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Wander Schaf

Zeigt her Eure Powerbanks - die Powerbank-Übersicht

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Ich hatte mich mal die vergangenen Wochen immer mal wieder durch den Markt der Powerbanks geklickt, weil ich auf der Suche nach einer Powerbank war,  die auch auch mal mehr als nur einen Ladevorgang meines S7 edge verkraftet. 

Die Kriterien,  die gerne erfüllt sein sollten:

- 10000mAh

- QC 3

- Durchgangsladung (während die Bank lädt,  kann auch das Handy geladen werden (allerdings erfordert das wiederum ein zweites Kabel- für unterwegs also nicht so wichtig - es sei denn man kann sich in ner Kneipe mal eines leihen)

- unter 200g

- unter 30, besser unter 20 Euro 

Erst überlegte ich,  ob Qi Charge für mich wichtig sei, da ich meine Uhr nur so laden kann. Ich stellte das Kriterium allerdings etwas in den Hintergrund, da ich überlege, mir das galaxy s10e zu kaufen,  welches die Uhr dann laden kann.

Meine wirklich überschaubare Liste als PDF:

UL- Powerbanks 10000mAh.pdf

Entschieden habe ich mich dann für die ugreen Powerbank und wollte sie mal ausprobieren. Sie erfüllte viele Kriterien und ist mit 51,5mAh pro Gramm im Mittelfeld und zudem für 17,99€ recht günstig. Außerdem zeigt sie die verbleibende Kapazität in Prozent an. Nice2have.

Ich habe sie nun mal etwas getestet und bin bisher zufrieden bzw auch überrascht.  Ich hatte mir vor dem Laden Akkustand des Handys und auch nach dem Ladevorgang, den Stand der Powerbank notiert. 

Die Bank schaltet einige Zeit nach dem das Handy voll geladen ist, automatisch ab.  

Sie schaltet automatisch ein,  sobald ein Abnehmer angeschlossen wird.

Ein kleiner Knopf an der Seite schaltet sie für 30s ein, um den Ladezustand anzuzeigen.  Hängt zu der Zeit ein Abnehmer dran, dessen Ladevorgang angeschlossen war und die PB sich abschaltete,  beginnt sie wieder mit dem Laden. 

Nun zum Ergebnis meiner kleinen Auswertung, das mich positiv überrascht hat. Mein Handyakku fasst 3.700mAh. Insgesamt habe ich 299% geladen, also unterm Strich 3 komplette Landungen,  während das Handy teilweise in normalem Gebrauch (Musik,  Surfing usw) oder im Sperrbildschirm (also nie ganz abgeschaltet) war. Ich hätte mit knappen 2.5 Ladungen gerechnet, was für mich schon fein wäre... doch 3 Ladungen finde ich da noch besser:D irgendwie scheint die PB dann eher 11.100mAh zu liefern. 

Somit wären es 57,2mAh/g statt 51,5.

Bisweilen bin ich mit dem Preis Leistungsverhältnis sehr zufrieden und kann sie somit empfehlen. 

Nun, nachdem ich mit dem Schreiben fertig bin, dachte ich mir, wäre es doch hilfreich,  wenn man hier einen Faden entstehen lässt, in dem jeder seine Powerbank kurz listet,  denn ich bin mir sicher, dass hin und wieder mal jemand auf der Suche nach einer passenden ist. So gäbe es hier einen Überblick (Ich hatte in der Suche nichts übersichtliches gefunden).

