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Ultraleicht Trekking

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Ich habe viel gesucht hier aber bisher keinen Thread gefunden, wo man nach Wanderpartnern suchen kann. Da ich - sobald es in Deutschland wieder möglich ist unterwegs zu sein - gerne eine kleine Tour machen will, suche ich jemanden, der vielleicht Lust hat mich zu begleiten bzw. mich mitzunehmen.

Als absolute Anfängerin im Thema UL und einer noch nicht ganz so tollen Kondition (12 erfolgte OP´s und zwei Monate Krankenhaus) werde ich vermutlich nicht mehr als 15 - 20 km / Tag laufen können. Ich will es einfach mal ausprobieren mit meiner neuen Ausrüstung, traue mich aber (noch) nicht alleine im Wald zu schlafen. Was ich aber gerne möchte.

Außerdem bin ich schon ein älteres Modell (55). Ich will mit meiner kleinen Hündin und Zelt unterwegs sein. Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der viel Geduld hat und von dem ich was lernen kann. Ich bin pflegeleicht und humorvoll und kann auch gut stundenlang alleine laufen. Nur eben nachts draußen zu sein, das will ich erst mal in Gesellschaft testen.

Freue mich auf Ideen und Anregungen.

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vor 2 Stunden schrieb T-Travel:

Im Bereich "Ausrüstung" bist du da auf jeden Fall falsch.

Schau mal hier rein:

Im Bereich Tourvorbereitung kannst du auch bei sonstigen Vorbereitungen posten. 

Vielen lieben Dank! Ich wollte das gar nicht in Ausrüstung posten :) das war ein Versehen.

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vor 8 Stunden schrieb Altes Mädel:

Ich habe viel gesucht hier aber bisher keinen Thread gefunden, wo man nach Wanderpartnern suchen kann. Da ich - sobald es in Deutschland wieder möglich ist unterwegs zu sein - gerne eine kleine Tour machen will, suche ich jemanden, der vielleicht Lust hat mich zu begleiten bzw. mich mitzunehmen.

Als absolute Anfängerin im Thema UL und einer noch nicht ganz so tollen Kondition (12 erfolgte OP´s und zwei Monate Krankenhaus) werde ich vermutlich nicht mehr als 15 - 20 km / Tag laufen können. Ich will es einfach mal ausprobieren mit meiner neuen Ausrüstung, traue mich aber (noch) nicht alleine im Wald zu schlafen. Was ich aber gerne möchte.

Außerdem bin ich schon ein älteres Modell (55). Ich will mit meiner kleinen Hündin und Zelt unterwegs sein. Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der viel Geduld hat und von dem ich was lernen kann. Ich bin pflegeleicht und humorvoll und kann auch gut stundenlang alleine laufen. Nur eben nachts draußen zu sein, das will ich erst mal in Gesellschaft testen.

Freue mich auf Ideen und Anregungen.

Ich hab dir eine direkte Nachricht geschrieben. Freu mich auf den Austausch  :)

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Hi! Klingt ja spannend. Möchtest du denn bei dir zuhause im Umkreis Touren unternehmen oder auch ggf. weitere Strecken fahren?

Ich habe bisher auch immer nur auf ausgewiesenen Plätzen (Trekkingplätze Schwarzwald/Pfalz) in Deutschland geschlafen, für das Wildcampen hat es bei mir auch noch nicht gereicht :mellow:.

Ansonsten habe ich aber schon etwas trekking Erfahrung in den USA und Schottland gesammelt.

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vor 39 Minuten schrieb Backpackerin:

Hi! Klingt ja spannend. Möchtest du denn bei dir zuhause im Umkreis Touren unternehmen oder auch ggf. weitere Strecken fahren?

Ich habe bisher auch immer nur auf ausgewiesenen Plätzen (Trekkingplätze Schwarzwald/Pfalz) in Deutschland geschlafen, für das Wildcampen hat es bei mir auch noch nicht gereicht :mellow:.

Ansonsten habe ich aber schon etwas trekking Erfahrung in den USA und Schottland gesammelt.

Ich kann auch ggf. weitere Strecken fahren. Wohne zwischen Stuttgart und Würzburg und würde jetzt nicht unbedingt in den Norden fahren für eine Wandertour, aber im Umkreis von ca. 200 km bin ich flexibel.

