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Ultraleicht Trekking

moritz

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Alle erstellten Inhalte von moritz

  1. Ja, der große Vorteil von den Garmin/inReach Dingern ist die Zwei-Wege-Kommunikation - allein schon um zu wissen ob der Notruf durchgegangen ist. In einer Notfallsituation würde ich (!) mich nur ungern auf eine blinkende LED verlassen. Was die Versicherung angeht, so deckt imho keine normale Auslandskrankenversicherung eine Rettungs- und Suchaktion ab, sondern "normale" Sachen wie Krankenwagen, Arztbesuch, Krankenhaus und ggfs. noch die Rückreise. Es gibt wohl sonst noch eine Versicherung beim DAV, aber da weiß ich nicht genau welche Gebiete damit abgedeckt sind. Wenn Du Deine Touren vorrangig in Skandinavien machen solltest, kann sich auch mal ein Blick bei DNT oder STF lohnen, ob die Zusatzversicherungen anbieten (kann aber auch sein dass Rettungskosten dort ohnehin vom Staat übernommen werden). OT: Leihgeräte sind zur Hochsaison gerne auch mal vergriffen; v.a. wenn man den genauen Reisetermin nicht schon lange im voraus kennt.
  2. Die Tarifwahl wird wohl in erster Linie von der Häufigkeit der Nutzung abhängen - wenn das Gerät nur auf ein oder zwei "große" Touren im Jahr mitkommt, werden die Freedom-Tarife deutlich günstiger sein und wenn es primär nur um die SOS-Funktion geht, reicht auch da dann der günstigste Tarif. Am einfachsten, du rechnest Dir das mal für Deine geplante Nutzung durch; Einrichtungsgebühr und jährliche Kosten nicht vergessen Von inReach wurde vor wenigen Jahren noch eine GEOS-Versicherung angeboten (weiß nicht ob das unter Garmin immer noch angeboten wird, sollte es aber sonst auch noch direkt geben). Kostet glaub ich knapp 20$ im Jahr und deckt in der günstigsten Variante Bergungskosten bis 50.000$/Einsatz - auf jeden Fall das Kleingedruckte lesen: zB greift die Versicherung nicht bei allen Spoartarten (zB Paragliding ist nur bei den teureren Varianten abgedeckt) und der Notruf muss über den Messenger eingegangen sein.
  3. OT: Es gibt bei Youtube ein Video zu den LS Stoffen wo man einen guten Eindruck zur (Weiter-)Reißfestigkeit bekommt. Selbst die dünneren VX Versionen dürften da besser abschneiden - entsprechenden Umgang vorausgesetzt, hätte ich aber dennoch kaum Bedenken das leichte LS für einen Rucksack einzusetzen (selbst von den großen Herstellern gibt es Rucksäcke aus imho deutlich fragileren Stoffen). Andererseits dürfte es bei den Stoffen in der Gewichtskategorie von ~100-130g/m² auch durchaus taugliche Alternativen geben.
  4. Mesh ist nicht notwendigerweise leichter als leichtes Ripstop-Nylon o.ä. Die Komponenten die das Gewicht in die Höhe treiben, dürften in erster Linie der Boden und der Zipper sein. Grob überschlagen dürfte es schwierig werden, selbst mit MYOG wesentlich leichter weg zu kommen.
  5. Von der Stoffmenge sollte das zumindest hinkommen. Ich hatte in einem anderen Thread mal das hier gepostet; die mittlere Variante wäre für ein Mid von etwa 2,80*1,50m:
  6. Diese Zeitspanne würde ich aber nicht als Gesetz betrachten - wenn die Zecke an einer ungünstigen Stelle sitzt, kann man sie eventuell schon unfreiwillig durch eine (für die Zecke unpassende) Bewegung zum "brechen animieren". Vermutlich sind die 10-14 h nicht völlig aus der Luft gegriffen, aber sie können eben auch eine vermeintliche Sicherheit vorgaukeln. Aber wie weiter oben auch schon bemerkt, geht es beim Zeckenschutz wohl eher darum einen praktikablen Kompromiss für sich zu finden.
  7. OT: Die Liner, aber auch die neuen Schlafsäcke (v.a. Panyam), sehen ja schon sehr sportlich geschnitten aus. So aus dem Gedächtnis sahen die doch mal geräumiger aus, oder täusche ich mich da?
  8. Dass sie über die Leinen kommen halte ich für unwahrscheinlich; dass sie von weiter oben herunterfallen dagegen schon eher. Ich habe bei der o.g. Aktion überwiegend in Bäumen gearbeitet wobei auch einige Zecken direkt auf die Hände gekrabbelt sind (waren idR allerdings auch moosbewachsene Laubbäume - bei Nadelbäumen sieht das vllt anders aus). Mal abgesehen von zuhause bleiben, gibt es meines Erachtens keinen 100%igen Schutz vor Zecken. Natürlich lässt sich das Risiko durch die hier im Thread genannten Maßnahmen (orientiert an Gebiet und Jahreszeit) reduzieren, aber am Ende muss man das vielleicht einfach als eine der Gefahren des Draußenseins akzeptieren.
