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Ultraleicht Trekking

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Evtl hier OT, dann bitte verschieben.

Ich liebäugele damit, bei meiner nächsten Tour (wieder Trecking zu Pferde) einige Filmchen zu machen - manchmal kann man die Landschaft kaum im Photo erfassen.

Da ich keine Lust auf Wackelbilder habe hab ich meine Augen auf eine Osmo Pocket geworfen. Hat jemand damit bereits Erfahrungen gesammelt? Die Größe und Handlichkeit ist sehr verlockend...

Als Alternative spukt im Hinterkopf noch eine kleine Drohne rum, was bei der Landschaft (eher Gebirgig und sehr menschenleer) auch interessant sein kann. Hier würde mich die Möglichkeit, die Landschaft aus anderer Perspektive darzustellen, sehr reizen.

Ich würde mich über, durchaus persönliche., Einschätzungen freuen... auch Empfehlungen und Kommentare ala "laß den Blödsinn" sind durchaus willkommen :twisted:. Die beiden obigen Ideen stellen so den oberen möglichen Rahmen der Anschaffung(en) dar.

Ob ein Gimbal für's Smartphone Sinn macht habe ich meine Zweifel, Gewicht und Handhabung stehen dem eher entgegen.

Ich weiß, das alles ist nicht "Ulktraleicht", aber evtl. haben ja hier Einzelne auch da Erfahrung.

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Hi!

Habe vorletzten Urlaub angefangen zu filmen. Das war in Sri Lanka. In Südafrika habe ich es wieder gemacht.... 

Ich hatte einen Gimbal und mein Handy benutzt. Ergebnisse waren echt gut.... ABER! War mir zuviel Gefrickel und zu schwer.  
Als Drohne habe ich die Mavic Pro. 

Zuerst mal eine Frage: 
Braust du 4K und hast einen Rechner / Notebook welche diese Verarbeiten kann? 

Drohne:
Wenn eins von beiden ein nein ist, dann kannst du auch zum Anfang dir als Drohne eine gebrauchte DJI Spark holen. Damit kann man auch echt schöne Videos machen! Natürlich nicht auf dem Level einer Mavic Pro oder Air (im übrigen lohnt sich die Pro 2 m.M.n. nicht!) 

Kamera:
DJI Osmo Pocket ist schon nett und habe ich auch schon überlegt zu kaufen. Bin mir aber noch nicht sicher, ob die GoPro 8 oder Osmo Action nicht eine bessere Investition sind. Diese haben einen weiteren Einsatzbereich, BQ müsste man mal vergleichen...
Bzgl. FOV: der eigentliche Vorteil einer der Osmo Pocket sind die linearen Aufnahmen - man hat also keinen Fish-Eye Effekt, welcher aber manchmal durchaus gewollt sein und auch gut aussehen kann. 
Beide genannten Actioncams können dies aber auch - das Bild wird dann etwas zugeschnitten. Man müsste dann nur mal schauen, welche Auflösungen, welche FPS und welche Stabilisierung dann verfügbar ist... 

Andere Idee: 
Du kannst auch mit der Drohne Filmen - gibt extra Halterungen dafür! Vorteil: nur ein Gerät, günstiger, alle Videos in der selben Quali, Aufnahmemodus, FPS, etc. 

Zweite andere Idee:
Einige Handys stabilisieren von zu Hause auch bereits sehr gut (natürlich kein Vergleich zum Gimbal etc.). 
ABER: Handy was gut stabilisiert + einigermaßen ruhige Bewegungen + digitale Stabilisierung (Zuschnitt von 4K auf 2,7K z.B. = echt gute Bilder...)  

 

bearbeitet von Cyco2

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vor 2 Minuten schrieb schrenz:

Wenn du es schon anregst :mrgreen:, zumindest Drohnen lassen in mir den Wunsch reifen, doch noch den Jagdschein zu erwerben. 

