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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 16.01.2026 in allen Bereichen

  1. Hallöchen allen, … danke für die vielen interessanten Beiträge… Erst mal noch genannt, was ich bisher unterschlagen / vergessen habe. Früher mußte ich öfters ‚Behördenbriefe‘ schreiben. Daher nenne ich auch einen Drucker/ Scanner/ Kopierer mein eigen. Der ließ sich für mich, nicht auf 12 V umrüsten. Beim Vorgänger ging das… Also nutze ich kurzzeitig auch einen Konverter/ Spannungswandler auf 220 V mit einer Leistung von 600 W… Als ich noch eigenes Brot gebacken (Lehmofen) habe, nutze ich den auch einmal wöchentlich für die Kornmühle zum Mahlen von ca. 2,5 kg Roggen… Sollte ich mal Lust (nur) auf eine Tasse Tee oder Kaffee haben, geht das Kochen auch mal mit dem 0,5 l Kelly-Kettle (holzbefeuert). Auch der Trangia, normalerweise genutzt für Radreisen, kommt gelegentlich zum Einsatz (Bequemlichkeit meinerseits)… Mein Leben scheint aber dennoch unbequem. Doch für Bequemlichkeit müsste ich zahlen. Und für das Zahlungsmittel arbeiten (auch unbequem und bedingende Abhängigkeit) oder Lotto spielen und gewinnen. Mache lieber aus dem, was ich hab, das mir Nützende… Über einen Windgenerator habe ich auch schon nachgedacht. Kenne auch die Selbstbauanleitungen aus diesen benannten Heftchen. Doch mein Wohnort ist zu wenig windexponiert, weil halbe Tallage. Der Hang gegenüber wäre nach meinen Beobachtungen geeignet… Auch scheinen derzeit solche Kleinstanlagen nicht käuflich zu erwerben sein... Sonst würde ich meinem Motto 'Probieren geht über Studieren' mal frönen... Habe mir aber mal einen Wassergenerator für den Bach im Tale gebastelt. Grundlage war ein Nabendynamo vom Fahrrad. Dazu Spannungswandler und Spannungsstabilisator. Sicher nur max. 0,5 A, aber Kleinvieh macht in 24 h auch Mist. Im Winter vereist das Ding dann… Stabilitätsprobleme... Hab ich aufgegeben… In der c’t war mal ein Wassergenerator vorgestellt. Aber offensichtlich nie in Serie gefertigt… Als Solarbatterien nutze ich GEL-Batterien, also wartungsfrei und auslaufsicher gekapselt. Inzwischen gibt es auch Li-Ion-Solarbatterien. Dazu müßte der Solar-Laderegler aber passend sein. Gibt es die ?... Generell gehen alle 12 V – Batterein, auch die aus dem KFZ-Bereich. Nur ist die Nutzung eine verschiedene und somit die innere Bauart. KFZ-Batterien garantieren hohe Ströme für kurze Zeit (Anlasser), Solar-Batterien gleichbleibend lange vergleichsmäßig geringe Ströme… Ja, die gesamte angegebe Kapazität auch einer Solar-GEL-Batterie ist nie voll nutzbar. Das ist auch bei Powerbanks u.ä. so… Muß man bei der Dimensionierung von Wp und Laderegler eben berücksichtigen… durch Probieren… und Erweitern der Anlage… Viel Sonne auf die Solarplatte wünscht sich Ein.Plattfüssler
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  2. Das ist eine schöne Geschichte, wie man in der Realität merkt, daß Vieles anders funkt als gedacht. Am Anfang vor ca 15 Jahren haben wir nur dort beschlossen, daß wir nicht die 220 V von unseren Nachbarn über 400 m Kabel rüber legen, sondern genau, wie wir die Wasserversorgung über Tanks mit Quellwasser sicher stellen, auch "das bisschen Strom" über eine kleine Inselanlage sicher stellen, auch um genau, wie mit dem Quellwasser, auch mit der elektrischen Energie bewußter umzugehen und nicht den "Wald zu verkabeln". In Italien gibt es ja viel Sonne, also gedacht, wird doch wohl ein gutes Panel im Baumwipfel reichen, mit nem PWR ne Auto-Bat laden, dann über USB-Adapter und 12 V Adapter für´s Ultrabook die Verbraucher versorgen. Klettergurt an, mit Steigklemmen am Seil in den Baumwipfel, 