Insofern beginne ich mit der Übersicht:

Ugreen Powerbank 10000mAh

Kapazität/g: 51,5mAh/g (nach Test: 57,2mAh/g)

Gewicht: 194g

Kapazität: 10.000mAh (nach Test vermutlich 11.100mAh)

Anschlüsse: 1x USB C 2.1A 1x USB C (QC3) 

QC3: ja

Qi-Laden: nein 

Durchgangsladung: ja

Integriertes Kabel: nein

Ladestandanzeige: ja (in Prozent)

Automatischer Ladebeginn: ja

Automatischer Ladestopp: ja

Preis: 19,99€ (Aktion 17,99€)

IMG_0205.thumb.jpg.870072f627ddb98959dc38be2a9595c2.jpg

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(Bilder alle von mir)

 

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Die von Dir "gemessene" Kapazität kommt mir in der Tat seltsam gut vor, wenn man die Spannungswandlerverluste und Ladeverluste bedenkt. Wie alt ist denn dein Samsung S7 Edge? Kann es sein, dass der Akku schon einiges an Kapazität eingebüßt hat? Optimal wäre es natürlich, wenn du mit einem kleinen USB Multimeter (das zwischen das Handy und Netzteil ins Ladekabel gehängt wird und sowohl Strom als auch Spannung misst) die wirklich real übertragene Kapazität nachmessen könntest.

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Die Differenz läßt mich auch zweifeln. mehr als 10% drüber - der Größe nach passen da drei 18650'Zellen rein und die geben aktuell max 10.5 Ah ab. 

Und ein "schlechter" Akku kann da sicher nicht der Grund sein, eher wäre es dann umgekehrt. Du mußt mehr reinladen und bekommst weniger raus....

Bei solchen Tests geht nichts ohne ein Meßgerät zwischen PB und Verbraucher - und eine saubere Messung wenn das Smartphone völlig leer ist und dann laden bis völlig satt. Dann weißt du, was das Smartphone wirklich braucht.

Dann für die PB, diese ganz aufladen und über eine elektronische Last bei definiertem Laststrom völlig leeren. Und das dann wiederholen mit verschiedenen Lastströmen. Beim Wiederladen der PB daselbe Spiel - Meßgerät dazwischen und warten, bis die PB nichts mehr läd und (evtl.) abschaltet. Aus den beiden Werten bekommst du die Effizienz der Lade wie Entladeelektronik.

Alles andere ist nett, aber nur begrenzt aussagekräftig.

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Danke für Eure Hinweise. Klingt schlüssig. Ich schaue mal, dass ich es messe und reiche es ggf nach. 

Ich denke, für eine vergleichende Marktübersicht an Powerbanks,  die hier so genutzt werden, können wir auch die Herstellerangaben nehmen ;) Wer seine PB durchgemessen hat, kann die Ergebnisse natürlich zum Vergleich anhängen.  Lasst uns also den Fokus eher auf die Übersicht richten:) 

 

bearbeitet von Wander Schaf

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Habe 2 von den 10.000er xiaomi Powerbanks, allerdings noch die Version ohne Quickcharge (hatte damals und noch immer kein Handy, was das unterstützt). Gewichtsmäßig sind die mit ~220g allerdings durch das Metallgehäuse nicht so doll, verrichten aber bei mir seit rund 2 Jahren zuverlässig ihre Dienste und sich auch recht gut im Nehmen.

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vor 9 Stunden schrieb Wander Schaf:

Ich denke, für eine vergleichende Marktübersicht an Powerbanks,  die hier so genutzt werden, können wir auch die Herstellerangaben nehmen ;) Wer seine PB durchgemessen hat, kann die Ergebnisse natürlich zum Vergleich anhängen.  Lasst uns also den Fokus eher auf die Übersicht richten:)

Sorry aber ich halte das fuer reine Zeitverschwendung, die meisten Hersteller luegen sich derartig in die Tasche, dass da schon vernuenftige Messungen her muessen, oder wie wuerdest Du nen Zelt-Testbericht finden, wo derjenige schreibt, "ich war zwar mit dem Zelt nicht auf Tour oder habe drin gelegen, aber der Hersteller schreibt, das Zelt ist ganz toll und auch grosse Leute passen rein :mrgreen:"

Wenn ich solche Messungen mache, dann eben Entladung ueber elektronischen, einstellbaren Lastwiderstand mit 0,5 & 1 A, Ladestrom spielt nicht so eine grosse Rolle, Hauptsache es werden min 1,5 A geliefert, den Rest macht die Ladeelektronik der PB und fuer meine Zwecke, praxisnahe Werte zu bekommen (Laden ueberwiegend ueber 15 w Panel, sonst 12 bzw 220 V USB Adapter) passt es so.