Tut mir leid - nicht nachvollziehbar! 
Oder meinst du um Jagd auf die Leute zu machen die damit nicht umzugehen wissen? 

Wüsste nicht was schlimm an einer Drohne ist, wenn sie geflogen wird wo es erlaubt ist und man niemanden damit stört. 

(Es gibt natürlich immer Negativbeispiele: z.B. Kapstadt aufm Lionshead. Drohnenfliegen verboten, ganz kleiner Gipfel und der Typ konnte noch nicht mal fliegen) 

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:mrgreen:@schrenzDann musst du weit reisen... wenn überhaupt. Aber schöne Berge gibts da auch...

vor einer Stunde schrieb Cyco2:

Hi!

Habe vorletzten Urlaub angefangen zu filmen. Das war in Sri Lanka. In Südafrika habe ich es wieder gemacht.... 

Ich hatte einen Gimbal und mein Handy benutzt. Ergebnisse waren echt gut.... ABER! War mir zuviel Gefrickel und zu schwer.  
Als Drohne habe ich die Mavic Pro. 

Zuerst mal eine Frage: 
Braust du 4K und hast einen Rechner / Notebook welche diese Verarbeiten kann? 

--> Nen ordentliches Notebook habe ich

Drohne:
Wenn eins von beiden ein nein ist, dann kannst du auch zum Anfang dir als Drohne eine gebrauchte DJI Spark holen. Damit kann man auch echt schöne Videos machen! Natürlich nicht auf dem Level einer Mavic Pro oder Air (im übrigen lohnt sich die Pro 2 m.M.n. nicht!) 

Kamera:
DJI Osmo Pocket ist schon nett und habe ich auch schon überlegt zu kaufen. Bin mir aber noch nicht sicher, ob die GoPro 8 oder Osmo Action nicht eine bessere Investition sind. Diese haben einen weiteren Einsatzbereich, BQ müsste man mal vergleichen...
Bzgl. FOV: der eigentliche Vorteil einer der Osmo Pocket sind die linearen Aufnahmen - man hat also keinen Fish-Eye Effekt, welcher aber manchmal durchaus gewollt sein und auch gut aussehen kann. 
Beide genannten Actioncams können dies aber auch - das Bild wird dann etwas zugeschnitten. Man müsste dann nur mal schauen, welche Auflösungen, welche FPS und welche Stabilisierung dann verfügbar ist... 

Andere Idee: 
Du kannst auch mit der Drohne Filmen - gibt extra Halterungen dafür! Vorteil: nur ein Gerät, günstiger, alle Videos in der selben Quali, Aufnahmemodus, FPS, etc. 

Zweite andere Idee:
Einige Handys stabilisieren von zu Hause auch bereits sehr gut (natürlich kein Vergleich zum Gimbal etc.). 
ABER: Handy was gut stabilisiert + einigermaßen ruhige Bewegungen + digitale Stabilisierung (Zuschnitt von 4K auf 2,7K z.B. = echt gute Bilder...)  

 

Danke für deine Einschätzungen, gebrauchte Drohne hatte ich nicht im Visir, ist aber ne Alternative. Die MAvic Mini ist halt schön klein und leicht.... Aber da schau ich mal.

ActionCam habe ich (auch mit ganz guter Optik), aber die hat hat keinerlei Stabilisierung (Action Pro X7, halt ca.5-6 Jahre alt) und ich hab schon probiert, sie auf einen passsenden (der dann leider nicht gepasst hat) Gimbal zu setzen. Das wäre ne Option gewesen. Der Gimbal mußte also leider zurück..., auch weil die Bedienung der Cam eben nicht so "Fern-" war ;-), da hat eine Hero die Nase vorne.

Mir geht es darum, beim Reiten die Landschaft brauchbar aufzuznehmen (ohne was in der Hand halten zu müssen). Und ich brauche die praktisch nur zur Reisen, für Snowboard-Stunts, Downhill-Mountainbike u.a. bin ich definitiv zu alt :twisted:. Da hab ich Angst um meine Knochen und Sehnen/Bänder.

