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Ultraleicht Trekking

Größe Winterschlafsack


P4uL0

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Angenommen ich setzte meine Sicherheit vor Ethik und ich hol mir einen aus Daune.....
Wie lässt sich eine Tüte mit sagen wir mal 1300g 700er Daune und einer mit 1000g 850er vergleichen?
Rating ist in etwa das selbe.....große vor und Nachteile außer Gewicht? Mann sagt sich ja das feine Daune eher empfindlich sind gegen Nässe.

Hat jemand Erfahrungen mit den Alaska Modellen von Cumulus?
 

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vor 16 Minuten schrieb P4uL0:

Naja -14 und im Härtefall -30 ist doch noch was anderes. Und eine Nacht geht sowas schon mal.

Hab auch schon ne Nacht mit nem 167er Apex Quilt bei -2 Grad mit nur langer Unterwäsche und nem Fleecehoodie verbracht.

Ich kann bis ca. 5-8°C ganz ohne irgendein Schlafsystem gut auf einer Faltmatte schlafen, das ist die eine Sache. Schön und gut, das sind halt Temperaturen bei denen es nur um Wohlempfinden geht. Aber: Lieber würde ich nie wieder eine Trekkingtour in meinem Leben unternehmen, als erschöpft eine Nacht bei -30°C in einem Schlafsack zu schlafen, der nur für -14°C ausgelegt ist. Überleg mal, was dann mit deinen weniger wichtigen Körperteilen passieren könnte. :-)

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vor 5 Minuten schrieb Harakiri:

Ich kann bis ca. 5-8°C ganz ohne irgendein Schlafsystem gut auf einer Faltmatte schlafen, das ist die eine Sache. Schön und gut, das sind halt Temperaturen bei denen es nur um Wohlempfinden geht. Aber: Lieber würde ich nie wieder eine Trekkingtour in meinem Leben unternehmen, als erschöpft eine Nacht bei -30°C in einem Schlafsack zu schlafen, der nur für -14°C ausgelegt ist. Überleg mal, was dann mit deinen weniger wichtigen Körperteilen passieren könnte. :-)

Ja ich sag ja das mit den Temperaturen nicht zu spaßen ist.
Ich gehe die Sache sicher nicht leichtsinnig an, darum hole ich mir soviel Tipps ein wie es geht.
Würde es sich nur um eine Nacht handeln könnte man schon mal ein gefrickel mit mehren Sachen in kauf nehmen, aber auf Dauer is das nix.

Vor 15 jahren oder so hab ich mit meinem Bruder mal auf 3000m im Winter geschlafen.... er hatte einen ME glacier1000 und Ihm war kalt und ich hatte einen glacier500, frage nicht wie die Nacht war.
Einmalig lässt sich sowas schon irgendwie machen aber eine zweite Nacht hätte ich so nicht mehr erleben wollen. 

 

Bearbeitet von P4uL0
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vor einer Stunde schrieb P4uL0:

Naja -14 und im Härtefall -30 ist doch noch was anderes. Und eine Nacht geht sowas schon mal.

Hab auch schon ne Nacht mit nem 167er Apex Quilt bei -2 Grad mit nur langer Unterwäsche und nem Fleecehoodie verbracht.

Hallo, also mir ist schon klar dass minus 14 und minus 30 etwas anderes ist. Ich wollte nur zu bedenken geben, dass es nicht zwingend ein regulärer winterschlafsack sein muss. Es gibt auch andere Konzepte die sehr warm sind. 

Aber zum Thema. 

Wenn es dich Kunstfaser und Schlafsack sein soll, da gibt es noch den Mammut Denali. - 26 komfort - 36 komfort Limit, sollte also reichen. Ist natürlich schwerer und größer als Daune. 

https://www.bergfreunde.de/mammut-denali-mti-5-season-kunstfaserschlafsack/

 

Wird auch gerade bei ebay kleinanzeigen angeboten: 

https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/mammut-denali-mti-5-season-expeditionsschlafsack-winterschlafsack/1613100284-230-9504

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vor 10 Minuten schrieb Leichtmetall:

Hallo, also mir ist schon klar dass minus 14 und minus 30 etwas anderes ist. Ich wollte nur zu bedenken geben, dass es nicht zwingend ein regulärer winterschlafsack sein muss. Es gibt auch andere Konzepte die sehr warm sind. 

