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Ultraleicht Trekking
Michas Pfadfinderei

Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

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vor 9 Minuten schrieb wilbo:

Du kennst ja beide inner ...

Nein, ich kenne nur das Inner vom Lanshan 1, das mit T-Zip habe noch nie im echten Leben gesehen. Denke aber auch, dass ein bischen Platz dort nicht schaden kann, wenn man z. B. mal Klamotten über Nacht ausbreiten will o. Ä. Wäre jedenfalls schade, die Ecke nicht zu nutzen, wenn sie eh schon vom Außenzelt her da ist.

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Es gibt vielleicht noch ein alternatives inner das ins GWC passen könnte.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5145-pyramiden-inner-china/?do=findComment&comment=121334

Stromfahrer hat eines bestellt und wird wahrscheinlich berichten, ob es passt.

bearbeitet von wilbo

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Das ASTA 1p inner ist gestern, nach gut 14 Tagen angekommen, 375 g.
https://de.aliexpress.com/item/ASTAGEAR-finst-schnee-2-seite-20D-silnylon-ultraleicht-ASTA-pyramide-outdoor-1-2-person-2-schicht/32970168895.html
Hier die Maße:

676225160_ASTA1pinnerGrundriss.thumb.jpg.340104e07c3a8fb5e7e343124ded5849.jpg

1137522369_ASTA1pinner.thumb.jpg.88847055486f1874ddfd3b31d70f5026.jpg

Ich habe so meine leisen Zweifel, ob dies inner gut ins Gatewood passt. Die hintere Grundfläche ist doch arg ausgestellt.

Die Matte ist eine "Frilufts Canisp" in large.

_DSC0578.thumb.jpg.f506394dd527b6de9921b886f0d5c291.jpg

_DSC0580.thumb.jpg.cdc812920fe27aa17c8518217f9bf5b1.jpg

_DSC0584.thumb.jpg.e169a4e76e7ba36913d8c43d727c4a7e.jpg

_DSC0586.thumb.jpg.8248f8d0ae02a649f88f592b369a287d.jpg

Vom Raumgefühl ist es für mich jetzt kein besonders großer Unterschied zum 3f inner. Im Gegenteil, irgendwie fühlte ich mich sogar etwas beengter. Wenn ich mich mit meinen 1-86 reinlege, berühren meine Füße und der Kopf schon das mesh.
Durch den ausgeprägten catcut nach hinten hin, berüht mein Kopf auch im Sitzen das inner. Hier hätte ich mir mehr Kopffreiheit erhofft.
Kann sein, dass meine Erwartungshaltung, im Vergleich zum 3F inner schlicht zu hoch war ...

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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War ja klar, das Wilbo wieder schneller ist und die schöneren Bilder liefert. ;-)
Meines kam heute, ich habe dem Regen den Rücken gekehrt und im Keller mit Klettankern aufgebaut.

Eckdaten:

  • L215 × B67/125 cm (3F UL 72×220. Die Abweichung beim Tiefenmaß in der Mitte im Vergleich zu @wilbos Maß kommt vermutlich durch die unterschiedliche Dehnung/Aufstellung des Bathtubs zustande. Bei mir ist die Vorderkante konstruktiv gerade und fällt nur im Liegen ohne Spannung leicht aus.)
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_layout.thumb.JPG.c71ec76aa60f9134e5eec0645494e999.JPG
  • Gewicht: 359 g (nur 8 Gramm mehr als das 3F UL rect. Inner) zzgl. 12 g Packsack. Der geringe Unterschied bei größerem Materialeinsatz liegt vermutlich am fehlenden T-Zip und den deutlich sparsamer eingesetzten, aber durchweg ordentlichen Nahttapes.
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_weight.thumb.JPG.8678264ce3d7f587acb25c50841ca7e7.JPG
  • Der Packsack ist von gleicher Güte wie bei 3F UL Gear, jedoch exakt auf Größe getrimmt und hat eine rein zylindrisch Form (keine Konusöffnung). Eine NeoAir X-Lite Regular lässt sich nicht mit dem Inner zusammen in diesem Packsack stauen, eine Uberlite schon.
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_stuffed.thumb.JPG.aaa2dfea66144ca9ea189cd1e3669465.JPG

Konstruktion:

