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  1. Moin! Da dieses mein erster Beitrag wird, möchte ich mich zu erst einmal ein wenig vorstellen. Mein Name ist Dennis, ich bin 37 Jahre und komme aus Bonn. Beruflich bin ich Planungsingenieur im Bereich der Elektrotechnik und in der Freizeit verbringe ich viel Zeit mit Musik, Videospielen, Wanderungen und diversen "Draußen-Hobbys". Zum Thema Ultraleicht bin ich ungefähr so gekommen: Nachdem ich im Jahr 2014 durch Hape Kerkeling inspiriert wurde, folgte 2015 ein Jakobsweg- der Portugues, ... Ja, ein Klischee aber so war es nun einmal Im Jahr 2016 folgte Island mit diversen Mehrtagestouren und nach besagter Tour, wo ich diversen unnötigen Mist mitschleppte, entschied ich mich einen Cut zu machen und das ganze mal etwas zu optimieren. Nach Stunden der Recherche, diversen Optimierungen und unzähligen ausgegebenen Euros war ich dann bei einem Baseweight von ca. 4,5kg womit ich dann so Touren wie den Rheinsteig, Hexenstieg, Eifelsteig, Albsteig, Schluchtensteig und diversen anderen gelaufen bin. ....das solls gewesen sein! Danke im Voraus für eure Freundlichkeit und für einen produktiven Umgang. Somit kommen wir zu meinem Anliegen: Da ich immer mehr Menschen in meinem Freundeskreis zum Wandern bewegen kann, steht dieses Jahr Ende September- Anfang Oktober, eine gemeinsame Wanderung mit Freunden an- der GR221 auf Mallorca. Das klingt alles erst einmal sehr schön, "Problem" an der Sache ist aber: Einige fangen mit den Mehrtages-Touren erst an und somit werden wir nicht Zelten sondern planen günstige Herbergen zu nehmen. Ich kenne das mit den Herbergen vom Jakobsweg wo man eigentlich blind laufen kann und sich um nix sorgen muss. Wie ist das denn hier? Im Netz gibt es diverse Blogs und Foren wo zwar Herbergen und Übernachtungsmöglichkeiten drinstehen aber meiner Meinung nach nie konkret drauf eingegangen wird. Daher meine Frage an Menschen die den Weg schon gegangen sind: gibts hier Beschilderung? Gibt es genügend Herbergen? Muss man zwingen reservieren? Wenn ich die Tour alleine machen würde, wäre ich nicht so ängstlich, da ich sie aber mit Freunden mache und eine gewisse Verantwortung auferlegt bekommen habe, möchte ich für diese Tour etwas mehr planen als bisher. Der Zeitrahmen bzw die Etappen würden wir zwischen 8 und 12 ansetzen. Je nachdem Lage der Herbergen. Wenn ihr mir helfen könntet, wäre ich sehr dankbar. Danke und Gruß, Dennis
  2. Sehr sehr schick! Gefällt wirklich gut, vor allem mit Münzfach ist bei den ganzen UL-Wallets ziemlich selten. Ich hatte mir für den Jakobsweg ein Butterfly-Wallet gekauft, soll wohl nur 8g wiegen und war recht günstig. Benutze ich jetzt noch weiterhin, hab mich irgendwie daran gewöhnt Und leichter wirds wohl nicht mehr.
  3. Gast

    Wieviel Km täglich ?

    Wenn Ihr so die ganz langen Distanzen wandert, wie PCT, AT...Jakobsweg...ect., wieviel geht, b.z.w. lauft ihr am Tag ? Setzt ihr euch ein Tagesziel und versucht das ganz ergeizig zu erreichen, oder geht ihr es gemütlich an, und sagt, schaun wir mal wieviel ich heute schaffe ? Gehen wir mal davon aus, ihr habt genug Zeit für den Trip und habt keinen festen Rückreisetermin. Wieviel Km am Tag sind realistisch ?
  4. @anthrax33Ich habe in den letzten 40 Jahren als Softwareentwickler für Kunden gearbeitet. Wie Software-Kunden ticken, das weiß ich sehr genau. Und bei der Software zur Erstellung von GPX-Tracks bin ich selbst auch nur ein Kunde dieser Software. Bestimmte Dinge sind deshalb sehr wichtig für mich. Das ist erstmal die Bedienung einer Software. Die muss weitestgehend selbsterklärend sein. Das vielleicht zu meinem Background. Ich habe Komoot vor einiger Zeit getestet. Für den Test habe ich einfach meine Tagesetappen vom Jakobsweg Via de la Plata in Spanien, 38 Tracks an der Zahl, in Komoot importiert. Das war kein Problem. Jetzt zähle ich einfach mal auf, was mir so aufgefallen ist. 1) Es gibt keine Ordner, bzw. ich habe nicht gefunden, wie ich Ordner erstellen kann. Ich will meine Tracks zB nach Ländern gruppieren können. 2) Es gibt keine einfache einzeilige Listendarstellung der vorhandenen Tracks, wie in BaseCamp. Auf einem Bildschirm haben nur sehr wenige Tracks Platz. Ständig ist man am Scrollen auf der Suche nach einem Track. 3) Komoot behält eine einmal eingestellte Sortierung nicht bei. Meine Tracks haben alle einen "ausgeklügelten" Namen. Also möchte ich meine Tracks nach dem Namen sortieren und nicht nach dem Datum. Bei jedem Wechsel in ein anderes Bild wird die einmal eingestellte Sortierung verändert. Für mich ist das ein KO-Kriterium für Komoot. Das ist ein absolutes NoGo. Vor einiger Zeit habe ich daher Kontakt mit den Entwicklern von Komoot aufgenommen und um eine Änderung gebeten. Bis heute hat sich an der Sortierung nichts geändert. Das sind nur 3 Beispiele für Bedienerfreundlichkeit, die für mich!!! nicht ok sind. Dabei habe ich die Funktionalität nicht mal getestet. So weit bin ich überhaupt nicht gekommen. Deshalb verwende ich Komoot schon seit Jahren nicht mehr. Aber wie gesagt, das ist meine ganz persönliche Meinung. Probiere einfach aus, ob Du mit Komoot klar kommst.
  5. hansichen

