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Ultraleicht Trekking

München - Nordkap 2021


cozy

Empfohlene Beiträge

Am 31.7.2021 um 00:22 schrieb jolunder:

Du fragst auf dem Blog nach Höhrbuchempfehlungen: Per Anhalter durch die Galaxys, gelesen von Christian Ulmen ist meine :)

Ich mag deinen Schreibstil und die Fotos!

Danke dass du mich erinnerst! Das wollte ich eh schon lange mal lesen. 

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Am 30.7.2021 um 16:10 schrieb Mia im Zelt:

Dieses Kapitel war ein Genuss zu lesen. Da kommt bei mir so richtige Vorfreude auf und meine Nervösität wird nebenbei auch noch gelindert. Toll geschrieben! Und die Fotos sind ein richtiger Traum und machen Lust aufs Fjäll. Hoffentlcih werde ich auch so tolle Begegnungen haben wie du. 

Wow, du machst richtig Strecke! 53km sind richtig krass viel. Inzwischen bist du ordentlich trainiert. 

Wie findest du Schweden bisher im Vergleich zu Deutschland? 

Vielen Dank!
 

Beides ist schön. Sowas wie das Fjäll haben wir in Deutschland nicht. Auch die  dichten Wälder mit den vielen Seen sind toll und dass man an jeder Ecke Zelten kann. Das positive am Deutschland ist eindeutig die Infrastruktur und das Essen :) 

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Oh, Hörbuch-Empfehlungen habe ich jede Menge! Auf was stehst du denn? Wenn es Science Fiction mit Weltraumfahrt und Spinnenvolk sein darf, dann “Kinder der Zeit”. Phantasievoll - dann vielleicht “der Bücherdrache von Walter Moers. Wo ei Rumo fast noch besser ist als Hörbuch. Die Trilogie von Siri Pettersen fand ich auch großartig - im Weitesten Sinne Fantasy. Oder die Dystropie von Scott Westerfeld “Uglies” ist der erste Band. Oder ein Klassiker “To kill a mockingbird”. Ooooh und “all the light we cannot see” von Anthony Doerr. Hast du die Hunger Games schon? Und Eragon? 

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Ich kann dir den Autor Haruki Murakami sehr empfehlen, zu beginn evtl "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" oder "Die Ermordung des Commendatore" Oder auch sehr schön "Der begrabene Riese" von Kazuo Ishiguro - ein sehr schöner Erzählstil und die Geschichte regt zum Nachdenken an. 

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  • 2 Wochen später...
Am 2.8.2021 um 09:48 schrieb MisterAufziehvogel:

Ich kann dir den Autor Haruki Murakami sehr empfehlen, zu beginn evtl "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" oder "Die Ermordung des Commendatore" Oder auch sehr schön "Der begrabene Riese" von Kazuo Ishiguro - ein sehr schöner Erzählstil und die Geschichte regt zum Nachdenken an. 

Hard boiled wonderland ist herrlich grotesk! Danke dafür :) 

 

Und auch ich habe wieder geschrieben 

https://www.landstreicher.blog/blog/querfeldein

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  • 2 Wochen später...

Hier der vorerst letzte Post meiner Reise 

https://www.landstreicher.blog/blog/sprint-nach-abisko

leider wurde ich an der Norwegischen Grenze abgewiesen. Nichtmal mit Quarantäne konnte ich zu touristischen Zwecken einreisen. Dazu werde ich nochmal gesondert etwas schreiben, aber es war doch ein ganz schöner Hammer... 

Aktuell bin ich auf dem Weg zurück nach München.

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vor 23 Minuten schrieb Julia mit Hund:

Bummer! Abet warum bist du die letzten 2 Tage so gerannt? Das wurde mir nicht klar aus dem Text.

Ahh stimmt, da fehlt ein Satz im Text... :)

Ich bin davon ausgegangen dass ich danach mit Romy zusammen weiterlaufe. Deswegen wollte ich nochmal schauen was ich kann.