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vor 11 Minuten schrieb Altes Mädel:

Ich kann auch ggf. weitere Strecken fahren. Wohne zwischen Stuttgart und Würzburg und würde jetzt nicht unbedingt in den Norden fahren für eine Wandertour, aber im Umkreis von ca. 200 km bin ich flexibel.

Ich bin selbst aus der Nähe von Augsburg und eher im Süden unterwegs. Werde mich gerne wieder bei dir melden, sobald sich das alles hier beruhigt hat, finde ich eine tolle Idee.

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vor 2 Minuten schrieb Backpackerin:

Ich bin selbst aus der Nähe von Augsburg und eher im Süden unterwegs. Werde mich gerne wieder bei dir melden, sobald sich das alles hier beruhigt hat, finde ich eine tolle Idee.

Lustig, Augsburg ist meine Heimat :) Ja, melde dich wieder, ich bin öfter in der Nähe von Augsburg bei meinen Eltern.

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      Während ich im Wald nach Feuerholz für die Grillstelle suche, kommt ein Auto mit lauter Musik angefahren. "Oh nein!" denke ich. Ein junger Mann, gerade 18 geworden wie er mir später sagt, fragt mich: "Wollen sie auch heute hier grillen?" "Ich will hier heute schlafen", antworte ich. Man arrangiert sich, und Timo und Melanie bieten mir sogar ein Steak und ein Bier an, was ich dankend annehme. Eigentlich ist es ein ganz lustiger Abend, bis eine weitere Gruppe Jugendlicher auftaucht, und mir klar wird, dass ich später in der Nacht weiter ziehen muss, und mir einen anderen Schlafplatz suchen. Irgendwann läuft auch noch ein nackter Mann, um die 60, mit einer Taschenlampe vorbei. Leute gibts...
      Um ca. halb 12 laufe ich los. Soweit zurück in den Wald, bis ich nichts mehr von der Geräuschkulisse am Grillplatz höre. Dann errichte ich mir im Wald mein Nachtlager.

      Tag 2
      21.04.2018
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      Ein wunderschöner Sonnenaufgang versüßt mir meine Stimmung. Ich mache ein paar Fotos. Zähne putzen, Frühstück und weiter geht es. Ich bin etwa bei Kilometer 10. Heute will ich mindestens 25 km schaffen. Recht zügig trete ich den Weg an. Leider fehlen teilweise Beschilderungen. Kurz nach Egisholz gehe ich etwa 1km in die falsche Richtung. Also wieder zurück. Es ist verdammt heiss, und ich schwitze wie blöd. Mein T-Shirt ist total durchnässt.Immer wieder muss ich Rast machen.Nachdem es einige Kilometer über Feldwege ging, komme ich an das erste Portal bei einer Burg. Ich glaube Röttler-Burg. Das gibt mir wieder Motivation. Die brauche ich auch, denn heute wird es noch sehr anstrengend. Es geht auf den Blauen. Also fast durchgehend bergauf. Um mein Ziel zu erreichen gebe ich etwas Gas. An der Sausenburg gehe ich zuerst vorbei, dann sage ich mir: "Da hat man bestimmt ne schöne Aussicht." Und so ist es auch. Die etlichen Treppenstufen zum Turm lohnen sich. In Kandern gehe ich Einkaufen. Morgen ist Sonntag, und ich brauche außerdem dringend Wasser. Als ich aus Kandern herauslaufe, kommt mir Ben Tüxen entgegen (EinMannImWald). Er hat schweres Gepäck dabei. Ich grüße nur kurz, traue mich nicht ihn anzusprechen. Später in der Hütte am Hexenplatz, einer sehr gemütlichen Hütte mit Ofen, Bänken und Tisch, lese ich im Hüttenbuch seinen Eintrag von gestern. Er geht auch den Westweg Richtung Basel.
      Auf einer Bank im Schatten mache ich um ca. 13Uhr eine Pause. Zu Hause anrufen, essen und trinken, und ich gönne mir einen Energydrink. Zu dem Zeitpunkt bin ich eigentlich schon am Ende meiner Kräfte. So kommt es mir zumindest vor. Aber die Pause tut mir gut. Ich muss einfach nur einen Gang runter schalten. Es ist 14 Uhr als ich weiter gehe. Noch 6h bis es dunkel wird. Also eigentlich noch genug Zeit. Ich gehe jetzt viel langsamer bergauf. Immernoch anstrengend, aber auszuhalten. Ab und zu muss ich trotzdem Pausen machen. Ich bin sowas von glücklich, als ich am Parkplatz auf dem Blauen ankomme. Ich gehe in das Restaurant und esse eine Currywurst mit Pommes, dazu eine Cola. Nachdem ich noch auf der Toilette war, wandere ich weiter. Es geht jetzt schön bergab. Bei der Egerten Hütte treffe ich 2 Wanderer, mit denen ich mich kurz unterhalte. Ich bekomme den Tipp, dass in ca. 3km eine schöne Hütte mit Türe und Grillstelle kommt. Im Vergleich zu meinem letzten Nachtquartier ein echter Luxus. Bis dort hin gehe ich noch, mache mir ein Feuer an, und koche ein Süppchen. Um ca. 22Uhr gehe ich schlafen. 
      Heute habe ich ungefähr 28km gemacht. Als ich wieder zuhause in der Karte nachschaue, fällt mir auf, dass es etwas mehr als 1000 Höhenmeter waren.
       
