Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking
  1. effwee

    effwee

  • Gleiche Inhalte

    • Von Backpackerin
      Obwohl es noch lange gedauert hat, bis ich endlich eingeschlafen bin, wache ich morgens gut gewärmt um kurz vor 6 auf. Wie gestern auch schon, müssen wir erst mal das Zelt innen ordentlich abledern und stellen fest, dass es mit dem Microfasertuch schneller und besser geht als mit dem Leder, welches ich in einem Youtube-Video einmal als Tipp gesehen habe (40 gr statt 20 gr). Gleich mal auf die imaginäre To do Liste, daheim habe ich bestimmt noch einen leichteren Microfaserlumpen.
      Als wir gegen 8 mit Frühstück fertig sind, schlüpfen auch die anderen beiden aus ihrem Zelt. Die Nacht war für die zwei trotz doppelwandigen Zelt mit einem zur hälften soliden Inner sehr unangenehm. Die ersten Spaziergänger kommen auch bald vorbei. Laut einem Herrn hatte es in der Nacht unten im Städtchen 6 Grad, bei uns werden es dann wohl ein zwei Grad weniger gewesen sein. Hat man gespürt...
      Kurz darauf haben wir alles zusammen gepackt, verabschieden uns und brechen auf. Wir haben heute die Wahl: 14,8 km auf direktem Weg nach Bad Steben oder 21,2 km über das Höllental. Da mir relativ schnell schon wieder die linke Schulter schmerzt und am rechten Bein sich das rechte Außenband bemerkbar macht, beschließen wir, ein ander mal das Höllental in Ruhe zu besuchen.
      Aber zuerst einmal geht es die letzten Meter hoch auf den Döbraberg und den berühmten Aussichtsturm. Vor ziemlich genau einem Jahr waren wir schon einmal hier, nur dass das Wetter damals wesentlich besser war.

      Leider habe ich nirgends die Info gefunden wie hoch der Turm ist.

    • Von einar46
      Langsam werde ich "hibbelig".
      Am 10.5. oder 11.5., genau ist es noch nicht festgelegt, geht es endlich los und ich starte zu einer Wandertour auf dem Grünen Band in Deutschland. Das ist die ehemalige innerdeutsche Grenze. Die Wandertour gehört zu meinem Deutschland-Projekt, das aus 5 Wandertouren unterschiedlicher Länge besteht. Zwei Wandertouren sind bereits realisiert (Küstenwanderung an Ost- und Nordsee (ca. 1200 km) und Quer durch Deutschland (ca. 800 km)).

      Insgesamt sind das auf dem Grünen Band ca. 1200 km, wenn ich die letzten "Zipfel", speziell in Thüringen, wie geplant komplett "ablaufe".
      Starten werde ich im Norden (Priwall). Das Ziel ist das Dreiländereck (ehemalige DDR, BRD, CZ) in der Nähe der Stadt Hof.
      In meinem Facebook-Account (ich hoffe die Moderatoren lassen diesen Link zu Facebook zu)
          https://www.facebook.com/Macker46
      wird es einen täglichen Bericht geben, garniert mit einigen Bildern.
      Auch in meinem Blog gibt es einen Zugang zu meinem Facebook-Account. Hier im Forum werde ich nur gelegentlich posten. 
       
    • Von Sjeanmarc
      Hello.
      Sorry, as I'm French and I don't speak German, I'm writing in English. I just discovered this forum as some people linked a post to my blog. As I'm now lockdowned in my apartment, my social life is reduced and there's only phone and internet for that...
      I love long distance hikes. I hiked in Nepal, Appalachian Trail but I love particularly long distance hikes in Europe. Here, we have not only wilderness but also history, culture... I'm very happy to find information when I'm preparing a long distance hike so in return, I try to do the same when I'm doing one. So, you can have a look on my blog in french (more complete but in french...) or in english if you want information (GPS track, accomodation, water...) about those hikes. Hiking through Balkans, Carpathians, all Italy are splendids. I specialy love the Pyrenees (my home mountain...).

