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Ultraleicht Trekking

Xboil vs. Jetboil


ThreeSixtyyy

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Ein freundliches Hallo in die Runde :P

Grade frisch angemeldet weil ich mich mit dem Thema ultralight etwas näher beschäftigen möchte und glaube / hoffe hier etwas Wissen von Menschen abgreifen zu können die da erfahrener und erprobter sind. 

Ich besitze schon eine sehr ordentliche Ausrüstung aber alles eher robust fürs Bushcraften. Fürs Wandern und leichte Bergsteigen aber einfach zu schwer. 

Ich habe mir jetzt zu meiner Exped Synmat 9 (1100g) noch die Thermarest Xlite (460g) gekauft.

Desweiteren zu meinem Rucksack Tasmanian Tiger MilOps Pack 80+24 (5kg) einen Tatonka Yukon 60+10 (2,5Kg) zugelegt.

Titan Topf und Titan Göffel anstatt Edelstahl.

Schlafsack möchte ich vorerst bei Carinthia Tropen, Defence 4 und defence 6 bleiben (Qloft statt Daune).

Jetzt zur eigentlichen Frage. Thema Kocher. Im UL Segment kocht soweit ich das bisher beurteilen kann so gut wie keiner mit Gas sondern mit einem Spiritus Kocher. Ich habe mir den Xboil angeschaut und die 66g für die (robustere) standart Version hörten sich auch zuerst super an. Denn mein Jetboil flash bringt dagegen 488g ohne Kartusche (100g / 200g Gesamt) auf die Waage. Ich habe mir das nun komplett durch gerechnet wie groß der gewichtsunterschied vom komplettem Kochset ist da ich ja beim Spirituskocher noch den Brennstoff, das Fläschchen sowie den Topf dazu rechnen muss. 

Im Endeffekt kam ich zu diesem Ergebnis:

Siehe Bild

Ich kam dann zu dem Ergebnis das bei der Rechnung (wie viel gramm Ausrüstungsgewicht bringt 0,5L Wasser zum Kochen) der Jetboil tatsächlich vorne liegt. Dazu ist er mit 1,5 Minuten für 0,5L Wasser wesentlich schneller. Das packmaß wäre noch eine andere Sache aber meines Erachtens erstmal zu vernachlässigen. 

Habe ich das falsch berechnet ? Etwas nicht beachtet ? 

Jeder hat natürlich seine Vorlieben und seine Gründe für die Auswahl seiner Ausrüstung aber ich wollte die Sache einfach (wissenschaftlich) angehen und momentan ist mir für den Spirituskocher kein Mehrwert ersichtlich. 

 

Wenn sich jemand mit meiner Frage beschäftigen möchte dann würde es mich freuen, jedoch würden mich Aussagen wie : "na dann benutze doch den Jetboil" nicht wirklich weiterbringen:) Es muss ja einen Grund haben warum man im UL Segment durchweg auf Spirituskocher stößt.

Ich bedanke mich schonmal Im voraus und wünsche noch einen angenehmen Tag.

 

 

 

Xboil vs Jetboil_1.jpg

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Es kommt sehr auf den Einsatzzweck an. Wenn du eine Tagestour oder ein Wochenendtrip machst wirst du vermutlich mit einem Spiritus oder Esbit Setup leichter unterwegs sein. 120g für einen 0,5 Liter Titantöpfe empfinde ich persönlich etwas hoch gegriffen. Man findet selbst größere Töpfe die leichter sind Beispiel. Wenn du deutlich längere Touren machst wird Gas mit Sicherheit effizienter sein als Spiritus. Soweit ich weiß gibt es dafür auch irgendwo im Netz entsprechende Rechner Vielleicht stellt er dir seine Excel zur Verfügung . Die meisten Thruhiker verwenden wohl eher einen Gaskocher anstelle von Spiritus. Kommt aber auch immer darauf an in welcher Region man unterwegs ist, ein Vorteil von Spiritus ist ganz klar die weltweite leicht zu erhaltende Verfügbarkeit (man ist auf keine speziellen Outdoor Geschäfte angewiesen und kann Nachschub im Supermarkt / Baumarkt bekommen). Gibt hier aber vermutlich noch ein paar Leute die sich damit intensiver auseinandersetzen als ich es tue :) 

