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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 17.09.2025 in allen Bereichen

  1. Ein paar Impressionen aus der Gegham-Mountain-Range in Armenien. Eine vulkanische Hochlandsteppe zwischen 2000 und 3600 Metern Höhe. Beeindruckende Weite, und, wenn ich auch nur kurz im Lande war, ein sehr positiver Eindruck von Armenien und seinen Leuten, in der Mehrzahl sehr entspannt und äußerst hilfsbereit. Man kommt auch ohne jedwede Sprachkenntnisse gut durch.
    7 Punkte
  2. Aus einer privaten Nachricht hier kurz reinkopiert für schon mal ein paar mehr Infos, vielleicht schaffe ich mal einen Bericht, ansonsten gerne für konkretes nachfragen: ----- Hi XXXX. Ich hatte mich relativ gut informiert im Vorhinein aus sämtlichen Internetquelle. Ich wollte das Teilstück des Transcaucasiantrail gehen von Sevan bis Jeghegnadzor. Beste Adressen sind die Homepage des TCT https://transcaucasiantrail.org/en/hike/thru-hike-armenia/ und der top Wanderbericht hier https://www.goingthewholehogg.com/geghama-mountains-trekking-guide/ Gegham Mountains sind machbar ab Ende Juni (Altschnee) bis Mitte September (kann dann aber auch schon mal kalt werden und auch leicht schneien). Im Hochsommer häufig Nachmittagsgewitter, im September ruhigeres Wetter. Aber dort kann immer viel an einem Tag passieren. In dem Areal (ich bin es nicht ganz durchwandert, da ich spontan meine Pläne abgeändert habe, Geghams mit etwas Wehmut früher verlassen, dafür noch etwas Klosterkultur, See mit beste Fischtestaurant und kurzer Trip in die Dilijan-Berge, Nationalpark mit ganz anderer Anmutung, Bäume und Wasser) gibt es keine oder kaum Wegmarkierungen. Du bist auf GPS sehr angewiesen und ein Sattelitensystem a la Garmin ist nicht verkehrt da kaum bis kein Empfang. Top app für den trail ist Farout, da die ein offizieller Partner sind und viele Infos bieten zb Wasserstellen. Wasser will geplant werden, es erschien mir aber nicht zu kompliziert. Zelten kannst du überall, ich denke es gibt kein wirkliches einschränkendes Reglement. Verpflegung muss man sich autark organisieren. Ich hatte 5-6 Tage geplant für die Strecke mit ca 30km am Tag, was bei dem zwar hohen aber einfachen Gelände gut machbar ist. Zwischendrin gibt es ein privat organisiertes camp unterhalb des höchsten Vulkans (3600m) wo man Strom und vielleicht eine Mahlzeit bekommen kann. Nette Leute! Im Notfall würden einem die Nomaden in ihren Camps helfen die man in Abständen antrifft, Vodka trinken ist dort vermutlich auch drin. Einzig negativer Aspekt sind die aggressiv auftretenden Hütehunde. Tendenz jeden Tag 1 bis 2 Begegnungen. Sehr unangenhem. Man darf keine grundsätzliche Angst vor Hunden haben. Wenn man die hat kann es einem die Entspanntheit nehmen. Hin und weg von Start Ziel geht gut mit öffentlichen Minibussen (extrem günstig) oder privaten Taxis mit GG-App oder YandexGo-App (sehr günstig).
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  3. @Lugovoi Hättest du nicht Lust, etwas mehr darüber zu schreiben? So z.B. wie lange und von wo nach wo du genau langgewandert bist, Etappenlängen, Höhnemeter, Wasserversorgung etc… etc…
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  4. Hier in dem Vergleich schneidet die Torrid etwas besser ab beim Thema Wärme. Er hier sagt das auch, nach dem ersten Anziehen... Allerdings ist mir eben aufgefallen, dass in beiden Videos die Micro-Puff länger getragen, und die Torrid eher neu und frisch ist. Noch ein Fan der Torrid.. https://youtu.be/NbZbRTcONLo?t=213
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  5. Trade das Handy immer zusammen mit einem kleinen Ziplockbeutel in der Schultertasche. Blieb bisher immer trocken.
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  6. Fürs IPhone gibts eine App die „Water Eject“ heißt. Die vibriert die Feuchtigkeit aus der Ladebuchse und Lautsprechern raus. Vielleicht hilft dir das auch.
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  7. @sevenfifty meine Micro Puff hat auch eine Kapuze und das Schöne an der Micro Puff, es gibt sie in vielen schönen Farben. Meine in hellblau finde ich geradezu entzückend. Beim Kauf bitte nicht mit der Nano Puff verwechseln. Die ist deutlich schwerer als die Micro. (was immer man sich dabei auch gedacht hat, dass eine „Nano“ mehr wiegt als eine „Micro“)
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  8. Die sehe ich hier zum ersten mal erwähnt. Hat die jemand? Mich würde das nachgewogene Gewicht interessieren. .. habe ich auch neu in Größe M und die bietet sogar etwas mehr Platz / ist etwas weiter geschnitten als die MT100 in L. Die Torrid Jacket M bekomme ich noch über die Deca L, während es andersrum zu eng wird und die Deca nicht genug Platz für eine (Apex)Schicht bietet. Edit: 177cm, 80kg
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  9. @sevenfifty Meine Micropuff hat ne Kapuze! Hatte ich auch in meinem längeren Beitrag geschrieben!
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  10. @Blickpunkt Ja, die beiden von mir erwähnten Jacken… vielleicht! Hahahahaha!
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  11. @Blickpunkt Die Gewichte der Liteway und Torrid Jacken sind die der Hersteller, die der Patagonia ist selbst gewogen. Ich finde, neben der Gewichtsersparnis, die zugegebenermaßen recht klein ausfallen würde, käme es mir aber auch darauf an, ob sie wärmer sind, als die nicht allzu warme Micro Puff!