Smartphone-Gimbal probiere ich gerade, aber die Begeisterung dafür schwindet immer mehr, Griff ist schwer und unterwegs eher nicht zu nutzen. Die Osmo Pocket könnte ich ganz gut am Körper befestigen.

Halterung für die Drohne ist ne Idee, die ich noch verfolgen muß.

bearbeitet von kra

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Meine Erfahrungen bzw wandlung ist die folgende..

Eigentlich bei Touren..zu Fuss, krad , Boot, Kajak usw immer eine Cam dabei um Fotos zu machen.
Dann kam irgendwann die Mavic 1 und letztes Jahr (weil gewünscht) hat meine Freundin die Osmo Action bekommen.

Früher gab es "nur" Fotos...von 1000 geschossenen in einem 4 wochen Urlaub, kamen dann 3-4 Ausgewählte auf ne Leinwand und dann an die Wand. Das ist aktuell auch noch so...

aber...

durch die Mavic (ja bin auch der Meinung, dass die M2 sich net lohnt), kamen ganz tolle Luft perspektiven dazu.. Tolle Aussichten wo man gecampt hat, überflüge über weite schöne Landschaften, Sonnenuntergänge..verfolgungen während man mit dem Bulli an der Küste fährt usw.

durch die Osmo Action kamen dann noch wirklich ganz tolle Aufnahmen dazu...während man wandert, vorne aufm Kajak, am Gurt des Rucksacks, spontane unverwackelte!!! kurz Videos von Trip und unheimlich tolle zeitraffer Aufnahmen.(zB die Überfahrt von Stockholm nach Turku, von West nach Ost Finnland )

Meine Freundin filmt den Monat über Sachen die wir so machen und schneidet diese selbst zusammen. Wir haben zu Weihnachten uns dann den Januar - Dezember 2019 angeschaut und erfreuten uns daran, was alles zusammen gekommen ist.

Somit kann ich dir alle drei Sachen empfehlen.Die Osmo ist arg Benutzerfreundlich und wir haben bis jetzt kein einzigen Ausfall/Absturz gehabt. Über die Update Politik von Dji kann ich net klagen, über den registrierungs Zwang ein wenig dann doch.Muss das wirklch sein?!

Grundsätzlich fotografiere ich mit meiner MFT jetzt wenig, dafür aber qualitativ wertvoller. Die Filme von Mavic/Osmo halten einfach mehr fest.

und... alle drei Gerät können 4K aber wir haben direkte vergleiche am 55Zoll 4K Fernseher gemacht und uns entschieden auf 1080P zu bleiben. Wir finden den Unterschied zu klein aber schneiden, rechnen usw geht einfach schneller.

Von den kleinen Drohnen halte ich persönlich nicht viel, da sie halt windanfälliger sind. Das muss aber jeder für sich entscheiden.
Leztes Jahr am Saimaa/Finnland bin ich mit der Mavic über 2,1 km aufs Wasser geflogen weil ein Schlepper ca 1km Holz hinter sich gezogen hat. Absolut stabile Verbindung, keine Bildaussetzer aber bissl bange war mir schon. Die Mavic konnte ich aber ohne Probleme mit genug Akku Kapazität sicher landen.

Nur dran denken, Zusatzversicherung ist nötig da deine normale Haftpflicht das net abdeckt. Empfehlen kann ich da aktuell helden.de da die Versichung auch für die USA gilt (das ist selten)

 

edit: vergiss die Pocket.Das ist nix für action wegen dem Gimbal.Bei der Osmo Action musst auf nix achten. Irgendwo dran, und los gehts..auch unter wasser.(und n Sturz auf Beton hat sie auch schon überlebt ;) )

bearbeitet von burarum

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Drohne?

vor 4 Stunden schrieb kra:

Kommentare ala "laß den Blödsinn" sind durchaus willkommen :twisted:.