Sehr leichter Gaskocher jedoch nicht der effizienteste

Soto WIndmaster (recht effizient / gibst auch noch leichter mit Triflex Auflage) 

Lieber Gruß,

Patrick 

Bearbeitet von VanDerSpree85
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Danke für den Denkanstoß VanDerSpree85. Ebenfalls Berliner vermutlich8-)

Ja mein 750ml Titan Topf wiegt um die 120g. War aber auch nicht der teuerste. Vermutlich nicht das reinste Titan auf dem Markt. Das der Toaks jedoch nur die Hälfte wiegt hätte ich nicht gedacht. Aber ja so einen Mini Gasbrenner den du verlinkt hast hatte ich garnicht auf dem Schirm. In Verbindung mit einem Titan blech als Windschutz definitiv noch eine Überlegung wert. Da muss man dann halt wie du schon meintest echt schauen wie es mit der Effizienz aussieht. 

 

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Ja genau ich bin auch Berliner :D Gerne doch ;) Das Gewicht hängt wohl eher von der Wandstärke ab :) Total fürchterlich ist die Effizienz jetzt auch nicht (die Effizienz kann man steigern wenn man den Brenner nur mit 20% Leistung verwendet und ihn nicht voll aufdreht) aber eben nicht vergleichbar mit dem Soto. Wenn du Touren über mehrere Monate am Stück machst wirst du vermutlich mit dem Soto besser fahren... Ich komm mit dem BRS 3000 ganz gut aus. Dazu verwende ich einen Toaks 650 ml Titantopf mit einem Aluboden von einem alten Primus lite plus Topf mit Wärmetauscher. Der Topf wiegt jetzt ohne Deckel 80g aber mein Wasser kocht jetzt deutlich schneller nach dem Umbau ;) 

 

IMG_2342.HEIC

Bearbeitet von VanDerSpree85
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Geschrieben (bearbeitet)

Ah cool. Mit Basteleien kann man mit Sicherheit noch ne Menge rausholen. Ich werde mich mit dem BRS oder zumindest dieser Bauart näher auseinandersetzen:cool: Mehrere Monate sind nicht geplant. Ich bin eher so der 4 bis 7 Tage Typ. Das sollte klappen.

Bearbeitet von ThreeSixtyyy
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Abgesehen davon, dass dein Topf schon ziemlich schwer ist, @ThreeSixtyyy (mein Toaks 550 ml wiegt mit Deckel 70,8g) hast du dich auch beim "Stoff" verrechnet. Ein Liter Spiritus wiegt knapp 800g, Alkohol hat ein niedrigeres spezifisches Geicht als Wasser;) 

Wurde ich die Rechnung aufmachen, so käme heraus:

X Boil UL.        46 g (nachgewogen)

Flasche            11 g 

Stoff, 250 ml.  200g

Topf, 550ml.     70,8 g 

aufgerundet:   328 g ^_^

16550426187752052953290.thumb.jpg.49345a365365f8727c5d0418f9a56de3.jpg

...mach die frei vom Bushcraft-Credo "es muss ultrastabil und bombproof sein".

Der UL X Boil hältBombe! Wiegt nur weniger....;)

 

 

Bearbeitet von schwyzi
Tibfäler
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Geschrieben (bearbeitet)

@schwyzi an die andere Dichte hatte ich zuerst auch gedacht aber dann nicht weiter verfolgt :lol: Ja wenn man einen kleineren Topf nimmt und den leichteren Xboil sieht die Rechnung anders aus das stimmt. Danke für den Tipp mit der Capri Sonne :lol:Da wäre ich nie drauf gekommen. Und gut zu wissen das die UL Version auch reicht. 