20 W Panel reingehängt, nach 1/2 Tag lief es. Aber was direkt innerhalb weniger Wochen klar war, daß die Panelleistung viel zu wenig war, im nächsten Jahr kamen dann statt dessen 2* 50 W in die Baumwipfel. Als ich eine andere größere Anlage von 12 V auf 48 V umstellte, hatte ich nen Victron MPPT übrig, damit flog der PWR raus. Über die Jahre war ein ewiger Ärger die Batterien, die recht schnell die Grätsche machten (klar können nicht viele Ladezyklen und machen noch schneller die Grätsche, wenn man sie recht weit entlädt), egal ob jetzt Blei oder AGM Solar-Batterien, viel Rohstoff-Verbrauch, mieses Recycling, schlagartiger Ausfall, hatten wir auf Dauer keine Lust drauf. Dazu kam, daß sobald für Werkzeug 220 V nötig waren, immer direkt der Geni an mußte, selbst wenn man nur für ein paar min den Bandschleifer oder Oberfräse brauchte. Der Teil der Lösung war einfach, ein platte kleine Motorrad-Bat blieb am MPPT als Stützbatterie, am Verbraucher-Ausgang eine Ecoflow angeschlossen, die wir eh bei hatten, prima, schon mal besser, für kürzere 220 V Werkzeuge kein Geni mehr nötig und längere Bauprojekte mit 220 V sind vielleicht 1-2 Tage / Jahr. Aber natürlich ging es weiter, Bäume wachsen und ein paar dünnere Bäume rings um meine "Panelbäume" wuchsen höher, daß die Panels nicht mehr so lange Sonne bekamen, daß wir vermehrt dazu übergegangen sind, die PS statt dessen mit 140 Wp Faltpanel auf einer sonnigen Freifläche zu laden. Als dann bei einer anderen größeren Anlage wegen Erweiterung aus Platzgründen 2 gute 200 Wp Panels vom Dach flogen, reisten die mit nach Italien und werden, wenn wir da sind, auf die Freifläche gestellt, von da ging es dann 70 m Kabel zum Regler an den die Ecoflow gehängt wurde (der Umweg über den Regler war nötig, da die River-Serie nur 25 V am Solareingang ab konnte, was auch hies, max 100 W laden) ab diesem Jahr könnte eigentlich der Regler raus fliegen, da die River 2 Serie höhere Spannungen am Solareingang ab kann, dann sind auch 200 W Ladeleistung möglich. Wir sind also auf einer 15 Jahres-Reise von 20 WP, 12 V Auto-Bat bei 400 Wp & 1/2 kWh PS angekommen... Ich kann grundsätzlich bei derartigen Kleinanlagen nur dazu raten, statt irgendwelchen Batterien usw eine Ecoflow Powerstation zu verwenden, im Vergleich zu entsprechenden Lion bzw LiFePo4 😎 Bat kosten die Teile gar nicht so viel mehr, man hat gleich div USB(-C), 12 V, 220 V Ausgänge zur Verfügung, viele Infos über Ladezustand, Leistung rein/raus (auch via BT aus etwas Entfernung abfragbar) und die Dinger sind imho gut aufgebaut (auch Andreas Schmitz hatte mal eine zerlegt und sich lobend drüber geäußert).
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  3. Vorschlag Sehr interessantes Thema - schon abonniert Vorschlag: Mach doch im OT einen Unterbereich auf, in den dieser und der Ursprungsthread und individuelle Lösungen/Ideen etc rein können.
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  4. Guten Tag allesamt, … tzzz… da habe ich ja was angezettelt… 🙂 Auf mehrfachen Wunsch einige Erläuterungen zu meiem Leben in Einfachheit und mit weitgehender Eigenversorgung, auch beim Strom. Ausgangspunkt ist für mich unabhängig und mit dem, was ich tatsächlich brauche, zu leben… Brauchen tue ich für meinem Körper Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Das ist nicht anders als beim UL-Trekking. Dabei will ich weder von meiner eigenen Gier, als auch nicht von der Gier von anderen (wie z.B. Stromanbietern) abhängig sein… Also war der erste Schritt, alles wegzulassen, was ich nicht oder kaum brauche. Sowie zu überlegen, wie ich das Wenige mit geringstem Aufwand realisieren kann… In der