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  12. Ergänzend zum G4Free werfe ich mal den 25 l Rucksack von Decathlon ins Feld. Das ist quasi ein klassischer UL Rucksack im Kleinformat. Rolltop, zwei Mesh Außentaschen, eine Mesch Fronttasche und sehr leicht. Auf der Rückseite gibt es sogar ein Einschubfach für ein Sitzkissen zum Beispiel. Kann man wunderbar als Tages- oder auch mehr MehrtagesRucksack nutzen. Ich hab ihn selbst und weiß, dass auch andere von dem Rucksack begeistert sind. https://www.decathlon.de/p/rucksack-travel-compact-faltbar-wasserdicht-25-liter/_/R-p-309863 Einen Hüft- und Brustgurt hat er übrigens auch
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  13. Ich bin mir nicht ganz sicher, was der Rucksack, den du suchst, alles können muss. Wirf mal einen Blick auf den G4Free 40L Rucksack bei Amazon. Entspricht mit seinen Maßen den gängigen Handgepäckrichtlinien. Und gibt es in vielen Funky Designs. Ich hab zwei Lagen Evazotte 3mm als Rückenpolster drinne, da gibt es ein extra Fach für. Wenn du einen Hüftgurt brauchst, musst du den noch dran nähen (lassen). Hüftgurte kann man einzeln aus verschieden Quellen Kaufen und die Näherin um die Ecke kann dir das garantiert annähen für schmales Geld. Ich verwende den für Tagestouren (und zum Einkaufen), da reicht mir der Brustgurt. Einziges Manko sind für mich die Seitennetze, die sind nicht hoch genug gezogen. Wenn ich da Flaschen drin habe, auch 0,5L, dann fallen die gerne mal raus, wenn ich mir zum Beispiel die Schuhe binde.
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  14. So, nicht lange rum machen, sondern Fakten schaffen. Dank eurer Hinweise habe ich jetzt eine EE Torrid in L bestellt. Ich bin 1,85m bei 85kg und hoffe, dass bei der L noch etwas Luft für die unteren Schichten bleibt. Ich werde berichten! Danke euch!! Gruss Didi
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  15. Moin! Custom-Rucksäcke sind immer so eine Sache. Die Idee klingt immer sehr einfach, aber jede individuelle Anpassung kostet extrem viel Aufwand. Für einen ganzen Rucksack muss nach deinen Vorstellungen ein Schnittmuster erstellt werden, idealerweise erst (mindestens) ein Prototyp gefertigt werden und dann erst kommt er zu dir. Das ist keinesfalls unmöglich, schlägt sich aber eindeutig im Preis nieder. Was du viel häufiger finden wirst: Leute, die ihre Rucksäcke anbieten und daran Anpassungen nach deinem Geschmack vornehmen. Andere Größe, anderer Stil der Seitentaschen, Befestigungspunkte, Öffnungen, etc. Das ist viel einfacher umzusetzen und irgendwann hat man ein Repertoire an Anpassungsmöglichkeiten, die (relativ) leicht und schnell umzusetzen sind. Dafür gibt es dann einen Aufpreis, aber es bleibt im Rahmen. Nach deiner Formulierung suchst du wenn so etwas. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich notwendig ist. Wenn man sich etwas länger mit der Materie auseinandersetzt, stellt man fest, wie unglaublich viele Leute eigentlich Rucksäcke nähen und verkaufen. Grundmaße für Carry-Ons sind dabei ein ziemlich übliches Feature. Mir fällt für dich zum Beispiel der ULA Dragonfly 36 ein: https://www.ula-equipment.com/product/ultra-36-dragonfly/ Ansonsten ein paar Adressen, bei denen es so aussieht, dass sie zumindest ab und an "Custom Backpacks" machen: Filip Raboch Red Paw Packs Virginia Foothill Designs The Wandering Goat Alpine Luddites Kenn Walker Designs ... und ganz sicher sehr viele mehr.
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  16. @sevenfifty schreibt, dass er die Jacke nur in den Ruhephasen nutzen will. Für ihn selbst dürfte das vermutlich kein großes Problem sein. Persönlich finde ich den Hinweis allerdings sehr wertvoll.
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  17. OT: Nachschub: Ich empfehle Jacken zu nehmen mit Ripstop-Material außen. Ein Bekannter hat sich beim Vorbeistreifen an einem Dorn einen 20cm Schlitz in seine Torrid gemacht, die (noch?) ohne Ripstop war.
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  18. Hallo @Capere vielen Dank für den Austausch! Ich habe mir zahlreiche Ideen notiert, die sich gut umsetzen lassen. Ich sehe das ganze als schrittweisen Prozess. Deshalb werde ich zuerst die Dinge verändern, von denen ich das ganze Jahr über profitiere, wie Rucksack, Kleidung, Karabiner, Hüttenübernachtung. Erst danach möchte ich mich wieder meinem Skitouren Equipment widmen. Oft stoße ich bei meinen Tourenpartnern auf wenig Verständnis, wenn es um das Thema Gewichtsoptimierung geht. Nachtrag: die Gewichtsangaben zu meinen Schi, Schuhen, Fellen und Harscheisen beziehen sich jeweils auf das Paar. Vielen Dank und liebe Grüße Gams
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  19. @notenblog, @Alpinwandern Ich kenne das mit dem Silikon nur in Verbindung mit der Problematik, das die Matte auf dem Zeltboden rutscht. Ob das auch verhindert, das die Beine nicht von der Matte rutschen, wage ich zu bezweifeln!
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  20. Ich fliege Ende des Monats nach Portugal, einen Kumpel besuchen. Ich fliege nur mit Handgepäck und verwende in solchen Fällen immer den Huckepacks Packl Special. Hat 26 Liter und ist völlig ausreichend. Ob da die Pods reinpassen, weiß ich nicht, aber wozu auch? Wenn du eh nur nen Städtetrip machen willst? Den genannten Rucksack gibt es allerdings nicht mehr Neu zu kaufen, da Huckepacks ja leider seinen Dienst eingestellt hat. Kannst im Fall der Fälle aber hier im Forum mal ne Suchanfrage starten oder, falls du Zeit hast, auf den einschlägigen Internet Portalen schauen, ob du ihn gebraucht findest!
