wiederfrei Geschrieben Montag um 11:36 Geschrieben Montag um 11:36 Hallo Das leidige Thema Regenjacke wurde schon viel behandelt ..... Bin ich der einzige dessen Regenjacken höchstens ein Jahr halten? Leichte Jacken(unter 250g) muss ich spätestens nach einem Jahr ersetzen. Die werden immer auf den Schultern undicht (vom Rucksack). Ich steh somit jedes Jahr vor der Wahl: 1. Meine ultrarobuste (nicht UL) Haglöfs nehmen (680g) 2. Prinzip nass in nass (Softshell, Loden, etc.) 3. Eine Regenjacke für ein Jahr Ich hatte schon (teure) leicht Regenjacken bei denen war nach 3 Tagen mit Rucksack das Tape weg! Wie lange bleiben bei euch Leicht Regenjacken dicht?
rajatas Geschrieben Montag um 12:21 Geschrieben Montag um 12:21 Ich habe die billigste von Deca mit Full Zip und verzichte auf Membran-Hokuspokus, die hat drei Jahre auf dem Buckel und ~8 Wochen Wandereinsatz abbekommen. Ich denke aber die Lebensdauer hängt stark von deiner Layering-Strategie, Wetter, Rucksack und seinem Gewicht und der konkreten Jacke ab. Ich trage die Regenjacke nur bei viel Wind, bei Regen oder eben wenn es kalt genug für alle Schichten ist, aber bin auch meist in Gefilden unterwegs, wo man tagsüber auch mal im T-Shirt unterwegs sein kann. Im Fleece bin ich wesentlich mehr unterwegs.
Blickpunkt Geschrieben Montag um 12:29 Geschrieben Montag um 12:29 (bearbeitet) Ich habe die Berghaus MTN Guide Hyper LT (ich meine Nachfolger der Hyper 100, bin aber nicht sicher). Das ist eine ultraleichte Mehrlagen Regenjacke (113 g in Gr. M) aus dem teuren Segment. Die habe ich jetzt zwei Jahre und sowohl mit als auch ohne Rucksack getragen. Bis jetzt keine erkennbaren Abnutzungserscheinungen. Ich denke, viel macht hier das Rucksackgewicht aus und wieviel Last damit auf dem Schulterbereich der Jacke „am arbeiten“ ist. Jede Rucksackgewichtsreduzierung hilft hier sicherlich, die Lebensdauer einer Jacke zu verlängern. Das Problem mit scheuernden Schultergurten beseitigt man am besten mit: 4. Ein Poncho Bearbeitet Montag um 12:30 von Blickpunkt Klarstellung beim Rucksackgewicht MBo reagierte darauf 1
wiederfrei Geschrieben Montag um 13:19 Autor Geschrieben Montag um 13:19 vor 49 Minuten schrieb Blickpunkt: Das Problem mit scheuernden Schultergurten beseitigt man am besten mit: 4. Ein Poncho Sorry Poncho ist nicht so meins ... .
RaulDuke Geschrieben Montag um 13:22 Geschrieben Montag um 13:22 Hahahahaha, @Blickpunkt, den Tip, einen Poncho zu wählen, wollte ich auch geben. Da scheuert halt nix, auf dem Material, da der Poncho ja oben drüber ist. Einzig nervig ist, das Ponchos eine echt unangenehme Geräuschkulisse erzeugen, wenn es windig wird. Hatte vor 3 Jahren im nördlichen Dänemark, das der Regen einen halben Tag waagerecht angeflogen kam. Danach habe ich mir geschworen, den Poncho nur noch für Wanderungen zu nutzen, die zu 90% durch Wald führen. Da gibt es ja selten solch einen Wind.
Blickpunkt Geschrieben Montag um 13:48 Geschrieben Montag um 13:48 vor 24 Minuten schrieb RaulDuke: Einzig nervig ist, das Ponchos eine echt unangenehme Geräuschkulisse erzeugen, wenn es windig wird. OT: @RaulDuke: wenn ich fragen darf, bindest du dir den Poncho auf dem Bauch zusammen oder hängt er komplett frei runter?