    • Von skullmonkey
      Ich habe gerade auf meinem Blog eine gesponserte Rezension zu WRIGHTSOCK Socken online gestellt. Es sind doppellagige Socken, und die Marke behauptet das man keine Schweissfüsse mehr bekommt und das Blasen keine Chance haben. Das habe ich anders erfahren, beim Skifahren hatte ich an den Schienenbeinen (!) Blasen bekommen, und Schweissfüsse hatte ich auch noch, wenn auch nicht so schlimm wie normal. Zum wandern fand ich die Socken trotzdem ganz in Ordnung, bin aber nicht sicher ob Sie andere Socken (Darn Tough, Bridgedale, Lorpen) ersetzen würden. 
      Mich würden eure Erfahrungen, sofern vorhanden, mit WRIGHTSOCK Socken interessieren. Hattet Ihr noch Probleme mit Schweissfüssen oder Blasen?
       
    • Von einar46
      In diesem Beitrag möchte ich die
           Namensvergabe von Tagesetappen bei Langstreckenwanderungen
      darlegen, so wie sie in meinen Planungen zum Einsatz kommt.
      Idee
      „Ihr Deutschen, ihr geht nie ohne einen Plan aus dem Haus“.
      So hat das eine franz. Wanderfreundin einmal formuliert, der ich auf dem Jakobsweg Via de la Plata bei der Wegfindung helfen konnte. Dabei glaube ich mehr Bewunderung als andere Dinge herausgehört zu haben.
      Auf mich trifft diese Aussage definitiv zu. Ich gehe nie ohne Tracks („einen Plan“) aus dem Haus. Auch bei Tageswanderungen in unbekanntem Gelände navigiere ich mit meinen eigenen Tracks.
      Dabei habe ich mich schon am Anfang meiner intensiven Wanderleidenschaft mit dem Problem einer
           sinnvollen und übersichtlichen Namensvergabe für Tagesetappen
      bei Langstreckenwanderungen beschäftigt.
      Ich plane meine Langstreckenwanderungen auf markierten!!! und nichtmarkierten Wanderwegen immer in Tagesetappen, die ich dann hintereinander „ablaufe“. Wenn ich eine Tagesetappe am Abend nicht am geplanten Tagesziel beende, dann setze ich die Tagesetappe an nächsten Tag fort. Umgekehrt ist es genauso. Laufe ich über mein geplantes Tagesziel hinaus, dann starte ich einfach die nächste Tagesetappe und laufe bis ich der Meinung bin, dass ich jetzt den Tag beenden müsste.
      Die Planung der Tagesetappen zwingt mich nicht an die Einhaltung der Tagesetappen. Die Tagesetappen sind nur eine Vorgabe, wie ich laufen könnte. Oft bin ich sogar schneller unterwegs, wie ich das geplant habe, weil ich auch manchmal zwei kurze Tagesetappen an einem Tag realisiere.
      Damit ich mich auf meinem Navigationsgerät (Garmin GPSmap 64st oder iPhone SE) in der Menge der Tagesetappen zurechtfinde, habe ich mir schon frühzeitig eine Syntax für die Namensvergabe für die Tracks meiner Tagesetappen überlegt. Über die Jahre ist diese Syntax gewachsen und hat aktuell das jetzige Aussehen.
      Bei der Namensvergabe kommt eindeutig der Mathematiker und Softwareentwickler zum Vorschein. Aber man muss ja in der großen Menge der Routen, Tracks und Wegpunkte irgendwie den Überblick behalten.

