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Ultraleicht Trekking

Ausrüstung

Quilt, Tarp, UL-Rucksack & Co. Diskussionen, Tests, Reviews, und mehr


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  1. XUL

    Hier geht es um XUL, also um Hyper-Ultraleichtes.
    Radikaler Gewichtsabbau wird als eine Grundphilosophie vorausgesetzt - und nicht in Frage gestellt. Es gibt also beispielsweise keine Diskussionen über den Sinn von Carbon-Heringen.

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    • So, ich habe nun auch mal meine alte Anker Powercore Essential 20.000 PD gemessen. Gleiches Messgerät und Kabel. Gleiches iPhone 17 Pro. 65.600 mWh bei 340g Im Vergleich: Durchschnittswert der beiden Nitecore nb10000 Gen4: 34.155 mWh bei 145g Zwei nb10000 Gen4 bringen also 68.300 mWh bei knapp unter 300g. Die alte Anker 65.600 mWh bei 340g. Hochgerechnet auf die mWh der Nitecore Kombination wöge sie 350g. Etwa 60g mehr als Nitecore. Kurzum: 175€ für 2x Nitecore bringen 50g Gewichtersparnis und 2.700 mWh mehr Strom als eine alte 39€ Powerbank. Gar nicht mal so beeindruckend für den fünffachen Preis. Einerseits nicht das Ergebnis, was ich bei der Investitionssumme erhofft hatte. Aber andererseits gut zu sehen, dass man für sehr wenig Geld für meinen Anwendungsfall quasi das gleiche bekommt (Ladezeiten und Redundanz mal außer acht gelassen).
    • Kurzer Nachtrag. Ich war mit der Kombi aus Therm-a-Rest Torsomatte und einer 4mm Evazotte in Volllänge drei Nächte unterwegs. Dachte eigentlich, das reicht für mich von der Dicke. War jedoch nicht der Fall, ab Mitternacht war ich alle halbe Stunde wach, um mich wegen Druckschmerz an der Hüfte auf die andere Seite zu drehen. Jemand anderes (leichteres) hat mit der Kombi vielleicht mehr Glück. Warm und schnell aufgebaut war es.
    • Hatte jetzt das Vergnügen mit dem Tarptent Rainbow(1-Personen-Version, Silpoly 2025, Aluminium-Gestänge) eine Nacht auf offener Fläche bei starkem Wind mit Sturmböen Stärke 4 bis 5 zu verbringen. Meine Erfahrung war jetzt eher "durchwachsen". Für windige Regionen würde ich mir definitiv ein anderes Zelt besorgen: Ich hatte zusätzliche Heringe und Abspannleinen dabei und habe die Abspannpunkte an der Zeltstange nach vorne und nach hinten abgespannt. Das Gestänge war dann auch stabil die gesamte Nacht. An der Tür hatte ich nach Abspannpunkten geschaut, jedoch keine identifizieren können. Zusätzlich habe ich das Zelt mit meinen Trekkingstöcken unterstützt, da gibt es eine Öse unterhalb der Belüftung. Leider mit der Spitze nach oben in die Öse - das hat nicht so gut funktioniert. Als ich Wasser holen war, hat in der Zeit der böige Wind am Eingang den Trekkingstock aus der Öse gerüttelt und der Stock hat den Stoff der Lüftung mehrfach perforiert. Muss ich noch flicken. Habe danach die Stöcke umgedreht, die Unterstützung hat das Zelt bei dem Wind gebraucht. Der Wind hat immer wieder gedreht um 60 Grad, größter Schwachpunkt war dann der Eingang, dessen Stoff stark eingerückt bzw. hin- und her geweht wurde. Hab ein paarmal versucht das besser abzuspannen, hat trotzdem die ganze Nacht geschlackert und einmal den Hering komplett rausgerüttelt. Zelt und ich haben die Nacht überlebt, schön war es nicht. Direkt 3m weiter hatte einer ein X-Mid Solid 1 oder 2, das Stand dagegen mit zusätzlichen Abspannleinen wie nen Sturmbunker...
    • Ich hab leider keine Nähmaschine, skills oder jemanden der das vernünftig könnte. Und mir das alles zu kaufen und dann evtl. festzustellen das ich das niemals hinkriege ist mir das zuviel Geld und Aufwand. Keine Frage, Leute die das können und Zeit dafür haben vollbringen da wirklich unfassbar tolle Sachen. Hab mir ne hüfttasche mitbestellt, ans Handy muss ich selten, oft nur wegen Fotos. Navi läuft über Uhr ;)
    • Hallo zusammen, ihr kennt mich inzwischen aus ein paar Threads (Vorstellung, Schlafsack, Kissen). Zeit, das Ding zu zeigen, an dem ich nebenbei schraube — und um das es in meiner Vorstellung ging. Meine Tourenplanung war jahrelang ein Trauerspiel: ausgedruckte Listen, handschriftlich ergänzt, beim nächsten Mal nicht wiedergefunden. Oder noch chaotischer — ich pack einfach mal, stell den Rucksack auf die Waage, und dann kommt die Frage: Was bleibt zuhause? Wie sagt man so schön: Aus Fehlern lernt man — oder man baut sich eine App. ;-) Zwei Dinge fehlten mir, die LighterPack (so gut es ist) nicht macht: Ausrüstung einmal pflegen, für jede Tour daraus schöpfen. Mein kompletter Fundus liegt drin, mit echten Gewichten; für eine neue Tour hake ich ab, was mitkommt, statt jede Liste neu anzufangen. Zu zweit planen. „Du das Zelt, ich Kocher und Töpfe" — die Liste lässt sich teilen, jeder sieht, wer was trägt, das Gewicht wird pro Person gerechnet. Dazu, über die Zeit angesammelt: Packliste als Checkliste beim Packen, GPX-Tracks mit Höhenprofil (Export zu Locus/Komoot/OsmAnd), und — weil ich dörre — Rezepte, deren Trockengewicht direkt in die Packliste fließt (der Proviant war bei mir immer der blinde Fleck). Was es bewusst nicht ist: kein Konto nötig, läuft offline auf dem Handy, kein Tracking, keine Werbung. Und ehrlich zum Thema Kommerz, damit keiner ein Geschmäckle wittert: Das Einzige sind klar gekennzeichnete Rabattcodes von ein paar kleinen Herstellern — kein Abo, keine Ads, kein Datenverkauf. Für mich ist der Kern: Nach der Tour ist vor der Tour. Der Rucksack wird ausgepackt, aber die Ausrüstung bleibt — und beim nächsten Mal fange ich nicht wieder mit dem leeren Blatt an. Genau das war mit Zetteln nie möglich. Zum Selberprobieren, ohne Anmeldung: outdoor.gift Und der eigentliche Grund, warum ich es hier zeige: Ihr seid die Leute, die das beurteilen können. Wo hakt es? Was fehlt? Was ist Unsinn? Ehrliches Draufhauen ist mir lieber als ein höfliches „nett". Viele Grüße Jörg Edit Khyal : ich habe mir erlaubt aus der url-Angabe eine direkten Link zu machen
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