RaulDuke Geschrieben Montag um 13:58 Geschrieben Montag um 13:58 Ich hatte damals den Exped Rucksack Poncho, der hat an der unteren Kannte, also zwischen den Beinen, wenn geschlossen, einen Druckknopf, d.h. da weht nix hoch, falls du darauf anspielst. Nee, die Geräuschkulisse ist an den „Ärmel“ Öffnungen entstanden. Eine Jacke liegt ja relativ eng an, da flattert halt nix, egal wie viel Wind da ist. Habe mir letztens bei Ali einen UL Poncho bestellt, der Ärmel hat. Werde ihn bei Gelegenheit ausprobieren, und einen Bericht schreiben! Maalinluk und Blickpunkt reagierten darauf 1 1
Blickpunkt Geschrieben Montag um 14:12 Geschrieben Montag um 14:12 vor 12 Minuten schrieb RaulDuke: Nee, die Geräuschkulisse ist an den „Ärmel“ Öffnungen entstanden. OT: Ah ok. Das Problem dürfte mit dem Neuerwerb dann vermutlich ja nicht mehr auftreten. Bin auf dem Bericht gespannt.
rajatas Geschrieben Montag um 14:24 Geschrieben Montag um 14:24 Der Poncho statt Regenjacke funktioniert auch nur, wenn man a) die Regenjacke nicht als Wärmelayer mit benutzt, b) es nicht zu windig ist (wurde ja schon gesagt) und c) man nicht durch Gestrüpp laufen muss, wo der lose Stoff ständig hängen bleibt. Daher wartet mein Poncho noch auf seinen Einsatz, aber der nächste Sommer kommt ja bald. Blickpunkt reagierte darauf 1
Steintanz Geschrieben Montag um 16:12 Geschrieben Montag um 16:12 vor 4 Stunden schrieb wiederfrei: Die werden immer auf den Schultern undicht (vom Rucksack). Es gibt auch Rucksackregenüberzug mit Kapuze: https://www.gipfelclimbing.com/product/backpack-rucksack-rain-cover-40l/
wiederfrei Geschrieben Montag um 16:36 Autor Geschrieben Montag um 16:36 vor 23 Minuten schrieb Steintanz: Es gibt auch Rucksackregenüberzug mit Kapuze: https://www.gipfelclimbing.com/product/backpack-rucksack-rain-cover-40l/ Was trägst du dazu? sicher nicht (wie auf dem bild) nur T-Shirt, oder?
Steintanz Geschrieben Gestern um 05:28 Geschrieben Gestern um 05:28 vor 12 Stunden schrieb wiederfrei: Was trägst du dazu? sicher nicht (wie auf dem bild) nur T-Shirt, oder? Ich habe das Teil leider nicht. Aber mir sind auch schon etliche Regenjacken an den Schultern undicht geworden, während der Rest der Jacke noch tip-top war. Daher fiel mein Blick auf solche Überzüge. Meine jetzige Columbia Outdry-Jacke hält bisher noch dicht, aber für sehr leichte Regenjacken würde ich ggf. so einen Überzug in Betracht ziehen. Oder in Kombination mit Fleece+Windjacke kann ich mir den Kapuzenüberzug auch vorstellen, solange es nicht zu kaltes, dauernasses Wetter ist.