Stromversorgung war und ist für das Wenige für mich eine 12V-Solaranlage. Ich begann im Jahre 1998 mit einer 50 Wp-Anlage, erweiterte bald auf 100 Wp, dann auf jetzt ca. 200 Wp. Der Strom wird in zwei 100 Wh-Solarbatterien gespeichert. Als Überbrückung der dunklen Abschnitte im Winter (etwa Mitte Dezember bis Mitte Januar, abhängig von der Anzahl der dennoch auftretenden Sonnentagen) gibt es noch eine 30 Wp-Anlage mit zwei 100 Ah-Autobatterien. Die 30 Wp ermöglichen insbesondere eine Erhaltungsladung der Autobatterien und den Betrieb eines Netbooks (wie gerade jetzt)… Als Strom-Verbraucher habe ich Akkulampen (mittels USB aufladbar), Stirnlampen, Mini-Staubsauger, Handy, Diskman, Taschenradios, MP3-Player, mobilen DVD-Player… Also keine Großverbraucher… Im Bereich des Handwerkerns gibt es bei mir Handarbeit (HANDwerk hat ja goldenen Boden, oder... 😉 ) ... Heizung mittels Holz aus dem eigenem Wald (Benzinkettensäge, Spaltung per Axt und Keil)… Trinkwasser aus einer Quelle (in Kanister tragen)… Regenwasser als Brauchwasser (im Winter auch mal aus dem Bach wegen Einfrierens der Regentonnen, Transport in 60 l-Behälter mittels Schubkarre)... Lebensmittel-Kühlung (oder auch für Powerbanks) im Keller (im Sommer max. 10 Grad)… Kochen mittels Küchenhexe (Oma’s Holzofen, mal fragen... 🙃 )… Eine 12 V- Sufflopumpe (Bootszubehör) gibt es auch (kaum im Einsatz, derzeit sowieso defekt)… Einige Powerbanks mit 10.000 mAh, 20.000 mAh, 26.400 mAh (im Sommer mittels der Solaranlage geladen) garantieren eine Winter-Reserve für Kleinverbraucher wie Handy u.a. (s.o.)… Sollte es (alle paar Jahre im Winter mal vorkommend) zu wenig Nachlade-Strom aus der Solaranlage geben, kommt ein kleines Notsromaggregat/ Stromerzeuger (800 W, benzinbetrieben) zum Nachladen der Solarbatterien (Kfz-Ladegerät 10 A) zum Einsatz… Die ätesten Solarpanele sind jetzt 27 Jahre im Einsatz, noch funktionsfähig. Im Sommer, will ich mal nachmessen, was jedes einzelne an Spannung und Strom noch so bringt… Solarbatterien halten 10 Jahre etwa, oder etwas länger, je nach Nutzung (Lade-Entladetzyklen)… Mehr fällt mir derzeit nicht ein… Zu meiner Motivation sei noch gesagt: Antrieb für mich ist SEIN… nicht nur DASEIN….... LEBEN eben... 😇 Alles nix Besonderes sagt sich Ein.Plattfüssler
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  5. Ein Vorteil, neben allen von @khyal beschriebenen Nachteilen, von AGM Batterien ist das sie problemlos auch bei niedrigeren Minusgraden geladen werden können, da sind Li-Akkus viel sensibler, da schaltet das eingebaute BMS das Laden ab, außer es sind teure Teile mit integrierter Heizung, nur brauchts dazu halt auch wieder Strom. Ist zuhause im Haus oder Keller eher kein Problem, bei Nutzung im Schuppen oder Auto schon. Ergänzung zu den Speichern: - Natrium-Ionen-Batterie Kommen grade erst auf den Markt, aktuell noch etwas teurer als LiFePo, 2-4000 Ladezyklen, sehr unempfindlich gegen Tiefentladung, können auch bis -20/-40 Grad geladen werden. Und es braucht halt kein Lithium.
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  6. Nicht vergessen: Die Kapazität der Bleiakkus hängt massiv davon ab, wie viel Strom gerade gezogen wird, während das Lithium-Batterien ziemlich egal ist. Damit sind auch kurzzeitig genutzte größere Verbraucher kein Problem. Außerdem meinst du bei LiPo wahrscheinlich LiFePO, was durchaus ein Unterschied ist.
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  7. Er (mich eingeschlossen) könnte das psychisch schon gar nicht verarbeiten. Da geht es ja vor allem dann mit dem Umgang mit extremen Stresssituationen (physisch und psychisch) kombiniert mit Schlafmangel. (BTW: einfach mal die Nacht durchwandern, am Besten mal wenns auch noch regnet und schauen, wie man danach noch "unterwegs" ist).
