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Ultraleicht Trekking

Juliana Trail


Joe_McEntire

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb roli:

 Klingt sehr spannend.

plus 1, besonders für ab hinter bled bis zur italienischen Grenze, das ist bergiger und aussichtsreicher als man nach Karte vermuten könnte.

einfach zu laufen und man lernt die gegend ganz gut kennen, besonders in randzeiten und wenn man in jedem Ort noch 2 halbe Tage hat. In bled muss man halt den sich stapelnden Reisebussen entkommen. Einige kurze strecken der runde sind wir letztes Jahr zufaellig gelaufen. Im Uhrzeigersinn find ich logisch. Wenn man mehr Bock auf mehr Berge hat oder mehr Kämme, kann man ueberall variieren.

Das italienische Stück und der Norden wär mir teilweise zu sehr im Tal.

Insgesamt ne gute Runde, einfach los und laufen. Slowenien hat da ueberall mehr Infrastruktur (und mehr Touris) als die Seitentäler vom val canale. Was die Sache "einfach" macht (was ich gut finde).

 

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Hallo Joe,

roli hat Dir die Links ja schon genannt, das ist auch so ziemlich alles, was man im Netz zur Zeit findet. Hier findest Du einen weiteren Link. Ich werde den Trail im Mai nächsten Jahres gehen, hab mir dort schon einiges im Internet angesehen, insbesondere haben sie sehr schöne Campingplätze direkt am Weg, wenn auch nicht an jedem Etappenziel. Ich hab die Etappen etwas anders eingeteilt und werde in Jesenice starten, dort kann man mit der Bahn sehr gut an- und abreisen. Ab Stara Fuzina kommen nach meiner Planung  3 Etappen mit sehr vielen Höhenmetern....

Laurenz

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vor 20 Minuten schrieb laui66:

Hallo Joe,

roli hat Dir die Links ja schon genannt, das ist auch so ziemlich alles, was man im Netz zur Zeit findet. Hier findest Du einen weiteren Link. Ich werde den Trail im Mai nächsten Jahres gehen, hab mir dort schon einiges im Internet angesehen, insbesondere haben sie sehr schöne Campingplätze direkt am Weg, wenn auch nicht an jedem Etappenziel. Ich hab die Etappen etwas anders eingeteilt und werde in Jesenice starten, dort kann man mit der Bahn sehr gut an- und abreisen. Ab Stara Fuzina kommen nach meiner Planung  3 Etappen mit sehr vielen Höhenmetern....

Laurenz

Prima, viel Spaß. Dann freue ich mich schon jetzt auf deinen Reisebericht.:-D

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Alsbald wird jede Straße in Slowenien ein modernes Trailschildchen haben… spannend ist bei diesen erfundenen Wegen eher, sie dann mal zu verlassen, weil der Aspekt Tourismus doch zu sehr dominiert – teils überschneidet sich sowieso schon alles Mögliche, der tolle neue Weg wählt dann aber eher den einfachen Hatscher. Allgemein ist Slowenien halt nicht groß und man trifft folglich nur noch Touristen und Infrastruktur für Touristen.

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Kann ich so nicht unbedingt bestätigen, im Juni war ich zwei Wochen in Slowenien unterwegs, einmal rund durchs Gebirge, ähnlich dem Juliana Trail in höher :mrgreen: , wochentags ist man kaum jemandem begegnet und in den Hütten waren wir fast immer allein. Ehrlich gesagt mag ich von den Alpenländern Slowenien mittlerweile am meisten, da es sich am wenigsten dem Jupheidi-Tourismus verschrieben hat. 

@laui66 bei der Anreise muss es nicht unbedingt Jesenice sein, der Eurocity Frankfurt - Ljubljana hält an einigen Punkten, wer noch einen entspannten Starttag machen will dem würde ich Kranj empfehlen, schöne Altstadt und interessant gelegen (Jesenice ist eine eher hässliche Industriestadt). 

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Nee, war einfach freestyle :wink::

Start in Kranj - - durch die julischen Alpen, auf den Triglav war schnee- und lawinengefahrbedingt leider nicht möglich, aber das wunderschöne Tal der 7 Seen war auf jeden Fall Entschädigung genug - - Karawanken über den Grenzkamm zu Österreich - - Steiner Alpen und zurück nach Kranj. 

Bearbeitet von schrenz
Tippfehler
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vor 9 Stunden schrieb schrenz:

das wunderschöne Tal der 7 Seen war auf jeden Fall Entschädigung genug -

Ehrlich gesagt fand ich das fast etwas überschätzt. Oder zu klein. Die Prehodavcih Hütte ist aber toll gelegen. Weiteres war uns zu anstrengend so früh im Jahr, zu heiß sowieso...

Ich kann für Etappe 1 noch empfehlen, in Gozd Martuljek in der Gostilna in picerija Jožica einzukehren. Das ist sozusagen "authentisch". Der Camping da ist nicht direkt auf Zelter eingestellt, hat aber alles tiptop, wenn man sich etwas sortieren möchte - im Gegensatz zu dem bei Kranjska Gora, der für das Nicht-Gebotene doch etwas teuer ist bzw. das Eco-Camp eignet sich eher für Motorisierte - und ich habe festgestellt, ich stehe nicht so auf zentral platzierte Klos, seien sie auch noch so selbstgemacht. :-D

Bearbeitet von Kokanee
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  • 8 Monate später...

Auf den Cent genau kann dir das natürlich keiner sagen, aber Slowenien ist im Vergleich zu den DACH Alpenregionen definitiv günstig. Als ganz groben Anhalt kannst du bei Hütten Übernachtungen als AV Mitglied etwa 30€, inklusive Frühstück und Abendessen (!) rechnen, ohne AV Ausweis etwas mehr, Campingplatz niedrig zweistellig 10-15€, Supermarktpreise nicht viel anders als in Deutschland. 