Bearbeitet von cozy
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Zitat

Als ich gerade das Essen in den Rucksack stopfe, begrüsst mich ein weissbärtiger Schwede. Mit einem süffisanten Grinsen fragt mich ob ich wüsste was ich getan hätte. Ich benötige eine Weile bis ich ihn als einen der Wanderer in der Schutzhütte erkenne. Gedankenlos habe ich bei meinem eiligen Aufbruch von außen den Riegel vorgeschoben. Eingesperrt in der Hütte musste der Kleinste von ihnen aus dem Fenster klettern um die Gefangenen zu befreien.

:lol::lol: Best story ever!

Für den letzten Blogeintrag würde ich dir auch ein Herzchen geben, aber die Trauer über den unerfreulichen Abbruch ist größer :(

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Still habe ich Deine Reise verfolgt und bin nun traurig und es tut mir leid für Dich, daß Du Dein Ziel nicht erreicht hast!

Ich selbst bin 2012 von meinem Zuhause in Deutschland aus zum Nordkap und wieder zurück geradelt (1. Mai Start, 7. Juni Ankunft Nordkap, Ende Juli Rückkehr Zuhause). 

Oft denke ich an Erlebnisse dieser Zeit zurück und spielte mit dem Gedanken, die Tour zu Fuß eines Tages zu wiederholen…

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  • 3 Wochen später...
Zitat

“Keinen interessiert warum du ein Ziel nicht erreicht hast!”

An sich ist das Motto gar nicht schlecht, finde ich. Es stimmt mit meiner Erfahrung überein. Wenn man den Leuten von einer gescheiterten Tour erzählt, dann interessiert es sie eigentlich nie warum sie gescheitert ist. Es ist ihnen schlicht egal ob du von München zum Nordkap oder 4500 km bis nach Nordschweden gelaufen bist. Die sind einfach nur beeindruckt, da sie diese Dimensionen nur schlecht greifen können. Sie haben gaaaanz andere Fragen.

So wie du es beschreibst, bekomme ich den leichten Eindruck (kann aber durchaus auch falsch sein), dass es dir eventuell darum geht, die Tour(en) für andere zu machen (bzw. andere damit zu beeindrucken oder jemanden zu beeindrucken oder so ähnlich). Falls das zutrifft, dann würde ich vielleicht die Motivation für die Touren überdenken.

Im Prinzip hast du es ja letztlich gut zusammengefasst. Wie es alle großen Abenteurer, wie zum Beispiel Mike Horn oder Reinhold Messner, immer wieder betonen. Es zählt nicht ob du dein Ziel erreicht hast, sondern ausschließlich(!) welche Erfahrung du gemacht hast, wie du dich weiterentwickelt hast und was du (u.a. über dich) gelernt hast (und vor allem dass du ledend wieder gekommen bist). Nur so entwickelt man sich weiter. Hierbei hilft es mit anderen darüber zu reden.

Cool hätte ich gefunden, wenn du dann mit dem Rad nach Hause gefahren wärst oder einfach wo anders hin gelaufen wärst (nach Hause?). Anderseits kann ich die Enttäuschung und den Abbruch voll nachvollziehen. Das hätte ich vor ein paar Jahren wahrscheinlich auch gemacht (heute bin ich da nicht mehr so verbissen und versuche das Beste aus der Situation zu machen).

Wie auch immer. Ich bin sehr beeindruckt und habe deinen Bericht mit Begeisterung gelesen. Ich finde ihn sogar inspirierend. U.a. deine Laufleistung. Er macht Lust auch einmal im Sommer nach Skandinavien zu fahren. Es schrecken mich aber immer noch die Mücken extrem ab. Das ist mein persönlicher Albtraum ...

Danke für's Mitnehmen!

Bearbeitet von mawi
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@mawiIch hatte den Satz, den du zitierst, anders verstanden. 
Nämlich so, dass es eben keinen interessiert, warum jemand ein Ziel nicht erreicht hat, da eben nur das Erreichen des Ziels von Interesse ist.
Etwas überspitzt formuliert: Mögliche Gründe, warum das Ziel nicht erreicht wurde, sind nur Ausreden. 
ICH sehe das anders. Eher so wie du. Und wenn ich cozy richtig verstanden habe, hat er seine Sichtweise auch etwas überdacht bzw. geändert. Zurecht.