      Tag 3
      22.04.2018
      Heute Nacht bin ich mehrmals wach geworden, weil mir übelst warm war. Ich habe meinen Schlafsack dieses Mal offen gelassen. Immer wenn ich wach wurde, habe ich ihn etwas angehoben. Das half aber nur kurz. Um ca. 7 Uhr stehe ich auf. Es ist schon lange hell. Nach dem Zähneputzen und Frühstücken telefoniere ich lange mit meiner Freundin. Erst um 8 Uhr habe ich alles zusammen gepackt und gehe los. Heute geht es über den Belchen. Durch viele Wiesen und Kuhweiden laufe ich in der prallen Sonne. Endlich wieder im kühleren Wald, geht es steil bergauf. Sehr anstrengend das Ganze. Insgeheim hoffte ich, meine Tageskilometer von gestern noch zu toppen. Aber jetzt glaube ich nicht mehr daran. Irgendwann laufe ich wieder über Wiesen. Der Ausblick ist herrlich. Oben auf dem Belchen angekommen, setze ich mich erstmal in einen Liegestuhl. Aber die Sonne scheint mir zu stark, und ich muss mich in den Schatten setzen. Ich spüre auch schon ein Brennen im Nacken. Hier oben sehe ich das erste Mal Schne auf meiner Tour. Beim Abstieg wird es sogar noch mehr. Immer wieder muss ich über Schnee gehen. Es wird recht steil und felsig. An einem Bach fülle ich meine Wasserflaschen auf, filtere das Wasser aber vorsichtshalber. Auf dem Weg komme ich immer wieder an Stellen vorbei, an denen ich meine Flaschen auffüllen könnte. Deshalb ärgere ich mich, weil ich das Gewicht umsonst mit mir rum schleppe. In Notschrei setze ich mich im Außenbereich eines Restaurants an einen Tisch. So weit wie möglich weg von den anderen Gästen. Ich möchte niemanden mit meinem Geruch belästigen. Badische Käsknöpfle und dazu eine große Cola gibt es. Von hier wären es noch knapp 10km auf den Feldberg, und es ist 16 Uhr. Ich könnte dort einkehren, mal duschen etc. Aber schaffe ich heute noch 10 km? Es wird steil bergauif gehen, und dort liegt sicher einiges an Schnee. Ich bezahle meine Rechnung. Beim Aufstehen bemerke ich, dass meine Beine nicht mehr so wollen. Sie fühlen sich richtig schwer an. Alles klar. Heute gehe ich nicht mehr auf den Feldberg. Die beste Option, vorher noch zu übernachten, ist die Auerhahnhütte. Dort gehe ich hin. Um ca. 17 Uhr komme ich an, nachdem ich durch tiefen Schnee waten musste. Es ist noch früh, aber egal. Ich habe heute ca. 25km gemacht. Das muss reichen. Ich mache mir Holz zurecht für ein kleines Feuer und fülle meine Edelstahlflasche mit Schnee, den ich später am Feuer schmelzen will. Beim Ausziehen der Schuhe bemerke ich eine Blase am Zeigezeh. Sie ist noch zu und tut zum Glück nicht weh. Mit dem geschmlzenen Schnee wasche ich meine Socken und meine Unterhose, hänge sie zum Trocknen ans Feuer. Zum Essen mache ich mir Couscous mit Gemüsebrühe. Mit Wasser muss ich hier nicht sparen. Überall liegt Schnee. Wie gestern schon, gehe ich um 22 Uhr schlafen. Morgen will ich früh raus, um viele Kilometer zu schaffen.
       