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  21. Es gibt bei Walk on the Wildside sowohl die Torrid Jacket, von Enlightened Equipment und die Liteway Apex Jacke! Beide sind mit Apex gefüllt, bei der Liteway ist angegeben, , das sie mit 67er Apex gefüllt ist, bei Enkightend Equipment, musste mal auf deren Webseite nachschauen. Beide wiegen in Größe L um die 280g. Die EE Torrid Jacke kommt aus den USA und ist extrem weit bei PCT etc… Wanderern beliebt und verbreitet. Allerdings erstere für 250€ und letztere für 10€ weniger. Ist preislich, im Vergleich zu Decathlon, natürlich ne Hausnummer! Ich selbst habe eine Patagonia Micro Puff Jacke, mit Kapuze, wiegt in L 300g und reicht definitiv nicht bis -5 Grad. Falls du etwas suchst, was wärmt, aber nicht Stadfein sein muss, dann gibt es auch die Möglichkeit, sich zusätzlich, zur dünneren und leichteren Jacke, einen Apex Sleeper Quilt von Liteway zu besorgen. Mit Poncho Funtion. Ebenfalls bei Walk on the Wildside. Habe im letzten Januar bei @wilbo auf seinem kleinen aber feinen Wintertreffen, an der Elbe, bei um die -2 Grad, mit zwei longsleeve Icebreaker Merinoshirts übereinander, einem 90er Polartec Alpha Hoodie und der Patagonia Puffy oben drüber, echt gefröstelt. Hätte er nicht sein Feuerzelt da gehabt, hätte ich mich noch zusätzlich in meinen Quilt wickeln müssen. Wäre aber problemlos möglich gewesen, da ich über einen Liteway Sleeper Quilt verfüge. Der hat eine Poncho Funktion. Den hatte ich sogar mit, da ich ausprobieren wollte, ob die Geschichte mit dem Zwiebelprinzip funktioniert. Unten hatte ich einen 250er Cumulus Daunenquilt und oben drüber den 167er Apexquilt von Liteway. Ging so, bei den Temperaturen, die zweite Nacht habe ich aber im Auto verbracht, da es mir nicht in denn Sinn kam, im Zelt leicht zu frösteln, wenn ich im Auto ohne Frösteln schlafen kann.
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  22. Ich finde alternativ die Kombination aus 120er-PolartecAlpha-Pullover (o.ä.) und einer Windjacke interessant (theoretisch, da noch nicht selbst getestet), weil man einen breiteren Nutzungsbereich damit abdecken kann. Vermutlich wird man aber nicht die Iso-Leistung (v.a. in Ruhe) erreichen, wie deine bisherige Jacke ... wobei man einiges kombinieren könnte, bis man bei 427g gesamt liegt; bzw. je nach sonstiger Kleidung durch geschicktes Kombinieren Teile weglassen könnte, z.B. separaten Pulli, separate Windschutzschicht. (Alpha-Weste + Alpha-Pulli + Windjacke = syn. Iso-Jacke?) Ansonsten syn. Iso-Jacken (aufsteigend nach angegebenen Gewichten): Enlightened Equipment Torrid Jacket Liteway Apex Jacket Cumulus Climalite
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  23. Ich auch, vor allem da es sich um Thermoleggins (mit Fleece-Innenseite) handelt. Die Unterhose im Rucksack ist zudem halb so schwer wie die am Körper.
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  24. Ich bin den Mare e Monti und Mare e Mare (beides Nord) Anfang Mai kombiniert teilweise gelaufen und kann somit etwas zum Weg schreiben. Wie man schon am Höhenprofil ablesen kann ist der Weg kein Spaziergang. Hinzu kommt, dass man größere Abschnitte wie in einem trockenen Flussbett läuft, sich auf jeden Tritt konzentrieren muss. Das ist nicht nur körperlich ermüdend sondern auch mental, dazu kann man in diesen Passagen nicht den Blick schweifen lassen sondern ist dauernd nur auf den Weg fokussiert. Ansonsten ist der Weg weitestgehend markiert, man sollte aber doch ein GPS dabeihaben, speziell wenn man einige der vielen Seitenwege nutzen will, was ich ausdrücklich empfehle! Man kann sich also somit sehr viele Varianten zusammenstellen. Wie immer von mir gibt es keinen klassischen Bericht sondern Tipps für die Planung und Durchführung. Auf Bilder verzichte ich deshalb wieder, trifft es doch nur wieder die Highlights und auch die Überraschung bleibt aus. Mein Weg ging vom offiziellen Startpunkt Calenzana bis nach Corte. Dabei zweigt man bei Evisa auf den Mare e Mare und läuft dann weiter nach Osten. Insgesamt habe ich dafür acht Wandertage gebraucht. Calenzana befindet sich in der Nähe der Stadt Calvi, sowohl Corte als auch Calvi sind exzellent mit der Bahn verbunden und somit erreichbar. Wer mit dem Flieger kommt landet entweder in Calvi oder Bastia, beides ist im Bahn-Netz inkludiert. Der Fahrplan ändert sich alle 3 Monate (sick) und ist auf dieser Seite einsehbar. Calenzana ist nicht teil des Streckennetzes - man muss an der Haltestelle GR20 raus und entweder ein Taxi rufen oder trampen. Von Calvi geht manchmal ein Bus am frühen Abend nach Calenzana. Verpflegung: Bei mir steht Selbstverpflegung hoch im Kurs, wirklich sparen lässt sich gegenüber den Restaurants aber kaum etwas. Hier hat es eher einen Independent-Charakter. Preise sind im Laden gefühlt 2-2.5xDeutschland in den Restaurants 1,5x. Dazu sind die Dorfläden Mittags lange zu. Man muss dann schon gut planen, wenn man nicht viel schleppen und nicht warten will. Manche haben sogar Protein-Bars und Asia-Nudeln im Angebot. Am besten fährt man mit SPAR Supermärkten, wenn man die Gelegenheit hat, die haben immer durchgängig offen und sind gut bestückt. Ich habe die Öffnungszeiten der Läden bei OSM aktualisiert. Wer nicht kochen will ist an Restaurants und Unterkünfte in den Dörfern angewiesen, auch das wäre auf diesem Weg möglich. Wasser gab es genügend im Mai, Quellen und Brunnen waren wasserführend. Allerdings sollte man bedenken, dass freilaufende Schweine und Kühe Wasserläufe verschmutzen können. Zuletzt an die Spiritus Fraktion: Heißt Alcool à Bruler. Mare e Monti (Calenzana bis Evisa): Technisch mittel, teilweise Wald, teilweise Buschland, es sind durch die freilaufenden Kühe auch Seitenwege entstanden die keine Wanderwege sind, daher manchmal konfus. Der Abschnitt Tuarelli bis Galeria fand ich den langweiligsten, da man auf oder neben der Straße läuft. Der schönste Abschnitt ist von Galeria bis Girolata, das haben mir auch andere Wanderer bestätigt. Ich habe mich hier, um mehr Mare als Monti zu haben, so gut es ging am Meer entlang gehalten, was den Abenteuerfaktor klar erhöht hat. Auf dem gesamten Weg findet man immer wieder schöne Stellen zum Zelten. Die Wege um Ota sind alle seit 2023 offiziell gesperrt, auch der MeM nach Evisa. Mehrere Leute meinten, man kann trotzdem gehen und müsste teilweise klettern. Ich habe an dem Tag 12km Straße genommen. Wegen der spektakulären Sicht war es erträglich. Mare e Mare (Evisa bis Corte): Teilweise technisch anspruchsvoll da steil, aber keine gefährlichen Stellen. Stellenweise alpines Gelände, man läuft auch den GR20. Hauptsächlich Pinienwald oder eben Fels. Weniger Stellen zum Wildcampen, man findet welche aber man muss suchen. Auch hier gäbe es viele Möglichkeiten, die Berge durch Umwege zu erkunden. Diese sind nicht mal alle in meiner Karte eingezeichnet, man findet aber Wegweiser. Hier kann man ebenfalls mehrere Wochen verbringen. Leider war auf meiner Reise auf diesem Abschnitt das Wetter deutlich wechselhafter und kälter, weshalb ich mir diese Wege dann nicht zugetraut habe und direkt nach Corte gegangen bin. Hier fand ich den letzten Abschnitt von Refuge de la Sega bis nach Corte am spektakulärsten. Ich habe mehrmals gelesen, dass Wanderer tagelang einsam den Weg durchgelaufen sind. Kann ich nicht bestätigen, es waren teilweise Gruppen unterwegs und auch Tagesausflügler, immer wieder habe ich Menschen auf dem Weg getroffen. Fazit: Ich war positiv überrascht und würde die Insel bei entsprechender Fitness auch für die Wildcamper-Fraktion empfehlen.
