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Ultraleicht Trekking

DAC Zeltgestänge als Tarp-/ Zeltstange


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Hallo zusammen, da eh mal wieder eine ExTex Bestellung fällig ist, dachte ich daran, mir mal für mein Trekkertent Stealth 1.5 Gestängesegmente mitzubestellen, um es besser ohne Trekkingstöcke nutzen zu können (Bike, Kajak oder schlicht kein Bock auf Knüppel). 

Die Frage ist jetzt welchen Durchmesser nehmen? 

13,2mm wäre natürlich auf Nummer sicher, 11,2mm beschreibt ExTex selbst noch als Tarpstange. 10,2 nur noch als Bogengestänge oder hat das schon mal jemand bei der Bauweise Dackelgarage/ A-frame benutzt? 

(Das 10,25mm DAC Featherlite ist wahrscheinlich zu optimistisch, oder?) 

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Ich habe einmal versucht ein 13er noname Gestänge, in 135 cm Länge, als Tarpstange zu verwenden. Beim Verspannen des Tarps hat sich das schon bedenklich gebogen.
Ich nehme an, dass die DAC Featherlite Stangen stabiler sind. Trotzdem käme für mich nur der größte Durchmesser infrage.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Hi @schrenz
ich habe selber ein Stealth 1 mit dac Gestänge, hab das damals direkt mitbestellt von trekkertent. Es sind die von pol-a-bear, die nutzen DAC 10.25mm. Wenn ich das richtig sehe auch für 115cm, welche Höhe planst du denn? Beim 1er jedenfalls funktioniert das gut. Bin eher froh dass die etwas nachgeben, bin schon öfter dagegen gerempelt, ist schon eng so ein Stealth 1 :rolleyes:

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Ich bin ja normalerweise eher mit kleinen Tarps unterwegs, das Stealth wird jetzt eher das "Wandern-mit-Hund-Zelt" und für mich ein Palast :mrgreen:. Höhe laut Webside (ich hab leider noch nicht real gemessen, das werde ich vor dem Schneiden der Segmente aber auf jeden Fall machen) sind 1150mm vorn und 700mm hinten. 

Ich hab jetzt mal mit den Gewichtsangaben von ExTex rumgerechnet, da liegt die Spanne  zwischen 122g (Featherlite 10,25mm) und 195g (Pressfit 13,2), jeweils für beide Stangen inklusive Endkappen. Also mal wieder die übliche Frage, ob einem Sicherheit 73g wert ist :-D

Bearbeitet von schrenz
Rechenfehler korrigiert
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Hab gerade noch einen Rechenfehler korrigiert, der Gewichtsunterschied beträgt sogar nur 73g :D

An die Kompromißlösung hab ich sogar auch schon gedacht (Sparpotenzial 28g), allerdings nimmt man sich die Möglichkeit im Schadensfall immer die vordere Stange zu reparieren und hinten zu improvisieren. 

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vor 3 Minuten schrieb schrenz:

... allerdings nimmt man sich die Möglichkeit im Schadensfall immer die vordere Stange zu reparieren und hinten zu improvisieren.

Jupp, daher faul ...
Nimm doch die 10,25iger und schreib für uns einen kritischen Testbericht! :mrgreen:

Bearbeitet von wilbo
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Falls es hilft: Als ich mal vor ewig langer Zeit das Tarptent Rainshadow 2 mit den original (Easton?)Aufstellstangen nutzen wollte, war das vom Durchbiegen eine echte Katastrophe, aber ein sehr schöner offener Eingangsbereich .:grin: Gut, dass es windstill war.

Habe mir dann doch die Trekkingstöcke vom Wanderkumpel geliehen. Ich würde beim Durchmesser auf gar keinen Fall sparen!

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vor 2 Stunden schrieb wilbo:

Jupp, daher faul ...
Nimm doch die 10,25iger und schreib für uns einen kritischen Testbericht! :mrgreen:

Normalerweise schreibt doch @Konradskyimmer "mach und berichte" :mrgreen:.

Ich tendiere doch zu den dickeren Segmenten, werden aber tatsächlich mal zwei Featherlites mitbestellen und ein testweise Heckgestänge bauen, da ich mir eh noch die Trekkingstöcke mit Poleadapter V-förmig für die Front zurecht machen will. 

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Also beim Aufstellen mit meinen 105cm DAC 10.25 biegt sich beim Stealth 1 absolut nichts. Ich hatte aber noch keinen Sturm damit, ich hätte da aber keine Bedenken. Gibt es denn negative Erfahrungswerte hierzu? Kann schon sein, dass die 10cm mehr da den entscheidenden Unterschied machen. Ich würde gegebenenfalls bei Marc von trekkertent nachfragen, ich glaube nicht dass es Zufall ist, dass pol-a-bear die zeltspezifischen Sets für's Stealth 1.5 in 10.25mm anbietet, ich vermute Marc hat den Punkt:

vor 12 Stunden schrieb wilbo:

Nimm doch die 10,25iger und schreib für uns einen kritischen Testbericht!

für dich erledigt!