    Vorstellungsthread

    Moin moin, bin auch schon seit längeren Mitleser hier und habe mittlerweile Blut geleckt Kurz ein bisschen was zu mir: ich, männlich und Baujahr 96, studiere mittlerweile im schönen Halle an der Saale. In meiner Kindheit/Jugend waren wir schon immer Tagesetappen wandern, darunter auch auf den Brocken und vereinzelt im Alpengebiet. Das ganze war dann auch teils mit Zelten verbunden, allerdings nur als einen Fixpunkt auf einem Campingplatz, von dem man mit dem Auto zu den jeweiligen Tagesetappen aufgebrochen ist. Mehrtägige Touren gab es allerdings nie. Vor knapp 2 Jahren hat es mich dann für eine Zeit nach China verschlagen und dort habe ich dann Reisen meine Liebe für solche Touren wiederentdeckt und je 2 Tage auf Reisterrassen und der Tigersprungschlucht gewandert (zu letzterer findet sich hier auch ein ganz netter Bericht eines Forenmitglieds, bei dem ich mich schmunzelnd an 2 schöne Tage erinnert wurde). In vergangenen Winter kam ich dann zusammen mit einem Freund auf die Idee, in diesem Sommer den Jakobsweg zu laufen. Neben netten Bekanntschaften (der Plan war teils allein und teils zusammen zu laufen, damit man sozusagen "the best of both worlds" hat) ist vor allem das Herbergennetz für einen Einsteiger natürlich ein gutes Argument. Auf der daraufhin angefangenen Recherche bin ich dann auch auf dieses Forum gestoßen. Mit Praktika, Prüfungen und frühen Semesterbeginn für mich ist uns dann aber klar geworden, dass sowohl zusammen als auch allein einfach die Zeit für den "kompletten" Jakobsweg (800km) im Moment nicht da ist. Mit einem strengen Zeitplan im Rücken zu laufen ist ja auch nicht das Wahre. Da sich meine Urlaubszeit nach vorne verschoben hatte und für eine große Planung die Zeit davonlief, habe ich dann auch Abstand von einem kürzeren Jakobsweg (zB in Frankreich) genommen, allein die An/Abreise und andere Faktoren wären da zu viel Stress für mich gewesen. Daher bin ich dann auf die Suche nach Touren in Deutschland gegangen. Am Ende bin ich dann beim E11 gelandet und bin die Teilstrecke von Halle nach Berlin gelaufen. Die extra Investitionen für ein Zelt (Gatewood Cape) und andere Kleinigkeiten sind anfangs natürlich etwas abschreckend (Rucksack, Schlafsack und sowas war zum Glück mittlerweile schon vorhanden), mit 7€ Fahrtkosten für den Bus von Berlin zurück nach Halle (und 14€ für den Öffi an den beiden Tagen, die ich danach noch in Berlin drangehängt habe ) sind die Kosten aber auch glatt schon wieder reingeholt, und Ausrüstung kann man ja immer weiterverwenden Gerade wieder daheim angekommen bin ich noch immer geflasht, wie schön es war, sowas muss ich in Zukunft auf jeden Fall öfters machen Als nächstes sollte ich auf jeden Fall mal in den Harz schauen (oder auch das Elbsandsteingebirge) und eventuell auch mal wieder das Fahrrad rausholen und einfach ein paar spontane Wochenendausflüge machen. Und je mehr man ließt, desto mehr möchte ich auch Sachen wie Biwaksack, Hängematte und co testen und auch die eigene Ausrüstung weiter verfeinern, für den Einstieg lief es aber schon echt richtig gut. Ich merke schon, das könnte ein neues rabbit hole werden Das soll jetzt aber auch schon als Vorstellung reichen, einen kleinen Bericht über die Strecke werde ich wohl auch noch bei den Reiseberichten erstellen, über den E11 findet man ja doch recht wenig im Internet und besonders viele Wanderer sind mir auch nicht begegnet im Laufe der Tage.
  6. Also ich habe einen sehr leichten Kunstfaserschlafsack, saugünstig für 29,- € gekauft, nur für den Jakobsweg. Der geht auch nur im Sommer. Norskskim oder so ähnlich. 500 gramm und das stimmt wirklich. Mittlerweile bei amazon für 22,95. Wenn die Temperaturen nicht unter 14 Grad fallen geht der wohl. Aber ich würde dir raten kauf Qualtität, ich nehme den lieber nicht zum draußen schlafen.
  7. hatte den auf meinem Jakobsweg dabei, würde ihn kein zweites Mal kaufen. Auch bei mäßigen Temperaturen habe ich mich darin regelmäßig Nassgeschwitzt. Vielleicht hatte ich falsche Vorstellungen, bin ja noch recht neu "hier", würde aber auf jeden Fall in Zukunft was nehmen was einen durchgängigen Reisverschluss hat.
  8. manfred