Aber zum Thema. 

Wenn es dich Kunstfaser und Schlafsack sein soll, da gibt es noch den Mammut Denali. - 26 komfort - 36 komfort Limit, sollte also reichen. Ist natürlich schwerer und größer als Daune. 

https://www.bergfreunde.de/mammut-denali-mti-5-season-kunstfaserschlafsack/

 

Wird auch gerade bei ebay kleinanzeigen angeboten: 

https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/mammut-denali-mti-5-season-expeditionsschlafsack-winterschlafsack/1613100284-230-9504

Alter ist das ein Brocken. Bei dem Füllgewicht kommt das mit der Temperatur ja hin.

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Wahrscheinlich hast du auch nen Kocher dabei? Dann kannst Du Dir bei Bedarf auch ne Bettflasche/Wärmflasche machen, was nicht mal ne grosse Energieverschwendung darstellt. Der Schnee für den Morgentee etc. muss eh geschmolzen werden, und wenn Du kochendes Wasser in ne Alu/Titanflasche füllst hält die ziemlich lange warm, hat morgens im Schlafsack immer noch ca. 30° und ist dann auch schnell wieder auf Teewassertemperatur gebracht. 

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vor 11 Stunden schrieb paddelpaul:

Wahrscheinlich hast du auch nen Kocher dabei? Dann kannst Du Dir bei Bedarf auch ne Bettflasche/Wärmflasche machen, was nicht mal ne grosse Energieverschwendung darstellt. Der Schnee für den Morgentee etc. muss eh geschmolzen werden, und wenn Du kochendes Wasser in ne Alu/Titanflasche füllst hält die ziemlich lange warm, hat morgens im Schlafsack immer noch ca. 30° und ist dann auch schnell wieder auf Teewassertemperatur gebracht. 

Sehr guter Tipp!

So eine wärmeflasche finde ich nützlich um bei wohliger Wärme einzuschlafen, auch um kalte Füße auf Temperatur zu bringen und sicher im Notsituationen um eine eiskalte Nacht zu übertauchen. Einplanen würde ich so einen behelf jedoch nicht als wesentlichen Bestandteil meines setups, nicht als Backup. 
 

ich habe vor kurzem einen spontanen overnighter bei uns am Berg auf 1700 verbracht, so spontan, dass ich meinen daunenquilt nicht dabei hatte und mir meine tourenkollegin einen alten kufaschlafsack lieh. Wieso auf dem 900 g Häutel Komfort -2 und extrem -9 oben stand ist mir ein Rätsel, hätte ich ihn schon vor der Tour gesehen, wäre ich daheim geblieben. 

kurzum ich hatte daunenjacke, cashmeremerinowäsche, Haube und merinopulli an und fror wie ein Schneider.
hab mir dann eine platypuswärmeflasche gemacht, das Zelt und das Gras waren vollflächig weiß gefroren und schlief dank der Flasche bald ein. Kurze Zeit später war ich schonwieder wach, von der Kälte, die Flasche war nur lauwarm und der größte Teil der Nacht lag noch vor mir, es war noch vor Mitternacht. Ich schlief insgesamt ca 2 Stunden in dieser Nacht.

Was ich sagen will, so will ich, außer einer notnacht, keine weitere Nacht verbringen und schon garnicht eine geplante mehrtägige tour. 
 