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vor einer Stunde schrieb Daune:

@mawiIch hatte den Satz, den du zitierst, anders verstanden. 
Nämlich so, dass es eben keinen interessiert, warum jemand ein Ziel nicht erreicht hat, da eben nur das Erreichen des Ziels von Interesse ist.
Etwas überspitzt formuliert: Mögliche Gründe, warum das Ziel nicht erreicht wurde, sind nur Ausreden. 
ICH sehe das anders. Eher so wie du. Und wenn ich cozy richtig verstanden habe, hat er seine Sichtweise auch etwas überdacht bzw. geändert. Zurecht.

Ja genau, ich habe es auch so verstanden. Ich wollte nur schreiben, das man das Motto auch anders interpretieren kann (wie wir beide).

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Am 15.9.2021 um 21:06 schrieb mawi:

An sich ist das Motto gar nicht schlecht, finde ich. Es stimmt mit meiner Erfahrung überein. Wenn man den Leuten von einer gescheiterten Tour erzählt, dann interessiert es sie eigentlich nie warum sie gescheitert ist. Es ist ihnen schlicht egal ob du von München zum Nordkap oder 4500 km bis nach Nordschweden gelaufen bist. Die sind einfach nur beeindruckt, da sie diese Dimensionen nur schlecht greifen können. Sie haben gaaaanz andere Fragen.

So wie du es beschreibst, bekomme ich den leichten Eindruck (kann aber durchaus auch falsch sein), dass es dir eventuell darum geht, die Tour(en) für andere zu machen (bzw. andere damit zu beeindrucken oder jemanden zu beeindrucken oder so ähnlich). Falls das zutrifft, dann würde ich vielleicht die Motivation für die Touren überdenken.

Im Prinzip hast du es ja letztlich gut zusammengefasst. Wie es alle großen Abenteurer, wie zum Beispiel Mike Horn oder Reinhold Messner, immer wieder betonen. Es zählt nicht ob du dein Ziel erreicht hast, sondern ausschließlich(!) welche Erfahrung du gemacht hast, wie du dich weiterentwickelt hast und was du (u.a. über dich) gelernt hast (und vor allem dass du ledend wieder gekommen bist). Nur so entwickelt man sich weiter. Hierbei hilft es mit anderen darüber zu reden.

Cool hätte ich gefunden, wenn du dann mit dem Rad nach Hause gefahren wärst oder einfach wo anders hin gelaufen wärst (nach Hause?). Anderseits kann ich die Enttäuschung und den Abbruch voll nachvollziehen. Das hätte ich vor ein paar Jahren wahrscheinlich auch gemacht (heute bin ich da nicht mehr so verbissen und versuche das Beste aus der Situation zu machen).

Wie auch immer. Ich bin sehr beeindruckt und habe deinen Bericht mit Begeisterung gelesen. Ich finde ihn sogar inspirierend. U.a. deine Laufleistung. Er macht Lust auch einmal im Sommer nach Skandinavien zu fahren. Es schrecken mich aber immer noch die Mücken extrem ab. Das ist mein persönlicher Albtraum ...

Danke für's Mitnehmen!

Danke für deine Worte.

So kann man es natürlich auch interpretieren. Allerdings ist es schwer sich von so tief verankerten Prinzipien, oder man mag es auch Glaubenssätze nennen, zu trennen. Ich arbeiten daran! :) 
Meine Motivation kommt aus mir selber. Vielleicht vergleiche ich mich zu viel mit anderen.

Das mit dem Rad habe ich mir sogar überlegt. Aber logistisch wäre es blödsinnig gewesen da das Ende ja so abrupt kam. Zumindest war ich die letzten Wochen viel Rad fahren. Meine Füße danken es mir! 

 

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