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  8. Dann fangen wir doch mal mit den Grundlagen an : Letrztendslich besteht eine autarke Solaranlage immer neben Kleinkram aus 4 Grundelementen, die kann ich ja nach und nach im Thread durchgehen... - Solarpanel - Kabel - Regler - Speicher Zum Schluß kommen dann noch entsprechende Leistungs / Speicherberechnungen usw Fangen wir mal mit dem Speicher an... Wenn man mal exotische Sachen wie "Salzwasserspeicher" beiseite läßt, gibt es in der Hauzptsache 4 elektrische Speicher die verwendet werden - Bleibatterien (mal platt gesagt Autobatterien) damit und AGM ging es damals los, sehr preiswert in der Anschaffung, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen wartungsintensiv - AGM Batterien (ein grosser Teil der Solarbatterien sind AGMs) deutlich teurer als Blei, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen keine Wartung - Lion-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 800 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung - Lipo-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 3-5000 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung Noch kurz zu den Ladezyklen, bei Blei / AGM ist eher davon auszugehen, daß sie dann die Grätsche machen, also Komplettausfall, bei Lion /Lipo gilt, daß dann noch min 80% SoH erreicht werden, also die Teile noch 80% Kapazität haben. Ein Ladezyklus ist 100% -> 0 %, wenn man also z.B. eine zu 90% volle Lion auf 40% runter zieht, ist das 1/2 Ladezyklus. Insofern sind die 800 Ladezyklen von Lion schon richtig viel, als Reise-Powerstation o.A. eh, aber auch wenn wir mal rechnen würden auf Basis von 1/2 Ladezyklus / Tag -> 1600 / 365 hat sie nach mehr als 4 Jahren täglicher Dauernutzung noch mehr als 80% nutzbare Kapazität. Bei den heutigen günstigen Preisen für Lion / Lipo sehe ich keinen Grund mehr, AGM / Blei zu benutzen.
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  9. OT: ich meine die Quelle dieser „Weisheit“ gefunden zu haben, das hat man den klappernden Rekruten in den dünnen BW Penntüten erzählt, das sonst der Schlafsack die „Hitze“ nicht reflektieren würde. Jeder der sich auch nur ansatzweise mit Wärmestrahlung beschäftigt hat, kann da nur den Kopf Schütteln. Eine der zahlreichen urbanen Legenden, die nicht auszurotten sind und unreflektiert (haha) weiterverbreitet werden. Meine Erfahrung (also selbst erlebt! nicht aus dem Internet!) lautet, das man mit einem Verhältnis der Iso am Körper (Klamotten) und der Schlasa/Quilt Iso von etwa 1:1 gut unterwegs ist. Sprich, ich würde davon abraten, den Sommerschlafsack mit einer dicken Daunenjacke für ein Winterbiwak zu „pimpen“, das wäre eher was für den Notfall, aber das kuschelig-warme „Innenraumklima“ wird sich nicht einstellen. Auch sollte man stets mit T_comf arbeiten (Komforttemperatur) damit man Reserven hat und nicht mit klappernden Zähnen früh um Vier aufwacht, nur damit man auf Lighterpack mit niedrigstem BW protzen kann.
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  10. Einer von denen hat mich auch schon mal angemacht. Am HRP durfte ich mir mal einen genauer ansehen. Schon nicht schlecht. Bin aber beim Bonfus gelandet. Ich bevorzuge die Möglichkeit die Träger einstellen zu können. Je nachdem wie viel ich an habe und wie voll der Rucksack ist macht das für mich mehr sinn. Ausserdem ist es besser belüftet. Dann sind die Nähte getapet und günstiger ist er auch noch. Ist dafür nicht so individualisierbar
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  11. RaulDuke

