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Ultraleicht Trekking

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doast

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Alle erstellten Inhalte von doast

  1. Der Übergang zwischen Wandern und Laufen ist fließend. Sprich die persönliche Definition von Wandern ist aus meiner Sicht ganz individuell. Persönlich sind meine Touren sehr sportlich angelegt. Alle 1-2 Stunden meldet sich mein Hungergefühl und für mich hat sich gezeigt dass z.B. ein Snickers (oder anderer Snack wie z.B. CliffBar usw.) mein Hungergefühl für die nächsten 1-2 Stunden befriedigt während nach einer Handvoll Nüsse das Hungergefühl sehr viel schneller wieder eintritt.
  2. Also ich habs wie @JanF plane auch mit 7 Snacks pro Tag und meist sind ein guter Teil davon Snickers dabei. Die geben gut Power und füllen die Glykogenspeicher wieder auf. Sehe aber deinen Punkt. Mache mir schon auch Sorgen um meine Zähne auf Tour bei dem hohen Zuckeranteil. Lege deshalb auch besonders Wert auf Zahnhygiene on Tour. Zahnbürste deshalb mit Stiel, Zahnseide als Must Have, Vorgangsweise am Abend: Zähne putzen, dann Zahnseide und nochmals Zähne nachputzen. Nüsse haben zwar viel Fett und auch Proteine aber meiner Auffassung nach keine Kohlenhydrate welche die schnell verfügbare Energie die ich unter Tags benötige liefern. Wenn Nüsse dann ess ich die maximal Abends da die Fette dauern bis sie verstoffwechselt sind... Snickers hat imho eine sehr gute Nährwertzusammensetzung für intensive Aktivitäten und schmeckt dazu noch gut, ist überall erhältlich und bezahlbar.
  3. Für mich zählt der wiederkehrende Resupply zu den nervigsten Dingen beim Weitwandern. Gelinde gesagt hasse ich den Einkauf auf Tour. Ich bin da leider mir dauernd am den Kopf zerbrechen: "Wo finde ich das in diesem ****laden hier?!", "Wie komme ich so schnell wie möglich mit meinem Zielergebnis hier raus?", usw.... ich habe meist das Gefühl viel zu viel Zeit in den Geschäften liegen zu lassen. Nervig finde ich auch die Routine den Resupply dann in den Rucksack zu bringen. Umverpackungen runter, noch ein Plastik ab, Berge an Müll in die Tonne, umportionieren, sortieren, mischen, usw.... Boah das zieht mir regelmäßig den Nerv. Ich muss aber auch zugeben, dass ich da auch sehr "sensibel" bin. Als bekennender Cold- bzw. gar nicht Soaker (sozusagen "Snackstyle Hiker") und Veganer (im Alltag) /Vegetarier (notgedrungen auf Tour) ist der Einkauf, auch je nach Destination und Esskultur vor Ort, für mich auch nochmals nen Ticken unflexibler/schwerer. Meine Herangehensweise: - grober Überschlag der Strecke/Distanz/Dauer bis zum nächsten Ressuply - dividiert durch meine Average-Leistung = Anzahl Tage Ressuply - u.U. Berücksichtigung von Zusatzfaktoren wie z.B. schwierigerer Abschnitt -> geringfügig niedrigerer Average oder Möglichkeit der Zwischenverpflegung vor Ort (Ortschaft ohne Einkaufsgeschäft aber z.B. mit Gastronomie usw.). Da passe ich dann die Anzahl der Tage für den Resupply an (z.B. pauschal Minus 0,5 Tage oder pauschal + 0,5 Tage je nach den Zusatzfaktoren) - Ich nehme meinen minimalen Bedarf mit 2400 kcal / Tag an (Annahme Tourdauer bis ca. 4 Wochen, gemäßigtes bis warmes Klima, gebirgiger Weg, 10-14 Stunden Aktivität pro Tag). Das ist auf Dauer zu wenig, wird aber ergänzt (siehe unten). - zusätzlich zu den 2400 kcal / Tag die ich einkaufe starte ich "vollgefressen" nach dem Resupply (Reinstopfen was geht vor dem Geschäft) inkl. einer "Luxusmahlzeit" für die darauf folgende Nahrungsaufnahme/Essenspause (z.B. Pack Schokodonuts + fertiger Couscoussalat aus dem Kühlregal, usw.). Nutze gelegen kommende Möglichkeiten on the fly zur schnellen Zusatzaufnahme (z.B. Pizza to go, Pommes für den Weg, usw.). Einfach gesagt lasse ich daneben keine Möglichkeit liegen mich zu "mästen" um