Ich würde das geplante Setup auch vor der Reise unter realistischen Bedingungen testen, dh einen Ort anpeilen an dem du bei -20 grad zumindest eine Nacht verbringen kannst bevor du die geplante Reise antrittst. 
 

lg

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vor 12 Stunden schrieb paddelpaul:

und wenn Du kochendes Wasser in ne Alu/Titanflasche füllst

.. hast du schneller hartgekochte eier/oberschenkel wie du aua schreien kannst.:ph34r:

 

vor 26 Minuten schrieb paolaMTB:

So eine wärmeflasche finde ich nützlich um bei wohliger Wärme einzuschlafen,

das ist die richtige temperatur! und wenns bissl zu heiss ist kann man immer noch die wollsocken drumrumwickeln.

in diesem sinne ul ist ein nalgene-pyjama. wiegt zusammen weniger wie ne termos und ist vielseitiger. allerdings, egal wie mans einpackt, verliert die thermos deutlich langsamer an temperatur. nur den einen liter hab ich sowieso noch vor mittag weg, der braucht nachmittags nicht mehr heiss sein.

ich trag lieber nalgene + cozy als ne thermoskanne. und wie paola schrieb, ne dauerlösung ist ne wärmflasche sicher nicht unterwegs. aber schön zum einschlafen und sachen trocknen isses, und nachts lauwarmen tee trinkbereit zu haben ist auch noch ein feature!

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vor 1 Minute schrieb P4uL0:

Würde mein Setup Jetzt aber nicht drauf aufbauen das ich nur mit Wärmeflasche warm bleibe, da muss nur der Kocher verrecken und schon isses wieder vorbei mit lustig.

Wenn dein Kocher versagt, ist sowieso der Spaß vorbei, weil du dann schauen musst, lebendig zum nächsten offenen Fluss oder Ort zu kommen. Wasser am Körper oder im Mund zu schmelzen ist zu ineffizient.

Zur Wärmflaschendebatte an sich: Grundsätzlich kann man das natürlich machen, aber wenn die Flasche dann auch nur minimal undicht ist, hat man eventuell ein sehr ernstes Problem. Bei -20°C oder weniger könnte das äußerst unschön sein, man könnte sich durchaus Erfrierungen einfangen bis man es alleine schon gemerkt hat und komplett umgezogen ist. Bei extrem tiefen Temperaturen kann das Umziehen Stunden dauern, wortwörtlich!

Eisteeflaschen sind finde ich besser als Nalgenes, die haben nämlich auch einen weiten Hals und sind deutlich leichter. Nalgenes haben auch keinen wirklichen Multiuse, anders als Eisteeflaschen als Nachtflaschen.

Generell braucht man bei Wintertouren ein sehr solides Fundament an Ausrüstung, die einen im Notfall unter allen realistischen Szenarien schützt. Es gibt kein vertretbares Einsparpotenzial bei manchen Dingen, außer man zahlt mehr Geld. Wer zum Beispiel mit einer TAR Xtherm unterwegs ist, ohne eine 14 oder besser 19mm EVA dabei zu haben, riskiert eine Menge. Genauso ist es mit einem Schlafsack, der nicht warm genug ist, Jacken die nur bei Bewegung warm genug halten, Schaufeln mit denen man nicht schnell Schneemauern bauen kann, Zelten die nur mit großen Schneemauern dem Wind trotzen können, Ski die zu dünn für Pulverschnee sind, usw... 

 

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vor 1 Stunde schrieb danobaja:

.. hast du schneller hartgekochte eier/oberschenkel wie du aua schreien kannst.:ph34r:

 

vor 1 Stunde schrieb danobaja:

und wenns bissl zu heiss ist kann man immer noch die wollsocken drumrumwickeln.

Schimpansentest bestanden! :-D

Den Einsatz von Gehirn setze ich immer voraus...

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vor 1 Stunde schrieb P4uL0:

Würde mein Setup Jetzt aber nicht drauf aufbauen das ich nur mit Wärmeflasche warm bleibe

eh klar; Schaufel muss sowieso dabei sein, und  mit ner Wärmflasche (oder auch 2) kann man es sich in einem Notfallschneebiwak schon kuschlig machen, auch wenn das Schlafsacksetup nur bis minus 15 (im Zelt) komfortabel sein sollte.

Und Du bist ja nur in einem sehr überschaubaren Zeitraum unterwegs, für den Du auch eine verlässliche Wetterprognose einholen kannst; Du musst also nicht für absolut JEDEN Ernstfall gerüstet sein, im Zweifel (angesagte sub minus 30 tagsüber, Schneesturm, etc etc) läufst Du wahrscheinlich eh nicht los.

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