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Handtuch & Waschlappen, plastikfrei, kompostierbar, 3 g
Mia im Zelt und 4 andere reagierte auf Jan234 für Thema
Nach längerer Abwesenheit im Forum wollte ich mal meine Entdeckung des Sommers teilen. Falls schon altbekannt, Schande auf mein Haupt! Dann bitte den entsprechenden Thread hier verlinken 😀 Es geht um ein Handtuch, außerdem Waschlappen, das unter 1 € kostet, 3 g wiegt, schnell trocknet und kompostierbar ist! Mich haben die Mikrofaser-Handtücher schon länger genervt, v.a. da sie nach meiner Erfahrung sehr schnell streng riechen. Daher wäscht man sie natürlich oft, und ich vermute, es handelt sich um wahre Mikroplastik-Schleudern. Meine Lösung: Flache Spülschwämme/Schwammtücher aus Viskose, konkret die hier von dm – drei Stück für knapp 1 €: https://www.dm.de/profissimo-spuelschwaemme-p4066447747171.html Hatte die schon länger als, eben, Spülschwamm im Einsatz, statt Plastikschwämmen. Dann hab ich sie dieses Jahr einfach mal beim Wandern und auf Fahrradtour getestet und bin ziemlich begeistert: Gewicht: Neu wiegt ein Spülschwamm 13 g, wegen des Feuchthaltemittels*, das Wasser anzieht. Wenn man das ausspült und den Schwamm trocknet, wiegt er nur noch 3 g (die ovale Form; die rechteckigen wiegen wohl 1-2 g mehr)! Ein benutzter und ordentlich ausgewrungener Schwamm wiegt 15 g. Komprimierbarkeit: Man kann so einen Schwamm durchaus noch zusammenpressen und irgendwo reinstopfen (auch wenn er trocken und dann steifer ist), dann hat er vielleicht das Volumen eines Tischtennisballs. Saugfähig: Ähnlich wie bei Mikrofasertüchern. Man kann ihn immer wieder auswringen und dann weiter damit abtrocknen. Klar, der Schwamm ist klein und nach einem Ganzkörperbad mit Haare trocknen (Disclaimer: ich habe eher kurze Haare) braucht man etwas länger als mit einem größeren Handtuch – aber es geht! Es bleibt ein leichter Wasserfilm zurück, wie auch bei den Mikrofasertüchern, der trocknet aber dann schnell. Doppelnutzen: Da so saugfähig, kann man ihn problemlos erst als Waschlappen, dann als Handtuch verwenden. Schnelltrocknend: Nicht direkt verglichen, aber habe den Eindruck, das geht sogar etwas schneller als bei den Mikrofasertüchern. Geruchsentwicklung: Sehr wenig, bin da positiv überrascht. Hängt aber natürlich auch damit zusammen, wie gut man ihn zwischendurch trocknen kann, und wie oft man ihn wäscht. Am besten nach Verwendung noch mal kurz mit Wasser durchspülen. Kompostierbarkeit: Da aus Viskose, also einem Zellulose-Derivat, ist der Schwamm biologisch abbaubar und als "über Biotonne kompostierbar" angegeben. Hätte persönlich keine Bedenken, ihn im Wald zu vergraben, wo er vermutlich aber länger brauchen wird (ähnlich wie Holz wahrscheinlich). In fragileren Gebieten wie Mooren und alpinen Landschaften natürlich wie alles andere auch wieder mitnehmen. Haltbarkeit: Natürlich kürzer als bei den Mikrofasertüchern, ist halt ein Gebrauchsgegenstand. Mehrere Wochen würde ich aber auf jeden Fall schätzen. Es gibt Unterschiede zwischen Herstellern: ein ähnliches Produkt einer anderen Marke (weiß nicht mehr welche) aus dem Supermarkt war bei Verwendung in der Küche schnell zerfleddert. Da kompostierbar und günstig, halte ich die geringere Haltbarkeit für kein großes Problem – langfristig werden hoffentlich alle Verbrauchsgegenstände wie dieser bio-basiert sein. * Feuchthaltemittel: Magnesiumchlorid, hat mir dm auf Anfrage mitgeteilt. Also harmlos für Gesundheit und Umwelt. Hat bei mir jetzt auf jeden Fall bis auf weiteres das Mikrofasertuch ersetzt. Bei einer längeren Tour würde ich eventuell 2 oder 2 mitnehmen – wäre immer noch unschlagbar leicht! Man kann sich auch gut kleine Stückchen für die eigentliche Verwendung (zum Geschirrspülen) zurechtschneiden. Einziger Nachteil, den ich sehe: als Sichtschutz beim Umziehen am See nur sehr bedingt geeignet, man braucht eventuell mehrere und dann wird's akrobatisch 😆5 Punkte -