    Tipps zum Pyramidenzelt

    https://www.instagram.com/reel/DMXhbU6iP8b/?igsh=MTl3cHZjZW1ncjVhYg== https://www.instagram.com/reel/DMcIShrCuom/?igsh=a3k0eW5vZWljcmp2 Guckst hier, da stelle ich Tarp und Meshshelter vor, bei Instagram.
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  12. RaulDuke

    Tipps zum Pyramidenzelt

    Ich habe dieses Tarp gerade wegen der knapp über 3 Meter Länge gewählt. Damit man bei Nieselregen, aus der „richtigen“ Richtung, auch vor dem Meshtent sitzen kann, ohne nass zu werden. Es gibt von Liteway günstige und hervorragende Tarps, sogar in Schwarz, aber alle nur 270cm lang. Das scheidet für mich aus. Ansonsten ist es ja selten, das schlechtes Wetter ist und dann ist es auch richtig gemütlich unterm Tarp. Das letzte Foto ist übrigens aufgenommen worden, während es regnete. Ich liege noch unterm Quilt und koche gerade Wasser mit dem X-Boil, für den Frühstückskaffee. P.S. Ich habe 140cm Treckingstöcke dabei, das ist absolut lang genug! Man will ja keine Stehhöhe unterm Tarp haben. Auf den Fotos sind vorne, glaube ich, so 110cm ausgefahren.
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  13. RaulDuke

