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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Servus zusammen,

ich gehe Ende August/Anfang September auf dem Kungsleden, zu zweit, Zelt. Aktuell habe ich einen Kunstfaser-Schlafsack, der mir ein Drittel des Rucksacks frisst. Suche jetzt Daune.

Eckdaten:

• Körpergröße 179, brauche also entsprechende Innenlänge

• Isomatte Exped Ultra 6,5 R wide, R-Wert 7,2

• Budget bis etwa 300€, gerne auch gebraucht

• Zieltemperatur: Nachtfrost soll drin sein, also Komfort etwa -3 bis -5

Im Blick habe ich bisher Cumulus Panyam 450, sprengt aber neu das Budget.

Zwei Fragen:

Liege ich mit Komfort -3 bis -5 für den Zeitraum richtig, oder ist das überversorgt?

Gibt es Modelle in dem Preisbereich, die ich übersehe?

Danke für Einschätzungen.

Geschrieben

Der Panyam 450 geht aber nur bis 0°C. Für 400€ gibt es bei outdoorseiten.net einen wenig gebrauchten WM Alpinlite. Für die 100€ mehr bekommst du ein Top-Schlafsack, wenn er nicht schon verkauft ist.

Geschrieben
Am 20.7.2026 um 21:12 schrieb Northbound:

Liege ich mit Komfort -3 bis -5 für den Zeitraum richtig, oder ist das überversorgt?

Moin!
Im September hatte ich schon den ersten Schnee / Schnee-Regen. ;-)
Ein zuverlässiges Schlafsystem für leicht unter Null wäre ebenfalls meine Wahl.

- Signatur von mir gelöscht -

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Kris:

Wenn du einen etwas weiteren Schnitt bevorzugst: https://www.larca.de/helium-regular-8,

Servus Kris,

danke für den Tipp. Hast du den selbst getestet, oder ist das eine Einschätzung nach Datenblatt?

Bin 1,79 bei 91 kg, breite Schultern und Seitenschläfer. Ein etwas weiterer Schnitt wäre für mich sogar sehr gut. Ich habe oft Probleme mit Standardweiten. 

Geschrieben

Ich nutze den Helium seit langer Zeit, wurde seitdem zwar etwas überarbeitet aber nach wie vor ist er gerade im Oberkörperbereich vergleichsweise weit geschnitten. 

Geschrieben

Servus Northbound,

zur Temperatur hat wilbo eigentlich schon alles gesagt — leicht unter Null ist für den Zeitraum die richtige Ansage, knapper würde ich auch nicht planen.

Einen Punkt würde ich beim Wechsel von Kunstfaser auf Daune aber mitdenken, den die Datenblätter verschweigen: Deine alte Kunstfaser hatte einen stillen Vorteil, den du gerade aufgibst — sie wärmt auch noch halbwegs, wenn sie klamm ist. Daune verzeiht das nicht. Und Lappland Anfang September kann dir gut eine nasse Woche hinstellen.

Ich hab das 2012 in Schottland gelernt: 14 Tage Dauerregen, der Zeltplatz irgendwann ein Schwamm, und dann bleibt auch im Zelt nichts mehr richtig trocken. Wir sind am Ende ins Pub und haben Sachen am Ofen getrocknet, nur um ein paar Stunden was Trockenes am Körper zu haben. Der Loft vom Schlafsack war da ehrlich gesagt mein kleinstes Problem. :-D

Heißt nicht „bleib bei Kunstfaser" — fürs Gewicht ist die Daune schon richtig. Aber ich würde von Anfang an fürs Trockenhalten planen: ordentlicher Drybag, den Sack tagsüber lüften/trocknen sobald die Sonne kommt, und den Komfortwert im Zweifel nicht auf Kante. Ein leicht klammer Daunensack ist am Ende der Grund, warum man friert — nicht die -3 auf dem Etikett.

Viel Erfolg auf dem Kungsleden, schöne Strecke.

Viele Grüße Jörg

Geschrieben

Vielleicht als Kompromiss einen UL Daunensack und dann eine 700g KuFatüte drüber gehen die Kondensfeuchte?

reicht dann auch bis knapp unter Null, aber je nach Daunensack schleppt man dann auch eher 1,1kg Schlafsack mit (und das ist ja nicht mehr UL)…

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