  9. Das scheint ähnlich wie bei Mücken zu sein; manche Leute werden gefühlt einfach öfter gestochen bzw. "schmecken" wohl besser Das war mal meine "(Zwischen!-)Ausbeute" nach einem Arbeitstag in einem irischen Wald. Am Ende kam ich auf über 45, davon erstaunlicherweise nur 2 Bisse. Auch wenn man die Viecher vermutlich einfach mit ins Innenzelt schleppen wird, würde ich dennoch immer ein geschlossenes Innenzelt vorziehen. EDIT: Mit regelmäßigem (!) und gründlichen (!!) Absuchen dürfte schon viel gewonnen sein; helle Kleidung erleichtert natürlich das Absuchen.
  10. Ich bin anscheinend nicht so extrem betroffen wie Andere hier; im Alltag bringt hilft mir daher oft schon eine gut abschließende (Sonnen-)Brille. Morgens beim Arbeitsweg auf dem Fahrrad getragen, habe ich so zumindest den Tag über im Büro Ruhe - der Unterschied zu den Tagen ohne Brille ist für mich deutlich zu spüren.
  11. Deshalb halte ich mich mit solchen Aussagen sonst auch sehr zurück So lange der Ton stimmt, finde ich das auch durchaus legitim.
  12. Ich glaube schon - Wachstum muss nicht zwingend das Ziel des Forums sein. Wenn das Ziel sein sollte, mehr Menschen für UL zu begeistern, dann sieht das natürlich anders aus. Das ist ja auch in Ordnung und funktioniert ja im Großen und Ganzen auch sehr gut. Ich finde es nur schade, dass die Thematik "Verwässerung des UL-Begriffs" gefühlt immer öfter auftaucht und dadurch nicht nur Neuankömmlinge sondern auch schon einige "alte Hasen" verprellt wurden. Ich selbst könnte und kann mit (fast) allen UL-Auslegungen hier leben.. (Streng genommen bin ich nicht mal UL und bin primär wegen des MYOG Bereichs hier gelandet; die Gedankenansätze hier sind für mich zudem oftmals inspirierender als in anderen Foren). Und um das auch nochmal zu betonen: Der Umgang hier ist verglichen mit vielen anderen Foren eine echte Wohltat
  13. Hatte grad schon einen längeren Kommentar getippt; aber egtl. hat @SouthWest mit seiner Antwort grad eben ja Recht Zum Thema zitier' ich mich mal aus einem anderen, aber fast identischen faden: "Letztendlich ist das doch die Frage an der sich die Geister scheiden: Wollen "wir" denn überhaupt ernstzunehmenden (iSv von einer breiteren Masse) Anklang finden? UL hat in dieser Hinsicht das gleiche Problem wie alle anderen Subkulturen die plötzlich mehr oder weniger freiwillig, bekannter (und oft auch kommerzialisierter) werden." Ich denke, dass die "Problematik" auch weiterhin bestehen wird, wenn es keine klare Linie gibt. Entweder stößt man Neuankömmlinge vor den Kopf, weil die Anfrage nicht so ganz ins Forum passt, oder man nimmt sich die Zeit um ihnen den UL-Gedanken zu vermitteln. Das eine wirkt unhöflich, das andere auf Dauer ermüdend.. dabei ist wohl kaum jemand von einem auf den anderen Tag ULer geworden. Nur: mal hü, mal hott wird langfristig kaum funktionieren (bzw. wird dann diese Diskussion regelmäßig wieder auf den Tisch gebracht).
  14. Habe letztes Jahr bei einer Lapplandtour ebenfalls die @Stromfahrer-Methode genutzt und war sehr zufrieden damit. Wie bereits erwähnt: die Socken bleiben nicht ewig dicht, aber halten v.a. in Bewegung ausreichend warm und man säuft nicht komplett ab. Werde ich auf vergleichbaren Touren wohl auch so beibehalten. Für den Sonntagsspaziergang (i.e. wenn es eher ums flanieren und draußen sein geht, als Strecke zu machen) nehme ich Turnschuhe mit Membran. Wenn man nicht in jede Pfütze springt, bleiben die Füße weitestgehend trocken. Und wenn sie doch nass werden, halten Merinosocken noch ausreichend warm.
  15. OT: Ich würde mal vermuten dass sie durchaus Interesse hätten, ihren Kram auch in anderen Ländern zu verkaufen, aber warum sollte es dadurch spürbar günstiger werden? Den Vertrieb, Versand und Zölle gibt es eben nicht für umme. Deshalb würde ich mal ganz stark vermuten, dass es einfach nicht billiger geht - das wird bei den meisten Cottages der Fall sein. Beim Tschum ist das schön transparent dargestellt - und die Stundenlöhne in den USA dürften ähnlich sein, aber das Cuben dafür nochmals deutlich teurer. Der Spielraum für Hänndlerrabatte dürfte daher praktisch nicht existent sein.
  16. OT: So wie es sich teilweise liest, schien sie sich ja aber primär als "Botschafterin" einer Minderheit verstanden zu haben und erst sekundär als Langstreckenwanderin. Unter diesem Aspekt verwundert es tatsächlich wenig wenn die Gleichgesinnten dann doch nicht so "gleich" erscheinen.. Wobei ich glaube, dass das grundsätzlich angesprochene Problem durchaus besteht und es da noch einiges an Aufholbedarf gibt..
  17. moritz