Wie siehts denn mit dem Graphitschwamm aus ? Dadurch kann man ja den übrig gebliebenen Spiritus nicht zurück füllen... ist das zu vernachlässigen wenn man die erfahrung hat mit der benötigten menge ? Oder geht das dann einfach flöten? Ich weiß nicht ob das im schwamm erhalten bleibt oder verdunstet etc ?! Oder halt bei den geringen Mengen einfach nicht ins Gewicht fällt. Nach meinem Kenntnisstand liegt man wohl so bei 20ml für 0,5L. Das sollte einem jetzt nicht das Genick brechen oder? :D

Bearbeitet von ThreeSixtyyy
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Zum X Boil hab ich im BCG mal ein Review gemacht, ab Beitrag 10 geht's da um die Möglichkeit, den Restsprit im Kocher zu lassen:

https://bushcraft-germany.com/index.php?thread/5683-x-boil-spiritus-kochsystem/&postID=162073&highlight=X%2BBoil#post162073 

Ist nur , weil ich sehen wollte, ob das klappt. Tut es^_^(... und weil ich den Mitbushcraftern ihren ewigen Trangia madig machen wollte:twisted:)

Braucht man nicht unbedingt, nach ner Zeit hat man ziemlich raus, wieviel Sprit man einfüllt. 

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vor 21 Stunden schrieb ThreeSixtyyy:

Im UL Segment kocht soweit ich das bisher beurteilen kann so gut wie keiner mit Gas sondern mit einem Spiritus Kocher.

Als ich noch jünger war, habe ich mit dem Spirituskocher meiner Schwester fast mal mein Zelt abgefackelt (falsche Bedienung), daher bin ich mit Gas unterwegs :-D 

Bin Besitzer des Soto Windmaster mit Triflex Aufsatz und kann den sehr empfehlen, wenn man mit Gas kochen will. Effizient, leise und kann etwas Wind ab. Hier ist ein Review (auf Englisch), wo es den Vergleich zum Jetboil gibt. Einfach nach unten scrollen, da gibt es mehrere Diagramme zur Kochzeit und Effizienz.

Zum Gaskocher muss man anmerken, dass dieser nicht bei Minus-Temperaturen funktioniert. Wenns zu kalt wird, muss man das Gas entweder aufwärmen (z.b. mit in den Schlafsack nehmen) oder die Kartusche auf den Kopf stellen, was nur bei Kochern mit Schlauch geht. Um die Null Grad hatte ich mit dem Windmaster bis jetzt jedoch keine Probleme.

Letzendlich haben Gas- und Spitiruskocher beide Ihre Vor- und Nachteile. Meiner Ansicht nach ist keines der beiden Kochsysteme generell besser als das andere, sondern einfach in manchen Situationen besser geeignet (z.B. in Hinblick auf Nachschub).

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vor 1 Stunde schrieb Gibbon:

 

Zum Gaskocher muss man anmerken, dass dieser nicht bei Minus-Temperaturen funktioniert. Wenns zu kalt wird, muss man das Gas entweder aufwärmen (z.b. mit in den Schlafsack nehmen) oder die Kartusche auf den Kopf stellen, was nur bei Kochern mit Schlauch geht. Um die Null Grad hatte ich mit dem Windmaster bis jetzt jedoch keine Probleme.

Oder Propan anstelle von Butan verwenden :) Mapp Gas geht auch ;)

Bearbeitet von VanDerSpree85
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Geschrieben (bearbeitet)

@Gibbon @VanDerSpree85

Ich hatte dieses Jahr bei -7 grad auf dem Brocken im Harz echt schon ziemliche Probleme mit dem Primus PowerGas mein Wasser heiß zu bekommen. Im Endeffekt hat die 100g Dose dann für 3x 500ml gereicht anstatt für 12x :D Aber es gibt doch dafür speziell Winter Gas mit einer anderen Zusammensetzung die dann bis -20°c funktionieren "soll" ???

Jemand erfahrungen damit gemacht ?

Auf den Kopf stellen hat was gebracht aber es ist dann an einem Ventil gas austetreten... wahrscheinlich eingefroren. 

Bearbeitet von ThreeSixtyyy
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vor 4 Stunden schrieb ThreeSixtyyy:

@Gibbon @VanDerSpree85

Ich hatte dieses Jahr bei -7 grad auf dem Brocken im Harz echt schon ziemliche Probleme mit dem Primus PowerGas mein Wasser heiß zu bekommen. Im Endeffekt hat die 100g Dose dann für 3x 500ml gereicht anstatt für 20x :D Aber es gibt doch dafür speziell Winter Gas mit einer anderen Zusammensetzung die dann bis -20°c funktionieren "soll" ???

Jemand erfahrungen damit gemacht ?

Auf den Kopf stellen hat was gebracht aber es ist dann an einem Ventil gas austetreten... wahrscheinlich eingefroren. 