    Jacobsweg

    Hallo, ich beabsichtige kurzfristig im Aug/Sep. 2019 den portug. Jakobsweg zu gehen. Ich habe keine Erfahrung und auch keine Ausrüstung (außer US orig. Biwaksack). Ich möchte wenn möglich sofort in eine Ultraleicht Ausrüstung investieren. Ich habe vor, teilw. draußen zu schlafen, da ein Bekanter sich in einer Herberge vor Jahren Bettwanzen eingefangen hat. Es gibt genug Packlisten aber was würdet ihr mir empfehlen? Im Fachgeschäft will man mir einen Rucksack verkaufen, der bereits 1,8 Kg wiegt. Danke für eure Hilfestellungen. Gruß Manfred
  9. einar46

    Jacobsweg

    @DonCaminoIch muss Dir da in gewisser Weise zustimmen. Auf dem Jakobsweg Via de la Plata (2018) habe ich auch erst mit einer Übernachtung im Zelt geplant. Speziell in Andalusien ist es nicht so einfach einen geeigneten Platz für ein Zelt zu finden. Überall gibt es nur Plantagen und keine Laubbäume, die etwas Sichtschutz bieten könnten. Und auf die blanke Erde wollte ich mein Zelt nicht stellen, da ich im Februar/März während der Regenzeit (8 Regentage hintereinander von 19 Tagen) und Oktober/November (Wetter war sehr regnerisch, 10 Regentage von 19 Tagen) unterwegs war. Deshalb bin ich oft in Herbergen ausgewichen, wo ich im Febrauar/März meisten ganz allein war. Im Oktober/November war das schon anders. Da waren mehr Wanderer unterwegs. Ich bin tagsüber auch alleine gewandert. Abends trifft man sich dann in den Herbergen, wo man interessante Gespräche führen kann. Mir hat das jedenfalls sehr gefallen. Bei meinem nächsten Jakobsweg (Camino de Levante, weiter bis Kap Finisterre, ca. 1300 km) werde ich das vom Zeitraum (Februar/März oder Oktober/November) wieder so halten und in Herbergen übernachten. Lediglich für den Notfall werde ich ein Tarp und eine UL-Isomattte (TaR Uberlite Small) dabei haben. Einen Schlafsack/Quilt braucht man ja in den Herbergen auf jeden Fall.
  10. War mit dem "kleinen Bruder" Murmur auf dem Jakobsweg. Teils 30km und mehr durch die pralle Sonne bei Tageshöchsttemperaturen um die 30 Grad. Ja, es hat sich "Schwitzwasser" in den Rillen des Rückenpolsters gesammelt. Wo soll es auch hin. Der Stoff dahinter ist nicht wirklich atmungsaktiv, das Polster auch nicht. Ein Problem war das aber nicht. Abends trocknet das wieder und alle paar Tage habe ich das Polster mal abgewaschen. Eher ein Problem war, dass der Rücken auch gut feucht wird. Mir hat das nicht viel ausgemacht, und meine Oberbekleidung war eh aus Merino und Ruckzuck wieder trocken. Wenn einen das aber stört, müsste man evtl doch in Richtung Zpacks Arc oder ähnlich schauen.
  11. Auch ich kann nur Positives über den Cumulus Climalite-Pullover sagen. Er ist einer meiner absoluten Lieblingskleidungsstücke. Spartanisch aufgebaut, keine Taschen, kleiner Stehkragen, nur ein kurzer Reißverschluss, wiegt in XL 276 g, sehr geringes Packmaß. Hat mich im Februar/März 2018 und Oktober/November 2018 auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in Verbindung mit Regen (kurz vor Schnee) immer warm gehalten.
  12. momper

