlüsse sind recht schwer, man kann sie kürzer machen oder ganz weglassen Braucht man eine Kapuze und einen Wärmekragen und wie sind die ausgeführt Brauchst man als Rückenschläfer genau so viel Daune am Rücken wie vorne rum Oder man nimmt gleich einen Quilt Hemdsärmlig - wenn Du zwei Schlafsäcke vergleichen willst, könntest Du Dir auch das Verhältnis Daunengewicht zu Gesamtgewicht ansehen, das würde die Schlafsackmaße etwas raus nehmen Sebastiaan reagierte darauf 1 Con Calma Y Con Alma
Kellox Geschrieben vor 23 Stunden Geschrieben vor 23 Stunden Ich lese auch immer wieder von einer Formel, um aus dem Loft die Komforttemperatur errechnen zu können. Ich halte auch das nur für einen Näherungswert, weil immer auch die Daunenqualität mit reinspielt. 10cm Loft einer 650er Daune dürften wärmer sein, als 10cm einer 850er Daune. wenn man sich den Chart bei Western Mountaineering mal ansieht, so reicht ein Schlafsack mit 10cm Loft von +2 (Dreamlite) über 0 grad (Summerlite) bis zu -2 (Megalite)- und das bei gleicher Daune… mtb_squirrel und Sebastiaan reagierten darauf 1 1
Sebastiaan Geschrieben vor 21 Stunden Autor Geschrieben vor 21 Stunden Bin in der Regel Bauch und Seitenschläfer. Die Relation zwischen Schlafsack und Daunengewicht find ich spannend. Das schau ich mir morgen mal an. Hatte noch nie einen Quilt und die Mehrheit sagt unter 5 Grad wirds doof wenn es dann doch mal drafted. @Kellox Der Parsec hat eine Comf Temp von 5 Grad. Meine Recherche sagt Hardangervidda July / August könnte 0-5 Grad in der Nacht werden. Ist der dann eigentlich mit Müdigkeit, Feuchtigkeit über Tage und dir als Frostbeule nicht eher viel zu kalt? (Ich schmeiße die Temperaturen von Norwegen und Schweden mal grob in einen Topf. Vllt. lieg ich da ja falsch?)
Kellox Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden (bearbeitet) Ich war mit Anfang 20 2x in Norwegen mit dem Rad ( beim ersten Mal sich ein paar Tage in Schweden). Hochsommer, am Tage oben ohne in den Bergen geradelt, nachts teilweise knackig. Leider weißlich nicht mehr, was ich für einen Schlafsack dabei hatte- muss mal im Bilderpool suchen. Bei der 2. Tour 2007 hatte ich einen billigen KuFa von Lestra dabei, nicht viel mehr als Baumarktqualität und definitiv ein Sommerschlafaack. Weiß noch nicht einmal, wo das Ding hin ist- ich glaube den hatte ich mir in der Familie geliehen, weil mein RAB mit 900g Daune Oberkill gewesen wäre. Ich kann mich erinnern, dass eine Nacht brenzlig war. Auf den Rallarveggen hatten wir Schneegestöber und haben dann zwischen Schneefeldern bei knapp unter 0 übernachtet und nach einigen Tagen Regen im Zelt überm Kocher Socken getrocknet. Ansonsten war es kein Thema, darum mache ich mir mit dem Parsec keine Sorgen. Bis um den Gefrierpunkt funktioniert es auch ganz gut die fehlende Wärmeleistung mit mehr Kleidung auszugleichen- die ein- zwei Nächte lässt man dann das Fleece an und deckt sich noch die Regenjacke über den Fußteil. Habe mit meinem 7 Grad KuFa auch schon bei unter 0 übernachtet- mit Merino und Daunenjacke… Das Thema Kondenswasser ist bei den Temperaturen aus meiner Sicht noch nicht so dramatisch (Taupunktbetrachtung in der Dämmebene). War zuletzt 2,5 Wochen mit meinem Sohn auf dem Rad in Deutschland unterwegs (Ende April bis Mitte Mai 2026). Wir hatten den Apache und einen anderen 1000g Daunensack dabei und am Anfang noch einige Nächte mit Bodenfrost, dann 15 Grad und zuletzt 1,5 Wochen Regen. Das hat insgesamt gut geklappt,wobei sie auch gerne etwas kälter hätten sein dürfen, trotz Kondens. Natürlich muss man den Schlafsack dann mal zwischendurch trocknen (die meisten Daunenschlafsäcke haben dafür eine schwarze Innenseite, damit die Sonne effizient genutzt werden kann). Aber von Daunenmatsche habe ich nichts mitbekommen. Wenn es wirklich immer regnen sollte und mittags der Schlafsack über Tage nicht ausgebreitet werden kann, muss man halt mal auf einen Campingplatz oder Ähnliches- auch in Schweden/ Norwegen geht das in der Regel, da ist man ja nicht 2 Wochen alleine auf Survivaltour. Bearbeitet vor 15 Stunden von Kellox Sebastiaan reagierte darauf 1
reiber Geschrieben vor 13 Stunden Geschrieben vor 13 Stunden vor 10 Stunden schrieb Kellox: wenn man sich den Chart bei Western Mountaineering mal ansieht, so reicht ein Schlafsack mit 10cm Loft von +2 (Dreamlite) über 0 grad (Summerlite) bis zu -2 (Megalite)- und das bei gleicher Daune… Das sind aber nicht die Comfort-Temperaturen.
reiber Geschrieben vor 12 Stunden Geschrieben vor 12 Stunden vor 8 Stunden schrieb Sebastiaan: Der Parsec hat eine Comf Temp von 5 Grad. Meine Recherche sagt Hardangervidda July / August könnte 0-5 Grad in der Nacht werden. Ist der dann eigentlich mit Müdigkeit, Feuchtigkeit über Tage und dir als Frostbeule nicht eher viel zu kalt? Manch einem wird das reichen. Die meisten würden wohl eher frieren. Ich würde, selbst wenn ich alles anziehe was ich dabei habe, bei 0°C kaum schlafen. Sebastiaan reagierte darauf 1
Kellox Geschrieben vor 8 Stunden Geschrieben vor 8 Stunden vor 4 Stunden schrieb reiber: Das sind aber nicht die Comfort-Temperaturen. Das spielt beim Vergleich ja keine Rolle- ich wollte damit nur sagen, dass der Lüfter alleine keine Aussage über die Isolierleistung eines Schlafsacks zulässt...
bördebube Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 21 Stunden schrieb Kellox: 10cm Loft einer 650er Daune dürften wärmer sein, als 10cm einer 850er Daune. Hallo kellox, in meiner Vorstellung ist immer die eingeschlossene Luft - also der Raum zwischen Innen- und Außenmaterial das, was die Isolation ausmacht. Da hatte ich gedacht, das es keinerlei Unterschied macht, mit welcher Daune dieser Abstand erzeugt wird...
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