wiederfrei Geschrieben Gestern um 07:23 Autor Geschrieben Gestern um 07:23 Es erinnert mich an historische Regenbekleidung. Vor meiner Zeit hatte man bei Loden oder gewachsten Mänteln auch oft Probleme mit Nähten auf den Schultern. Da hatten Mäntel oft ein abknöpfbares Schultercape. Loden ist zwar ein tolles Material, nur leider nicht UL. Besonders nasse Wollkleidung ist wahnsinnig schwer und trocknet nur langsam. OT: Ich kann das Video von "MyLiveOutdoors" zu Wolle empfehlen. Wenn es genügend kalt ist, so muss es nicht wasserdicht sein (wenn man nicht wie er ins Wasser springt). Zum Skifahren reicht Wollkleidung. Das gilt aber nur ohne Druck vom Rucksack. Ähnlich ist es mit Regenjacken. Ein Defekt am Ärmel ist kein Problem, an der Schulter schon. Damit sind wir bei DWR ... Steintanz reagierte darauf 1
Blickpunkt Geschrieben Gestern um 07:59 Geschrieben Gestern um 07:59 vor 15 Stunden schrieb Steintanz: Es gibt auch Rucksackregenüberzug mit Kapuze: https://www.gipfelclimbing.com/product/backpack-rucksack-rain-cover-40l/ @Steintanz und @wiederfrei haben das aus meiner Sicht relevante Argument dazu ja schon ausgetauscht. Diese Rucksack Regen Cover Kombi scheint wirklich nur eine Speziallösung für einen sehr begrenzten Einsatzzweck zu sein. Entweder man hat keine zusätzliche Regenjacke und nur der Rucksack und der Kopf sollen nicht nass werden. Macht für mich irgendwie keinen Sinn. Ich hätte trockene Haare und einen trockenen Rucksack, aber alles andere ist nass? Oder man hat eine zusätzliche Regenjacke dabei, um damit den Körper zu schützen aber nur wegen der Schultergurt Problematik nimmt man dann noch so eine Zusatzlösung mit? Auf der Homepage findet man als Gewichtsangabe 180 g. Wenn man sich gegebenenfalls darauf verständigen kann, dass so ein Zusatz Regen Cover sinnvoll nur in Kombi mit einer Regenjacke wäre, warum holt man sich da nicht gleich eine vernünftige Regenjacke um und bei 200 g, die dann etwas robuster ist? Mit fallen da z.B. Montbell Versalite oder EE Visp ein. Das sind nicht die leichtestes Vertreter aber damit vermutlich auch robuster in kritischen Bereichen. Und man hat auch nur eine Lösung für ein Problem. Für das Problem der undichten Nähte im Schulterbereich fällt mir jetzt spontan eine kleine Reparatur oder auch vorherige Verstärkung, zum Beispiel mit Ultra- oder DCF-Tape ein. Kostet minimal und das Gewicht vom Tape ist vermutlich nicht mal messbar. Ich bin tatsächlich ein wenig (sehr freundlich gestimmt ) am Schmunzeln, dass in einem UL Forum darüber nachgedacht wird, eine Regenjacke mit einem 180 g Rucksack- und Kopf-Schutz zu kombinieren (nur wegen undichter Schulternähte). RaulDuke und jimaras08 reagierten darauf 1 1
icefreak Geschrieben Gestern um 08:35 Geschrieben Gestern um 08:35 vor 20 Stunden schrieb wiederfrei: Wie lange bleiben bei euch Leicht Regenjacken dicht? Höchstens 2 bis 3 Jahre, egal welche Marke. Dann ist vermutlich die DWR Schicht weg, ohne die das ganze Membransystem einfach nicht funktioniert. So wenig wie möglich anziehen, so sauber wie möglich halten. vor 21 Minuten schrieb Blickpunkt: Diese Rucksack Regen Cover Kombi scheint wirklich nur eine Speziallösung für einen sehr begrenzten Einsatzzweck zu sein. Das wird ja als „Monsoon Essentials“ beworben, und bei hochsommerlichen Temps bin ich auch schon so herumgerannt: Regenjacke auf den Kopf, Rest über den Rucki und Ärmel verknotet. Insofern läuft die Kritik etwas ins Leere, weil das ja genau dafür entwickelt wurde, wenn man Regenschutz benötigt aber gleichzeitig auch viel Belüftung. vor 20 Stunden schrieb wiederfrei: . Meine ultrarobuste (nicht UL) Haglöfs nehmen (680g) Das sind ja auch gleich Extreme. Entweder 120g Stöffchen zum durchgucken oder Ritterrüstung? Es liegt ja auf der Hand das Du - warum auch immer! - was stabileres benötigst. Wie man mit so einem dünnen 120g Regenjäckchen klar kommt, ist mir unverständlich. Schon am nächsten Felsen würde es bei mir Ratsch! machen. Aber für wen es funzt, bitteschön. Wenn ca. 400g für Dich okay wären, und das Teil nicht gleich nach 3 Tagen zerlegt wird: https://www.decathlon.de/p/herren-regenjacke-bergsteigen-wasserdicht-alpinism-light-orange/161091/c112c67m8544950 Laut Hersteller ein 102 g/m² Basismaterial, hält einiges an Felskontakt und Ästen aus, hat bei mir schon einige Jahre Nutzung hinter sich. Bringt ja nichts, auf Lösungen zu setzen, die bei anderen, aber nicht bei Dir funktionieren.