Da es in dem Bereich, nach dem was ich mitbekomme, immer wieder zu, vorsichtig ausgedrueckt, suboptimalen Vorgehensweisen oder auch Missverstaendnissen kommt, dachte ich, fange ich mal darueber einen Thread an. Es soll dazu dienen, bei "berechtigten" Reklamationen moeglichst erfolgreich zu sein und evtl auch bei Faellen, wo man auf die Kulanz des Herstellers angewiesen ist, evtl ein Entgegenkommen zu erzielen. Keinesfalls soll in diesem Thread z.b. ein Bashing von unkulanten Herstellern / Haendlern o.A. statt finden, sondern er soll Unterstuetzung im evtl Reklamationsprozess geben. Waere natuerlich prima, wenn Andere noch Ergaenzungen / Tips oder auch Richtigstellungen haben, aber natuerlich auch das Umgekehrte, gerne auch Fragen... Was kann denn ueberhaupt reklamiert werden ? Im Grunde genommen alles, bei unberechtigten Reklas kann es halt gut sein, dass es vergeblicher Aufwand ist Wo sollte ich reklamieren ? Innerhalb der Gewaehrleistungszeit isses klar, der Haendler, bei dem Du es gekauft hast, ist Dein Geschaeftspartner, bei dem Du einen Anspruch drauf hast, dass er Gewaehrleistungsansprueche prueft und ggfls abwickelt. Alternativ hast Du die Wahl, Dich an den Hersteller zu wenden, hast dort aber keinen Rechtsanspruch, gerade viele europaeische Hersteller / Importeure verweisen Dich dann zurueck auf den Haendler. In manchen Grenzfaellen, wo es eher darum geht, ob da noch was "auf Kulanz zu machen ist" kann es auch sein, dass der Haendler Dir den Tip gibt, Dich als Kunde lieber direkt an den Hersteller zu wenden, da Dieser dann nach seiner Erfahrung kulanter ist, als wenn er das beim Hersteller auf dem B2B-Weg macht, ist natuerlich dann schwer zu entscheiden, ist das ein echter Tip, oder will er Dich nur abwimmeln, gutes Zeichen ist, wenn er alternativ die Abwickelung ueber ihn anbietet. Ausserhalb der Gewaehrleistungszeit bzw wenn man eine Garantie in Anspruch nehmen will, sieht es anders aus, eine Garantie ist sozusagen freies Vertragsrecht, da kann derjenige, der die Garantie gibt, festlegen, fuer was sie wie gilt und wie die Abwicklung vorzunehmen ist. Man hat aber rechtlich keinen Anspruch darauf, dass z.B. ein Haendler eine Herstellergarantie (wenn er sie nicht auf seiner Seite mit den Bedingungen genannt hat) abwickelt. Bei vielen bekannten Herstellergarantien (z.B. bei TAR) wird das aber normalerweise der Fall sein. Wenn es um Kulanz geht, kann man, wenn der Weg via Haendler nicht erfolgreich ist, es evtl nochmal ueber den Hersteller probieren, aber keinesfalls gleichzeitig, das fuehrt dann haeufig zu Chaos und Abstimmungsproblemen zwischen den Beiden, was da fuer mehr Arbeit und damit evtl zu Verzoegerungen fuehrt und fuer deren Seite entsprechend nervig ist. Was ist Gewaehrleistung und wie unterscheidet sie sich von der Garantie ? Gewaehrleistung ist ein klarer Rechtsanspruch, aus der sich auch kein Haendler via AGB o.A. rauswinden kann. Vereinfacht besagt Diese, dass ein Kunde einen Anspruch