den geringen Brennwert von 2400 kcal/Tag zu ergänzen. - zusätzlich erlaube ich mir bei jedem Resupply ein paar Extragoodies welche die 2400 kcal/Tag etwas pushen. Das sind dann Dinge auf die ich gerade einfach voll Bock habe und ich beschließe sie sind mir das Extragewicht wert. Natürlich immer "Trockenware" (keine Dosen oder so :D). Z.B. verpackte Pancakes oder Pfannkuchen usw. die ich dann versuche über die Tage zu rationieren. - Die 2400 kcal/Tag teile ich auf wie folgt: - schnell und einfach zu konsumierendes Frühstück (esse ich während ich mit der anderen Hand das Camp abbaue oder on the fly, z.B. Kekse, usw) - etwas "salziges/deftigeres" für Mittag (z.B. Stück Brot und nen großen Brocken Käse, oder Tortilla und Käse usw.) - etwas "salziges/deftigeres" für den Abend (siehe Mittag) - ne kleine Hand voll als Nachtisch (z.B. Gummibären usw.) - für unterwegs bzw. während des Tages 7 Snacks (vom Cliffbar Riegel bis zur Minipackung Oreo, was es halt so gibt. - Ich rechne grob das egal was ich einkaufe ein Durchschnittswert von 300kcal/100g in meinem Einkaufswagen landet (einige Produkte natürlich mehr, einige wenige eventuell darunter). Das ist aus meiner Sicht eine eher pessimistische Annahme des Durchschnittbrennwertes für die von mir bevorzugten Produkte. Um auf 2400 kcal/Tag zu kommen versuche ich also 800 Gramm Futter für einen vollen Tag zu kaufen. Entsprechend dem oben angeführten Mix an Produkten. - Aufgrund meiner eher pessimistischen Annahme sowie der Ergänzungen wie oben angeführt komme ich eher auf einen Wert pro Tag nahe der 3000 kcal Grenze pro Tag die ich dann tatsächlich zu mir nehme. Ich hoffe das war halbwegs verständlich zusammengefasst. Die meisten halten meine Vorgehensweise und Essenswahl vermutlich für reinste Selbstfolter. Ich bin aber recht anspruchslos und gehe Weitwandern um Strecke zu machen und zu pushen, gut Essen kann ich dann beim letzten Abendmahl . Mein Hauptaugenmerk liegt also eindeutig auf Aufnahme von Kalorien zur Aufrechterhaltung der Funktionen. Ich weiß nach einer Tour kann ich Reserven wieder auffüllen. Generell rennt mein Fettstoffwechsel gut und das versuche ich mir zu Nutzen zu machen.
  4. doast antwortete auf Beitrag im Thema in Ausrüstung
    Na das nenn ich mal authentische Modelfotos von der Houdini-Weste . Outdoor-Hipster ist ein Understatement... Aber Hauptsache die Weste funktioniert für dich. Ich bin in der Vergangenheit auch dem Merinohype auf den Leim gegangen. Baselayer, T-Shirts und Boxer verschiedener Hersteller ausprobiert. Haben für MICH alle versagt. Preis, Haltbarkeit und Feuchtigkeitsmanagement sind für mich Gründe gegen Merino, neben der ethischen Frage natürlich. Mit Merinobase war immer alles unangenehm feucht. Merino soll ja schlechter trocknen aber im feuchten Zustand trotzdem warm halten (so sagt man es so viel ich weiß), für mich hat sich Merino im feuchten Zustand immer eklig angefühlt. Kunstfaser wird bei mir zwar natürlich auch feucht hier stört es mich aber nicht so. Aber mal ganz ehrlich: wer schwitzt nicht bei Laufeinheiten? 15km am Berg wird wohl jeder schwitzen? Ich als starkschwitzer bin auch bei kurzen Einheiten im GA1/2 Bereich schon verschwitzt. Für mich gehört schwitzen einfach zum Sport dazu, vielleicht musst du feuchte/nasse Klamotten einfach akzeptieren lernen . KuFa Longsleeves/Baselayer gibt es wie Sand am Meer. Ich verwende zB eines mit HalfZip von Inov8 mit dem ich zufrieden bin. Den Montane Allez hab ich in Hoodieausführung 2 mal in meiner Rotation. Ist ein dünner, leichter Gridfleece. Sehr atmungsaktiv. Eines meiner liebsten Teile für Weitwandern und Running. Verwende ich aber eigentlich nie als Baselayer, immer mit ner Schicht drunter (99% TShirt). Meist als Outerlayer. Ist für mich (beim Laufen) gut bis ca. zum Gefrierpunkt bzw ganz knapp drunter.