  • Die Qualität ist in meinen Augen identisch mit dem 3F UL Gear und damit sehr gut.
  • Der Bathtub ist ca. 20% niedriger als beim Inner von 3F UL Gear (im Bild das dunklere Material).
  • TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_bathtub_vs_3FUL.thumb.JPG.415bd567b49d6d8fcf6f7de8dc26db89.JPG
  • Die Ecken ssind mit kurzen Struts versteift. Ich konnte in den Eckkanälen zwar keine scharfe Kanten ertasten, aber auch keine schützenden Gummiendkappen.
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_strutts.thumb.JPG.0cdefea8615d7fe52af0c26f7d1dc5d7.JPG
    Das 3F-UL-Inner kommt perfekt ohne diese Struts aus. Ich vermute aber, dass das AstaGear-Inner diese benötigt, weil die nach hinten ausgestellte Seite in flachem Winkel gespannt wird und der Bathtubfloor dadurch nicht in gleicher Weise gespannt werden würde wird beim rechtwinkligen Inner von 3F UL Gear.
  • Die Nahtdichtung (Tapes) sind schmaler als bei 3F UL und weniger steif. Trotz kleinerer Kurven in der Verglebung finde ich die allesamt ordenlich und vertrauenserweckend.
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_tapes.thumb.JPG.11e830286d2ce4aa38836d161ccda2a0.JPG
  • Es gibt keine Innentaschen. In der Spitze befindet sich jedoch der typische offene Haken für Lampe, Hemd o.ä..
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_cealing_hook.thumb.JPG.5df7cceceaf0f531773314c15d6b8e6c.JPG

Eignung für das Gatewood Cape:

Klares Ergebnis: Das Inner ist nicht geeignet.

  • 125 cm mittlere Breite sind zuviel. Es gibt keine geometrische Lösung für einen kompatiblen Aufbau mit dem Gatewood Cape.
  • Wenn man Kopf- und Fußende zentrisch aufbaut, passt der rechteckige Kammer sehr gut unter das Gatewood Cape, die hintere Ecke landet jedoch deutlich außerhalb der Traufkante.
  • Wenn man den Trekkingstock schräg stellt oder durch den 2-Wege-RV senkrecht ins Inner, dann kann man das Inner weiter nach vorn holen. Da es nicht so lang wie das Inner von 3F UL Gear ist, besteht hier etwas mehr Spielraum. Dennoch steht im maximal möglichen Versatz die hintere Ecke noch immer bündig unter der Traufkante.
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_GWC_campatibility_back.thumb.JPG.162283b41d4b918968532b58fd4e7359.JPG
  • Überdies kann die höhere Breite nur am Boden durch Schrägstellen des Stockes ausgeglichen werden, nicht in der Spitze. Darum lässt sich die ebenfalls längere Rückwand des Inners nicht spannen und hängt unvermeidbar durch.
    TULF_AstaGear_pentagular_1P_inner_GWC_campatibility_tension.thumb.JPG.009a4c8057c702d13c30217d4ef88fcc.JPG

Zusammenfassend:

  • Ein gutes Produkt, aber nicht für das Gatewood Cape oder ähnliche Half-Mid-Konstruktionen geeignet. Das pentagular Inner AstaGear benötigt ein halbes Lavu als Outer. Dafür wurde es ja auch entworfen.
  • Die Platzverhältnisse im Inner finde ich gut. Es ist zwar 5 cm kürzer als das Verlgeichsinner, aber der rückwärtige Extraraum macht das ganze wieder groß. Negativ wirkt sich aber der niedrigere Bathtubfloor auf die Nutzlänge aus. Gefühlt ist es daher nicht 5, sondern 10 cm kürzer als das Vergleichsinner.

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nigor wickiup 3

vor 1 Stunde schrieb Stromfahrer:

Das pentagular Inner AstaGear benötigt ein halbes Lavu als Outer. Dafür wurde es ja auch entworfen.

OT: Es wird wahrscheinlich perfekt in ein SH-3 oder nigor wickiup 3 passen. :grin:

bearbeitet von wilbo

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vor 23 Stunden schrieb Armin:

Sehe ich das richtig, dass das T-zip-Inner dann eurer Meinung nach, am geeignetsten ist?

Unter reinen Gewichtsaspekten ist eine schlichte fünfeckige MYOG-Unterlage optimal.