    Tipps zum Pyramidenzelt

    @Wanheda Das ist typisch, für die Art von Zelt! Hatte ich mal und habe es sehr schnell wieder verkauft. Ich weiß ja nicht, in welchen Jahreszeiten du so unterwegs bist. Denn wenn du nur im Frühjahr, Sommer und Herbst (3 Jahreszeiten) wandern gehst, kann ich dir, wenn du viel Platz haben möchtest, eine Kombi aus Tarp und Messhelter empfehlen. Ich nutze als Shelter die winzig kleine Hundehütte, das Simplex 1 Personen Meshtent von Liteway. Man muss schon hinein kriechen, aber es ist auch nur zum Schlafen da. Pluspunkt sind für mich die hochgezogenen Seitenwände, ist es absolut Windstill im Shelter. Wenn man sich umziehen will, oder im Sitzen kochen möchte, hängt man das Ding einfach aus, am vorderen Ende und bums, haste eine absolut geräumige Unterkunft. Ich würde dir ein Tarp empfehlen, mit mindestens 3x2 Metern. Ich nutze ein Yama Mountain Gear Tarp, das hat mehrere eingenähte Schlaufen, um den „Schlafsarg“ in verschiedenen Positionen einhängen zu können. Tarp wiegt 405g und das Shelter 310g. Es geht natürlich um einiges leichter, wenn du ein DCF Tarp benutzt, aber das kostet halt. Ich habe beides beim Kleinanzeiger gebraucht gekauft und habe zusammen weniger als 200€ bezahlt. Bin komplett begeistert davon. Ich habe keine anderen Fotos auf die Schnelle gefunden, aber im ersten Bild habe ich das Shelter noch ganz vorne eingehakt. Mitlerweile hake ich es ganz hinten ein, das Shelter ist ja vorne und hinten geschlossen, so das ich vor dem Shelter, aber unter dem Tarp, fast einen ganzen Meter Platz habe. Außerdem sei noch festgehalten, das es an den Tagen, als die Fotos entstanden, Regnen sollte. Deshalb habe ich es relativ tief abgespannt. Bei gutem Wetter kann man es natürlich noch wesentlich höher aufstellen, dann haste Platz wie in einem Palast. Bin kein Freund von Seitliche Ein- und Ausstiegen, da außer beim Rainbow, immer die Problematik besteht, das man überm Kopf- und Fußende die schräg anfallenden Wände hat. Ich bin eher für A-Frame Zelte zu begeistern. Allerdings ist mein am häufigsten benutztes Zelt, das Tarptent Protrail. Das ist sicherlich nix für dich, weil man dort aus anderen Gründen kaum Platz hat. P.S. Das Shelter ist übrigens 210cm lang, wenn mich nicht alles täuscht. Ich bekomme meinen gesamten Quatsch am Fußende untergestellt und lasse nur die Sachen, die nachts oder am Morgen brauche, vorne. Kocher, Kaffee, Lampe, etc…
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  14. Gibbon

    Tipps zum Pyramidenzelt

    Hi, das Lanshan 1 ist einfach kein so großes Zelt. Ich hab das mal kurz gehabt, jedoch mit über 1,90m war mir das Zelt definitiv zu klein, selbst ohne Innenzelt. Es gibt einen umfangreichen Faden zum Lanshan 1, in diesem Beitrag dort wurde das Raumgefühl ganz treffend beschrieben: Und du hast das Zelt auf den Bildern schon vorbildlich aufgebaut! Wenn ich deine Daten bei https://fitmytent.com/ eingebe, also 172 + 10cm Matte, dann ist das nicht so geräumig. In der Tiefe ist da einfach kein Spielraum, in der Breite kannst du deinen Kopf vielleicht einen halben Meter bewegen? Gerade wenn man vom 2-Personen-Kuppelzelt kommt (so wie ich am Beginn meiner UL-Karriere), ist der Platz im Lanshan 1 einfach viel weniger. Wenn ich mit Bivy und China-Tarp unterwegs bin, dann passiert fast alles außer schlafen außerhalb meiner Behausung, inklusive Kleidungswechsel, Kochen oder das Vorbereiten der Schlafmatte. Wenn ich mit meinem größeren, jedoch schwereren, Tarptent Rainbow unterwegs bin, dann kann ich einiges an Aktivitäten ins Zelt verlagern, ohne immer direkt anzustoßen (obwohl das immer noch kein Vergleich zu den Camping-Luxus-Zelten von früher ist). Lange Rede, kurzer Sinn: Du machst nichts falsch, Pyramiden-Zelte bieten halt nicht soviel Kopffreiheit. D.h. wenn dir das Lanshan 1 zu eng/klein ist, dann ist dein Empfinden da völlig gerechtfertigt und nachvollziehbar. Muss halt jeder das Zelt finden, dass für einen am besten funktioniert. Inzwischen nehme ich bei schlechtem wetter lieber das schwerere Rainbow mit, um mehr Platz im Innenraum zu haben. Andere geben sich bei schlechtem Wetter mit weniger Platz zufrieden und sparen sich dadurch mehrere Hundert Gramm Zeltgewicht.
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  15. HEB