      Bild 1: Tagesetappen Jakobsweg Camino de Levante
      So sehen die Tagesetappen einer Langstreckenwanderung auf dem Display meines iPhones aus (quer geht nicht, wenn sich jemand das fragen sollte)
      Zuerst erkläre ich die Syntax der Namensvergabe und dann zeige ich an einigen Beispielen, wie das in der Realität aussieht.
      Syntax des Namensvergabe
           XVnnn LL Tmm vhZiel
           X                                        ==>Tour-Kennzeichen
                                                            W = Wandertour
                                                            R  = Radtour
                                                            K  = Kanutour
                                                            S  = Skitour
                                                            A  = Autotour
                                                                   usw
             V                                      ==> Vorhaben-Kennzeichen
                                                             T = Tour
                                                             I  = Idee für ein Vorhaben
                                                             P = Planungsphase
                                                                   usw
               nnn                                ==> 3-stellige lfd. Nummer innerhalb eines Landes
                                                             mit Vornullen (zB 001 oder 011) 
                       LL                          ==> 2-buchstabiges Landes-Kennzeichen
                                                             nach ISO-3166-1-Kodierliste
                            T                       ==> Tagesetappen-Kennzeichen
                                                            T = Tagesetappe geplant mit Garmin-Karten
                                                             t  = Tagesetappe geplant mit OSM-Karten
                                                             (kann ein bel. Buchstabe sein, T/t bietet sich an)
                              mm                ==> 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe
                                                             mit Vornullen (zB -1, 00, 01, 02 usw)
                                     v              ==> Varianten-Kennzeichen von Tagesetappen, wenn es
                                                            mehrere Varianten auf einer Tagesetappe gibt, sonst
                                                            kann es weggelassen werden
                                                            (kann ein bel. Buchstabe sein)
                                       h            ==> lfd. Nummer der Variante
                                         Ziel      ==> sprechender Name für das Tagesziel (Ort usw)
      Die 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe (mm) kann bei allen weiteren Erklärungen zur Namensvergabe nach Bedarf leicht in eine 1-stellige oder 3-stellige lfd. Nummer (bei Langstreckenwanderungen mit mehr als 100 Tagesetappen) umgewandelt werden.
      Bei einfachen Tagestouren lasse ich das Tagesetappen-Kennzeichen (T) und die 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappen (mm) einfach weg. Die Kennzeichnung, mit welcher Karte die Wandertour geplant wurde, steckt dann im Länder-Kennzeichen. Ist es klein geschrieben, wurde die Tour mit OSM-Karten geplant, ansonsten mit Garmin-Karten.
      Anreise-Tagesetappen erhalten dann zB als lfd. Nummer die 00, Abreise-Tagesetappen die lfd. Nummer 99, wenn ich weniger als 99 Tagesetappen habe.
      Damit ich auf dem Display meines Navigationsgerätes erkennen kann, wo eine Variante beginnt, definiere ich für den Variantenbeginn einen Routenpunkt (Variantenpunkt). Dieser Routenpunkt gehört immer mit zum aktuellen Track. Vor Ort kann ich dann entscheiden, welche Variante ich tatsächlich gehen will.
           vmmx
           v                                       ==> Varianten-Kennzeichen
             mm                                ==> 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe
                                                            mit Vornullen (zB -1, 00, 01, 02 usw)
                   x                               ==> bel. Buchstabe oder
                                                           ein fortlaufender Buchstabe, wenn es
                                                           mehrere Varianten für eine Tagesetappe geben sollte,
                                                           was aber sehr selten vorkommt