Stepston Geschrieben Gestern um 08:57 Geschrieben Gestern um 08:57 Ich habe ca. 2008 - noch beim orangenen Globetrotter - eine Berghaus Paclite Trek Hardshell gekauft (damals galt das glaube ich noch als UL...). Als Schüler für 250,- € damals für mich unverschämt teuer... aber der Schnitt war und ist so passend, das war das haupt Kaufargument. Die Jacke war mehrmals in den Vogesen, Norwegen, Schweden, in Schottland, Israel, Nepal, Japan... sogar auf Truppenübungsplätzen der Bundeswehr oder 2014 bei den Majdan-Protesten in der Ukraine. Ich kann nicht sagen, wie viele Kilometer die runter hat, aber es sind nicht wenige. Und oftmals war viel Gepäck auf dem Rücken. (Als Regenjacke) endgültig aussortiert habe ich die Jacke im letzten Dezember. Das Nahttape auf der Innenseite ging fast überall ab, die Jacke hat Löcher und war einfach nicht mehr regendicht. Ich weiß nicht, was mit dieser Jacke los war, aber sie hat fast 17 Jahre super funktioniert... und es ist nur eine 2,5-Lagen Jacke gewesen. Ich rede jetzt nicht von der DWR-Beschichtung oder der Atmungsaktivität, aber davon, dass die Jacke zuverlässig Regen abgehalten hat. Bei Bewegung ist man von Innen so oder so nass ist meine Erfahrung. Ich gehe stark davon aus, dass ich einfach nur Glück hatte mit der Jacke, wollte aber nochmal 'ne Lanze brechen für Hardshell-Jacken. Oft werden die als totaler Mist dargestellt o.ä.. Diese Jacke hier ist aber eines meiner absoluten Lieblingsstücke. Jetzt wird sie zum Regenüberwurf für den Hund umgenäht. Der Nachfolger ist jetzt eine ME Odyssey. Nicht UL, aber bisher wirkt sie zuverlässig und robust, aber ich glaube nicht dass sie wieder so lange halten wird.
reiber Geschrieben Gestern um 10:12 Geschrieben Gestern um 10:12 vor einer Stunde schrieb Stepston: Ich gehe stark davon aus, dass ich einfach nur Glück hatte mit der Jacke Die alten Jacken waren einfach langlebiger und die verwendeten Chemikalien halten vermutlich ewig. Ich rechne bei meiner aktuellen Jacke und meiner Nutzung (3-Lagen 380g) mit ca. 4 Jahren. So lange hat auch die letze etwa gehalten. Bei der davor waren es etwa 12 Jahre, dann lösten sich die Nahtbänder ab.