darauf hat, dass das Produkt bei Uebergabe an den Kunden maengelfrei ist und sollte dies nicht so sein, der Haendler es durch Nachbesserung, Austausch o.A. in maengelfreien Zustand versetzen muss und wenn dies nicht moeglich ist, entweder eine Rueckabwicklung des Kaufes durchfuehren muss, oder sich mit dem Kunden auf eine Minderung (niedrigeren Kaufpreis) einigen muss (und nein, auch wenn das erstmal so im Gesetz steht, der Kunde hat nicht generell das Recht, da frei auszuwaehlen, das warum, wieso, wuerde hier zu weit fuehren). Da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass ein privater Kunde nicht bei Uebergabe das Produkt komplett pruefen kann, ob es maengelfrei ist, gibt es eben die 2 Jahre Gewaehrleistungszeit, innerhalb derer der Kunde Maengel nach Gewaehrleistungsrecht reklamieren kann. Um da mit einem haeufigen Irrtum aufzuraeumen, es geht beim Gewaehrleistungsrecht nicht darum, ob das Produkt die 2 Jahre maengelfrei bleibt, es muss bei Uebergabe einen Mangel gehabt haben. Bei einem erst spaeter fuer den Kunden sichtbaren Mangel muss also die "Mangelursache" schon bei Uebergabe bestanden haben. z.B. ein Zelt, was nach viel Gebrauch / UV Materialschwaechen zeigt, faellt nicht unter Gewaehrleistung, wenn aber nach 1.5 Jahren, ohne dass das Zelt erkennbar viel gebraucht wurde, die Naehte auseinanderfallen, oder nach nem 3/4 Jahr das Wasser durch die Zeltbahn kommt, schon, da dann die Ursache ein Verarbeitungs / Materialfehler ist, der ja schon bestand, als das Zelt an den Kunden uebergeben wurde. Da sich natuerlich haeufiger beide Seiten drum kloppen, ob es nun ein Gewaehrleistungsmangel ist, hat der Gesetzgeber eine Frist von einem Jahr (frueher 1/2) ab Kauf festgelegt, innerhalb derer die erste Annahme ist, dass der Mangel schon bei Kauf bestanden hat, sollte der Haendler darueber anderer Meinung sein, liegt die Beweislast bei ihm, im 2. Jahr ist es umgekehrt. Eine kleine boese Falle gibt es noch, der Kunde muss einen ihm bekannte Mangel unverzueglich melden, man sollte also unbedingt Formulierungen wie z.B. "das ist mir schon vor einem halben Jahr aufgefallen" o.A. vermeiden und auch wenn Ihr mit dem Teil gerade auf Tour seid und es deswegen gar nicht an den Haendler schicken koenntet, kleine Email schicken, Abwicklung dann halt spaeter... Garantie ist freies Vertragsrecht, der Hersteller muss das einhalten, was er im Garantietext zusagt, aber meist sind da Formulierungen drin, dass er, wenn er wollte, jede Rekla auf Garantie abwuergen koennte und meist ist der Text auch so formuliert, dass man bei der Abwicklung keinen Anspruch auf ein maengelfreies Produkt hat, sondern der Hersteller u.U. dann das Maengelhafte gegen ein 2nd Class austauscht, oder ich hatte es z.B. mal bei einem Hersteller fuer wasserdichte Packsaecke (Fahrrad)taschen, dass, als ich die Herstellergarantie in Anspruch nahm, weil der Packbeutel unterhalb der Verstaerkung am Rollverschluss eingerissen war, der oberer Teil des Packsacks abgeschnitten wurde und unterhalb ein neuer Rollverschluss angenaeht wurde, wodurch logischerweise das Volumen deutlich verkleinert wurde. Mein Tip, wenn Ansprueche ueber beide Wege bestehen, beim Haendler nach Gewaehrleistungsrecht reklamieren (da habt Ihr eine bessre Rechtsposition), aber ruhig schon mal eine Herstellergarantie erwaehnen. Wie sollte man eine Reklamation durchfuehren ? Wie es in den Wald hineinschalt, schallt es heraus, auf heftiges Produktbashing