Das finde ich ist eine "vernünftige" Beschreibung in Relation zur ursprünglichen TO-Fragestellung :
Ich vermute mal jeder der sich schon ein bisschen länger mit UL-Ausrüstung praktisch beschäftigt, hat die Nummer am Anfang neben dem Offensichtlichen, bei der Ausrüstungsauswahl auch "don´t pack your fears" zu berücksichtigen, um dann später mal in "stupid liught" zu landen, mitgemacht.
Ich seh das in Abhängigkeit von der Tour und persönlichen Vorlieben, wenn jemand eine Tour läuft, wo er 2* / Tag durch Orte kommt, eh lieber Essen geht und damit easy ist, wenn heftigere Wetterbedingungen sind, sich ein Zimmer zu nehmen, ist das was Anderes, als wenn jemand in einer remote Gegend unterwegs ist, wo er auf das absolut zuverlässige Funktionieren dser Ausrüstung inkl Zelt angewiesen ist und auch wegen großen Re-Supply-Abständen viel Lebensmittel & Brennstoff bei hat.
Für mich ist dann eher die Frage, ob denn immer der Leistungsgedanke "andere Strategien zur Gewichtsreduktion oder Effizienzsteigerung auf Wanderungen in Betracht zu ziehen" im Vordergrund stehen muss.
Für mich steht eher unterwegs im Vordergrund, draussen in Verbindung mit der Natur in ihr unterwegs zu sein und die Nutzung von UL-Ausrüstung macht es mir möglich, dabei mit mehr Freiräumen (auch in Entscheidungen) und Komfort unterwegs zu sein, ich lasse mir auch nicht von der Ausrüstung eingrenzen, wann und wo ich unterwegs bin, sondern passe die Ausrüstung an.