Aber wenn es denn ein Inner sein soll, z. B.  für Skandinavien, dann ist das T-Zip Mesh zumindest für mich die beste, wenn auch nicht die leichteste Wahl, solange keine brauchbare Fünfeckvariante eines Inners existiert.

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vor 30 Minuten schrieb wilbo:

Passt das Lanshan-1 inner nicht gut?

Meines Erachtens passt es ziemlich gut! Ist aber so weit ich weiß nicht einzeln erhältlich (man kann aber natürlich – so wie ich – versuchen, das Außenzelt hier im Forum zu verkaufen. Dann ist es wahrscheinlich sogar etwas billiger als das T-Zip Inner, und jemand anderes kann sich über ein günstiges Halfmid-Tarp freuen.).

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vor 8 Stunden schrieb wilbo:

Passt das Lanshan-1 inner nicht gut?

und

vor 7 Stunden schrieb gregoreasy:

Meines Erachtens passt es ziemlich gut!

Hast du das selbst mal getestet? Da würde mich mal ein Foto in Kombination mit dem GWC interessieren. Kann mir schwer vorstellen, dass das passt.

Redet ihr denn über Lanshan 1 V1? Nur dessen Inner ist 5-eckig, aber m. W. sitzt die Spitze im Zentrum, nicht über der Langseite.

Das neue Lanshan 1 V2 (2019) in 15D hat offensichtlich ein normales Rechteck-Inner., dessen Spitze jedoch ebenfalls gegenüber der Längsseite etwas zurückgenommen wurde.

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vor 28 Minuten schrieb Stromfahrer:

Hast du das selbst mal getestet? Da würde mich mal ein Foto in Kombination mit dem GWC interessieren. Kann mir schwer vorstellen, dass das passt.

Das hatte ich vor zwei Wochen hier gepostet. Ich habe zwar nicht direkt drauf geachtet, bin mir aber ziemlich sicher, dass die Spitze fast über der Langseite liegt. Siehe zweites Bild. (Leider ist die Qualität sehr schlecht, und die Bilder generell nicht so aussagekräftig, was diese Frage angeht...) Auf den Bildern ist der Stock leicht geneigt, aber ich meine, dass am hinteren Abspannpunkt noch etwas Platz gewesen wäre, um das Innenzelt etwas weiter nach hinten zu bringen.

vor 30 Minuten schrieb Stromfahrer:

Redet ihr denn über Lanshan 1 V1? Nur dessen Inner ist 5-eckig, aber m. W. sitzt die Spitze im Zentrum, nicht über der Langseite.

Ja, das ist die Version, die ich habe. Dass es eine neue gibt, war mir noch gar nicht bekannt.

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vor 12 Stunden schrieb gregoreasy:

Das hatte ich vor zwei Wochen hier gepostet.

Ging an mir vorbei, sorry. Da war ich viel•leicht draußen … ;-)

Am 21.2.2019 um 12:44 schrieb gregoreasy:

Auch habe ich es nicht geschafft, dass die Leinen vom Hering zum Cape genau über den zum Innenzelt liegen (siehe z. B. zweites Bild im Vordergrund.) Ist das ein Problem?

Nein, das kommt daher, dass ein eher breiteres oder eher längeres Inner eben nicht genau zu Geometrie des Capes passt. Aber ein Problem ist das sicher nicht, weil man den Platzbedarf leicht durch höheres Aufstellen ausgleichen kann. Dann liegen die Leinen eben nicht übereinander. Sieht man ja in meinen Videos auch.

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vor 8 Stunden schrieb Stromfahrer:

Aber ein Problem ist das sicher nicht, weil man den Platzbedarf leicht durch höheres Aufstellen ausgleichen kann. Dann liegen die Leinen eben nicht übereinander. Sieht man ja in meinen Videos auch.

In deinen Videos schien mir gerade das der Fall zu sein, aber vielleicht täuscht der Eindruck. 

Sehe ich das richtig, dass das GWC theoretisch am besten stehen sollte, wenn alle Abspannleinen in Richtung der Pyramidenspitze zeigen? 

Wenn nun das Innenzelt im Idealfall über die Verlängerung der Diagonalen des Rechtecks gespannt wird (im Falle des 5-eckigen Inners ignoriere man die hintere Ecke), dann können die jeweils idealen Abspannpunkte (für Innen- bzw. Außenzelt) nicht übereinstimmen.