Im Wintergas ist eine spezielle Membran drin welche die Verdampfungsoberfläche vergrößert. Hab aber keine Erfahrung damit... Enthält aber auch nur 20% Propan und 80% Butan... Bei reinem Propan muss man sich die ganzen Gedanken mit vorwärmen, Dose umdrehen etc. nicht machen da es bis -42 Grad verwendet werden kann... 

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vor 9 Stunden schrieb VanDerSpree85:

Bei reinem Propan muss man sich die ganzen Gedanken mit vorwärmen, Dose umdrehen etc. nicht machen da es bis -42 Grad verwendet werden kann...

Dem ist nicht so. Ich habe eine normale Kartusche mit Propan befüllt.

Am ersten Abend hatte ich bei -5°C mit dem Aufschraubkocher einen super Druck und Flamme. Am zweiten Abend lief nix mehr. Kein Druck mehr. Wenn ich den Kocher ausmachte, die Kartusche schüttelte, hatte ich für wenige Sekunden wieder genug Druck.

Ich jedenfalls würde mit einer selbstgefüllten 100% Propankartusche nur einen Schlauchkocher nehmen, wo man die Kartusche während des Betriebes drehen kann.

 

Gruss Konrad

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vor 26 Minuten schrieb Konradsky:

Dem ist nicht so. Ich habe eine normale Kartusche mit Propan befüllt.

Am ersten Abend hatte ich bei -5°C mit dem Aufschraubkocher einen super Druck und Flamme. Am zweiten Abend lief nix mehr. Kein Druck mehr. Wenn ich den Kocher ausmachte, die Kartusche schüttelte, hatte ich für wenige Sekunden wieder genug Druck.

Ich jedenfalls würde mit einer selbstgefüllten 100% Propankartusche nur einen Schlauchkocher nehmen, wo man die Kartusche während des Betriebes drehen kann.

 

Gruss Konrad

Dann habe ich keine Ahnung was bei dir nicht funktioniert bei mir und vielen anderen die ich kenne Funktioniert es 

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vor 24 Minuten schrieb Konradsky:

Dem ist nicht so. Ich habe eine normale Kartusche mit Propan befüllt.

Am ersten Abend hatte ich bei -5°C mit dem Aufschraubkocher einen super Druck und Flamme. Am zweiten Abend lief nix mehr. Kein Druck mehr. Wenn ich den Kocher ausmachte, die Kartusche schüttelte, hatte ich für wenige Sekunden wieder genug Druck.

Das ergibt physikalisch wenig Sinn. Propan hat einen Siedepunkt von -42 °C, Butan -0,5 °C, Isobutan -12 °C. Gemische liegen jeweils irgendwo dazwischen. Irgendwo muss die Verdampfungsethalpie herkommen (= aus der Umgebung), deswegen kühlt die Kartusche ab. Daher verdampft geht um den Siedepunkt nicht mehr viel, wenn nicht von außen Energie zugeführt wird. Vllt. hatte die Kartusche einen weg, es war doch kein Propan, Feuchtigkeit die den Ventilsitz festfriert oder sowas. Propan funktioniert definitiv bei -5 °C noch hervorragend.

 

 

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  • 3 Wochen später...
Am 12.6.2022 um 16:21 schrieb ThreeSixtyyy:

@schwyzi an die andere Dichte hatte ich zuerst auch gedacht aber dann nicht weiter verfolgt :lol: Ja wenn man einen kleineren Topf nimmt und den leichteren Xboil sieht die Rechnung anders aus das stimmt. Danke für den Tipp mit der Capri Sonne :lol:Da wäre ich nie drauf gekommen. Und gut zu wissen das die UL Version auch reicht. 

Wie siehts denn mit dem Graphitschwamm aus ? Dadurch kann man ja den übrig gebliebenen Spiritus nicht zurück füllen... ist das zu vernachlässigen wenn man die erfahrung hat mit der benötigten menge ? Oder geht das dann einfach flöten? Ich weiß nicht ob das im schwamm erhalten bleibt oder verdunstet etc ?! Oder halt bei den geringen Mengen einfach nicht ins Gewicht fällt. Nach meinem Kenntnisstand liegt man wohl so bei 20ml für 0,5L. Das sollte einem jetzt nicht das Genick brechen oder? :D

An sich wird der Spiritus auch abgemessen wieviel man braucht somit bleibt auch nicht viel im Graphitschwamm übrig bzw. ich lassen den fertig abbrennen.