    Jacobsweg

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/search/?q=Jakobsweg - mit der Suche wirst du auch noch viele Infos finden (inkl. Packlisten) ...
  13. Hatte auf meinem Jakobsweg die FH900 von Decathlon dabei. Hat von Wind, leichtem Regen und Schnee alles einwandfrei mitgemacht. Starken Regen hatte ich nicht. edit: Müsste um die 180g wiegen. Kostenpunkt iirc 80€
  14. also ganz einfach, ich war einen Monat auf dem Jakobsweg. Ich habe gesehen und gehört wie die anderen unter ihren Rucksäcken gelitten haben. Zu schwer, Hüftgurt drückt, die Sachen brauchte ich nicht und soweiter. Zeitgleich auch, fast alles was ich mithatte, habe ich genutzt. Morgens den Sack nehmen und losgehen, diesen nicht zu merken, er war keine Last. Das motiviert mich und entscheidend, 30 oder mehr Kilometer zu gehen in einer deutlich schnelleren Zeit ohne platt zu sein.
  15. Einen schönen guten Tag in die Runde! Ich bin Stefan, 36 Jahre alt, und ich plane aktuell dieses Jahr ab dem 14.Mai den Jakobsweg von SJPDP nach Santiago zu gehen. Im Alltag bin ich der klassische Schreibtischtäter, in der Freizeit aber gerne in der Natur unterwegs, im Winter auch gerne auf Skier und im Sommer auf dem Beachplatz. In meinem Wohnort wird jährlich eine 100km Langstreckenwanderung durchgeführt (Horizontale Jena), für die ich letztes Jahr auch trainiert habe, wobei ich im Training feststellen musste, dass ab ca 40-50km ich durch Probleme mit den Gelenken aussteigen musste. Dieses Jahr halte ich mich für in einer besseren Kondition, hätte auch wieder teilgenommen nebst entsprechender Vorbereitung, das wird aber nichts werden da der Termin mit dem Zeitfenster für die Pilgerreise kollidiert. Nun bin ich so jemand, der wenn er ein solches Projekt angeht viel liest und dann stößt man auch ganz schnell auf dieses Forum... und was muss ich sagen, dass war genau richtig, sonst wäre ich vermutlich auch wie viele andere mit 10kg Rucksack und 3L Camelbag losgelaufen Nun hab ich mal angefangen meine Packliste nach "UL" Maßgaben zusammenzustellen, mir angeschaut was es an Ausrüstung gibt, was ich schon besitze und vor allem, was denn die Tour so braucht. Ich muss aber gleich sagen, ganz "UL" werde ich nicht schaffen. Auf dem Jakobsweg bin ich ja halbwegs in der Zivilisation, von daher werde ich durchaus 40g Deo mit mir herumtragen. Ich werde auch abends mal gepflegt Essen wollen, von daher fände ich es nicht schlecht, wenn ein Hemd im Pack wäre... Dazu kommt leider noch eine Nikotinsucht (~110g für Dampfbedarf) und eine medzinische Notwendigkeit (85g für Augentropfen). Alles in allem komme ich aktuell (und da ist vieles noch nicht gewogen sondern nur Herstellerangabe) auf ~2650g im Rucksack bzw. 4750g für alles excl. Snacks und Wasser. Mit Sicherheit habe ich noch was vergessen, von daher werden das vermutlich noch ein paar Gramm mehr. Die Liste hänge ich einfach mal an, schlagt mich bitte nicht, das ist noch ein sehr frühes Stadium. 2 Probleme/Fragen haben sich aber schon herausgestellt: 1) In der ersten Etappe schlafe ich in Roncesvalles in den Pyrenäen. Das ist wohl eine von wenigen Herbergen in denen es keine Decken gibt. Eigentlich wollte ich nur mit einem Silkliner von Cocoon gehen, da ich meine, im Rest der Tour keinen Schlafsack zu benötigen. Jetzt ist natürlich grade da, wo es tendenziell kalt ist keine Decke verfügbar und mein Albtraumszenario wäre es, mir da eine Erkältung einzufangen die mich den Rest der Tour begleitet. Ich könnte natürlich für die eine Nacht in Klamotten schlafen. Oder ich nehme eine MF-Decke für 1,99 aus dem Discounter mit, die danach eben verschenkt oder entsorgt wird. Oder eben doch mit Schlafsack... Ich weiß es nicht. 2) Ich bin zwar wirklich nicht mittellos, und kann durchaus auch mal bei voller Herberge in einem Hotel übernachten, aber das soll nicht die Regel sein. Jetzt gehe ich von Mitte Mai bis Ende Juni, Anfang Juli. Da soll recht viel los sein, und man liest durchaus mal wieder das man in einer Notunterkunft übernachten musste und eine eigene Isomatte notwendig war... Da würden mich mal Erfahrungen interessieren, weil klar, schlecht schlafen ist schlimm, aber 45 Tage eine Isomatte schleppen die man 1 Mal braucht... muss nicht sein finde ich. Ich entschuldige mich schonmal, wenn das jetzt alles etwas konfus und/oder unausgegoren ist. Wie gesagt, ich bin noch recht früh in der Planung, dachte aber, besser mal vorher fragen als 2 Monate falsch planen beste Grüße, Stefan Packliste - Kopie.xlsx