Ich halte auch eine "Uebersicht" ueber PB fuer wenig sinnvoll, denn nach 1 Jahr bekommst Du auch bei guten Marken wie Samsung oder Anker die Haelfte der PB nicht mehr und bei Noname mit irgendwelchen Fantasienamen ist es noch schlimmer.



 

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wenn noch nicht mal die "üblichen verdächtigen" mit QC-fähigen Kabeln werden gehe ich davon aus, das Kabel von Herstellern mit ordentlicher Reputation (Anker, RAV, EasyAcc, Smartphone-Herstelller) keine Probleme machen.

Und wenn nicht QC - wot schells ;-) ?

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vor 4 Stunden schrieb khyal:

Ich halte auch eine "Uebersicht" ueber PB fuer wenig sinnvoll, denn nach 1 Jahr bekommst Du auch bei guten Marken wie Samsung oder Anker die Haelfte der PB nicht mehr und bei Noname mit irgendwelchen Fantasienamen ist es noch schlimmer.

OT:

Ich sehe darin nun kein Problem. Auch bei dem Übersichtsthread der Textilien verschwinden einige und kommen neue, ebenso bei den Solarpanels oder anderem Equipment (vllt nicht ganz so schnelllebig). Deshalb irritiert mich die Aussage im Vergleich etwas, denn auch solche Threads können interessant bleiben, weil man im Zweifel sehen kann, was es vor einem Jahr bereits am Markt gab. So kann man sich für seine Suche daran orientieren. Wer dann fündig wird, kann das dann auch ergänzen (klappt ja auch bei den anderen Threads). Wenn man für sich keinen Sinn oder Nutzen darin sieht, ist es vollkommen ok, dann kann man sich anderen Themen widmen. Schließt aber nicht aus, dass es Leute gibt, die vllt einen Nutzen darin sehen (ich hätte mich zur Orientierung gefreut, wenn ich hier einen derartigen Thread gefunden hätte - und ich schließe nicht aus, dass es vielleicht anderen auch so geht).  

Ich finde es hilfreich sich in die Perspektive eines Suchenden zu versetzen, der noch nicht so weit in allen UL-Bereichen oder technisch nicht so versiert ist, wie manch andere hier. Derjenige kann dann einfach sehen, dass es die Powerbank mit 300g, die er ins Auge gefasst hat, vor einem Jahr schon mit geringerem Gewicht und höherer Kapazität von anderen Herstellern gab und technisch vielleicht heute noch mehr geht... Wenn dann noch jemand Dauererfahrungen oder Tests teilt, dann ist das in meinen Augen umso hilfreicher - denn selbst wenn ein Noname Hersteller dabei ist und jemand seine Erfahrungen teilt, können diese auch für künftige Modelle dieser Hersteller ggf aufschlussreich sein (btw ugreen ist nun auch kein noname Hersteller). 

Der Thread ist ein Angebot, sich einzuklinken, mitzuwirken und vllt anderen bei ihrer Suche zu helfen. 

bearbeitet von Wander Schaf

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Am 1.9.2019 um 11:14 schrieb Outdoorfetischist:

Ich klinke mich hier mal ein: Woran erkennt man Powerbanks, die eine Schnellladefunktion haben - also um die Powerbank selbst möglichst schnell zu laden? Das ist mir idR wichtiger als ein schneller Output.

Eigentlich sollte es in der Beschreibung der jeweiligen Geräte stehen. Das Stichwort ist dann Power Delivery und unterstützt somit auch das Laden an 18W Ladegeräten. Meist werben die Anbieter damit, dass sich die Powerbank unter 4h voll aufladen lässt.

Wenn also Dein Handy, als auch Deine Powerbank das unterstützt, dann bietet es sich an, das normale Ladegerät durch ein Ladegerät mit Power Delivery  für Unterwegs bzw Deine Zwecke zu verwenden. 