      Tag 4
      23.04.2018
      Im Gegensatz zu meinem Plan früh aufzustehn, wache ich erst um 20 nach 7 auf. Ich lasse mir Zeit, und gönne mir heute sogar das erste Mal einen Kaffee zum Frühstück. Es ist bereits halb 9 als ich los gehe. Es geht gar nicht so steil bergauf, wie ich erwartet hatte. Auch der Schnee stört mich wenig. Das Laufen ist sogar richtig angenehm. Endlich ist es auch nicht mehr so heiss. Auf meinem Weg Richtung Gipfel, habe ich auf dem Feldberg eine herrliche Aussicht. Es herrscht zwar nicht ganz so klare Sicht, aber es könnte schlimmer sein. Immerhin sagt meine Wetterapp für heuteRegen an. Durch den Schnee erkennt man den Weg schlecht, und ich schaue ab und zu auf dem Handy nach, ob ich noch richtig bin. Zum Glück entdecke ich auch Fußspuren. Irgendjemand hatte hier wohl Zehenschuhe an. Dieser Spur folge ich in umgekehrter Richtung. Oben auf dem Feldberg gibt es eine kleine Aussichtsplattform. Bis in die Alpen kann man heute leider nicht sehen. Ein Mann mit seiner ca. 3-jährigen Tochter erzählt mir, dass er hier oben einen allinclusiv Urlaub mit seiner hochschwangeren Frau und seiner Tochter macht. Sowas muss auch mal sein. Nach einer kleinen Plauderei beginne ich den Abstieg. Hier wird es mit dem Orientieren immer schwieriger, aber dank der Fußspuren verlaufe ich mich nicht. Den Berg hinab fließen überall Bäche aus geschmolzenem Schnee. Ich breche im Schnee immer wieder ein. Einmal sogar bis zur Hüfte, und stehe dann in einem Bach. Über mehrere gestürzte Bäume muss ich steigen. Irgendwann geht es nicht mehr so steil bergab, und es liegt auch kein Schnee mehr. Jetzt kann ich etwas Gas geben. Als es anfängt zu nieseln, ziehe ich sofort meinen Poncho über. Ich möchte nicht, dass die Sachen in meinem Rucksack nass werden. Die Regenhose lasse ich erstmal weg. Nach einer Weile fängt es an, wie aus Eimern zu schütten. Da komme ich an einer Hütte vorbei. Es ist 12 Uhr. Wenn ich erstmal eine Mittagspause mache, regnet es vielleicht nicht mehr so stark, wenn ich weiter gehe. Also gehe ich in die offene Hütte und lege den nassen Poncho zum Trocknen hin. Dann packe ich mein Kochzeug aus, und bereite mir Couscous zu. Leider nimmt meine Tour hier eine Wendung. Ich erfahre, dass meine Freundin ernsthaft krank ist, und ich muss die Tour abbrechen. Ich laufe noch die 8 km bis Hinterzarten, wo ich um 15 Uhr ankomme, und fahre dann mit Bus und Bahn nach Hause.
       
      Insgesamt bin ich ca. 85 km gewandert.
       
