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Ultraleicht Trekking

Sony RX 100 Diskussion aus CDT Gear-Review


milkmonsta

Empfohlene Beiträge

Am 11/11/2016 um 13:41 schrieb micha90:

@PeeWee

Kamera:
Absolut nicht! Die RX100 macht absolut geniale Fotos, mit der definitiv kein Handy mit halten kann! Wenn dir gute Fotos wichtig sind, würde ich definitiv eine Kamera empfehlen, wie ich es auch schon im Startpost geschrieben hatte. Wenn ich jetzt allerdings den AT laufe oder sowas reicht mir das Smartphone völlig um Eindrücke festzuhalten, die Qualität ist aber ein ganz anderes Level.

Hmm, ich bin ja bisher nur den AT gelaufen, von daher ist das jetzt keine objektive Meinung, aber: Gerade weil der AT landschaftlich nicht so spektakulär wie CDT oder PCT sind, würde ich die RX100 mitnehmen. Denn wenn man mal etwas vernünftiges zum Fotografieren findet, will man 1) auch ein brauchbares Foto davon haben und 2) ist es oft klein (z.B. Blumen, Mäuse oder Schmetterlinge), so dass ein gutes Freistellen viel Sinn ergibt. Außerdem läuft man viel im Wald, was automatisch wenig Licht bedeutet. Mit vielen noch so guten Smartphone-Kameras hat man da eher einen "Farbbrei". Aber wie gesagt: Nur meine Meinung.

Dennis hat diesen Beitrag moderiert:

Auf Wunsch habe ich die RX100 Diskussion aus dem CDT Gear-Review herausgetrennt.

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vor 1 Minute schrieb milkmonsta:

ist es oft klein (z.B. Blumen, Mäuse oder Schmetterlinge)

Das ist leider genau eine Sache bei der die RX100 nicht viel hergibt (ich weiß nicht, ob das bei den neueren besser ist). Makro Aufnahmen sind bei mir zu 95% nicht gelungen, das ging zB mit meiner Nikon P330 wesentlich besser. Die Kamera will einfach nicht recht fokussieren bei sowas, das kann aber auch an den fehlenden Foto-Skills liegen.. Außerdem ist die RX100 mit nur 4x Zoom nicht gerade der knaller um irgendwo an Tiere oder sowas heran zu zoomen. Bei weiten, offenen Landschaften habe ich damit die besten Bilder machen können.

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Hmm, hier mal mein absolutes Lieblingsbild vom AT. Das war sogar ein Schnappschuss. Leider hat die RX100 ein "Makro-Zoom-Problem". Zoomt man an sehr nahe Gegenstände heran, funktioniert der Autofokus gar nicht oder nur sehr schlecht. Meine Empfehlung: Einfach näher rangehen, sofern möglich.

Die Maus auf dem Bild war vermutlich irgendwie krank oder auf dem uns zugewandten Auge blind. Wir hatten da einfach Glück.

Aber generell stimmt das schon: Die RX100 fällt definitiv nicht in die Kategorie "Reisezoom". Leider. Da würde ich mir auch mindestens eine Verdopplung wünschen.

DSC02338.JPG

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Just now schrieb milkmonsta:

Zoomt man an sehr nahe Gegenstände heran, funktioniert der Autofokus gar nicht oder nur sehr schlecht.

Genau das war bei mir auch das Problem. Bei den meisten Motiven ist das aber leider keine wirkliche Option, da man schon sehr nah ran muss um mit etwas von der Größe einer Maus oder Eidechse oÄ das Bild halbwegs "füllen" zu können.

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Sowie ich das sehe muss man bei den RX100er ganz klar zwischen den M1/2 und den M3/4/5 Unterscheiden, da hier eine andere Linse verbaut wurde.

Auf dem AT hatte ich eine Midlevel Compact dabei mit 7fach Analog-Zoom. Hab ich nie benutzt. Bin aber auch Fotobanause.

Ob ich mir nun eine RX100 hole oder nicht, wird wohl hauptsächlich eine Frage des Geldes werden. Plane gerade Größeres für 2017/2018 da sind ~600 Euro locker 20 Hotelübernachtungen, die mir evtl mehr Wert sein werden.