Lasst es, bitte. Mich stört das Gesurre. Nur weil einer grad mal besonders schöne Bilder machen möchte, müssen viele andere Menschen (und Tiere) sich die zusätzlichen, zunehmenden und unnötigen Geräusch-Emissionen anhören. Und sich abfilmen lassen. Ohne Chance.

Danke.

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Ich hab die Osmo Pocket seit ein paar Monaten und hatte sie einmal auf einer 4 Tage Tour dabei. Daher mal ein paar Eindrücke und Ideen von mir.

Auf Tour fand ich das Handling sehr gut. Ich hatte sie in einer kleinen wasserabweisenden Tasche am Gurt der Hüfttasche (dadurch war sie bei Regen vor Wasser geschütz, weil meine Regenjacke sie abgedeckt hat) und hab mindestens 10 Filmchen am Tag während des Laufens gemacht. Nach kurzer Zeit ging das ohne viel Nachdenken.

Die Qualität der einzelnen Filmchen ist größtenteils sehr gut und schon beeindruckend. Ganz bekomme ich die Auf und Ab Bewegungen beim Laufen zwar nicht raus, aber sehr deutlich besser als mit dem Handy oder der Kamera! Besonders so Kamera-Fahrten an Objekten vorbei beim Laufen sehen schon toll aus. Den Ton finde ich auch okay, aber ich hatte jetzt auch nicht allzu viel Wind.

Ob der (die? das?) Gimbal jetzt so empfindlich ist im Vergleich zu Hypersmooth und einer Actioncam kann ich mangels Actioncam nicht beurteilen. Vor ein paar Monaten hieß es noch Osmo Pocket versus GoPro Hero 7, und da habe ich mich knapp für die Osmo entschieden. Aktuell würde ich mich mit der Hero 8 eventuell anders entscheiden. Das oben verlinkte Youtube Video geht ja sehr unentschieden aus, von der Video Qualität her haben mir die GoPro Filme etwas besser gefallen.

Was ich allerdings etwas unterschätzt habe, ist der Aufwand des Schneidens. Zunächst brauchst du ein Programm. Da gibt es etliche Freeware Programme, zwischen denen man sich entscheiden muss. Dann brauchen die relativ viel Rechenpower, wurde oben ja schon erwähnt. Unser Laptop ist damit überfordert, da macht das Schneiden keinen Spaß (ich schneide mit ShotCut, da hängt am Laptop die Vorschau hinterher oder geht nicht und das Rendern am Ende dauert für 15 Minuten Film Stunden). Ich muss daher bei mir im Büro Schneiden (bin selbständig, da geht das), mein Rechner dort kommt mit ShotCut gut zurecht. Aber dann habe ich erst beim Schneiden gemerkt, dass relativ viel Material nicht so wirklich gut brauchbar ist. Zu schnelle und zu viele unnötige Schwenks, Nahaufnahmen zu nah und daher unscharf, Ton mangelhaft, Zeitraffer zu lang usw usf. Okay, das ist dann eben in der Anfangszeit so, da hoffe ich, dass die Lernkurve steil nach oben geht. Hat also mit der Kamera nichts zu tun. Aber etwas frustrierend ist es doch.

Ich hoffe, das hilft etwas. Wenn du noch Fragen hast, her damit.

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Danke @Trekkerling für deine Erfahrungen. Das mit dem Schneiden der Filme sehe ich auch als das eigentliche Problem. Und je mehr Aufnahmen man hat, desto heftiger wird es. Ich werde mal einen Test mit meinem Laptop machen.

Aber das Thema Drohnen scheint ja Potential für "Differenzen" zu haben....