Anreise geht günstig mit dem Eurocity Frankfurt - Ljubljana, der hält in Slowenien quasi an jeder Milchkanne. Achtung ggf. bei der Rückreise, mit Bahncard ist es skurrilerweise viel teurer als der Preis der slowenischen Bahn. 

Bearbeitet von schrenz
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  • 7 Monate später...

Hallo :)

Bin auch gerade an der Planung für diesen Sommer :)
Ganz blöde Frage: wie sieht es denn mit Schuhen auf der Strecke aus? Gehen da Trailrunning-Schuhe à la Brooks Cascadia klar, oder doch eher was festeres? Ich weiß, das ist eine mega dumme Frage, aber ich laufe echt gerne in leichteren Schuhen und das wird meine erste Mehrtageswanderung :D 

 

LG und danke schonmal! :)

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  • 4 Monate später...

Hallo zusammen, wie sieht es denn auf dem Trail mit wildcampen aus? Möglich? Wie sind die Kontrollen dort?

Ich plane einen Abschnitt im September und habe 2 Wochen Zeit dafür.
Vielleicht kann mir jemand sagen welchen Abschnitt da am besten eigenen würde.

Alternativ könnte ich auch einfach von Hütte zu Hütte wandern, nicht unbedingt auf dem Trail aber im Gebiet das der Trail umschließt. Sieht auf der Karte auch interessant aus...

Danke

Bearbeitet von Lolaine
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vor einer Stunde schrieb Lolaine:

Hallo zusammen, wie sieht es denn auf dem Trail mit wildcampen aus? Möglich? Wie sind die Kontrollen dort?

Im Triglav-Nationalpark und im Soca-Tal wird wohl (nicht immer, aber immer öfter) kontrolliert, da haben auch die Via-Alpina-Wanderer, die ich getroffen habe, alle in den Hütten übernachtet. Im Zweifelsfall würde ich da eher zu einer Hüttentour tendieren. Ich würde auch unbedingt empfehlen, tiefer in den Triglav rein zu gehen. Das Tal der sieben Seen und die Karst-Hochebene am Razor sind z.B. absolute Schmankerl, die Wanderwege (bis auf ein paar grenzüberschreitende und selten begangene) alle gut ausgebaut und narrensicher markiert. Falls du meinen Tourbericht Königssee-Tolmin noch nicht gesehen hast, da sind ein paar Eindrücke aus der Ecke zu finden:

Übernachtung und Essen ist auf den Hütten auch noch relativ günstig, nur bei den Getränken sind die Preise schon auf mitteleuropäischem Niveau angekommen, besonders Flaschenwasser ist sogar vergleichsweise teuer. Die höher gelegenen Hütten haben aus der Leitung oft kein Trinkwasser, da hier das Regenwasser aus dem Winter in Zisternen aufgefangen und nur grob gefiltert wird, also ist ein Wasserfilter u.U. keine ganz schlechte Idee.

Entlang des Wegs gibt es auch einige schöne Campingplätze (z.B. in Bohinj direkt am Wocheiner See im Nationalpark).

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Die Slowenen schein insgesamt gerne zu campen, man kommt also fast automatisch an allerlei offiziellen Campingplätzen vorbei. Ich habe nicht wirklich drauf geachtet, kann mir aber vorstellen, dass man fast immer auch eine Stelle findet, wo man frei campen könnte - man ist ja selten im Nationalpark.

Protipp: Für die Italienetappen den Bus nehmen, spätestens ab kurz nach der Grenze wird die Strecke ekelig an der Straße lang geführt.

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vor 1 Stunde schrieb notenblog:

Protipp: Für die Italienetappen den Bus nehmen, spätestens ab kurz nach der Grenze wird die Strecke ekelig an der Straße lang geführt.

+1.

die karte, die auf dem link von @roli ist, zeigt viele alternativen. zb: @BitPoetist vom rif zacchi nach slowenien, das war wohl zum teil etwas struppig (s. bitpoets bericht oben). wir waren zuletzt am bivacco nogara (slowenische seite einfach, italienische auch ausser dass die letzten meter zur passhöhe anfang oktober vereist waren, ging mit kurzem wackler auch ohne spikes; s. bericht "tabacco 27"). nach der karte gibts auch einfachere möglichkeiten als diese beiden. (und bei mistwetter kann man sich die höhemeter sparen)

auf der ital. seite gibts einige ricoveros d.h. unbewartete hüttchen. tarvisio ist für an- oder abreise interessant (und zum einkaufen). der bahnhof boscoverde ist ein paar km vom ort entfernt. wenn ich nicht so aufs italienische essen gieren würde (und einen guten bäcker hats in t auch), hätte ich schlauerweise alle etwaigen einkäufe schon beim umsteigen in villach erledigt haben können.

Bearbeitet von hans im glueck
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  • 1 Monat später...
Am 22.7.2021 um 11:08 schrieb hans im glueck:

ricoveros d.h. unbewartete hüttchen

da ich selber gerade am planen bin, ist mein stand der dinge: "wg. covid out of use - nur für notfälle, gelten als infektionsraum". whatever that means.

eine leicht und zügig zu laufende alternative zum italienischen teil des "juliana trails" scheinen mir die etappen 6 - 10 des camino celeste (dort auch: karten und unterkunftslisten usw.). tolle täler & viel einsamer als slowenien. @Kokanee"hoch" kann man auch überall. "hoch" fängt so ab 1200 an und heisst z.t. gepunktet. ab montemaggiore wäre wohl der kamm nach osten unschwer (meine ich vom kartenlesen 2019 zu erinnern, jetzt nicht noch mal nachgeguckt).

Bearbeitet von hans im glueck
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