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Ultraleicht Trekking

draussen

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  1. In Bärengebieten solltest du sehr sauber umgehen im zusammenhang mit Nahrungsmitteln. Du kannst nätürlich dein Essen an einen Baum hängen, wenn das Seil aber nach Lebensmittel riecht wird der Bär es durchbeissen. Stell dein Essen in einem Fässchen verpackt ca. 50 Meter weg von der Schlafstelle. Es gibt in Baumärkten so kleine Fensteralarm Gerätchen. Sie sind nur ein paar Gramm leicht und funktioniern mit einem Magnet Schalter. Wenn du so ein Alarm auf das Fässchen legst geht er los wenn das Fässchen bewegt wird. Das sind technische Hilfsmittel auf die nur bedingt Verlass ist. Viel wichtiger ist es das Lager an der richtigen Stelle aufzubauen. Nicht an einem Engpass im Gelände, beobachte wo die Tracks sind. Tiere gehen den Weg wo sie am wenigsten Kraft brauchen. Die Karpaten kenne ich nicht aber Kanada und dort sollte man Gebiete meiden mit dichtem Gestrüpp und Gebiete wo viele Beeren sind, in Kanada ist das Hagebutte. Das lässt sich sicher auf alle Bärengebiete übertragen. Eine weitere Tatsache ist das Tiere gefährliche Situationen meiden. Wenn du einen Bären hörst oder vermutest das einer in der Gegend ist schlage mit einem Stock gegen Bäume. Er wird einen Bogen um dich machen. Lasse dich nicht verrückt machen aber sei Wachsam. Jeff Coopers Farbcode kann, in angepasster Form, sehr gut angewandt werden in Gegenden mit anderen Raubtieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Cooper#Gefechtsbereitschaft_−_der_Cooper-Farbcode Weiß − Unaufmerksam und unvorbereitet. Wenn angegriffen im Status Weiß, bleibt als einzige Rettung die Unzulänglichkeit des Angreifers. Konfrontiert mit etwas Unangenehmen, wird die Reaktion vermutlich „Oh Gott, wie kann soetwas mir passieren!“ lauten. Gelb − Entspannt alarmiert. Es liegt keine spezifische Bedrohung vor, jedoch besteht die Gedankenhaltung „heute könnte der Tag sein, an dem ich mich verteidigen muss“. Man ist sich bewusst, dass die Welt ein potentiell unfreundlicher Ort ist, und man ist darauf vorbereitet, sich notfalls zu verteidigen. Man hält Augen und Ohren offen, und macht sich klar: „Ich könnte heute schießen müssen.“ Man muss nicht bewaffnet sein um diesen Zustand anzunehmen, jedoch falls man bewaffnet ist, sollte man in Zustand Gelb sein. Man sollte immer in Zustand Gelb sein, wann immer man in ungewohnter Umgebung ist, oder mit Personen zu tun hat, die man nicht kennt. Man kann für lange Zeitspannen in Gelb sein, so lange man die Möglichkeit hat, sich den Rücken frei zu halten. Man achtet auf Informationen aus der Umgebung, in einer entspannten aber aufmerksamen Weise. Mit Coopers Worten: „Ich könnte schießen müssen.“ Orange − Spezifisch alarmiert. Etwas ist nicht ganz in Ordnung und erregte Aufmerksamkeit. Man richtet sein Hauptaugenmerk darauf, herauszufinden ob es eine Bedrohung gibt. Die Denkweise ändert sich in „Ich könnte auf IHN schießen müssen“. In Zustand Orange setzt man einen gedanklichen Auslöser: „Wenn 'x' passiert, muss ich ihn stoppen.“ Die Pistole bleibt üblicherweise hier noch im Holster. Zustand Orange bewirkt eine gewisse Anspannung, kann aber auch für längere Zeit aufrechterhalten werden, falls nötig. Wenn die Bedrohung sich als unbegründet erweist, schaltet man auf Gelb zurück. Rot − Zustand Rot ist der Kampf. Der gedankliche Auslöser, der in Orange aufgebaut wurde, wurde überschritten. „Wenn 'x' passiert, schieße ich auf diese Person.“
  2. Bitte haltet euch etwas zurück mit solchen Aussagen aufgrund von Videos. Wer schon mal geschlachtet hat weiss, dass sauber häuten nicht möglich ist wenn das Tier noch lebt. Es ist auch überhaupt nicht effizient und das Verletzungsrisiko durch das Tier ist relativ bis sehr hoch. Weshalb sollte jemand das Risiko der Verletzung und die Mehrarbeit auf sich nehmen wenn man das "Problem" mit einem Schlag lösen kann. Traue keinem Pixel, dass du nicht selbst verschoben hast.
  3. @Jan ich würde den Bivy mit mir füllen wenn du ihn mir geben würdest. PayPal oder Überweisung oder was anderes, so wie es für dich passt. Gruss draussen
  4. draussen