  5. doast antwortete auf Beitrag im Thema in Ausrüstung
    Die Frage ist wieviele Wochenenden mit -10°C wirst du effektiv im Jahr 3 oder mehr Stunden laufen? Ich hatte wie gesagt vor 2 Jahren genau das selbe Thema und machte mich zu Beginn des Winters verrückt. Am Ende des Winters hatte ich festgestellt das ich genau 1 mal so ein Szenario erlebt habe. Kommt natürlich drauf an wo du im Winter läufst. Ich verlege mein Training während dem Winter/Schnee ohnehin eine Höhenstufe niedriger ins flache bzw. Mittelgebirge und da hat es in meiner Gegend selten unter Tags -10°C (Wohne in Österreich am Bodensee).
  6. doast antwortete auf Beitrag im Thema in Ausrüstung
    Hab ich doch noch gefunden: Montane Power Up Hoodie verwende ich
  7. doast antwortete auf Beitrag im Thema in Ausrüstung
    Ich habe eine etwas dickere Microgrid Fleece Jacke (Full Zip) von Montane. Das Modell weiß ich nicht mehr genau bzw. kann sein das es genau dieses nicht mehr gibt. Generell kann ich aber Montane-Produkte empfehlen, habe einiges davon fürs ultraleichte Weitwandern und Traillaufen. Aber mittlerweile gibt es echt viele Anbieter und Lösungen dafür (wie ja auch andere hier schon Produkte vorgeschlagen haben). Bei deutlichen Temperaturen unter 0 Grad bleibt bei mir die Isolation ohnehin am Körper, da verstaue ich dann keine Isojacke oder Fleece oder was auch immer im Rucksack. Da ist das Volumen und Gewicht dann eher nachrangig bei mir (z.B. 50 Gramm oder was weiß ich mehr bei nem 2h Training-Traillauf sind mir absolut egal ) Heißt natürlich auch immer in Bewegung bleiben. Aber meine Longruns im Winter sind ohnehin auf 3-4 Stunden beschränkt, danach wird es ohnehin meist sehr ungemütlich. In dem 3-4 Stunden Fenster brauche ich dann auch keine ausgedehnte Pause wie man die u.U. bei langen Tagestouren benötigt. Die meisten Läufe dürften sich, vermutlich auch bei dir, jedoch deutlich unter dieser Dauer erstrecken, da finde ich eine KuFa-Iso ohnehin absoluten Overkill, da brauche ich nicht mal unbedingt das dickere Fleece. Und vielleicht noch als Anreger: vielleicht ist auch eine Iso-KuFa-Weste (ohne Ärmel) eher geeignet für deine Zwecke als eine Jacke. Ausdampfen unter den Achseln etc. bringt da sehr viel und die Arme sind nicht unbedingt die neuralgischen Punkte (da kann man im Falle auch noch mit Armlingen pimpen).
  8. doast antwortete auf Beitrag im Thema in Ausrüstung
    Vor 2 Jahren war ich ebenfalls auf der Suche nach einer Isolation fürs aktive Traillaufen bei Minusgraden. Nach viel hin und her bin ich dann jedoch bei einem dickeren Microgrid Fleece gelandet anstatt bei einer echten (KuFa)Iso. Bei Aktivität selbst im Minusbereich wäre mir eine KuFa Isojacke zu viel und zu warm, zu wenig atmungsaktiv -> mehr Schweiß und größere Gefahr des auskühlens. Als Iso bei Pausen würde es natürlich anders aussehen. Ich handhabe es aber ohnehin so, dass ich durchgehend aktiv und in Bewegung bleibe und im Anschluß sofort ins Warme oder Umziehen im Auto. Hast du es schon im Zwiebelprinzip mit Fleece probiert? ZB Longsleeve Baselayer, dickeres Microgrid mit FullZip zur besseren Temperaturegulierung darüber und eine Windjacke im Rucksack für zusätzlichen Schutz falls erforderlich.
  9. Hab mir mal ein Paar CEP bestellt. Hatte bisher 1 Paar CEP für die Straße, mit denen bin ich zufrieden. Versuche nun ein höheres Modell für Trails. Ist etwas zu dünn für den Winter und warte damit auf den Frühling, sonst wirkt der Socken aber recht gut. Hab mir ein Paar Incylence Triathlon geholt. Dezidierte Trailsocken gibt es keine. Vl habe ich mich in der Modellwahl vertan aber das Paar geht leider zurück. Dem traue ich niemals das zu was ich damit Vorhabe. Wie gesagt suche ich was sehr langlebiges und robustes. Den Incylence zerreiße ich gefühlt mit 2 Fingern im Vorfußbereich. Glaub nicht daran das die 75kg in langen Downhills besonders lange überleben... Immerhin sehen sie hübsch aus...