PS. Nachfrage - macht es Sinn, für die Pocket den WLan/BT Adapter (oder das Scrollrad) zu haben oder läßt sie sich über das Display ausreichend gut steuern und kontrollieren? Was wäre aus deiner Sicht sinnvolles Zubehör?

bearbeitet von kra

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@kra, auch ich habe einen Osmo Pocket, und ich liebe das Kerlchen. Das Scroll-Rad sowie den WLan Adapter finde ich sehr praktisch. Der WLan-Adapter ist klasse, wenn man sich selbst filmen will und möchte, dass die Kamera einen verfolgt. Ich habe damals das 3er Set gekauft. WLan-Adapter, Scroll-Rad und eine Halterung (die ich nicht nutze), was um einiges preiswerter ist als die Einzelkomponenten. Außerdem habe ich mir damals noch so einen Akkustab gekauft, denn der kleine Akku in der Osmo-Pocket ist auf Tour tatsäclich ein Hemmnis. Was schade ist, der OP kann nicht zoomen, und die Tonqualität ist zwar akzeptabel aber nicht ganz so toll. Es gibt zwar einen Mikrofonadapter, den man aber derzeit noch nich benutzen kann, wenn das das WLan-Teil angeschlossen ist. Ich habe den Mikrofonadapter nicht gekauft, denn die schlechten Erfahrungen der Anderen auf Youtube und in Foren laden nicht gerade zum Kauf ein.

Auf Tour habe ich im Gepäck, den Osmopocket (in der Hosentasche), eine Gopro, falls ich mal in Wasser filmen will, und eine Sony-Handycam (meine Hauptkamera). 

Hier kannst Du mal einen meiner Videos betrachten, das ich ausschließlich mit der Osmo Pocket gefilmt habe: https://www.youtube.com/watch?v=ZO6HzBoXIlY

 

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vor 11 Minuten schrieb rentoo:

.... Außerdem habe ich mir damals noch so einen Akkustab gekauft, denn der kleine Akku in der Osmo-Pocket ist auf Tour tatsäclich ein Hemmnis. ..

 

Interessant, dass Du das so empfindest, das war bei mir nicht so. Da hatte ich nämlich beim Kauf auch noch etwas Bedenken wegen dem nicht wechselbaren und kleinen Akku.  Ich hab ihn aber, glaub ich, auf den 4 Tagen Tour nur einmal zwischendurch aufgeladen. Gefühlt und nach der Erinnerung hätte der Akku bei mir mindestens 2 Tage durchgehalten, eventuell auch länger. Ist aber kein Kaufhemmnis für mich, Powerbank habe ich eh immer dabei, und bei der geringen Kapazität des Akkus (875mAh lt Hersteller) mach ich mir keine Gedanken über den Mehrverbrauch der Powerbank auf Tour, ca 400mAh/Tag 'verschlupfen' sich bei mir unterwegs, da frisst das Smartphone deutlich mehr!

OT: nettes Video. Und lustig zu sehen, wie die Videos bei anderen so aussehen. Meine sehen ziemlich genauso aus.

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vor 1 Stunde schrieb kra:

Danke @Trekkerling für deine Erfahrungen. Das mit dem Schneiden der Filme sehe ich auch als das eigentliche Problem. Und je mehr Aufnahmen man hat, desto heftiger wird es. Ich werde mal einen Test mit meinem Laptop machen.

Aber das Thema Drohnen scheint ja Potential für "Differenzen" zu haben....

PS. Nachfrage - macht es Sinn, für die Pocket den WLan/BT Adapter (oder das Scrollrad) zu haben oder läßt sie sich über das Display ausreichend gut steuern und kontrollieren? Was wäre aus deiner Sicht sinnvolles Zubehör?

Das mit dem vorher mal das Schneiden testen halte ich für eine sehr gute Idee. Wenn einem das überhaupt keinen Spaß macht, hat man hunderte einzelne Filmchen. die man sich nie mehr anschaut und eine Kamera rumliegen, die man nicht nutzt.