    Leichte Hose

    Weißt Du zufällig was die genau wiegt? Bzw. kannst Du einschätzen wie schwer der Stoff in etwa ist?
  18. OT: Wen es interessiert: Zwiebelschmalz gibt es mittlerweile übrigens auch in Vegan und ziemlich lecker (zB Edeka-Hausmarke). Mit ~780 kcal auch konkurrenzfähig.
  19. Das ist natürlich ärgerlich; kannst Du die Sachen denn sonst noch zurückgeben? Vielleicht musst Du aber auch mal die ersten 10 Minuten abwarten; das Kribbeln legt sich meistens nach kurzer Zeit (kostet am Anfang vielleicht etwas "Überwindung").
  20. Eben; es ist völlig wumpe, ob für den größten Sensor oder die kleinste und leichteste Kamera argumentiert wird, weil das Diskussionsverhalten das gleiche ist: Im Fotoforum eben die Befürworter für A, und deren "Gegner" die behaupten mit B das gleiche Ergebnis erzielen zu können. Hier ist es dann eben umgekehrt, dass die einen sagen zum Wandern reicht B, während anderen behaupten dass es doch A sein muss um "richtig" fotografieren zu können etc. Das behaupte ich auch gar nicht.. Mir ging es viel mehr darum die Prioritäten zu hinterfragen, weil es für mich im Thread so klingt als ob alleine die Bildqualität (und ggfs das Kameragewicht) die einzigen Kriterien wären..
  21. OT: Spielt bei Euch der Spaß am fotografieren eigentlich auch noch eine Rolle? Mal ehrlich: Was nützt mir die tollste Superlativkamera wenn ich kein Bock hab das Ding in die Hand zu nehmen weil Bedienung, Haptik oder Bauchgefühl keine Freude aufkommen lassen.. Die Diskussion hier gibt es schon tausendfach in allen Fotoforen, die sich alle immer nur dadurch auszeichnen dass jeder seine Meinung vertritt und bei vermeintlichen "Gegenwind" noch energischer daran festhält. Den Spaß will ich Euch gar nicht nehmen, aber es ist schon erstaunlich dass diese Diskussionen bei Kameras scheinbar ungleich emotionaler ausfallen als wenn es um ein Rucksack, Tarp, etc. geht. Abgesehen vom Tensegrity (), habe ich da noch nie so leidenschaftliche Plädoyers gelesen..
  22. Den HMG Porter gibts ja auch als 5400er (~90l). Ansonsten sollte es von Seek Outside recht voluminöse Rucksäcke geben: https://seekoutside.com Leider alles auch schon recht teuer..
  23. Keine Ahnung, ob bzw. wie weit sich die Angebot unterscheiden. Ich hatte das direkt auf deren Homepage gesehen: http://www.reda1865.com/rewoolution/de/promo-1.html/ Nach einer Tour sind die auch nicht durch; wollte nur deutlich machen dass man von denen keine Wunder in der Haltbarkeit erwarten darf (woher auch; ist ja schließlich reine Wolle). Abgesehen davon sollte die Belastung unter UL-Gesichtspunkten äußerst gering sein
  24. Kann ich bestätigen; nach Icebreaker&Co war das für mich endlich eine kratzfreie Alternative. Die Sachen kosten wie erwähnt mehr (Made in Europe) und sind leider auch nicht robuster als die Konkurrenz; aber das Tragegefühl ist schon fast wie bei Baumwolle. Aktuell gibt es dort auch einige Sachen teils um die Hälfte reduziert
  25. OT: Weiß jemand ob es diese 2 in 1 Kabel (Micro-USB + Lightning) auch in länger gibt? Die Lösung mit integrierten Aufsteckadaptern kenne ich; aber das oben verlinkte erscheint mir da die deutlich elegantere Lösung.
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