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  25. Im Winter tatsächlich kaum anders, solange es tagsüber halbwegs vernünftige Temperaturen hat. Ansonsten zuletzt damit experimentiert: https://www.salomon.com/de-de/product/soft-flask-400ml-13oz-insulated-42-lc10733 Oder sonst einfach die Flasks noch näher am Körper platziert. Klar gern! Ist bei mir aber inzwischen total SkiMo Ausrüstung - Powder ist also eher Feind als Freud und eisige Abschnitte gehen dafür ziemlich gut. Alles aber definitiv Aufstiegs-Orientiert an der Stelle. Felle: Sind PinSkin oder mit ganz minimalistischem MYOG Adapter und ich lege sie tatsächlich simpel aufeinander. Die Pomoca kriegt man dabei mMn auch ohne das Netzt gut wieder getrennt und der Kleber hält noch wie Tag 1. Harscheisen wiegen für die dünnen Latten (64mm) fast nix (49g) und machen bei besagten eisigen Verhältnissen aber dafür viel aus. LVS hab ich das BD Recon LT - nutze es mit Halterung am Oberkörper. Sonde ist eine leichte Arva - Race 240 aus Carbon (120g) und die Schaufel von EliteClimb (330g) - zerlegt passt das gerade so in die Rückseite meiner MYOG Packs:
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  26. Ganz aktuell bei mir: Ich habe unter Anderem wegen Zahnproblemen und Erschöpfung eine lange ersehnte und geplante Kungsleden-Tour gestrichen und mit verschobenem Start durch die gemütliche Variante Sörmlandsleden ersetzt. Liege gerade komfortabel bei Regen und Wind in ner Schutzhütte, der Hund schnarcht gemütlich und ich bereue nichts. Vor ein paar Jahren war ich mal sehr dumm und war im Winterurlaub trotz leichter Erkältung Joggen, aus purer Sturheit, weil ich mir das so vorgenommen hatte. Lag dann den ganzen Urlaub und darüber hinaus flach. Nie wieder! Bei der Arbeit schaue ich immer. Wenn nur die Nase läuft, ok, wenn ich schlapp bin dazu, dann besser Pause. Scheint ok zu sein so, denn ich bin super selten wirklich bettreif krank, ich Glückliche.
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  27. Da stimme ich absolut zu - ich denke mir immer, dass sich das Universum schon etwas dabei gedacht hat, womit es mich gerade konfrontiert... Gleichzeitig möchte ich hier nochmal das Plädoyer für den Ruhetag halten: nach einem Ruhetag in einem schönen Hotel mit einer heißen Dusche, gutem Essen und viel Schlaf sieht die Welt oft schon wieder ganz anders aus!
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  28. Ich habe unterwegs mein Standardpack für 1.Hilfe / Heilung bei, da ist alles drin, was ich auch zuhause habe, nur in kleineren Einheiten. Habe normalerweise ein Zelt mit genügend Raum bei, daß mir auch bei nem Zelttag nicht zu eng wird. Durch Wasserfilter komme ich rel leicht an Wasser. Meine Tour passe ich an meine Leistungsfähigkeit / Bock an, ich habe auch schon in den Alpen mehrere Tage krank im Zelt gelegen, oder aufgrund von Verletzungen den Ball flach gehalten. Ich überfordere mich nicht "geplant" d.h. wenn ich mich krank fühle, gibt es halt nen Zelttag, oder mit dem Segelboot, bleibe ich da, wo ich bin, oder motore höchstens ein Stück. Würde ich kurz vor Ende einer Tour krank werden / verletzt sein, würde ich abschätzen, wie lange das dauert, wenn dann nicht noch Tour Tage "übrig bleiben" würde ich früher zurück fahren.
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  29. Ich denke, Du beschreibst zwei verschiedene Dinge: "jeder kennt es wohl: die Tour steht an und der Hals kratzt oder man verkühlt sich auf dem Trail" - ersteres hatte ich tatsächlich noch nie, aber ich bin schon zwei Mal auf dem Trail krank geworden (Erkältung). Hier hat mir jedes Mal ein Ruhetag in einer Unterkunft geholfen, mich schnell zu erholen - und da die Trails jetzt nicht übermäßig anstrengend und die Temperaturen im Wohlfühlbereich waren, konnte ich gut weitergehen, auch wenn die Erkältung nicht ganz weg war. "Ich bin in den letzten Jahren verdammt oft erkältet oder angschlagen gewandert und meist hat sich das mit einer sehr langen Erholungsphase gerächt." Wenn Du mehrfach im Jahr erkältet bist und das so schwer, dass Du mehrere Wochen brauchst um wieder fit zu werden, dann ist Dein Stresslevel im Alltag zu hoch. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Bei mir hat das in einem Burnout geendet. Seitdem lebe ich ein anderes Leben und bin nur noch "normal" krank, d.h. ich erhole mich innerhalb von wenigen Tagen wieder von einer Erkältung, die ich auch nur noch ein bis zwei Mal im Jahr habe.
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  30. J_P

    Impressionen von Touren

    Neulich auf dem Peaks of the Balkan. 22.08.25 - 04.09.25..