Mein Rückschluss war auch, dass die Geräte, die QC anbieten auch Power Delivery unterstützen. Ob QC jedoch tatsächlich immer gleichzeitig PD unterstützt kann ich jedoch nicht mit Gewissheit sagen. Auch bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, ob Powerdelivery und QuicCharge synonym verwendet werden, oder ob es da doch noch eine Unterscheidung gibt...

bearbeitet von Wander Schaf

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vor 8 Minuten schrieb Wander Schaf:

Mein Rückschluss war auch, dass die Geräte, die QC anbieten auch Power Delivery unterstützen. Ob QC jedoch tatsächlich immer gleichzeitig PD unterstützt kann ich jedoch nicht mit Gewissheit sagen. Auch bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, ob Powerdelivery und QuicCharge synonym verwendet werden, oder ob es da doch noch eine Unterscheidung gibt...

Ja genau, diese Inkonsistenzen machen das extrem undurchsichtig.

Ich hab mir inzwischen nach zu viel Recherche die Anker PowerCore 10000PD samt passendem Netzgerät (PowerPort PD 2) geordert. Nächste Woche gehts auf Radtour, Navigation mit Smartphone und Komoot, da werde ich hinreichend Gelegenheit haben, das Setup zu testen.

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vor 8 Stunden schrieb Wander Schaf:

Eigentlich sollte es in der Beschreibung der jeweiligen Geräte stehen. Das Stichwort ist dann Power Delivery und unterstützt somit auch das Laden an 18W Ladegeräten. Meist werben die Anbieter damit, dass sich die Powerbank unter 4h voll aufladen lässt.

Wenn also Dein Handy, als auch Deine Powerbank das unterstützt, dann bietet es sich an, das normale Ladegerät durch ein Ladegerät mit Power Delivery  für Unterwegs bzw Deine Zwecke zu verwenden. 

Mein Rückschluss war auch, dass die Geräte, die QC anbieten auch Power Delivery unterstützen. Ob QC jedoch tatsächlich immer gleichzeitig PD unterstützt kann ich jedoch nicht mit Gewissheit sagen. Auch bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, ob Powerdelivery und QuicCharge synonym verwendet werden, oder ob es da doch noch eine Unterscheidung gibt...

Power Delivery und QC sind zwei verschiedene paar Stiefel. Nicht verwechseln, bringt nur Verdruss.

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Am 4.9.2019 um 09:20 schrieb Outdoorfetischist:

Ich hab mir inzwischen nach zu viel Recherche die Anker PowerCore 10000PD samt passendem Netzgerät (PowerPort PD 2) geordert. Nächste Woche gehts auf Radtour, Navigation mit Smartphone und Komoot, da werde ich hinreichend Gelegenheit haben, das Setup zu testen.

Und wie hat sich die Kombi bewährt ?

Grüße Magic

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Ich hab die Powerbank auf der Tour kaum gebraucht. Sie lädt aber tatsächlich sehr flott - sich selbst und auch mein Smartphone. Auch wenn ich den Extremfall jetzt nicht so richtig getestet habe, würde ich sagen, dass sie ideal ist, um zwischendurch im Restaurant/Café flott mal ne Stunde zu laden und wieder Strom für ein paar Tage (je nach Verbrauch natürlich) zu haben.

Einzig das Netzteil ist etwas störend klobig - vielleicht gibts da ja noch was kleineres.

bearbeitet von Outdoorfetischist

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Am 4.9.2019 um 09:20 schrieb Outdoorfetischist:

ch hab mir inzwischen nach zu viel Recherche die Anker PowerCore 10000PD samt passendem Netzgerät (PowerPort PD 2) geordert. Nächste Woche gehts auf Radtour, Navigation mit Smartphone und Komoot, da werde ich hinreichend Gelegenheit haben, das Setup zu testen.

Wieviel wiegt die Powerbank und das Netzteil?