Bearbeitet von grmbl
Formatierung bereinigt...
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vor 7 Stunden schrieb schrenz:

da ich mir eh noch die Trekkingstöcke mit Poleadapter V-förmig für die Front zurecht machen will. 

Da wäre ich interresiert an deiner Lösung, wenns dann soweit ist würde ich mich über einen kurzen Bericht freuen :) Planst du Stöcke innen oder außen? Und Griffe oben oder unten? Bin selbst noch nicht ganz zufrieden mit meiner Lösung beim 1er, hab meist auch die Aufstellstangen dabei...

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Ich habe für mein Aeon Li die 11er bei 128cm Länge genommen und dünner dürfte es meiner Ansicht nach nicht sein. Da du ja 10% Länge weniger brauchst, sollten 10% weniger Durchmesser, also die 10.2er, passen. Die NSL Featherlite sind afaik bei gleichem Durchmesser schwächer als die Pressfit.

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So furchtbar groß kann der Unterschied zwischen Pressfit und Featherlite eigentlich nicht sein, beim kompletten Set-up (1150mm und 700mm) beträgt der Gewichtsunterschied etwa 13g :mrgreen:

Ich bin mittlerweile eh soweit, die 15€ mehr zu investieren und mir zwei Durchmesser aufzubauen (Sommer/ Winter, vielleicht passt Featherlite auch gut zu einem kleinen Tarp), heute mal noch abwarten on Marc antwortet. 

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Marc hat auch geantwortet und schreibt, dass für die Zeltgröße 10mm ausreichend ist (witzigerweise ebenfalls mit Verweis auf Bearbone :-D) und er selbst schon mehrere mit dem Maß benutzt hat. Ich werde wohl trotzdem parallel auch die 13.2mm bestellen, da es nunmal auch mein Winterzelt ist und die 26€ stürzen mich auch nicht in Armut. In den Osterferien werde ich dann mal berichten. 

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  • 4 Monate später...

Kurz drauf ist mir tatsächlich ein trekkertent dcf drift hier im Forum zugelaufen, welches ich seitdem ausschließlich im Einsatz hatte und das Stealth-Projekt etwas aus dem Auge verloren. 

Die Gestängeteile habe ich allerdings in beiden Größen hier liegen, 13.2mm kommt mir wirklich bombproof vor, allerdings hab ich auch das Gefühl, dass 10.25mm eher nur subjektiv filigran wirkt, drei Segmente zusammengesteckt biegen sich kaum durch. Ich würde es damit probieren. 

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Ich habe ueber die letzten Jahrzente alles Moegliche an Gestaenge zwischen 8.7 mm weichem Easton Alu - 20 mm Carbon fuer Firstzelte usw ausprobiert und ja auch schon viele Gestaenge von 3. und mir repariert.
 

Am 28.3.2021 um 21:44 schrieb Tao:

Die NSL Featherlite sind afaik bei gleichem Durchmesser schwächer als die Pressfit.

Nach meinen Erfahrungen ist es genau umgekehrt.

Der Unterschied liegt ja in der Verbindung der Elemente, was haeufig der Schwachpunkt bzw die Sollbruchstelle ist.
Waehrend bei Pressfit oder fast allen ueblichen Gestaengen der Durchmesser des Rohr "durchlaeuft" und die Verbindung mit einem Innenrohr hergestellt wird, was in das Gestaengerohr rein passt, also im Durchmesser deutlich kleiner ist, sind die NSL an den Ende im Durchmesser so vergroessert, dass das Verbindugsrohr den Durchmesser des "normalen" Gestaenges hat.
Dadurch sind Diese bei gleichem Durchmesser des Gestaenges stabiler.

Wenn man es nun noch unter dem Gesichtspunkt Gewicht sieht, schneidet NSL auch besser ab, da Du haeufig einen Durchmesser kleiner waehlen kannst, als bei Pressfit.

Der Vorteil von Pressfit liegt woanders...klar fuer den Hersteller in der einfacheren, damit preiswerteren Produktion...bei NSL hast Du ja bei den Verbindungen einen groesseren Rohrdurchmesser, den Du auch fuer das Verbindungsstueck brauchst d.h. Du kannst nur das erste und letzte Element einer Stange einkuerzen, um die Laenge anzupassen, eine kuerzere Teilung herzustellen, geht gar nicht.
Ich habe schon haeufiger fuer Mountainbiker die Teilung des Gestaenges veraendert, damit es in das Gepaeck passt, bei Pressfit geht das easy, jedes Element des Bogens auf das gewuenschte Packmass verkuerzen, 1-2 Elemente dazu, fertig.
 