Ein möglicher Kompromiss wäre dann, längere Leinen zu beiden Zelten zu verwenden, wodurch der Winkel zwischen den beiden Leinen verringert wird. Der Abspannpunkt läge dann vom Winkel zwischen den beiden gedachten idealen Punkten. 

Was sagt ihr zu meiner kleinen Theorie? Ist das soweit plausibel?

bearbeitet von gregoreasy

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vor einer Stunde schrieb gregoreasy:
  • Sehe ich das richtig, dass das GWC theoretisch am besten stehen sollte, wenn alle Abspannleinen in Richtung der Pyramidenspitze zeigen

Ja, aber das nur ein Teil der Geometrie. Viel wichtiger ist, das die Eckpunkte für das GWC nicht zu weit auseinander liegen. Dann gibt es die berühmten konkaven Rückseiten. Es kommt also vor allem darauf an, das Rechteck der Heringe zueinander sauber zu bestimmen. Und eben das geht nach meiner Erfahrung am einfachsten, wenn man die vom Inner oder einem Groundsheet ableitet.

Ich peile bei meinem Inner über die Ecken. Mach dir klar, dass sich beim Peilen über die Diagnole deines Inners andere Punkte Winkel ergeben:

TULF_Gatewood_Cape_pitch_ground_geometry.thumb.png.61627d7fb294303e9e6aa244c057b88c.png

  • Wenn das Inner breit und kurz ist, dann liegen die Punkte zu weit außen (rotes Beispiel).
  • Wenn das Inner lang und schmal ist (wie das 3F-UL-Gear-Inner), dann liegen die Punkte etwas passender (schwarzes Beispiel).
  • Wenn du also beim Testen mit deinem Inner feststellst, dass die Punkte relativ weit außen liegen, dann peilst du statt über die gegenüberliegende Ecke eben über die gegenüberliegende Seitenmitte (grünes Beispiel). Dann passt es wieder. Das kriegst du durch schlichtes Ausprobieren im Garten schnell heraus.

Nachdem ich die passenden Eckpunkte mal bestimmt hatte, habe ich den Abstand vom Inner in Form einer festen Heringsschlaufe fixiert. (In meinem ersten Aufbauvideo zu, GWC war das noch eine verstellbare Schlaufe, weil ich damals noch das Serenity mit den labrigen Gummis daran verwendete. Die Verstellbarkeit erlaubte es mir, auf die Labrigkeit der Gummis etwas zu reagieren. Das hat sich als überflüssige Verkomplizierung erwiesen, seitdem ich ein Inner nicht dehnbaren Anschlusspunkten verwende.)

vor einer Stunde schrieb gregoreasy:

Ein möglicher Kompromiss wäre dann, längere Leinen zu beiden Zelten zu verwenden

Da die Leinen bei meiner Aufbauweise nur entweder am Innenzelt (Ecken) oder am Cape (Front und Rückseite) vorhanden sind, dürfen die beliebig lang sein, denn die haben ja ein offenes Ende. Längere Leinen lösen das Geometrieproblem nicht. Entscheidend: Das von den Eckheringen beschriebene Rechteck. Siehe zuvor.

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Danke für deine ausführlichen Erläuterungen. Ein paar Dinge sind mir aber noch nicht ganz klar geworden.

vor 30 Minuten schrieb Stromfahrer:

Viel wichtiger ist, das die Eckpunkte für das GWC nicht zu weit auseinander liegen. Dann gibt es die berühmten konkaven Rückseiten.

Meinst du mit "zu weit auseinander" das gleiche wie hier:

vor 30 Minuten schrieb Stromfahrer:

Wenn das Inner breit und kurz ist, dann liegen die Punkte zu weit außen (rotes Beispiel).

? Und warum führt das zu konkaven Seiten?

Hier noch eine Skizze, die meine vorigen Überlegungen verdeutlichen soll:

DSC_1571.thumb.JPG.1c1950dcd25d3840a8403bf85e12af3a.JPG

  • Die Spitze des Außenzelts (schwarz) liegt nicht über dem Diagonalenschnittpunkt des Innenzelts (grün).
  • Die optimalen Winkel für die Abspannleinen von Innen- und Außenzelt sind also verschieden (wieder unter meiner evtl. nicht richtigen Annahme, dass alle Leinen Richtung Spitze zeigen sollten).
  • Die (roten) Leinen können daher auf die Winkelhalbierende zwischen den schwarzen und grünen Linien gesetzt werden, um einen Kompromiss zu finden (siehe oben links). 