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  31. Moin! Ich habe festgestellt, dass je mehr ich gesellschaftlich eingespannt bin, mir mein gesundes Körpergefühl abhandenkommt. Zum Beispiel sammelte sich ab einem bestimmten Alter mehr Gewicht an, als ich es bisher für möglich gehalten hätte. immer etwas essen zu können, nur weil es an der Zeit war, ist ja eigentlich nicht normal. Ich habe nicht mehr gewartet, bis der Magen knurrt, sondern schon vorab meinen Körper überversorgt. (Inzwischen bin ich mit Intervallfasten sehr zufrieden). So ähnlich sehe ich es mit der Selbstdiagnostik bei Infekten. Es ist nicht einfach, die gesellschaftlichen und beruflichen Anforderungen hintenan zustellen und stattdessen auf die innere Stimme zu hören. Aber meistens bekommt man vom Körper genügend Signale, die nur ernst genommen werden sollten. Um anderes handeln zu können als ich es von mir erwarte, hilft die Frage, für wen ich gerade versuche eine bestimmte Tätigkeit weiterzuführen und ob ich in dieser Funktion wirklich zeitgebunden unersetzlich bin. Meist kann ich das „notwendige“ terminlich umstrukturieren und das Leben geht auch ohne mich seinen Gang und es kommt, wider Erwarten nicht zu Katastrophen. Anderes Beispiel. Kurz nachdem ich eine sehr lange autarke Wanderung begonnen hatte, bin ich schlagartig in ein Motivationsloch gefallen. Beim besten Willen hatte ich keine Lust mehr mich mit diesem Monstergewicht von Rucksack auseinanderzusetzen und dachte schon übers Abbrechen nach. Nach einem Pausentag wurde mir schlagartig klar, dass ich dort in dieser wundervollen Landschaft genauso gut weiter sitzen bleiben und meinen Rucksack leer futtern könnte. Nach einem weiteren Tag machte ich schon wieder Pläne, stellte meine Tour etwas um und schraubte damit das Tagesziel auf ein gesundes Maß zurück. Es wurde eine andere, aber sehr schöne Tour. VG. -wilbo-
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  32. Hi, ich war vorletztes Jahr auf dem Uplandsteig unterwegs, der war gut beschildert und das Trekkingplattform-System ist ganz angenehm. Deine geplanten Tages-Etappen finde ich sehr realistisch. Die Seite der Trekkingplattformen wird dir ja wohl schon bekannt sein, die dort verlinkte Karte enthält ja auch Hinweise zur Trinkwasserversorgung. Zudem sind dort unter "Infos zum Trekkingpark" viele Fragen beantwortet. Ich würde etwas Toilettenpapier mitnehmen, für den Fall, dass im Kompostklo bei den Plattformen keines mehr ist. Jedoch war das bei meinen Besuchen dort immer aufgefüllt. Für Wasserquellen habe ich mir, zusätzlich zu den in der offiziellen Karte eingezeichneten, noch die Friedhöfe am Weg eingezeichnet, liegen ja einige Ortschaften auf oder neben der Route. Wasser von Friedhöfen würde ich immer Filtern oder Kochen oder mit Micropur nachbehandeln, nur für alle Fälle. Einkaufsmöglichkeiten sind am Weg ebenfalls gegeben, zur Not fragst du einfach irgendwo bei nem Haus nach. Für dein Zelt solltest du etwas extra-Schnurr einpacken, um es aufzustellen, da das Zelt nicht freistehend ist (1,3kg für ein 2-Personen Budget Zelt sind imho vollkommen in Ordnung). Auf den Plattformen gibt es einige Ösen und man kann Stöcke oder Heringe durch die Rillen im Holz unter die Plattform klemmen als Anker. Alternativ könnte man sich auch extra Plattformheringe im Internet bestellen. Bei der letzten Plattform wo ich war lagen jedoch schon viele große Steine und selbstgeschnitzte Ankerheringe auf und neben der Plattform von Vorgängern, die ebenfalls keine frei stehenden Zelte hatten. Irgendwie habe ich meine Zelte immer aufgebaut bekommen. Hier gibt es ein Video zu dem Thema. Einige der Plattformen sind hier kurz beschrieben, ich fand die Bewertung für die Plattformen, die ich gesehen und besucht habe passend. So fand ich den U1 Schwalenburg sehr schön, den U4 bei Willingen würde ich dagegen nicht besuchen, konnte einen Blick darauf erhaschen, als ich mit der Sommerrodelbahn gefahren bin. Ich hab gelesen, dass einige Ihrem Hund einen Hunderucksack anlegen, damit der auch was vom Gewicht (z.B. eigenes Futter) trägt. Da kennst du deinen Hund am besten, um zu wissen, ob Sie das mitmacht. Den Topflappen in deiner Liste könntest du mit einem kleinen Lappen/Handtuch ersetzen. Einige Hiker nehmen immer zwei Handtücher bzw. Lappen mit, einen für oben, einen für unten, ist persönliche Präferenz. Ich hab keine Erfahrung mit Esbit-Kochern und ob ein Topflappen da lebenswichtig ist. Sonst einfach weglassen und die Handschuhe verwenden. In 3 bis 6 Wochen ist Ende September/Oktober. Im tiefsten Sauerland gibt es teilweise schon im August Frost (z.B. vor zwei Wochen), daher nimm dir Kleidung+Ausrüstung, die dich in kalten Nächten um die Null Grad warm hält. Isolationsjacke würde ich auf jeden Fall mitnehmen solange nicht 30 Grad angesagt sind, dann hast du was für Nachts im Schlafsack zum anziehen. Wenn du eine Nalgene Flasche mit nimmst, kannst du dir daraus eine Wärmflasche machen. Andererseits hast du ja auch noch 30kg Hund mit Fell dabei Happy Hiking!