Die Megen gibt ja der Hersteller an etwas muss man da sonst selber herum testen.

Kochzeiten:

Erfahrungswert um 0,3 Liter Wasser sprudelnd zu kochen: ca. 8-11g Spiritus

Erfahrungswert um 0,5 Liter Wasser sprudelnd zu kochen: ca. 14-16g Spiritus

Erfahrungswert um 1,0 Liter Wasser sprudelnd zu kochen: ca. 24-26g Spiritus

(Test in Lagerhalle, 12°C Raumtemperatur, ca. 8°C Wassertemperatur, 500HM über NN)

Achtung:

Diese Werte sind unter Laborbedingungen entstanden und nicht 1:1 in die Praxis übertragbar!

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Na,

dann geb ich auch noch mal meinen Senf dazu: Es hilft Dir wenig nur das Startgewicht zu betrachten. Entscheidend ist, was Du auf Deiner geplanten 7-Tagestour trägst. Und da kann es durchaus vorkommen, dass ein Gas-Set am ersten Tag leichter ist, an allen Folgetagen aber nicht mehr.

Beispielrechnung und Excel-Kalkulator für einen derartigen Vergleich findest Du hier

LG Stefan

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Moin, nochmal Senf ;-)

Naja ich glaube die Bastler unter uns haben alle die Tests, Messungen und Rechnungen der verschiedenen Alkohol-Kocherlösungen durch. Dummerweise lassen sich die Grenzen der Physik trotzdem nicht überwinden;-)

Gas ist und bleibt vom Brennwert her effizienter und vor allem in der Handhabung bequemer (sauberer, schneller etc.). Jetboil ist wahrscheinlich eins der effizientesten Gassysteme und hat auf längeren Strecken sicherlich die Nase vorn, andere Gassysteme evtl wenn für viele Personen gekocht wird...

Vorteile von Spiritus und der Grund warum ich praktisch kein Gas mehr verwende:

- keine Flüssigkeit/Gas welches unter Druck steht 
- je nach Kocher auslaufsicher
- technisch einfaches System, kann leicht unterwegs nachgebaut/repariert werden, gibt wenig was kaputt gehen kann. An einem Gas/Benzin System würde ich nicht rum pfuschen...
- Menge genau abmessbar für die jeweilige Etappe, keine halb leeren Behälter Zuhause wo man nicht weiß wie lange der Rest noch reicht, bei Gas hatte ich tendenziell zu viel dabei, entweder Ersatzkartusche oder zu große Kartuschen
- Nachschub sehr leicht verfügbar, auch in kleinen Tante Emma Läden, Baumärkten, notfalls Apotheke
- kann in fast allen Behältern transportiert werden (evtl weniger Müll)
- Cone-System o.ä. kann evtl auch mit Holz befeuert werden, damit sinkt die Menge Brennstoff die mitgenommen werden muss 

OT: bitte vorsichtig sein mit Gas-Umfüllung da muss man echt wissen was man macht 
1. Propan in Butan Behältern: bei Temperatur-Anstieg erfolgt der Druckanstieg viel schneller dh bei 30-40 Grad hat der mit Propan gefüllte Behälter 8-10 bar, der mit Butan 2-3... Zu beachten ist ob das der gewählte Behälter, Druckregler etc aushält - bei den großen Pullen sind jeweils unterschiedliche Ventile zu verwenden!
2. Die Behälter dürfen niemals (!!!) Komplett voll sein, wenn es keine Gas Phase gibt macht es evtl auch mal Peng...

 

 

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  • 4 Wochen später...
vor 34 Minuten schrieb ThreeSixtyyy:

Erstmal danke für die zahlreichen Antworten. Ich werden mir den kleinen UL Xboil Spirituskocher mal besorgen und probieren ob es was für mich ist 

OT: zum probieren reicht es vielleicht auch kurz selber was zusammen zu schustern - hab noch 50 und 30 ml Dosen und jede Menge Keramik Ofenisolation irgendwo hier rum liegen... aber klar das xboil Teil sieht natürlich schicker aus..

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