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vor 1 Stunde schrieb Stromfahrer:

Längere Leinen lösen das Geometrieproblem nicht. Entscheidend: Das von den Eckheringen beschriebene Rechteck

Stimmt, an den horizontalen Winkeln ändert die Länge (damit meinte ich den Abstand der Heringe von den Ecken der Zelte) tatsächlich kaum etwas. Was sich jedoch ändert, ist der vertikale Winkel. Größere Abstände machen den Winkel zum Boden spitzer, und umgekehrt. Die Zeltbahn wird dann also mehr nach außen, denn richtung Boden gezogen. Ich könnte mir vorstellen, dass auch das eine Rolle spielt, etwa für die konkaven Rückseiten.

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@gregoreasy, ich habe die Zeichnung nur gemacht, um die in der Praxis ermittelte, für mein Setup passende Vorgehensweise hier im textlastigen Umfeld verständlich zu machen.

Du machst die Zeichnung scheinbar, um die Theorie der richtigen Aufstellung zu entwickeln, damit es dann klappt. Der Ansatz macht den Weg zum Ergebnis m. E. lediglich komplizierter.

Mein Rat ist daher: Geh einfach auf die Wiese und spiele so lange mit den Heringen, bis das Gatewood Cape super steht. Dann schau dir an, anhand welcher Anhaltspunkte du dieses Setup zuverlässig (nicht notwendiger Weise exakt) on Trail reproduzieren kannst.

vor 12 Stunden schrieb gregoreasy:

? Und warum führt das zu konkaven Seiten?

Ich habe hier ja schon ein Bild gepostet, wie unterschiedlich ein Gatewood Cape bei guter bzw. schlechter Positionierung der vier Eckheringe stehen kann. Stimmt die Geometrie nicht, dann zieht es die Nähte im Bogen nach unten und der Innenraum ist signifikat kleiner. In der Regel sind die Abspannpunkte in Längs- oder Querrichtung zu weit auseinander.

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Das hast du richtig erkannt, ich bin halt ein notorischer Theoretiker :roll:. Dass einfach ausprobieren der wahrscheinlich schnellere Weg ist, ist mir auch klar (und habe auch schon ein paar Stunden experimentiert, s. Fotos). 

Ich wüsste nur gerne beim Ausprobieren, was ich eigentlich erreichen möchte. Und als Mathematiker und Philosoph scheue ich nicht die eine oder andere Tüftelei auf dem Papier ;-)

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Als alter Ästhet dichte ich Nähte selbstverständlich von innen ab. :rolleyes:
Wenn ich siltec oder silnet verdünnt auftrage, zieht es in die Fasern des Nähgarns ein und verschließt die Nahtlöcher zuverlässig.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5901-nahtdichten-und-versiegeln/?tab=comments#comment-91223

90 % des (auch von außen) aufgetragenen Nahtdichters dringt ja nicht in Naht ein, sondern liegt nur oben auf und wird mit der Zeit nicht schöner.
Meiner Ansicht nach wird damit auch der Wiederverkaufswert des shelters erhalten. Möchte man mit Teil alt werden, ist es funktionsmäßig natürlich vollkommen egal. Dann kann man kleckern und klecksen, dass nur so eine Freude ist. :mrgreen:

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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So. Habe heute im Garten mal den Aufbau getestet. So ca. 4 Std. Der Aufbau des Capes hat keine Probleme bereitet. Jedoch hab ich es nicht vernünftig hinbekommen das Inner so aufzubauen, dass es nicht die Zeltwand berührt. Grmpf. :eek:

Werde am Freitag nochmal ne Session machen bevor es Sonntag in die Natur geht. Irgendwelche Tips?

Falls ich bis dahin noch Linelocks bekomme werde ich sie noch einnähen.

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vor 41 Minuten schrieb dr-nic:

Irgendwelche Tips?

Es dauerte bei mir ebenfalls eine Weile bis das Tarp gut stand.

Ich glaube, es war einfacher das fly zuerst aufzustellen und zurecht zu zibbeln und danach das inner einzupassen.
So konnte ich über die Länge der Schnüre die Position der Bodenwanne im shelter bestimmen.

VG. -wilbo-

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