    Autarke Touren

    Autark heisst ja auf sich gestellt sein und nicht von einer zur nächsten Zivilisationsstation zu wandern. Ein Spot kann ein tolles Gerät sein mit einer guten Idee dahinter. Ein Notruf absetzen heisst aber noch lange nicht, dass man gerettet wird. Vor allem nicht sofort. Man ist also besser beraten wenn man sich umsichtig verhält und seine Ausrüstung entsprechend zusammenstellt. Zum Beispiel mit Redundanzen. Als Beispiel nehme ich noch eine 5mm Evazotte Matte mit damit ich nicht ganz ohne Isolation bin wenn die TAR abkackt. Flicken ist nicht immer möglich. Nach einem nassen Erlebnis bei 0º Celsius führe ich Notkleider mit, bestehend aus Primalofthose und Pullover sowie leichte Regenkleider und Sealskinz Socken. Das ganze wiegt 1000g. Oft schon wollte ich sie zu Hause lassen aber wenn ich an jene nasse Situation denke nehme ich sie trotzdem mit. Mit UL hat das nichts mehr zu tun aber wenn man sich trotzdem an den UL Gedanken orientiert ist der Rucksack am Ende trotzdem 5kg leichter.
  5. draussen

    Nicht abwaschen?

    Ich benutze Titan-Pfanne und -Topf. Zum Abswaschen giesse ich einen Schluck Wasser in die Pfanne, koche es auf und reibe die Pfanne dann mit einem Haushaltpapier aus. Mit dem Topf verfahre ich ebenso. Es kommt wahrscheinlich auch noch darauf an was man darin kocht. Ich koche nichts mit Saucen, meistens Reis oder Teigwaren und in der Bratpfanne Eier, Speck und Fleisch. Das funktioniert auch über drei Wochen gut.
  6. Das Essen verstaue ich in der Regel lose und fülle damit Hohlräume im Rucksack. Reis kommt fertig portioniert in so kleine leichte Plastiksäcke zum verknoten. Öl packe ich zusätzlich in einen Plastik Beutel. Ich brauchte in Europa noch keinen besonderen Schutz vor Tieren. Natürlich sieht es in Bärengebieten anders aus.
  7. draussen