o.A., erst recht auf Formulierungen, die erwaehnen, dass man sonst auf Social Media...reagiert (fast) jeder Haendler / Hersteller allergisch, das 2. wird dann schon fast als versuchte Erpressung gesehen, z.B. Hersteller in US oder Japan stellen sich haeufig nach so etwas tot und lassen weitere Kontaktversuche ins Leere laufen. Freundlich / sachlich klar den Mangel bennen, moeglichst gut nachweisen z.B. durch Bilder, bei Elektronik / Wasserdichte Messergebnisse, falls vorhanden, klar formulieren, dass man eine Reklamation hat, was man am Liebsten moechte, kann man auch gleich erwaehnen, vielleicht passt das ja auch fuer den Haendler. Der Standardfall wird sein, dass dann der Haendler darum bittet, das Teil zuzusenden, damit er inhouse die Rekla pruefen kann (und evtl die Stellungnahme des Herstellers dazu einholen bzw ihm zur Abwicklung einsenden). Je nach dem was ihr wollt und wenn es innerhalb von 14 Tagen nach Kauf und das Teil ungebraucht ist, macht es evtl Sinn, das Widerrufsrecht zu erwaehnen, falls Ihr eine wesentliche Rekla habt und das Teil keinesfalls in dem Zustand behalten wollt. Also z.B. Reklamation auf Gewaehrleistungsrecht und dann noch schreiben "fuer den Fall, dass meine Reklamation nicht anerkannt wird, moechte ich von meinem Widerrufsrecht Gebrauch machen" Wenn Ihr dann mit dem Haendler mit der Rekla nicht klar kommt, macht ihr kurzen Prozess, schickt ihm das Ding als Storno zu und gut ist. Im Gegensatz zur berechtigten bzw anerkannten Rekla muesst Ihr dann Eure Rueckversandkosten tragen. Was sollte man tun, bevor man ueberhaupt eine Rekla durchfuehrt ? Erstmal fair ueberlegen, ob es eine berechtigte Rekla ist Dabei auch Ursachenforschung machen z.B. sind die meisten Reklas, die ich im Elektronik-Outdoor-Bereich mitbekommen habe, keine berechtigten Reklas bzw waere innerhalb von min vom Besitzer zu beseitigen gewesen.. z.B. GPS hat sich aufgehaengt und ist mit den Hotkeys fuer eine Hard-Reset, die man im Internet findet, direkt wieder in Gang zu setzen Man hat alte, fertige Akkus drin (immer mit neuen voll geladenen Akkus ueberpruefen) Die PB laedt extrem langsam, weil ein Netzteil mit viel zu wenig Power verwendet wird oder die USB-C-Kontakte durch Dreck, Sand keinen Kontakt mehr haben, oder beschaedigt sind -> immer mit einem sicher leistungsstarken Netzteil probieren, falls vorhanden, mal mit USB-Meter checken, was an Ladestrom bei welcher Spannung fliesst. Bei Reklas, bei denen es um Wasserdichte geht, -> bei Klamotten kommt wirklich von aussen Wasser durch, was einen in der Jacke nass macht, oder hat man nur das Gefuehl, weil sich der Aussenstoff vollsaugt oder man in der Jacke schwitzt und der Schweiss nicht raus kommt -> langaermeliges T-Shirt drunter anziehen, unter kalte Dusche stellen, damit "kein" Kondens entsteht, hinterher T-Shirt auf Naessespuren untersuchen -> Bei Zelten, sicher Wasser das von aussen durch kommt, kein Kondens ? Leider ist da eine objektive, nachvollziehbare Beurteilung / Messung ohne ein entsprechendes teures Messgeraet schwierig Gerne biete ich Support an, bei der Beurteilung, ob eine Rekla berechtigt ist -> da ich durch ein Aufgabenfeld eines Jobgebiets als Selbststaendiger ein professionelles Wassersaeulen-Messgeraet habe, kann ich auch gerne (natuerlich fuer lau/nix) fuer User entsprechende Stichproben-Messungen durchfuehren, dann nur bitte so, dass es fuer mich wenig Aufwand ist, also entweder, wenn wir uns persoenlich sehen, bei einem Treffen, Tour o.A., oder notfalls, wenn es eilig ist, mit Absprache mir zuschicken mit frankiertem Rueckschein. Jetzt bin ich aber bestimmt nicht der Einzige, der tiefer in dem Thema drin ist, also was fehlt, ist unvollstaendig / falsch dargestellt ? Oder natuerlich auch, wenn Fragen offen sind, her damit3 Punkte