      Fazit
      Ich war gut vorbereitet. Habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, und hatte eigentlich zu viele Sorgen. Ich glaube nicht, dass es noch viel kälter geworden wäre, von daher hätte ich die Steppjacke zuhause lassen können. Mein Schlafsack war für knapp 0 Grad ausgelegt. Viel zu viel. Der 10 Euro Rucksack hat sehr gute Dienste geleistet. Ich hatte fast durchgehend meine Daumen in den Daumenschlaufen eingehängt, und so hatte ich kaum Gewicht auf den Schultern. Meine Z-Lite, die ich geteilt und übereinander gelegt habe zum Schlafen, und den Rucksack unter die Füsse, war ausreichend bequem. Ich hatte keine Rückenschmerzen oder sonst was. In meine Schuhe habe ich mich verliebt. Ich hatte vor, meine Lowa Wendelstein anzuziehen für die Tour. Aber diese musste ich an Lowa senden wegen einer Reklamation. Sie haben mir kostenfrei ein komplett neues Paar geschickt. Eine Woche vor dem Westweg...Mit nagelneuen Schuhen wollte ich den Westweg nicht gehen. Die Adidas Trail Running Schuhe haben sich dann sogar als die bessere Wahl herausgestellt. Die Edelstahlflasche ist relativ schwer, aber ich würde sie wieder mitnehmen.
      Von meiner körperlichen Fitness war ich selbst ein wenig positiv überrascht muss ich sagen.
      Wo ich noch sehr dran arbeiten muss ist die Ernährung auf Tour. Mir hat viel gefehlt wie Fette und Kohlenhydrate. ch habe viele Fitnessriegel gegessen, hätte aber mehr richtige Mahlzeiten zu mir nehmen müssen.
      Ich hoffe, dass ich gerade Einsteigern ein wenig die Nervosität nehmen kann, und gebt mir gerne Tipps, was ich bei einem nächsten Reisebericht besser machen könnte.
      Die Bilder sind leider nicht ganz in der richtigen Reihenfolge.
       































    • Von Mina&Ayla
      Hallo ihr lieben!
      Ich möchte mit meinem 30kg-Hund im Mai 12 Tage im Elbsandsteingebirge wandern. Genaue Tour ist erst noch in Planung. Da ich für meinen Hund die Ausrüstung mitschleppe, muss diese so leicht wie möglich sein. Ich lasse auch gern vieles weg und nehme so wenig wie möglich mit, dafür soll neue Ausrüstung, die ich mir beschaffe, relativ qualitativ sein.
      Vorletztes Jahr war ich ohne Hund 3 Wochen in Schweden wandern mit etwa 23 kg Gepäck, bin aber selbst nur 1,60 cm groß und rund 48 kg schwer. Mussten wegen nur einem Zwischenstopp eben das gesamte Essen für 2 Wochen tragen. Auch auf dieser Tour möchte ich aus Kostengründen mein Essen selbst mitnehmen (morgens Porrdige mit Nüssen und Kokoschips, über den Tag Rohkostriegel, abends Tütensuppe).
      Diesmal soll es leichter werden. Habe ein paar Gegenstände, auf die ich halt nicht verzichten mag (Fernglas, Ebook-Reader, Ball für Hund etc.).
      Habt ihr Tipps, wie ich möglichst einfach und leicht meine Schlafstätte gestalten kann? Kann mich nicht entscheiden zwischen leichtem Zelt, Tarp, oder sonst iwelche Ideen. Oder ob ein neuer Schlafsack (oder Inlet) hermuss, ich lieber in einen Biwak-Sack investieren sollte oder eine isolierende Zeltunterlage hermuss. Weiß auch nicht, ob mein Schlafsack für die Temperaturen ausreicht, die waren sehr billig. Am liebsten würde ich ohne Zelt reisen oder mit einem sehr leichten mit geringem Packmaß.
      Meine bisherigen Ausrüstungsgegenstände, die ich habe (und ggf. weglassen oder optimieren würde) sind folgende:
      Schlafen:
      Therma-rest Neoair All Season (519g)
      High Peak lite pak Schlafsack Komforttemperatur 12°C (818g)
      Naturehike Schlafsack Komforttemperatur  9°C (866g)
      (Zelt decathlon, 2 Personen (1800g))
      Küche/Essen/Trinken:
      Plastik-Löffel-Gabel-Messer (9g)
      Gaskartusche (476g)
      Gaskocher (176g)
      Geiggerig Trinksystem 3 liter (268g)
      Geigerrig Wasserfilter (37g)
      Alu-Topf 1 Liter + Plastiktüte (125g) -> vllt. wäre ein Becher besser, dann kann ich gleich Tee draus trinken
      Silikon-Faltschüssel (70g) -> wahrscheinlich unnötig, könnte aus dem Topf/Becher essen
       
      Ich war noch nie mit Hund auf einer Mehrtagestour und weiß nicht, was ich für sie noch zum Schlafen brauche bzw. ob sie es mit Tarp aushalten würde.
       