Am 28.3.2021 um 11:22 schrieb ChrisS:

Als ich mal vor ewig langer Zeit das Tarptent Rainshadow 2 mit den original (Easton?)Aufstellstangen nutzen wollte, war das vom Durchbiegen eine echte Katastrophe

Vor langer Zeit hat Henry auch fuer die Aufstellstangen 8.7er Easton genommen, was dann nur fuer sehr wenig Wind geeignet war, inzwischen nimmt er seit laengerere Zeit fuer hoehere Stangen 11 mm, also z.B. beim SS1 usw beim Protrail / Motrail Front 11 mm, Niedrige hinten 8.7 mm, aber gut die 2 sind jetzt eh nicht so die Starkwindzelte...


So jetzt zu den Aufstellstangen

Das Problem ist nicht so sehr, dass Dir eine duenne Alustange bricht, sondern dass sie in Windboeen federnd nachgibt und dadurch das ganze Zelt anfaengt, in Windboen zu schlagen, dadurch Heringe rauszieht, Abspannschnuere lockert, evtl Abspannschlaufen beschaedigt usw.
Natuerlich kannst Du bei duennen Durchmessern mit viel Vorspannung arbeiten d.h. durch starkes Abspannen des Zeltes biegst Du die Stange wie einen Bogen bei Pfeil & Bogen durch, aber das hilft nicht unbegrenzt.

Ich hatte lange Zeit bei Firstzelten eine 8.7 mm Easton (was ja weicher als DAC ist) Stange bei, um bei ruhigen Verhaeltnissen, damit einen Trekkingstock ersetzen zu koennen, um den frei zu haben, um z.B. in eine Schlucht zu kraxeln, um Wasser zu holen.
Den haette ich jetzt aber nicht bei mehr als 3 BF eingesetzt u.A. hatte ich so ein Teil auf Tour mit nem SS1 oder Saddle bei.

11 mm Pressfit hatte ich auch schon bei Firstzelten bei und haetten denen dann ca 6, bei gutem Zeltschnitt wie z.B. SS1 evtl noch 6-7 BF bei Vorspannung zugetraut, den Durchmesser haben btw die laengeren Aufstellstangen von SMD, wenn ich mit gerade richtig erinnere.
Bei nem Lavvu (Mid) kommt natuerlich eine hoehere Belastung auf die Stange, da es sich nicht auf 2 verteilt.

Die letzten Jahre habe ich aus Gewichtsgruenden auch haeufiger gute Carbonstangen eingesetzt z.B. in die 48" Zpacks Stangen Adapter fuer TT eingesetzt, um auch bei hohen Windgeschwindigkeiten da "beruhigt" zu sein, habe ich mir vor etwas Zeit einen Satz dickere 60" Stangen gekauft, die fuer das Duplex eingekuerzt werden (die 60" Stangen gibt es bei dem Shop in D, der auch die Rucksaecke vorraetig hat, sind nur nicht im Webshop).
Aber was man da waehlt, haengt eben extrem davon ab, welche Windgeschwindigkeiten es auf "ungeschuetzter" Flaeche aushalten soll, ich habe da ja eher sehr hohe Ansprueche und nehme dafuer hoehere Zeltgewichte in Kauf, ich kann aber auch die gut verstehen, die sagen, ich bin eh ueberwiegend in geschuetzten Bereichen wie Wald, Campings usw unterwegs und wenn mal nicht und Wind zu erwarten ist, kann ich auch damit leben, mal weiter zu laufen, bis ich eine geschuetzte Stelle finde.

Wenn wir grad bei dem Thema sind, die Windgeschwindigkeitseinschaetzungen der meisten Wanderer sind nicht gerade zuverlaessig, wenn es nicht Windsurfer, Segler o.A. sind, im Normalfall wird die Geschwindigkeit zu hoch eingeschaetzt, ich kenne das von gemeinsamen Touren, dass bei Wind meist die in den Nachbarzelten 2 BF mehr als ich hatten :mrgreen:, also lieber nicht drauf verlassen, wenn jemand sagt, das haelt auch 100 km/h aus...

Beim Paddeln kann man natuerlich u.U. auch das geteilte Doppelpaddel einsetzen (klarer Vorteil gegenueber Solo-Kanadier), dann muessen natuerlich auch die Firstaufnahmen am Zelt fuer die dicken Schaftdurchmesser passen und natuerlich die Paddellaenge, ein 230er Aqua Bound Manta Ray und ein Slingfin 2Lite Trek passt da hervorragend 8-)

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