      Bild 2: Variantenpunkt auf der 33.Tagesetappe nach Zamora
      So sieht ein Variantenpunkt auf meinem iPhone aus.
      Auch wenn ich auf markierten Wanderwegen, wie den Jakobswegen in Spanien, unterwegs bin, bereite ich meine Tracks zuhause auf dem Computer vor. Ich gehe nie ohne vorbereitete Tracks auf meine Wandertouren. Es kommt immer mal wieder vor, dass ich von den markierten Wanderwegen bewusst abweiche, weil ich zB einen zu großen Umweg vermeiden will. Damit ich während einer Tagesetappe erkennen kann, ob ich an einer geplanten Abweichung von einer markierten Wanderroute angekommen bin, definiere ich einen Routenpunkt (Abweichungspunkt), der immer zum Track gehört.
           pmmx
           p                                       ==> Abweichungs-Kennzeichen
             mm                                ==> 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe
                                                            mit Vornullen (zB -1, 00, 01, 02 usw)
                   x                               ==> bel. Buchstabe oder
                                                           ein fortlaufender Buchstabe, wenn es
                                                           mehrere geplante Abweichungen für eine Tagesetappe
                                                           geben sollte
      Das Display auf meinem Navigationsgerät Garmin GPSmap 64st oder dem Smartphone ist sehr klein. Wenn ich mir auf diesem Gerät die Tagesetappen in einer Liste (siehe Bild 1) anzeigen lasse, kann ich maximal noch die Varianten, sofern es welche gibt, erkennen. Mehr kann das Display nicht anzeigen. Das reicht mir aber aus, um zB die nächste Tagesetappe einer Mehrtageswanderung für die Navigation auszuwählen. Die wichtigsten Informationen müssen also am Anfang der Bezeichnung der Tagesetappen stehen. Für mich ist das vor allem die Tournummer und die Nummerierung der Tagesetappen.
      Beispiele
      „vereinfachte“ Syntax bei einer Variante auf der Tagesetappe und 2 Abweichungen von der geplanten Route
      WT002 ES t33 1Zamora
      WT002 ES t33 2Zamora ü Za-P-1102
      v33a
      p33a
      p33b 
      Diese Tagesetappe (siehe Bild 1) gehört zu einer mehrtägigen Wandertour über den Jakobsweg Camino de Levante in Spanien. Auf dieser Tagesetappe gibt es einen Routenpunkt v33a (siehe Bild 2, die eine Route auf dem Bild ist farblich nicht gut zu erkennen), wo ich zwischen zwei Wege-Varianten wählen muss. Gibt es nur eine Variante auf einer Tagesetappe, lasse ich das Varianten-Kennzeichen, hier a, einfach weg (siehe vereinfachte Syntax).
       
      Existieren mehrere Varianten auf einer Tagesetappe, arbeite ich mit den Varianten-Kennzeichen a,b,…, entsprechend der Anzahl der Varianten.
       