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  33. Hallo Zusammen, ich habe über die Suche nicht wirklich was Grundlegendes zum Bonfus Altus 38 l (bis auf ein paar Querverweise und den Faden zum Vest Strap) gefunden und dachte, ich mache mal eine etwas ausführlichere Vorstellung des Rucksacks. Zunächst einmal einen ersten Eindruck. Ein Test auf dem Trail folgt später. Motivation Eigentlich bin ich mit meinen beiden Hauptrucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und Hyberg Aguila 37 l sehr zufrieden und sie decken alle Szenarien ab bei mir. Da meine Frau bislang aber noch keinen UL-Rucksack hatte, sind wir die letzten Touren mit meinen beiden Rucksäcken gelaufen, ich mit dem Weitläufer und sie mit dem Hyberg. Da meine Sommerausrüstung für den Weitläufer aber inzwischen zu „klein“ ist, hab ich den Rucksack nicht wirklich komfortabel packen können. Meine Frau kam mit den breiten Schultergurten vom Weiläufer nicht zurecht, weshalb es keine Option war, dass sie ihn trägt. Außerdem hat der Hyberg meiner Frau auf Anhieb super gefallen und auch der Tragekomfort war perfekt für sie. Insofern hat sie den Hyberg übernommen und ich habe mich nach einer Alternative für mich umgesehen. Da der Hyberg bislang super passte für mich und ich nicht wirklich Kritik an dem Rucksack äußern kann (Verarbeitung tadellos, Gewicht in der X-Pack Variante unter 450 g, Hüftgurt abnehmbar), wäre es auch fast wieder der gleiche Rucksack geworden. Dann habe ich aber ein wenig recherchiert und bis auf den Bonfus Altus 38 gestoßen. Die Marke kannte ich schon, weil ich deren DCF-Foodbag habe, hatte mir aber noch keinen Rucksack dort angesehen. Bestellung/Lieferung Der Altus ist das Rucksackmodell von Bonfus, bei dem man zwischen 3 Größen (28, 38, 48 l) wählen und div. Optionen der individuellen Gestaltung nutzen kann: Farbe, Material und Anzahl der externen Taschen und der Schultergurtaschen, Bodentasche, Front- und Rückenschnürung, Art des Hüft- und Schultergurts, Art des oberen Befestigungsgurtes. Bei jeder Option wird man informiert, ob und wieviel sich das Gesamtgewicht nach oben oder unten bewegt. Bestellt habe ich den Rucksack dann in Ultra200 weiß, 38 l, Standard Schultergurte, Front- und Bodentasche in Standardmesh, Einteiliger oberer Gurt, Front- und Rückenschnürung, Seitentaschen in UltraGrid, kein Eisaxt-Loop, eine fest vernähte Schultergurttasche und eine abnehmbare Schultergurttasche. So, wie der Rucksack auf den Fotos zu sehen ist (incl. aller Taschen und Schnüre) wiegt er 409 g. Bestellt habe ich am 14.07.2025 mit avisiertem Lieferdatum am 14.08.2025, erhalten habe ich ihn dann am 21.08.2025. https://bonfus.com/product/altus-custom-pack/ Verarbeitung Vergleichen kann ich den Bonfus nur mit den beiden schon genannten Weitläufer und Hyberg. Die Verarbeitung vom Bonfus ist aus meiner Sicht tadellos und auf dem gleichen Niveau wie bei Weitläufer und Hyberg. Alle Nähte sauber ausgeführt, die Nähte außerdem komplett getapt. Alles macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich der technischen Verarbeitung kann ich nichts finden, wo ich selbst etwas aussetzen müsste. Vielleicht noch was zur Farbe: Für die Fotos ist der Rucksack mit Kissen 😊 gepackt. Durch das weiße Ultra200 sieht man das Muster der Kissen durchschimmern. Das wird bei der schwarzen Option nicht passieren. Wer ihn in weiß bestellt, sollte diese halbtransparente Optik aber mögen, bzw. sie sollte keine Rolle spielen. Veränderungen / Verbesserungsvorschläge Den gelieferten Hüftgurt habe ich entfernt, da ich bei meinem Basisgewicht bisher immer ohne Hüftgurt ausgekommen bin und ihn eher als störend empfinde. Die Frontschnürung habe ich entfernt. Dass ich das vorhabe, wusste ich allerdings schon bei der Bestellung. Mir ging es darum, dass man die sechs kleinen Aufnahmen für die Gummikordel nur mit der Frontschnürungsoption bekommt. Da ich diese kleinen Aufnahmen sehr gerne haben wollte (weil ich sie zumindest teilweise für einen anderen Zweck nutzen will), habe ich also die Frontschnürung zwar bestellt, dann aber die Gummikordel entfernt. Die beiden Seitenschnürungen waren aus einer starren Kordel (kein Gummi). Schon beim Testpacken fiel auf, dass ich mit diesen Kordeln nicht ausreichend Druck auf meine Zeltstangen oder andere lange Gegenstände aufbringen kann und sich die Kordeln immer wieder gelockert hatten. Ich habe sie daher gegen eine 3 mm Gummikordel ersetzt, mit der dieses Problem nicht auftritt. Sobald ich 2 mm Gummikordel bestellt habe, tausche ich die 3 mm Kordel aber wieder aus. Aktuell hatte ich halt nur die 3 mm Kordel daheim. Die Seitentaschen sind für meinen Geschmack etwas zu knapp geschnitten. Ich bekomme zwar alle Dinge rein, die auch schon im Hyberg mit dabei waren, aber die Taschen vom Hyberg gefallen mir einen Ticken besser, weil sie merklich großzügiger sind. Außerdem haben die Seitentaschen beim Hyberg unten kleine Löcher, wo Wasser abfließen kann. Das hat der Bonfus leider nicht. Ob ich das selbst abändere, muss ich sehen. Erstmal bleibt es so. Packen Mein Basisgewicht für den Hyberg lag je nach Tour zwischen 3,5 und 4,2 kg und hat incl. Essen für 2 bis max. 3 Tage bequem in den Hyberg gepasst und incl. Essen war immer noch Luft im Hauptfach, so dass ich den Rolltop nie komplett ausgenutzt habe. Das selbe Setup passt genauso problemlos in den Bonfus. Auf den Fotos ist der Rucksack mit Kissen gepackt. Hier ist der Rolltop 5 mal gefaltet. Die Beladung entspricht ca. der „echten“ Beladung. Zwischenfazit Ich bin noch nicht mit dem Rucksack gelaufen, aber nach ein paar Mal Testpacken bin ich aktuell schon sehr happy mit dem Teil. Der Hyberg mit 37 l und der Bonfus mit 38 l spielen für mich aufgrund der gleichen Größe und der perfekten Verarbeitung in der gleichen Liga und hätte ich den Hyberg nicht meiner Frau gegeben, hätte ich keine Veranlassung gehabt, mir was neues zu suchen. Wie geht’s weiter? Ich bin in der nächsten Woche mit dem Bonfus Wandern und werde nach der Tour berichten, wie sich der Rucksack auf dem Trail geschlagen hat, wie der Tragekomfort ist, usw.. Dann würde ich auch ein paar Fotos des mit dem echten Setup beladenen Rucksacks hinzufügen. Vielleicht ist das ja von Interesse. Ich hoffe, für den/die ein oder andere/n waren ein paar nützliche Infos dabei. Nach dem Test in der nächsten Woche melde ich mich wieder mit ersten Eindrücken vom Trail. Bis dahin Blickpunkt