  16. @martinfarrentWenn Du das so machst, finde ich das gut. Ich wollte nur den Unterschied zwischen Wandertouren auf markierten Wanderwegen (zB die Jakobswege in Spanien) und freigeplanten Wandertouren hervorheben. Generell habe ich nichts gegen Wandertouren auf markierten Wanderwegen. Ich war ja auch schon im Jahr 2018 auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien unterwegs. Auf solchen Wegen ist die Planung wesentlich einfacher. Und ich werde auch wieder auf markierten Wanderwegen unterwegs sein, speziell im Februar/März oder Oktober/November in Spanien. Freigeplante Langstreckenwanderungen, wie NPL in Norwegen oder GB in Schweden sind aber nochmal eine andere Kategorie und die Planung der einzelnen Tagesetappen ist wesentlich umfangreicher. @sknieDas mit den Lochplatten (oder Rasenzellen) auf den Kolonnenwegen kenne ich. Das läuft sich furchtbar. Im Harz, im Brockengebiet, war ich schon auf solchen Wegen unterwegs. Wenn man Glück hat, kann man evtl. auf dem Mittelstreifen oder auf einem Seitenstreifen laufen, wenn das Gras bzw. Unkraut noch nicht zu hoch ist. Das mit den Minen habe ich auch im Hinterkopf. Da muss man sich sehr wohl überlegen, wo man sein "Geschäft" erledigt. @ptrsns Das mit den Bezeichnungen werde ich anpassen. Deshalb habe ich auch die Formulierung "Bauchgrummeln" gewählt, weil mir das auch nicht so richtig gefallen hat. Die engl. Bezeichnung werde ich aber hinten anstellen. Auch über die äußersten Punkte der Längs- und Quertraverse werde ich nachdenken. Wenn man in Norwegen vom südlichsten zum nördlichsten Punkt läuft, dann sollte es auch in Deutschland so sein. Die Einbindung von geografisch interessanten Punkten auf einer Wandertour möchte ich aber jedem selbst überlassen. Genau das ist das Wesen von "freigeplanten Wandertouren", dass sich jeder seinen eigenen Weg sucht und so auswählt, wie es ihm gefällt. Die Trennung von Grenzweg und Küstenweg möchte ich auch beibehalten. Aber es ist jedem selbst überlassen, diese beiden Wege als DEN Grenzweg zu laufen. @Moderatoren: Kann ich meinen Ausgangsbeitrag noch nachträglich modifizieren? Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen die angedeuteten Änderungen einzupflegen.
  17. Hallo, ich habe mich zwar vorhin erst im Forum angemeldet, habe aber auch schon (m)ein Thema. Da ich mit meinem Studium fertig bin, möchte ich in etwa vier Wochen in Trier starten und den Jakobsweg nach Santiago gehen. Ja, ich weiß, das sind etwa 2300km, doch es war schon immer mein Traum. Und nun hätte ich genügend Zeit. Auch hoffe ich so, die Winterzeit in den französichen Alpen zu umgehen. Da ich mir unterwegs Zimmer finanziell einfach nicht leisten kann (zumal Frankreich echt teuer sein soll), nehme ich mein Zelt mit und suche mir unterwegs irgendwo eine Stelle. Dieses würde ich dann, an der spanischen Grenze angekommen, wohl irgendwie wieder nach Hause schicken (sofern ich mich an das Zeltleben nicht doch schon zu sehr gewöhnt habe...). Von meinen Wanderungen der letzten Jahre (WHW, Camino Frances, Elisabetenpfad-Trier) habe ich bereits einiges an Ausrüstung. Habe mal meine Planung hier eingestellt https://www.geargrams.com/list?id=53041 . - Dabei bin ich mir total unsicher, was die Isomatte betifft. Lese ich doch oft von Materialermüdung/Löcher der NeoAir. In Schottland würde ich es aufgrund der relativ kurzen Zeit einfach versuchen, doch bei nun etwa 3,5 Monaten... Jedoch finde ich sie einfach ultrabequem, vor allem für mich als Seitenschläferin. Ich habe schon vielfach herumgeklickt und dabei herausgefunden, dass viele User hier auf sog. EVA-Matten schlafen. Ist denn das bequem? Sind ja echt dünn. Möchte ja nicht morgens mit Rückenschmerzen aufwachen. Oder vielleicht diese unter die NeoAir legen? Welche Dicke der EVA-Matte müsste ich dann nehmen? Und wo bekommt man so etwas? Und: Wie bekomme ich solch ein Teil überhaupt in den Rucksack? - Von der Unterlage mache ich auch das Mitnehmen eines Kissens abhängig. Habe schon meine Isomatte mit (meinen Meindl) "unterfüttert". Doch 1. möchte ich mir andere Schuhe anlegen und 2. kenne ich den Komfort einer EVA nicht. - Da ich in einem Zelt schlafe, ist es nötig, eine Unterlage zu