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Berliner Stammtisch
noodles und ein anderer reagierte auf notenblog für Thema
Da fällt mir grad nur ein Asterix-Zitat ein: „Alesia? Ich kenne kein Alesia!“.2 Punkte -
Da ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe. Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend. Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) .pdf von hikingisgood.com sowie dem GPS Track in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen. Die Anreise geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze. Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen. Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee. Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen. Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges Shelter aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool. In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das Wasser ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt. Resupply ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier. Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet. Wildtiere sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool.. Als Gear hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro. Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen. Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)1 Punkt
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Forums-Wintertreffen 14. - 16.3.2025 (bei Koeln im Bergischen)
martinfarrent reagierte auf khyal für Thema
Nachdem ja das letzte Wintertreffen bei mir im / am Haus gut ankam und wir Spass hatten, fuer diesen Winter eine Neuauflage... Da ich beim Packrafttreffen jetzt im September die fruehzeitige Terminabfrage verschnarcht hatte, dann halt zum Ausgleich fuer´s Wintertreffen sehr frueh Ort gleich -> das ganze Haus & Garten & Wald Was -> uns Spass macht Wann -> Terminabfrage Jeweils Fr des WE als Termin angegeben, da wir noch viel Zeit haben, lasse ich die Terminabfrage erstmal einfach offen laufen Die einzige Einschraenkung im Haus ist halt von den Raumgroessen der groessten Raeume her (Gruppenraum oder Chillout), dass wir nicht mehr als ca 15 sein sollten, damit wir noch alle zwischendurch auch noch in einem Raum zusammenkommen koennen (denke ansonsten sind wir mehr ueber Haus, Garten, Wald verteilt ) und gleichzeitig noch gute Durchlueftung bzw Wirkung des Hepafilters sicher stellen koennen (man muss ja auch Corona & co etwas im Auge behalten) deswegen wuerde ich es so machen, sollte sich bei den Anmeldungen in der Terminabfrage ergeben, dass ein Termin 13 Anmeldungen erreicht, wuerde ich es auf das Wochenende festlegen und die Anmeldeliste erstmal schliessen... Location ist 20 km oestlich Koeln im Bergischen Bushaltestelle 1 km / 80 Hm weg / naechster Bahnhof ca 6 km, wenn man will, Fuss/MTB-Weg vom Bahnhof fast nur durch den Wald / AB-Abfahrt 2 km Bei mir im Haus haben wir so manche Moeglichkeiten, die rein draussen oder in einem Tagungshaus nicht bestehen... Im Haus sind genuegend Raeume, die man gut Kreis/gruppenmaessig bzw zum Uebernachten nutzen kann, daneben auch