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vor einer Stunde schrieb milkmonsta:

Zoomt man an sehr nahe Gegenstände heran, funktioniert der Autofokus gar nicht oder nur sehr schlecht. Meine Empfehlung: Einfach näher rangehen, sofern möglich.

Wenn der Autofokus nicht mehr greift, ist man unter der Naheinstellgrenze. Das heißt, jedes Objektiv hat eine sogenannte Naheinstellgrenze. Geht man darüber hinaus (also näher ran) dann kann das Objektiv nicht mehr scharf abbilden. Also auch ohne Autofokus bekommt man die Objekte nicht mehr scharf. 

Das ist auch so ziemlich das einzige, was mich an meiner RX echt nervt. Abhilfe können hier Nahlinsen sein. Es gibt Linsen, die werden per Magnet vorne auf das Objektiv geclippt. 

Hier ist ein Filteradapter, den man auf das Objektiv clippen kann und darin kann man dann z.B. Nah- oder Weitlinsen schrauben.

Die Qualität verschlechtert sich zwar, aber ich habe schon ganz gute Ergebnisse gesehen.

https://www.amazon.de/Carry-Speed-MagFilter-Filteradapter-magnetischer/dp/B00B0OVGPI/ref=pd_lpo_421_tr_t_3?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=EMAMK2DDDW10GTVCVRFM

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vor 8 Minuten schrieb Freierfall:

meine RX100 bildet im Nahbereich (und mit halbwegs offenber Blende) auch einfach ultra matschig, unscharf und kontrastarm ab unter F4 oder so.... da stört mich die Nah-Einstellgrenze auch nicht^^

Welche Version hast du denn? 

Außer dass ich eben nicht näher ran kann, macht die RX 100III auf alle Entfernungen top Bilder (Im Rahmen dessen, was mit einem 1Zoll Sensor eben so möglich ist.) Auch mit Blende 1.8 - 2.8, je nachdem was je nach Brennweite max einstellbar ist.

Hoffentlich bekomme ich sie bald aus der Reparatur zurück. Ein Tip dazu... bei Feuchtigkeit aufpassen. So dicht sind die Dinger wohl nicht. Hatte sie kurz auf dem feuchten Zeltboden abgestellt. Dadurch ist wohl Feuchtigkeit ins Innere gekommen. Display und Blitz geht seit dem nicht mehr. :(

Bearbeitet von Dr.Matchbox
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Auch im Fotobereich ist Skill nicht immer mit Ausrüstung auszugleichen, aber andersrum. Zugegeben, die Naheinstellgrenze ist bei der RX100 nicht gerade ideal, aber dem kann man ja durchaus durch Wissen um das Entstehen dieses Phänomens und mögliche Alternativen zu 'Zoom voll auf und nah ran - oh geht nicht' entgegenwirken.
Der Naheinstellgrenze lässt sich nämlich genau gegensätzlich begegnen. Sie wird mit zunehmendem Zoom nämlich größer, also eben nicht voll aufziehen, sondern wenn möglich lieber näher ran. Ist das nicht möglich, dann eben nur so nah wie möglich und sicherstellen, dass man noch oberhalb der Naheinstellgrenze liegt, anstelle noch näher ran.

Gegen im Zoom generell nicht mehr so sicheren Autofokus kann wiederum manuelle Bedienung und die Kenntnis um die Hyperfokaldistanz der Kamera helfen.

Auch mit Schärfentiefe sollte man sich mal beschäftigt haben. So gut wie jedes Objektiv hat an der Naheinstellgrenze eine geringere Brennweite als bei Fokussierung auf Unendlich. Nur im Makrobereich wirkt sich dieses nicht auf die Schärfentiefe aus.

Die Blende ist wiederum nicht ganz unverantwortlich für die Gesamtschärfe des Bildes. Es gilt den Sweetspot des Objektivs durch Probieren und Vergleichen herauszufinden und hierauf abzublenden, um maximale Schärfe zu erhalten. Weder zu niedrig, noch zu hoch ist ideal.