verwenden? Habe da mal was von Tyrek oder so gelesen. Bekomme ich das bei extremtextil? - Auch überlege ich mir noch einen anderen Rucksack. Der Osprey Exos ist zwar noch völlig OK und richtig bequem, doch kann ich mit zB. Atilla Hyberg fast die Hälfte an Gewicht sparen. Ich kenne ihn zwar nicht, habe aber schon etwas über ihn gelesen. Wäre es hier sinnvoll, einen gebrauchten zu kaufen? Ich schaue mich schon immer mal bei ebay um, doch bislang war keiner im Angebot. - Schuhe habe ich noch keine aufgelistet, da auch mir auch hier die Erfahrung fehlt. Bislang hatte ich Meindl aus Leder, schwinge mich aber wohl um auf Turnschuhe mit Profilsohle. Aufgrund der Schuhe mache ich mir auch Gedanken: Wie stelle ich es an, passende Schuhe auf dem Camino zu kaufen? Nach etwa 1000km benötige ich ja neue. Möchte ich doch keine Experimente wagen und stets das Modell nehmen, welches ich seit Beginn an trage. Dachte schon an Internebestellungen/amazon (weiß nur nicht wie, unterwegs) oder Decathlon. Doch kenne ich Sachen von Decathlon bislang nicht (bis auf das Handtuch), vor allem keine Schuhe. Dennoch denke ich mir, dass ich auf dem Weg durch Frankreich schon öfters an Decathlon-Filialen vorbeilaufe und mir so neue Schuhe kaufen könnte - sofern das Sortiment überall gleich ist. Somit hätte sich die Intenetbestellerei für mich erledigt. Falls nicht: Wie würde eine Bestellung, zB. über amazon im Ausland überhaupt funktionieren? Logge ich mich da ganz normal ein, und welche Lieferadresse gäbe ich dann überhaupt an? - Unschlüssig bin ich mir auch beim Brenner. In der Liste sind meine beiden aufgeführt - ein Spirituskocher und ein Gaskocher. Im Grunde bevorzuge ich Gas, doch habe ich mir das Problem der Beschaffung überlegt. In Frankreich soll es hauptsächlich Schraubgewindekartuschen geben, dafür bräuchte ich für meinen Brenner noch einen Adapter. Beim Spirituskocher käme ich wohl öfters an einem Supermarkt vorbei. Doch sind offene Flammen in Frankreich im Sommer überhaupt erlaubt? Möchte mich ja nicht gesetzeswidrig verhalten. Vom Gewichtsunterschied kommen mir beide Varianten recht identisch vor - ob ich nun die Gaskartusche trage oder den Spiritus... - Den TAN-Generator benötige ich sicher, da ich immer wieder mal Überweisungen tätigen muss. Leider gibt es wohl keine andere Möglichkeit dafür, da die TAN-Listen ja abgeschafft wurden. - Die Augentropfen benötige ich aufgrund meiner Allergie. Packe nur mal 10 Stück davon ein und hoffe, bei Bedarf nachkaufen zu können. So auch das Täschen mit meinen Globulis. Bevor ich in die Apotheke gehe und mir chemische Mittel kaufe, habe ich mich in der Vergangenheit stets auf meine Homöopathika verlassen. Selbst (und vor allem) beim fast alltäglichen Zeckenstich. - Was noch auf meine Liste fehlt, ist der MP3-Player. Ich könnte zwar meine Hörbücher auch auf dem Handy hören, doch finde ich einen extra Player wesentlich komfortabler. Zudem gibt es ja auch leichte Modelle. Muss mir aber noch einen kaufen. - Ich besitze zwar das Navi, überlege aber, ob ich mir nicht eine App fürs Handy besorge. Doch stellt sich dann wieder ein Problem, insache Ausfall des Handys. Ist ja nicht mehr das neueste Modell... - Nun wäre wohl nur noch das Problem der Verständigung. Englisch klappt zwar recht gut, doch französich und spanisch... Jeweils höchstens 5 Worte. Bei letzteren hatte ich während meines Camino Frances überraschend keine Probleme. Sehr nett die Spanier! Doch über die Franzosen habe ich anderes gehört. Scheinen sehr nationalistisch veranlagt zu sein und, gerade bei der älterern Generation, Fremden, vor allem uns Deutschen, fast nicht weiterhelfen zu wollen. Jedenfalls sprachlich würden sie sich auf stur stellen. Vielleicht sollte ich mich bei ihnen deswegen auch besser als Österreicherin ausgeben... Eine passende SprachApp habe ich mir bereits aufs Handy geladen. Ganz schön viele Gedankengänge vor einer solchen Tour. Doch hoffe ich, meinen Kopf beim Laufen weitgehend abschalten zu können. Für das Lesen und evtl. Verbessern möchte ich mich schon mal im Vorfeld bedanken. Viele Grüße!
  18. Im Moment auf dem Jakobsweg, mehr ungläubiges Staunen oder eher darf ich mal hochheben. 6 Kilo, trotz schwerem Schlafsack von 500 Gramm. Andere sind mit 15 bis 18 Kilo unterwegs. Eher dann die Reaktion, ich habe doch schon soviel weggelassen.
  19. Mattes