  10. Sehe ich auch so. Zpacks bietet ja auch im Bargain Produkte mit leichten Mängeln vergünstigt an. Die Mängel sind meist minimal oder nicht erkennbar und die Reduktion ist nicht dramatisch viel zum OVP aber immerhin.
  11. Interessant danke. Hab schon mit dem Gedanken gespielt mal Compressport zu probieren, dann lass ich eher die Finger davon.
  12. Danke für den ganzen Input. Haben tu ich auch Socken von ein paar Herstellern. Bisher war Drymax der für mich passendste. Aber wie gesagt nachdem nun 4-5 Paar "recht" schnell den Geist aufgegeben haben bin ich auf der Suche nach etwas nachhaltigerem. Reiner Laufumfang dieses Jahr kommt auf etwas über 3.000km und 100.000hm+. Bei der Statistik verschleiß ich in etwa 3 Paar Darn Tough Socken im (Weitwander)modus. Laufend habe ich heuer aber schon deutlich mehr Paar Socken verschließen. Vielleicht ist es auch unrealistisch aber ich würde mir Socken wünschen die ähnliche Umfänge wie die Darn Tough beim Wandern aushalten. Hab jetzt mal was von CEP bestellt. Danach teste ich mich weiter durch eure Vorschläge. Bevorzuge eher Socken der (Socken-)"Spezialisten", mit Modellen der Allrounder (z.B. Salomon) hab ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht.
  13. Danke mal für eure Empfehlungen, werd mich darüber mal schlau machen.
  14. Hallo zusammen, Mich würde interessieren welche Socken die TrailläuferInnen hier im Forum bei ihren Laufabenteuern verwenden. Ich verwende seit 2 Saisonen fast ausschliesslich Drymax-Socken. Eigentlich bin ich recht zufrieden. Das Problem ist dass man die dzt nur aus UK beziehen kann soviel ich weiß. Neuerdings geben die Drymax interessanterweise auch recht rasch den Geist auf und bekommen Löcher. Das ist auf Dauer mühsam da der Versand aus UK erfolgen muss bei Neuanschaffung und teuer. Fürs Weitwandern habe ich mit Darn Toughs meine ultimativen Socken gefunden. Fürs trailen werde ich aber nicht so warm mit ihnen. Suche eine robuste bzw haltbare und gute Alternative zu den Drymax. Alles was ich bisher sobst probiert hatte wa zwar teuer aber Schrott, zB von Salomon allen voran.
  15. doast antwortete auf Marley's Thema in Einsteiger
    Mir wäre jetzt auch kein großer Unterschied bekannt. Außerdem hat ZPacks immerhin eine jahrelange Reputation hinsichtlich DCF und viel Erfahrung mit dem Material. Ich bin jedenfalls mit meinem Plexamid Direktimport zufrieden. FedEx ist mega flott.
  16. Schöne Bilder und toller Bericht! Die GTA steht auch auf meiner Liste. Habe mich bisher aber noch nicht sonderlich intensiv damit beschäftigt. Die von dir gezeigten "heiklen" Stellen lassen mich aber leider etwas eingeschüchtert zurück. Meine leichte Höhenangst erlaubt mir zu ausgesetzte Passagen nicht. Gab es jeweils leichtere Umgehungen oder musste man da "durch"?
  17. Danke für den Hinweis. Wusste ich nicht. Aber deine Argumente sind einleuchtend. Wie gesagt sind für mich 10.000 mAh eh der Sweet Spot, auch wenn das teilweise überdimensioniert sein mag. Ich denke eher daran die Kanten mit z.B. Leukotape einfach abzukleben. Abschleifen ist mir da schon fast zu brachial. Klar des Gewichts wegen wärs.... Und wegen den heftigen Sachen frage ich einfach nicht weiter nach. Ich will mir dann keine Sorgen machen als tickende Zeitbombe in den Bergen unterwegs zu sein :D.