Werkstatt, Sauna, ueberdachte Terrasse, klar mit Grill/Feuerschale,verwilderter Garten (reicht fuer ein paar Zelte, kein englischer Rasen, der Garten gehoert den Tieren & Brombeeren ), der grosse Wald mit vielen Wanderwegen ist 150 m vom Haus weg, der naechste Paddelfluss ca 1,5 km Wir hatten schon haeufiger Treffen, Wochenend-Seminare mit bis zu 13 Teilnehmern... Fuer das WE kannn ich organisieren, dass wir das Haus nur fuer uns haben, bis ca 13-14 Leute geht das nach Erfahrungen gut.... Neben den bei Treffen ueblichen Aktionen wie Rumchillen, Geartalk, Wandern (Wald 150m, Bergischer Weg 250m, Wald MTB-tauglich), oder natuerlich, wenn der Pegel passt, Paddeln (je nach Pegel ist Suelz, Agger, Sieg Zahmwasser oder WW1), lecker Kochen usw.... ...gehen eben auch andere Sachen z.B. - User koennen ihre Elektronik durchmessen, egal ob Ladegeraete, Powerbanks, Powerstations - oder Zelte bzw Material auf Wassersaeule ueberpruefen - da ich doch immer wieder im Forum feststelle, dass bei einem Teil der User wenig Skills z.B. Starkwind-Zeltaufbau, Reparaturen usw vorhanden sind, koennte man natuerlich auch daran o.A. arbeiten...Werkzeug ist dafuer genug da...entsprechend geht auch, wenn jemand z.B. eine Gestaenge-Rep durchfuehren will, oder ein Custom-Gestaenge herstellen will...aber wir koennen natuerlich auch an simpleren Sachen, wie z.B. an Knoten oder Doppel-Y-Leinen arbeiten - wenn jemand Lust haette, ein Tarp Naehen o.A. bzw Naehreps anzuleiten, waere es auch moeglich, Raum fuer 2 oder 3 Naehmaschinen zu machen, meine Backup-Naehmaschine koennte ich dafuer auch dann zur Verfuegung stellen... - Falls Interesse besteht, kann ich auch OT-maessig etwas zu alternativer Energie-Versorgung (Thema Inselanlagen u.A., habe ich ja recht viel Praxiserfahrung) bzw Energie-Versorgung unterwegs via PS & Panel erzaehlen / zeigen, wobei ja @kra und ich diesen 2.Teil des Themas beim letzten Wintertreffen "breitgetreten" haben - Wahrscheinlich sind wir auch so genuegend beschaeftigt aber wir koennte auch mit Beamer evt mal abends zum Aushaengen was jeder mitbringt an Tour-Bilder / Filmen anschauen, z.B. koennte ich u.A. div Packraft-Wildwasser-Video inkl Schwimmern (dazu gibt es auch von diesem Jahr an der Soca Neues :-)) zeigen oder viel zur Sierra d. Cazorla usw - ne Ecke fuer einen evtl kleinen Flohmarkt wuerde sich auch finden lassen - und klar natuerlich koennt Ihr auch Ausruestung von mir (ist ja bei mir als Gearfreak was mehr ) oder anderen Usern befingern und es gaebe auch die Moeglichkeit, dass ich dafuer noch Ausruestungssachen von ein oder 2 befreundetten Shops ausleihe. Bei Interesse kann auch gerne mit Ausruestung von mir, die eher nicht in den Bereich UL-Wandern gehoert, rumgespielt werden, z.B. mit dem Skotti Mini Gas Grill & Booster oder der Druckwasser-Dusche Waterport 2 usw, was dann aber eher fuer Vanfahrer bzw Segler interessant ist... Oder was Euch noch einfaellt... Klare Ansage ist, bitte Beitraege nur auf dieses Treffen bezogen, gerne natuerlich auch andere Vorschlaege, was wir machen koennen, toll waere natuerlich, wenn Andere auch Skills fuer den Wissenstransfer anbieten koennen, idealerweise sollte jeder was lernen aber das Treffen richtet sich natuerlich auch ausdruecklich an Newbies...die einzige Voraussetzung ist, entschlossen zu sein, Spass zu haben... Alternativ koennt Ihr mir natuerlich auch ne PN schreiben...1 Punkt -