6feet10 Geschrieben vor 23 Stunden Geschrieben vor 23 Stunden Ich hatte schon 3-Lagen Jacken (angeblich besonders Nachhaltige), da war ich schon nass, als ich das Auto bei Regen eingeräumt habe. Kann auch sein, dass eure leichten Jacken schon von Anfang an nicht funktioniert haben und die "Wetterextreme" ab denen die Jacke aufgibt erst nach einigen Jahren eingetreten sind. Bei meinen Kindern konnte ich über die Jahre an vielen verschiedenen Jacken in extremsten Bedingungen (Kita-Alltag) beobachten das manche 3-Lagen Jacken (Trollkids, 20.000er Wassersäule) einer Windjacke entsprechen., etablierte Outdoormarken (Berghaus, Marmot) deutlich zuverlässiger sind. Und wenn es drauf ankommt die reine Decathlon-Regenjacke ohne Atmungsaktivität dann tatsächlich den ganzen Tag trocken hält. Wirklich überzeugt bin ich allerdings von diesen Goretex flicken, ich dachte die fallen irgendwann ab. Die halten bei mir Jahre. Also falls eure Jacken nur punktuell kaputt sind, kann man sie noch retten. Maalinluk und icefreak reagierten darauf 2
wiederfrei Geschrieben vor 22 Stunden Autor Geschrieben vor 22 Stunden vor 3 Stunden schrieb icefreak: Wenn ca. 400g für Dich okay wären, und das Teil nicht gleich nach 3 Tagen zerlegt wird: https://www.decathlon.de/p/herren-regenjacke-bergsteigen-wasserdicht-alpinism-light-orange/161091/c112c67m8544950 Laut Hersteller ein 102 g/m² Basismaterial, hält einiges an Felskontakt und Ästen aus, hat bei mir schon einige Jahre Nutzung hinter sich. Bringt ja nichts, auf Lösungen zu setzen, die bei anderen, aber nicht bei Dir funktionieren. Darum habe ich im Beginn auch 250g als UL genannt. Die Decathlon hat keine Naht auf den Schultern. Das finde ich toll. Das Gewicht sagt aber wohl nichts aus. Auf dem Arbeitsweg (Fahrrad) trag ich eine ca 400g Jacke. Die hat nie einen Rucksack erlebt und trotzdem lösen sich nun nach 3a schon die Tape ... vor 1 Stunde schrieb 6feet10: Bei meinen Kindern konnte ich über die Jahre an vielen verschiedenen Jacken in extremsten Bedingungen (Kita-Alltag) beobachten das manche 3-Lagen Jacken (Trollkids, 20.000er Wassersäule) einer Windjacke entsprechen., etablierte Outdoormarken (Berghaus, Marmot) deutlich zuverlässiger sind. Und wenn es drauf ankommt die reine Decathlon-Regenjacke ohne Atmungsaktivität dann tatsächlich den ganzen Tag trocken hält. Wirklich überzeugt bin ich allerdings von diesen Goretex flicken, ich dachte die fallen irgendwann ab. Die halten bei mir Jahre. Also falls eure Jacken nur punktuell kaputt sind, kann man sie noch retten. Bei den Kindern waren es wohl nicht UL Jacken, unsere Kinder hatten jedenfalls immer sehr robuste. vor 3 Stunden schrieb icefreak: Höchstens 2 bis 3 Jahre, egal welche Marke. Dann ist vermutlich die DWR Schicht weg, ohne die das ganze Membransystem einfach nicht funktioniert. So wenig wie möglich anziehen, so sauber wie möglich halten. Das tönt nicht grad ermutigend .... Muss man nun daraus schließen, dass UL bei Regenjacken nicht funktioniert?
icefreak Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden vor 3 Stunden schrieb wiederfrei: Muss man nun daraus schließen, dass UL bei Regenjacken nicht funktioniert? Laut Christine Thürmer ja. Die läuft ja auch mit einem Müllsack als Regenrock herum, oder nutzt (meine ich) die billige Raincut Jacke vom blauen Sportaldi, die (eigene Erfahrung) überraschend lange hält.