    Eggeweg

    Ne alt war der nicht, zumindest hatte ich nicht den Eindruck. Aber ja der war es. Seit drei Wochen hab ich Stöcke und bin auf dem Jakobsweg.
  20. Ernie0815

    Packliste Jakobsweg

    Hallo zusammen ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen: Seit ein paar Jahren bin ich etappenweise auf dem Jakosweg unterwegs. Mein Freund und ich sind in der Stuttgart Gegend gestartet und inzwischen in Frankreich angekommen. Insgesamt sind wir schon über 1000km unterwegs. Im Oktober soll es zwei Wochen von LePuy nach Cahors gehen (ca.360km). Meine Ausrüstung habe ich im Lauf der Jahre immer weiter optimiert und vor allem an Gewicht gespart. Dieses Jahr gab es einen neuen Rucksack (Hyberg Atilla), der nur halb so schwer ist wie der alte. Meine Softshell-Jacke habe ich durch eine Windjacke ersetzt. Auf dem Jakobsweg übernachteten wir bisher etwa die Hälfte der Nächte mit dem Zelt und sonst in Pilgerherbergen. Kochausrüstung hatten wir nur einmal dabei, ist aber nicht nötig, weil man immer was zu essen bekommt. Unter diesem link (https://lighterpack.com/r/ce74sd) findet Ihr meine Packliste. Wer kann mir ein paar Tipps geben? Vielen Dank und bon camino Ernie
  21. Bea1967