Ohne eine direkte Ahnung zu haben, wie es tatsächlich ist. https://www.ventour.eu/ sollte alle UL Kriterien erfüllen.1 Punkt
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Ich hab mir für diese Zwecke mal "komprimierte mini Handtücher" in den Tiefen des Chinesischen Internets gekauft. Aus 100% Viskose & recht reissfest, fast zu schade für den Einmalgebrauch. 6mm hoch mit nem Durchmesser von nem 20ct Stück gehen sie auf ca 15x15mm auf. Gewicht pro Stück laut Briefwaage 2-3g Such einfach mal im Netz nach "compressed mini towls"1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
khyal reagierte auf FuchsVomWalde für Thema
UL ist für mich ausschließlich vernünftiger Komfortgewinn durch Gewichtsersparnis. Das meint, vor allem nicht durch die leichtere Wahl zu leiden. Es macht für mich null Sinn mit leichterer Ausrüstung absehbar zu leiden. Z. B. durch die Wahl eines leichteren Schlafsacks oder leichterer Isolation, was daheim vor der Packliste immer verlockend ist. Man hält das ja irgendwie aus - bis der Spaß auf Tour vergeht. Also: nicht zu frieren (in der Nacht oder in Bewegung), genug Verpflegung haben zu können, mich nicht bei der Benutzung sorgen zu müssen, dass etwas kaputt geht, und am allerwichtigsten: kein Risiko zu leichteren Teilen, wenn das im nicht zu ungewöhnlichen Worstcase die Tour gefährden könnte.1 Punkt -
MSR Freelite 1 Erfahrung
Timbo9650 reagierte auf Wanderwurst für Thema
Das Freelite war auch mein Einstiegszelt, als ich mich in Richtung UL bewegen wollte. Heute würde ich es nicht nochmal kaufen. Die Wassersäule vom Fly ist nicht so relevant, da das Wasser ja herunterläuft. Wenn man manchmal liest, dass ein Fly nicht dicht war, war meinst eigentlich Kondens das Problem. Die Belüftung vom Freelite empfand ich als eher gering. Ich hatte oft Nächte mit viel Kondensat, das dann leider nicht optimal an der Innenseite des Flys herabläuft, sondern am innen anliegenden Gestängebogen herabtropft und durch das Mesh-Innenzelt nach innen gelangte, mich wach hielt und den Schlafsack punktuell durchnässte. Außerdem altern die (zumindest damals) teils am Zelt verwendeten PU-Beschichtungen und Nahtdichtbänder selbst bei guter Lagerung. Bei einem Freund ist letztens bei seinem Hubba beim Auspacken alles zerbröselt. Ein Zelt mit Ablaufdatum finde ich doof. Meine Konsequenz: Entweder direkt einwandiges Zelt, weil leichter. Oder wenn doppelwandig für Mistwetter, dann mit Solid-Inner. Ich bin dann auf Zelte mit Trekking-Pole-Support gewechselt, obwohl ich vorher ohne Stöcke lief. Und beidseitig silikonisiertes Material hält länger. Sei mutig und probier was aus. Vllt. gibt's gebraucht günstig ein SMD Lunar Solo oder ein Lanshan.. Edit: Tippfehler1 Punkt -
Hochwertiger Kaffee auch unterwegs
Knight_Saber reagierte auf Mars für Thema
OT: Nein. Es werden Tiere eingesetzt, um den Kaffee zu "rösten".1 Punkt -
Die Weiterentwicklung von UL ist, das Pack Weight zu reduzieren, nicht nur das Base Weight. Dazu wird an der Effizienz gearbeitet, um kürzer zwischen Resupplys unterwegs zu sein, Nahrungsmittel kcal optimiert, Wasser- und Nahrungsvorräte reduziert. Zugespitzt: Du wirst einige Scherz von mir aushalten müssen, wenn du eine Fingerzahnbürste benutzt aber es nicht schaffst dein Wasser so zu planen, das du nur so viel einpackst, das du mit einer leeren Flasche an der nächsten Quelle stehst. Oder mit leerem Essensbeutel und Hunger in der Resupply Town einläufst. Seine consumables zu managen, die Tourplanung so drauf zu haben, das man wirklich alles verbraucht zwischen Quellen oder Towns, das sind Skills die dir Kilogramm am Rücken ersparen - nicht nur die 100g des schicken neuen DCF Shelters. Den habe ich natürlich auch, weil das super einfach ist umzusetzen.1 Punkt