      Die geplante bevorzugte Variante hat als lfd. Nummer immer die Ziffer 1. Die 2.Variante führt hauptsächlich über eine Straße, weshalb diese Variante erstmal nicht die bevorzugte Variante ist. Welche Variante ich dann vor Ort tatsächlich laufen werde, entscheide ich dann tagesaktuell, wenn ich den Variantenpunkt v33a erreiche. Zusätzlich weicht die geplante Tagesetappe an 2 Stellen vom markierten Wanderweg ab. Damit ich diese geplanten Abweichungen auf dem Display des Navigationsgerätes erkennen kann, gibt es 2 Routenpunkte p33a und p33b, die diese Stellen auf dem Wanderweg anzeigen (sind im Bild nicht zu sehen).
      vereinfachte Syntax
      WT         Wandertour
      002         2.Wandertour innerhalb von Spanien (1. Wandertour = Via de la Plata)
      ES          Länder-Kennzeichen für Spanien nach ISO-Standard
      t33          33.Tagesetappe auf der Wandertour, geplant mit OSM-Karten
      1             1. (bevorzugte) Variante auf dem Weg nach Zamora (insgesamt gibt es 2)
      Zamora  Ziel der Tagesetappe (Stadt in Spanien)
      v33a       Das ist der zu dieser Tagesetappe gehörende Routenpunkt, der den Beginn
                     der 2 Varianten anzeigt (siehe Bild 2). Spätestens hier muss ich entscheiden,
                     welche Variante ich begehen will.
      p33a
      p33b      Auf dieser Tagesetappe gibt es zusätzlich 2 geplante Abweichungen von dem
                     tatsächlich markierten Wanderweg. Die beiden Routenpunkte definieren diese
                     Stellen.
      WT002 ES t00 Valencia
      Das ist die Anreise-Tagesetappe von einer Übernachtung in Valencia zum Startpunkt des Camino de Levante. Diese Tagesetappe zählt nicht zur eigentlichen Wandertour.
      WT        Wandertour
      002       2.Wandertour innerhalb von Spanien (1. Wandertour = Via de la Plata)
      ES         Länder-Kennzeichen für Spanien nach ISO-Standard
      t00        00.Tagesetappe (Weg zum Startpunkt) auf der Wandertour, geplant mit
                    OSM-Karten
      WT001 it 3Rund um Agriturismo FPichler
      Diese Wandertour ist eine ganz gewöhnliche Tageswanderung in einer bestimmten Gegend der Toskana, von der es insgesamt 4 Varianten gibt. Geplant wurde diese Wandertour mit einer OSM-Karte (Länder-Kennzeichen ist in Kleinbuchstaben geschrieben).
      WT        Wandertour
      001       1.Wandertour innerhalb von Italien
      it           Länder-Kennzeichen für Italien nach ISO-Standard, geplant mit OSM-Karten
      3            lfd. Nummer der Variante (insgesamt gibt es 4)
      WT002 NO T-1  Ekeberg Camping
      WT002 NO T00 St.Halvards Plass
      WT002 NO T01 Farseggen
      Dieses Beispiel für den Olavsweg in Norwegen besitzt zwei Anreiseetappen (T-1 = Weg vom Hauptbahnhof in Oslo zur Übernachtung auf dem Campingplatz auf dem Ekeberg mitten in Oslo, T00 = Weg am nächsten Tag vom Campingplatz auf dem Ekeberg zum Startpunkt des Olavsweges am St.Halvards Plass mitten in Oslo, T01 = Das ist die erste richtige Tagesetappe). Die Nummerierung erfolgt analog dem Zahlenstrahl in der Mathematik (-2, -1, 00, 01, 02 usw), also von links nach rechts. Geplant wurde diese Wandertour mit Garmin-Karten (Tagesetappen-Kennzeichen T-1, T00, T01 ist in Großbuchstaben geschrieben).
      RT001 DE Rund um den Süßen See bei Seeburg
      Diese Tour ist eine Tages-Radtour um den Süßen See bei Seeburg. Geplant wurde die Radtour mit einer Garmin-Karte (Länder-Kennzeichen ist in Großbuchstaben geschrieben).
      RT        Radtour
      001      1.Radtour innerhalb von Deutschland
      DE        Länder-Kennzeichen für Deutschland nach ISO-Standard, geplant mit
                   Garmin-Karten
      Auch wenn ich mir bei der Namensvergabe noch so viel Mühe gegeben habe alle erdenklichen Fälle zu berücksichtigen, gibt es doch die eine oder andere Besonderheit (Lücke?).
      An dem folgenden Beispiel will ich eine Besonderheit erklären.