  18. Weil du es erwähnst. Vielleicht interessant was ich bisher so damit geladen habe: - Xiaomi Mi A3 und Mi 9 Smartphones - Garmin Fenix 6 Multisport-Uhr - Nitecore NU25 Stirnlampe - Styrd Footpod - Aufladbare Campinglaterne - AGP-Tek Mp3- Player - Playstation 4 Controller (der tanzt da aus der "Outdoor-Reihe", ich weiß ) Habe dabei jeweils unterschiedlichste Kabel und Netzlader verwendet (von billig bis mittelpreisig, was halt so daheim rumliegt und dann auch mal mit auf Urlaub, Camping oder Tour kommt).
  19. Die Gesamtliste ist interessant, danke für den Link. Das die NB10000 von Nitecore tatsächlich eine gute Powerbank ist kann ich bestätigen. Ich habe vor einiger Zeit eine Testversion erhalten und die Powerbank in den letzten Wochen etwas ausführlicher unter die Lupe genommen. Das ganze aber aus der Sicht eines laienhaften Anwenders der die Powerbank für ultraleichtes (Weit-)Wandern und anderen Outdoor- und Campingeinsatz verwendet. Technische Details habe ich nicht geprüft und auch keine speziellen Messwerte ermittelt (ich bin da reiner Anwender und kein Pro). Die NB10000 hat mittlerweile meine Anker Powercore 10000 ersetzt. Vorwiegend aus den offensichtlichen Gewichtsgründen, aber nicht ausschließlich. Zusammengefasst kann ich folgendes Fazit zur NB10000 ziehen. - Mein Exemplar der NB10000 wiegt nachgewogene 151g und ist somit um 17% (bzw. 29g) leichter als meine alte 10000er von Anker - Das schlanke, flache Gehäuse hat in gewissen Situationen Vorteile (z.B. ist die "Dicke" von Smartphone auf Powerbank flacher als bei meiner alten Powerbank und ich kann beides einfacher verstauen beim Ladevorgang z.B. Jackentasche im Camp oder in Hüftgurttasche während des Gehens). - Die Verarbeitung ist sehr gut, das Gehäuse sehr wertig. Spritwassergeschützt nach IPX5 ist sie lt. Angaben auch. Ich vergesse gerne mal die Powerbank im Stretchmesh außen. Nach Regen hatte ich dann oft Sorgen das die Powerbank nicht mehr funktioniert oder Schaden genommen hat. Der Spritzwasserschutz gibt mir da ein wenig mehr Sicherheit bzw. zumindest das Gefühl von Sicherheit. - Auch wenn ich keine Werte gemessen habe (kann es auch gar nicht bzw. kenne ich mich auf der Schiene wie gesagt nicht aus) wirkt die NB10000 schneller und effizienter beim Beladen selbst und beim Aufladen von angeschlossenen Geräten als ich das aus der Vergangenheit kenne. - 10.000 mAh sind für mich gerade der "Sweet Spot". Oftmals würde mir auf Tour auch weniger reichen, trotzdem tendiere ich meistens zu 10.000 mAh (Nummer sicher bzw. Komfort auch mal ein bisschen Energie "verschwenden" zu können und z.B. die ein oder andere Minute mehr am Smartphone zu hängen). Trotzdem wäre es interessant wenn es vielleicht NB10000-Pendants in anderen Größen geben würde. - Zwei Kleinigkeiten die für mich nicht ideal gelöst wurden sind einerseits die Status-LED. Diese kann ich schwerer ablesen als auf meiner alten Powerbank. Für "peace of mind" kenne ich gerne den "Energiestand" und checke den auch regelmäßig. Außerdem sind die Ecken des Gehäuses relativ grabkantig. Da ich meine Elektronik und Wertgegenstände wie Geld und Pass immer in einem Sea to Summit Silnylon Drybag transportiere befürchte ich auf Dauer Beschädigungen des Drybags aufgrund der spitzen Kanten. Andererseits dient mein Drybag mehr der Organisation denn dem Schutz vor Wasser (dieser wird ohnehin in einem zusätzlichen Trashcompactorbag transportiert, bzw. ist der alte Drybag eh schon durchlöchert), erwähnen möchte ich es trotzdem. - Der Preis für die NB10000 liegt über jenem meiner alten Powerbanks. Sofern ich gerade eine recht neue und bewährte Powerbank hätte, wäre das ein Argument gegen eine Neuanschaffung. Bei einer geplanten oder notwendigen Neuanschaffung würde die NB10000 bei mir ganz hoch im Kurs liegen. Auch hier dürfte grob der "Kosten-Gewichtseinsparungsfaktor" 1 Gramm = 1 Euro schlagend werden. Meine alte Anker Powercore 10000 mAh mit 180g kommt etwa auf Anschaffungskosten von ~30€, die NB10000 bei einem Gewicht von 151g auf ~55€, also 29g = 25€. Wohlgemerkt muss sich die Powerbank noch im Langzeittest beweisen. Aufgrund des geringen Gewichts habe ich nun aber auch weniger Gründe für kürzere Touren mit geringerem "Energiebedarf" meine alte 6000er Powerbank mit auf Tour zu nehmen, da sich die beiden vom Gewicht her nicht stark unterscheiden. Wer sich für den gesamten Testbericht inkl. Bilder interessiert findet diesen auf meinem Blog.