      Ich freue mich schon auf Antworten!! Danke!!
       
       
    • Von Simseon
      Hallo, ich bin hier noch gar nicht so lange dabei mit UL und bin grad dabei mir ne Schere zu entfernen. Ich möchte von einem Schlafsack auf einen Quilt umsteigen, ich hab mich lange gewunden aber denoch gefallen an dem konzept gefunden. Ich hab mir hier schon ein Paar andere Beiträge durchgelesen und habe gemerkt das mir eine verschließbare Fußbox ganz gut gefallen würde, genauso wie wenn der Quilt ein Stück länger ist damit man sich da schön rein kuscheln kann (macht das Sinn oder stört das nur). Zu meiner Person, ich bin ca 180cm Groß und ziemlich Dünn. Nun stehe ich vor der Entscheidung: Sea To Summit Ember EB II Quilt oder Enlightened Equipment Revelation 800 20°
      Zum Sea To Summit Ember EB II Quilt: https://www.trekking-lite-store.com/sea-to-summit-ember-eb-ii-quilt.html?number=11029-002
      Maße: 225 x 150 cm oder 200 x 120 cm
      Gewicht: 695g oder 620g
      Comfort Temperatur: zwischen 2 und -4°C
      Kosten: 245€
      Fußbox per Druckknöpfe verschließbar
       
      Enlightened Equipment Revelation 800 20°: https://www.trekking-lite-store.com/enlightened-equipment-revelation-800dt-200-quilt-vorfuehrmodell.html
      Maße:194 x 132 cm
      Gewicht: 624g
      Comfort Temperatur: -6°
      Kosten: 270€
      Fußbox mit Reißverschluss schließbar
       
      Da ich total unerfahren mit Quilts bin wäre ich auch sonst für Tipps offen oder andere Vorschläge
      Danke für die Hilfe
    • Von OZcamper
      Hallo ihr Lieben,
      ich bin noch ganz neu in diesem Forum und auch beim Thema UL ein blutiger Anfänger. Ich habe mit der Suchfunktion versucht den Radbereich zu finden, bin jedoch ein bisschen verloren gegangen. Falls ich hier also an der falschen Stelle bin, dann sagt gerne bescheid wo ich dieses Thema besser ansprechen sollte. 
      Der "Plan" ist eine 5-6 wöchige Radtour von Stockholm nach Barcelona. Dazu möchte ich mich aber gleich - so gut es eben geht - ausstatten. Der Zeitraum wird im September und Oktober sein und ich möchte gerne draußen campen.
      Zunächst: "Ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll"  
      Welche generellen Besonderheiten muss ich bei meiner Ausrüstungsauswahl beachten, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin anstelle eines Rucksacks?
      Wie beeinflusst das zB die Wahl meines Zeltes oder von Kochequipment? Habt ihr Tipps für Online Shops oder Händler, die mittlere Qualität zu (für Studenten) bezahlbaren Preisen anbieten? Da das Studentenbudget nicht die super professionelle Ausrüstung zulässt, würde ich mich vor allen Dingen über günstige Empfehlungen freuen mit denen ihr aber trotzdem gute Erfahrungen gemacht habt. Ich werde vorraussichtlich mit einem Mountainbike fahren, welches aber mit Reifen ausgestattet ist, die sowohl für mäßiges Gelände als auch für die Straße ausgelegt sind.
      Ganz spezifisch möchte ich mit den Packtaschen fürs Rad beginnen. Wie viele? Nur hinten am Rad oder auch vorne unbedingt notwendig?
      Habt ihr da eine persönliche Empfehlung? Darüber und alle anderen Ratschläge womit ich beginnen sollte, würde ich mich sehr freuen 
      Viele Grüße und Danke schonmal aus Frankurt,
      Jan
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