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  34. Hallo nochmal, nachdem ich nun eine Woche mit dem Bonfus unterwegs war, möchte ich meine kleine Kurzvorstellung gerne fortsetzen und auch ein paar Fotos vom gepackten Rucksack anfügen. Bedingungen Ich war an der Grenze Mecklenburg-Brandenburg unterwegs. Dort ist ein hoher Waldanteil mit Singletrails und den typischen Schotter-Forstwegen, es gibt aber auch viele, sandige Feldwege. Ich habe den Rucksack nicht bewusst geschont und ihn ganz normal da abgesetzt, wo ich grade war, also auf Gras, Waldboden und Sand. Packvolumen und Größe Der Rucksack hat ein internes Volumen von 30 l. Auf die vier Außentaschen verteilen sich nochmal weitere 8 l, sodass in der Summe 38 l zur Verfügung stehen. Meine Packliste habe ich ohne Probleme unterbringen können. Zum besseren Verständnis mal die großen Posten: Schlafsack StS Spark 2, Zelt Tarptent Rainbow Li, Isomatte Nemo Tensor Elite Short, Kissen, Schlafkleidung, Alpha Hoody, Regenjacke, Windjacke und -hose, Essen für max. 2 Tage, 1,5 l Wasser und der übliche Kleinkram. So gepackt, war der Rolltop meist maximal möglich gerollt (also bis zum Anschlag). Es bleibt insofern noch viel Luft für Zusatzausrüstung oder deutlich mehr Essen. Auf den Fotos sieht man den Rucksack komplett gepackt (mit Ausnahme von Hygiene und Elektronik, dazu später mehr). Als Referenz für die Größe dienen die Trekkingstöcke Fizan Compact 3 mit einer Länge von 60 cm. So hat man - denke ich - eine ganz gute Vorstellung für die Höhe im gepackten Zustand. Bei meiner Rückenlänge von 50 cm habe ich den Rucksack auf Verdacht in einer Rückenlänge von 48 cm bestellt, was für mich perfekt passt. Ich wollte den Rucksack so ein klein weniger kompakter machen und wusste ja, dass ich die Hüftgurte nicht nutzen werden und die minimale Verschiebung durch die abweichenden Rückenlänge kein Problem darstellen sollte, was dann auch so war. Außerdem trage ich meine Rucksäcke so hoch wie möglich und daher würde der Hüftgurt eh nicht auf Hüfthöhe liegen, selbst wenn die Länge perfekt zur Rückenlänge passen sollte. Außentaschen Schultergurttaschen In der Schultergurttasche aus Standardmesh habe ich meine 0,5 l Wasserflasche transportiert. Im Vergleich zu anderen Schultergurttaschen finde ich sie beim Bonfus sehr eng geschnitten (hier gefallen mir die Meshtaschen beim Hyberg Aguila und Weitläufer Agilist deutlich besser). Die 0,5 l Flasche geht aber rein. Man muss nur darauf achten, eine Flasche mit diesem "Verjüngungsring" am oberen Ende zu nehmen (ich hoffe, ihr wisst, was ich meine). Das Gummi der Meshtasche liegt genau auf Höhe dieser Verjüngung und so rutscht die Flasche nicht aus der sehr straffen Meshtasche, vor allem, wenn die Flasche leer ist. Flaschen mit durchgehend gleichem Durchmesser werden also nicht funktionieren. Auf der anderen Seite in der offenen Tasche aus Ultra200 habe ich ein Mückennetz, meine Windjacke und -hose gepackt. Das hat wunderbar funktioniert und so habe ich diese drei Teile immer griffbereit (was gerade in der Mückenreichen Waldgegend, wo ich war, ein großes Plus war). Bodentasche In der Bodentasche hatte ich meine Polycro-Groundsheet und einen Einwegponcho (weil ich aktuell teste, ob ich eine Umstellung auf Regenponcho machen möchte). Zusätzlich waren immer noch ein paar Snacks drin. Die Tasche ist sehr großzügig dimensioniert und man kommt super dran. Ich habe bereits an meinem Weitläufer eine solche Tasche, dort ist sie aber aus UltraStretch und derart eng geschnitten, dass man dort deutlich weniger reinbekommt. Hier gefällt mir die Tasche aus dem normalen Strech am Bonfus deutlich besser. Die Bodentasche schützt den Rucksack außerdem zusätzlich beim Abstellen und wenn man so wie ich noch Groundsheet oder seine Regenkleidung drin verstaut, hat man einen super Nässeschutz nach unten hin. Fronttasche Die große Fronttasche aus Standardmesh ist sehr geräumig und war bei mir mit meinem Notfallset, meinem Kochzubehör (außer Topf), den Campschuhen und der Regenjacke gefüllt. Es wäre jedoch noch Platz für deutlich mehr Ausrüstung vorhanden. Ich würde in jedem Fall gerade für diese Tasche wieder Standardmesh (statt Ultrastrech) nehmen, da man so einfach mehr Spielraum hat. Seitentaschen Die beiden Seitentaschen sind aus UltraGrid gefertig und bieten ausreichend Stauraum für meinen Topf und die Wasserflasche auf der einen Seite und meine Zeltstangen, Heringe und weiterer Kleinkram auf der anderen Seite. Das Material ist m.E. nach ausreichend robust für eine häufige Nutzung wie sie gerade beim Raus- und Reinstellen der Wassserflasche vorkommt. Nach der ersten Testwoche kann ich für mich sagen, dass ich alle Taschen genau so wieder gewählt hätte und bin froh, nicht für beiden Schultergurten die Meshvariante gewählt zu haben sondern eine aus Ultra200. Die Wahl Standardmesh statt Ultrastrech für alle Taschen aus Mesh war für mich ebenfalls genau richtig. Weitere Taschen Bauchtasche Da ich meine Rucksäcke ohne Hüftgurte nutze, habe ich natürlich auch keine Hüftgurttaschen als zusätzlichen Stauraum zur Verfügung. Praktischer für mich ist hier eine Bauchtasche. In der Bauchtasche habe ich alle meine Hygienesache und die komplette Elektronik und Taschenmesser sowie Ausweis, Portemonnaie und Schlüssel. So habe ich immer alles dabei, was ich im Waschraum oder Dusche brauche (auf Zeltplätzen) und wo man dann i.d.R. die Zeit auch gleich zum Laden vom Handy nutzen kann. Außerdem kann ich so den Rucksack auch im Camp lassen, wenn ich mal einkaufe oder durch die Stadt bummle. Ich bin ein