Wie in dem anderen Faden beschrieben habe ich den Bluetooth Adapter. In der Theorie finde ich den klasse, in der Praxis war für mich das Prozedere Adapter rausholen, anschließen, mit dem Handy via BT verbinden, Osmo hinstellen, zurück- bzw. weglaufen, mich am Bildschirm fixieren, vorbeilaufen, wieder zum Pocket hinlaufen, Adapter abmachen und wieder verstauen einfach zu viel Gedöns. Aber der Effekt ist es unter Umständen anderen Leuten wert, weil es sieht echt professionell aus, als ob man einen Kameramann dabei hätte.

Edit: Ach ja, das Scrollrad... das nutze ich so gut wie nie. Bei mir sah das auf Tour so aus: Kamera raus, grob ausrichten, einschalten, dann schwenkt die Kamera schon in etwa da hin, wo ich sie haben will, dann noch etwas feiner ausrichten indem ich die Kamera schwenke, losfilmen, fertig.

 

bearbeitet von Trekkerling

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Die Nachbearbeitung ist echt eine aufwändige und teils frustrierende Aufgabe!

1) Sichtung des Materials und notieren welche Szenen man pro Video nehmen möchte
2) Laden der Videos ins Programm
3) Schneiden der Videos auf die Sequenzen von Punkt 1
4) Sortieren der Videos, dass es auch Sinn macht bzw. nett anzuschauen ist.
5) Colorgrading (wenn entsprechendes Ausgangsmaterial vorhanden ist)
6) Musik Untermalung 
7) Rendern
Dann den ganzen Scheiss nochmal von neu, da Final Cut beim automatischen speichern sich aufgehangen und das Projekt vollkommen zerstört hat! 
8) Die schönsten Urlaubserinnerungen ever! Ich muss sagen es hat sich defenitiv gelohnt! Hab mir den Film 1 Jahr später wieder angesehen und war wieder total drinne! 

Für mich war das der erste Film. Hat mich, mit Einarbeitung in das Programm etc. vllt. 25 Arbeitsstunden gekostet. 

Den 2. fange ich jetzt bald an - waren im November in Südafrika... 

bearbeitet von Cyco2

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vor 59 Minuten schrieb Trekkerling:

Interessant, dass Du das so empfindest, das war bei mir nicht so. Da hatte ich nämlich beim Kauf auch noch etwas Bedenken wegen dem nicht wechselbaren und kleinen Akku.  Ich hab ihn aber, glaub ich, auf den 4 Tagen Tour nur einmal zwischendurch aufgeladen. Gefühlt und nach der Erinnerung hätte der Akku bei mir mindestens 2 Tage durchgehalten,

Der Aukkuverbrauch hängt natürlich auch von der Nutzung ab. Ich filme sehr viel, um später aus möglich viel Material für den Schnitt auswählen zu können. Wie gesagt, ich liebe das Kerlchen und habe es auch oft in Gebrauch. Um keinen Preis würde ich den OP hergeben wollen. Als alleinige Hauptkamera wäre es mir allerdings wegen des kleinen Akkus und der fehlenden Zoomfunktion nicht genug. Doch jeder hat halt seine eigene Art der Verwendung. Ich kann da nur für mich sprechen.

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Danke für die Einschätzungen. Ich denke die Tendenz neigt sich immer mehr zur OP ...

Was ist eine realistische Laufzeit bei gut beanspruchtem Gimbal? (Gehen, kein Turnen).

Bei deinem Film, @rentoo kann man schön sehen, das die verikalen Bewegungen schwächer gedämpft werden als die anderen Achsen. Sind die gezeigten Sequenzen jetzt eher die "Sahnestückchen" dafür oder durchaus realistisch?

@Trekkerling, den BT-Adapter würde ich eher dauerhaft nutzen, weil ich, wenn die OP an mir befestigt ist, ich keinen Zugang zum Monitor haben werde. Und für eine Kabelverbindung brauche ich ein USB Buchse-Stecker Kabel (und hab dann immer das Kabel im Weg.

