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Ultraleicht Trekking
Michas Pfadfinderei

Gossamer Gear the One, wer hat Erfahrungen?

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Da es hier recht still ist, mein wenig fundierter Senf dazu. Eine Bekannte hat es sich geholt. Sich damit letztlich aber nicht auf den Kungsleden getraut, weil ihr die Wände zu steil sind. Will heissen, sie hatte Angst, dass ihr das Ding bei zu viel Wind um die Ohren fliegt. Auf dem PCT hingegen hab ich mehrere damit gesehen. Und persönlich finde ich, es sieht verdammt schick aus, nicht zu teuer und leicht. Aber in zu starkem Wind würde ich damit auch nicht sein wollen.

OT: Ich hab mir grad das X-Mid 1p von Dan Durston bestellt. Und das obwohl auch grad erst ein Duomid gekauft hab. Naja. Mal schaun, wie sich das entwickelt. Für Dich wär das X-Mid eventuell ja auch interessant, vielleicht als 2p Variante? Ist aber deutlich schwerer.

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Ich hab' seit drei Jahren eins: Erste Version der Neuauflage; die aktuelle Version hat ein paar Modifikationen ... ca. 50 Nächte.

Und ich kann nichts schlechtes finden.
- Liegelänge passt (bin 1,83 ... größer sollte man nicht sein).
- Innenraum ist sehr großzügig
- Aufbauen problemlos ... Im Wind "ok";  wär' aber nicht meine erste Wahl für Patagonien oder Neuseeland
- Packmaß sensationell
- Verarbeitung: Kein einziges Problem bisher (hatte mal ganz schlechte Erfahrung mit GG gemacht - Gorilla 1ste Version)

Kommt halt drauf an, was man damit machen will. Für "trockene" Wanderungen (HRP, Amerikanischer Westen etc) würd' ich das Ding einem Freund empfehlen.

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GG empfiehlt, die schmale Seite in den Wind zu stellen. Hat mich aber nie gekümmert; Wind dreht eh' immer ....

Meine Erfahrung sind ein paar Sommergewitter auch mit Hagel und noch ein paar Nächte mit Dauerniesel: Kein Problem.

Wenn man starken Wind + heftigen Niederschlag hat, sollte die Eingangsseite halt nicht Richtung Wetter zeigen.

Ich bin immer trocken geblieben: Windriver High Route + Tetons, Long Trail + ein paar Tage AT und noch mehrere Wochenendausflüge im heimischen Wald.

.... "bombproof" ist aber was anderes ....

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Am 18.10.2019 um 20:28 schrieb Kermit:

Hallo Micha,

dein Schlafsack bekommt also ein neues Dach:lol:. Doast hatte eines, hier im Forum am 10.05. angeboten. Ist verkauft kannst aber mal nachlesen. Alles Gute. 

Das ist korrekt, ich hatte ein GG The One und hab es hier im Markplatz verkauft.

Kurz meine Einschätzung zum The One. Ich fand es immer eine hervorragende Unterkunft und es hat mir immer gut gedient. Das Gewicht ist top, das Packmaß ebenfalls. Da hält es mit DCF mit bzw. ist beim Packmaß sogar überlegen (finde Packmaß tlw. fast wichtiger als GEwicht). Das alles für einen Rundumschutz. Es steht stabil genug (hatte aber auch nie wirklich harte Bedingungen). Lässt sich blitzschnell aufbauen und wenn man etwas Übung hat ist auch ein "perfect pitch" leicht zu erreichen. Man kann beide Türen offen halten (wenn man eine Schnur von der Firstspitze zusätzlich am Stock montiert) und hat so eine tolle Aussicht. Das Material ist hauchdünn und wirkt zu Beginn nicht sehr vertrauenerweckend. Es ist aber bei sorgsamem Umgang robust genug. Ich hatte immer ein Tyvek als Groundsheet. Das Raumangebot ist sehr großzügig (ich bin 1,86) für 1 Person plus Equipment.

Regen hatte ich damit so gut wie keinen. Ich hatte es eigentlich ausschließlich in den USA im Einsatz (PCT). Das The One ist jene Unterkunft die ich aus allen meinen Zelten/Tarptents, etc. ich bisher am meisten mochte. Mir persönlich gefällt das Design hervorragend (seitlicher Einstieg, 2 Firste mit toller Raumhöhe, etc.). Für mich war es immer das "bessere" Duplex, günstiger, kein 2 Personenzelt (ungenützter Raum, zusätzliches Packmaß, etc.), oder das Duplex des "armen Mannes"...

Die aus meiner Sicht negativen Punkte waren der doch ausgeprägte "Sag" des Materials, habe oft nachgespannt bis ich dann wirklich ins "Bett" gegangen bin. Bei Feuchte/Kondens ist das Material richtig schön vollgesogen und man schleppt einen nassen "Sack" mit sich rum. Es ist also aus meiner Sicht ein Zelt vorallem für trockenere Gegenden (USA Trails, Europ. Süden, etc.).

Die Gründe wieso ich es dann verkauft habe waren die oben angeführten. Ich habe mir dann ein Custom DCF von Trekkertent machen lassen. Quasi eine Mischung aus Duplex und The One (Material DCF, Maße angelehnt an The One), um beide Welten zu vereinen. An den perfekten Schnitt und die Verarbeitung vom The One kommt mein Custom aber leider nicht ran.

Denn das muss ich auch noch sagen, The One ist wirklich gut gearbeitet und die Geometrie ist perfekt um rasch und einfach einen tollen Pitch zu schaffen.

Aus meiner Sicht ein wirklich geniales Teil, wenn man mit den kleinen genannten Problemchen leben kann.

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Am 19.10.2019 um 10:35 schrieb R_M:

Wenn man starken Wind + heftigen Niederschlag hat, sollte die Eingangsseite halt nicht Richtung Wetter zeigen.

OT: Das ist etwas, das mir regelmäßig Fragezeichen in den Kopf zaubert. Die paar Male, an denen ich mit Zelt draußen und das Wetter schlecht war, war die Windrichtung am Morgen nie dieselbe wie am Abend. Manchmal hat die Richtung im Stundenrhythmus gewechselt. Auch ein Grund, warum ich mich bisher nicht zu Tarp-Experimenten durchringen konnte (und über die zwei Eingänge am Duplex heilfroh war). Klar, wo ein Meer in der Nähe ist sind die Windrichtungen relativ stabil, aber in meiner Gegend (Ober-/Niederbayern) werden verlässliche Windrichtungen in den letzten Jahren ziemlich rar. Ist das hier eher eine Ausnahme?

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OT: Ne... Wind dreht sich eh' immer. - Was ich meinte war: Man findet ja fast immer einen natürlichen Windschutz; und wenn es nur ein Busch ist. Und dann stell' ich das GG mit der Eingangsseite zum Windschutz. Falls man irgendwo unterwegs ist, wo man rundum Wind und Regen ausgesetzt ist, sollte man vielleicht ein anderes Zelt nehmen.

Aber der TO ist ja frisch verliebt. Also steht außer dem Preis ja nichts mehr im Raum. - Ich hab's seinerzeit in einer Weihnachtsaktion via einen US Bekannten für 225 Dollar bezogen. Neu, nach D importiert, dürfte es auf fast 400 EUR kommen .... Meine Rechnung ist immer: Zeltkauf lohnt sich ab 5 EUR pro Nacht; break-even also bei 80 Nächten (nagut ... bin gelernter Buchhalter ....)

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