      WT013 DE h053 2Josephskreuz
      Der Harz liegt vor meiner Haustür und ist deshalb mein Trainingsgebiet. Dort bereite ich mich auch auf meine Langstreckenwanderungen vor. Insgesamt habe ich im Harz ca. 100 Tracks. Die meisten sind Tageswanderungen. Damit ich nicht für jeden Track eine neue Tournummer (nnn) vergeben muss (,was ich machen könnte), fasse ich oft alle Tracks eines Gebietes unter einer Tournummer (013) zusammen. Das Tagesetappen-Kennzeichen (T) „missbrauche“ ich hier für ein Gebiets-Kennzeichen (h), wie h=Harz. Weil es klein geschrieben ist, bedeutet das, dass ich die Tageswanderung mit OSM-Karten geplant habe. Die lfd. Nummer der Tagesetappe (mm) ist hier eine lfd. Nummer innerhalb des Gebietes. Im Beispiel ist es die Tageswanderung mit der lfd. Nummer 053 im Harz. Für diese Tageswanderung zum Josephskreuz gibt es zusätzlich 3 Varianten. Das Beispiel steht für die 2.Variante zum Josephskreuz.
      Mit anderen „Wandergebieten“ (zB e=Erzgebirge), wo ich auch mehrere Tageswanderungen habe, halte ich es ebenso.
      Die Namensvergabe habe ich so variabel gestaltet, dass sie ohne Begrenzung beliebig um neue Wegpunkte, Routen und Tracks erweitert werden kann. Zusätzlich erhält die neue Route und der neue Track als letzte Bezeichnung den Namen des Zielpunktes der Tagesetappe. So kann ich die neue Route und den neuen Track bei Bedarf immer sehr schnell mit dem dazugehörenden Zielpunkt in Verbindung bringen. Das mit der Namensvergabe ist sehr wichtig, damit ich auf meinem Navigationsgerät die gewünschten Wegpunkte, Routen und Tracks sehr schnell finden kann. Alle meine Wegpunkte, Routen und Tracks für Deutschland habe ich z.B. auf einer einzigen Micro-SD-Karte gespeichert. Aktuell sind das jeweils fast 200 Wegpunkte, Routen und Tracks.
      Theoretisch könnte ich die Daten der restlichen drei Micro-SD-Karten (Skandinavien, USA, Rest von Europa), die ich in Verwendung habe, ebenfalls auf der Micro-SD-Karte für Deutschland unterbringen. Platz- und namensmäßig sollte es dabei keine Probleme geben. Eine andere Sache ist die Performance des Navigationsgerätes beim Laden der Daten. Genau aus diesem Grund habe ich aber eine Trennung der Daten auf insgesamt vier Micro-SD-Karten vorgenommen.
      Fazit
      Jetzt könnte man noch diskutieren, ob das Länder-Kennzeichen an die 1.Position der Namensvergabe gehört. Meine Namensvergabe ist aber historisch gewachsen und hatte am Anfang nur eine fortlaufende Tournummer ohne Länder-Kennzeichen. Erst später habe ich mir überlegt, dass ein Länder-Kennzeichen und eine Tournummerierung innerhalb der Länder übersichtlicher wäre. Außerdem ist das Tour-Kennzeichen und die Tournummer für mich wichtiger als das Länder-Kennzeichen und steht deshalb bei mir am Beginn des Namens.
      Durch die beschriebene Namensvergabe muss ich auf meinen Navigationsgeräten nicht immer nur die aktuellen Tracks haben.
      Wichtige Tracks,
      -wie meine Wohngegend (ca. 30 Tracks)
      -wie mein Trainingsgebiet im Harz (ca. 100 Tracks)
      -wie die Wohngegenden meiner Enkel (ca. 20 Tracks)
      habe ich immer auf meinen Navigationsgeräten und dadurch stets „griffbereit“ und kann sehr kurzfristig zu Tageswanderungen aufbrechen.
      Die Namensvergabe hat sich auf meinen Wanderungen, ob Tageswanderung oder Langstreckenwanderung, als Ordnungsprinzip bestens bewährt. Meine akt. Tagesetappe kann ich sehr schnell finden und auswählen, unabhängig davon, welches Navigationsgerät ich verwende. Durch das zusätzliche Ordnersystem meiner akt. Navigationssoftware Topo GPS bleibt die Menge der Tagesetappen immer sehr übersichtlich.
      Das gilt ebenso für die Planungssoftware BaseCamp auf meinem Computer.
      Die Planung von Wandertouren ist bei mir immer ein Bestandteil der eigentlichen Wandertour und macht unheimlich viel Spaß.
       


×
×
  • Neu erstellen...