Einen Makromodus, der das Fokussieren auf nah gelegene Fokuspunkte erleichtert hat die RX100 auch (wobei ich nicht beurteilen kann, wie gut der funktioniert)

Und wer sich damit nicht auseinandersetzen will, der hat ja trotzdem immer noch ein echtes Biest in Sachen Auflösung in der Hand und kann einfach anders Fotografieren, sobald er sich des Umstands bewusst ist. Plant Ihr eine Plakatkampagne auf Hauswänden für gefährdete Mäuserassen? Nein? Dann hat die RX100 mehr als genug Reserven, was die Auflösung angeht. Also lieber scharf als ultimativ nah dran aufnehmen und hinterher den gewünschten Bildausschnitt füllend croppen.  

Eine weitere Möglichkeit, wenn das Motiv nicht flüchtig ist, wäre Focus Stacking.

Also nicht verzagen und die Badehose schelten - oftmals ist's eher ein PICNIC Problem...

 

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vor 24 Minuten schrieb questor:

Auch im Fotobereich ist Skill nicht immer mit Ausrüstung auszugleichen, aber andersrum. Zugegeben, die Naheinstellgrenze ist bei der RX100 nicht gerade ideal, aber dem kann man ja durchaus durch Wissen um das Entstehen dieses Phänomens und mögliche Alternativen zu 'Zoom voll auf und nah ran - oh geht nicht' entgegenwirken.
Der Naheinstellgrenze lässt sich nämlich genau gegensätzlich begegnen. Sie wird mit zunehmendem Zoom nämlich größer, also eben nicht voll aufziehen, sondern wenn möglich lieber näher ran. Ist das nicht möglich, dann eben nur so nah wie möglich und sicherstellen, dass man noch oberhalb der Naheinstellgrenze liegt, anstelle noch näher ran.
 

Guter Beitrag. :) 

Größter Abbildungsmaßstab ist glaube 1:4 und das wenn ich mich richtig entsinne im Weitwinkel. Wie du schon angedeutet hast, kann man mit großen Blendwerten und der Hyperfokaldistanz noch ein bissl tricksen.

Ansonsten bei 20mpx einfach großzügig ausschneiden. Mache ich auch. Damit bekommt man Blumen zumindest schon mal recht bildschirmfüllend hin. Für Fotobücher, Bildschirmbetrachtung, etc. reicht das auf jeden Fall.

 

Ausgliedern ist glaube eine sehr gute Idee. :)

Bearbeitet von Dr.Matchbox
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    • Von Puffin
      Bei den letzten Touren habe ich einen Billignachbau des Peak Designe Capture Clip benutzt. An sich bin ich von dem Teil begeistert. Man hat die Kamera sofot griffbereit und muss nicht erst den Rucksack absetzen und die Kamera auspacken. Das Teil ist jedoch mit 145g relativ schwer und bei meiner letzten Tour in Madeira hat sich die einseitige Belastung durch die Kamera, die an einem Schulterträger des Rucksackes befestigt ist, bemerkbar gemacht.
      Folglich sollte eine Lösung her die leichter ist und die Last der Kamera möglichst gleichmäßig verteilt.
      Der erste Versuch, die Kamera unter den Brustgurt zu klemmen stellte sich als recht unbequem heraus.
      Der nächste Versuch war dann an den Brustgurt eine zusätzliche Schlaufe mit Schnalle anzubringen. Durch diese Befestigung auf dem Brustgurt ist die Kamera fest einespannt und schlägt auch nicht. Auch liegt sie relativ angenehm auf der Brust auf. Die Kamera ist auch sofort durch das Öffnen der Schnalle Griffbereit.


      Dieses System funktioniert mit meiner Sony Systemkamera und 18-105 Objektiv wunderbar. Wie es jedoch mit einem kleineren kurzen Objektiv funktioniert kann ich nicht sagen, aber ich denke mit dem Kit-Obektiv wird es leider nicht funktionierenn.
      Das Mehrgewicht des Brustgurtes sind 5g. Ohne den Halter wiegt der Brustgurt 13g.






      Hier auch noch ein paar Bilder des neuen Rucksackes. Dieses Mal in Farbkombination grün gelb. Der gleiche in rot, den ich schon vorgestellt habe war ja ein Geschenk.













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