    Jakobsweg

    Hallo, ich möchte gerne im nächsten Frühjahr den Jakobsweg gehen. Dafür brauche ich noch einiges an Ausrüstung. Worauf muss ich achten und was ist empfehlenswert bezüglich des Rucksackes. Ich bin 50 Jahre alt, 160 cm groß und derzeit 70 kg . Und ist ein Zelt empfehlenswert oder erforderlich? Für ein paar Tipss wäre ich sehr dankbar. viele Grüße Bea aus Oldenburg
  22. @LauraWenn Du Dir meine Packliste ansiehst, wirst Du feststellen, dass ich ein Fan der amerikanischen Firma zpacks (leider sehr teuer und Zoll beachten!!!) bin. Meine Regenkleidung stammt ausschließlich von zpacks. Für kühlere Regentage (früh manchmal um die 0°C), wie im Februar/März 2018 und Oktober/November 2018 auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien, bin ich mit Regenjacke, Regenhose und Regengamaschen unterwegs. Bei Sommerregen, wie im Juli 2017 auf dem Olavsweg in Norwegen, mit Regenjacke, Regenkilt und Regengamaschen. Am Kilt schätze ich im Sommer die Belüftung von unten, das ist da so ähnlich, wie beim Poncho. Letztendlich ist das eine Philosophie-Frage: Regenjacke oder Poncho. Man muss das ausprobieren, was einem zusagt und womit man sich am wohlsten fühlt...
  23. Regenjacke oder Poncho - Warum verwende ich eine Regenjacke? Am Anfang kam ein Poncho für mich überhaupt nicht in Betracht. Eine Regenjacke und eine Regenhose musste es sein. Das ist bis heute meine Regenkleidung geblieben. Auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien habe ich im Oktober/November 2018 viele Wanderer mit einem Poncho getroffen. Gefühlt waren das ca. 95% aller Wanderer. Das hat mich nachdenklich gemacht. Warum benutzen die Wanderer alle einen Poncho? Vielleicht ist ein Poncho doch besser gegen Regen geeignet. Das waren so meine Gedanken. Bevor ich mich intensiv mit dem Kauf eines Ponchos befasse, wollte ich herausfinden, welche Erfahrungen die Wanderer mit ihren Ponchos gemacht haben. Deshalb habe ich während dieser Wandertour die Poncho-Träger genau befragt und beobachtet. Erstmal habe ich die Poncho-Träger gefragt, warum sie überhaupt einen Poncho tragen. Die häufigste Antwort war, das der ganze Rucksack vollkommen geschützt ist. Bei einer Regenjacke und einem Regenschutz für den Rucksack werden bei einem Dauerregen irgendwann die Gurte so nass, dass durch den Dochteffekt die Nässe in den Rucksack und damit in den Inhalt des Rucksacks wandern könnte. Dieses Argument für einen Poncho ist für mich kein Problem. Die Gurte meines Rucksacks können nass werden, ebenso auch mein Rucksack. Der Inhalt meines Rucksacks kann trotzdem nicht nass werden, weil ich immer einen stabilen Plastiksack vom Baumarkt als Inliner in meinem Rucksack habe. Bei leichtem Regen ziehe ich nicht einmal meine Regenhülle für den Rucksack auf. In den Außentaschen meines Rucksacks befinden sich nur Dinge, die einen leichten Regenschauer aushalten. Nässeempfindliche Dinge habe ich in dünnen Plastiktüten verpackt. Bei meinen Beobachtungen ist mir auch aufgefallen, dass die Ponchos in der Regel nur bis zu den Knien reichen. Wanderer, die unter dem Poncho keine Regenhose getragen haben, sondern nur ihre normalen Wanderhosen, hatten am Abend nasse Hosen bis hoch zu den Knien. Bei heftigen Winden flatterten die Ponchos stark und boten dem Regen noch mehr Angriffsflächen. Manche Wanderer haben sich damit beholfen, dass sie Schnüre um ihren Körper gebunden haben. Ständig waren sie damit beschäftigt die Schnüre zu richten, damit sie an den vorgesehenen Stellen bleiben. Ein weiterer Umstand hat mich nachdenklich gemacht. Die Ponchos besitzen Löcher für die Arme, wo die Poncho-Träger die Arme rausstecken können. Wer mit Trekkingstöcken unterwegs ist, muss das tun. Ich habe keinen einzigen Poncho-Träger angetroffen, der an seinen Armen wasserdichte Kleidungsstücke getragen hat. Ich denke da vor allem an wasserdichte Armlinge, wie sie besonders oft bei Radrennfahrern zum Einsatz kommen. Auch Regenjacken habe ich nicht gesehen. Eine Regenjacke und ein Poncho darüber, das wäre aber "doppeltgemoppelt", wie man bei uns sagt. Die Poncho-Träger haben dieses Problem so gelöst, indem viele die Arme einfach unter dem Poncho versteckt haben. Damit können aber bei Regen keine Trekkingstöcke verwendet werden. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einem Sturz die Hände nicht schnell genug unter dem Poncho hervorgezogen werden können, um den Sturz evtl. abzufangen. Bei der Beobachtung der Poncho-Träger ist mir noch ein weiteres Detail aufgefallen. Einige hatten ihren Poncho nicht richtig übergestreift. Bei ihnen war der Poncho zwischen Rucksack und Hinterkopf hängengeblieben. Damit war der Rucksack, trotz Poncho, dem Regen ausgesetzt. Zunächst konnte ich mir das nicht erklären. Später habe ich dann einen Wanderer getroffen, der nach einer Pause wieder seinen Poncho überstreifen wollte. Er hat das allein versucht. Bei seinen Versuchen ist der Poncho immer zwischen Hals und Rucksack hängengeblieben. Mehrere Versuche den Poncho überzustreifen schlugen fehl. Erst nachdem ich ihm meine Hilfe angeboten habe, konnte der Wanderer den Poncho erfolgreich überstreifen. Das habe ich noch oft beobachten können, dass Wanderer Probleme beim Überstreifen des Ponchos hatten, wenn sie das alleine tun mussten. Fazit: Für mich ist aus den aufgeführten Gründen ein Poncho aktuell keine praktikable Regenkleidung.
  24. @MarcG Ich musste auch schon Wanderungen wegen Blasen abbrechen. Mittlerweile habe ich mir einen Workarround aus 2 Schritten geschaffen, der Blasen verhindern soll. (1) Einige Tage vor Beginn der Wanderung reibe ich meine Füße mit Hirschtalg (Scholl) ein. Ich habe das Gefühl, dass meine Füße dadurch robuster werden. (2) Während der Wanderung klebe ich jeden Morgen meine Füße prophylaktisch an den gefährdeten Stellen mit Tapeband ab. Tagsüber überprüfe ich bei jeder Pause meine Füße und wiederhole die Punkte (1) und (2) nach Bedarf. Wenn dann nach einigen Tagen alles ok ist, lasse ich die Punkte (1) und (2) ganz weg. Gelegentlich verwende ich dann noch den Hirschtag, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Füße wieder eine "Spezialbehandlung" brauchen. Seit 2 Jahren verfahre ich so und hatte nie wieder Blasen an den Füßen. Das ist aber leider nur die halbe Wahrheit. Auch die Schuhe, Socken und Gamaschen!!! sind wichtig. Aktuell sind die Schuhe von ALTRA, die Socken von Darn Tough und die Gamaschen von Dirty Girl Gaiters meine absoluten Favoriten. Aktuell versuche ich ohne Hirschtalg und Tapeband auszukommen. Im Oktober/November 2018 habe ich das so auf dem Jakobsweg Via de la Plate von Salamanca nach Santiago (500 km) ausprobiert und es hat funktioniert. Hirschtalg und Tapeband habe ich nur noch vorsichtshalber dabei. Wenn ich es ganz weglassen würde, könnte ich locker fast 200 g einsparen.
  25. Ein Kuscheltier-Mäuschen, falls ich Heimweh hab auf dem Jakobsweg und einen Seelentröster brauche. War damals mein erster Solo-Urlaub mit Anfang 20, und irgendwie kam da das Kind in mir durch... beim Packen, wohl gemerkt, unterwegs hab ich nie Heimweh gehabt
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