    Impressionen von Touren

    waren am Wochenende zwei Nächte im Sauerland. Tiefsttemperaturen rund -16 Grad. Musste schon alles anplünnen, um ruhig zu schlafen An meiner äußersten Schicht ist beim Wandern sogar der Schweiß gefroren^^ Temperaturmanagement kann ganz schön anstrengend sein. Kennt ihr die Sticker, die die Temperatur am Topf anzeigen? Finde ich recht praktisch. So kann man etwas Gas sparen, wenn man nur Tee oder Kaffee machen will.
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  16. nitram

    Impressionen von Touren

    Nationalpark Thy, Dänemark Ydby bis Sjorring 01.01. – 05.01.2026 Mittlerweile im sechsten Jahr machen Stephan und ich uns gemeinsam in den Morgenstunden des Neujahrstages in Richtung Bahnhof auf, um das beginnende Jahr mit einer Mehrtageswanderung zu begrüßen. Die Zugfahrt ist fest eingeplant zum Schlafnachholen und Ausnüchtern nach der jeweils abgefeierten Silvestersause. Dieses Mal haben wir uns den Nationalpark Thy in Dänemark herausgesucht, wo 2020 alles seinen Anfang nahm. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging der Zug um 6:37 Richtung Norden wo wir gegen 19:30 unser Ziel Ydby erreich haben. Nach den ersten 500 Metern in die falsche Richtung hat dann alles mit der Navigation perfekt geklappt (Danke Stephan!), sodass wir nach ca. einer Stunde bei Schneefall und kühler Prise unseren ersten Shelterplatz erreichet haben. Schön geschützt in einem Wäldchen gelegen mit überdachtem Unterstand, einer Schlafhütte (wohl eher als Picknickhütte gedacht) und einem Toilettenhäuschen. Nach kurzem Abendessen aus der Tüte und warmem Tee haben wir eine erholsame Nacht verbracht. Der Wetterbericht hatte Temperaturen unter Null, Schneefall und starken Wind für die kommenden Tage vorhergesagt und Recht behalten. Der Wind blies uns immer schön von Norden heftig ins Gesicht und unsere kälteste Nacht lag bei-5 Grad. Wir waren vorbereitet und kamen gut zurecht. Der zweite Tag ging nach Hurup, wo wir eine kurze Buspassage ans Meer nach Agger eingelegt haben und ja, wir waren die einzigen Fahrgäste. Von hier, begleitet vom besagten Wind, sind wir teils am Strand teils in den Dünen Richtung Lyngby mit einer kurzen Pause am Lodbjerg Leuchtturm gewandert, um dort im Redningshus, einem umgenutzten Gebäude, in welchem früher das Rettungsboot gelagert wurde, zu nächtigen. Dort finden sich neben Tisch und Stühlen 4 Doppelstockbetten und ein Elektrokocher zum Wasserkochen. Wer sich das gemütlich und wohlig vorstellt, liegt falsch, es war saukalt. Als Zuckerle allerdings gibt es einen Waschraum mit Toilette und kleiner Elektroheizung. Der folgende Tag, nach einer echt kalten Nacht, hat uns nach Norre Vorupor geführt, wo wir zur Abenddämmerung gegen 16:00 Uhr eintrafen, um uns geplanter Weise in der einzig geöffneten Gastronomie, dem Vesterhavscafeen, die Zeit tot- und die Bäuche vollzuschlagen, begleitet von einem zunehmend mulmigen Gefühl bei Anblick des zunehmenden Schneefalls und Windes. Schnell recherchiert man da nochmal den Windchilleffekt bei vorausgesagten -5 Grad. Gegen 19:00 ging es dann gut eingepackt und mit einer nötigen Prise Humor raus in die Elemente und die etwa eine Stunde dauernde Wanderung zum nächsten Shelter war herrlich, teils mit Stirnlampen, teils ohne durch schöne Natur zu einem tollen Übernachtungsplatz, wo wir die Nacht gut geschützt verbringen konnten. Die nächste Etappe hat uns nach Klitmöller geführt, bekannt auch als Cold Hawai, da hier offensichtlich schöne Wellen zum surfen zu finden sind. Wir haben vier Surfer, mit dicken Neoprens ausgestattet, gesehen, was uns großen Respekt eingeflößt hat. Kleineren orthopädischen Unpässlichkeiten und dem Umstand, dass wir in Klitmöller keine gemütliche Gastronomie finden konnten, wo wir die Zeit abhängen hätten können, geschuldet, haben wir uns spontan gegen eine letzte Nacht draußen und für eine Nacht in einer günstigen und entspannten Unterkunft entschieden. Selten hat warm duschen so gut getan. Der letzte Tag hat uns bei schönem Wetter (kalt war’s trotzdem) zu unserem Ziel Sjorring geführt, von wo aus wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren sind, um nach einer weiteren Hotelübernachtung am 06.01.26 wieder über Hamburg zurück nach Karlsruhe zu reisen. Das sechste Mal in Folge und dann noch an einem schon bekannten Ort, ist das nicht langweilig? Sowas von Nein!
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  17. Nachdem ich das Zenbivy-Prinzip mal mit einem gelöcherten Tyvek Rest und Gummiband getestet und für gut befunden hatte, wollte ich mir das mal in etwas schöner nachbasteln. Da sich meine Reise wegen Zahnproblemen und krankem Haustier etwas verschiebt, blieb dafür nun Zeit. Hier ist das fast schöne Ergebnis. Material ist Tyvek Softstructure, das noch übrig war und mal als Groundsheet gedient hat. Nun ist es der Bezug für die Isomatte. Die ganze Konstruktion soll nicht nur gegen Zugluft und Verrutschen des Quilts helfen, sondern auch die Isomatte vor den Krallen meiner Hündin schützen (hatte da schon zwei Zwischenfälle...). Ohne Hund hätte ich das ganze nicht über die komplette Isomatte konstruiert. Die "Anti-Zugluft-Lappen" werden nicht am Quilt befestigt, sondern sind per sehr leichtem Gummiband (für Unterwäsche) verbunden und gehen über den Quilt. Mit Kam Snaps befestigt lassen sie sich in beide Richtungen öffnen. Der Quilt kann am Sheet eingehakt werden, damit er bei Aktiven Schläfer*innen nicht verrutscht. Die Haken zur Befestigung des Quilts habe ich befestigt, indem ich dünne Tyvek durchgespielt und ans Sheet geklebt habe (mit meinem Lieblingskleber: Ponal wasserfest). Hatte keine Lust mehr zu nähen. Wiegt nicht ganz so federleichte 95g. Aber leichter als das Original.
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  18. Ich habe am Sheet kleine Plastikkarabinerchen angebracht.
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  19. Schwarzwaldine

    Alpha Direct Pulli

    Jetzt habe ich auch mal Alpha (das 70er von Extex) nur mit der Ovi ausprobiert, mit breiterer Stichwahl als gewöhnlich - der Langzeittest steht zwar noch aus, aber den Zugtest bestehen die Nähte problemlos, das klappt also und erspart Arbeit. Rollsaum funktioniert auch, spart noch mehr Arbeit 👍🤫 . Die Ovi ist allerdings extrem verfusselt, ich glaube, ich nähe erstmal noch alles Alpha fertig, bevor ich ans Reinigen gehe ... 🤭
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  20. marieke333

    Alpha Direct Pulli

    Genau, sieht dan so aus (Innenseite): Und Aussenseite;
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  21. Kay