  20. Wie weiter oben steht hatte ich ein GG The One und habe es hier im Forum verkauft. Aktuell habe ich keines aktiv in Benutzung aber ich würde sagen das ich Langzeiterfahrung in der Vergangenheit damit gemacht habe. Verwendung war auf dem PCT (also Langzeiterfahrung unter Berücksichtigung der dort herrschenden Bedingungen). Weiß jetzt nicht mehr wie viele Nächte genau aber in Summer vielleicht zwischen 70-100 eingesetzt. Kondensprobleme hatte ich keine dramatischen. Da habe ich mit meinem neuen ZPacks Plexamid deutlich mehr zu kämpfen. Das 10d Silnylon ist dünn, fühlt sich dünn an und zu Beginn hatte ich auch meine Zweifel. Aber unberechtigt. Die Verarbeitung ist super. Den einzigen Riss im Zelt habe ich selbst verursacht. Einzig die Nahtklebebänder haben sich an neuralgischen Eckpunkten mit der Zeit begonnen leicht zu lösen, das habe ich dann mit Silnet Seamsealer gefixt und hat gehalten. Packmaß, Gewicht, "Livability", Einfachheit im Aufbau,.... für mich weiterhin eines der besten Zelte am Markt, insbesondere für den Preis. Für 209$ jederzeit sofort gekauft.
  21. Die "Touri Info" kümmert sich in den meisten Fällen auch um die touristischen Angelegenheiten der Region, sprich jene die auch Kohle in die Kassen spülen. Ob die zu solchen Themen eine fundierte Auskunft geben können/wollen sei dahingestellt. Da würde ich eher die Gemeinde direkt kontaktieren... wobei auch da zu bezweifeln ist, dass man da sofort die gesetzlich gültige und korrekte Antwort bekommt. Ich behaupte einfach mal, dass in den Köpfen der meisten Menschen das campieren als illegal "verankert" ist ohne dass die tatsächlichen gesetzlichen Hintergründe bekannt sind und so wird dann auch schnell mal beauskunftet wenn man nachfragt. Ich habe selbst öfters bei der Exekutive das Gefühl, dass die teilweise die gültigen Gesetze nicht wirklich kennen und nach eigenem Ermessen agieren... (Wobei das für mich auch wieder schwer zu beurteilen oder nachzuweisen ist, da ich selber ja kein Rechtsexperte bin). Das in Österreich bzw. unter seiner derzeitigen Regierung dzt. Gesetze (inkl. Verfassungsrechte usw.) keinen besonders hohen Stellenwert haben ist ja kein Geheimnis....
  22. Ein viel diskutiertes Thema das z.B. über die Suchfunktion hier im Forum zu finden ist. Zusammenfassend findest du z.B. unter https://www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/bergsport_umwelt/zelten-biwakieren.php & unter https://www.oesterreich.gv.at/themen/freizeit_und_strassenverkehr/campen/Seite.3390008.html folgendes zum Bundesland Vorarlberg (in welchem sich das Montafon befindet): Weniger restriktiv. Laut Vorarlberger Campingplatzgesetz kann der Bürgermeister einer Gemeinde das Aufstellen von Zelten außerhalb genehmigter Campingplätze untersagen, wenn Interessen der Sicherheit, Gesundheit, der Landwirtschaft oder auch der Schutz des Naturhaushaltes sowie das Landschafts- und Ortsbild gröblich verletzt werden. Wie ich das verstehe müsstest du also die jeweilige Gemeinde kontaktieren um auf Nummer sicher zu gehen ob campieren erlaubt ist oder nicht. Generell würde ich nicht davon ausgehen, nur dass weil organisierte Übernachtungen irgendwo veranstaltet werden auch für alle anderen (also dich) das selbe Recht gilt. Es handelt sich dabei meist um touristische Interessen/gewerbliche Veranstaltungen, da werden natürlich auch gerne mal Ausnahmen gemacht und jedenfalls wurden im Vorhinein die Genehmigungen eingeholt. Als genereller Tipp: ich persönlich würde in Österreich (und auch anderswo) nicht allzu exponiert und an Hotspots campieren (Touristenorte wie z.B. an Seilbahnen oder neben Alpenvereinshütten, in der Nähe schön gelegener alpiner Seen, etc.) das wäre mir in jedem Fall zu stressig. Für das Hochjoch bzw. die Seen da oben trifft das meiner Einschätzung nach zu. Es gilt natürlich immer: wo kein Kläger da kein Richter. In der Gegend um das Hochjoch habe ich z.B. schon entlang des Wormser Höhenweges biwakiert (uneinsichtig, unauffällig, nach Sonnenuntergang bis vor Sonnenaufgang und natürlich LNT) (Anm.: Das soll aber keine Empfehlung sein! Alles in eigener Verantwortung!)