großer Bauchtaschenfan Durch einen Zufall hat meine Bauchtaschen (die ich schon länger als den Bonfus habe) auch noch das gleiche Design (Schwarz/Weiss). Brustgurttasche Ganz neu ausprobieren wollte ich für mich außerdem eine Brustgurttasche. Fürs Ausprobieren wollte ich aber nicht extra was neues kaufen, sondern habe eine Ultra200 Tasche von Hyberg genommen und diese mit zwei Mini-Karabinern am Brustgurt befestigt. Da die Karabinier so schmal sind, ist die Tasche auch nicht vom Brustgurt gerutscht, wenn ich den Rucksack abgenommen haben und blieb so immer am Brustgurt hängen. Hier hatte ich v.a. Mückschutzspray, Sonnencreme, meinen Hirschtalg und Snacks drin. Ich fand diese Tasche überaus praktisch und hatte (siehe auch Windkleidung) grade den Mückenschutzspray immer zur Hand, ohne den Rucksack absetzen zu müssen. Hier überlege ich, so eine Tasche dauerhaft in meine Ausrüstung aufzunehmen. Rückenschnürung Ich hatte den Rucksack ja mit einer Rückenschnürung bestellt, weil ich auch wie bei meinen anderen Rucksäcken mein Sitzkissen als Rückeposter nutzen wollte. Das funktioniert mit dem Bonfus sehr einfach. Das Sitzkisten ist sehr schnell zwischen die Schnürung geschoben und verrutscht dann auch nicht mehr. Da gibt es nichts zu bemängeln. Tragekomfort Das kann ich kurz halten: Für mich perfekt. Kein Drücken, kein Scheuern, keine Schmerzen. Alles blieb an Ort und Stelle. Top! Erfahrungen und Fazit Die anfangs von mir noch bemängelten fehlenden Abtropflöcher an den Außentaschen haben sich nicht als Problem herausgestellt. Dafür hat es allerdings auch zu wenig geregnet und wenn es geregnet hat, hatte ich den Poncho genutzt und damit auch den Rucksack komplett vor Wasser geschützt. Sollte ich das mit dem Poncho beibehalten, muss ich mir um die fehlenden Löcher auch keine Sorgen mehr machen. Die von mir als relativ eng geschnitten wahrgenommenen Außentaschen waren auch kein Problem. Auch hier hat der Test gezeigt, dass alles so gut passt für mich. Dass das weiße Material nach einer Woche nicht mehr wirklich weiß ist, war mir natürlich klar und stellt für mich auch kein Problem dar. Ich kann allerdings sagen, dass das weiße Ultra200 deutlich weniger Dreck anzieht und weniger empfindlich ist, als ich dachte. Ich würde insofern wieder weiß wählen (sieht einfach schick aus, finde ich). Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich der Bonfus in der ersten Testwoche ausgezeichnet geschlagen hat und ich total zufrieden mit dem Rucksack bin. Im Vergleich zu dem sehr ähnlichen Hyberg Aguila schätze ich die zusätzliche Bodentasche sehr. Wenn hier Hyberg eine Bodentaschen anbieten würde, wäre es vermutlich der Agulia geworden, weil ich den ja schon kenne und weiß, dass er bei mir funktioniert. Gestern kam ein kurzer Moment des Nachdenkens als ich auf der Hyberg Seite gesehen habe, dass der Aguila nun auch in Weiß angeboten wird Aber nach ein wenig Überlegen dann doch die Erkenntnis, dass ich mit dem Bonfus total glücklich bin. Bei Fragen schreibt gerne was. Ansonsten einen schönen Tag.
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  35. nitram

    Impressionen von Touren

    SWCP Minehead bis Boscastele 16.08.-23.08.25 Letztes Jahr bin ich über Pfingsten die Strecke Falmouth bis St. Ives des SWCP gelaufen. Es hat mir so gut gefallen, so dass ich dieses Jah spontan entschieden habe, von Minehead gegen den Uhrzeigersinn ein weiteres Stück zu laufen, soweit ich eben komme. Das Stück Croyde bis Appledore habe ich mit dem Bus überbrückt, es schien mir weniger attraktiv zu sein. Nach ca. 190km und 5.000 Hm bin ich von Boscastle wieder die Heimreise angetreten. Eigentlich war ich mir sicher, von meiner letztjährigen SWCP-Tour einen Reisebericht geschrieben zu haben und wollte nun diesen Teil hinzufügen, aber siehe da, meine Erinnerung hat mir einen Streich gespielt und ich hatte seinerzeit gar nichts ins ULTF gestellt. Da @izi einen tollen, detailreichen und sehr schön bebilderten Bericht verfasst hat, werde ich mich neben ein paar wenigen Informationen auf einige Fotos beschränken. Übernachtet habe ich im Zelt, nie wild, immer auf campsites, die meist, mit einigen Höhenmetern verbunden, abseits der Küste lagen. Der Reihe nach waren das nach meiner Anreise mit dem Zug über Paris und London in Minehead der Moor Wood Campsite, in Lynton der Sunny Lyn Campsite, der Watermouth Valley Camping Park, der Freshwell Camping in Croyde, bei Clovelly Roeys Retreat Campite (hat mir am wenigsten gefallen), bei Hartland Quay der Barton Stoke Campsite (mein Favorit!), Hotelübernachtung in Bude, bei Crackington Haven der Hallagather Campsite und bei Boscastle der Trebylla Campsite. Bezahlt habe ich meist zwischen 10 und 15 Pfund, einmal auch 25 Pfund. Bank Holiday, genau an meinem letzten Wochenende und dem darauffolgenden Montag. Ich habe das erst ein paar Tage vorab unterwegs erfahren und plötzlich tauchten da Schreckgespenster auf, wie keine Plätze mehr auf Campsites, keine Busverbindungen, alles geschlossen, alles überfüllt … Tatsächlich gab es einige ausgebuchte Plätze, aber auf den abseits gelegenen gab es auch spontan massig Platz, die Geschäfte waren weitestgehend geöffnet, nur bei Transport for Cornwall war nicht klar recherchierbar, ob die Busse montags nun verkehren oder nicht. Da ich bereits für Dienstag die Zugverbindung von London über Brüssel nach Karlsruhe zurück gebucht hatte, bin ich bereits sonntags nach London gereist und habe mir noch eine tolle Ausstellung in der Tate Modern angesehen.
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  36. Paar Eindrücke vom Camino dos Faros, ein toller Küstenwanderweg (typischerweise 8 Etappen) entlang der "Küste des Todes" bis zum "Ende der Welt" (Spanien, Galizien: Malpica bis Fisterra, entlang der Costa da Morte). Lange Hose empfehlenswert, da Stachelgebüsch teils sehr eng steht. Fantastische Wegverläufe, Landschaften, Strände, Eukalyptus- und andere -wälder.
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