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Bei mir wurde es letztendlich die POWERADD EnergyCell 5000
Im Zusammenspiel mit dem Netzteil Goobay 73274 ( 34g 2xUSB 2,4A )
Die Poweradd deshalb weil leicht und 2,4A Ausgang und 2A Eingang.

Geladen wird sie in meiner Kombination mit 1,75 A. (dem Ende zu natürlich nicht mehr)
Sie reicht locker um mein S4 zweimal aufzuladen,
QC3 war mir nicht wichtig da ich kein Gerät habe das dies unterstützt.
Generell versuche ich unterwegs den Handykonsum auf ein "mein" :-)absolutes Minimum zu beschränken.
so das sie gut ausreicht.
Auch soll wohl die in der Poweradd verbaute 21700 Zelle besser sein wie die 18650er hmm.
( http://www.mountainprophet.de/2017/05/08/die-neue-liion-akkuklasse-20700-21700/ )
 

Gewicht: 99g (die 10.000er soll 177g wiegen)

Kapazität: 5.000mAh

Anschlüsse: 1x USB  2.4A 

QC3: nein

Qi-Laden: nein 

Durchgangsladung: ja (es ist aber relativ eng, da beide Buchsen sehr dicht beieinander sind)

Integriertes Kabel: nein

Ladestandanzeige: ja (mit 4 Segmenten)

Automatischer Ladebeginn: ja

Automatischer Ladestopp: ja

Preis: 12,99€

 

PB1.jpg

bearbeitet von Ranger

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Wer sich eine RavPower, Model: RP-PB058 zulegen will, sei gewarnt: Das Gewicht gemäss Support beträgt 466 Gramm. Laut der RavPower.com Webseite 13.3 ounces, gemäss einer allwissenden Suchmaschine wären dies 377 Gramm.

Damit wäre diese Powerbank mit einer Kapazität von 26800 mAh (behauptet von RavPower) ganze 7 Gramm schwerer als eine PB mit vergleichbarem Spezifikationen von Anker, aber nur 20k mAh Kapazität (behauptet von Anker). Offensichtlich zu schön, um wahr zu sein. 

Grundsätzlich scheinen alle PB Herstellenden die Spezifikationen mit ungefähr jeder Charge, die mal besser und mal schlechter irgendwo montiert wird, zu ändern. Anders lässt sich nicht erklären, weshalb ihre Webseiten derart vernachlässigt aussehen.

Manchmal findet man die Gewichte nur bei seriöseren Webshops wie galaxus.ch, die wägen die Dinger noch selber. Natürlich ergibt sich deren Seriosität aber nicht gratis (hunderte vom Mitarbeitenden im sehr sonnigen Zürich), folgedessen die Preise irgendwo zwischen zu teuer und prohibitiv liegen. 

Ich denke, die Hersteller sind noch nicht auf die Idee gekommen, ihre PBs auf Gewicht zu optimieren. GoalZero beispielsweise hat einen outdoorsy touch, die Dinger sind sicher ausreichend robust, aber oftmals in Metal gekleidet und damit im UL Bereich so beliebt wie Knoblauch bei Vampiren.

Würde ich etwa in Ängelholm oder San Cesario sul Panaro Autos montieren, so würde ich dem Azubi den Auftrag geben, meine PB höchst sinnvoll einzukleiden. Wenn er dies getan hätte, dürfte er gleich noch ein paar Teile an meinem Smartphone mit dem entsprechenden Material nachbauen. Dies gäbe sogar views auf YT. In einem nächsten Schritt würde ich nach möglichst leichteren Batteriezellen-Ausschau halten.

Power Delivery ist je nach benötigter Kapazität sicher sinnvoll, allerdings entfällt dann theoretisch die Ausrede, um ein paar Stunden länger in einer Gaststätte die neusten Mineralwassersorten zu kredenzen. Theoretisch deshalb, weil andere Hiker auch auf die Idee kommen können, ihre PBs mittels denselben Steckerleisten aufzuladen. 