@Cyco2 gut, 25h Schnittzeit für eine Film ist schon was. Wie lange war der Film dann und wieviele Sequenzen hast du da verarbeitet?

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@kra, jede Veröffentlichung besteht aus "Sahnestückchen" zumindest wenn man sich Mühe gibt :grin:

Allerdings entspricht das so auch dem realen Verhalten der Osmo Pocket. Ich habe mir zu Weihnachten den originalen Extension Rod für die OP gekauft, hatte aber noch keine rechte Gelegenheit die Kombination im Gelände zu testen. In den Reviews auf YT wird allerdings berichtet, dass, wenn der OP an einer Verlängerung angebracht ist, die vertikale Bewegung abgeschwächt wird. Die horizontale Bewegung wird wirklich gut und zuverlässig abgeschwächt. Du solltest mal sehen, wie ich beim Filmen damit rumwackle. Das wäre nicht anzusehen, wenn das, der, die (?) Gimbal das nicht auffangen würde.

bearbeitet von rentoo

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@kra Freut mich, dass wir Dir helfen konnten. Zum BT-Adapter: wenn der dran ist, passt die OP nicht mehr in die ansonsten sehr praktische Schutztasche, die den potentiell empfindlichen Gimbal vor Beschädigungen schützt. Daher hab ich den nicht dauerhaft dran. Da könnte man zwar was basteln, was eventuell auch leichter ist, aber das ist mir zu aufwändig.

Zum Einschätzen, wie lange der Akku so hält: ich habe in den 4 Tagen insgesamt 66 Filme mit insgesamt 10,7 GB gefilmt. Leider habe ich beim Akkuverbrauch nicht wirklich extrem darauf geachtet, wieviel ich verbraucht habe. Aber ich kann mich dunkel erinnern, dass es in etwa ein Viertel bis ein halber Akku pro Tag war.

Nochmal zurück zur Eingangsfrage, ob Gimbal oder Actioncam: Hast Du Dich schon etwas ausführlicher mit der Hero 8 beschäftigt? Ich würde tatsächlich, nachdem ich das oben von Cyco2 verlinkte Vergleichsvideo gesehen habe, tatsächlich im Moment sogar eher zur Hero 8 tendieren. Die Filmqualität im direkten Vergleich (so ab 3:44) ist bei der Hero 8 schon deutlich besser. Ganz krass ist das bei dem Treppenshot ab ca. 4:00 oder auch ab 4:34. Da kann man bei der Hero 8 Grashalme zählen, wo bei der OP eher nur Matsch rauskommt (was mir erschreckend bekannt vorkommt, wenn ich mir meine OP Aufnahmen ganz kritisch anschaue). Das Bessere ist eben des Guten Feind...Aber z. B. ab 5:05 finde ich den Unterschied nicht mehr so gravierend. Dafür finde ich die Stabilisierung in dem Treppen-Shot bei der OP besser, irgendwie harmonischer. Und ab 7:30 ist schon erschreckend bei der Hero8.

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Jetzt will ich doch auch noch meinen Senf dazu geben ... auch wenn natürlich jeder Senf hier immer nach individuellen Verwendungskriterien folgt, aber das ist ja auch gut so ...
Wer Luftaufnahmen "braucht" muss ne Drohne haben, klar (ich hasse die Dinger) ...
Wer Zoom braucht, muss nen Camcorder oder Fotocam haben, klar ...
Deswegen gehts jetzt nur um die kleine Cam, also die Osmo, ohne Zweifel ein prima Teil, mMn. der Gopro, allerspätestens der jetzigen 8er, deutlich unterlegen:

  • deutlich besserer Stabi ohne Mechanik, kann also schon mal nicht kaputt gehen (prima wenn man die Nachverfolgung nicht braucht)
  • Bildqualität deutlich besser, auch weniger Pixelmatsch durch die höhere Bitrate
  • Display größer, da kann man auch ohne Smarti bequem Einstellungen vornehmen ... und die Bildqualität verbessert sich eben erheblich wenn man z.B. die ISO oder die Belichtung der jeweiligen Situation anpasst, wenn man da erst ewig rumfummeln muss macht mans nicht und dann ist die Enttäuschung da
  • ein wechselbarer Akku, festverbaute Akkus sind für mich das absolute Todesurteil, Akku leer und erst mal 2 Stunden Powerbankgefummel, hallo ...
  • wasserdicht, egal welche Situation, Kanu, Schwimmen, ne Woche Regen in der Hardanger Vidda ... keine Angst um die Cam
  • besserer interner Ton (wenn das ein Kriterium ist. Der kack Audioadapter ist natürlich völlig undiskutabel, an eine Cam gehört ein direkter Anschluss !!)
  • FOV: man hat den SuperWide für besondere Gelegenheiten, der Linearmodus aber optimal für die meisten Anlässe, aber man hat eben beides
  • und das Timewarp, auch wenn ichs noch nicht häufig verwendet habe, ist einfach genial, das kann sooo einfach keine andere Cam (nice wenn mans verwenden will)

Für die OP spricht für mich nur die Möglichkeit der etwas individuelleren Fokussierung, alles andere ist für mich persönlich der Gopro unterlegen.

Owei, jetzt krieg ich womöglich Prügel :mrgreen:

bearbeitet von TappsiTörtel

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vor 3 Minuten schrieb TappsiTörtel:

...

  • und das Timewarp, auch wenn ichs noch nicht häufig verwendet habe, ist einfach genial, das kann sooo einfach keine andere Cam (nice wenn mans verwenden will)

Für die OP spricht für mich nur die Möglichkeit der etwas individuelleren Fokussierung, alles andere ist für mich persönlich der Gopro unterlegen.

Owei, jetzt krieg ich womöglich Prügel :mrgreen:

Fast 100% Zuspruch von mir als OP-Bestizer bezüglich der Überlegenheit der aktuellen Hero 8, aber da hast Du mich auf einen Punkt gebracht, der eindeutig für die OP spricht: der bewegte Zeitraffer. Das kann sonst wirklich keine mit bekannte Kamera und sieht saugeil aus!

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vor 3 Minuten schrieb Trekkerling:

der bewegte Zeitraffer. Das kann sonst wirklich keine mit bekannte Kamera und sieht saugeil aus!

Jepp, das meinte ich auch mit der Nachverfolgung, ist ja im Prinziep die gleiche Funktion, das muss man sich für die Gopro leider extra kaufen für den gedrehten Zeitraffer ("Eieruhr") oder es mit einem elektrischen Uhrwerk selber basteln, eingebaut bei der OP isses natürlich deutlich hübscher :-)

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Tja, da sieht man mal, die eierlegende Wollmilchsau ist auch hier noch nicht erfunden und auf den Markt gebracht worden. So wie halt auch bei Zelten, Biwaksäcken usw.. Man muss halt wirklich wissen und abwägen, worauf es einem letztendlich ankommt, und wo der hauptsächliche Einsatz der Kamera liegt. 

Eines sollte man trotz aller Vor- und Nachteile nicht vergessen, die Filme und Fotos macht immer noch die Person hinter der Kamera. Man kann sogar mit den billigsten Teilen, klasse Filme machen. Neben Technik sind auch Ideen, der richtige Blick, gutes Licht und viele weitere Dinge gefragt. Und selbst später zuhause beim Schnitt kann man noch viel machen.

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vor 2 Stunden schrieb kra:

 

@Cyco2 gut, 25h Schnittzeit für eine Film ist schon was. Wie lange war der Film dann und wieviele Sequenzen hast du da verarbeitet?

OT: Das war, wie geschrieben, mein erster Film und ich musste mich erstmal einwurschteln... 
Aber der Film am Ende war ca. 10 Minuten lang mit 70-100 (?) Szenen.... 

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