    Alpha Direct Pulli

    Ich habe mir auch gerade einen 130g/qm Überzieher für den 80g/qm Hoody genäht. Der Stoff hat extrem gefusselt, noch mehr als der dünne. Ich habe jede Schnittkante sofort mit der Overlock versäumt, so ging es dann ganz gut. Der fertige Hoody hat bei einer Wäsche keine nennenswerten Fussel im Guppyfriend Beutel hinterlassen. Mein erster Alpha Hoody, damals noch unversäubert genäht, lässt heute nach zwei Jahren noch ordentlich Fussel beim waschen. Ob das am Stoff oder der Verarbeitung liegt, ist natürlich nicht eindeutig zu belegen. Ich empfehle dir außerdem den Schnitt nicht zu eng zu machen, da der Stoff an der anderen Lage geradezu klebt. Lieber etwas größer zuschneiden, mit großen Stich heften und dann justieren. Wegschneiden geht schließlich immer. Und auf die Elastizität des Stoffes bei Zuschnitt und Nahtwahl achten, da hat es bei meinem ersten Versuch gehapert, die Ärmel waren nicht zu benutzen. 🤭 Beim SM vergrößern finde ich es am leichtesten an den Mittellinien zu arbeiten und nicht an den Rändern. Dann müssen die Schnittkanten nicht neu aufeinander angepasst werden. Beim Raglan ist es eh sehr unkompliziert, aber falls dein Schnitt Armlöcher hat (und dort noch genügend Spielraum für Lagen ist), ist es einfacher die Armlöcher nicht anzufassen beim erweitern. Bei dem 130er Stoff wäre eine Kappnaht vermutlich kein Problem. Ich habe den mit der Overlock versäumten Saum zweimal eingeschlagen und gecovert. Diese drei Lagen Stoff sind sehr dünn, keinesfalls wulstig. Sollte also bei dem dünneren Stoff vermutlich noch weniger auftragen. Allerdings bin ich kein Freund von einer Kappnaht bei Stoffen, in die ich keine harte Kante bügeln kann. Dazu reicht mein Talent nicht aus. Ich nähe dann mit etwas mehr Stoffverbrauch durch die NZ erst links auf links zusammen, dann rechts auf rechts, so nähen dass die NZ mit der zweiten Naht verborgen wird. Dann sieht man innen keine offene Naht. Je nach Stoff und Vorhaben tacker ich dann den Wulst mit einer parallelen sichtbaren Naht fest. @marieke333 hast du das zurückschneiden der NZ auf 6mm mit Alpha gemacht und bleibt die Naht dann stabil? Ich habe mich das nicht getraut, weil der Stoff sehr locker ist und ich Angst habe, dass eine Naht mit wenig NZ ausreißen könnte. Deine Erfahrung würde mich daher sehr interessieren. Vielleicht traue ich mich dann auch den nächsten Alpha so zu machen.
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  22. marieke333

    Alpha Direct Pulli

    Faden und Nadel sind nicht kritisch, ich verwende Microtex 80/90 und Alterfil 100, aber Allesnäher Garn und andere Nadeln funktioniert bestimmt auch. Tipp zur Verarbeitung ohne Overlock Nähmaschine: Nähe die Teile zusammen mit einen nicht zu kleinen Stich und kürze die Nahte auf ca. 6 mm. Falte beide Nahte zusammen zu einer Seite und nähe mit einem großen Kreuzstich darüber. Dies ist auf der rechten Seite kaum sichtbar, wenn Garn in der Farbe des Stoffes verwendet wird und es sieht sauber aus.
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  23. Hier noch die angekündigte Hose aus dem selben Alpha 80: Eng anliegend (sollte eigentlich lockerer werden, irgendwas mit dem Schnittmuster hat da nicht hingehauen... ) Wiegt 75g Wird meine Schlafhose und als Isoschicht unter der Wanderhose wenns kalt wird. Ist eher quick&dirty geworden, speziell die Naht am Bund.
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  24. Ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich diesen Thread hier nutze um mein eigenes Projekt aus Polartec Alpha vorzustellen: Ein Hoodie aus dem 80g/m Alpha von Extremtextil (einfach zu verarbeiten) mit hochgezogener Kapuze und Elementen aus 10D Ripstop an den Schultern (das war schon komplizierter) und elastischen Einfassungen an Bündchen und Kapuze (die haben mich in den Wahnsinn getrieben) 115g, ca. Gr. XS Materialkosten waren ca. 25€ - habe 4lfm für 60€ gekauft, ~1,3m für den Hoodie, aus dem Rest mache ich eine Hose (~1m) und ein Inlett für den Schlafsack (~1,70m) + Kleinteile wie Einfassband etc.
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  25. Meines Wissens nach ist Nylon etwas stabiler als Polyester. Ansonsten denke ich aber auch, dass es egal ist. Die glänzende Seite kommt zur Daune hin
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  26. Matt außen, glänzend innen
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