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OT: Sorry, wir dachten, Sie wollten die Grundreinigung mit Oberflächenversiegelung :o)1 Punkt
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Es geht auch einfacher als gleich einen neuen Titantopf zu kaufen: Die Lösung heißt - wie so oft - Ikea.1 Punkt
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Also ich habe mir vor meiner Abreise nach Dänemark auch diesen Mount Hagen Instand Kaffee gekauft! In diesen kleinen Packungen, fürs Erste… Ich trinke meinen Kaffee gerne stark, mit ein bisschen Milch, Rehbraun… Als Luxusitem habe ich, für Strecken bis zu einer Woche, immer die gute Arla H-Milch in 2cl Verpackungen mit. Schmeckt einfach besser, als jedes Pulver… Zurück zum Kaffee… Der Mount Hagen schmeckt Spitzenmäßig, wenn man 2 Tütchen, also 4g auf ca 150ml Wasser nimmt. Also wirklich, ich finde ihn dann richtig lecker… dazu 2cl Milch und ich gehe steil… Zu erst war ich allerdings total enttäuscht, als ich das ganze mit nur einem Beutelchen versuchte… Werde mir jetzt ein Glas vom Papua Kaffee bestellen und dann den Kaffee in einer Doppelfalztüte mitnehmen…1 Punkt
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OT: Das ist ein Musterbeispiel von Sexismus, aber männlicher Sexismus ist meistens positiv besetzt, daher siehst du es nicht. Was ist überhaupt starker Kaffee? Besonders Bitter`? Besonders sauer? Klingt beides nicht lecker. Und wie kann deren spezielle Bohne 3x mehr Koffein in die Tasse zaubern? Wulu wulu von deren Hausschamane aus Vietnam, wo die Bohne per Hand gepflückt werden und trotzdem kaum mehr kosten als Tschibo Massen-Kaffee? Außerdem wird hier unsinnig alles synonym verwendet wird, also wirklich... Die Völkerwanderung war einer der Gründe, weswegen die Antike endete und das Mittelalter begann. Also nicht Völkerwandeurng im Mittelalter. Kelten: Mitteleuropa (Vor den Römern), etwas später eher so heutiges Frankreich, (während der Römer) westlich des Rheins und noch später (nach den Römern) die britsichen/irischen Inseln Germanen: östliches Mitteleuropa, kommen zum Ende des Weströmischen Reiches in unsere Breiten und "vertreiben" die Kelten nach Westen Odin-Zeug: Dänemark, Skandinavien, Ostsee und zeitlich nach den Germanen (800 n.Chr.) Außerdem sind die Wikinger ziemliche Arschlöcher gewesen, was der Hype soll... und wie will man überhaupt aus einem Schädel trinken? Den kannst du ja nicht abstellen, sonst rollt der weg. Ungemein unpraktisch. Nächstes mal also statt der Kaffeemühle ein gescheites Buch mitnehmen und in der Pause während der Tee zieht (Kaffee schmeckt ja nicht) mal was lernen hier!1 Punkt
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Zum guten Kaffee unterwegs? Bäh, welch ein Frevel *g*.. das schmeckt mir zum Beispiel gar nicht... Gab es nicht mal so eine kleine Bialetti aus Coladosen? Find ich irgendwie nicht mehr.. Edit: ich finde eine gute Bohne kann man auch schwarz trinken und die schlechte retten wir unterwegs mit viel Zucker - das Gedöns mit Milch, Milchpulver, Kondensmilch und co haben wir unterwegs aufgegeben, das Ergebnis überzeugt einfach nicht - dafür schmeckt dann der capu Zuhause umso besser... Der Knaller wäre eine sehr leichte Mühle...1 Punkt