Blickpunkt Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden vor 4 Minuten schrieb icefreak: Laut Christine Thürmer ja. Die läuft ja auch mit einem Müllsack als Regenrock herum, oder nutzt (meine ich) die billige Raincut Jacke vom blauen Sportaldi, die (eigene Erfahrung) überraschend lange hält. Die Antwort "...ja" auf die Frage "dass UL bei Regenjacken nicht funktioniert?" verstehe ich nicht. Die genannten Beispiele mind. für den Regenrock sind doch genau das, was UL ausmacht (mehr UL als eine Mülltüte als Regenrock geht doch nicht). Wie schwer die genannte Jacke von Aldi ist, weiß ich nicht, weil ich die nicht kenne, aber wenn du die selbst ja auch hast, kannst du die doch mal wiegen und hier mit reinstellen als offenbar probate Alternative. Würde mich selbst interessieren und die Diskussion bestimmt bereichern. Ganz generell zu der Frage UL bei Regenjacken. Warum sollte das nicht funktionieren? Genügend Beispiele wurden ja schon genannt für Jacken um 100 bis 200 g bzw. sind hier im Forum bekannt. Also gibt es auch Jacken im UL-Bereich, die funktionieren, wenn man sich des Zusatzes "UL" bewusst ist: pfleglich behandeln, sich nicht durch Dornen und Sträucher zwängen, usw. Ich meine, das sind doch alles Dinge, die man bei sämtlichen UL-Dingen beachten muss, also auch bei Regenjacken. Warum soll das dort nicht gelten? Ich kann auch sagen, dass ich mit meiner Berghaus 113 g nicht alles machen kann wie mit meiner Alltags Regen-Hardshell-Jacke 653 g und deshalb taugt die Berghaus nichts. Aber das ist ja Blödsinn. Es geht hier doch um eine passende Ultraleicht Lösung gegen Regen mit all den bekannten und hinnehmbaren Einschränkungen von UL-Bekleidung, oder? Madeirense reagierte darauf 1
Maalinluk Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden Ich frage mich zwei Dinge: Wieso haben alle so gute Erfahrungen mit der Raincut-Billigjacke? Ich hatte sie nagelneu (Noteinkauf) und sie war ordentlich undicht beim ersten Einsatz. Und Frage zwei (die interessantere): Hat denn hier noch niemand das Schulterproblem bei dünnen Jacken mit einer gezielt und präventiv aufgebrachten Verstärkung an den Schultern gelöst oder das versucht? Oder bei Schaden erfolgreich geflickt? Das würde sich doch total lohnen, wenn das Problem nur punktuell auftritt und die Schwachstelle klar ist. Blickpunkt reagierte darauf 1
Steintanz Geschrieben vor 17 Stunden Geschrieben vor 17 Stunden vor 8 Stunden schrieb Blickpunkt: dass in einem UL Forum darüber nachgedacht wird, eine Regenjacke mit einem 180 g Rucksack- und Kopf-Schutz zu kombinieren (nur wegen undichter Schulternähte). OT: Stimmt schon, wenn man gewichtsmäßig dieses Beispiel-Produkt betrachtet. - Mit leichteren Materialien und einem knapperen Schnitt (grob wie mittelalterliche Gugel), z.B. nur für die nötigste Überdeckung des Rucksackoberteils, damit der Nacken nicht geflutet wird, dürfte man vermutlich bis unter die Hälfte des Gewichts kommen und müsste "schulterschwache" Regenjacken nicht mehr nach wenigen Touren austauschen oder könnte auch bei höherem Packgewicht eine sehr leichte (empfindliche) Jacke nehmen oder, wie ich oben geschrieben hatte, evtl. sogar ganz auf eine Regenjacke verzichten, sofern es das zu erwartende Wetter zulässt. Im Grunde wird so eine Lösung eher nur für sehr regenreiche Gegenden interessant sein, entweder weil dort Kälte durch Nässe ein kritischer Dauer-Faktor ist oder weil es tropisch zugeht und man nur das Allernötigste an Bedeckung am Körper benötigt/erträgt. Oder weil man zu den "Glückspilzen" gehört, die anscheinend in kürzester Zeit jedwede Jacke an den Schultern undicht kriegen. - Irgendjemand muss jetzt so ein Ding in UL bauen und berichten ... :) Blickpunkt reagierte darauf 1
Steintanz Geschrieben vor 17 Stunden Geschrieben vor 17 Stunden vor 45 Minuten schrieb Maalinluk: Wieso haben alle so gute Erfahrungen mit der Raincut-Billigjacke? Ich hatte sie nagelneu (Noteinkauf) und sie war ordentlich undicht Vielleicht gelegentliche Produktionsschwächen?
wiederfrei Geschrieben vor 16 Stunden Autor Geschrieben vor 16 Stunden @Maalinluk präventiv setzt gewisse Fähigkeiten voraus. Die sind bei mir gewiss nicht vorhanden. Ich wüsste nicht ob es nun besser schlechter geworden ist ......
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