Es gibt durchaus Unterschiede in der Güte der Infrastruktur und damit meine ich jetzt nicht einmal die Berghütten mit Generatoren, es gibt auch Resorts, durchaus in der "ersten Welt", deren Verkabelungsversuche in der Politik dem Anarcho-primitivismus entsprechen. Die Zuständigen haben den Begriff FI-Sicherung noch nie gehört, dafür setzt man auf die bewährte Luftkühlung von stromleitenden Komponenten. 

bearbeitet von Mars
Irrtum

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vor einer Stunde schrieb Mars:

Das Stromnetz in den USA läuft auf 110 V, in Europa auf 220 V. Wenn mich nicht alles täuscht, ist damit nach zwei 48 V Ladegeräten pro Steckdose in den USA bereits Schluss mit schnellem Laden, und auch dies nur bei ausreichender Versorgung im Hintergrund.

das musst du mir mal genauer erklären :)

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vor 2 Stunden schrieb Mars:

...

Theoretisch deshalb, weil andere Hiker auch auf die Idee kommen können, ihre PBs mittels denselben Steckerleisten aufzuladen. Das Stromnetz in den USA läuft auf 110 V, in Europa auf 220 V. Wenn mich nicht alles täuscht, ist damit nach zwei 48 V Ladegeräten pro Steckdose in den USA bereits Schluss mit schnellem Laden, und auch dies nur bei ausreichender Versorgung im Hintergrund. 

Es gibt durchaus Unterschiede in der Güte der Infrastruktur und damit meine ich jetzt nicht einmal die Berghütten mit Generatoren, es gibt auch Resorts, durchaus in der "ersten Welt", deren Verkabelungsversuche in der Politik dem Anarcho-primitivismus entsprechen. Die Zuständigen haben den Begriff FI-Sicherung noch nie gehört, dafür setzt man auf die bewährte Luftkühlung von stromleitenden Komponenten. 

Bis zu dem zitierten bereich noch diskutabel, dann wird es aber eher wirr....

Kurz zusammengefasst - dich täuscht Alles.

Mit welcher Spannung das Stromnetz läuft ist völlig irrelevant, wenn die Steckdose die geforderte Leistung liefern kann. Die Spannung ist nur für den Wandlerteil des Ladegeräts relevant - und der ist in aller Regel auf 100 - 240V ausgelegt - also hier irrelevant.

Den letzten Absatz würde ich eher als skurril einordnen... :mrgreen:

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Auf der Suche nach einer performanten Ladegerät/Powerbank-Komnination  bin ich bei folgender Powerbank in Verbindung mit dem im Ladegerät-Faden vorgestellten Anker Powerport III Nano Charger (18W PD/ 37g) bei der folgendem Powerbank angekommen: 

Poweradd EnergyCell 10000mAh Powerbank mit Power Delivery

Kapazität/g: 56,81mAh/g (52,21mAh/g gemessen)

Gewicht: 176g

Kapazität: 10.000mAh (nach Test vermutlich eher 9.100mAh)

Anschlüsse: 1x USB C 18W (9V/2A) PD 1x USB A (18W) (18W kombinierte Gesamtleistung)

QC3: Nein

PD: Ja (18W laden/entladen)

Qi-Laden: nein 

Durchgangsladung: ja

Integriertes Kabel: nein

Ladestandanzeige: ja (in 25% Schritten mittels 4 LED)

Automatischer Ladebeginn: ja

Automatischer Ladestopp: ja

Preis: 19,99€ (Aktion 17,99€) beim großen Strom

In Verbindung mit dem Anker Nano Ladegerät läd die Poweradd mit 15,5W. (213g Gesamtgewicht) 

Ladezeit komplett: ~3:22h (in der Kombination mit PD Charger) 

Reell übertragen: 26,7Wh (37Wh Nennkapazität) per PD (14-16W) an ein Smartphone. 

PS: Alle Werte habe ich mit einem PD-fähigem USB Multimeter selbst nachgemessen und jew. hinter den Herstellerangaben angegeben. 

bearbeitet von danicom

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