    [suche] ULA - EPIC

    Das trifft sich gut, ich möchte meinen Üla Epic verkaufen. Torso Grösse: M 18"-21"Hüftgurt Grösse M 34"-38"Schultergurt Form SDie Wasserfesten Säcke sind von SeaToSummit Big River 35 Liter und 65 Liter Preis inkl Versand EUR 190.00
  8. Früher war ich oft umgeknickt bis es dann auch mal reichte das Aussenband abzureissen. Im Spital willigte ich nicht ein dies zu operieren, am andern Tag ging ich zu einem Sportarzt. Der gab mir eine Aircast Schiene in der man den Fuss nur heben und senken kann. Der Arzt sagte ich solle den Fuss Anfangs noch schonend behandeln aber täglich mehr bewegen damit die Blutzirkulation angeregt wird und so die Heilung beschleunigt. Nach sechs Wochen riet mir der Arzt nach Möglichkeit keine hohen Schuhe tragen, viel auf unebenem Grund gehen um die Muskulatur zu stärken, idealerweise barfuss. Barfussschuhe gab es damals noch nicht. Ein bisschen skeptisch gehorchte ich ihm trotzdem und hatte nie wieder Probleme mit umknicken. Schützen und stabilisieren ist genau das falsche. Wenn man mal begonnen hat stützende Schuhe zu tragen baut sich die Muskulatur ab und man ist dann auf diese "Krücken" angewiesen. Heute trage ich so oft es geht Barfussschuhe und habe keine Beschwerden mehr, auch nicht mit Arthrose die jetzt halt beginnt. (Vor 45 Jahren hatte es mir einen Fuss zerquetscht es waren fast alle Knochen gebrochen) Gute Genesung draussen
  9. Ich habe Irish Setter Winterschuhe die sind mit Thinsulate gefüttert. Sie geben recht warm. Die Angabe ist 800 Gramm, auf was die sich bezieht weiss ich nicht, gesamt oder per m2 Thinsulate findet man oft auch in Handschuhen. Gruss draussen
  10. Ich habe mir vor kurzem den Feelmax Uura gekauft. http://www.voycontigo.de/feelmax-uura-waterproof-unisex-barfuss-wanderschuhe-grey-red-1.html Bis jetzt fühlt er sich gut an und schützt auch im Geröll. Wi schon oft erwähnt, wichtig ist das Training. Vor allem wenn man von schweren steifen Schuhen umsteigt sollte man sich zeit lassen also die Schuhe jetzt kaufen wenn man im März die Tour macht. Gruss draussen
  11. Ich benutze Zeckenspray und Tagsüber Katzen Zeckenhalsbänder um die Fussgelenke. Die Isomatten Unterlage behandle ich mit No Bite Verdünner. Da wo ich sitze oder liege im Camp sprühe ich auch etwas Zeckenspray hin. Ich versuche den Viechern keine Chance zu geben mich zu erreichen, erfolgreich. Seither habe ich keine Zeckenbisse mehr, vorher etwa 10 im Jahr. Gruss draussen
  12. Die habe ich auch. Ich habe sie als Nothose. wenn die anderen Nass werden oder wenn es doch kälter wird als erwartet. Ich bevorzuge Synthetik weil es weniger nässe empfindlich ist. Das Gewicht - Leistung Verhältnis empfinde ich als hervorragend. Gruss draussen
  13. Ich werde im Februar auch 60. Immer noch muss ich mir sagen "sei zufrieden mit der Leistung, ich muss nicht Leute die 20 Jahre jünger sind überholen" Es ist wirklich eine Kopfsache, nicht nur einmal, immer wieder muss ich mir das vergegenwärtigen. Langsam komme ich an den Punkt wo es sich gut anfühlt so viel zu leisten wie es mir passt oder wie ich es kann. Wenn es mir schwindelig wird beim aufstehen gehe ich halt nochmals runter und mache es etwas langsamer. Ich lerne gerade langsam die Langsamkeit zu geniessen. Wenn es mir manchmal gelingt fühlt es sich gut an. Gruss draussen
  14. Ich benutze seit ca. vier Jahren eine Evernew Bratpfanne. Leider gibt es die nur mit Beschichtung, die hält aber nicht lange und ist schnell weg. Dann hat man Ruhe und kann die Bratpfanne normal nutzen. Eier sollte man eh nicht alleine braten, sie sind lieber mit Speck in der Pfanne. Ich habe die "Ti Non-Stick Frying Pan 20cm" die hat die richtige grösse für 100g Speck mit zwei Eiern. Damit brate ich auch oft Lammnierstücke, dann allerdings mit etwas Öl. Braten tu ich immer auf offenem Feuer und die Pfanne hat das bis jetzt schadlos überstanden und ich benutze sie ca. an 30 Übernachtungen pro Jahr Für mich ist das die beste Bratpfanne die ich je hatte. Gruss draussen
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