  23. Da du nur auf Asphalt unterwegs sein wirst würde ich definitiv zu normalen "Straßenlaufschuhen" greifen. Traillaufschuhe sind üblicherweise schwerer und weniger "luftig" als "normale" Laufschuhe. Du brauchst keine Aspekte die Trailschuhe mitbringen (Grip, Stabilität, Zehenschutz, etc.). Du erzeugst nur Abrieb und Reibung an der profilierten Sohle, schleppst ein paar Gramm mehr und hast eventuell Komforteinbussen aufgrund des überlicherweise festeren Außenmaterials bei Trailschuhen (z.B. härtere Knickstellen etc.). Wie @paddelpaul vorgeschlagen hat, würde ich persönlich für so ein Event ebenfalls zu Hokas greifen. Allerdings nicht zum Challenger ATR wenn es nur um Asphalt geht. Z.B. der Clifton ist quasi die Straßenvariante des Challengers. Wichtig wäre mir jedenfalls eine gute Dämpfung. Falls du Zero Drop Schuhe bevorzugst sollte es z.B. auch von Altra Straßenmodelle geben die gut geeignet sind (breite Zehenbox und Komfort und genügend Dämpfung).
  24. Tag 8/8,5 – Bielerhöhe bis Lech – 400 km rund um Vorarlberg = Check Einmal noch. Einmal noch früh aufstehen, einmal noch die übliche Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur noch einmal Gas geben, Distanz machen und Berge erklimmen. Nur noch ein letzter Abschnitt und meine Wanderung rund um Vorarlberg soll erfolgreich enden. Am Ende des 8. und letzten Abschnittes entlang von „Min Weag“ soll der Haken stehen. Das „Check“ hinter einem 400 Kilometer langen zusammenhängenden Fußweg rund um mein Bundesland. Von der Bielerhöhe nach Lech. 65 Kilometer und 4.000 Höhenmeter im Aufstieg liegen zwischen mir und dem Erfolg. Die anspruchsvollste Strecke meines Projektes liegt noch vor mir. Ich bin nicht selbstsicher genug um diese letzte Strecke in einem Tag absolvieren zu wollen. Zu unbekannt ist mir die vielleicht „wildeste“ Region Vorarlbergs. Zu viele Fragezeichen stehen im Raum. Eine Abreise von Lech bei Ankunft im Dunklen ist auch nicht möglich. Deshalb wird ein Übernachtungstrip geplant. Es wird mal wieder Zeit die Ausrüstung hervorzukramen. Prolog 4 Kilogramm Basisgewicht plus Essen für 1 1/2 Tage und 1 Liter Wasser hängen an meinem Rücken als ich am Silvrettastausee aus dem Bus aussteige. Erst um 10:00 starte ich mein Abenteuer. Meine Überheblichkeit geht von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 5 km/h für meine Strecke nach Lech aus. Kleiner Tipp vorweg für alle die den Weg nachwandern wollen: plant deutlich mehr Zeit für diese Strecke ein. Der Blick zurück zum Silvrettastausee mit den höchsten Bergen Vorarlbergs im Hintergrund ist gigantisch. Die Sonne lacht vom Himmel. Vorbei an der imposanten Vallüla wird das Gelände ruppig. Ausgedehnte Blockfelder erstrecken sich auf den nächsten Kilometern bis zum Vallülasee. Es geht langsam vorwärts. Ein Felsblock nach dem anderen will überwunden werden. Ich merke schon, dass mit der angestrebten Durchschnittsgeschwindigkeit wird heute schwer. Trotzdem, die Landschaft hätte ich mir nicht schöner vorstellen können. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreiche ich den Stausee Kops. Türkisfarbig funkelt das Wasser eingefasst von gigantischen Bergen und einer massiven Staumauer. Am Zeinisjoch herrscht Hochbetrieb. Auf den nächsten Kilometern zur Neue Heilbronner Hütte und weiter zur Konstanzer Hütte führen Scharen an Mountainbikern Ihre Zweiräder aus. Immerhin komme ich hier schnell vorwärts und kann Kilometer fressen. Die Zeit verfliegt und der Nachmittag geht in den frühen Abend über. Der Himmel hat sich in der vergangenen Stunde verdüstert und Wolken bäumen sich auf. Vor mir baut sich das größte Hindernis des Tages auf. Ein senkrecht zu den Höhenlinien ansteigender, steiler Pfad hoch zum Gstansjöchli auf fast 2.600 Metern liegt vor mir. Auf 2.400 Metern verwandeln sich die dunklen Wolken in Regen. Dann verwandelt sich der Regen in Hagel. Die Wetterprognose war gut. Der Regenrock blieb daheim. Die mitgebrachte Regenjacke suppt zwischen Rucksack und Rücken sofort durch. Bis auf die Boxershorts nass, fluche ich. In der vom Schmelzwasser triefend nassen Kaltenbergmoräne zwischen Altschneefeldern, Kaltenbergsee und Kaltenberggletscher möchte ich dann doch nicht abwettern oder gar meine Nacht verbringen. Deswegen drücke ich aufs Gas. Hoch geht es Richtung Krachelspitze auf fast 2.700 Meter Höhe. Der Regen lässt glücklicherweise nach. Am Horizont bahnen sich die nächsten dunklen Wolken an. Wäre da nicht der Regen und die Kälte… die Stimmung ist atemberaubend. Vorsichtigen Schrittes geht es im Abstieg weiter Richtung Kaltenberghütte. Diese erreiche ich gegen halb 8. Ein vor der Hütte rauchender Gast teilt mir mit, dass das Matratzenlager fast leer wäre. Ein warmes Lager klingt verlockend. Dafür bin ich jedoch nicht hier. Weiter geht es Richtung St. Christoph. An geeigneter Stelle richte ich mich für die Nacht ein. Ein weiterer kurzer Schauer verabschiedet mich in die Nacht. Das Grande Finale Der frühe Vogel fängt den Wurm oder wer früher ankommt erwischt den früheren Bus in Lech. Um 5:00 weckt mich der Alarm meiner Uhr. Das ausgestorbene St. Christoph am Arlberg erreiche ich schnell. Der Anstieg zur Ulmer Hütte führt steil über eine Skipiste. Willkommen am Arlberg. Atemberaubende Bergkulisse, misshandelt von menschlicher Ski-Infrastruktur. Ich wähle eine alternative Route über den Flexenpass und Zürs hoch zum Rüfikopf. Den Teil Stuttgarter Hütte bis Rüfikopf entlang der offiziellen Wegführung bin ich vor 2 Tagen bereits gewandert. Deswegen entscheide ich mich dafür einen mir noch nicht bekannten Weg zu wandern. Die letzten Kilometer führen steil vom Rüfikopf hinunter ins wuselige Lech. Es ist geschafft. Ich stehe in Lech und bin ein klein bisschen stolz. 400 Kilometer rund um Vorarlberg sind geschafft. Ich kann meinen ganz persönlichen Haken unter mein Vorhaben setzen. Min Weag = Check. Statistik Insgesamt zeigt meine Uhr am Ende von Tag 8 eine Distanz von 44 Kilometern, 2.600 Höhenmeter im Anstieg und 2.650 Höhenmeter im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 10:45 Stunden an. Am nächsten Vormittag zusätzlich eine Distanz von 24,5 Kilometern, 1.400 Höhenmeter im Anstieg und 1.900 Höhenmetern im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 6:15 Stunden. Wer noch mehr Fotos oder Videos zu allen Etappen sehen will schaut einfach auf https://www.wegalsziel.at oder unter https://www.youtube.com/channel/UCjxPqVQ29t3BxGHgjJkkLeQ vorbei.
  25. @chbla Abschnitt 13 führt von der Kaltenberghütte zur Konstanzer Hütte. Diesen Abschnitt bin ich vorgestern gelaufen. Grandiose aber tlw. anspruchsvollere Strecke als die restlichen Etappen von "Min Weag". Hatte noch einige Altschneefelder da oben. 1-2 mal sollte man ein bisschen aufpassen. Trailschuhe "beißen" ja leider nicht so gut im weichen Schnee. Edit: Sehe gerade dein Beitrag ist etwas älter. D.h. wir waren am selben Wochenende dort oben unterwegs. Wie ist es dir ergangen? Wie hat es dir gefallen?

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